AT527317B1 - Werkzeugmaschine, sowie ein Verfahren zum Betreiben der Werkzeugmaschine - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Werkzeugmaschine (1) umfassend: ein Maschinengestell (2); zumindest eine erste Arbeitsspindel (3); zumindest eine zweite Arbeitsspindel (4); eine Werkstückspannvorrichtung (15) mit einem ersten Werkstücktisch (16) und einem zweiten Werkstücktisch (19). Die Werkstückspannvorrichtung (15) ist derart ausgebildet, dass - in einem Fräsbetriebsmodus eine Fräsbearbeitung am ersten Werkstück (18) und am zweiten Werkstück (21) durchgeführt werden kann und - in einem Drehbetriebsmodus eine Drehbearbeitung am ersten Werkstück (18) und am zweiten Werkstück (21) erfolgen kann. Weiters ist eine zweite Arbeitsspindel (4) ausgebildet, welche um eine zweite Spindelachse (6) drehbar gelagert ist und ein um eine zweite Werkstücktischdrehachse (20) drehbarer zweiter Werkstücktisch (19) zur Aufnahme eines zweiten Werkstückes (21) ausgebildet.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft eine Werkzeugmaschine, sowie ein Verfahren zum Betreiben der Werkzeugmaschine.
[0002] Aus der WO 2005/025801 A1 und der WO 00/37213 A2 sind sogenannte Doppelspindelmaschinen bekannt. Bei derartigen Doppelspindelmaschinen können zwei Werkstücke gleichzeitig mittels jeweils eines in die Werkzeugspindeln eingesetzten Werkzeuges bearbeitet werden. Beide Werkzeugspindeln und damit auch beide Werkzeuge werden synchron in den drei Achsen des Koordinatensystems verfahren, so dass an den beiden Werkstücken identische Bearbeitungsvorgänge ablaufen.
[0003] Die aus der WO 2005/025801 A1 und der WO 00/37213 A2 bekannten Doppelspindelmaschinen weisen den Nachteil auf, dass die Bearbeitbarkeit von Werkstücken begrenzt ist.
[0004] Weitere Werkzeugmaschinen sind aus der US 2008047120 A1 und der DE 3624284 A1 bekannt.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und eine verbesserte Werkzeugmaschine, sowie ein verbessertes Verfahren zum Betreiben der Werkzeugmaschine zur Verfügung zu stellen, bei welchen auch komplexe Werkstücke bearbeitet werden können. Gleichzeitig soll die Werkzeugmaschine eine hohe Effizienz aufweisen.
[0006] Erfindungsgemäß ist eine Werkzeugmaschine ausgebildet. Die Werkzeugmaschine umfasst:
ein Maschinengestell;
zumindest eine erste Arbeitsspindel, welche um eine erste Spindelachse drehbar gelagert ist; eine Werkstückspannvorrichtung, welche einen um eine erste Werkstücktischdrehachse drehbaren ersten Werkstücktisch zur Aufnahme eines ersten Werkstückes umfasst. Die Werkstückspannvorrichtung ist derart ausgebildet, dass
- in einem Fräsbetriebsmodus
in der ersten Arbeitsspindel ein erstes Fräswerkzeug aufgenommen werden kann, welches um die erste Spindelachse rotieren kann und eine Fräsbearbeitung am ersten Werkstück durchführen kann und
- in einem Drehbetriebsmodus
das erste Werkstück drehbar im ersten Werkstücktisch aufgenommen werden kann und in der ersten Arbeitsspindel ein erstes Drehwerkzeug aufgenommen werden kann, welches stillstehend in der ersten Arbeitsspindel gehalten werden kann und eine Drehbearbeitung am ersten Werkstück erfolgen kann.
[0007] Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch die Möglichkeit das Werkstück in einem Fräsbetriebsmodus und in einem Drehbetriebsmodus zu bearbeiten, die Komplexität der Werkstücke gesteigert werden kann bzw. die Qualität der Bearbeitung der Werkstücke gesteigert werden kann und gleichzeitig ein hoher Auslastungsgrad der Werkzeugmaschine erreicht werden kann bzw. eine hohe Effizienz der Werkzeugmaschine erreicht werden kann.
[0008] Wenn das Werkstück drehbar im Werkstücktisch aufgenommen ist bedeutet, dass das Werkstück fest im Werkstücktisch gespannt ist und der Werkstücktisch mitsamt dem Werkstück um die Werkstücktischdrehachse gedreht wird.
[0009] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Werkzeugmaschine zumindest eine zweite Arbeitsspindel, welche um eine zweite Spindelachse drehbar gelagert ist, umfasst. Weiters kann vorgesehen sein, dass die Werkstückspannvorrichtung einen um eine zweite Werkstücktischdrehachse drehbaren zweiten Werkstücktisch zur Aufnahme eines zweiten Werkstückes umfasst. Die Werkstückspannvorrichtung kann derart ausgebildet sein, dass
- in einem Fräsbetriebsmodus
in der ersten Arbeitsspindel ein erstes Fräswerkzeug aufgenommen werden kann, welches um die erste Spindelachse rotieren kann und eine Fräsbearbeitung am ersten Werkstück durchführen
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kann und
in der zweiten Arbeitsspindel ein zweites Fräswerkzeug aufgenommen werden kann, welches um die zweite Spindelachse rotieren kann und eine Fräsbearbeitung am zweiten Werkstück durchführen kann und
- in einem Drehbetriebsmodus
das erste Werkstück drehbar im ersten Werkstücktisch aufgenommen werden kann und in der ersten Arbeitsspindel ein erstes Drehwerkzeug aufgenommen werden kann, welches stillstehend in der ersten Arbeitsspindel gehalten werden kann und eine Drehbearbeitung am ersten Werkstück erfolgen kann und das zweite Werkstück drehbar im zweiten Werkstücktisch aufgenommen werden kann und in der zweiten Arbeitsspindel ein zweites Drehwerkzeug aufgenommen werden kann, welches stillstehend in der zweiten Arbeitsspindel gehalten werden kann und eine Drehbearbeitung am zweiten Werkstück erfolgen kann.
[0010] Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch die Möglichkeit zwei Werkstücke in einem Fräsbetriebsmodus und in einem Drehbetriebsmodus zu bearbeiten, die Komplexität der Werkstücke gesteigert werden kann bzw. die Qualität der Bearbeitung der Werkstücke gesteigert werden kann und gleichzeitig der Auslastungsgrad der Werkzeugmaschine noch weiter erhöht werden kann bzw. die Effizienz der Werkzeugmaschine noch weiter verbessert werden kann.
[0011] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die erste Arbeitsspindel dem ersten Werkstücktisch zugeordnet ist und die zweite Arbeitsspindel dem zweiten Werkstücktisch zugeordnet ist.
[0012] Weiters kann vorgesehen sein, dass ein automatisierter Werkzeugwechsler ausgebildet ist, welcher zum Wechseln bzw. zum Speichern der unterschiedlichen Fräswerkzeuge und Drehwerkzeuge dient.
[0013] Weiters kann es zweckmäßig sein, wenn der erste Werkstücktisch und der zweite Werkstücktisch an einer gemeinsamen Schwenkbrücke angeordnet sind, wobei der erste Werkstücktisch und der zweite Werkstücktisch um ihre jeweilige Werkstücktischdrehachse drehbar sind und wobei die gemeinsame Schwenkbrücke um eine Schwenkbrückenachse schwenkbar ist. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass trotz der Möglichkeit zur Bearbeitung von komplexen Werkstücken die Werkzeugmaschine selbst möglichst einfach gehalten werden kann. Insbesondere in Kombination mit der Möglichkeit zur Drehbearbeitung und Fräsbearbeitung können somit Werkstücke effizient und vielfältig bearbeitet werden. Überraschenderweise kann auch dann, wenn der erste Werkstücktisch und der zweite Werkstücktisch an der gemeinsamen Schwenkbrücke angeordnet sind erreicht werden, dass im Drehbetriebsmodus der erste Werkstücktisch und der zweite Werkstücktisch gedreht werden können und als Art Spannfutter dienen können.
[0014] Insbesondere kann bei einer derartigen Ausführung vorgesehen sein, dass im Drehbetriebsmodus das erste Drehwerkzeug tangential zur Schwenkbrückenachse ausgerichtet ist und das zweite Drehwerkzeug ebenfalls tangential zur Schwenkbrückenachse ausgerichtet ist. Weiters kann vorgesehen sein, dass das erste Drehwerkzeug und das zweite Drehwerkzeug von derselben Seite tangential zur Schwenkbrückenachse ausgerichtet sind.
[0015] Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass der erste Werkstücktisch an einer ersten Schwenkbrücke angeordnet ist, welche um eine erste Schwenkbrückenachse schwenkbar ist und der zweite Werkstücktisch an einer zweiten Schwenkbrücke angeordnet ist, welche um eine zweite Schwenkbrückenachse schwenkbar ist, wobei die erste Schwenkbrückenachse und die zweite Schwenkbrückenachse parallel zueinander ausgerichtet sind. Dies bringt den Vorteil einer erhöhten Flexibilität der Werkzeugmaschine mit sich, da die Werkstücktische damit unabhängig voneinander um die Schwenkbrückenachse verschwenkt werden können.
[0016] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass die Schwenkbrückenachse parallel zu einer horizontalen X-Achse angeordnet ist. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme eine vereinfachte Bearbeitung der Werkstücke erreicht werden kann.
