AT527578B1 - Verfahren zum Betrieb einer Signalleuchte für Verkehrsflächen - Google Patents

Verfahren zum Betrieb einer Signalleuchte für Verkehrsflächen Download PDF

Info

Publication number
AT527578B1
AT527578B1 ATA50936/2023A AT509362023A AT527578B1 AT 527578 B1 AT527578 B1 AT 527578B1 AT 509362023 A AT509362023 A AT 509362023A AT 527578 B1 AT527578 B1 AT 527578B1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
data
transport
light
detection device
gesture
Prior art date
Application number
ATA50936/2023A
Other languages
English (en)
Other versions
AT527578A4 (de
Original Assignee
Armin Pointinger
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Armin Pointinger filed Critical Armin Pointinger
Priority to ATA50936/2023A priority Critical patent/AT527578B1/de
Priority to PCT/AT2024/060446 priority patent/WO2025107011A1/de
Application granted granted Critical
Publication of AT527578A4 publication Critical patent/AT527578A4/de
Publication of AT527578B1 publication Critical patent/AT527578B1/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V23/00Arrangement of electric circuit elements in or on lighting devices
    • F21V23/04Arrangement of electric circuit elements in or on lighting devices the elements being switches
    • F21V23/0442Arrangement of electric circuit elements in or on lighting devices the elements being switches activated by means of a sensor, e.g. motion or photodetectors
    • F21V23/0492Arrangement of electric circuit elements in or on lighting devices the elements being switches activated by means of a sensor, e.g. motion or photodetectors the sensor detecting a change in orientation, a movement or an acceleration of the lighting device, e.g. a tilt switch
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L4/00Electric lighting devices with self-contained electric batteries or cells
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V23/00Arrangement of electric circuit elements in or on lighting devices
    • F21V23/04Arrangement of electric circuit elements in or on lighting devices the elements being switches
    • F21V23/0442Arrangement of electric circuit elements in or on lighting devices the elements being switches activated by means of a sensor, e.g. motion or photodetectors
    • F21V23/0471Arrangement of electric circuit elements in or on lighting devices the elements being switches activated by means of a sensor, e.g. motion or photodetectors the sensor detecting the proximity, the presence or the movement of an object or a person
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
    • G08B5/006Portable traffic signalling devices
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • G08B5/36Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission using visible light sources
    • G08B5/38Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission using visible light sources using flashing light

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Abstract

Die Erfindung beschreibt ein Verfahren zum Betrieb einer Signalleuchte (1) für Verkehrsflächen, wobei über einen Lagesensor (2) in vorgegebenen Zeitabständen Lagedaten (3) erfasst und von einer Leuchtmusterauswahleinrichtung (4) in Abhängigkeit der Lagedaten (3) eine Leuchteinrichtung (5) mit einem Leuchtmuster (6) beaufschlagt wird. Um ein Verfahren und eine Signalleuchte (1) der eingangs beschriebenen Art so auszugestalten, dass die Witterungsbeständigkeit und mechanische Belastbarkeit erhöht und gleichzeitig die blendungsfreie Leuchtmusterauswahl für Einsatzkräftige in Schutzausrüstung vereinfacht wird, wird vorgeschlagen, dass die Lagedaten (3) von einer Gestendetektionseinrichtung (7) zu Gestendaten (8) und von einer Transportdetektionseinrichtung (9) zu Transportmusterdaten (10) verarbeitet werden, wobei in Abhängigkeit der Gestendaten (8) und der Transportmusterdaten (10) ein Leuchtmuster (6) aus einem Leuchtmusterspeicher (11) zum Beaufschlagen der Leuchteinrichtung (5) ausgewählt wird.

