AT527054A4 - Anordnung mit einer Schubladenseitenwand und mit einem Halteteil - Google Patents

Anordnung mit einer Schubladenseitenwand und mit einem Halteteil Download PDF

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AT527054A4 ATA50866/2023A AT508662023A AT527054A4 AT 527054 A4 AT527054 A4 AT 527054A4 AT 508662023 A AT508662023 A AT 508662023A AT 527054 A4 AT527054 A4 AT 527054A4
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Abstract

Anordnung, umfassend: - eine Schubladenseitenwand (2) mit wenigstens einer Befestigungsvorrichtung (6) zum lösbaren Verbinden der Schubladenseitenwand (2) mit einer Schubladenfrontblende (3), wobei die wenigstens eine Befestigungsvorrichtung (6) der Schubladenseitenwand (2) wenigstens ein bewegbar gelagertes Verriegelungselement (15) aufweist, - wenigstens ein an der Schubladenfrontblende (3) angeordnetes oder zu befestigendes Halteteil (13), welches mit dem Verriegelungselement (15) der Befestigungsvorrichtung (6) der Schubladenseitenwand (2) bei einem Einschieben des Halteteiles (13) in einer Einschubrichtung (X) in die Befestigungsvorrichtung (6) der Schubladenseitenwand (2) lösbar verriegelbar ist, wobei die Befestigungsvorrichtung (6) wenigstens eine Gleitschräge (25, 25a) aufweist, durch welche das wenigstens eine Verriegelungselement (15) beim Einschieben des Halteteiles (13) in die Befestigungsvorrichtung (6) in eine Richtung entgegen der Einschubrichtung (X) bewegbar ist.

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung, umfassend:
— eine Schubladenseitenwand mit wenigstens einer Befestigungsvorrichtung zum lösbaren Verbinden der Schubladenseitenwand mit einer Schubladenfrontblende, wobei die wenigstens eine Befestigungsvorrichtung der Schubladenseitenwand wenigstens ein bewegbar gelagertes Verriegelungselement aufweist,
— wenigstens ein an der Schubladenfrontblende angeordnetes oder zu befestigendes Halteteil, welches mit dem Verriegelungselement der Befestigungsvorrichtung der Schubladenseitenwand bei einem Einschieben des Halteteiles in einer Einschubrichtung in die Befestigungsvorrichtung der
Schubladenseitenwand lösbar verriegelbar ist.
Im Weiteren betrifft die Erfindung eine Schublade mit wenigstens
einer Anordnung der zu beschreibenden Art.
In der WO 2016/000002 Al ist eine Anordnung mit einer Schubladenseitenwand und mit einem an einer Schubladenfrontblende zu befestigenden Halteteil offenbart. Zur Montage der Schubladenfrontblende an der Schubladenseitenwand wird in einem ersten Schritt das Halteteil an der Schubladenfrontblende vormontiert. In einem nächsten Schritt wird das vormontierte Halteteil in eine Befestigungsvorrichtung der Schubladenseitenwand eingeschoben, wobei das Halteteil mit einem federbelasteten Verriegelungselement der Befestigungsvorrichtung der Schubladenseitenwand selbsttätig verriegelbar ist. Durch die Verriegelung wird die Schubladenfrontblende an die Stirnseite der Schubladenseitenwand angepresst und in Position relativ zur Schubladenseitenwand
gehalten.
Beim Stand der Technik kann häufig das Problem auftreten, dass das an der Schubladenfrontblende angeordnete Halteteil nicht ordnungsgemäß mit dem Verriegelungselement der Befestigungsvorrichtung der Schubladenseitenwand verriegelt wird. Insbesondere kann es dabei vorkommen, dass die Schubladenfrontblende bei deren Montage an der Stirnseite des Möbelkorpus anschlägt, noch bevor eine Verriegelung zwischen dem Halteteil und der Befestigungsvorrichtung der Schubladenseitenwand stattfindet. Das Halteteil ragt also für eine erfolgreiche Verriegelung nicht weit genug in die Befestigungsvorrichtung der Schubladenseitenwand hinein und durch das Anschlagen der Schubladenfrontblende am Möbelkorpus steht auch keine Bewegungsreserve für ein weiteres Einschieben des Halteteiles zur Verfügung. Dies kann letztlich dazu führen, dass eine Verriegelung zwischen dem Halteteil und der Befestigungsvorrichtung der Schubladenseitenwand massiv
erschwert oder gar unmöglich ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Anordnung der eingangs erwähnten Gattung unter Vermeidung der oben
diskutierten Nachteile anzugeben.
Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1l gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind
in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass die Befestigungsvorrichtung wenigstens eine Gleitschräge aufweist, durch welche das wenigstens eine Verriegelungselement beim Einschieben des Halteteiles in die Befestigungsvorrichtung in
eine Richtung entgegen der Einschubrichtung bewegbar ist.
Mit anderen Worten weist die Befestigungsvorrichtung wenigstens
eine Gleitschräge auf, durch welche das Verriegelungselement
beim Einschieben des Halteteiles in die Befestigungsvorrichtung in eine Richtung des eingeschobenen Halteteiles hin bewegbar ist. Auf diese Weise kann eine frühere Verriegelung zwischen der Befestigungsvorrichtung der Schubladenseitenwand und dem an der Schubladenfrontblende vormontierten Halteteil und damit eine Vergrößerung des Verriegelungsbereiches der
Befestigungsvorrichtung herbeigeführt werden.
Durch die wenigstens eine Gleitschräge ist auch der Entriegelungsbereich der Befestigungsvorrichtung vergrößerbar, weil das Halteteil bei der Entriegelung über eine vergrößerte
Distanz entgegen der Einschubrichtung ausstoßbar ist.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung.
Fig. la-ld zeigen eine Schublade mit Schubladenseitenwänden und einer Schubladenfrontblende in einer perspektivischen Ansicht sowie vergrößerte Detaildarstellungen hierzu,
Fig. 2a, 2b zeigen das an der Schubladenfrontblende vormontierte Halteteil und die Befestigungsvorrichtung der Schubladenseitenwand in zwei verschiedenen Ansichten,
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Befestigungsvorrichtung der Schubladenseitenwand mit dem zu verriegelnden Halteteil in einer Lösestellung,
Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht der Befestigungsvorrichtung der Schubladenseitenwand mit dem zu verriegelnden Halteteil in einer
Zwischenstellung,
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht der Befestigungsvorrichtung der Schubladenseitenwand mit dem Halteteil in einer Verriegelungsstellung,
Fig. 6 zeigt die Befestigungsvorrichtung der Schubladenseitenwand mit dem zu verriegelnden Halteteil in einer Explosionsansicht,
Fig. 7a-7d zeigen verschiedene Ausführungsformen der Gleitschräge und der Einzugsschräge des
Verriegelungselementes.
Fig. la zeigt eine perspektivische Ansicht einer Schublade 1 mit Schubladenseitenwänden 2, einer mit den Schubladenseitenwänden 2 zu verbindenden Schubladenfrontblende 3, einem Schubladenboden 4
und einer Rückwand 5.
Die Schubladenseitenwände 2 umfassen jeweils eine Befestigungsvorrichtung 6 zum 1lösbaren Befestigen der
Schubladenfrontblende 3 mit der Schubladenseitenwand 2.
Die Schubladenseitenwände 2 können Jeweils ein Hohlprofil 8, vorzugsweise aus Metall, aufweisen, in welchem die Befestigungsvorrichtung 6 zumindest bereichsweise, vorzugsweise
im Wesentlichen vollständig, anordenbar ist.
Die Schubladenseitenwand 2 weist eine der Schubladenfrontblende 3 zugewandte Stirnseite 7 auf, welche im befestigten Zustand der Schubladenfrontblende 3 an der Rückseite der
Schubladenfrontblende 3 anliegt.
Die Schublade 1 ist über Schubladenausziehführungen 9 relativ zu
einem hier nicht gezeigten Möbelkorpus verfahrbar gelagert. Die
Schubladenausziehführungen 9 umfassen jeweils eine an einem
Möbelkorpus zu befestigende Korpusschiene 10 und wenigstens eine
relativ zur Korpusschiene 10 bewegbare Ausziehschiene 11.
Zur Realisierung eines so genannten Vollauszuges, bei dem die Rückwand 5 in einer vollständigen Offenstellung der Schublade 1 annähernd fluchtend zu einer Stirnseite des Möbelkorpus verläuft, kann zwischen der stationären Korpusschiene 10 und der bewegbaren Ausziehschiene 11 noch eine zusätzliche Mittelschiene
verschiebbar gelagert sein.
Die Schublade 1 ist über wenigstens eine gemäß dem Stand der Technik bekannte Koppelvorrichtung mit der Ausziehschiene 11 der
Schubladenausziehführung 9 16ösbar koppelbar.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Befestigungsvorrichtung 6 zum lösbaren Befestigen der Schubladenfrontblende 3 auch die Koppelvorrichtung zum lösbaren Koppeln der Schubladenseitenwand 2 mit der Ausziehschiene 11 der Schubladenausziehführung 9
aufweist.