[0017] Vorteilhaft ist auch eine Ausprägung, gemäß welcher vorgesehen sein kann, dass die erste Werkstücktischdrehachse die Schwenkbrückenachse schneidet und im rechten Winkel zur
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Schwenkbrückenachse angeordnet ist. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme eine exakte Bearbeitung des Werkstückes erreicht werden kann. Insbesondere bei der Drehbearbeitung von Werkstücken kann hierbei eine exakte Bearbeitung des Werkstückes erreicht werden.
[0018] Weiters kann vorgesehen sein, dass das erste Drehwerkzeug eine erste Schneide und eine zweite Schneide aufweist, wobei durch Umpositionierung des ersten Drehwerkzeuges relativ zum ersten Werkstück, insbesondere durch Drehung des ersten Drehwerkzeuges mittels der ersten Arbeitsspindel um die erste Spindelachse, wahlweise die erste Schneide oder die zweite Schneide mit dem ersten Werkstück in Eingriff bringbar ist. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass mit dem nur einen Drehwerkzeug eine Mehrfachnutzung möglich ist und somit die Effizienz der Werkzeugmaschine gesteigert werden kann.
[0019] Insbesondere ist es denkbar, dass die erste Schneide an einer ersten Wendeschneidplatte angeordnet ist und die zweite Schneide an einer zweiten Wendeschneidplatte angeordnet ist, wobei die erste Wendeschneidplatte und die zweite Wendeschneidplatte an unterschiedlichen Positionen am Drehwerkzeug angeordnet sind.
[0020] In einer alternativen Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass die erste Schneide direkt am Drehwerkzeug ausgebildet ist und die zweite Schneide direkt am Drehwerkzeug ausgebildet ist, wobei die erste Schneide und die zweite Schneide an unterschiedlichen Positionen am Drehwerkzeug ausgebildet sind.
[0021] Weiters kann vorgesehen sein, dass die erste Schneide und die zweite Schneide eine unterschiedliche Schneidengeometrie aufweisen. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass die erste Schneide und die zweite Schneide für unterschiedliche Drehverfahren verwendet werden können. Beispielsweise kann die erste Schneide zum Schruppen und die zweite Schneide zum Schlichten verwendet werden.
[0022] Weiters kann vorgesehen sein, dass die erste Schneide und die zweite Schneide in Umfangsrichtung verteilt und im gleichen Abstand zur ersten Spindelachse am ersten Drehwerkzeug angeordnet sind.
[0023] Weiters kann vorgesehen sein, dass eine erste formschlüssige Verdrehsicherung zwischen der ersten Arbeitsspindel und einer ersten Spindelaufnahme oder zwischen dem ersten Drehwerkzeug und der ersten Spindelaufnahme ausgebildet ist. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme die durch die Schnittkräfte im Drehwerkzeug eingeleiteten Drehmomente auf die erste Spindelaufnahme übertragen werden können und somit nicht vom Antriebsmotor der ersten Arbeitsspindel aufgenommen werden müssen.
[0024] In einer ersten Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass die erste formschlüssige Verdrehsicherung dadurch realisiert ist, dass am ersten Drehwerkzeug ein Formvorsprung ausgebildet ist, welcher in eine Formausnehmung der ersten Spindelaufnahme einbringbar ist.
[0025] In einer zweiten Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass die erste formschlüssige Verdrehsicherung dadurch realisiert ist, dass an der ersten Arbeitsspindel ein Formvorsprung ausgebildet ist, welcher in eine Formausnehmung der ersten Spindelaufnahme einbringbar ist.
[0026] Insbesondere kann in der ersten und der zweiten Ausführungsvariante jeweils vorgesehen sein, dass der Formvorsprung in Form eines in Axialrichtung zur ersten Spindelaufnahme gerichteten Zapfens ausgebildet ist und die Formausnehmung der ersten Spindelaufnahme eine entsprechende Gegenkontur, wie eine Bohrung, aufweist.
[0027] Insbesondere kann in der ersten und der zweiten Ausführungsvariante jeweils vorgesehen sein, dass der Formvorsprung in Form einer in Axialrichtung zur ersten Spindelaufnahme gerichteten Verzahnung ausgebildet ist und die Formausnehmung der ersten Spindelaufnahme eine entsprechende Gegenkontur, wie eine Gegenverzahnung, aufweist.
[0028] In einer dritten Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass die erste formschlüssige Verdrehsicherung dadurch realisiert ist, dass in der ersten Spindelaufnahme ein verschiebbares
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Element, wie etwa ein Bolzen ausgebildet ist, welcher mit einer entsprechenden Gegenkontur der ersten Arbeitsspindel oder des ersten Drehwerkzeuges in Eingriff bringbar ist.
[0029] Gemäß einer Weiterbildung ist es möglich, dass die Werkstückspannvorrichtung einen ersten Aufnahmetisch mit einem ersten Drehantrieb aufweist, wobei der erste Werkstücktisch mittels einer ersten Schnellwechselaufnahme mit dem ersten Aufnahmetisch gekoppelt ist und dass
die Werkstückspannvorrichtung einen zweiten Aufnahmetisch mit einem zweiten Drehantrieb aufweist, wobei der zweite Werkstücktisch mittels einer zweiten Schnellwechselaufnahme mit dem zweiten Aufnahmetisch gekoppelt ist. Durch diese Maßnahme kann erreicht werden, dass während der Drehbearbeitung oder während der Fräsbearbeitung eines ersten Werkstückes ein weiteres erstes Werkstück am weiteren ersten Werkstücktisch gespannt werden kann und für einen Werkstückwechsel einfach die Werkstücktische getauscht werden können. Durch diese Maßnahme kann eine Verkürzung der Nebenzeiten erreicht werden. Somit kann die Effizienz der Werkzeugmaschine verbessert werden. Besonderes durch das Vorsehen von eigenen Drehantrieben für den ersten Aufnahmetisch und den zweiten Aufnahmetisch kann eine Ausreichende Leistungsversorgung für den Drehbetriebsmodus erreicht werden.
[0030] Weiters kann vorgesehen sein, wenn eine erste Bremsvorrichtung ausgebildet ist, welche zum Fixieren der ersten Arbeitsspindel dient. Ferner kann es zweckmäßig sein, wenn eine erste Bremsvorrichtung ausgebildet ist, welche zum Fixieren der ersten Arbeitsspindel dient und wenn eine zweite Bremsvorrichtung ausgebildet ist, welche zum Fixieren der zweiten Arbeitsspindel dient. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme die Maßtoleranz beim Fertigen von Werkstücken verbessert werden kann. Unter Fixieren der Arbeitsspindel wird insbesondere ein Sperren der Arbeitsspindel gegen eine Drehbewegung verstanden.
[0031] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass die erste Bremsvorrichtung ein erstes Klemmelement zum reibschlüssigen Klemmen der ersten Arbeitsspindel aufweist. Weiters kann vorgesehen sein, dass die zweite Bremsvorrichtung ein zweites Klemmelement zum reibschlüssigen Klemmen der zweiten Arbeitsspindel aufweist. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme die Arbeitsspindel in jeder beliebigen Lage fixiert werden kann. Darüber hinaus kann ein derartiges Klemmelement einen einfachen Aufbau aufweisen. Beispielsweise ist es denkbar, dass das Klemmelement in Form eines Reibbelages ausgeführt ist, welcher an eine entsprechende Reibfläche der Arbeitsspindel angedrückt wird.
[0032] Weiters kann vorgesehen sein, dass die erste Bremsvorrichtung zum formschlüssigen Sperren der Drehbewegung der ersten Arbeitsspindel dient. Weiters kann vorgesehen sein, dass die zweite Bremsvorrichtung zum formschlüssigen Sperren der Drehbewegung der zweiten Arbeitsspindel dient. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Bremsvorrichtung jeweils formschlüssig mit einem Werkzeughalter zusammenwirkt. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme eine exakte Positionierung der Arbeitsspindel erreicht werden kann bzw. dass durch diese Maßnahme von der Arbeitsspindel ein erhöhtes Drehmoment aufgenommen werden kann. Dadurch kann die Genauigkeit im Bearbeitungsprozess verbessert werden.
[0033] Gemäß einer besonderen Ausprägung ist es möglich, dass die erste Bremsvorrichtung einen ersten Aktor, insbesondere einen ersten Hydraulikaktor, aufweist. Weiters kann vorgesehen sein, dass die zweite Bremsvorrichtung einen zweiten Aktor, insbesondere einen zweiten Hydraulikaktor, aufweist. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme eine einfache Betätigung der Bremsvorrichtung erreicht werden kann.
[0034] Entsprechend einer vorteilhaften Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die erste Arbeitsspindel als Motorspindel ausgeführt ist und eine Schnittstelle entsprechend der Norm ISO 121164-3:2008 zur Aufnahme eines Werkzeughalters aufweist. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass mittels einer derartigen Schnittstelle eine möglichst exakte Aufnahme von Werkzeughaltern erreicht werden kann, wobei die aufgenommenen Werkzeughalter zur Aufnahme von Fräswerkzeugen und auch zur Aufnahme von Drehwerkzeugen ausgebildet sein können. Insbesondere für die Aufnahme von Drehwerkzeugen kann somit eine exakte Halterung des Drehwerkzeuges erreicht werden.
