AT527106B1 - Gleisbaumaschine, System und Verfahren zum Heben eines Gleises - Google Patents

Gleisbaumaschine, System und Verfahren zum Heben eines Gleises

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AT527106B1
AT527106B1 ATA50243/2023A AT502432023A AT527106B1 AT 527106 B1 AT527106 B1 AT 527106B1 AT 502432023 A AT502432023 A AT 502432023A AT 527106 B1 AT527106 B1 AT 527106B1
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Gleisbaumaschine (1) zum Heben eines Gleises (4), mit einem auf Eisenbahnschienen (9) des Gleises (4) verfahrbaren Maschinenrahmen (2) und mit einem Hebe- und Richtaggregat (7), das an einem Aggregatrahmen (14) angeordnete Hebezangen (21) zum Greifen der jeweiligen Eisenbahnschiene (9) umfasst, wobei jede Hebezange (21) gegenüberliegende Zangenhebel (29) aufweist, die mittels Stellantrieben (32) zueinander verstellbar sind. Dabei ist an jedem Zangenhebel (29) ein hakenförmiges Greiforgan (34) mit einem unter einen Schienenkopf der zugeordneten Eisenbahnschiene schwenkbaren Greiffortsatz angeordnet. Die alleinige Anordnung hakenförmiger Greiforgane (34) nutzt die Vorteile einer Hebezange (21) bei gleichzeitiger Platzeinsparung gegenüber einer bekannten Rollhebezange.

Description

Beschreibung
GLEISBAUMASCHINE, SYSTEM UND VERFAHREN ZUM HEBEN EINES GLEISES
[0001] Die Erfindung betrifft eine Gleisbaumaschine zum Heben eines Gleises, mit einem auf Eisenbahnschienen des Gleises verfahrbaren Maschinenrahmen und mit einem Hebe- und Richtaggregat, das an einem Aggregatrahmen angeordnete Hebezangen zum Greifen der jeweiligen Eisenbahnschiene umfasst, wobei jede Hebezange gegenüberliegende Zangenhebel aufweist, die mittels Stellantrieben zueinander verstellbar sind. Zudem betrifft die Erfindung ein System, das die entsprechende Gleisbaumaschine und ein Gleis umfasst, sowie ein Verfahren zum Heben des Gleises mittels der entsprechenden Gleisbaumaschine.
[0002] Eine gattungsgemäße Gleisbaumaschine ist in der Regel eine Stopfmaschine, die ein mittels eines Hebe- und Richtaggregats in eine Sollposition gebrachtes Gleis mittels eines Stopfaggregats fixiert. Zur Bestimmung der Sollposition umfasst die Gleisbaumaschine ein eigenes Messsystem. Angesteuert werden das Hebe- und Richtaggregat und das Stopfaggregat mittels einer Steuerungseinrichtung, der Signale des Messsystems zugeführt sind. Eine derartige Gleisbaumaschine ist aus der US 4565133 A bekannt. Deren Hebe- und Richtaggregat weist Greiforgane auf, welche schienenaußenseitig unter einem Schienenkopf greifen und schieneninnenseitig gegen den Schienenkopf gepresst werden.
[0003] Eine weitere Gleisbaumaschine, die ein Hebe- und Richtaggregat mit Hebezangen aufweist, ist beispielsweise aus der AT 388949 B bzw. US 4893565 A bekannt. Das Hebe- und Richtaggregat umfasst Rollhebeteller, die paarweise in einer jeweiligen Rollhebezange angeordnet sind. Eine solche Rollhebezange dient zum kontinuierlichen Greifen einer Eisenbahnschiene. Dabei umgreift die Rollhebezange die zugeordnete Eisenbahnschiene mit einem äußeren und einem inneren Rollhebeteller unterhalb des Schienenkopfes. Während einer Vorwärtsfahrt der Gleisbaumaschine rollen die Rollhebeteller auf der jeweiligen Eisenbahnschiene ab. Geöffnet wird die Rollhebezange, um zum Beispiel eine Kollision mit einer Weichenzunge, einer Flügelschiene oder einem sonstigen Hindernis zu vermeiden. An Stellen mit geöffneter Rollhebezange kommt ein Hebehaken zum Einsatz, um die jeweilige Eisenbahnschiene am Schienenkopf oder am Schienenfuß zu greifen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gleisbaumaschine der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, dass ein erweiterter Einsatzbereich gegeben ist. Insbesondere soll die Gleisbaumaschine zur Instandhaltung von Gleisen des städtischen Personennahverkehrs wie Untergrundbahnen einsetzbar sein. Weitere Aufgaben richten sich auf ein entsprechendes System, umfassend die Gleisbaumaschine und das Gleis, sowie auf ein entsprechendes Instandhaltungsverfahren.
