AT527355A1 - Laibungsverkleidungsplatte - Google Patents
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Abstract
Laibungsverkleidungsplatte, umfassend zwei plattenförmige Dämmstoffstreifen (2, 3) sowie eine U-förmige Führungsschiene (4) mit zwei Seitenschenkeln (5, 6) und einem diese verbindenden Querschenkel (7), wobei die beiden Dämmstoffstreifen (2, 3) außenseitig an den Seitenschenkeln (5, 6) befestigt sind, sowie eine Verstärkungsplatte (8), die rückseitig an den Dämmstoffstreifen (2, 3) und dem Querschenkel (7) angeordnet ist.
Description
Laibungsverkleidungsplatte
Die Erfindung betrifft eine Laibungsverkleidungsplatte.
Ist ein Gebäude im Fenster- und Türbereich mit Rollläden oder Jalousien ausgerüstet, so sind in den meisten Fällen in der Fenster- oder Türlaibung Führungsschienen vorzusehen, in denen der Rollladen oder die Jalousie seitlich geführt ist. Die Führungsschienen werden als separate Schienen laibungsseitig montiert, wobei regelmäßig aus Wärmeschutzgründen im Laibungsbereich sodann ein Dämmmaterial vorzusehen ist, das oft Teil eines Wärmedämpfverbundsystems ist, mit dem die Gebäudefassade verkleidet ist. Hierzu sind laibungsseitig entsprechende platten- oder streifenförmige Dämmelemente vorzusehen, die entsprechend zurechtgeschnitten werden müssen, um einerseits die Laibung entsprechend vollständig zu belegen, und andererseits sauber an der laibungsseitig bereits vorgesehenen Führungsschiene anzuschließen. Die Ausarbeitung der Laibung ist folglich aufwendig, es sind diverse einzelne, separate Montagevorgänge vorzunehmen, was aufwendig und fehleranfällig ist, gleiches gilt für das Zuschneiden der Dämmstoffelemente und dergleichen. Ein schlagregendichter Anschluss zum Fenster ist oft durch vormontierte
Rollladenführungsschienen nicht mehr herzustellen.
Der Erfindung liegt das Problem zu Grunde, eine Möglichkeit für einen
vereinfachten Laibungsausbau anzugeben.
Zur Lösung dieses Problems ist erfindungsgemäß eine Laibungsverkleidungsplatte vorgesehen, umfassend zwei plattenförmige Dämmstoffstreifen sowie eine U-förmige Führungsschiene mit zwei Seitenschenkeln und einem diese verbindenden Querschenkel, wobei die beiden Dämmstoffstreifen außenseitig an den Seitenschenkeln befestigt sind, sowie eine Verstärkungsplatte, die rückseitig an den Dämmstoffstreifen und dem
Querschenkel angeordnet ist.
gedämmt und gleichzeitig eine Führungsschiene bereitgestellt ist.
Zu diesem Zweck ist die Laibungsverkleidungsplatte ein aus fest miteinander verbundenen Einzelbauteilen vorkonfektioniertes, einstückiges Bauteil. Die Verkleidungsplatte weist die U-förmige Führungsschiene auf, die zwischen zwei plattenförmigen Dämmstoffstreifen angeordnet und fest mit diesen verbunden ist. Die Dämmstoffstreifen schließen an die beiden Seitenschenkel der Führungsschiene an. Die Breite der beiden Dämmstoffstreifen zuzüglich der Breite der Führungsschiene entspricht der Laibungsbreite, gegebenenfalls zuzüglich der Dicke einer auf eine an die Laibung angrenzende Fassadenfläche aufgebrachten Dämmschicht, sodass sichergestellt ist, dass die Laibungsverkleidungsplatte die gesamte Laibungsbreite bedeckt. Die Höhe Laibungsverkleidungsplatte entspricht letztlich der Laibungshöhe, sodass insgesamt sichergestellt ist, dass mit Einsetzen
der Laibungsverkleidungsplatte die gesamte Laibung seitlich ausgekleidet ist.
Rückseitig ist die Anordnung aus Dämmstoffstreifen und Führungsschienen mit einer Verstärkungsplatte versehen, die das Konstrukt zusätzlich aussteift. Die
Verstärkungsplatte belegt vorzugsweise die gesamte Rückseitenfläche, ist also genauso breit und genauso hoch wie die Anordnung aus Dämmstoffstreifen und
Führungsschiene.
Die Laibungsverkleidungsplatte ist wie beschrieben lediglich in die Laibung einzusetzen respektive einzukleben oder mit geeigneten mechanischen
Befestigungselementen wie Schrauben oder Klammern in der Laibung zu fixieren,
z.B. um eine hinterlüftete Fassade zu erstellen o.dgl.
Bevorzugt weist die Verstärkungsplatte eine mindestens gleiche, vorzugsweise eine höhere Bruchfestigkeit als die Dämmstoffstreifen auf. Das heißt, dass das Material der Verstärkungsplatte so gewählt wird, dass es mindestens gleiche oder eine höhere Bruchfestigkeit als das Material der Dämmstoffstreifen aufweist. Es können folglich beliebige Materialkombinationen von Dämmstoffstreifen und Verstärkungsplatte verwendet werden, so lange die Verstärkungsplatte respektive deren Material oder Materialkombination eine mindestens gleiche oder höhere
Festigkeit als das Dämmstoffmaterial hat.
eingesetzt werden.