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[0035] Entsprechend einer vorteilhaften Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die erste Arbeitsspindel und die zweite Arbeitsspindel jeweils als Motorspindel ausgeführt sind und jeweils eine Schnittstelle entsprechend der Norm ISO 121164-3:2008 zur Aufnahme eines Werkzeughalters aufweisen. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass mittels einer derartigen Schnittstelle eine möglichst exakte Aufnahme von Werkzeughaltern erreicht werden kann, wobei die aufgenommenen Werkzeughalter zur Aufnahme von Fräswerkzeugen und auch zur Aufnahme von Drehwerkzeugen ausgebildet sein können. Insbesondere für die Aufnahme von Drehwerkzeugen kann somit eine exakte Halterung des Drehwerkzeuges erreicht werden.
[0036] Die Schnittstelle entsprechend der Norm ISO 121164-3:2008 zur Aufnahme eines Werkzeughalters kann auch als HSK-T bezeichnet werden. In eine derartige HSK- T Schnittstelle können HSK-T Werkzeugkalter eingesetzt werden. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass in eine derartige HSK-T Schnittstelle auch HSK-A Werkzeugkalter eingesetzt werden können.
[0037] Als Motorspindel wird eine Antriebsart für eine Arbeitsspindel in einer Werkzeugmaschine bezeichnet, bei welcher die Arbeitsspindel direkt angetrieben wird und nicht konventionell über ein Getriebe oder einen Keilriemen angetrieben wird. Die Arbeitsspindel kann hierbei als Läufer des Elektromotors ausgebildet sein.
[0038] Insbesondere kann es vorteilhaft sein, wenn die Werkstückspannvorrichtung einen ersten rückwärtigen Werkstücktisch und einen zweiten rückwärtigen Werkstücktisch umfasst, wobei der erste Werkstücktisch und der zweite Werkstücktisch an einer ersten Seite einer Schwenktrommel angeordnet sind und der erste rückwärtigen Werkstücktisch und der zweite rückwärtige Werkstücktisch an einer zweiten Seite der Schwenktrommel angeordnet sind, wobei die Schwenktrommel um eine Schwenktrommelachse schwenkbar gelagert ist,
wobei in einer ersten Schwenkstellung der Schwenktrommel, der erste Werkstücktisch der ersten Arbeitsspindel zugeordnet ist und der zweite Werkstücktisch der zweiten Arbeitsspindel zugeordnet ist und
in einer zweiten Schwenkstellung der Schwenktrommel, der erste rückwärtige Werkstücktisch der ersten Arbeitsspindel zugeordnet ist und der zweite rückwärtige Werkstücktisch der zweiten Arbeitsspindel zugeordnet ist. Durch diese Maßnahme kann erreicht werden, dass während der Dreh- bzw. Fräsbearbeitung eines ersten Werkstückes bereits ein weiteres erstes Werkstück am ersten rückwärtigen Werkstücktisch gespannt werden kann, wodurch die Nebenzeiten verringert werden können.
[0039] Ferner kann vorgesehen sein, dass die erste Spindelachse und die zweite Spindelachse jeweils parallel zu einer horizontalen Z-Achse ausgerichtet sind. Durch diese Maßnahme kann sowohl bei der Fräsbearbeitung als auch bei der Drehbearbeitung eine einfache Späneabfuhr erreicht werden, wodurch die Bearbeitungsqualität verbessert werden kann.
[0040] Ferner kann vorgesehen sein, dass der erste Werkstücktisch und der zweite Werkstücktisch an einer unteren Schwenkbrücke angeordnet sind, wobei der erste Werkstücktisch und der zweite Werkstücktisch um ihre jeweilige Werkstücktischdrehachse drehbar sind und wobei die untere Schwenkbrücke um eine untere Schwenkbrückenachse schwenkbar ist und dass
ein oberer erster Werkstücktisch und ein oberer zweiter Werkstücktisch an einer oberen Schwenkbrücke angeordnet sind, wobei der obere erste Werkstücktisch und der obere zweite Werkstücktisch um ihre jeweilige Werkstücktischdrehachse drehbar sind und wobei die obere Schwenkbrücke um eine obere Schwenkbrückenachse schwenkbar ist und
wobei die obere Schwenkbrücke und die untere Schwenkbrücke übereinander angeordnet sind und
wobei eine obere erste Arbeitsspindel ausgebildet ist, welche dem oberen ersten Werkstücktisch zugeordnet ist und eine obere zweite Arbeitsspindel ausgebildet ist, welche dem oberen zweiten Werkstücktisch zugeordnet ist. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme die Effizienz der Werkzeugmaschine weiter erhöht werden kann. Insbesondere für die Bearbeitung von vier gleichen Werkstücken, wie etwa für die Felgenbearbeitung kann diese Ausprägung vorteilhaft sein.
[0041] In einer Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die erste Arbeitsspindel und die obere
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erste Arbeitsspindel auf einer gemeinsamen ersten Spindelaufnahme angeordnet sind und die zweite Arbeitsspindel und die obere zweite Arbeitsspindel auf einer gemeinsamen zweiten Spindelaufnahme angeordnet sind. Dies bringt eine Vereinfachung der Werkzeugmaschine bei gesteigerter Effizienz mit sich.
[0042] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass das erste Werkstück zentrisch am ersten Werkstücktisch gespannt ist und dass der Massenschwerpunkt des ersten Werkstücktisches auf der ersten Werkstücktischdrehachse liegt. Weiters kann vorgesehen sein, dass das zweite Werkstück zentrisch am zweiten Werkstücktisch gespannt ist und dass der Massenschwerpunkt des zweiten Werkstücktisches auf der zweiten Werkstücktischdrehachse liegt. Dies bringt insbesondere im Drehbetriebsmodus den Vorteil mit sich, dass die Werkstücke mit hoher Genauigkeit bearbeitet werden können und eine gute Oberflächengüte aufweisen können. Weiters wird durch diese Maßnahme im Drehbetriebsmodus die Laufruhe verbessert.
[0043] Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zum Betreiben einer Werkzeugmaschine nach einer der obigen Ausprägungen, wobei bei der Durchführung des Verfahrens
- in einem Fräsbetriebsmodus
in der ersten Arbeitsspindel ein erstes Fräswerkzeug aufgenommen ist, welches um die erste Spindelachse rotiert und eine Fräsbearbeitung am ersten Werkstück durchführt und
- in einem Drehbetriebsmodus
das erste Werkstück drehbar im ersten Werkstücktisch aufgenommen ist und in der ersten Arbeitsspindel ein erstes Drehwerkzeug aufgenommen ist, welches stillstehend in der ersten Arbeitsspindel gehalten wird und eine Drehbearbeitung am ersten Werkstück erfolgt und.
[0044] Weiters kann vorgesehen sein, dass
- in einem Fräsbetriebsmodus
in der ersten Arbeitsspindel ein erstes Fräswerkzeug aufgenommen ist, welches um die erste Spindelachse rotiert und eine Fräsbearbeitung am ersten Werkstück durchführt und
in der zweiten Arbeitsspindel ein zweites Fräswerkzeug aufgenommen ist, welches um die zweite Spindelachse rotiert und eine Fräsbearbeitung am zweiten Werkstück durchführt und
- in einem Drehbetriebsmodus
das erste Werkstück drehbar im ersten Werkstücktisch aufgenommen ist und in der ersten Arbeitsspindel ein erstes Drehwerkzeug aufgenommen ist, welches stillstehend in der ersten Arbeitsspindel gehalten wird und eine Drehbearbeitung am ersten Werkstück erfolgt und
das zweite Werkstück drehbar im zweiten Werkstücktisch aufgenommen ist und in der zweiten Arbeitsspindel ein zweites Drehwerkzeug aufgenommen ist, welches stillstehend in der zweiten Arbeitsspindel gehalten wird und eine Drehbearbeitung am zweiten Werkstück erfolgt.
[0045] Das erfindungsgemäße Verfahren bringt den Vorteil mit sich, dass durch die Möglichkeit zwei Werkstücke in einem Fräsbetriebsmodus und in einem Drehbetriebsmodus zu bearbeiten, die Komplexität der Werkstücke gesteigert werden kann bzw. die Qualität der Bearbeitung der Werkstücke gesteigert werden kann und gleichzeitig ein hoher Auslastungsgrad der Werkzeugmaschine erreicht werden kann bzw. eine hohe Effizienz der Werkzeugmaschine erreicht werden kann.
[0046] Vorteilhaft ist auch ein Verfahren, gemäß welchem vorgesehen sein kann, dass
- in einem Fräsbetriebsmodus
in der ersten Arbeitsspindel ein erstes Fräswerkzeug aufgenommen ist, welches um die erste Spindelachse rotiert und eine Fräsbearbeitung am ersten Werkstück durchführt und
in der zweiten Arbeitsspindel ein zweites Fräswerkzeug aufgenommen ist, welches um die zweite Spindelachse rotiert und eine Fräsbearbeitung am zweiten Werkstück durchführt und
- in einem Drehbetriebsmodus
das erste Werkstück drehbar im ersten Werkstücktisch aufgenommen ist und in der ersten Arbeitsspindel ein erstes Drehwerkzeug aufgenommen ist, welches stillstehend in der ersten Arbeitsspindel gehalten wird und eine Drehbearbeitung am ersten Werkstück erfolgt und
das zweite Werkstück drehbar im zweiten Werkstücktisch aufgenommen ist und in der zweiten Arbeitsspindel ein zweites Drehwerkzeug aufgenommen ist, welches stillstehend in der zweiten
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Arbeitsspindel gehalten wird und eine Drehbearbeitung am zweiten Werkstück erfolgt. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme sowohl beim Außendrehen als auch beim Innendrehen eine verbesserte Späneabfuhr erreicht werden kann. Dadurch kann eine verbesserte Werkstückqualität erreicht werden.