[0005] Erfindungsgemäß werden diese Aufgaben gelöst durch die unabhängigen Ansprüche 1, 9 und 10. Abhängige Ansprüche geben vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung an.
[0006] Dabei ist an jedem Zangenhebel der am Aggregatrahmen angeordneten Hebezangen ein hakenförmiges Greiforgan mit einem unter einen Schienenkopf der zugeordneten Eisenbahnschiene schwenkbaren Greiffortsatz angeordnet. Die alleinige Anordnung hakenförmiger Greiforgane nutzt die Vorteile einer Hebezange bei gleichzeitiger Platzeinsparung gegenüber einer bekannten Rollhebezange. Während einer Vorwärtsbewegung des Hebe- und Richtaggregats umschließen die hakenförmigen Greiforgane die Schienenköpfe in einer drucklosen Schwimmstellung. Die Stellantriebe der Zangenhebel sind in dieser Phase deaktiviert. Sobald ein Hebevorgang ansteht, erfolgt eine Aktivierung der Stellantriebe, wobei die hakenförmigen Greiforgane gegen die Eisenbahnschienen gedrückt und gesperrt werden.
[90007] Die jeweilige Hebezange des erfindungsgemäßen Hebe- und Richtaggregats bleibt auch bei sehr engen Platzverhältnissen einsatzfähig. Das ist insbesondere bei einem Gleis mit zwei Eisenbahnschienen für Stahlräder (Eisenbahnräder) und mit zwei zusätzlichen Laufschienen für Gummiräder der Fall. Letztere sind gewöhnlich als Betonbahnen oder als |- Stahlprofile ausgebildet und kommen zum Beispiel bei Untergrundbahnen zum Einsatz. Alle Schienen sind auf ge-
meinsamen Schwellen befestigt. Zusätzlich ist bei solchen Gleisanlagen zumeist eine Stromschiene angeordnet, wodurch der Freiraum für die Hebezangen weiter eingeschränkt ist.
[0008] Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, dass das Hebe- und Richtaggregat sowohl auf Gummiradstrecken mit Laufschienen für Gummiräder als auch auf konventionellen Stahlradstrecken, die lediglich Eisenbahnschienen für Stahlräder aufweisen, einsatzfähig ist. In manchen urbanen Verkehrsnetzen wie zum Beispiel in Paris kommen beide Streckenarten vor, wobei die Gummiradstrecken zusätzliche Eisenbahnschienen umfasst. Die erfindungsgemäße Gleisbaumaschine kann deshalb beide Streckenarten mit Stahlrädern befahren und das Hebeund Richtaggregat nutzen. Dabei greift das Hebe- und Richtaggregat sowohl auf den Stahlradstrecken also auch auf den Gummiradstrecken die Eisenbahnschienen. Auf einer Gummiradstrecke wird durch die gemeinsame Befestigung auf den Schwellen ein Gleisrostabschnitt mitsamt den Laufschienen und den Führungsschienen für Gummiräder gehoben.
[0009] Über ein maschineneigenes Messsystem wird der jeweilige Hebevorgang in Echtzeit erfasst, damit eine vorgegebene Position des Gleises erreicht wird. Auf Gummiradstrecken sind die mittels des Hebe- und Richtaggregats aufzunehmenden Gewichtskräfte höher als bei einem gewöhnlichen Gleisrost, der lediglich Schwellen und Eisenbahnschienen für Stahlräder umfasst. Die Schienenkontaktflächen der hakenförmigen Greiforgane sind größer als bei Rollhebetellern. Dadurch sind größere Hebekräfte möglich, ohne eine maximal zulässige Druckspannung an den Kontaktflächen zu überschreiten. Insbesondere erstreckt sich die Schienenkontaktfläche entlang der gesamten Ausdehnung des hakenförmigen Greiforgans in Gleislängsrichtung.