Auch die Verstärkungsplatte kann aus unterschiedlichsten Materialien bestehen. Auch hier kann ein Kunststoffschaum wie beispielsweise ein Polystyrol- oder Polyurethanschaum respektive ein entsprechender Hartschaum verwendet werden. Denkbar ist beispielsweise, Dämmstoffstreifen aus Polystyrolschaum zu verwenden, und eine entsprechend dünnere Verstärkungsplatte aus einem Polyurethan-Hartschaum. Gleichermaßen kann auch die Verstärkungsplatte aus Mineralschaum, Schaumglas oder Mineralwolle wie Stein- oder Glaswolle bestehen, oder auf Pflanzenbasis beispielsweise aus Holz-, Kokos- oder Hanffasern bestehen. Ebenso kann auch Kork verwendet werden. Denkbar ist auch die Verwendung von Kunststoff-Verstärkungsplatten oder von Verstärkungsplatten aus Holz oder auf Holzbasis wie beispielsweise Spanplatten oder Ähnliches. Auch eine Metall- oder Kunststoffplatte kann zur Verstärkung verwendet werden. Grundsätzlich ist jedoch, wie beschrieben, die Materialpaarung aus Dämmstoffstreifen und Verstärkungsplatte stets so, dass das jeweilige Material oder die Materialkombination der Verstärkungsplatte immer eine höhere Festigkeit als das Material oder die Materialkombination der Dämmstoffstreifen
besitzt.
Zweckmäßig ist es, wenn die Verstärkungsplatte eine ein- oder beidseitig aufgebrachte Mörtelbeschichtung aufweist, wobei die Mörtelbeschichtung bevorzugt faser- oder gewebeverstärkt ist. Eine solche Mörtelbeschichtung bietet
sich insbesondere bei Verstärkungsplatten auf Basis eines Schaumaterials oder
insbesondere glasfaserarmierter Mörtelbeschichtung bekannt.
Dabei hat insbesondere die Verwendung eines auch als Dämmstoff geeigneten Materials seitens der Verstärkungsplatte, insbesondere im Falle einer Sandwichplatte mit ein- oder beidseitig aufgebrachter Mörtelbeschichtung, den Vorteil, dass über diese integrierte Dämmstoffebene die thermische Isolier- oder Dämmfunktion der Verstärkungsplatte verbessert wird. Dies ist insbesondere dahingehend von Vorteil, als, nachdem die Verstärkungsplatte rückseitig auf die Kombination aus Dämmstoffstreifen und Führungsschiene aufgebracht ist, die Verstärkungsplatte eine thermische Entkopplung unterhalb der Führungsschiene respektive unterhalb des Querschenkels zum Mauerwerk hin erwirkt, sodass sich
auch in diesem Bereich keine Wärmebrücke ausbilden kann.
Ähnlich wie die Breite und Länge der Dämmstoffstreifen in weiten Bereichen variabel ist, ist auch die Dicke der Dämmstoffstreifen variabel. Die Dämmstoffstreifen können eine Dicke von minimal beispielsweise 0,5 cm bis 5 cm aufweisen bis hin zu einer Dicke von mehreren Zentimetern, beispielsweise bis 7 cm oder 10 cm, je nach verwendetem Material. Auch die Dicke der
Verstärkungsplatte kann variieren. Die minimale Dicke kann auch hierbei
Zentimetern.
Auch hinsichtlich der Führungsschiene sind unterschiedliche Materialien denkbar. Bevorzugt ist die Führungsschiene aus Kunststoff, beispielsweise PVC oder PU, wobei diese Aufzählung nicht abschließend ist. Gleichermaßen kann sie aber auch
aus Metall, insbesondere Aluminium oder aus Holz sein.
Wie vorstehend beschrieben, sind die beiden Dämmstoffstreifen stoffschlüssig an den Außenseiten der Seitenschenkel der Führungsschiene befestigt. Diese stoffschlüssige Verbindung kann auf einfache Weise über eine Klebeverbindung realisiert werden. Denkbar ist aber auch die Ausbildung einer Schweißverbindung, wenn es sich bei der Führungsschiene und dem Dämmstoff um Gegenstände auf Kunststoffbasis handelt, die beispielsweise durch Ultraschallschweißen miteinander verbunden werden können. Alternativ können auch mechanische Verbindungselemente zur Befestigung verwendet werden, z.B. Schrauben, Nieten,
Klammer o.dgl.
Kommt eine Klebeverbindung zum Einsatz, so kann diese bevorzugt mittels eines Klebemittels, das den jeweiligen Dämmstoffstreifen direkt mit der Führungsschiene verbindet, realisiert sein. Das heißt, dass auf die Führungsschiene und/oder die Streifenseitenfläche ein entsprechender fluider Klebstoff aufgebracht und beide miteinander entsprechend verpresst und durch Härten des Klebers verklebt werden. Alternativ ist es auch denkbar, die Klebeverbindung mittels eines beidseitig klebenden Klebebands zu realisieren. Das heißt, dass beispielsweise bereits im Rahmen der Herstellung der Führungsschiene die Außenseiten der Seitenschenkel mit einem doppelseitig klebenden Klebeband versehen werden, das an seiner außenliegenden Klebeschicht mit einer abziehbaren Schutzfolie belegt ist. Diese wird abgezogen, wenn die beiden Dämmstoffstreifen anzukleben sind. Auch ein thermisches
Verschweißen ist denkbar.
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werden, z.B. Schrauben, Nieten, Klammer o.dgl.