[0047] Gemäß einer Weiterbildung ist es möglich, dass im Drehbetriebsmodus bei einem hohlzylindrischen Werkstück ein Außendrehen und ein Innendrehen erfolgt,
wobei beim Außendrehen die erste Spindelachse und die zweite Spindelachse jeweils parallel zu einer horizontalen Z-Achse ausgerichtet sind und die erste Werkstücktischdrehachse und die zweite Werkstücktischdrehachse jeweils parallel zu einer vertikalen Y-Achse ausgerichtet sind und
wobei beim Innendrehen die erste Spindelachse und die zweite Spindelachse jeweils parallel zur horizontalen Z-Achse ausgerichtet sind und die erste Werkstücktischdrehachse und die zweite Werkstücktischdrehachse jeweils parallel zur horizontalen Z-Achse ausgerichtet sind. Durch diese Maßnahme kann erreicht werden, dass während der Drehbearbeitung oder während der Fräsbearbeitung eines ersten Werkstückes ein weiteres erstes Werkstück am weiteren ersten Werkstücktisch gespannt werden kann und für einen Werkstückwechsel einfach die Werkstücktische getauscht werden können. Durch diese Maßnahme kann eine Verkürzung der Nebenzeiten erreicht werden. Somit kann die Effizienz der Werkzeugmaschine verbessert werden.
[0048] Ferner kann es zweckmäßig sein, wenn am ersten Werkstücktisch das erste Werkstück gespannt ist und eine Fräsbearbeitung und/oder Drehbearbeitung durchgeführt wird, wobei zeitgleich an einem weiteren ersten Werkstücktisch ein weiteres erstes Werkstück gespannt wird und wobei bei einem Werkstücktischwechsel die erste Schnellwechselaufnahme geöffnet wird und der erste Werkstücktisch vom ersten Aufnahmetisch entfernt und gegen den weiteren ersten Werkstücktisch ausgetauscht wird und anschließend die erste Schnellwechselaufnahme geschlossen wird und der weitere erste Werkstücktisch am ersten Aufnahmetisch gespannt wird. Durch diese Maßnahme kann erreicht werden, dass während der Dreh- bzw. Fräsbearbeitung eines ersten Werkstückes bereits ein weiteres erstes Werkstück am ersten rückwärtigen Werkstücktisch gespannt werden kann, wodurch die Nebenzeiten verringert werden können.
[0049] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass am ersten Werkstücktisch das erste Werkstück gespannt ist und eine Fräsbearbeitung und/oder Drehbearbeitung durchgeführt wird, wobei zeitgleich am ersten rückwärtigen Werkstücktisch einer Schwenktrommel ein weiteres erstes Werkstück gespannt wird und wobei bei einem anschließenden Werkstücktischwechsel die Schwenktrommel um 180° gedreht wird. Dies bringt den Vorteil von möglichst geringen Nebenzeiten mit sich.
[0050] Weiters kann vorgesehen sein, dass während die Drehbearbeitung durchgeführt wird der erste Werkstücktisch um die Schwenkbrückenachse geschwenkt wird. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme beispielsweise Hinterschnitte oder sonstige besondere geometrische Formen bei der Drehbearbeitung einfach erstellt werden können.
[0051] Weiters kann vorgesehen sein, dass im Drehbetriebsmodus
das erste Werkstück drehbar im ersten Werkstücktisch aufgenommen ist und in der ersten Arbeitsspindel das erste Fräswerkzeug aufgenommen ist, welches stillstehend in der ersten Arbeitsspindel gehalten wird, sodass das erste Fräswerkzeug als erstes Drehwerkzeug wirkt und eine Drehbearbeitung am ersten Werkstück erfolgt. Insbesondere kann hierbei eine der mehreren am Fräswerkzeug angeordneten Schneiden mit dem ersten Werkstück in Eingriff gebracht werden. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme kein Wechsel von einem Fräswerkzeug auf ein Drehwerkzeug erfolgen muss.
[0052] Weiters kann vorgesehen sein, dass bei unterschiedlichen Drehvorgängen unterschiedliche am ersten Fräswerkzeug angeordnete Schneiden mit dem ersten Werkstück in Eingriff gebracht werden. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass eine gleichmäßige Abnutzung des ersten Fräswerkzeuges erfolgen kann.
[0053] Insbesondere kann hierbei vorgesehen sein, dass die am ersten Fräswerkzeug angeord-
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neten Schneiden in einem regelmäßigen Muster am ersten Fräswerkzeug verteilt sind.
[0054] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
[0055] Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
[0056] Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer Werkzeugmaschine in einer stark schematischen Darstellung;
[0057] Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der Werkzeugmaschine in einer stark schematischen Darstellung;
[0058] Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel der Arbeitsspindeln in einer schematischen Querschnittdarstellung;
[0059] Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines dritten Ausführungsbeispiels der Werkzeugmaschine in einer stark schematischen Darstellung;
[0060] Fig. 5 eine Vorderansicht eines vierten Ausführungsbeispiels der Werkzeugmaschine in einer stark schematischen Darstellung;
[0061] Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines fünften Ausführungsbeispiels der Werkzeugmaschine in einer stark schematischen Darstellung;
[0062] Fig. 7 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Fräswerkzeuges mit einer ersten Schneide und einer zweiten Schneide;
[0063] Fig. 8 ein erstes Ausführungsbeispiel einer formschlüssigen Verdrehsicherung.
[0064] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0065] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer Werkzeugmaschine 1 zur spanabhebenden Bearbeitung von Werkstücken 18, 21. Die Werkzeugmaschine 1 weist ein Maschinengestell 2 auf, welches als Basis für die daran angebauten Bauteile dient.
[0066] Das Maschinengestell 2 ist in Fig. 1 der Übersichtlichkeit halber nur schematisch dargestellt. Es sei jedoch festgehalten, dass das Maschinengestell 2 am Aufstellungsort verankert sein kann. Darüber hinaus dient das Maschinengestell 2 natürlich zur Aufnahme sämtlicher Bauteile der Werkzeugmaschine 1.
[0067] Die Werkzeugmaschine 1 umfasst eine erste Arbeitsspindel 3 und eine zweite Arbeitsspindel 4. Die erste Arbeitsspindel 3 kann um eine erste Spindelachse 5 drehbar gelagert sein. Die zweite Arbeitsspindel 4 kann um eine zweite Spindelachse 6 drehbar gelagert sein.
[0068] Ein Koordinatensystem in der Werkzeugmaschine 1 kann derart definiert werden, dass parallel zu den Spindelachsen 5, 6 eine Z-Achse 7 definiert wird. Die Z-Achse 7 kann hierbei horizontal ausgerichtet sein. Senkrecht auf die Z-Achse 7 stehend und ebenfalls horizontal ausgerichtet kann eine X-Achse 8 definiert werden. Die X-Achse 8 und die Z-Achse 7 können somit in einer horizontalen Ebene liegen. Eine Y-Achse 9 ist im rechten Winkel zur Z-Achse 7 und zur X-Achse 8 angeordnet und verläuft somit im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 vertikal.
[0069] Die erste Arbeitsspindel 3 und die zweite Arbeitsspindel 4 können synchron zueinander bewegt werden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die erste Arbeitsspindel 3 in Längsrichtung der ersten Spindelachse 5 und die zweite Arbeitsspindel 4 in Längsrichtung der zweiten Spindelachse 6 verschiebbar sind.
[0070] Weiters können die erste Arbeitsspindel 3 und die zweite Arbeitsspindel 4 in Richtung der X-Achse 8 verschiebbar ausgebildet sein.
[0071] Die erste Arbeitsspindel 3 und die zweite Arbeitsspindel 4 können hierbei an einer gemeinsamen Spindelverstellvorrichtung angeordnet sein und gemeinsam relativ zum Maschinengestell 2 verschiebbar sein. In einer alternativen Ausführungsvariante ist es auch denkbar, dass die erste Arbeitsspindel 3 und die zweite Arbeitsspindel 4 jeweils an einer eigenen Spindelverstellvorrichtung angeordnet sind und somit einzeln relativ zum Maschinengestell 2 verschiebbar sind. Natürlich ist auch eine Mischform daraus denkbar, dass beispielsweise die erste Arbeitsspindel 3 und die zweite Arbeitsspindel 4 in Richtung der X-Achse 8 gemeinsam verschiebbar ausgebildet sind und in Richtung der Z-Achse 7 einzeln verschiebbar sind.
[0072] Die erste Arbeitsspindel 3 kann zur Aufnahme eines ersten Fräswerkzeuges 10 oder eines ersten Drehwerkzeuges 11 ausgebildet sein. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die erste Arbeitsspindel 3 eine Schnittstelle zur Aufnahme eines Werkzeughalters 12 aufweist, in welchem das erste Fräswerkzeug 10 oder das erste Drehwerkzeug 11 aufgenommen sein kann.
[0073] Die zweite Arbeitsspindel 4 kann zur Aufnahme eines zweiten Fräswerkzeuges 13 oder eines zweiten Drehwerkzeuges 14 ausgebildet sein. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die zweite Arbeitsspindel 4 eine Schnittstelle zur Aufnahme eines Werkzeughalters 12 aufweist, in welchem das zweite Fräswerkzeug 13 oder das zweite Drehwerkzeug 14 aufgenommen sein kann.
[0074] Weiters kann die Werkzeugmaschine 1 einen nicht dargestellten Werkzeugwechsler umfassen, welcher zum Wechseln bzw. zum Speichern der unterschiedlichen Fräswerkzeuge 10, 13 und Drehwerkzeuge 11, 14 dient.