Die Schublade 1 umfasst wenigstens eine parallel zur Schubladenfrontblende 3 anordenbare Rückwand 5. Die Schubladenseitenwand 2 kann wenigstens einen Rückwandhalter 12 aufweisen, über welchen die Rückwand 5 mit der
Schubladenseitenwand 2, vorzugsweise lösbar, verbindbar ist.
Fig. 1b zeigt den in Fig. la eingerahmten Bereich in einer
vergrößerten Ansicht.
Fig. 1c zeigt ein Halteteil 13, welches beispielsweise über
Schrauben 14 und/oder Dübel an der Rückseite der
Schubladenfrontblende 3 zu befestigen ist.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Halteteil 13 wenigstens eine vormontierte Schraube 14, vorzugsweise wenigstens zwei vormontierte Schrauben
14, zur Befestigung an der Schubladenfrontblende 3 aufweist.
Fig. 1d zeigt das an der Rückseite der Schubladenfrontblende 3 befestigte Halteteil 13. Die Befestigungsvorrichtung 6 der Schubladenseitenwand 2 umfasst ein federbelastetes Verriegelungselement 15 (Fig. 2a), durch welches das Halteteil
13 mit der Schubladenseitenwand 2 lösbar verriegelbar ist.
Fig. 2a zeigt das an der Schubladenfrontblende 3 angeordnete oder vormontierbare Halteteil 13 und die Befestigungsvorrichtung 6 der Schubladenseitenwand 2. Aus Gründen der Übersichtlichkeit
ist die rechte Schubladenseitenwand 2 nicht dargestellt.
Die Schubladenseitenwand 2 kann wenigstens ein Hohlprofil 8 umfassen. Alternativ ist es möglich, die Schubladenseitenwand 2
aus einem soliden Holzmaterial herzustellen.
Die Befestigungsvorrichtung 6 umfasst einen Grundkörper 6a, welcher in einem montierten Zustand in einem vorderen Endbereich der Schubladenseitenwand 2, vorzugsweise formschlüssig,
eingesetzt ist.
Die Schubladenfrontblende 3 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel mehrteilig aufgebaut und umfasst wenigstens eine Dekorplatte 18, beispielsweise aus Glas, Stein, Metall, Kunststoff, Holz oder
einem Verbundmaterial.
Zum Halten der wenigstens einen, vorzugsweise im Wesentlichen quaderförmigen, Dekorplatte 18 sind zwei seitliche Haltevorrichtungen 16a, 16b vorgesehen, welche dazu ausgebildet
sind, jeweils einen Endabschnitt der Dekorplatte 18 aufzunehmen.
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Die Haltevorrichtungen 16a, 16b weisen jeweils wenigstens ein Halteteil 13 auf, welches mit einem, vorzugsweise federbelasteten, Verriegelungselement 15 der Befestigungsvorrichtung 6 der Schubladenseitenwand 2 lösbar
verriegelbar ist.
Die Haltevorrichtungen 16a, 16b können jeweils wenigstens zwei Halteteile 13 aufweisen, welche in Höhenrichtung voneinander beabstandet sind und welche mit dem Verriegelungselement 15 lösbar verriegelbar sind. Auf diese Weise können auch Schubladenfrontblenden 3 mit größerer Höhe an den beiden
Schubladenseitenwänden 2 befestigt werden.
Das zumindest eine Halteteil 13 kann im Wesentlichen vollständig aus Kunststoff gebildet sein und/oder derart ausgebildet sein, mit wenigstens einer Haltevorrichtung 16a, 16b, vorzugsweise lösbar, verbunden zu werden. Zu diesem Zweck kann wenigstens eine Haltevorrichtung 16a, 16b eine Führung zum Einschieben des
Halteteiles 13 aufweisen.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die beiden Haltevorrichtungen 16a, 16b zusammen mit den Halteteilen 13
einstückig aus einem Kunststoffmaterial gebildet.
Zum Lösen der Verriegelung zwischen dem Halteteil 13 und der Befestigungsvorrichtung 6 der Schubladenseitenwand 2 ist
wenigstens ein LÖöseelement 17 vorgesehen.
Das Löseelement 17 ist bereichsweise außerhalb der Schubladenseitenwand 2 angeordnet oder anordenbar und für eine manuelle Betätigung ausgebildet. Durch Kraftausübung auf das
Löseelement 17 entgegen der federbelasteten Wirkung des
Verriegelungselementes 15 ist die Verriegelung zwischen dem
Halteteil 13 und dem Verriegelungselement 15 lösbar.
