AT527062A4 - Mehrwegverpackungsvorrichtung für Pizzen - Google Patents

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AT527062A4 ATA50442/2024A AT504422024A AT527062A4 AT 527062 A4 AT527062 A4 AT 527062A4 AT 504422024 A AT504422024 A AT 504422024A AT 527062 A4 AT527062 A4 AT 527062A4
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Abstract

Es wird eine Mehrwegverpackungsvorrichtung für Pizzen mit zwei lösbar miteinander verbindbaren Halbschalen (1), die je einen wenigstens abschnittsweise umlaufenden Rand (3) und eine gegenüber dem Rand (3) zurückversetzte Auflagefläche (4) aufweisen, beschrieben. Um vorteilhafte Verpackungs- und Transportbedingungen für unterschiedliche verzehrfertige Nahrungsmittel zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, dass der Rand (3) vier Randabschnitte (5) aufweist, von denen je zwei parallel zueinander verlaufen und einander bezüglich der Auflagefläche (4) gegenüberliegen, wobei auf wenigstens zwei Randabschnitten (5) ein Gelenksteil (6a,6b) zur Ausbildung einer lösbaren Schwenkverbindung (2) zwischen den Halbschalen (1) vorgesehen ist.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Mehrwegverpackungsvorrichtung für Pizzen mit zwei lösbar miteinander verbindbaren Halbschalen, die je einen wenigstens abschnittsweise umlaufenden Rand und eine gegenüber dem Rand zurückversetzte Auflagefläche aufweisen. Insbesondere kann die Mehrwegverpackungsvorrichtung
als Pizzaverpackung eingesetzt werden.
Aus der WO2022/085040A1 ist eine Mehrwegverpackungsvorrichtung für Pizzen mit zwei über Rastverbindungen lösbar miteinander verbindbaren Halbschalen bekannt. Die Halbschalen weise eine Auflagefläche für die Pizza und einen gegenüber der Auflagefläche vorragenden Rand auf, auf dem Rastkörper der Rastverbindungen an korrespondierenden Stellen angeordnet sind. Nachteilig an dieser Mehrwegverpackungsvorrichtung ist allerdings, dass für eine Zugänglichkeit zur Pizza die Halbschalen vollständig voneinander gelöst werden müssen, was einerseits zeitaufwendig ist und andererseits zu einem raschen Abkühlen der Pizza führt. Darüber hinaus ist die Mehrwegverpackungsvorrichtung auf die Aufnahme von flachen Nahrungsmitteln beschränkt, sodass deren Einsatzgebiet verhältnismäßig
klein ist.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Mehrwegverpackungsvorrichtung für die Zustellung von verzehrfertigen Pizzen vorzuschlagen, die trotz einer einfachen Handhabung und Zugänglichkeit zum Verpackungsinhalt auch den Transport von verzehrfertigen Waren anderer
Dimensionen erlaubt.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass der Rand vier
Randabschnitte aufweist, von denen je zwei parallel zueinander verlaufen und
ausgebildet sein.
Lösen auf besonders sichere Art und Weise verhindert wird.
Damit insbesondere bei der Verwendung der Mehrwegverpackungsvorrichtung mit mehreren Halbschalen ein einfacher Zusammenbau begünstigt werden kann, kann je Halbschale einem weiblichen Gelenksteil eines ersten Randabschnitts ein männlicher Gelenksteil eines zweiten Randabschnitts bezüglich der Auflagefläche gegenüberliegen. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass jede Halbschale beide Komponenten des Schwenkgelenks aufweist, sodass alle Halbschalen im Sinne einer Ausbildung eines funktionsfähigen Schwenkgelenks miteinander kompatibel
sind.
Um einerseits ein exaktes Verschwenken zu ermöglichen und andererseits ein unerwünschtes Öffnen der Mehrwegverpackungsvorrichtung zu verhindern, wird vorgeschlagen, dass je Randabschnitt wenigstens ein weiblicher und wenigstens
ein männlicher Gelenksteil vorgesehen ist. Auf diese Weise verläuft die Schwenkachse durch wenigstens zwei Schwenkverbindungen, was eine Torsion zwischen den Gelenksteilen der gleichen Schwenkverbindung unterbindet und somit eine geführte Verschwenkung begünstigt. Gleichzeitig ergeben sich dadurch im
geschlossenen Zustand der Mehrwegverpackungsvorrichtung je Randabschnitt
zueinander verstärkt wird.