[0075] Außerdem umfasst die Werkzeugmaschine 1 eine Werkstückspannvorrichtung 15, welche zur Aufnahme der zu bearbeitenden Werkstücke 18, 21 dient.
[0076] Die Werkstückspannvorrichtung 15 umfasst einen ersten Werkstücktisch 16, welcher um eine erste Werkstücktischdrehachse 17 drehbar ausgebildet ist. Der erste Werkstücktisch 16 dient zur Aufnahme eines ersten Werkstückes 18.
[0077] Die Werkstückspannvorrichtung 15 umfasst einen zweiten Werkstücktisch 19, welcher um eine zweite Werkstücktischdrehachse 20 drehbar ausgebildet ist. Der zweite Werkstücktisch 19 dient zur Aufnahme eines zweiten Werkstückes 21.
[0078] Wie aus Fig. 1 weiters ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass der erste Werkstücktisch 16 und der zweite Werkstücktisch 19 an einer gemeinsamen Schwenkbrücke 22 angeordnet sind. Der erste Werkstücktisch 16 und der zweite Werkstücktisch 19 können hierbei um ihre jeweilige Werkstücktischdrehachse 17, 20 drehbar an der gemeinsamen Schwenkbrücke 22 befestigt sein.
[0079] Weiters kann vorgesehen sein, dass die gemeinsame Schwenkbrücke 22 mittels einer ersten Lagerstelle 23 und einer zweiten Lagerstelle 24 um eine Schwenkbrückenachse 25 schwenkbar am Maschinengestell 2 aufgenommen ist.
[0080] In einer ersten Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass die gemeinsame Schwenkbrücke 22 mit der ersten Lagerstelle 23 und der zweiten Lagerstelle 24 in Richtung der Y-Achse 9 verschiebbar ausgebildet ist. In einer alternativen Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass die erste Arbeitsspindel 3 und die zweite Arbeitsspindel 4 in Richtung der Y-Achse 9 verschiebbar ausgebildet sind.
[0081] Weiters kann vorgesehen sein, dass an der gemeinsamen Schwenkbrücke 22 ein erster Aufnahmetisch 26 angeordnet ist, welcher eine erste Schnellwechselaufnahme 28 aufweist. Die erste Schnellwechselaufnahme 28 kann zum lösbaren Koppeln des ersten Werkstücktisches 16 mit dem ersten Aufnahmetisch 26 dienen. Weiters kann vorgesehen sein, dass der erste Aufnahmetisch 26 mit einem ersten Drehantrieb 27 gekoppelt ist.
[0082] Weiters kann vorgesehen sein, dass an der gemeinsamen Schwenkbrücke 22 ein zweiter Aufnahmetisch 29 angeordnet ist, welcher eine zweite Schnellwechselaufnahme 31 aufweist. Die
zweite Schnellwechselaufnahme 31 kann zum lösbaren Koppeln des zweiten Werkstücktisches 19 mit dem zweiten Aufnahmetisch 29 dienen. Weiters kann vorgesehen sein, dass der zweite Aufnahmetisch 29 mit einem zweiten Drehantrieb 30 gekoppelt ist.
[0083] Mittels der Aufnahmetische 26, 29 können die Werkstücktische 16, 19 drehbar an der gemeinsamen Schwenkbrücke 22 aufgenommen sein.
[0084] Durch die Ausbildung des ersten Aufnahmetisches 26 kann erreicht werden, dass am ersten Werkstücktisch 16, welcher am ersten Aufnahmetisch 26 aufgenommen ist, das erste Werkstück 18 gespannt ist und eine Fräsbearbeitung und/oder Drehbearbeitung am ersten Werkstück 18 durchgeführt wird. Zeitgleich kann an einem weiteren ersten Werkstücktisch 32 ein weiteres erstes Werkstück 33 gespannt werden. Bei einem Werkstücktischwechsel kann die erste Schnellwechselaufnahme 28 geöffnet werden und der erste Werkstücktisch 16 vom ersten Aufnahmetisch 26 entfernt und gegen den weiteren ersten Werkstücktisch 32 ausgetauscht werden. Anschließend kann die erste Schnellwechselaufnahme 28 geschlossen werden und der weitere erste Werkstücktisch 32 am ersten Aufnahmetisch 26 gespannt werden. Zum Handling des ersten Werkstücktisches 16 und des weiteren ersten Werkstücktisches 32 kann eine entsprechende nicht dargestellte Handlingvorrichtung ausgebildet sein. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass mittels der Handlingvorrichtung der Wechsel der Werkstücktische 16, 32 automatisiert erfolgen kann.
[0085] Durch die Ausbildung des zweiten Aufnahmetisches 29 kann erreicht werden, dass am zweiten Werkstücktisch 19, welcher am zweiten Aufnahmetisch 29 aufgenommen ist, das zweite Werkstück 21 gespannt ist und eine Fräsbearbeitung und/oder Drehbearbeitung am zweiten Werkstück 21 durchgeführt wird. Zeitgleich kann an einem weiteren zweiten Werkstücktisch 34 ein weiteres zweites Werkstück 35 gespannt werden. Bei einem Werkstücktischwechsel kann die zweite Schnellwechselaufnahme 31 geöffnet werden und der zweite Werkstücktisch 19 vom zweiten Aufnahmetisch 29 entfernt und gegen den weiteren zweiten Werkstücktisch 34 ausgetauscht werden. Anschließend kann die zweite Schnellwechselaufnahme 31 geschlossen werden und der weitere zweite Werkstücktisch 34 am zweiten Aufnahmetisch 29 gespannt werden. Zum Handling des zweiten Werkstücktisches 34 und des weiteren zweiten Werkstücktisches 34 kann eine entsprechende Handlingvorrichtung ausgebildet sein. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass mittels der Handlingvorrichtung der Wechsel der Werkstücktische 19, 34 automatisiert erfolgen kann.
[0086] Bei einem derartigen Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass im Drehbetriebsmodus bei einem hohlzylindrischen Werkstück 18, 21 ein Außendrehen und ein Innendrehen erfolgt. Beim Außendrehen kann die erste Spindelachse 5 und die zweite Spindelachse 6 jeweils parallel zur horizontalen Z-Achse 7 ausgerichtet sein und die erste Werkstücktischdrehachse 17 und die zweite Werkstücktischdrehachse 20 können jeweils parallel zur vertikalen Y-Achse 9 ausgerichtet sein. Beim Innendrehen können die erste Spindelachse 5 und die zweite Spindelachse 6 jeweils parallel zur horizontalen Z-Achse 7 ausgerichtet sein und die erste Werkstücktischdrehachse 17 und die zweite Werkstücktischdrehachse 20 können jeweils parallel zur horizontalen ZAchse 7 ausgerichtet sein.
[0087] In der Fig. 2 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform der Werkzeugmaschine 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in der vorangegangenen Fig. 1 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in der vorangegangenen Fig. 1 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
[0088] Im zweiten Ausführungsbeispiel der Werkzeugmaschine 1 nach Fig. 2 ist der erste Werkstücktisch 16 an einer ersten Schwenkbrücke 36 angeordnet, welche um eine erste Schwenkbrückenachse 37 schwenkbar ist. Der zweite Werkstücktisch 19 ist an einer zweiten Schwenkbrücke 38 angeordnet, welche um eine zweite Schwenkbrückenachse 39 schwenkbar ist.
[0089] Insbesondere kann hierbei vorgesehen sein, dass die erste Schwenkbrückenachse 37 und die zweite Schwenkbrückenachse 39 parallel zueinander ausgerichtet sind. Weiters kann
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vorgesehen sein, dass die erste Schwenkbrückenachse 37 und die zweite Schwenkbrückenachse 39 in Richtung der Y-Achse 9 zueinander beabstandet übereinander angeordnet sind.
[0090] In der Fig. 3 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform der Werkzeugmaschine 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Figuren 1 und 2 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Figuren 1 und 2 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
[0091] Insbesondere ist in Fig. 3 die erste Arbeitsspindel 3 und die zweite Arbeitsspindel 4 in einer Halbschnittdarstellung gezeigt.
[0092] Wie aus Fig. 3 ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass eine erste Bremsvorrichtung 40 ausgebildet ist, welche zum Fixieren der ersten Arbeitsspindel 3 dient. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die erste Bremsvorrichtung 40 ein erstes Klemmelement 41 zum reibschlüssigen Klemmen der ersten Arbeitsspindel 3 aufweist. Weiters kann vorgesehen sein, dass die erste Bremsvorrichtung 40 einen ersten Aktor, insbesondere einen ersten Hydraulikaktor 42, aufweist, welcher zum Verschieben des ersten Klemmelementes 41 dient. Somit kann mittels des ersten Hydraulikaktors 42 das erste Klemmelement 41 an die erste Arbeitsspindel 3 angedrückt werden, um diese abbremsen zu können bzw. gegen ein unerwünschtes Verdrehen sichern zu können. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das erste Klemmelement 41 eine Reibfläche aufweist und dass an der ersten Arbeitsspindel 3 eine damit korrespondierende Gegenreibfläche ausgebildet ist.