Fig. 2b zeigt das an der Schubladenfrontblende 3 angeordnete Halteteil 13 und den Grundkörper 6a der Befestigungsvorrichtung
6 in einer weiteren perspektivischen Ansicht.
Das Verriegelungselement 15 der Befestigungsvorrichtung 6 ist am oder im Grundkörper 6a in Höhenrichtung verschiebbar gelagert, also im Wesentlichen parallel zu einer von der
Schubladenfrontblende 3 gebildeten Vertikalebene.
Das Löseelement 17 zum LÄÖsen der Verriegelung kann mit dem Verriegelungselement 15 einstückig ausgebildet sein. Alternativ ist es möglich, dass das LöÖöseelement 17 und das Verriegelungselement 15 als voneinander gesonderte Bauteile ausgebildet sind und bewegungsgekoppelt miteinander verbunden
sind.
Gemäß möglichen Ausführungsbeispielen kann vorgesehen sein, dass
der Grundkörper 6a der Befestigungsvorrichtung 6
— im Wesentlichen vollständig aus Kunststoff gebildet ist, und/oder
— formschlüssig in die Schubladenseitenwand 2 eingesetzt ist, und/oder
— zumindest bereichsweise wabenförmig ausgebildet ist, und/oder
— wenigstens eine (hier nicht ersichtliche) Kupplungsvorrichtung zum 1l1ösbaren Kuppeln mit der Schubladenausziehführung 9 aufweist, vorzugsweise wobei die wenigstens eine Kupplungsvorrichtung wenigstens einen schwenkbaren Koppelhebel zum lösbaren Koppeln mit der Ausziehschiene 11 der Schubladenausziehführung 9 aufweist,
und/oder
— wenigstens eine Nut 22 zur Aufnahme eines Rands eines
Schubladenbodens 4 aufweist.
Das Halteteil 13 umfasst wenigstens einen Halteabschnitt 20, welcher in einem gehaltenen Zustand des Halteteiles 13 zumindest abschnittsweise in der Befestigungsvorrichtung 6 der Schubladenseitenwand 2, vorzugsweise innerhalb einer Kerbe 23
(Fig. 4) des Verriegelungselementes 15, aufgenommen ist.
Das Verriegelungselement 15 kann eine Anschlagschräge 21 aufweisen, an welcher das Halteteil 13, vorzugsweise der Halteabschnitt 20, beim Einschieben in die Befestigungsvorrichtung 6 anlegbar ist, wodurch das Verriegelungselement 15 in eine Richtung quer zur
Einschubrichtung X bewegbar ist.
In einem verriegelten Zustand ist der Halteabschnitt 20 des Halteteiles 13 innerhalb der Kerbe 23 des Verriegelungselementes
15 aufgenommen.
Durch eine Seiteneinstellvorrichtung 19 ist eine Lage des Halteteiles 13 in eine Richtung quer zur Einschubrichtung X einstellbar. Die Seiteneinstellvorrichtung 19 kann wenigstens ein drehbares Einstellrad 19a, vorzugsweise aus Metall,
aufweisen. Fig. 3 zeigt die Befestigungsvorrichtung 6 der Schubladenseitenwand 2 mit dem zu verriegelnden Halteteil 13 in
einer Seitenansicht.
Im oder am Grundkörper 6a der Befestigungsvorrichtung 6 ist das
Verriegelungselement 15 höhenbeweglich gelagert.
Zur Kraftbeaufschlagung des Verriegelungselementes 15 ist wenigstens ein Federelement 24, beispielsweise wenigstens eine Blattfeder, vorgesehen, wobei das Verriegelungselement 15 durch das Federelement 24 in Richtung einer das Halteteil 13 verriegelnden Stellung (also im vorliegenden Fall in eine nach
unten weisende Richtung) drückbar ist.
Am Grundkörper 6a ist wenigstens ein Vorsprung 26a, 26b, 26c, vorzugsweise mehrere Vorsprünge 26a, 26b, 26c, angeordnet, wobei der wenigstens eine Vorsprung 26a, 26b, 26c ein seitliches Herausfallen des Verriegelungselementes 15 aus dem Grundkörper 6a der Befestigungsvorrichtung 6 verhindert. Das Verriegelungselement 15 ist also seitlich entlang der Vorsprünge
26a, 26b, 26c gleitend geführt.
Bei einem Einschieben des Halteteiles 13 in die Einschubrichtung X in die Befestigungsvorrichtung 6 der Schubladenseitenwand 2 tritt zunächst der Halteabschnitt 20 (Fig. 2b) des Halteteiles 13 mit der Anschlagschräge 21 des Verriegelungselementes 15 in
Kontakt.