Günstige Herstellungsbedingungen einerseits und ein noch einfacherer Zusammenbau andererseits ergeben sich, wenn die Halbschalen Gleichteile sind. Bei entsprechender Anordnung der Gelenksteile sind somit alle Randabschnitte unterschiedlicher Halbschalen miteinander kompatibel, sodass auf keine vorbestimmte Ausrichtung der Halbschalen zueinander geachtet werden muss. Damit kann lediglich eine Art von Halbschalen auf Lager gehalten werden, mit der wahlweise Pizzen oder andere verzehrfertige Waren für den Transport verpackt werden können. Dies erhöht auch die Standzeit der Mehrwegverpackungsvorrichtung, weil bei der Beschädigung einer Halbschale nur genau diese eine Halbschale ersetzt werden muss und nicht ihre
korrespondierenden Gegenstücke.
Eine ungehinderte Verschwenkung der Mehrwegverpackungsvorrichtung über einen weiten Schwenkradius kann dadurch erreicht werden, dass die Gelenksteile auf der der Auflagefläche gegenüberliegenden Seite der Randabschnitte über diese vorragen. Zufolge dieser Maßnahmen ergibt sich der Vorteil, dass im Falle eines prismatischen Zusammenbaus die Halbschalen mit ihren Auflageflächen zueinander zugewandt ausgerichtet werden können, sodass das Volumen der
Mehrwegverpackungsvorrichtung weiter vergrößert wird.
Der Bewegungsradius kann weiter vergrößert werden, wenn die Gelenksteile je an einer gegenüber dem übrigen Rand in Richtung der Auflagefläche zurückversetzten Abstufung angeordnet sind, wobei die Gelenksteile gegenüber dem übrigen Rand beabstandet sind. Dadurch ergibt sich zwischen den Gelenksteilen und der restlichen Halbschale ein Freiraum, der einerseits ein Zusammenfügen der korrespondierenden Gelenksteile erleichtert und andererseits den möglichen Schwenkradius vergrößert. Weiter ergibt sich durch die verbesserte Zugänglichkeit zu den freigestellten Gelenksteiles sowohl die Möglichkeit die Halbschale
auflageflächenzugewandt als auch auflageflächenabgewandt miteinander zu
eingeschränkt werden kann.
Um die Stabilität der Mehrwegverpackungsvorrichtung zu begünstigen, wird vorgeschlagen, dass der Rand an einen zur Auflagefläche abfallenden Mantel unmittelbar anschließt. Der Mantel bildet vorzugsweise vier Anstellflächen aus, über die die benachbarten Halbschalen insbesondere bei einem prismatischen Aufbau gegeneinander abgestützt werden können. Bei einer rechteckigen Auflagefläche ergibt sich vorzugsweise ein Pyramidenstumpfmantel, wobei die Anstellflächen
Trapeze ausbilden können.
Eine stabile und gleichzeitig einfach zu lö6sende Schwenkverbindung ergibt sich dadurch, dass ein erster Gelenksteil einen Kugelabschnitt umfasst und dass der mit dem ersten Gelenksteil korrespondierende zweite Gelenksteil Klemmschenkel zum
kraft- und/oder formschlüssigen Aufnehmen des Kugelabschnitts aufweist.