Auch eine solche Klebeverbindung kann beispielsweise mittels eines Klebemittels, das die jeweiligen Dämmstoffstreifen und gegebenenfalls die Führungsschiene direkt mit der Verstärkungsplatte verbindet, realisiert werden. Auch hier erfolgt ein unmittelbarer Auftrag eines fluiden Klebemittels auf die Verkleidungsplattenfläche und/oder die Dämmstoffstreifen- und Führungsschienenfläche, wonach beide miteinander verpresst und verklebt werden. Alternativ kann auch die Klebeverbindung mittels entsprechender beidseitig klebender Klebebänder
realisiert werden.
Wie beschrieben ist eine direkte Befestigung der Führungsschiene respektive des Querschenkels an der Verstärkungsplatte zweckmäßig, jedoch nicht zwingend. Insbesondere, wenn, wie erfindungsgemäß ferner vorgesehen ist, zwischen dem Querschenkel und der Verstärkungsplatte eine Dämmstoffauflage vorgesehen ist, ist nur eine mittelbare Verbindung von Verkleidungsplatte und Führungsschiene gegeben. Diese dünne, vorzugsweise ebenfalls am Querschenkel wie auch an der Verstärkungsplatte angeklebte Dämmstofflage, beispielsweise ein sehr dünner Dämmstoffstreifen oder ein Dämmstoffband oder ein Kompriband oder Ähnliches, dient der Ausbildung einer zusätzlichen Dämmebene direkt unterhalb der Führungsschiene und vermeidet in jedem Fall die Ausbildung einer Wärmebrücke zum Mauerwerk hin. Diese Ausgestaltung ist insbesondere zweckmäßig, wenn als Verstärkungsplatte beispielsweise eine Kunststoff- oder Holzplatte oder Ähnliches verwendet wird, also keine Verstärkungsplatte, die selbst, zumindest teilweise, aus
einem Dämmstoff ist.
auch diese Luftkammer eine gute Dämmebene.
Eine besonders zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Vorderseite der Dämmstoffstreifen einem Belag, der die Sichtseite der Laibungsverkleidungsplatte bildet, belegt sein. Dieser Belag kann insbesondere, aber nicht ausschließlich, eine Putzbeschichtung gegebenenfalls mit eingebetteter Gewebeverstärkung sein. Die vorkonfektionierte Laibungsverkleidungsplatte umfasst in diesem Fall also nicht nur die Dämmung über die beiden Dämmstreifen sowie die integrierte Führungsschiene, sondern ist z.B. zusätzlich vorkonfektioniert bereits mit einer Fertigputzschicht belegt. Das heißt, dass nach Einsetzen dieser Laibungsverkleidungsplatte in die Laibung nicht einmal mehr zusätzliche Verputzarbeiten in der Laibung erforderlich sind, da die Laibungsverkleidungsplatte eben bereits die Fertigputzschicht aufweist. Die Ausarbeitung der Laibung ist demzufolge noch einfacher. Neben einer Putzbeschichtung können auch andere Fassadenbekleidungsmaterialien verwendet werden, z.B. eine Metall- oder Glasplatte, ein plattenförmiges Verbundelement, gegebenenfalls mit einem Kunststoffanteil mit oder ohne Faserverstärkung, ein Fliesen- oder Klinkerbelag, ein Natursteinbelag oder ein
Vliesbelag.
Seitenschenkel auch vertieft zur Oberfläche des Belags liegen.
Weiterhin ist es denkbar, dass der Belag, also z.B. die Putzbeschichtung oder der Fliesen- oder Klinkerbelag etc. über eine Seitenfläche eines Dämmstoffstreifens unter Ausbildung einer Abzugskante für einen auf die Seitenfläche aufzubringenden Putzbelag hinaussteht. Die Laibungsverkleidungsplatte schließt üblicherweise bündig an die um 90° abgewickelte Fassadenfläche an, die beispielsweise ebenfalls mit einer Dämmebene, also einem Wärmedämmverbundsystem belegt wird und anschließend zu Verputzen ist. Nachdem die Laibungsverkleidungsplatte bereits mit einem Belag z.B. in Form einer Fertigputzschicht belegt ist, kann diese Fertigputzschicht so ausgeführt werden, dass sie etwas über den Dämmstoffstreifen hinausragt und mit diesem Abschnitt eine Abzugskante für den auf die Fassadenfläche aufzubringenden Putzbelag, der sich auch auf die Seitenfläche des Dämmstoffstreifen erstreckt, bildet. Die erfindungsgemäße Laibungsverkleidungsplatte erlaubt daher auch ein vereinfachtes Verputzen der anschließenden Fassadenfläche. Gleiches gilt wie ausgeführt auch im Falle der anderen möglichen Fassadenbeläge wie dem
Fliesen- oder Klinkerbelag oder dem Plattenbelag etc.
Alternativ zur vorkonfektionierten Aufbringung des Belags, z.B. der Putzbeschichtung, bevorzugt mit eingebetteter Gewebeverstärkung aus Glasfasergewebe oder den andern Belagarten, ist es auch denkbar, dass die beiden Seitenschenkel der Führungsschiene aus der Vorderseite der
Dämmstoffstreifen hervorstehen, da sie dann als Abzugskanten für den
nachfolgenden, bauseitig manuell aufzubringenden Putzbelag auf die Vorderseite der Dämmstoffstreifen dienen können, was die Verputzung vereinfacht, oder als Anlagekanten für den Fliesen- oder Klinkerbelag oder den Plattenbelag etc.
dienen können, was auch hier das Aufbringen des Belags vereinfacht.