[0010] Vorteilhafterweise ist das Hebe- und Richtaggregat mittels eines Verschiebeantriebes längsverschiebbar am Maschinenrahmen angeordnet. Damit wird die Flexibilität der Einsatzmöglichkeiten insbesondere in Kombination mit einem Stopfaggregat erhöht. Ohne eine vorgegebene Position des Stopfaggregats verändern zu müssen, ist das Hebe- und Richtaggregat innerhalb eines Längsverschiebebereichs am Gleis verschiebbar. Gegenüber einer Mittelstellung beträgt der Längsverschiebebereich zumindest +50 cm, insbesondere zumindest +20 cm und insbesondere zumindest +16 cm. Bei Hindernissen wie z.B. Schienenklemmen erfolgt eine Verschiebung des Hebe- und Richtaggregats um einen entsprechenden Verschiebewert, damit die jeweilige Hebezange den zugeordneten Schienenkopf an einer hindernisfreien Stelle greifen kann. Die Anordnung der hakenförmigen Greiforgane anstelle von Rollhebetellern verringert dabei einen notwendigen Verschiebeweg bis zur nächsten hindernisfreien Stelle.
[0011] In einer vorteilhaften Weiterbildung ist zumindest eine Hebezange querverschiebbar am Aggregat angeordnet. Damit ist das Hebe- und Richtaggregat an unterschiedliche Spurweiten anpassbar. Für eine Spurweitenanpassung sind auch insbesondere zueinander verschiebbare Richtrollen am Aggregatrahmen angeordnet. Zum seitlichen Richten des Gleises wird das Hebeund Richtaggregat mittels Richtantriebe gegenüber dem Maschinenrahmen verschoben, wobei sich eine Richtkraft über die Richtrollen auf das Gleis überträgt.
[0012] Bei einer weiteren Verbesserung zur Steigerung der Einsatzflexibilität ist zusätzlich zu den Hebezangen am Aggregatrahmen für jede Eisenbahnschiene ein Hebehaken angeordnet. Mit dem jeweiligen Hebehaken ist die zugeordnete Eisenbahnschiene sowohl am Schienenkopf als auch am Schienenfuß greifbar. Insbesondere die Greifbarkeit am Schienenfuß ist von Vorteil, weil damit das Gleis auch dann anhebbar ist, wenn der Schienenkopf über einen weiten Bereich hinweg durch Hindernisse unzugänglich ist, beispielsweise in einer Weiche.
[0013] In einer bevorzugten Variante ist jedes hakenförmige Greiforgan höhenverstellbar in einer Halterung des zugeordneten Zangenhebels angeordnet. Damit ist das jeweilige hakenförmige Greiforgan an unterschiedliche Schienenkopfhöhen anpassbar, wenn die Vertikalposition des Zangenhebels gegenüber dem Gleis fixiert ist, zum Beispiel durch am Aggregatrahmen angeordnete Richtrollen.
Vorteilhafterweise beträgt ein Verstellbereich des hakenförmigen Greiforgans gegenüber der Halterung zumindest 40 mm, insbesondere 32 mm und insbesondere 20 mm. Mit einer Verstellung um 32 mm ist beispielsweise ein Höhenunterschied zwischen einer UIC60 Schiene und einer UIC54 Schiene ausgleichbar. Mit einem erweiterten Verstellbereich von mindestens 40 mm kann
auch ein Verschleiß bis zu einer zulässigen Verschleißgrenze von 22 Millimetern berücksichtigt werden.
[0014] Weitergebildet wird diese Variante durch eine Ausprägung, bei der das jeweilige hakenförmige Greiforgan mittels eines Stellgewindes in der zugeordneten Halterung angeordnet ist, wobei insbesondere an der Halterung eine lösbare Drehsicherung angeordnet ist. Die Verstellbarkeit mittels eines Stellgewindes erlaubt eine feine Abstufung des Verstellbereichs, wodurch eine optimale Anpassung an die jeweilige Schienenkopfhöhe ermöglicht wird. Über die Gewindeverbindung bleibt eine hohe Kraftübertragung erhalten. Vorteilhafterweise wird die eingestellte Position des jeweiligen hakenförmigen Greiforgans bis zum nächsten notwendigen Verstellvorgang mittels der lösbaren Drehsicherung fixiert.