[0093] Weiters kann vorgesehen sein, dass eine zweite Bremsvorrichtung 43 ausgebildet ist, welche zum Fixieren der zweiten Arbeitsspindel 4 dient. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die zweite Bremsvorrichtung 43 ein zweites Klemmelement 44 zum reibschlüssigen Klemmen der zweiten Arbeitsspindel 4 aufweist. Weiters kann vorgesehen sein, dass die zweite Bremsvorrichtung 43 einen zweiten Aktor, insbesondere einen zweiten Hydraulikaktor 45, aufweist, welcher zum Verschieben des zweiten Klemmelementes 44 dient. Somit kann mittels des Hydraulikaktors 42 das zweite Klemmelement 44 an die zweite Arbeitsspindel 4 angedrückt werden, um diese abbremsen zu können bzw. gegen ein unerwünschtes Verdrehen sichern zu können. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das zweite Klemmelement 44 eine Reibfläche aufweist und dass an der zweiten Arbeitsspindel 4 eine damit korrespondierende Gegenreibfläche ausgebildet ist.
[0094] Die Ausprägungen der ersten Arbeitsspindel 3 bzw. der zweiten Arbeitsspindel 4, wie dies in Fig. 3 beschrieben ist, kann auf alle in den weiteren Figuren beschriebenen Ausführungsbeispiele Anwendung finden.
[0095] In der Fig. 4 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform der Werkzeugmaschine 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in der vorangegangenen Figuren 1 bis 3 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in der vorangegangenen Figuren 1 bis 3 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
[0096] Wie aus Fig. 4 ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass eine Schwenktrommel 46 ausgebildet ist. Die Schwenktrommel kann um eine Schwenktrommelachse 47 schwenkbar gelagert sein. Im Hinblick auf eine Ebene, in welcher die Schwenktrommelachse 47 liegt, kann die Schwenktrommel 46 in eine erste Seite 48 und eine zweite Seite 49 geteilt sein. Weiters kann vorgesehen sein, dass der erste Werkstücktisch 16 und der zweite Werkstücktisch 19 an der ersten Seite 48 der Schwenktrommel 46 angeordnet sind. Weiters kann ein erster rückwärtiger Werkstücktisch 50 und ein zweiter rückwärtiger Werkstücktisch 51 an der zweiten Seite 49 der Schwenktrommel 46 angeordnet sein.
[0097] In einer ersten Schwenkstellung der Schwenktrommel 46 ist der erste Werkstücktisch 16 der ersten Arbeitsspindel 3 zugeordnet und der zweite Werkstücktisch 19 der zweiten Arbeitsspindel 4 zugeordnet.
[0098] In einer zweiten Schwenkstellung der Schwenktrommel 46 ist der erste rückwärtige Werk
stücktisch 50 der ersten Arbeitsspindel 3 zugeordnet und der zweite rückwärtige Werkstücktisch 51 der zweiten Arbeitsspindel 4 zugeordnet.
[0099] Wenn sich die Schwenktrommel 46 in der ersten Schwenkstellung befindet können die im ersten Werkstücktisch 16 und im zweiten Werkstücktisch 19 gespannten Werkstücke 18, 21 in einem Fräsbetriebsmodus oder in einem Drehbetriebsmodus bearbeitet werden. Gleichzeitig können im ersten rückwärtigen Werkstücktisch 50 und im zweiten rückwärtigen Werkstücktisch 51 weitere Werkstücke gespannt und zur Bearbeitung vorbereitet werden.
[00100] Wenn die Bearbeitung an den im ersten Werkstücktisch 16 und im zweiten Werkstücktisch 19 gespannten Werkstücken 18, 21 beendet ist, dann kann die Schwenktrommel 46 von der ersten Schwenkstellung in die zweite Schwenkstellung verschwenkt werden. Anschließend kann direkt mit der Bearbeitung der im ersten rückwärtigen Werkstücktisch 50 und im zweiten rückwärtigen Werkstücktisch 51 gespannten weiteren Werkstücke begonnen werden. Gleichzeitig können die im ersten Werkstücktisch 16 und im zweiten Werkstücktisch 19 gespannten Werkstücke 18, 21 entnommen und gegen neue Werkstücke ausgetauscht werden.
[00101] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass an der ersten Seite 48 der Schwenktrommel 46 der erste Werkstücktisch 16 und der zweite Werkstücktisch 19 an der gemeinsamen Schwenkbrücke 22 angeordnet sind. Die Werkzeugmaschine 1 kann hierbei alle Merkmale aufweisen, wie sie in Fig. 1 beschrieben sind.
[00102] Weiters kann vorgesehen sein, dass an der zweiten Seite 49 der Schwenktrommel 46 der erste rückwärtige Werkstücktisch 50 und der zweite rückwärtige Werkstücktisch 51 an einer rückwärtigen Schwenkbrücke 52 angeordnet sind. Die rückwärtige Schwenkbrücke 52 kann hierbei um eine rückwärtige Schwenkbrückenachse 53 schwenkbar sein.
[00103] Der der erste rückwärtige Werkstücktisch 50 und der zweite rückwärtige Werkstücktisch 51 bzw. die rückwärtige Schwenkbrücke 52 können alle Merkmale und Ausprägungen aufweisen, wie dies in Zusammenhang mit Fig. 1 bereits beschrieben wurde. Auf eine neuerliche Beschreibung aller Details wird der Kürze halber verzichtet.
[00104] In der Fig. 5 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform der Werkzeugmaschine 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in der vorangegangenen Figuren 1 bis 4 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in der vorangegangenen Figuren 1 bis 4 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
[00105] Wie aus Fig. 5 ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass die Spindelachsen 5, 6 vertikal ausgereichtet sind. Die Z-Achse 7 kann somit ebenfalls vertikal ausgerichtet sein. Senkrecht auf die Z-Achse 7 stehend und horizontal ausgerichtet kann die X-Achse 8 definiert werden. Die YAchse 9 ist im rechten Winkel zur Z-Achse 7 und zur X-Achse 8 angeordnet und verläuft somit im Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ebenfalls horizontal. Die X-Achse 8 und die Y-Achse 9 können somit in einer horizontalen Ebene liegen.
[00106] Bei einem derartigen Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass im Drehbetriebsmodus bei einem hohlzylindrischen Werkstück 18, 21 ein Außendrehen und ein Innendrehen erfolgt. Beim Innendrehen kann die erste Spindelachse 5 und die zweite Spindelachse 6 jeweils parallel zur vertikalen Z-Achse 7 ausgerichtet sein und die erste Werkstücktischdrehachse 17 und die zweite Werkstücktischdrehachse 20 können ebenfalls jeweils parallel zur vertikalen Z-Achse 7 ausgerichtet sein. Beim Innendrehen können die erste Spindelachse 5 und die zweite Spindelachse 6 jeweils parallel zur vertikalen Z-Achse 7 ausgerichtet sein und die erste Werkstücktischdrehachse 17 und die zweite Werkstücktischdrehachse 20 können jeweils parallel zur horizontalen Y-Achse 9 ausgerichtet sein.
[00107] In der Fig. 6 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform der Werkzeugmaschine 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in der vorangegangenen Figuren 1 bis 5 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in der vorangegangenen Figuren 1 bis 5 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
[00108] Wie aus Fig. 6 ersichtlich kann vorgesehen sein, dass der erste Werkstücktisch 16 und der zweite Werkstücktisch 19 an einer unteren Schwenkbrücke 54 angeordnet sind, wobei der erste Werkstücktisch 16 und der zweite Werkstücktisch 19 um ihre jeweilige Werkstücktischdrehachse 17, 20 drehbar sind. Die untere Schwenkbrücke 54 kann um eine untere Schwenkbrückenachse 55 schwenkbar sein.
[00109] Weiters kann ein oberer erster Werkstücktisch 56 und ein oberer zweiter Werkstücktisch 57 an einer oberen Schwenkbrücke 58 angeordnet sein. Der obere erste Werkstücktisch 56 und der obere zweite Werkstücktisch 57 können um ihre jeweilige Werkstücktischdrehachse drehbar sein. Die obere Schwenkbrücke 58 ist um eine obere Schwenkbrückenachse 59 schwenkbar. Die obere Schwenkbrücke 58 und die untere Schwenkbrücke 54 sind übereinander angeordnet.
[00110] Weiters kann eine obere erste Arbeitsspindel 60 ausgebildet sein, welche dem oberen ersten Werkstücktisch 56 zugeordnet ist und eine obere zweite Arbeitsspindel 61 ausgebildet sein, welche dem oberen zweiten Werkstücktisch 57 zugeordnet ist.
[00111] Die erste Arbeitsspindel 3 und die obere erste Arbeitsspindel 60 können auf einer gemeinsamen ersten Spindelaufnahme 62 angeordnet sein. Die zweite Arbeitsspindel 4 und die obere zweite Arbeitsspindel 61 können auf einer gemeinsamen zweiten Spindelaufnahme 63 angeordnet sein.
[00112] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die erste Spindelaufnahme 62 zum gemeinsamen Verschieben der ersten Arbeitsspindel 3 und der oberen ersten Arbeitsspindel 60 dient. Weiters kann vorgesehen sein, dass die zweite Spindelaufnahme 63 zum gemeinsamen Verschieben der zweiten Arbeitsspindel 4 und der oberen zweiten Arbeitsspindel 61 dient. Dadurch kann insgesamt der Aufbau der Werkzeugmaschine 1 möglichst einfach gehalten werden und auch die Anzahl der benötigten Stellantriebe möglichst gering gehalten werden.
[00113] Der der erste Werkstücktisch 16 und der zweite Werkstücktisch 19 sowie die untere Schwenkbrücke 54 können alle Merkmale und Ausprägungen aufweisen, wie dies in Zusammenhang mit Fig. 1 bereits beschrieben wurde. Auf eine neuerliche Beschreibung aller Details wird der Kürze halber verzichtet.