Dabei kann in Weiterbildung dieser Variante auch an einem oder an beiden Seitenschenkeln in Bereich des Überstands ein Einputzgewebe, das sich zumindest abschnittsweise über die Vorderseite des benachbarten Dämmstoffstreifens erstreckt, vorgesehen sein. Diese Verkleidungsplattenvariante sieht zwar nicht die Ausbildung einer vorkonfektionierten Fertigputzbeschichtung vor, jedoch zumindest die vorkonfektionierte Anordnung des Einputzgewebes an dem oder beiden Seitenschenkeln der Führungsschiene, wobei dieses Einputzgewebe sodann manuell ein- und überputzt wird, wenn die Laibung verputzt wird. Hierbei wird auf jeden Fall sichergestellt, dass zum Einputzen des Einputzgewebes einerseits keine zusätzlichen Handgriffe erforderlich sind, da es bereits vorkonfektioniert vorhanden ist, und andererseits ist sichergestellt, dass es
auch beim Einputzen nicht vergessen wird.
Wie beschrieben, schließt in der Montagestellung die Laibungsverkleidungsplatte üblicherweise an eine Fassadenkante an. Der fassadenseitig aufgebrachte Putz wird unmittelbar an den laibungsseitigen Putz angeputzt. Um im Kantenbereich eine feste Verbindung zwischen den verschiedenen Putzebenen zu realisieren, sieht eine Weiterbildung der Erfindung vor, dass an einem Dämmstoffstreifen ein rechtwinklig von der Verstärkungsplatte abragendes Einputzgewebe oder ein Eckwinkel, also ein stabiles Kunststoffwinkelprofil vorgesehen ist. Dieses Einputzgewebe liegt also, wenn die Laibungsplatte montiert wird, flächig auf der Fassadenfläche an und kann in den dort aufzubringenden Putz eingeputzt werden. Gleiches gilt im Fall eines Eckwinkels, der mit einem Schenkel auf der
Fassadenfläche liegt
Dabei kann das Einputzgewebe mittels eines an der vorderen Ecke des Dämmungsstreifens befestigten Haltewinkels, an dem das Einputzgewebe fixiert
ist, befestigt sein. Über diesen Winkel, der die Dämmstoffstreifenkante umgreift
und dort bevorzugt verklebt ist, ist auf einfache Weise die Integration auch dieses Einputzgewebes möglich. Der Eckwinkel umgreift mit seinem zweiten Schenkel
die Dämmstoffkante.
Schließlich kann die Führungsschiene zur Führung nur eines Rollladens oder einer Jalousie ausgelegt sein. Alternativ kann die Führungsschiene auch zur Führung eines Rollladens oder einer Jalousie sowie eines Insektenschutzgitters und/oder eines Raffstores ausgelegt sein. Sie ist im letzteren Fall entsprechend breiter ausgeführt, was wiederum zeigt, dass das modulare System, über das die Laibungsplatte vorgefertigt wird, hochflexibel ist und eine einfache Adaption der vorgefertigten Laibungsverkleidungsplatte an die Baugegebenheiten und Vorgaben ermöglicht. Sollte weder ein Rollo noch ein Raffstore oder ein Insektenschutzgitter vorgesehen werden, kann die Führungsschiene auch zur Aufnahme von Sicherungsstreben, wie sie z.B. bei einem französischen Balkon vorgesehen sind, oder von Einbruchssicherungen oder Schutzgittern dienen. Die Streben oder das Gitter können in die Schiene eingreifen und am hinter der Verkleidungsplatte liegenden Mauerwerk gefestigt werden. Auch die Aufnahme von Leuchteinrichtungen wie Leuchtbändern, über die Lichteffekte erzeugt werden
können, ist denkbar. Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus den folgenden Ausführungsbeispielen sowie den zugehörigen Zeichnungen. Hierbei zeigen
schematisch:
Fig. 1 eine perspektivische Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen
Laibungsverkleidungsplatte,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Laibungsverkleidungsplatte aus Fig. 1,
Fig. 3 eine vergrößerte Teilansicht einer erfindungsgemäßen
Laibungsverkleidungsplatte einer zweiten Ausführungsform im Bereich der
Führungsschiene,
Fig. 4 eine vergrößerte Teilansicht einer erfindungsgemäßen Laibungsverkleidungsplatte einer dritten Ausführungsform im Bereich der
Führungsschiene,
Fig. 5 eine vergrößerte Teilansicht einer erfindungsgemäßen Laibungsverkleidungsplatte einer vierten Ausführungsform im Bereich der
Führungsschiene, und
Fig. 6 eine vergrößerte Teilansicht einer erfindungsgemäßen Laibungsverkleidungsplatte einer fünften Ausführungsform im Bereich der
Führungsschiene.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Laibungsverkleidungsplatte, die auf eine vertikale Fläche einer Fenster- oder Türlaibung aufgesetzt wird und einerseits zum Verkleiden der Laibungsfläche dient, andererseits aber zum gleichzeitigen
Dämmen wie auch zur Bereitstellung einer Rollo- oder Jalousieführungsschiene.
Die erfindungsgemäße Laibungsverkleidungsplatte 1 weist zwei plattenförmige Dämmstoffstreifen 2, 3 auf, die beispielsweise aus einem Kunststoffschaum wie einem Polystyrol- oder Polyurethanschaum, also einem EPS- oder PUR-Schaum bestehen. Alternativ können sie auch aus einem Mineralschaum, Schaumglas, Mineralwolle wie Stein- oder Glaswolle oder auf Pflanzenfaserbasis oder Kork sein. Sie weisen entsprechende Dämmeigenschaften auf, wie im Bereich von
Fassadenaußenverkleidungen vorgegeben.