[0015] Bei einer weiteren Verbesserung sind die Stellantriebe als separat angesteuerte Hydraulik- oder Pneumatikzylinder ausgebildet. Damit ist eine schnelle Aktivierung des jeweiligen Hebezangenhebels mit einer hohen Haltekraft sichergestellt. Durch Drucklosschalten des jeweiligen Hydraulik- oder Pneumatikzylinders werden die Hebezangenhebel deaktiviert, wobei die hakenförmigen Greiforgane in Schwimmstellung entlang der jeweiligen Eisenbahnschiene längsverschiebbar sind. Bei Hydraulikzylindern erfolgt nach einer Aktivierung eine Blockierung der hakenförmigen Greiforgane, indem die Kammern der Hydraulikzylinder mittels Hydraulikventile gesperrt werden. Auf diese Weise ist ein formschlüssiges Greifen des jeweiligen Schienenkopfes sichergestellt.
[0016] Durch die separate Ansteuerung der Stellantriebe ist jeder Zangenhebel für sich von einer Greifposition in eine Rückstellposition verstellbar. Damit ist eine Kollision mit einseitige Hindernissen am Schienenkopf vermeidbar ohne den anderen Zangenhebel derselben Hebezange rückstellen zu müssen. Bei gleichzeitiger Klemmung der anderen Eisenbahnschiene ist auch damit eine Hebung des Gleises möglich. In diesem Fall wird das Gleis mit drei aktivierten hakenförmigen Greiforganen gehoben.
[0017] Vorteilhafterweise weist das jeweilige hakenförmige Greiforgan einen insbesondere gekröpften Schaft auf, an dessen unterem Ende der Greiffortsatz angeordnet ist, wobei ein Schaftquerschnitt in einem unteren Schaftabschnitt in Gleisquerrichtung eine geringere Ausdehnung aufweist als eine Ausdehnung in Gleislängsrichtung. Bei Aktivierung des entsprechenden Zangenhebels greift der Greiffortsatz unter den zugeordneten Schienenkopf und liegt flächig auf der Unterseite des Schienenkopfes an. Die schmale und gegebenenfalls gekröpfte Ausführung des Schaftes erlaubt einen besonders platzsparenden Einsatz der jeweiligen Hebezange.
[0018] Eine aus der zugeordneten Halterung ragende freie Schaftlänge beträgt zumindest 60 mm, insbesondere zumindest 40 mm, insbesondere zumindest 30 mm. Die Ausdehnung des Schaftquerschnitts in Gleisquerrichtung beträgt höchstens 40 mm, insbesondere höchsten 30 mm, insbesondere höchstens 25 mm. Damit ist mit steigender Schaftlänge und mit geringerer Ausdehnung des Schaftquerschnitts in Gleisquerrichtung eine Gleisbearbeitung mit zunehmend engen Platzverhältnissen möglich. Die Ausdehnung des Schaftquerschnitts in Gleislängsrichtung ist zumindest doppelt so groß, insbesondere dreimal so groß als die Ausdehnung in Gleisquerrichtung. Damit ist auch bei schmalem Schaftquerschnitt eine hohe Stabilität des jeweiligen hakenförmigen Greiforgans sichergestellt, wobei sich eine große Kontaktfläche mit der zugeordneten Eisenbahnschiene ergibt.
[0019] Das erfindungsgemäße System umfasst die beschriebene Gleisbaumaschine und ein zu hebendes Gleis, wobei das Gleis zwei Eisenbahnschienen für Stahlräder und zwei Laufschienen für Gummiräder sowie insbesondere eine stromführende Führungsschiene umfasst. In diesem System kommen die Vorteile der erfindungsgemäßen Gleisbaumaschine besonders zum Tragen. Durch den eingeschränkten Freiraum zwischen den verschiedenen Schienen ist eine herkömmliche Rollhebezange nicht einsetzbar. Die hakenförmigen Greiforgane sind hingegen auch in den Zwischenräumen zwischen den unterschiedlichen Schienen positionierbar. Somit sind die Vorteile der Hebezange nutzbar, wie die einfache Anpassung an unterschiedliche Schienenquerschnitte und das sichere Umgreifen des jeweiligen Schienenkopfes.
