AT527310B1 - Wasseranschlussvorrichtung - Google Patents

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AT527310B1 ATA50896/2023A AT508962023A AT527310B1 AT 527310 B1 AT527310 B1 AT 527310B1 AT 508962023 A AT508962023 A AT 508962023A AT 527310 B1 AT527310 B1 AT 527310B1
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Wasseranschlussvorrichtung (24) mit einem Leitungsrohr (1), das an einem Ende mit einem Wassereinlauf (12) und am anderen Ende mit einem Wasserauslauf (14) ausgebildet ist, wobei die Vorrichtung an einer Trägerkonstruktion (26) befestigbar ist und wobei das Leitungsrohr (1) mit seinem Wasserauslauf (14) gegenüber der Trägerkonstruktion (26) und dem Wassereinlauf (12) verdrehbar ist.

Description

8 NN
Beschreibung
WASSERANSCHLUSSVORRICHTUNG
[0001] Die Erfindung betrifft eine Wasseranschlussvorrichtung mit einem Leitungsrohr, das an einem Ende mit einem Wassereinlauf und am anderen Ende mit einem Wasserauslauf ausgebildet ist.
[0002] Derartige Wasseranschlussvorrichtungen dienen dazu, in einer Wand oder in einer Tragekonstruktion das Wasser von der Hauswasserleitung zur Verbraucherstelle zu führen wie z. B. zu einem Waschbecken oder sonstigen Wasserverbraucher. Weit verbreitet ist die einfache Ausführung, in einer Wandausnehmung oder von der Wand herausstehend das mit einem Gewinde versehene Wasserrohr in Nähe der Wasserverbrauchstelle anzuordnen und einen Absperrhahn vorzusehen, an den die Wasserverbrauchstelle z. B. mit einem Wasserschlauch anschließbar ist. Diese Vorgangsweise trifft sowohl für feststehende Mauerwerke als auch für Mauern oder Trägerkonstruktionen in Leichtbauweise zu.
[0003] Der Nachteil bekannter Konstruktionen liegt darin, dass die Wasseranschlüsse von außen sichtbar sind und nicht schön aussehen.
[0004] Weiters ist es bekannt, Wasseranschlüsse im Mauerwerk oder in der Trägerkonstruktion in einem Installationskasten anzuordnen, der mit der Wand fest verbunden ist. Bei derartigen Installationskästen sind die Platzverhältnisse sehr beengt und es sind zeitraubende Arbeiten notwendig, wenn bei der Montage der Waschbecken oder sonstigen Wasserverbrauchern die Wasseranschlüsse z. B. für Kaltwasser und Warmwasser hergestellt werden müssen. Dies ist insbesondere dann ein Problem, wenn in größeren Hausanlagen wie z. B. Hotels oder Wohnheimen oder auch großen Wohnanlagen viele derartige Montagearbeiten durchzuführen sind.
[0005] Die vorliegende erfindungsgemäße Wasseranschlussvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie an einer Trägerkonstruktion befestigbar ist und dass das Leitungsrohr mit seinem Wasserauslauf gegenüber der Trägerkonstruktion und dem Wassereinlauf verdrehbar ist. Durch diese Anordnung ist es möglich, für die Montage die Wasseranschlüsse so zu verdrehen, dass die Leitungsvorrichtungen des Waschbeckens leicht angeschlossen werden können. Nach dem Koppeln der Leitungsanschlüsse kann die erfindungsgemäße Wasseranschlussvorrichtung wieder in eine andere Stellung gedreht werden, in der die Vorrichtung innerhalb des beschränkten Platzes der Trägerkonstruktion oder des Installationskastens liegt. Andererseits ist auch die Demontage erleichtert, da zum Abnehmen der Wasserschläuche die Wasseranschlussvorrichtung wieder aus dem Installationskasten herausgedreht werden kann, sodass die Demontage erleichtert wird.
[0006] Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind den Patentansprüchen zu entnehmen. [0007] Im Folgenden wird die Erfindung anhand der Figuren näher beschrieben.
[0008] Fig. 1 zeigt die Ansicht von vorne auf eine Trägerkonstruktion mit eingebautem Installationskasten, wobei die Wasseranschlussvorrichtungen nach innen gedreht sind, sodass die Wasserausläufe und deren Hahn im Inneren des Installationskastens liegen.
[0009] Durch Verdrehen der Wasseranschlüsse können diese eine Stellung einnehmen, sodass die Wasserausläufe nach vorne gerichtet sind.
[0010] Fig. 2 und 3 zeigen die Wasseranschlussvorrichtung in Schrägansicht und in teilweisem Längsschnitt.
[0011] Vorerst wird die Wasseranschlussvorrichtung anhand der Fig. 2 und 3 beschrieben. Die Vorrichtung umfasst im Wesentlichen ein Leitungsrohr 1 und einen Grundkörper 2. Der Grundkörper 2 ist rohrförmig und verfügt über ein Außengewinde 3 und ein Aufnahmerohr 4.
[0012] Das Leitungsrohr 1 hat einen solchen Innendurchmesser, dass es über das Aufnahmerohr
4 geschoben werden kann. Das Aufnahmerohr 4 verfügt über drei Ringnuten 5, in denen Dichtringe 6 angeordnet werden. Diese Anordnung bewirkt die notwendige Dichtigkeit zwischen Aufnahmerohr 4 und Leitungsrohr 1.
[0013] Zum Befestigen des Leitungsrohrs 1 auf dem Aufnahmerohr 4 ist eine Haltemutter 7 vorgesehen, die auf den mit Außengewinde 3 versehenen Teil des Grundkörpers 2 aufgeschraubt werden kann. Um ein Herausziehen des Leitungsrohrs 1 zu verhindern, sind Rastelemente 8 vorgesehen, die in Ausnehmungen 9 des Leitungsrohrs 1 liegen und beim Aufschrauben der Haltemutter 7, die ein Innengewinde 10 aufweist, rasten die Rastelemente 8 in die Rastnut 11 des Aufnahmerohrs 4 ein.
[0014] Durch diese Konstruktion ist die zugfeste Verbindung zwischen Leitungsrohr 1 und Grundkörper 2 gewährleistet, wobei das Leitungsrohr 1 gegenüber dem Grundkörper 2 frei verdrehbar ist.
[0015] Am unteren Ende des Grundkörpers 2 sind zwei Befestigungsmuttern 25 eingezeichnet, mit denen der Grundkörper 2 an der Tragekonstruktion fest angeschraubt werden kann. Der Wassereinlauf 12 ist durch den Pfeil 12 angedeutet und wird in günstiger Weise von einem hier nicht dargestellten Wasserzuleitungsschlauch gebildet, der in das Innengewinde 13 des Grundkörpers 2 eingeschraubt werden kann.
[0016] Das Leitungsrohr 1 verfügt über den Wasserauslauf 14, der gemäß Fig. 3 bevorzugt aus dem aufschraubbaren Knierohr 15 gebildet ist. Der oben waagrecht wegstehende Teil des Knierohrs 15 trägt das Absperrventil 16 und das Mundstück 17, welches in geeigneter Form für den Anschluss der Wasserverbraucher eingerichtet ist.
[0017] Die Anordnung der soeben beschriebenen Wasseranschlussvorrichtung an einer Trägerkonstruktion 26 ist beispielhaft in Fig. 1 dargestellt. Die Trägerkonstruktion 26 umfasst einen Installationskasten 18, der mit baufesten Stehern 19 fest verbunden ist. Der Installationskasten 18 umfasst Befestigungselemente 20, 21 für anzuschließende Waschbecken oder Wasserabflussbecken. Die Trägerkonstruktion 26 ist durch eine feste Rückenplatte 22 versteift, sodass die hohen Belastungskräfte des vorgesetzten Waschbeckens aufgenommen werden können.
[0018] Der Installationskasten 18 weist nach vorne einen Ausschnitt 23 auf, durch den auf die beiden Wasseranschlussvorrichtungen 24 zugegriffen werden kann. Die Wasseranschlussvorrichtungen sind nach innen gedreht. Zufolge der Drehbarkeit der Wasseranschlussvorrichtung 24 kann für eine erleichterte Montage jede der Vorrichtungen so gedreht werden, dass die Wasserausläufe 14 nach vorne stehen und daher leicht bedient werden können z. B. für den Anschluss der Wasserzuleitungen zu den Armaturen des Waschbeckens. Nach diesem Montagevorgang kann jeder der Wasseranschlüsse wieder in den Installationskasten 18 hineingedreht werden, sodass die Wasseranschlüsse die in Fig. 1 dargestellte Position einnehmen.
BEZUGSZEICHENLISTE:
1 Leitungsrohr 2 Grundkörper
3 Außengewinde
4 Aufnahmerohr
5 Ringnut
6 Dichtring
7 Haltemutter
8 Rastelemente
9 Ausnehmung
10 Innengewinde Haltemutter 11 Rastnut
12 Wassereinlauf
13 Innengewinde Grundkörper 14 Wasserauslauf
15 Knierohr
16 Absperrventil
17 Mundstück
18 Installationskasten
19 Steher
20,21 Befestigungselemente
22 Rückenplatte
23 Ausschnitt
24 Wasseranschlussvorrichtung 25 Befestigungsmutter
26 Trägerkonstruktion