Vorgesehen ist des Weiteren eine U-förmige Führungsschiene 4 umfassend zwei Seitenschenkel 5, 6 sowie einen diese verbindenden Querschenkel 7. Die beiden Dämmstoffstreifen 2, 3 sind an den AuRenseiten der beiden Seitenschenkel 5, 6 befestigt, bevorzugt stoffschlüssig, und vorzugsweise unmittelbar mit einem Klebemittel verklebt oder mittels eines zwischengesetzten doppelseitigen
Klebebandes angeklebt.
An der Rückseite der beiden Dämmstoffstreifen 2, 3 sowie an der Rückseite des Querschenkels 7 ist eine Verstärkungsplatte 8 angeordnet, bevorzugt ebenfalls über ein Klebemittel angeklebt. Diese Verstärkungsplatte 8 belegt bevorzugt die gesamte Rückenseitenfläche. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine höhere Bruchfestigkeit als die Dämmstoffstreifen 2, 3 aufweisen. Auch diese Verstärkungsplatte 8 kann aus einem Kunststoffschaum wie einem Polystyroloder Polyurethanschaum bestehen, oder aus Mineralschaum, Schaumglas oder Mineralwolle wie Stein- oder Glaswolle. Auch eine Verstärkungsplatte auf Pflanzenfaserbasis wie Holz, Kokos oder Hanf ist denkbar, wie auch aus Kork. Auch kann es sich um eine reine Kunststoffplatte, also nicht geschäumt, handeln, oder eine Holzplatte oder eine Platte auf Holzbasis, wie beispielsweise eine Sperrholzplatte oder eine MDF-Platte oder Ähnliches. Grundsätzlich ist die Materialkombination aus dem Dämmstoffstreifenmaterial und dem Verstärkungsplattenmaterial derart, dass stets das Material der Verstärkungsplatte 8 eine höhere Bruchfestigkeit aufweist. Bevorzugt kann hierzu die Verstärkungsplatte 8 ein- oder beidseitig eine, vorzugsweise faser- oder gewebeverstärkte, Mörtelbeschichtung aufweisen. Beispielsweise kann es sich bei
der Verstärkungsplatte 8 um eine XPS-Bauplatte handeln.
Die vorkonfektionierte Laibungsverkleidungsplatte 1 weist des Weiteren an der Vorderseite der beiden Dämmstoffstreifen 2, 3 eine aufgebrachte Putzbeschichtung 9, 10 auf, die wiederum die beiden Dämmstoffstreifen 2, 3 vollflächig belegt. Die beiden Seitenschenkel 5, 6 ragen geringfügig über die Vorderseitenebene der beiden Dämmstoffstreifen 2, 3 hinaus und bilden demzufolge Abzugskanten für die Putzbeschichtungen 9, 10, wobei die Fertigputzbeschichtungen 9, 10 beispielsweise eine Dicke von 2 — 10 mm aufweisen können. In die Putzbeschichtungen 9, 10 ist beispielsweise ein
Armierungsgewebe wie ein Glasfasergewebe eingelegt und eingeputzt. Schließlich ist ein Einputzgewebe 11 vorgesehen, dass zwischen der
Putzbeschichtung 10 und dem Dämmstoffstreifen 3 über einen hier nicht näher
gezeigten Eckwinkel fixiert ist und sich quasi rechtwinklig von der Rückseite der
Verstärkungsplatte 8 erstreckt. Es dient für eine Verbindung zu einer
anschließenden Fassadenputzschicht.
Fig. 2 zeigt in einer vergrößerten Seitenansicht die Laibungsverkleidungsplatte 1 aus Fig. 1. Gut zu erkennen sind die beiden Dämmstoffplatten 2, 3, wie auch die Führungsschiene 4. Dargestellt ist des Weiteren eine Verklebungsschicht 12, beispielsweise eine Klebemittelschicht, über die die Verstärkungsplatte 8 unmittelbar mit den Rückseiten der Dämmstoffstreifen 2, 3 sowie der Rückseite des Querschenkels 7 verklebt ist. Ebenso gezeigt sind zwei Klebeverbindungen 13, 14, über die die beiden Dämmstoffstreifen 2, 3 mit den AußRenseiten der Seitenschenkel 5, 6 verklebt sind. Wiederum handelt es sich beispielsweise um
ein unmittelbar aufgetragenes Klebemittel.
Die Verstärkungsplatte 8 ist hier als einfache Verstärkungsplatte, beispielsweise in Form einer entsprechend dünnen Sperrholz- oder Kunststoffplatte, die
beispielsweise eine Dicke von 0,5 — 1 cm aufweist, gezeigt.
Ebenso gezeigt sind die beiden Fertigputzbeschichtungen 9, 10. Die Fertigputzbeschichtung 9 schließt bündig mit der Seitenkante des Dämmstoffstreifens 2 ab, wie natürlich auch die Verstärkungsplatte 8. Die Putzbeschichtung 10 hingegen ragt geringfügig über die Seitenfläche 15 des Dämmstoffstreifens 3 hinaus und bildet eine Abzugskante 16 für eine hier gestrichelt angedeutete Putzschicht 17, die in der Montagesituation auf die benachbarte Fassadenfläche unter Einbettung des Einputzgewebes 11 aufgebracht wird. Das Einputzgewebe 11 ist über einen Haltewinkel 26, an dem es angeklebt ist, fixiert, wobei der Haltewinkel 26 die Ecke des Dämmstoffstreifens 3 umgreift und mit einem Schenkel unter der Putzbeschichtung 10 angeordnet ist.