Die Befestigungsvorrichtung 6 weist wenigstens eine Gleitschräge 25 auf, durch welche das wenigstens eine Verriegelungselement 15 beim Einschieben des Halteteiles 13 in die Befestigungsvorrichtung 6 in eine Richtung entgegen der Einschubrichtung X bewegbar ist. Auf diese Weise kann eine frühere Verriegelung des Halteteiles 13 ermöglicht und der Verriegelungsbereich der Befestigungsvorrichtung 6 vergrößert
werden.
Die Gleitschräge 25 kann beispielsweise am Grundkörper 6a der
Befestigungsvorrichtung 6 angeordnet oder ausgebildet sein.
Die Gleitschräge 25 kann beispielsweise als Führungsschlitz und/oder Führungsbahn ausgebildet sein, entlang welcher wenigstens ein Führungselement (beispielsweise ein Zapfen) des
Verriegelungselementes 15 gleitend geführt ist.
Es ist Jedoch auch möglich, die Schubladenseitenwand 2 aus einem Holzmaterial (beispielsweise einer Spanplatte oder einer Holzfaserplatte) herzustellen, wobei die wenigstens eine Gleitschräge 25 direkt im Holzmaterial der Schubladenseitenwand 2 ausgebildet ist. Die Anordnung der Gleitschräge 25 im Holzmaterial der Schubladenseitenwand 2 kann beispielsweise
durch Fräsen erfolgen.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist wenigstens eine zweite Gleitschräge 25a vorgesehen, durch welche das wenigstens eine Verriegelungselement 15 beim Einschieben des Halteteiles 13 in die Befestigungsvorrichtung 6 in eine Richtung entgegen der
Einschubrichtung X bewegbar ist.
Das Verriegelungselement 15 weist wenigstens eine Gleitkontur 28 auf, welche entlang der wenigstens einen Gleitschräge 25
bewegbar ist.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist das Verriegelungselement 15 wenigstens zwei Gleitkonturen 28, 28a auf, welche entlang der beiden Gleitschrägen 25, 25a bewegbar sind. Die vorgesehenen Gleitschrägen 25, 25a können im Wesentlichen parallel zueinander
verlaufen. Fig. 4 zeigt die Befestigungsvorrichtung 6 mit dem zu
verriegelnden Halteteil 13 in einer Zwischenstellung, in welcher
das Federelement 24 maximal komprimiert ist.
Das Verriegelungselement 15 ist durch das Einschieben des Halteteiles 13 in Einschubrichtung X in die Befestigungsvorrichtung 6 und durch das Zusammenwirken des Halteabschnitts 20 mit der Anschlagschräge 21 des Halteteiles 13 entgegen der Kraft des Federelementes 24 in eine quer zur
Einschubrichtung X verlaufende Richtung bewegbar.
Dabei gleitet das Verriegelungselement 15 entlang der wenigstens einen Gleitschräge 25, 25a, sodass das Verriegelungselement 15 mit einer Bewegungskomponente in eine Richtung entgegen der
Einschubrichtung X bewegbar ist.
Das wenigstens eine Verriegelungselement 15 weist wenigstens eine, vorzugsweise in Montagelage nach unten hin geöffnete, Kerbe 23 zur Aufnahme des Halteabschnitts 20 des Halteteiles 13
auf.
An der Kerbe 23 kann wenigstens eine Einzugsschräge 29 zum Einziehen des Halteteiles 13 in die Befestigungsvorrichtung 6 angeordnet sein, wobei die wenigstens eine Gleitschräge 25, 25a und die Einzugsschräge 29 in unterschiedlichen Richtungen
geneigt sind.
Die wenigstens eine Einzugsschräge 29 ist derart geneigt, dass eine Einzugskraft in Einschubrichtung X auf das Halteteil 13
ausübbar ist.
Fig. 5 zeigt die Befestigungsvorrichtung 6 mit dem Halteteil 13 in einer verriegelten Stellung. Wenn das Halteteil 13 weiter in Einschubrichtung X bewegt wird, so tritt der Halteabschnitt 20 des Halteteiles 13 in die Kerbe 23 des Verriegelungselementes 15 ein, wobei das Verriegelungselement 15 durch die Kraft des sich entspannenden Federelementes 24 in die Verriegelungsstellung
nach unten gedrückt wird.
In einem verriegelten Zustand ist das LöÖöseelement 17 außerhalb der Schubladenseitenwand 2 angeordnet und für eine manuelle Betätigung oder für eine mittels eines Werkzeuges erfolgende Betätigung direkt zugänglich. Durch Druck auf das Löseelement 17 entgegen der Kraft des Federelementes 24 kann die Verriegelung zwischen dem Verriegelungselement 15 und dem Halteteil 13 wieder
gelöst werden.