[0020] Beim erfindungsgemäßen Verfahren zum Heben eines Gleises mittels der beschriebenen Gleisbaumaschine werden folgende Verfahrensschritte durchgeführt:
- Eingleisen des Hebe- und Richtaggregats am Beginn eines Bearbeitungsabschnitts; - Positionieren des Hebe- und Richtaggregats mit deaktivierten Stellantrieben;
- Aktivieren der Stellantriebe und Anheben des Gleises durch Verlagern des Aggregatrahmens gegenüber dem Maschinenrahmen mittels Hebeantrieben.
[0021] Mit diesem Verfahren sind Gleise mit engen Freiräumen im Bereich der Schienen auf vorteilhafte Weise anhebbar. Insbesondere eignet sich das Verfahren für Gleise mit Eisenbahnschienen für Stahlräder und Laufschienen für Gummiräder, insbesondere mit einer zusätzlichen stromführenden Führungsschiene. Gegenüber einem herkömmlichen Verfahren mit Rollhebezangen bestehen keine Nachteile, weil die hakenförmigen Greiforgane in schwimmender Stellung entlang der jeweiligen Eisenbahnschiene geführt werden. Zur Aktivierung der jeweiligen Hebezange sind nahezu keine Stellwege erforderlich. Es werden lediglich die Stellantriebe beaufschlagt, damit die hakenförmigen Greiforgane für einen Hebevorgang sicher an der jeweiligen Eisenbahnschiene anliegen.
[0022] Die Erfindung wird nachfolgend in beispielhafter Weise unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
[0023] Fig. 1 Gleisbaumaschine in einer Seitenansicht; [0024] Fig. 2 Hebe- und Richtaggregat in einer Ansicht von schräg oben; [0025] Fig. 3 Hebe- und Richtaggregat in einer Ansicht von schräg unten;
[0026] Fig. 4 Schrägansicht einer Hebezange mit einer Eisenbahnschiene für Stahlräder sowie einer Laufschiene und einer Führungsschiene für Gummiräder;
[0027] Fig. 5 Vorderansicht der Hebezange gemäß Fig. 4 mit einem Querschnitt einer Eisenbahnschiene für Stahlräder sowie einer Laufschiene und einer Führungsschiene für Gummiräder;
[0028] Fig. 6 Vorderansicht der Hebezange gemäß Fig. 4 ohne Vorderplatte zur Sichtbarmachung der Zangenhebel;
[0029] Fig. 7 Vorderansicht der Hebezange gemäß Fig. 4 mit einem Zangenhebel in Greifposition und einem Zangenhebel in Rückstellposition;
[0030] Fig. 8 Vorderansicht eines Zangenhebels und Querschnitt einer Eisenbahnschiene für Stahlräder;
[0031] Fig. 9 Seitenansicht und Schnittdarstellung eines hakenförmigen Greiforgans.
[0032] Die in Fig. 1 dargestellte Gleisbaumaschine 1 ist eine Stopfmaschine mit einem Maschinenrahmen 2, der auf Schienenfahrwerken 3 abgestützt entlang eines Gleises 4 verfahrbar ist. Die Schienenfahrwerke 3 sind mit Stahlrädern ausgestattet. Am Maschinenrahmen 2 ist in Arbeitsrichtung 5 vor einem Stopfaggregat 6 ein Hebe- und Richtaggregat 7 angeordnet. Ein maschineneigenes Messsystem 8 misst die aktuelle Gleislage, während ein aus Schienen 9, 10, 11 und Schwellen 12 bestehender Gleisrost mittels des Hebe- und Richtaggregats 7 gehoben und seitlich gerichtet wird.
Mittels einer Steuerungseinrichtung 13 werden das Stopfaggregat 6 und das Hebe- und Richtaggregat 7 angesteuert, um die Ist-Lage des Gleises 4 einer vorgegeben Soll-Lage anzugleichen.
[0033] Die erfindungsgemäße Gleisbaumaschine 1 ist vorzugsweise für die Instandhaltung eines Gleises 4 für den urbanen Personenverkehr, insbesondere für Gleisanlagen einer Untergrundbahn vorgesehen. Dabei herrschen gewöhnlich enge Platzverhältnisse. Das gilt insbesondere für Gleise 4, die zusätzlich zu Eisenbahnschienen 9 für Stahlräder auch Laufschienen 10 sowie Führungsschienen 11 für Gummiräder umfassen. Solche Gleise 4 mit kombinierten Schienen 9, 10, 11 kommen im urbanen Schienenverkehr zum Einsatz.