[00114] Der der obere erste Werkstücktisch 56 und der obere zweite Werkstücktisch 57 sowie die obere Schwenkbrücke 58 können alle Merkmale und Ausprägungen aufweisen, wie dies in Zusammenhang mit Fig. 1 bereits beschrieben wurde. Auf eine neuerliche Beschreibung aller Details wird der Kürze halber verzichtet.
[00115] In der Fig. 7 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform der Werkzeugmaschine 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in der vorangegangenen Figuren 1 bis 6 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in der vorangegangenen Figuren 1 bis 6 hingewiesen bzw. Bezug genommen. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass das Detail wie es in Fig. 7 gezeigt ist, auf sämtliche Ausführungen bzw. Arbeitsspindeln der Werkzeugmaschine 1 anwendbar ist.
[00116] Wie aus Fig. 7 ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass das erste Drehwerkzeug 11 eine erste Schneide 64 und eine zweite Schneide 65 aufweist. Die erste Schneide 64 und eine zweite Schneide 65 können direkt am Drehwerkzeug 11 oder auf Wendeschneidplatten ausgebildet sein. Durch Drehung des ersten Drehwerkzeuges 11 mittels der ersten Arbeitsspindel 3 um die erste Spindelachse 5 kann im Drehbearbeitungsmodus wahlweise die erste Schneide 64 oder die zweite Schneide 65 mit dem ersten Werkstück 18 in Eingriff gebracht werden. Natürlich ist es auch denkbar, dass das erste Drehwerkzeug 11 weitere Schneiden aufweist.
[00117] In der Fig. 8 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform der Werkzeugmaschine 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in der vorangegangenen Figuren 1 bis 7 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in der vorangegangenen Figuren 1 bis 7 hingewiesen bzw. Bezug genommen. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass das Detail wie es in Fig. 8 gezeigt ist, auf sämtliche Ausführungen bzw. Arbeitsspindeln
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der Werkzeugmaschine 1 anwendbar ist.
[00118] Wie aus Fig. 8 ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass eine erste formschlüssige Verdrehsicherung 66 zwischen der ersten Arbeitsspindel 3 und einer ersten Spindelaufnahme 62 oder zwischen dem ersten Drehwerkzeug 11 und der ersten Spindelaufnahme 62 ausgebildet ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel kann die formschlüssige Verdrehsicherung 66 in Form einer Drehmomentstütze ausgebildet sein, welche das erste Drehwerkzeug 11 formschlüssig mit der ersten Spindelaufnahme 62 verbindet. Ein Lösen bzw. Arretieren kann beispielsweise durch axiale Verschiebung der ersten Arbeitsspindel 3 entlang der ersten Spindelachse erreicht werden.
[00119] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Werkzeugmaschine 28 erste Schnellwechselauf2 Maschinengestell nahme 3 erste Arbeitsspindel 29 zweiter Aufnahmetisch 4 zweite Arbeitsspindel 30 zweiter Drehantrieb 5 erste Spindelachse 31 zweite Schnellwechselauf6 zweite Spindelachse nahme 7 Z-Achse 32 weiterer erster Werkstücktisch 8 X-Achse 33 weiteres erstes Werkstück 9 Y-Achse 34 weiterer zweiter Werkstück10 erstes Fräswerkzeug tisch 11 erstes Drehwerkzeug 35 weiteres zweites Werkstück 12 Werkzeughalter 36 erste Schwenkbrücke 13 zweites Fräswerkzeug 37 erste Schwenkbrückenachse 14 zweites Drehwerkzeug 38 zweite Schwenkbrücke 15 Werkstückspannvorrichtung 39 zweite Schwenkbrückenachse 16 erster Werkstücktisch 40 erste Bremsvorrichtung 17 erste Werkstücktischdreh- 41 erstes Klemmelement achse 42 erster Hydraulikaktor 18 erstes Werkstück 43 zweite Bremsvorrichtung 19 zweiter Werkstücktisch 44 zweites Klemmelement 20 zweite Werkstücktischdreh- 45 zweiter Hydraulikaktor achse 46 Schwenktrommel 21 zweites Werkstück 47 Schwenktrommelachse 22 gemeinsame Schwenkbrücke 48 erste Seite 23 erste Lagerstelle 49 zweite Seite 24 zweite Lagerstelle 50 erster rückwärtiger Werkstück25 Schwenkbrückenachse tisch 26 erster Aufnahmetisch 51 zweiter rückwärtiger Werk27 erster Drehantrieb stücktisch
52 rückwärtige Schwenkbrücke
54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67
rückwärtige Schwenkbrückenachse
untere Schwenkbrücke
untere Schwenkbrückenachse oberer erster Werkstücktisch oberer zweiter Werkstücktisch obere Schwenkbrücke
obere Schwenkbrückenachse obere erste Arbeitsspindel obere zweite Arbeitsspindel erste Spindelaufnahme zweite Spindelaufnahme erste Schneide
zweite Schneide Verdrehsicherung
Drehmomentstütze
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Claims (1)
- Patentansprüche1. Werkzeugmaschine (1) umfassend: ein Maschinengestell (2); zumindest eine erste Arbeitsspindel (3), welche um eine erste Spindelachse (5) drehbar gelagert ist; eine Werkstückspannvorrichtung (15), welche einen um eine erste Werkstücktischdrehachse (17) drehbaren ersten Werkstücktisch (16) zur Aufnahme eines ersten Werkstückes (18) umfasst, wobei die Werkstückspannvorrichtung (15) derart ausgebildet ist, dass - in einem Fräsbetriebsmodus in der ersten Arbeitsspindel (3) ein erstes Fräswerkzeug (10) aufgenommen werden kann, welches um die erste Spindelachse (5) rotieren kann und eine Fräsbearbeitung am ersten Werkstück (18) durchführen kann und - In einem Drehbetriebsmodus das erste Werkstück (18) drehbar im ersten Werkstücktisch (16) aufgenommen werden kann und in der ersten Arbeitsspindel (3) ein erstes Drehwerkzeug (11) aufgenommen werden kann, welches stillstehend in der ersten Arbeitsspindel (3) gehalten werden kann und eine Drehbearbeitung am ersten Werkstück (18) erfolgen kann, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Arbeitsspindel (4) ausgebildet ist, welche um eine zweite Spindelachse (6) drehbar gelagert ist; ein um eine zweite Werkstücktischdrehachse (20) drehbarer zweiter Werkstücktisch (19) zur Aufnahme eines zweiten Werkstückes (21) ausgebildet ist, wobei die Werkstückspannvorrichtung (15) derart ausgebildet ist, dass - in einem Fräsbetriebsmodus in der zweiten Arbeitsspindel (4) ein zweites Fräswerkzeug (13) aufgenommen werden kann, welches um die zweite Spindelachse (6) rotieren kann und eine Fräsbearbeitung am zweiten Werkstück (21) durchführen kann und - In einem Drehbetriebsmodus das zweite Werkstück (21) drehbar im zweiten Werkstücktisch (19) aufgenommen werden kann und in der zweiten Arbeitsspindel (4) ein zweites Drehwerkzeug (14) aufgenommen werden kann, welches stillstehend in der zweiten Arbeitsspindel (4) gehalten werden kann und eine Drehbearbeitung am zweiten Werkstück (21) erfolgen kann.2. Werkzeugmaschine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Werkstücktisch (16) und der zweite Werkstücktisch (19) an einer gemeinsamen Schwenkbrücke (22) angeordnet sind, wobei der erste Werkstücktisch (16) und der zweite Werkstücktisch (19) um ihre jeweilige Werkstücktischdrehachse (17, 20) drehbar sind und wobei die gemeinsame Schwenkbrücke (22) um eine Schwenkbrückenachse (25) schwenkbar ist.3. Werkzeugmaschine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Werkstücktisch (16) an einer ersten Schwenkbrücke (36) angeordnet ist, welche um eine erste Schwenkbrückenachse (37) schwenkbar ist und der zweite Werkstücktisch (19) an einer zweiten Schwenkbrücke (38) angeordnet ist, welche um eine zweite Schwenkbrückenachse (39) schwenkbar ist, wobei die erste Schwenkbrückenachse (37) und die zweite Schwenkbrückenachse (39) parallel zueinander ausgerichtet sind.4. Werkzeugmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkbrückenachse (25, 37, 38) parallel zu einer horizontalen X-Achse (8) angeordnet ist.5. Werkzeugmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Werkstücktischdrehachse (17) die Schwenkbrückenachse (25, 37) schneidet und im rechten Winkel zur Schwenkbrückenachse (25, 37) angeordnet ist.10.11.12.13.14.15.AT 527 317 B1 2025-01-15Werkzeugmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Drehwerkzeug (11) eine erste Schneide (64) und eine zweite Schneide (65) aufweist, wobei durch Umpositionierung des ersten Drehwerkzeuges (11) relativ zum ersten Werkstück (18), insbesondere durch Drehung des ersten Drehwerkzeuges (11) mittels der ersten Arbeitsspindel (3) um die erste Spindelachse (5), wahlweise die erste Schneide (64) oder die zweite Schneide (65) mit dem ersten Werkstück (18) in Eingriff bringbar ist.Werkzeugmaschine (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schneide (64) und die zweite Schneide (65) eine unterschiedliche Schneidengeometrie aufweisen.Werkzeugmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste formschlüssige Verdrehsicherung (66) zwischen der ersten Arbeitsspindel (3) und einer ersten Spindelaufnahme (62) oder zwischen dem ersten Drehwerkzeug (11) und der ersten Spindelaufnahme (62) ausgebildet ist.Werkzeugmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückspannvorrichtung (15) einen ersten Aufnahmetisch (26) mit einem ersten Drehantrieb (27) aufweist, wobei der erste Werkstücktisch (16) mittels einer ersten Schnellwechselaufnahme (28) mit dem ersten Aufnahmetisch (26) gekoppelt ist und dassdie Werkstückspannvorrichtung (15) einen zweiten Aufnahmetisch (29) mit einem zweiten Drehantrieb (30) aufweist, wobei der zweite Werkstücktisch (19) mittels einer zweiten Schnellwechselaufnahme (31) mit dem zweiten Aufnahmetisch (29) gekoppelt ist.Werkzeugmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Bremsvorrichtung (40) ausgebildet ist, welche zum Fixieren der ersten Arbeitsspindel (3) dient.Werkzeugmaschine (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Bremsvorrichtung (40) ein erstes Klemmelement (41) zum reibschlüssigen Klemmen der ersten Arbeitsspindel (3) aufweist.Werkzeugmaschine (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Bremsvorrichtung (40) zum formschlüssigen Sperren der Drehbewegung der ersten Arbeitsspindel (3) dient, insbesondere dass die Bremsvorrichtung (40, 43) jeweils formschlüssig mit einem Werkzeughalter (12) zusammenwirkt.Werkzeugmaschine (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Bremsvorrichtung (40) einen ersten Aktor, insbesondere einen ersten Hydraulikaktor (42), aufweist.Werkzeugmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Arbeitsspindel (3) als Motorspindel ausgeführt ist und eine Schnittstelle entsprechend der Norm ISO 121164-3:2008 zur Aufnahme eines Werkzeughalters (12) aufweist.Werkzeugmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückspannvorrichtung (15) einen ersten rückwärtigen Werkstücktisch (50) und einen zweiten rückwärtigen Werkstücktisch (51) umfasst, wobei der erste Werkstücktisch (16) und der zweite Werkstücktisch (19) an einer ersten Seite (48) einer Schwenktrommel (46) angeordnet sind und der erste rückwärtigen Werkstücktisch (50) und der zweite rückwärtige Werkstücktisch (51) an einer zweiten Seite (49) der Schwenktrommel (46) angeordnet sind, wobei die Schwenktrommel (46) um eine Schwenktrommelachse (47) schwenkbar gelagert ist, wobeiin einer ersten Schwenkstellung der Schwenktrommel (46), der erste Werkstücktisch (16) der ersten Arbeitsspindel (3) zugeordnet ist und der zweite Werkstücktisch (19) der zweiten Arbeitsspindel (4) zugeordnet ist undin einer zweiten Schwenkstellung der Schwenktrommel (46), der erste rückwärtige Werkstücktisch (50) der ersten Arbeitsspindel (3) zugeordnet ist und der zweite rückwärtige Werkstücktisch (51) der zweiten Arbeitsspindel (4) zugeordnet ist.17.18.19.20.21.AT 527 317 B1 2025-01-15Werkzeugmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Spindelachse (5) und die zweite Spindelachse (6) jeweils parallel zu einer horizontalen Z-Achse (7) ausgerichtet sind.Werkzeugmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Werkstücktisch (16) und der zweite Werkstücktisch (19) an einer unteren Schwenkbrücke (54) angeordnet sind, wobei der erste Werkstücktisch (16) und der zweite Werkstücktisch (19) um ihre jeweilige Werkstücktischdrehachse (17, 20) drehbar sind und wobei die untere Schwenkbrücke (54) um eine untere Schwenkbrückenachse (55) schwenkbar ist und dass ein oberer erster Werkstücktisch (56) und ein oberer zweiter Werkstücktisch (57) an einer oberen Schwenkbrücke (58) angeordnet sind, wobei der obere erste Werkstücktisch (56) und der obere zweite Werkstücktisch (57) um ihre jeweilige Werkstücktischdrehachse drehbar sind und wobei die obere Schwenkbrücke (58) um eine obere Schwenkbrückenachse (59) schwenkbar ist undwobei die obere Schwenkbrücke (58) und die untere Schwenkbrücke (54) übereinander angeordnet sind undwobei eine obere erste Arbeitsspindel (60) ausgebildet ist, welche dem oberen ersten Werkstücktisch (56) zugeordnet ist und eine obere zweite Arbeitsspindel (61) ausgebildet ist, welche dem oberen zweiten Werkstücktisch (57) zugeordnet ist.Werkzeugmaschine (1) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Arbeitsspindel (3) und die obere erste Arbeitsspindel (60) auf einer gemeinsamen ersten Spindelaufnahme (62) angeordnet sind und die zweite Arbeitsspindel (4) und die obere zweite Arbeitsspindel (61) auf einer gemeinsamen zweiten Spindelaufnahme (63) angeordnet sind.Werkzeugmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Werkstück (18) zentrisch am ersten Werkstücktisch (16) gespannt ist und dass der Massenschwerpunkt des ersten Werkstücktisches (16) auf der ersten Werkstücktischdrehachse (17) liegt.Verfahren zum Betreiben einer Werkzeugmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei- in einem Fräsbetriebsmodusin der ersten Arbeitsspindel (3) ein erstes Fräswerkzeug (10) aufgenommen ist, welches um die erste Spindelachse (5) rotiert und eine Fräsbearbeitung am ersten Werkstück (18) durchführt und- In einem Drehbetriebsmodusdas erste Werkstück (18) drehbar im ersten Werkstücktisch (16) aufgenommen ist und in der ersten Arbeitsspindel (3) ein erstes Drehwerkzeug (11) aufgenommen ist, welches stillstehend in der ersten Arbeitsspindel (3) gehalten wird und eine Drehbearbeitung am ersten Werkstück (18) erfolgt,dadurch gekennzeichnet, dass- in einem Fräsbetriebsmodusin der zweiten Arbeitsspindel (4) ein zweites Fräswerkzeug (13) aufgenommen ist, welches um die zweite Spindelachse (6) rotiert und eine Fräsbearbeitung am zweiten Werkstück (21) durchgeführt wird und- In einem Drehbetriebsmodusdas zweite Werkstück (21) drehbar im zweiten Werkstücktisch (19) aufgenommen ist und in der zweiten Arbeitsspindel (4) ein zweites Drehwerkzeug (14) aufgenommen ist, welches stillstehend in der zweiten Arbeitsspindel (4) gehalten wird und eine Drehbearbeitung am zweiten Werkstück (21) erfolgt.Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass im Drehbetriebsmodus bei einem hohlzylindrischen Werkstück (18, 21) ein Außendrehen und ein Innendrehen erfolgt, wobei beim Außendrehen die erste Spindelachse (5) und die zweite Spindelachse (6) jeweils parallel zu einer horizontalen Z-Achse (7) ausgerichtet sind und die erste Werkstücktischdrehachse (17) und die zweite Werkstücktischdrehachse (20) jeweils parallel zu einer verti-kalen Y-Achse (9) ausgerichtet sind undwobei beim Innendrehen die erste Spindelachse (5) und die zweite Spindelachse (6) jeweils parallel zur horizontalen Z-Achse (7) ausgerichtet sind und die erste Werkstücktischdrehachse (17) und die zweite Werkstücktischdrehachse (20) jeweils parallel zur horizontalen ZAchse (7) ausgerichtet sind.22. Verfahren nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten Werkstücktisch (16) das erste Werkstück (18) gespannt ist und eine Fräsbearbeitung und/oder Drehbearbeitung durchgeführt wird, wobei zeitgleich an einem weiteren ersten Werkstücktisch (32) ein weiteres erstes Werkstück (33) gespannt wird und wobei bei einem Werkstücktischwechsel die erste Schnellwechselaufnahme (28) geöffnet wird und der erste Werkstücktisch (16) vom ersten Aufnahmetisch (26) entfernt und gegen den weiteren ersten Werkstücktisch (32) ausgetauscht wird und anschließend die erste Schnellwechselaufnahme (28) geschlossen wird und der weitere erste Werkstücktisch (32) am ersten Aufnahmetisch (26) gespannt wird.23. Verfahren nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten Werkstücktisch (16) das erste Werkstück (18) gespannt ist und eine Fräsbearbeitung und/oder Drehbearbeitung durchgeführt wird, wobei zeitgleich am ersten rückwärtigen Werkstücktisch (50) einer Schwenktrommel (46) ein weiteres erstes Werkstück (33) gespannt wird und wobei bei einem anschließenden Werkstücktischwechsel die Schwenktrommel (46) um 180° gedreht wird.24, Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass während die Drehbearbeitung durchgeführt wird,32 der erste Werkstücktisch (16) um die Schwenkbrückenachse (25, 37) geschwenkt wird.25. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass im Drehbetriebsmodus das erste Werkstück (18) drehbar im ersten Werkstücktisch (16) aufgenommen ist und in der ersten Arbeitsspindel (3) das erste Fräswerkzeug (10) aufgenommen ist, welches stillstehend in der ersten Arbeitsspindel (3) gehalten wird, sodass das erste Fräswerkzeug (10) als erstes Drehwerkzeug (11) wirkt und eine Drehbearbeitung am ersten Werkstück (18) erfolgt.26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass bei unterschiedlichen Drehvorgängen unterschiedliche am ersten Fräswerkzeug 10 angeordnete Schneiden mit dem ersten Werkstück (18) in Eingriff gebracht werden.Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
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- 2024-12-18 WO PCT/AT2024/060497 patent/WO2025129225A2/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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