Fig. 6 zeigt die Befestigungsvorrichtung 6 der Schubladenseitenwand 2 mit dem zu verriegelnden Halteteil 13 in
einer Explosionsansicht.
Der Grundkörper 6a der Befestigungsvorrichtung 6 ist vorzugsweise aus Kunststoff gebildet, wobei das Verriegelungselement 15 am oder im Grundkörper 6a verschiebbar
gelagert ist.
Am Grundkörper 6a der Befestigungsvorrichtung 6 ist wenigstens eine Gleitschräge 25, 25a angeordnet oder ausgebildet, durch welche das wenigstens eine Verriegelungselement 15 beim Einschieben des Halteteiles 13 in die Befestigungsvorrichtung 6 mit einer Bewegungskomponente quer zur Einschubrichtung X und mit einer Bewegungskomponente in eine Richtung entgegen der
Einschubrichtung X bewegbar ist.
Das wenigstens eine Federelement 24 zur Kraftbeaufschlagung des Verriegelungselementes 15 kann beispielsweise eine Formfeder aus
Metall oder Kunststoff umfassen.
Das bewegbare Verriegelungselement 15 ist vorzugsweise als ein im Wesentlichen plattenförmiger Riegel ausgebildet. Auf diese Weise ist eine kompakte Bauweise der Befestigungsvorrichtung 6
möglich.
Das Verriegelungselement 15 umfasst im gezeigten Ausführungsbeispiel einen vom plattenförmigen Abschnitt quer
abstehenden Steg 27 zum Abstützen des Federelementes 24,
Das Löseelement 17 ist ebenfalls durch einen vom
Verriegelungselement 15 quer abstehenden Steg gebildet.
Die Anschlagschräge 21 des Verriegelungselementes 15 ist dem Halteteil 13 zugewandt. Das Verriegelungselement 15 weist wenigstens eine Gleitkontur 28, 28a auf, welche an einer dem Halteteil 13 abgewandten Seite am Verriegelungselement 15
angeordnet ist.
Die wenigstens eine Gleitkontur 28, 28a des Verriegelungselementes 15 ist bei einem Einschieben des Halteteiles 13 in Einschubrichtung X entlang der wenigstens
einen Gleitschräge 25, 25a bewegbar.
Durch die wabenförmige Struktur des Grundkörpers 6a kann eine hohe mechanische Festigkeit (insbesondere eine hohe Biegesteifigkeit) bei geringem Materialeinsatz und geringem
Gewicht gewährleistet werden.
Fig. 7a-7d zeigen verschiedene Ausführungsformen der Gleitschräge 25 der Befestigungsvorrichtung 6 und der Einzugsschräge 29 des Verriegelungselementes 15. Durch die Wahl der Geometrie und der Winkel der Gleitschräge 25 und der Einzugsschräge 29 kann der Beginn, der Verlauf und das Ende des
Verriegelungsvorganges beeinflusst werden.
Gemäß möglichen Ausführungsbeispielen kann vorgesehen sein, dass die Schubladenseitenwand 2 eine an die Schubladenfrontblende 3
anlegbare Stirnseite 7 und/oder dass der Grundkörper 6a der
Befestigungsvorrichtung 6 eine Stirnseite 7/a aufweist, wobei die wenigstens Gleitschräge 25 und/oder die Einzugsschräge 29 einen Winkel (x, ß) zwischen 5° und 25°, vorzugsweise zwischen 8° und
20°, relativ zur Stirnseite 7, 7a einschließt.
Beispielsweise können die Gleitschräge 25 des Grundkörpers 6a und die Einzugsschräge 29 des Verriegelungselementes 15 einen identischen Winkel (x, ß) oder alternativ einen voneinander abweichenden Winkel (x, ß) relativ zur Stirnseite 7, 7a
einschließen.
Die Gleitschräge 25 und die Einzugsschräge 29 können in
unterschiedlichen Richtungen geneigt sein.
Fig. 7a zeigt, dass der zwischen der Gleitschräge 25 und der Stirnseite 7a eingeschlossene Winkel (x) und der zwischen der Einzugsschräge 29 und der Stirnseite 7a eingeschlossene Winkel
(ß) jeweils 8° beträgt.
Fig. 7b zeigt, dass der zwischen der Gleitschräge 25 und der Stirnseite 7a eingeschlossene Winkel (x) und der zwischen der Einzugsschräge 29 und der Stirnseite 7a eingeschlossene Winkel
(ß) jeweils 10° beträgt.