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[0034] Die darauf fahrenden Schienenfahrzeuge des Regelverkehrs weisen Fahrwerke mit Stahlrädern und Gummirädern auf. Die Stahlräder sind mit hohen Spurkränzen ausgebildet und werden knapp oberhalb der Eisenbahnschienen geführt. Die Lastaufnahme erfolgt durch die Gummiräder. Eine Stromversorgung des Schienenfahrzeugs erfolgt in der Regel über die Führungsschiene 11 mittels eines seitlichen Aufnahmeschuhs. Geschlossen wird der Stromfluss mittels eines Rücklaufschuhs an einem der Eisenbahnschienen 9. Die Stahlräder dienen im Normalfall zur Spurführung in Weichen und Kreuzungen. Nur in Notfällen mit schadhaften Gummirädern sinken die Stahlräder auf die Eisenbahnschienen 9, damit das Schienenfahrzeug funktionsfähig bleibt. Die Gleisbaumaschine 1 zur Instandhaltung eines solchen Gleises 4 fährt mit den Schienenfahrwerken 3 ausschließlich auf den Eisenbahnschienen 9.
[0035] Eine beispielhafte Ausbildung des Hebe- und Richtaggregats 7 ist in den Figuren 2 und 3 dargestellt. Es umfasst einen Aggregatrahmen 14, der über Führungen 15, Hebeantriebe 16, Richtantriebe 17 und Verschiebeantriebe 18 mit dem Maschinenrahmen 2 verbunden ist. Der dargestellte Aggregatrahmen 14 ist T-förmig ausgebildet, mit einem nach vorne gerichteten Längsträger 19 und einem Querträger 20. Am Querträger 20 sind auf jeder Seite eine Hebezange 21 und ein Hebehaken 22 sowie eine Richtrolle 23 zugeordnet. Die jeweilige Richtrolle 23 rollt auf der zugeordneten Eisenbahnschiene 9 ab. Zum Heben des Gleisrostes kommen pro Seite entweder die Hebezangen 21 oder die Hebehaken 22 zum Einsatz. In einer in Fig. 1 dargestellten Variante ist ein weiterer Querträger 20 mit Hebezangen 21 und Richtrollen 23 mit dem Längsträger 19 verbunden. Die Gesamthebekraft verteilt sich dann auf mehr Kontaktstellen zwischen dem Hebe- und Richtaggregat 7 und dem Gleisrost.
[0036] In einer einfachen Ausprägung sind die Richtrollen 23 und die Hebezangen 21 jeweils mit einem fixen Querabstand zueinander angeordnet. Für die Anpassung des Hebe- und Richtaggregats 7 an unterschiedlichen Spurweiten des Gleises 4 sind zumindest eine Hebezange 21 und zumindest eine Richtrolle 23 verstellbar am Aggregatrahmen 14 gelagert. Dabei ist der Querträger 20 beispielsweise als Teleskopträger ausgebildet, dessen Länge durch einen Antrieb einstellbar ist. In einer anderen Ausführung sind eine Hebezange 21 und eine Richtrolle 23 auf einer gemeinsamen Konsole angeordnet, wobei diese Konsole gegenüber dem Querträger 20 mittels eines Antriebs verstellbar ist.
[0037] Die Funktionsweise der jeweiligen Hebezange 21 wird anhand der Figuren 4 bis 7 erläutert. Fig. 4 zeigt die engen Platzverhältnisse, die bei einem Gleis 4 mit mehreren Schienen 9, 10, 11 vorliegen. Schienenbefestigungen sind der Übersichtlichkeit halber nicht eingezeichnet. Mit durchgezogenen Linien sind die Eisenbahnschiene 9 für Stahlräder und die Laufschiene 10 sowie die Führungsschiene 11 für Gummiräder dargestellt. Die Führungsschiene 11 ist gewöhnlich ein L-Winkelprofil und dient zur seitlichen Abstützung sowie zur Stromversorgung.