Um das in der Mehrwegverpackungsvorrichtung aufbewahrte Nahrungsmittel vor einem kondenswasserbedingtem Aufweichen zu schützen, kann die Auflagefläche Auflagevorsprünge aufweisen. Durch die Auflagevorsprünge, auf denen das Nahrungsmittel aufliegt, kann dieses von der übrigen Halbschale beabstandet sein, sodass sich das Kondenswasser zwischen den Auflagevorsprüngen, ohne das Nahrungsmittel zu benetzen, sammeln kann. Die Auflagevorsprünge können
Auflagelamellen sein.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es
zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Mehrwegverpackungsvorrichtung, deren Halbschalen zu einer Pizzaschachtel zusammengefügt sind,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie Il-II der Fig. 1, wobei die Halbschalen
aufgeschwenkt sind,
Fig. 4 eine Detailansicht einer Schwenkverbindung gemäß den Figs.1 bis 3,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Mehrwegverpackungsvorrichtung, wobei vier Halbschalen zu einem Tablett zusammengefügt sind,
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Mehrwegverpackungsvorrichtung, wobei vier Halbschalen auflageflächenzugewandt zu einem unvollständigen Prisma zusammengefügt sind und
Fig. 7 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Mehrwegverpackungsvorrichtung, wobei sechs Halbschalen auflageflächenabgewandt zu einem vollständigen Prisma zusammengefügt
sind.
Eine erfindungsgemäße Mehrwegverpackungsvorrichtung für Pizzen weist, wie beispielsweise den Figs. 1 und 2 zu entnehmen ist, wenigstens zwei Halbschalen 1 auf, welche über eine lösbare Schwenkverbindung 2 miteinander verbindbar sind. Wie insbesondere aus der Zusammenschau der Figs. 2 und 3 ersichtlich ist, weisen die Halbschalen 1 einen wenigstens abschnittsweise umlaufenden Rand 3 und eine gegenüber dem Rand 3 zurückversetzte Auflagefläche 4 für ein Nahrungsmittel, beispielsweise eine Pizza, auf. Erfindungsgemäß umfasst der Rand 3 vier Randabschnitte 5, von denen je zwei parallel zueinander verlaufen und einander bezüglich der Auflagefläche 4 gegenüberliegen. Sind die benachbarten Randabschnitte 5 orthogonal zueinander ausgerichtet, ergibt sich, wie in der Fig. 3 verdeutlicht, eine rechteckige Grundform der Halbschalen 1. Auf wenigstens zwei vorzugsweise auf vier Randabschnitten 5 der Halbschalen 1 ist dabei ein Gelenksteil 6a,6b zur Ausbildung einer lösbaren Schwenkverbindung 2 mit einem korrespondierenden Gelenksteil 6b,6a der anderen Halbschale 1 vorgesehen. Somit können die korrespondierenden Gelenksteile 6a,6b unterschiedlicher Halbschalen 1
sowohl eine lösbare Schwenkverbindung 2 als auch eine lösbare Rastverbindung 7
7717
Gemäß der Fig. 3 kann einem weiblichen Gelenksteil 6a eines ersten Randabschnitts 5 ein männlicher Gelenksteil 6b eines zweiten Randabschnitts 5 bezüglich der Auflagefläche 4 gegenüberliegen, sodass jede Halbschale 1 über alle notwendigen Komponenten zur Ausbildung einer Schwenkverbindung 2 verfügt. Eine Stabilität der Verschwenkung kann dabei zusätzlich erreicht werden, wenn je Randabschnitt 5 wenigstens ein weiblicher 6a und wenigstens ein männlicher 6b Gelenksteil vorgesehen ist. Um ein einfaches Zusammenfügen der Halbschalen 1 zu begünstigen, ohne dabei auf die Ausrichtung dieser zueinander achten zu
müssen, können die Halbschalen 1 Gleichteile sein.
Um einen großen Schwenkradius zu ermöglichen, können die Gelenksteile 6a,6b, wie in der Fig. 2 angedeutet, gegenüber den Randabschnitten 5 vorragen und zwar in eine von der Auflagefläche 4 abgewandte Richtung. Zusätzlich ergibt sich dadurch der Vorteil, dass die Halbschalen 1 auflageflächenzugewandt zu einem Quader (Fig. 6) zusammengefügt werden können, ohne dass die Halbschalen 1 bzw. deren Randabschnitte 5 ein Zusammenfügen der Gelenksteile 6a,6b behindern. Insbesondere können die Gelenksteile 6a,6b in einer Abstufung 8 angeordnet sein, welche gegenüber dem übrigen Rand 3 in Richtung der Auflagefläche 4 zurückversetzt ist. Dabei können die Gelenksteile 6a,6b vom übrigen Rand 3 beabstandet sein, wodurch sich ein Freiraum 9 ergibt, der als Führung bei Zusammenfügen der Gelenksteile 6a,‚6b dienen kann und eine
elastische Verformung insbesondere der weiblichen Gelenksteile 6a erlaubt.
