AT527134A4 - Verbindungsvorrichtung zum Verbinden eines Wandelements einer Schubladenwand mit einem Wandprofil der Schubladenwand - Google Patents

Verbindungsvorrichtung zum Verbinden eines Wandelements einer Schubladenwand mit einem Wandprofil der Schubladenwand Download PDF

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Abstract

Verbindungsvorrichtung (1) zum Verbinden eines Wandelements (2) einer Schubladenwand (8) mit einem Wandprofil (3) der Schubladenwand (8) umfassend einen Verbindungskörper (4), welcher zumindest teilweise, insbesondere vollständig, innerhalb des Wandprofils (3) anordenbar ist, wobei der Verbindungskörper (4) ein elastisches Rastelement (5) aufweist, welches in eine Öffnung (3a) in dem Wandprofil (3) einrastbar ist, und wobei ein Befestigungsmittel (6) vorgesehen ist, wobei über das Befestigungsmittel (6) in einem Montagezustand der Verbindungsvorrichtung eine Bewegung des Rastelements (5) blockierbar und eine kraft- und/oder formschlüssige Verbindung zwischen dem Wandelement (2) und dem Verbindungskörper (4) herstellbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Verbindungsvorrichtung zum Verbinden eines Wandelement einer Schubladenwand mit einem Wandprofil der Schubladenwand umfassend einen Verbindungskörper, welcher zumindest teilweise innerhalb des Wandprofils anordenbar ist, eine Schubladenwand mit zumindest einer solchen Verbindungsvorrichtung sowie eine Schublade mit zumindest einer solchen Schubladenwand. Weiters betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zum Verbinden eines Wandelements einer Schubladenwand
mit einem Wandprofil der Schubladenwand.
Schubladenwände, welche zumindest ein Wandelement und ein Wandprofil aufweisen sind hinlänglich aus dem Stand der Technik bekannt. Dabei sind im Regelfall sowohl das zumindest eine Wandelement sowie das Wandprofil aus Blech gefertigt. Das Wandprofil kann demnach einfach mit dem zumindest einen Wandelement verschraubt werden, um eine sichere und stabile Verbindung zwischen Wandprofil und Wandelement herzustellen. Eine Verbindungsvorrichtung könnte dabei durch eine Schraube
ausgebildet sein.
Aus produktions- und kostentechnischen Gründen kann es vorteilhaft sein, wenn das zumindest eine Wandelement aus Kunststoff gefertigt wird. Allerdings hat es sich herausgestellt, dass eine sichere und stabile Verbindung des aus Kunststoff gefertigten Wandelements mit dem weiterhin aus Blech gefertigten Wandprofils mittels einer herkömmlichen
Schraubverbindung schwierig ist.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Verbindungsvorrichtung anzugeben, welche die Nachteile des Stands der Technik zumindest teilweise behebt und insbesondere
eine stabile Verbindung zwischen einem Wandelement und einem
Wandprofil ermöglicht. Weiters soll auch eine Schubladenwand mit einer solchen Verbindungsvorrichtung sowie eine Schublade mit einer solchen Schubladenwand und ein Verfahren zum Verbinden eines Wandelementseiner Schubladenwand mit einem Wandprofil der
Schubladenwand angegeben werden.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der Ansprüche 1, 7,
13 und 14.
Bei einer erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung ist demnach vorgesehen, dass der Verbindungskörper ein elastisches Rastelement aufweist, welches in eine Öffnung in dem Wandprofil einrastbar ist, und dass ein Befestigungsmittel vorgesehen ist, wobei über das Befestigungsmittel in einem Montagezustand der Verbindungsrichtung eine Bewegung des Rastelements blockierbar und eine kraft- und/oder formschlüssige Verbindung zwischen dem
Wandelement und dem Verbindungskörper herstellbar ist.
Über das Einrasten des Rastelements in der Öffnung im Wandprofil kann auf einfache Art und Weise eine Verbindung zwischen dem Wandprofil und dem Stützkörper hergestellt werden. Der Stützkörper kann dann über das Befestigungsmittel mit dem Wandelement verbunden werden. Somit kann eine sichere und stabile Verbindung zwischen dem Wandelement und dem Wandprofil realisiert werden, welche zudem auch noch einfach herzustellen
ist.
Eine erfindungsgemäße Schubladenwand umfasst zumindest ein Wandelement und ein Wandprofil, wobei zumindest eine erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung zum Verbinden des
zumindest einen Wandelements mit dem Wandprofil vorgesehen ist.