[0038] Die Gleisbaumaschine 1 ist auch für andere Gleisarten nutzbar. Deshalb sind mit gestrichelten Linien eine weitere Stromschiene 24 und eine Leitschiene 25 eingezeichnet. Diese beiden Schienen 24, 25 bilden gemeinsam mit der Eisenbahnschiene 9 eine Stahlradstrecke für Schienenfahrzeuge mit Stahlrädern. Dabei dient die Stromschiene 24 zur Stromversorgung, wobei der Stromfluss über die Eisenbahnschienen 9 geschlossen wird. Leitschienen 25 werden in Kurven mit engen Radien genutzt, um die Führung der Schienenfahrzeuge zu optimieren. Auch hier sind die Platzverhältnisse eng, sodass die Vorteile des erfindungsgemäßen Hebe- und Richtaggregats 7 zum Tragen kommen.
[0039] Die dargestellte Hebezange 21 umfasst eine erste Lagerplatte 26, die mit dem Querträger 20 verbunden ist. Parallel dazu ist eine zweite Lagerplatte 27 angeordnet, die über Stege 28 mit der ersten Lagerplatte 26 verbunden ist. Zwischen den beiden Lagerplatten 26, 27 sind zwei überkreuzte Zangenhebel 29 angeordnet (Fig. 6). Ein oberes Ende des jeweiligen Zangenhebels 29 ist mit einem Wälzlager an den Lagerplatten 26, 27 gelagert. Diese Lagerung bildet eine in Gleislängsrichtung 30 verlaufende Schwenkachse 31, um die der Zangenhebel 29 mittels eines zugeordneten Stellantriebs 32 schwenkbar ist. Im unteren Bereich des jeweiligen Zangenhebels 29 sind Gleitplatten 33 angeordnet, mittels derer der Zangenhebel 29 zusätzlich wischen den Lagerplatten 26, 27 geführt ist.
[0040] In der dargestellten Variante ist der jeweilige Stellantrieb 32 als Hydraulikzylinder ausgebildet und seitlich oberhalb des zugeordneten Zangenhebels 29 an der zweiten Lagerplatten 27 gelagert. Eine Kolbenstange des Stellantriebs 32 ist am zugeordneten Zangenhebel 29 angeschlossen. Auf diese Weise bewirkt ein Einfahren der Kolbenstange, dass der zugeordneten Zangenhebel 29 nach außen geschwenkt wird. Bei einem Arbeitsvorgang der Gleisbaumaschine 1 wird das Hebe- und Richtaggregat 7 zunächst durch einen Absenkvorgang eingegleist. Zum Greifen des Gleises 4 werden die mittels der Steuerungseinrichtung 13 angesteuerten Stellantriebe 30 mit Druck beaufschlagt. Während einer Vorfahrt werden die Stellantriebe 30 drucklos geschaltet. Auf diese Weise sind die Hebezangen 21 in einer schwimmenden Stellung und können ohne Beschädigung der Schienen 9, 10, 11, 24, 25 entlang des Gleises 4 verschoben werden. Bei Bedarf wird der jeweilige Zangenhebel 29 gehoben, damit zum Beispiel eine Kollision mit einem Hindernis vermieden wird. Die entsprechende Schwenkbewegung ist unabhängig vom anderen Zangenhebel 29 ausführbar.
[0041] Am unteren Ende des jeweiligen Zangenhebels 29 ist ein hakenförmiges Greiforgan 34 angeordnet. Vorzugsweise umfasst das Greiforgan 34 einen gekröpften Schaft 35 mit einem Greiffortsatz 36 am freien Ende. Dieser Greiffortsatz 36 ragt in Richtung der zu greifenden Eisenbahnschiene 9. Insbesondere sind der Schaft 35 und der Greiffortsatz 36 einstückig ausgebildet. Ein oberer Schaftabschnitt 37 ist vorzugsweise rotationssymmetrisch, wohingegen ein unterer Schaftabschnitt 38 einen annähernd rechteckigen Querschnitt aufweist. Eine entsprechende Schnittdarstellung zeigt Fig. 9. Dabei weist der Querschnitt in Gleisquerrichtung 39 eine geringere Ausdehnung b auf als eine Ausdehnung a in Gleislängsrichtung 30.
[0042] Der obere Schaftabschnitt 37 ist mittels eines Stellgewindes 40 in einer Halterung 41 angeordnet. Mittels des Stellgewindes 40 ist das hakenförmige Greiforgan 34 gegenüber der Halterung 41 des Zangenhebels 29 in Schaftlängsrichtung 42 verstellbar. Eine lösbare Drehsicherung 43 fixiert das hakenförmige Greiforgan 34 in der Halterung 41, sobald ein Verstellvorgang abgeschlossen ist.