Description

8 NN
Beschreibung
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Betrieb einer Signalleuchte für Verkehrsflächen, wobei über einen Lagesensor in vorgegebenen Zeitabständen Lagedaten erfasst und von einer Leuchtmusterauswahleinrichtung in Abhängigkeit der Lagedaten eine Leuchteinrichtung mit einem Leuchtmuster beaufschlagt wird. Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Signalleuchte für Verkehrsflächen mit einer einen Lagesensor aufweisenden Steuereinheit, die mit einer Leuchteinrichtung verbunden ist und eine Ladevorrichtung für Signalleuchten.
[0002] Aus der WO2016077812A1 sind Signalleuchten zur Kennzeichnung von Gefahrenstellen oder ausgewiesenen Fahrspuren bekannt, welche Lagesensoren zur Erkennung von Bewegungen und in Folge zum Ein- und Ausschalten der Signalleuchten verwenden. Eine Einstellung von verschiedenen Leuchtmustern wird hierbei durch Betätigung eines Schalters am Gehäuse ermöglicht. Nachteilig an dieser Konstruktion ist, dass es durch die Lagesensoren je nach Transportbedingungen zu Fehlauslösungen und damit zur Blendung von Einsatzkräften unter ohnehin bereits schlechten Sichtbedingungen kommen kann, während eine Bedienung des Schalters für Einsatzkräfte in Schutzausrüstung erschwert und somit fehleranfällig ist. Darüber hinaus schwächt der nach außen geführte Schalter die Witterungsbeständigkeit und mechanische Belastbarkeit einer solchen Signalleuchte.
[0003] Tragekoffer für Signalleuchten zur Kennzeichnung von Gefahrenstellen sind beispielsweise aus der US20220196215A1 bekannt. Der dort vorgestellte Tragekoffer weist eine Fernsteuerung zur Einstellung der Leuchtmuster der Signalleuchten auf.
[0004] Aus der US20110188229A1 sind licht- und schallemittierende elektronische Vorrichtungen für beispielsweise Zahnpastakappen oder Lebensmittelgebinde bekannt, welche durch Schüttelsensoren aktiviert werden können.
[0005] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Signalleuchte der eingangs beschriebenen Art so auszugestalten, dass die Witterungsbeständigkeit und mechanische Belastbarkeit erhöht und gleichzeitig die blendungsfreie Leuchtmusterauswahl für Einsatzkräftige in Schutzausrüstung vereinfacht wird.
[0006] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Lagedaten von einer Gestendetektionseinrichtung zu Gestendaten und von einer Transportdetektionseinrichtung zu Transportmusterdaten verarbeitet werden, wobei in Abhängigkeit der Gestendaten und der Transportmusterdaten ein Leuchtmuster aus einem Leuchtmusterspeicher zum Beaufschlagen der Leuchteinrichtung ausgewählt wird. Durch diese Maßnahmen können bei der Leuchtmusterauswahl aus den Lagedaten gleichzeitig länger andauernde, meist unbewusst erzeugte Transportmuster und kurze, bewusste Gesten einer Einsatzkraft berücksichtigt werden, sodass Fehlauslösungen beim Transport vermieden und dennoch eine benutzerfreundliche gestenbasierte Leuchtmusterauswahl ermöglicht werden kann. Die gestenbasierte Leuchtmusterauswahl ist dabei mit dem Vorteil verbunden, dass auf nach außen geführte Schalter verzichtet werden kann, sodass eine dahingehende Schwächung des Signalleuchtengehäuses vermieden wird. So kann die Signalleuchte beispielsweise beim Transport zu einem Unfallort als Lichtquelle dienen, solange die Leuchteinrichtung auf den Boden oder in die Horizontale gerichtet wird. Ist der Unfallort erreicht, kann durch Gesten, beispielweise eine abrupte Bewegung nach rechts ein vorgegebenes Blinkmuster in einer bestimmten Farbe ausgewählt werden, das nach dem Ablegen der Signalleuchte auf dem Boden aktiviert wird. Der hierfür erforderliche Lagesensor kann beispielsweise einen Beschleunigungssensor, einen Inertialsensor und/oder ein Gyroskop umfassen. Als Leuchtmuster werden im Sinne der Erfindung der Einschaltzustand, aber auch eine Folge von Farb- und/oder Helligkeitswerten der Leuchteinrichtung verstanden. Als Leuchteinrichtung können daher eine oder mehrere LED’s vorgesehen sein, die einoder mehrfärbig ausgeprägt sein können. Als Gestendaten und Transportmusterdaten werden entsprechende Klassifikationssymbole verstanden, die eine bestimmte Abfolge von Einzelgesten oder eine bestimmte Klasse von längerfristigen Bewegungsmustern repräsentieren.
[0007] Obwohl für die Erkennung von Gesten aus den Lagedaten unterschiedliche Gestendetek
SS N 8 N
Sr ‚hes AT 527 578 B1 2025-04-15