Eine erfindungsgemäße Schublade umfasst zumindest eine
erfindungsgemäße Schubladenwand, vorzugsweise wobei die
zumindest eine Schubladenwand eine Frontblende der Schublade
ist.
Hinsichtlich eines erfindungsgemäßen Verfahrens sind folgende Schritte vorgesehen: - Einbringen des Verbindungskörpers in das Wandprofil - Einrasten des Rastelements in die Öffnung des Wandprofils, und - Einbringen des Befestigungsmittels derart, dass eine Bewegung des Rastelements blockiert und eine kraftund/oder formschlüssige Verbindung zwischen dem
Wandelement und dem Verbindungskörper hergestellt ist.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen sind in den weiteren
abhängigen Ansprüchen definiert.
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der Verbindungskörper eine, vorzugsweise langlochförmige, Ausnehmung zur zumindest teilweisen Aufnahme des Befestigungsmittels aufweist, vorzugsweise wobei eine Seite der Ausnehmung durch das
Rastelement ausgebildet ist.
Die Ausnehmung kann zur Verbindung des Befestigungsmittels mit dem Verbindungskörper dienen. Insbesondere wenn eine Seite der Ausnehmung durch das Rastelement ausgebildet ist, kann durch das Einbringen des Befestigungselements in die Ausnehmung eine
Bewegung des Rastelements blockiert werden. ES kann vorgesehen sein, dass das Rastelement eine, vorzugsweise
abgeschrägte, Rastnase aufweist, wobei die Rastnase in die
Öffnung in dem Wandprofil einrastbar ist.
Das stellt eine einfache Möglichkeit zur Umsetzung eines Rastelements dar. Eine abgeschrägte Rastnase erleichtert das Einbringen des Stützkörpers in das Wandprofil und der Rastnase
in eine Öffnung in dem Wandprofil.
Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der Verbindungskörper eine Öffnung zum Einbringen des Befestigungsmittels in den Verbindungskörper aufweist, vorzugsweise wobei die Öffnung an einer Seite der Ausnehmung
angeordnet ist.
Auch die Öffnung im Verbindungskörper kann zur Verbindung des
Befestigungsmittels mit dem Verbindungskörper dienen.
Es kann auch vorgesehen sein, dass der Verbindungskörper einen Anschlag aufweist, wobei der Anschlag in einem Montagezustand
der Verbindungsrichtung an dem Wandprofil zur Anlage kommt.
Über den Anschlag kann sichergestellt werden, dass der Verbindungskörper nur bis zu einer vorbestimmten Position in das
Wandelement eingebracht werden kann.
Bevorzugt kann auch vorgesehen sein, dass das Befestigungsmittel als Schraube ausgebildet ist. Die Schraube kann dann in der Öffnung im Stützkörper und/oder in der Ausnehmung mit dem Stützkörper verschraubt werden. Somit kann eine Verbindung zwischen Stützkörper und Befestigungsmittel einfach hergestellt werden. Zudem kann die Schraube auch mit dem Wandelement verschraubt werden, um eine Verbindung zwischen Wandelement und
Stützkörper herzustellen.
Das Befestigungsmittel kann aber auch anders ausgebildet sein. Beispielsweise kann ein Stift vorgesehen sein, welcher mittels
Rastelementen in der Ausnehmung des Stützkörpers eingerastet
werden kann und über einen Vorsprung an dem Wandelement anliegen
kann.
Selbstverständlich sind auch eine Vielzahl an weiteren
Ausführungsformen denkbar.
Hinsichtlich einer Schubladenwand kann vorgesehen sein, dass das zumindest eine Wandelement zumindest eine Öffnung zum Einbringen
des Befestigungsmittels aufweist.
Diese Öffnung kann dabei im Wesentlichen fluchtend mit der
Öffnung in dem Stützkörper angeordnet sein.
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das Rastelement zwischen dem Wandprofil und dem Befestigungsmittel angeordnet ist, wobei
eine Bewegung des Rastelements blockiert ist.
Das Rastelement ist also nach Einbringen des Befestigungsmittels blockiert, wodurch auch ein Lösen der Verbindung des Stützkörpers mit dem Wandprofil verhindert wird. Die Verbindung zwischen dem Wandprofil und dem Stützkörper, also auch zwischen dem Wandprofil und dem Wandelement, ist demnach zusätzlich
gesichert.
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass zumindest zwei Wandelemente vorgesehen sind, wobei das Wandprofil zwischen den zumindest
zwei Wandelementen angeordnet und mit diesen verbunden ist.