Claims (7)

Patentansprüche
1. Wasseranschlussvorrichtung (24) mit einem Leitungsrohr (1), das an einem Ende mit einem Wassereinlauf (12) und am anderen Ende mit einem Wasserauslauf (14) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung an einer Trägerkonstruktion (26) befestigbar ist und dass das Leitungsrohr (1) mit seinem Wasserauslauf (14) gegenüber der Trägerkonstruktion (26) und dem Wassereinlauf (12) verdrehbar ist.
2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wassereinlauf (12) einen rohrförmigen Grundkörper (2) aufweist, der einerseits mit einem Außengewinde (3) zur Befestigung an der Trägerkonstruktion (26) versehen ist und dass der Grundkörper (2) andererseits ein Aufnahmerohr (4) aufweist, welches zur Aufnahme des Leitungsrohrs (1) eingerichtet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmerohr (4) an seiner Außenfläche zumindest eine Ringnut (5), bevorzugt zwei oder drei Ringnuten (5), für die Aufnahme eines oder mehrere Dichtringe (6) aufweist, um eine Abdichtung gegenüber dem übergeschobenen Leitungsrohr (1) vorzusehen.
4. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Halten des Leitungsrohrs (1) eine Haltemutter (7) vorgesehen ist, die auf das Außengewinde (3) des Grundkörpers (2) aufschraubbar ist und das Leitungsrohr (1) an seiner Außenfläche drehbar aufnimmt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungsrohr (1) mittels Rastelementen (8) am Aufnahmerohr (4) gegen Zug drehbar gesichert ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmerohr (4) eine Rastnut (11) zum Einrasten der Rastelemente (8) aufweist und die Rastelemente (8) von der Haltemutter (7) in Raststellung gehalten sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerkonstruktion (26) einen in oder an einer Wand ortsfest angeordnetem Installationskasten (18) umfasst und der Installationskasten (18) Befestigungselemente (20, 21) für anzuschließende Waschbecken oder Wasserabflussbecken aufweist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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