tionseinrichtungen zum Einsatz kommen können, ergeben sich besonders ressourcenschonende Betriebsbedingungen, wenn die Gestendetektionseinrichtung einen Zustandsautomaten umfasst. Auf diese Weise können zunächst grundlegende Einzelgesten, wie zum Beispiel eine Bewegung in eine bestimmte Raumrichtung oder eine Drehung erfasst werden, wonach eine Abfolge solcher Einzelgesten über den Zustandsautomaten ausgewertet und zu entsprechenden Gestendaten verarbeitet werden kann.
[0008] Als Transportdetektionseinrichtung können grundsätzlich auf Zeitreihendaten basierende Klassifikationseinrichtungen vorgesehen sein, die beispielsweise auf maschinellem Lernen basieren können. Um in diesem Zusammenhang auch komplexere Bewegungsmuster zuverlässig und dennoch ressourcenschonend richtig klassifizieren zu können, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass die Transportdetektionseinrichtung einen vorab trainierten Entscheidungsbaum umfasst. Ein solcher Entscheidungsbaum kann anhand vorab aufgezeichneter und vorklassifizierter Trainingsdaten erstellt und für baugleiche Signalleuchten eingesetzt werden, ohne dass jede Signalleuchte gesondert vor Ihrem Einsatz durch die Einsatzkraft an die eigenen Bewegungsmuster angepasst werden müsste.
[0009] Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Signalleuchte für Verkehrsflächen mit einer einen Lagesensor aufweisenden Steuereinheit, die mit einer Leuchteinrichtung verbunden ist.
[0010] Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, dass die Steuereinheit eine Gestendetektionseinrichtung zur Verarbeitung von Lagedaten des Lagesensors zu Gestendaten und eine Transportdetektionseinrichtung zur Verarbeitung der Lagedaten zu Transportmusterdaten umfasst, und dass eine von der Gestendetektionseinrichtung und der Transportdetektionseinrichtung beaufschlagte Leuchtmusterauswahleinrichtung zur Auswahl eines Leuchtmusters in Abhängigkeit der Gestendaten und der Transportmusterdaten mit der Leuchteinrichtung verbunden ist.
[0011] Damit die Signalleuchte selbst bei widrigen Umwelteinflüssen und langzeitigem Einsatz schadlos zum Einsatz kommen kann, wird vorgeschlagen, dass Steuereinheit und Leuchteinrichtung in einem gemeinsamen, hermetisch abgeschlossenen Gehäuse angeordnet sind. Demzufolge kann das Eindringen von Flüssigkeiten und Staubpartikeln in das Gehäuse vermieden werden, sodass einerseits eine unmittelbare flüssigkeitsbedingte Beschädigung und andererseits ein verschmutzungsbedingtes Uberhitzen der elektronischen Bauteile vermieden werden kann. Darüber hinaus wird das emittierte Licht nicht von etwaigen Verschmutzungen der gegebenenfalls nur schwer zugänglichen und damit nur bedingt reinigbaren Leuchteinrichtung beeinträchtigt. Um nicht nur die einfache Fertigung, sondern auch die mechanische Stabilität einer erfindungsgemäßen Signalleuchte zu verbessern, können Steuereinheit und Leuchteinrichtung auf einer gemeinsamen Platine angeordnet sein. In einer bevorzugten Ausführungsform kann das hermetisch abgeschlossene Gehäuse ein Innengehäuse und ein Außengehäuse aufweisen. Das Außengehäuse kann dabei aus einem stoßabsorbierenden Material gefertigt sein, beispielsweise aus einem Elastomer. Das Gehäuse kann zwei zueinander abgedichtete Gehäuseteile umfassen, die beispielsweise mit einem zwischenliegenden Dichtungsring miteinander verschraubt oder verrastet werden. Ein erfindungsgemäßes Gehäuse kann Positioniermagnete zur Positionierung der Signalleuchte auf magnetisierbaren Halterungen, beispielsweise Teilen der Schutzausrüstung von Einsatzkräften, aufweisen.
[0012] Um einen großen Gefahrenbereich oder die Richtung einer Umfahrung zu signalisieren, kann die Steuereinheit eine Netzwerkschnittstelle zur Synchronisation von Leuchtmustern mit umliegenden Signalleuchten aufweisen. Zufolge dieser Maßnahme kann das Leuchtmuster einer Signalleuchte so gewählt werden, dass diese mit benachbarten Signalleuchten wahlweise gleichzeitig, um beispielsweise Gefahr zu symbolisieren, oder nacheinander, was auf eine Fahrtrichtung hindeuten kann, aufleuchten. Die Information zur Ansteuerung und Synchronisation mit umliegenden Signalleuchten kann dabei Teil des Leuchtmusters sein, sodass die Synchronisation mit umliegenden Signalleuchten in Abhängigkeit von Gesten- und Transportmusterdaten ausgewählt werden kann. Außerdem kann das jeweils ausgewählte Leuchtmuster über die Netzwerkschnittstelle auf eine Vielzahl von umliegenden Signalleuchten übertragen werden, sodass über