[0043] Eine aus der Halterung 41 ragende freie Schaftlänge | ist größer als ein vorgegebener Bereich für eine Schienenkopfhöhe h der zu greifenden Eisenbahnschiene 9. Damit ist sichergestellt, dass das hakenförmige Greiforgan 34 mit dem Greiffortsatz 36 zwischen der Eisenbahnschiene 9 und einer benachbarten Schiene 11, 24, 25 unter den Schienenkopf der Eisenbahnschiene 9 schwenkbar ist. Durch herausdrehen des Schaftes 35 aus der zugeordneten Halterung 41 ist die freie Schaftlänge | verlängerbar, sodass die Hebezange 21 auch Eisenbahnschienen 9 mit höheren Schienenkopfhöhen h greifen kann. Dabei bleibt das Höhenniveau des Aggregatrahmens 14 durch die Führung der Richtrollen 23 auf den Schienenkopfoberkanten unverändert.

Claims (10)

Patentansprüche
1. Gleisbaumaschine (1) zum Heben eines Gleises (4), mit einem auf Eisenbahnschienen (9) des Gleises (4) verfahrbaren Maschinenrahmen (2) und mit einem Hebe- und Richtaggregat (7), das an einem Aggregatrahmen (14) angeordnete Hebezangen (21) zum Greifen der jeweiligen Eisenbahnschiene (9) umfasst, wobei jede Hebezange (21) gegenüberliegende Zangenhebel (29) aufweist, die mittels Stellantrieben (32) zueinander verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Zangenhebel (29) ein hakenförmiges Greiforgan (34) mit einem unter einen Schienenkopf der zugeordneten Eisenbahnschiene (9) schwenkbaren Greiffortsatz (36) angeordnet ist.
2. Gleisbaumaschine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebe- und Richtaggregat (7) mittels eines Verschiebeantriebes (18) längsverschiebbar am Maschinenrahmen (2) angeordnet ist.
3. Gleisbaumaschine (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Hebezange (21) querverschiebbar am Aggregatrahmen (14) angeordnet ist.
4. Gleisbaumaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu den Hebezangen (21) am Aggregatrahmen (14) für jede Eisenbahnschiene (9) ein Hebehaken (22) angeordnet ist.
5. Gleisbaumaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes hakenförmige Greiforgan (34) höhenverstellbar in einer Halterung (41) des zugeordneten Zangenhebels (29) angeordnet ist.
6. Gleisbaumaschine (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige hakenförmige Greiforgan (34) mittels eines Stellgewindes (40) in der zugeordneten Halterung (41) angeordnet ist und dass insbesondere an der Halterung (41) eine lösbare Drehsicherung (43) angeordnet ist.
7. Gleisbaumaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellantriebe (32) als separat angesteuerte Hydraulik- oder Pneumatikzylinder ausgebildet sind.
8. Gleisbaumaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige hakenförmige Greiforgan (34) einen insbesondere gekröpften Schaft (35) aufweist, an dessen unterem Ende der Greiffortsatz (36) angeordnet ist und dass ein Schaftquerschnitt in einem unteren Schaftabschnitt (38) in Gleisquerrichtung (39) eine geringere Ausdehnung (a) aufweist als eine Ausdehnung (b) in Gleislängsrichtung (30).
9. System mit einer Gleisbaumaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und mit einem zu hebenden Gleis (4), dadurch gekennzeichnet, dass das Gleis (4) zwei Eisenbahnschienen (9) für Stahlräder und zwei Laufschienen (10) für Gummiräder sowie insbesondere eine stromführende Führungsschiene (11) umfasst.
10. Verfahren zum Heben eines Gleises (4) mittels einer Gleisbaumaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte: - Eingleisen des Hebe- und Richtaggregats (7) am Beginn eines Bearbeitungsabschnitts; - Positionieren des Hebe- und Richtaggregats (7) mit deaktivierten Stellantrieben (32); - Aktivieren der Stellantriebe (32) und Anheben des Gleises (4) durch Verlagern des Aggregatrahmens (14) gegenüber dem Maschinenrahmen (2) mittels Hebeantrieben (16).
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
7112
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