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Feuerzeug.
Die Erfindung betrifft ein Feuerzeug zur Entzündung von leicht flüchtigen Brennstoffen, wie Benzin, Äther und dgl. durch Funken, wie sie beispielsweise als Taschen-, Tiach-und dgl.-Feuerzeuge bekannt sind. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstelle anstatt wie bisher durch eine Dochtstirn, durch eine Kappe oder einen Stift gebildet wird aus einer porösen, steinartigen Masse, die mit dem Brennstoff dauernd in Verbindung gehalten ist, diesen ansaugt und an ihrer Aussenseite zur Entzündung und zum Verbrennen kommen lässt. Der Erfindungsgegenstand hat den Zweck, eine stets gleichförmige Flamme zu erzielen und die Regulierung und Erneuerung von Dochten in Wegfall zu bringen.
Es ist bekannt, dass die Feuerzeuge der hier in Rede stehenden Art alle daran leiden, dass infolge ihrer engen und kleinen Bauart, insbesondere an der Brennstelle, die Abnutzung des Dochtes eine grosse ist und dadurch bald eine ungleichmässige Flammenhildung entsteht, dass diese aber schwer zu korrigieren ist, weil eine Regulierung des Dochtes eben wegen der engen Verhältnisse schwer ist.
Besonders bei den Taschenfeuerzeugen ist eine Regulierung oder gar Erneuerung des Dochtes für den Konsumenten so gut wie ausgeschlossen. Dochtschiebevorrichtungen lassen sich bei dem engen Bau nicht anbringen, und den Docht durch eine Nadel auszuziehen ist sehr schwierig, da derselbe, wenn er eine Zeit gebrannt hat, so brüchig ist, dass durch eine Nadel die Brennstelle imme : nur nocll schlechter wird, das Herausziehen des Dochtes aber kaum gelingt. Das Feuerzoag ist daher, wenn der Docht an der Brennstelle verbraucht ist, für den Konsumenten in den meisten
Fällen kaum mehr brauchbar. Einen frischen Docht einzuziehen gelingt dem Konsumenten aber ebenfalls nicht.
Um diesen Ubelständen zu begegnen, hat man Asbestdochte versucht, jedoch ohne Erfolg, denn der Asbest in so wenig Fäden nebeneinander, wie sie diese kleinen Dochte bilden, ist durchaus nicht unverbrennlich und ist ausserdem so weich, dass die Dochtstirn noch viel früher unbrauchbar wird als bei einem anderen Dochte.
Durch den Gegenstand der Erfindung dagegen werden die Übelstände wirksam beseitigt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar an einem Zereisenfeuerzeug. Fig. 1 zeigt ein solches Feuerzeug im Längsschnitt, Fig. 2 zeigt eine besondere Ausführungsform des Brennerkopfes
Das Feuerzeug, hier ein pyrophores Taschenfeuerzeug, ist von an sich bekannter Konstruktion. Das Dorltrohr a Ist mit Watte oder dgl. b gefüllt, welche einerseits bis nahe an das : merc Ende des Brennerrohres, andererseits so weit in den Benzinbeh lter hineinragt, dass sie don brennstoff ganz aussaugen kann. Diese Watte oder dgl. bleibt immer unverändert liegen. Sie reicht im Brennerrohr a bis an einen dort eingesetzten Brennerkopf c heran, den sie gut anschliessend berühren muss.
Der Brennerkopf c besteht aus einer steinartigen Masse aus porösem Material, welches die Brennflüssigkeit gut aufsaugt, und welche aus tonigen oder dgl. Massen zusammengesetzt sein kann. Dieser Brennerkopf c ist I'ntweder als Stift in das Brennerrohr eingesteckt oder als Kappe (Fig. 2) auf das Brennerrohr aufgesetzt. Die Hauptsache ist immer, dass die Watte in guter Berührung mit Ihm ist. Durch seine Saugfähigkeit saugt er die Brennflüssigkeit an, die an seiner
Aussenflache verdunstet, so dass, wenn die Funken auf den Brennerkopf aufschlagen, die Entzündung ebenso erfolgt wie bei einem Dochte.
Da die so geschaffene Brennstelle sich nie verändern kann, fallen naturgemäss alle Übflstände fort, welche mit einen Dochte verbunden sind, dessen Dochtstirn die Brenn- stelle bildet.
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