Der Kunststoff-Haltewinkel 26 ist zweckmäßigerweise ebenfalls angeklebt.
Fig. 3 zeigt eine vergrößerte Ausgestaltung einer Laibungsverkleidungsplatte 1 einer zweiten Ausführungsform. Diese entspricht weitestgehende Ausgestaltung aus Fig. 1, sie weist also die beiden Dämmstoffstreifen 2, 3 sowie die
Führungsschiene 4 mit den Seitenschenkeln 5, 6 und dem Querschenkel 7 auf,
die über die Klebeverbindungen 13, 14 mit den Dämmstoffstreifen 2, 3 verklebt sind. Ebenfalls gezeigt sind die beiden Putzbeschichtungen 9, 10, wobei, wenngleich nicht näher gezeigt, die Putzbeschichtung 10 wiederum eine Abzugskante 16 bilden kann, wie auch ein Einputzgewebe 11 vorgesehen sein
kann.
Ebenfalls vorgesehen ist die über eine Klebeverbindung 12 rückseitig angeklebte Verstärkungsplatte 8, die hier als Sandwich-Platte ausgeführt ist. Sie umfasst im gezeigten Beispiel einen Kern 18 aus einem Dämmmaterial, beispielsweise einem Kunststoffschaum wie einem Polystyrol- oder Polyurethanschaum oder aus einer Mineralwolle wie Stein- oder Glaswolle oder Ähnliches. Diese Dämmstofflage, also der Kern 18, ist beidseitig mit einer Mörtelbeschichtung 19 versehen, die bevorzugt faserverstärkt ist. Über den Dämmstoff-Kern 18 wird eine zusätzliche vollflächige Dämmebene über die Verstärkungsplatte 8 eingezogen, sodass sich auch unterhalb der Führungsschiene 4, also unterhalb des Querschenkels 8 eine Dämmebene aus einem Dämmmaterial befindet. Hierüber wird eine Wärmebrücke auch in diesem Bereich verhindert und eine bestmögliche Dämmung auch im Führungsschienenbereich zum Mauerwerk hin sichergestellt. Dabei kann die Dicke des Dämmmaterial-Kerns 18 beispielsweise 2 mm betragen, wie auch die
Dicke der beiden Mörtelbeschichtungen 19 jeweils 2 mm betragen kann.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Laibungsverkleidungsplatte 1, die der Ausgestaltung gemäß Fig. 3 entspricht, was die beiden Dämmstoffstreifen 2, 3 sowie die Führungsschiene 4 und deren Verbindung über die Klebeverbindungen 13, 14 angeht. Ebenfalls ist wiederum über eine Klebeverbindung 12 die Verstärkungsplatte 8, die beispielsweise in gleicher Weise ausgestaltet ist wie die Verstärkungsplatte 8 aus Fig. 3, rückseitig
angebunden.
Bei dieser Ausgestaltung jedoch ist die Führungsschiene 8 etwas kürzer bemessen als bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel, das heißt, sie liegt mit der freien äußeren Seite des Querschenkels 7 nicht bündig in der
Rückseitenebene der beiden Dämmstoffstreifen 2, 3, sondern ist geringfügig
vertieft. Es bildet sich demzufolge ein Aufnahmeraum 20 zwischen der Rückseitenplatte 2 und dem Querschenkel 7, wobei in diesem Fall der Aufnahmeraum 20 mit einem zusätzlichen Dämmmaterial 21 gefüllt ist, beispielsweise einem Dämmstoffband, das dort eingelegt ist und über entsprechende Verklebungen an dem Querschenkel 7 wie auch der Verstärkungsplatte 8 fixiert ist. Denkbar wäre es aber auch, den Aufnahmeraum 20 freizulassen, also als Hohlkammer auszuführen, wobei über diese Luftkammer ebenfalls eine gewisse Dämmung erreicht werden kann, zusätzlich zur
Dämmfunktion über den Dämmmaterial-Kern 18 der Verstärkungsplatte 8.
Die in Fig. 5 gezeigte Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Laibungsverkleidungsplatte 1 weist wiederum zwei Dämmplatten 2, 3 sowie eine Führungsschiene 4, die hier wiederum bündig mit der Rückseite der Dämmstoffstreifen 2, 3 abschließt, auf, wobei auf der Rückseite wiederum eine Verstärkungsplatte 8 angeordnet ist, bei der es sich um eine Sandwich-Platte wie vorstehend beschrieben handeln kann, oder eine Holzplatte oder eine reine Kunststoffplatte oder Ähnliches. Im Unterschied zu den vorstehend beschriebenen Ausgestaltungen ist hier keine vorkonfektioniert aufgebrachte Putzbeschichtung 9, 10 vorgesehen, das heißt, die beiden Vorderseiten der Dämmstoffstreifen 2, 3 liegen frei. Ersichtlich ragen die beiden Kanten der Seitenschenkel 5, 6 über die Vorderseiten der Dämmstoffstreifen 2, 3 geringfügig hinaus. Sie definieren jeweils Abzugskanten, an denen ein manuell nach dem Verkleben der Laibungsverkleidungsplatte 1 in der Laibung aufzubringende Putzbeschichtung abgezogen werden kann. Über sie wird gleichzeitig die entsprechende Putzhöhe
definiert.
Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist (optional) jeweils ein Einputzgewebe 22, 23 an den Außenseiten der beiden Seitenschenkel 5, 6 befestigt, beispielsweise über einen an den Einputzgeweben 22, 23 vorgesehenen Halteabschnitt 24, 25 angeklebt. Die jeweiligen Einputzgewebe 22, 23 erstrecken sich über die entsprechenden Flächen der Dämmstoffstreifen 2, 3, sodass also die vorgefertigte
Laibungsverkleidungsplatte 1 bereits die Putzbeschichtungsarmierung aufweist.
Diese ist nicht mehr im Rahmen des Verputzens zu positionieren und
anzubringen, es ist lediglich der Putz über die Dämmstoffstreifen 2, 3 zu ziehen.
Fig. 6 zeigt schließlich eine Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Laibungsverkleidungsplatte 1, bei der eine andersartige Führungsschiene 4 vorgesehen ist. Während die in den vorstehenden Ausführungsbeispielen gezeigten Führungsschienen 4 der Führung nur eines Rollladens oder Jalousie dienen, ist die Führungsschiene 4 gemäß Fig. 6 breiter, in ihr kann zusätzlich zum Rollladen oder zur Jalousie beispielsweise auch ein Insektenschutzgitter aufgenommen und fixiert beziehungsweise geführt werden. Sie ist demzufolge deutlich breiter als die Führungsschienen gemäß den vorstehend beschriebenen Ausgestaltungen. Ansonsten zeichnet sich auch diese Laibungsverkleidungsplatte 1 durch die beiden Dämmstoffstreifen 2, 3, die beliebig ausgeführte Verstärkungsplatte 8 sowie die hier wiederum optional gezeigten
Putzbeschichtungen 9, 10 aus.
Die erfindungsgemäß vorkonfektionierte Laibungsverkleidungsplatte 1 kann in unterschiedlichsten Ausgestaltungen sowie Größen konfektioniert werden. Die jeweilige Breite und Länge der Dämmstoffstreifen 2, 3 wie auch der Verstärkungsplatte 8 richtet sich natürlich nach der Höhe und Tiefe der Laibung, gegebenenfalls zusätzlich zur Dicke einer fassadenseitig aufzubringenden Dämmebene. Die Dicke der Dämmstoffstreifen 2, 3 kann ebenfalls variabel gewählt werden. Sie hängt einerseits vom verwendeten Material und dessen Dämmeigenschaften ab, andererseits von möglichen bauseitigen Gegebenheiten. Dämmstoffstreifen 2, 3 aus einem Kunststoffschaum wie Polystyrol weisen beispielsweise eine Dicke von 2 — 10 cm auf, dementsprechend ist auch die Führungsschiene 4 bemessen. Gleiches gilt für die Verstärkungsplatte 8, die ebenfalls in ihrer Dicke variabel gewählt werden kann, jedoch bevorzugt relativ dünn zu wählen ist, vorzugsweise deutlich dünner als die Dämmstoffstreifen 2, 3, da ihr primär eine Verstärkungsfunktion zukommt. Wird beispielsweise eine Sandwich-Platte mit Dämmstoff-Kern und beidseitiger Mörtelbeschichtung verwendet, beispielsweise eine XPS-Platte, so kann deren Dicke zwischen 5 — 10
mm betragen.
Die vorstehend genannten Zahlenwerte hinsichtlich der Dicke der jeweiligen Bauteile ist lediglich exemplarisch und nicht beschränkend. Gleichermaßen nicht die verwendeten Materialien, wie zu den Ausführungsbeispielen beschrieben. Grundsätzlich sind beliebige Materialien und Materialkombinationen verwendbar,
wie vorstehend dem Grunde nach dargelegt.
In den Zeichnungen ist jeweils eine Putzschichtung ist eine mögliche Belagausführung. Alternativ kann statt der Putzbeschichtung auch ein Fliesenbelag oder ein Klinkerbelag auf die Dämmstoffstreifen aufgebracht werden. Auch Metall-, Keramik-, Glas-, Stein-, Kunststoff-, Holz- oder Faserplatten (MDFPlatten) können als Belag aufgebracht werden, wie auch Verbundplatten, die aus zwei oder mehr Materialen bestehen, z.B. kunststoffgebundene Faserplatte o.dgl. oder Vliese, die kunststoffgebunden sind. Dabei können auch beliebige Farben
verwendet werden, oder Pigmentierungen etc.
Die Laibungsverkleidungsplatte kann zur Bildung einer geschlossenen Fassade dienen, wenn sie direkt auf ein Mauerwerk gesetzt wird und daran fixiert werden, z.B. mit einem Klebeschaum o.dgl. Alternativ kann sie auch zur Bildung einer
hinterlüfteten Fassade verwendet werden, indem sie auf eine Unterkonstruktion,
üblicherweise aus Holz, gesetzt und daran befestigt wird.