Die Wandelemente können dabei als Abschluss der Schubladenwand
dienen.
ES kann auch vorgesehen sein, dass die zumindest zwei Wandelemente zusammen mit dem Wandprofil gemeinsam einen Rahmen
zur Aufnahme einer Dekorplatte ausbilden, wobei die Dekorplatte
in einem montierten Zustand zumindest bereichsweise innerhalb
des Rahmens aufgenommen ist.
Dekorplatten können aus unterschiedlichsten Materialien gefertigt sein. Solche Dekorplatten werten die Schubladenwand
optisch auf.
Selbstverständlich können auch andere Ausführungsformen der Schubladenseitenwand denkbar sein. Beispielsweise kann sich das
Wandprofil über eine gesamte Höhe der Schubladenwand erstrecken.
Es könnte auch eine Reling vorgesehen sein, welche die Schubladenwand nach oben hin abschließt. Die Reling ist dabei
von dem Wandprofil beabstandet.
Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das zumindest eine Wandelement zumindest einen Beschlag zum Verbinden der Schubladenwand mit einer weiteren Schubladenwand aufweist, vorzugsweise wobei das zumindest eine Wandelement und der
zumindest eine Beschlag einstückig miteinander ausgebildet sind.
Das Wandelement kann demnach gleichzeitig auch zur Anbindung einer weiteren Schubladenwand dienen. Es ist demnach kein zusätzlicher Beschlag zum Verbinden der Schubladenwand mit der weiteren Schubladenwand nötig. Das vereinfacht in weiterer Folge die Ausbildung einer Schublade und reduziert deren
Fertigungskosten.
Hinsichtlich eines erfindungsgemäßen Verfahrens kann vorgesehen sein, dass zum Einbringen des Befestigungsmittels das Befestigungsmittel in die Öffnung des Wandelements und anschließend in die Öffnung des Stützkörpers eingebracht, vorzugsweise eingeschraubt, wird, wobei das Befestigungsmittel
zumindest teilweise in der Ausnehmung angeordnet wird.
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Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im
Folgenden näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 ein Möbel mit einer erfindungsgemäßen Schublade in einer schematischen perspektivischen Ansicht,
Fig. 2 eine Schublade gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1 in einer schematischen perspektivischen Ansicht,
Fig. 3a eine erfindungsgemäße Schubladenwand in einer
schematischen perspektivischen Ansicht,
Fig. 3b eine geschnittene Explosionsdarstellung der Schubladenwand, Fig. 4a ein Ausführungsbeispiel eines Wandelements in
einer schematischen perspektivischen Ansicht, Fig. 4b ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Wandelements in einer schematischen perspektivischen Ansicht, Fig. 5a eine schematische Seitenansicht eines
Stützkörpers,
Fig. 5b eine schematische Hinteransicht des Stützkörpers, Fig. 5c eine schematische Draufsicht auf den Stützkörper, Fig. 6 eine schematische Seitenansicht einer
erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung, und Fig. 7a-e verschiedene Schritte eines erfindungsgemäßen
Verfahrens.
Die Figur 1 zeigt ein Möbel 100 mit einer erfindungsgemäßen
Schublade 11 in einer schematischen perspektivischen
Frontansicht.
Das Möbel 100 weist einen Möbelkorpus 103 auf. Im Möbelkorpus 103 sind zwei herkömmliche Schubladen 102 angeordnet. Zudem ist auch eine Schublade 11, welche als Schublade mit Innenauszug ausgebildet ist, vorgesehen. Die Schublade 11 wird also in einem eingefahrenen Zustand von einer Möbeltüre, einer Frontblende einer darunter angeordneten Schublade oder dergleichen verdeckt.
Das ist in der Figur 1 übersichtshalber nicht dargestellt.
Die Figur 2 zeigt eine Schublade gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1 in einer schematischen perspektivischen Ansicht. Es ist erkennbar, dass die Schublade 11 eine Schubladenwand 8 aufweist, welche zwei Wandelemente 2 sowie ein Wandprofil 3 umfasst. Bei der Schubladenwand 8 handelt es sich in diesem
Ausführungsbeispiel um eine Frontblende.
An die Schubladenwand 8 schließen zwei weitere Schubladenwände
10 an, welche ebenfalls ein Wandprofil 10a aufweisen.
Die Schubladenwand 8 sowie die weiteren Schubladenwände 10 weisen dabei eine Reling 8a bzw. 10b auf, welche die Schubladenwand 8 und die weiteren Schubladenwände 10 nach oben
hin abschließen.