Fig. 7/c zeigt, dass der zwischen der Gleitschräge 25 und der Stirnseite 7a eingeschlossene Winkel (x) und der zwischen der Einzugsschräge 29 und der Stirnseite 7a eingeschlossene Winkel
(ß) jeweils 12° beträgt.
Fig. 7d zeigt, dass die Gleitschräge 25 des Grundkörpers 6a und die Einzugsschräge des Verriegelungselementes 15 einen unterschiedlichen Winkel (x, ß) relativ zur Stirnseite 7a des Grundkörpers 6a einschließen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
schließt die Gleitschräge 28 einen Winkel (a) von 8° relativ zur
Stirnseite 7a des Grundkörpers 6a ein. Die Einzugsschräge 29 des Verriegelungselementes 15 schließt hingegen einen Winkel (ß) von
15° relativ zur Stirnseite 7a des Grundkörpers 6a ein.
Innsbruck, am 24. Oktober 2023

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Anordnung, umfassend:
    — eine Schubladenseitenwand (2) mit wenigstens einer Befestigungsvorrichtung (6) zum 1lösbaren Verbinden der Schubladenseitenwand (2) mit einer Schubladenfrontblende (3), wobei die wenigstens eine Befestigungsvorrichtung (6) der Schubladenseitenwand (2) wenigstens ein bewegbar
    gelagertes Verriegelungselement (15) aufweist,
    — wenigstens ein an der Schubladenfrontblende (3) angeordnetes oder zu befestigendes Halteteil (13), welches mit dem Verriegelungselement (15) der Befestigungsvorrichtung (6) der Schubladenseitenwand (2) bei einem Einschieben des Halteteiles (13) in einer Einschubrichtung (X) in die Befestigungsvorrichtung (6) der Schubladenseitenwand (2) lösbar verriegelbar ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (6) wenigstens eine Gleitschräge (25, 25a) aufweist, durch welche das wenigstens eine Verriegelungselement (15) beim Einschieben des Halteteiles (13) in die Befestigungsvorrichtung (6) in eine Richtung entgegen der
    Einschubrichtung (X) bewegbar ist.
    2. Anordnung nach Anspruch 1, wobei die wenigstens eine Gleitschräge (25, 25a) an einem Grundkörper (6a) der Befestigungsvorrichtung (6) und/oder direkt in einem Material
    der Schubladenseitenwand (2) ausgebildet ist.
    3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das wenigstens eine
    Verriegelungselement (15)
    — als ein im Wesentlichen plattenförmiger Riegel
    ausgebildet ist, und/oder
    — durch wenigstens ein Federelement (24), vorzugsweise eine Blattfeder, in Richtung einer Verriegelungsstellung
    vorgespannt ist, und/oder — linear verschiebbar gelagert ist, und/oder
    — in eine Richtung quer zur Einschubrichtung (X) verschiebbar gelagert ist, und/oder
    — durch wenigstens ein LÖseelement (17) aus der Verriegelung lösbar ist, wobei das wenigstens eine Löseelement (17) bereichsweise außerhalb der Schubladenseitenwand (2) angeordnet oder anordenbar und für eine manuelle Betätigung ausgebildet ist, vorzugsweise wobei das wenigstens eine Verriegelungselement (15) und das wenigstens eine
    Löseelement (17) zusammen einstückig ausgebildet sind.
    Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das wenigstens eine Verriegelungselement (15) wenigstens eine, vorzugsweise in Montagelage nach unten hin geöffnete, Kerbe (23) zur Aufnahme eines Halteabschnitts (20) des Halteteiles
    (13) aufweist.
    Anordnung nach Anspruch 4, wobei an der Kerbe (23) wenigstens eine Einzugsschräge (29) zum Einziehen des Halteteiles (13) in die Befestigungsvorrichtung (6) angeordnet ist, vorzugsweise wobei — die wenigstens eine Gleitschräge (25, 25a) und die Einzugsschräge (29) in unterschiedlichen Richtungen
    geneigt sind, und/oder
    — wobei die wenigstens eine Einzugsschräge (29) einen Winkel (ß) zwischen 5° und 25°, vorzugsweise zwischen 8° und 20°, relativ zu einer an der Schubladenfrontblende (3) anlegbaren Stirnseite (7) der Schubladenseitenwand
    (2) einschließt, und/oder
    — wobei die wenigstens eine Einzugsschräge (29) derart geneigt ist, dass eine Einzugskraft in Einschubrichtung
    (X) auf das Halteteil (13) ausübbar ist.
    Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Verriegelungselement (15) eine Anschlagschräge (21) aufweist, an welcher das Halteteil (13) beim Einschieben in die Befestigungsvorrichtung (6) anlegbar ist, wodurch das Verriegelungselement (15) in eine Richtung quer zur
    Einschubrichtung (X) bewegbar ist.
    Anordnung nach Anspruch 6, wobei die Anschlagschräge (21) des Verriegelungselementes (15) dem Halteteil (13) zugewandt ist, wobei das Verriegelungselement (15) wenigstens eine Gleitkontur (28, 28a) aufweist, welche an einer dem Halteteil (13) abgewandten Seite am Verriegelungselement (15) angeordnet ist, wobei die wenigstens eine Gleitkontur (28, 28a) entlang der wenigstens einen Gleitschräge (25, 25a)
    bewegbar ist.
    Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei wenigstens eine zweite Gleitschräge (25, 25a) vorgesehen ist, durch welche das wenigstens eine Verriegelungselement (15) beim Einschieben des Halteteiles (13) in die Befestigungsvorrichtung (6) in eine Richtung entgegen der Einschubrichtung (X) bewegbar ist, vorzugsweise wobei die vorgesehenen Gleitschrägen (25, 25a) im Wesentlichen parallel
    zueinander verlaufen.
    Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Befestigungsvorrichtung (6) wenigstens einen in die Schubladenseitenwand (2) eingesetzten Grundkörper (6a) aufweist, vorzugsweise wobei der wenigstens eine Grundkörper
    (6a)
    11.
    4 094627-21/sv
    — im Wesentlichen vollständig aus Kunststoff gebildet ist, und/oder — formschlüssig in die Schubladenseitenwand (2) eingesetzt
    ist, und/oder
    — zumindest bereichsweise wabenförmig ausgebildet ist, und/oder
    — wenigstens eine Nut (22) zur Aufnahme eines Rands eines Schubladenbodens (4) aufweist, und/oder
    — wenigstens einen Vorsprung (26a, 26b, 26c) aufweist, welcher ein seitliches Herausfallen des Verriegelungselementes (15) aus dem Grundkörper (6a)
    verhindert.
    Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Schubladenseitenwand (2) eine an die Schubladenfrontblende (3) anlegbare Stirnseite (7) aufweist, wobei die wenigstens Gleitschräge (25, 25a) einen Winkel (@«) zwischen 5° und 25°, vorzugsweise zwischen 8° und 20°, relativ zur Stirnseite (7)
    der Schubladenseitenwand (2) einschließt.
    Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei dass
    wenigstens eine Halteteil (13)
    — wenigstens einen Halteabschnitt (20) aufweist, welcher in einem gehaltenen Zustand des Halteteiles (13) zumindest abschnittsweise in der Befestigungsvorrichtung (6) der Schubladenseitenwand (2) aufgenommen ist, und/oder
    — im Wesentlichen vollständig aus Kunststoff gebildet ist, und/oder
    — wenigstens einen Halteabschnitt (20) aufweist, welcher in einem montierten innerhalb einer Kerbe (23) des
    Verriegelungselementes (15) angeordnet ist, und/oder
    — wenigstens eine vormontierte Schraube (14), vorzugsweise wenigstens zwei vormontierte Schrauben (14), zur
    Befestigung an der Schubladenfrontblende (3) aufweist.
    12. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Halteteil (13) an einer Haltevorrichtung (16a, 16b) zum Halten einer, vorzugsweise im Wesentlichen quaderförmigen, Dekorplatte (18) der Schubladenfrontblende (3) angeordnet oder anordenbar ist, wobei die wenigstens eine Haltevorrichtung (16a, 16b) dazu ausgebildet ist, einen Endbereich der Dekorplatte (18)
    aufzunehmen.
    13. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seiteneinstellvorrichtung (19) vorgesehen ist, durch welche eine Lage des Halteteiles (13) in eine quer zur Einschubrichtung (X) einstellbar ist, vorzugsweise wobei die Seiteneinstellvorrichtung (19) wenigstens ein drehbares Einstellrad (19a), vorzugsweise aus
    Metall, aufweist.
    14. Schublade (1) mit wenigstens einer Anordnung nach einem der
    Ansprüche 1 bis 13.
    15. Schublade (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Schublade (1) über wenigstens eine Schubladenausziehführung (9) relativ zu einem Möbelkorpus verfahrbar gelagert ist, wobei die wenigstens eine Schubladenausziehführung (9) eine am Möbelkorpus zu befestigende Korpusschiene (10) und wenigstens eine relativ zur Korpusschiene (10) bewegbar gelagerte und an der
    Schublade (1) zu befestigende Ausziehschiene (11) aufweist.
    Innsbruck, am 24. Oktober 2023
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