Claims (1)
- Patentansprüche1. Laibungsverkleidungsplatte, umfassend zwei plattenförmige Dämmstoffstreifen (2, 3) sowie eine U-förmige Führungsschiene (4) mit zwei Seitenschenkeln (5, 6) und einem diese verbindenden Querschenkel (7), wobei die beiden Dämmstoffstreifen (2, 3) außenseitig an den Seitenschenkeln (5, 6) befestigt sind, sowie eine Verstärkungsplatte (8), die rückseitig an den Dämmstoffstreifen (2, 3) und dem Querschenkel (7)angeordnet ist.2. Laibungsverkleidungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsplatte (8) eine mindestens gleiche oder eine höhereBruchfestigkeit als die Dämmstoffstreifen (2, 3) aufweist.3. Laibungsverkleidungsplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämmstoffstreifen (2, 3) aus einem Kunststoffschaum, insbesondere Polystyrol- oder Polyurethanschaum, Mineralschaum, Schaumglas, Mineralwolle, Pflanzenfasern, Holz- oderHolzweichfasern oder Kork ist.4. Laibungsverkleidungsplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsplatte (8) aus einem Kunststoffschaum, insbesondere Polystyrol- oder Polyurethanschaum, Mineralschaum, Schaumglas, Mineralwolle, Pflanzenfasern, Kork,Kunststoff, Holz oder Holzbasis, Metall oder Kunststoff ist.5. Laibungsverkleidungsplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsplatte (8) eine ein- oder beidseitig aufgebrachte, vorzugsweise faser- oder gewebeverstärkte, Mörtelbeschichtung (19)aufweist.11.12.20Laibungsverkleidungsplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (4) aus Kunststoff oderMetall, insbesondere Aluminium, oder Holz ist.Laibungsverkleidungsplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Dämmstoffstreifen (2, 3) über eine Klebeverbindung (13.14) oder über eine Schweißverbindung oder über mechanische Verbindungselemente mit der Führungsschiene (4)verbunden sind.Laibungsverkleidungsplatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebeverbindung (13, 14) mittels eines Klebemittels, das den jeweiligen Dämmstoffstreifen (2, 3) direkt mit der Führungsschiene (4)verbindet, oder mittels eines beidseitig klebenden Klebebands realisiert ist.Laibungsverkleidungsplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsplatte (8) über eine Klebeverbindung (12) oder über mechanische Verbindungselemente zumindest an den Dämmstoffstreifen (2, 3), gegebenenfalls auch an derFührungsschiene (4) befestigt ist.Laibungsverkleidungsplatte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebeverbindung (12) mittels eines Klebemittels, das die jeweilige Dämmstoffstreifen (2,3) und gegebenenfalls die Führungsschiene (4) direkt mit der Verstärkungsplatte (8) verbindet, oder mittels eines beidseitigklebenden Klebebands realisiert ist.Laibungsverkleidungsplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Querschenkel (7) und derVerstärkungsplatte eine Dämmstofflage (20) vorgesehen ist.Laibungsverkleidungsplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (4) mit ihrem14.15.16.17.18.21Querschenkel (7) im wesentliche bündig mit der Rückseitenebene der Dämmstoffstreifen (2, 3) angeordnet ist, oder dass der Querschenkel (7)vertieft in der Rückseitenebene der Dämmstoffstreifen (2, 3) angeordnet ist.Laibungsverkleidungsplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseite der Dämmstoffstreifen (2, 3)mit einem Belag belegt ist. Ua klinker etcLaibungsverkleidungsplatte nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag eine Putzbeschichtung (9, 10), gegebenenfalls mit eingebetteter Gewebeverstärkung, eine Metall- oder Glasplatte, ein plattenförmiges Verbundelement, gegebenenfalls mit einem Kunststoffanteil mit oder ohne Faserverstärkung, ein Fliesen- oder Klinkerbelag, einNatursteinbelag oder ein Vliesbelag ist.Laibungsverkleidungsplatte nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag bündig an den Endkanten der Seitenschenkel (5, 6) abschließt, oder dass die Endkanten vertieft zumBelag liegen.Laibungsverkleidungsplatte nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag über eine Seitenfläche (15) eines Dämmstoffstreifens (3) unter Ausbildung einer Abzugskante (16) für einenauf die Seitenfläche (15) aufzubringenden Putzbelag (17) hinaussteht.Laibungsverkleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Seitenschenkel (5, 6) aus derVorderseitenebene der Dämmstoffstreifen (2, 3) hervorstehen.Laibungsverkleidungsplatte nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass an einem oder an beiden Seitenschenkeln (5, 6) im Bereich des Überstands ein Einputzgewebe (22, 23), das sich über die Vorderseite desbenachbarten Dämmstoffstreifens (2, 3) erstreckt, vorgesehen ist.20.21.22Laibungsverkleidungsplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Dämmstoffstreifen (3) ein rechtwinklig von der Verstärkungsplatte (8) abragendes Einputzgewebe(11) oder ein Eckwinkel vorgesehen ist.Laibungsverkleidungsplatte nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Einputzgewebe (11) mittels eines an einer vorderen Ecke des Dämmstoffstreifens (3) befestigten Haltewinkels (26), an dem dasEinputzgewebe (11) fixiert ist, befestigt ist.Laibungsverkleidungsplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (4) zur Führung nur eines Rollladens ausgelegt ist, oder dass die Führungsschiene (4) zur Führung eines Rollladens sowie eines Insektenschutzgitters und/oder einesRaffstores ausgelegt ist.
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| DE20119846U1 (de) * | 2001-12-04 | 2002-04-11 | RST GmbH Rolladen-Sonnenschutz, 94121 Salzweg | Laibungselement sowie Gebäudetür oder Gebäudefenster mit einem derartigen Laibungselement |
| EP4006291A1 (de) * | 2020-11-27 | 2022-06-01 | Bernhard Beck | Zargenteil, zarge sowie fenstereinbauelement mit kompressionseinlage |
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