Die Schublade 11 umfasst weiters eine Schubladenrückwand 12
sowie einen Schubladenboden 13.
Die Figur 3a zeigt eine erfindungsgemäße Schubladenwand 8 in einer schematischen perspektivischen Ansicht und die Figur 3b
eine geschnittene Explosionsdarstellung der Schubladenwand 8.
Es ist ersichtlich, dass das Wandprofil 3 aus einem Blech,
welches oben und unten einen im Wesentlichen quaderförmigen
Befestigungsabschnitt 3c aufweist, ausgebildet gebildet ist. Die
Befestigungsabschnitte 3c sind dabei durch entsprechendes Biegen
des Blechs des Wandprofils 3 gefertigt.
Die Befestigungsabschnitte 3c dienen einerseits zur Aufnahme der Verbindungskörper 4 und andererseits zur Stabilisierung des
Wandprofils 3.
Die Öffnungen 3a in dem Wandprofil 3 sind dabei im Bereich der
Befestigungsabschnitte 3c angeordnet.
In diesem Ausführungsbeispiel sind insgesamt vier Verbindungsvorrichtungen 1 vorgesehen. Die Zahl der Verbindungsvorrichtungen 1 kann dabei an ein Jeweiliges
Ausführungsbeispiel der Schubladenwand 8 angepasst werden.
Die Wandelemente 2 sind im Wesentlichen einstückig ausgebildet. An den Wandelementen 2 ist jeweils ein Beschlag 2b zum Verbinden der Wandelemente 2 mit einer weiteren Schubladenwand 10 ausbildet. Zudem sind auch Zapfen 2c erkennbar, welche zur Anbindung einer Reling 10b einer weiteren Schubladenwand 10
dienen.
Die Wandelemente 2 weisen auch Öffnungen 2a, in welche Befestigungsmittel 6 der Verbindungsvorrichtungen 1 eingebracht
werden können.
Zudem sind auch Ausnehmungen 2d vorgesehen, welche eine Reling
8a der Schubladenwand 8 aufnehmen können.
Die Figuren 4a und 4b zeigen verschiedene Ausführungsformen von Wandelementen 2, wobei das Wandelement 2 gemäß Figur 4a einem Wandelement 2 gemäß den Figuren 3a und 3b entspricht. Dabei ist
zu erkennen, dass am Beschlag 2b ein Niet 2e eingepresst ist.
Über den Niet 2e kann die Befestigung des Wandelements 2 mit
einer weiteren Schubladenwand 10 erfolgen.
Das Wandelement 2 nach Figur 4b ist weniger hoch und wird demnach für weniger hohe Schubladenwände 8 eingesetzt. Bei einer
solchen Schubladenwand 8 ist dann keine Reling 8a vorgesehen.
Die Figur 5a zeigt eine schematische Seitenansicht eines Stützkörpers 4, die Figur 5b eine schematische Hinteransicht des Stützkörpers 4 und die Figur 5c eine schematische Draufsicht auf
den Stützkörper 4.
Es ist erkennbar, dass der Stützkörper 4 im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet ist. Insbesondere korrespondiert die Form des Stützkörpers 4 also mit einer Form der
Befestigungsabschnitte 3c des Wandprofils 3.
Der Stützkörper 4 ist an einer Seite abgeschrägt, um ein Einbringen des Stützkörpers 4 in einen der
Befestigungsabschnitte 3c zu erleichtern.
Im Stützkörper 4 ist eine Ausnehmung 7 zur Aufnahme des Befestigungsmittels 6 vorgesehen. Eine Seite 7a der Ausnehmung 7 wird dabei von dem Rastelement 5 gebildet. Es ist erkennbar, dass diese Seite 7a einen Schlitz 4c aufweist, welcher eine
elastische Verformung des Rastelements 5 erlaubt.
Weiters ist noch eine Öffnung 4a zum Einbringen des Befestigungsmittels 6 in den Verbindungskörper 4 und die Ausnehmung 7 vorgesehen. Die Öffnung 4a ist dabei an einer
anderen Seite 7b der Ausnehmung 7 angeordnet.
Das Rastelement 5 weist eine Rastnase 5a auf, welche in eine der
Öffnungen 3a in dem Wandprofil 3 einrasten kann. Die Rastnase 5a
ist dabei abgeschrägt, um das Einbringen des Verbindungskörpers
4 in das Wandprofil 3 zu erleichtern.