Ein stabiler in der Fig. 7 angedeuteter Quader kann geschaffen werden, wenn der Rand 3 an einen zu Auflagefläche 4 abfallenden Mantel 10 unmittelbar anschließt. Der Mantel 10 bildet insbesondere trapezförmige Anstellflächen aus, über die sich
die benachbarten Halbschalen 1 abstützen können.
beispielsweise als Lamellen geformte Auflagevorsprünge 11 ausbilden.
Fig. 4 zeigt eine beispielhafte Schwenkverbindung 2, welche auch als Rastverbindung 7 fungieren kann. Hierbei ist ein Gelenksteil 6b mit einem Kugelabschnitt 12 und ein mit dem ersten Gelenksteil 6b korrespondierender zweiter Gelenksteil 6a mit Klemmschenkeln 13 zum kraft- und/oder formschlüssigen Aufnehmen des Kugelabschnitts 12 vorgesehen. Auf diese Weise wird eine
Lösbarkeit der Gelenksteile quer zu einer Schwenkachse 14 ermöglicht.
Wie in der Fig. 1 angedeutet ist, können die Halbschalen 1 von Vertiefungen gebildete Griffe 14 umfassen. Die Griffe 14 können im Bereich des Randes 3,
vorzugsweise am abfallenden Mantel 10 angeordnet sein.

Claims (1)

  1. (345524.6) IV
    Patentansprüche
    1. Mehrwegverpackungsvorrichtung für Pizzen mit zwei lösbar miteinander verbindbaren Halbschalen (1), die je einen wenigstens abschnittsweise umlaufenden Rand (3) und eine gegenüber dem Rand (3) zurückversetzte Auflagefläche (4) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (3) vier Randabschnitte (5) aufweist, von denen je zwei parallel zueinander verlaufen und einander bezüglich der Auflagefläche (4) gegenüberliegen, wobei auf wenigstens zwei Randabschnitten (5) ein Gelenksteil (6a,6b) zur Ausbildung einer lösbaren
    Schwenkverbindung (2) zwischen den Halbschalen (1) vorgesehen ist.
    2. Mehrwegverpackungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf vier Randabschnitten (5) ein Gelenksteil (6a,6b) zur Ausbildung einer
    lösbaren Schwenkverbindung (2) zwischen den Halbschalen (1) vorgesehen ist.
    3. Mehrwegverpackungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass je Halbschale (1) einem weiblichen Gelenksteil (6a) eines ersten Randabschnitts (5) ein männlicher Gelenksteil (6b) eines zweiten
    Randabschnitts (5) bezüglich der Auflagefläche (4) gegenüberliegt.
    4. Mehrwegverpackungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass je Randabschnitt (5) wenigstens ein weiblicher (6a) und
    wenigstens ein männlicher Gelenksteil (6b) vorgesehen ist.
    5. Mehrwegverpackungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
    gekennzeichnet, dass die Halbschalen (1) Gleichteile sind.
    gegenüberliegenden Seite der Randabschnitte (5) über diese vorragen.
    7. Mehrwegverpackungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenksteile (6a,6b) je an einer gegenüber dem übrigen Rand (3) in Richtung der Auflagefläche (4) zurückversetzten Abstufung (8) angeordnet sind, wobei die Gelenksteile (6a,6b) gegenüber dem übrigen Rand (3)
    beabstandet sind.
    8. Mehrwegverpackungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (3) an einen zur Auflagefläche (4) abfallenden
    Mantel (10) unmittelbar anschließt.
    9. Mehrwegverpackungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Gelenksteil (6b) einen Kugelabschnitt (12) umfasst und dass der mit dem ersten Gelenksteil (6b) korrespondierende zweite
    Gelenksteil (6a) Klemmschenkel (13) zum kraft- und/oder formschlüssigen
    Aufnehmen des Kugelabschnitts (12) aufweist.
    10. Mehrwegverpackungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
    gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (4) Auflagevorsprünge (11) aufweist.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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