Der Verbindungskörper 4 weist weiters einen Anschlag 4b auf,
welcher an dem Wandprofil 3 zur Anlage kommen kann. Dazu kann eine Ausnehmung 3b im Wandprofil 3 vorgesehen sein, sodass der Verbindungskörper 4, wenn der Anschlag 4b in der Ausnehmung 3b
zur Anlage kommt, bündig mit dem Wandprofil 3 abschließt.
Die Figur 6 zeigt eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung 1. Es ist erkennbar, dass der Verbindungskörper 4 in das Wandprofil 3 eingebracht und
innerhalb des Wandprofils 3 angeordnet ist.
Das Rastelement 5 ist mit der Rastnase 5a in die Öffnung 3a im Wandprofil 3 eingerastet, der Anschlag 4b ist in der Ausnehmung
3b angeordnet und liegt an dem Wandprofil 3 an.
Das Befestigungsmittel 6 ist in diesem Ausführungsbeispiel als Schraube ausgebildet. Die Schraube ist durch eine Öffnung 2a im Wandelement 2 in den Verbindungskörper 4 eingebracht und wird von der Ausnehmung 7 aufgenommen. Der Kopf der Schraube liegt an
dem Wandelement 2 an.
Somit ist das Wandelement 2 mit dem Wandprofil 3 sicher und
stabil verbunden.
Die Figuren 7a bis 7 e zeigen verschiedene Schritte eines
erfindungsgemäßen Verfahrens.
In einem ersten Schritt (Figur 7a) wird der Stützkörper 4 in das Wandprofil 3 eingebracht. In weiterer Folge (Figur 7b) wird das Rastelement 5 über die Rastnase 5a in die Öffnung 3a des
Wandprofils 3 eingerastet.
Im nächsten Schritt (Figur 7c) wird das Wandelement 2 an dem Wandprofil 3 ausgerichtet und in weiterer Folge das Befestigungsmittel 6 über die Öffnung 2a im Wandelement und die Öffnung 4a im Verbindungskörper 4 in den Verbindungskörper 4
eingebracht, hier eingeschraubt.
In einem fertig montierten Zustand (Figur 7e) ist das Befestigungsmittel 6 in der Ausnehmung 7 aufgenommen. Das Rastelement 5 ist zwischen dem Befestigungsmittel 6 und dem Wandprofil 3 angeordnet, sodass eine Bewegung des Rastelements 6
blockiert ist.
In einem Ausführungsbeispiel kann auch vorgesehen sein, dass der Verbindungskörper 4 durch das Einbringen des Befestigungsmittels 6 in dem Wandprofil 3 nach Art eines Spreizdübels verspreizt wird. Dadurch kann eine noch bessere Verbindung zwischen dem
Verbindungskörper 4 und dem Wandprofil 3 erreicht werden.
Bezugszeichenliste:
1 Verbindungsvorrichtung
2 Wandelement
2a Öffnung
2b Beschlag
2C Zapfen
2d Aufnahmeöffnung 2e Niet
3 Wandprofil 3a Öffnung 3b Ausnehmung
4 Verbindungskörper
4a Öffnung 4b Anschlag 4Cc Schlitz
5 Rastelement
5a Rastnase 6 Befestigungsmittel 7 Ausnehmung
7a Seite
7b Seite 8 Schubladenwand 9 Dekorelement 10 Weitere Schubladenwand 11 Schublade 12 Schubladenrückwand 13 Schubladenboden
Innsbruck, am 26. Juli 2023

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    Verbindungsvorrichtung (1) zum Verbinden eines Wandelements (2) einer Schubladenwand (8) mit einem Wandprofil (3) der Schubladenwand (8) umfassend einen Verbindungskörper (4), welcher zumindest teilweise, insbesondere vollständig, innerhalb des Wandprofils (3) anordenbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskörper (4) ein elastisches Rastelement (5) aufweist, welches in eine Öffnung (3a) in dem Wandprofil (3) einrastbar ist, und dass ein Befestigungsmittel (6) vorgesehen ist, wobei über das Befestigungsmittel (6) in einem Montagezustand der Verbindungsrichtung eine Bewegung des Rastelements (5) blockierbar und eine kraft- und/oder formschlüssige Verbindung zwischen dem Wandelement (2) und dem
    Verbindungskörper (4) herstellbar ist.
    Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei der Verbindungskörper (4) eine, vorzugsweise langlochförmige, Ausnehmung (7) zur zumindest teilweisen Aufnahme des Befestigungsmittels (6) aufweist, vorzugsweise wobei eine Seite (7a) der Ausnehmung (7) durch das Rastelement (5)
    ausgebildet ist.
    Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das Rastelement (5) eine, vorzugsweise abgeschrägte, Rastnase (5a) aufweist, wobei die Rastnase (5a) in die
    Öffnung (3a) in dem Wandprofil (3) einrastbar ist.
    Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Verbindungskörper (4) eine Öffnung (4a) zum Einbringen des Befestigungsmittels (6) in den
    Verbindungskörper (4) aufweist, vorzugsweise wobei die
    2 094452 24/j1
    Öffnung (4a) an einer Seite (7b) der Ausnehmung (7)
    angeordnet ist.
    Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Verbindungskörper (4) einen Anschlag (4b) aufweist, wobei der Anschlag (4b) in einem Montagezustand der Verbindungsrichtung (1) an dem Wandprofil (3) zur Anlage
    kommt.
    Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Befestigungsmittel (6) als Schraube ausgebildet
    ist.
    Schubladenwand (8) mit zumindest einem Wandelement (2) und einem Wandprofil (3), wobei zumindest eine Verbindungsvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 zum Verbinden des zumindest einen Wandelements (2) mit dem
    Wandprofil (3) vorgesehen ist.
    Schubladenwand (8) nach Anspruch 7, wobei das zumindest eine Wandelement (2) zumindest eine Öffnung (2a) zum Einbringen
    des Befestigungsmittels (6) aufweist.
    Schubladenwand (8) nach einem der Ansprüche 7 oder 8, wobei das Rastelement (5) zwischen dem Wandprofil (3) und dem Befestigungsmittel (4) angeordnet ist, wobei eine Bewegung
    des Rastelements (5) blockiert ist.
    Schubladenwand (8) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei zumindest zwei Wandelemente (2) vorgesehen sind, wobei das Wandprofil (3) zwischen den zumindest zwei Wandelementen (2)
    angeordnet und mit diesen verbunden ist.
    12.
    13.
    14.
    3 094452 24/j1
    Schubladenwand nach Anspruch 10, wobei die zumindest zwei Wandelemente (2) zusammen mit dem Wandprofil (3) gemeinsam einen Rahmen zur Aufnahme einer Dekorplatte (9) ausbilden, wobei die Dekorplatte (9) in einem montierten Zustand zumindest bereichsweise innerhalb des Rahmens aufgenommen
    ist.
    Schubladenwand (8) nach einem der Ansprüche 7 bis 11, wobei das zumindest eine Wandelement (2) zumindest einen Beschlag (2b) zum Verbinden der Schubladenwand (8) mit einer weiteren Schubladenwand (10) aufweist, vorzugsweise wobei das zumindest eine Wandelement (2) und der zumindest eine
    Beschlag (2b) einstückig miteinander ausgebildet sind.
    Schublade (11), insbesondere Schublade für einen Innenauszug, wobei die Schublade (11) zumindest eine Schubladenwand (8) gemäß einem der Ansprüche 7 bis 12 aufweist, vorzugsweise wobei die zumindest eine Schubladenwand (8) eine Frontblende
    der Schublade (11) ist.
    Verfahren zum Verbinden eines Wandelements (2) einer Schubladenwand (8) mit einem Wandprofil (3) der Schubladenwand (8) mit einer Verbindungsvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 umfassend die folgenden Schritte: - Einbringen des Verbindungskörpers (4) in das Wandprofil (3) - Einrasten des Rastelements (5) in die Öffnung (3a) des Wandprofils (3), und - Einbringen des Befestigungsmittels (6) derart, dass eine Bewegung des Rastelements (5) blockiert und eine kraft- und/oder formschlüssige Verbindung zwischen dem
    Wandelement und dem Verbindungskörper hergestellt ist.
    15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei zum Einbringen des Befestigungsmittels (6) das Befestigungsmittel (6) in die Öffnung (2a) des Wandelements und anschließend in die Öffnung (4a) des Stützkörpers (4) eingebracht, vorzugsweise eingeschraubt, wird, wobei das Befestigungsmittel (6)
    zumindest teilweise in der Ausnehmung (7) angeordnet wird.
    Innsbruck, am 26. Juli 2023
ATA50600/2023A 2023-07-27 2023-07-27 Verbindungsvorrichtung zum Verbinden eines Wandelements einer Schubladenwand mit einem Wandprofil der Schubladenwand AT527134B1 (de)

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