x hes AT 527 578 B1 2025-04-15
8 NN
die Benutzerinteraktion mit einer Signalleuchte die übrigen umliegenden Signalleuchten mitbedient werden können.
[0013] Um trotz widriger Umgebungseinflüsse einen raschen und zuverlässigen ortsunabhängigen Betrieb einer erfindungsgemäßen Signalleuchte zu ermöglichen, können die Steuereinheit und die Leuchteinrichtung mit einem wiederaufladbaren Akku verbunden sein, für den nach auBen geführte Ladekontakte vorgesehen sind. Dadurch können die Signalleuchten vor dem Einsatz auf der Verkehrsfläche beispielsweise im Einsatzfahrzeug bei geschlossenem Gehäuse geladen und ohne verzögernden Assemblierungsvorgang unabhängig von Kabelleitungen an den jeweiligen Gefahrenstellen positioniert werden. In einer bevorzugten Ausführungsform kann der Akku gemeinsam mit der Steuereinheit und der Leuchteinrichtung auf einer Platine vorgesehen sein. Es empfiehlt sich, wenn das Gehäuse Positioniermagnete zur Positionierung der Ladekontakte auf einer Ladevorrichtung aufweist. Die Steuereinheit kann so ausgebildet sein, dass der Ladevorgang und/oder der Ladezustand des Akkus über ein entsprechendes Leuchtmuster der Leuchteinrichtung angezeigt wird.
[0014] Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Ladevorrichtung mit Signalleuchten mit einem Tragegriff und mehreren Leuchtenaufnahmen, die Ladeanschlüsse zur Kontaktierung der Ladekontakte der Signalleuchten aufweisen. Die Ladevorrichtung kann ein- oder mehrteilig ausgebildet sein. Bevorzugt ist ein ortsfester Montageteil vorgesehen, der lösbar mit einem Transportteil verbunden ist. Der Montageteil kann mit einer festen Stromquelle verbunden sein. Der Transportteil weist ein oder mehrere Leuchtenaufnahmen für Signalleuchten auf, sodass diese mit Hilfe des Transportteiles gemeinsam an einen Bestimmungsort transportiert werden können.
[0015] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
[0016] Fig. 1 ein schematisches Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Signalleuchte zur Veranschaulichung des erfindungsgemäßen Verfahrens in einer ersten Ausführungsform und
[0017] Fig. 2 einen schematischen Querschnitt einer erfindungsgemäßen Signalleuchte in einer zweiten Ausführungsform.
[0018] Eine Signalleuchte 1 für Verkehrsflächen umfasst einen Lagesensor 2, welcher in vorgegebenen Zeitabständen, beispielsweise halbsekündlich, über eine Signalleitung 3 übertragene Lagedaten erfasst, in deren Abhängigkeit eine Leuchtmusterauswahleinrichtung 4 eine Leuchteinrichtung 5 über eine Steuerleitung 6 mit Leuchtmustern beaufschlagt. Erfindungsgemäß werden hierbei die Lagedaten von einer Gestendetektionseinrichtung 7 zu über eine Signalleitung 8 übertragenen Gestendaten und von einer Transportdetektionseinrichtung 9 zu über eine Signalleitung 10 übertragenen Transportmusterdaten verarbeitet, in deren Abhängigkeit von der Leuchtmusterauswahleinrichtung 4 ein Leuchtmuster aus einem Leuchtmusterspeicher 11 für die Beaufschlagung der Leuchteinrichtung 5 ausgewählt wird.
[0019] Wie insbesondere in Fig. 2 dargestellt ist, umfasst eine erfindungsgemäße Signalleuchte 1 in einer weiteren Ausführungsform eine den Lagesensor 2 umfassende Steuereinheit 12, die mit der Leuchteinrichtung 5 verbunden ist. Die Steuereinheit 12 umfasst die Gestendetektionseinrichtung 7 und die Transportdetektionseinrichtung 9, welche dazu in der Lage sind, kurze, bewusste Gesten, wie Dreh-, Schüttel- oder Klopfbewegungen, und unbewusste Transportbewegungen, wie beispielsweise Schritte einer Einsatzkraft, anhand der vom Lagesensor 2 erfassten Lagedaten zu detektieren. Die Steuereinheit 12 und die Leuchteinrichtung 5 können hierbei in einem hermetisch abgeschlossenen Gehäuse, welches ein zumindest teilweise transparentes Innengehäuse 13 aus vorzugsweise Hartplastik und ein stoßabsorbierendes, vorzugsweise aus einem Elastomer bestehendes Außengehäuse 14 umfasst, angeordnet sein. Das Innengehäuse 13 kann zwei voneinander lösbare Gehäuseteile umfassen, zwischen denen zur hermetischen Abdichtung ein Dichtring 15 vorgesehen ist.
[0020] Eine erfindungsgemäße Signalleuchte 1 kann außerdem eine Platine 16 umfassen, auf der die Leuchteinrichtung 5, die Steuereinrichtung 12, eine Netzwerkschnittstelle 17 zur Kommunikation mit umliegenden Signalleuchten und ein Akku 18 angeordnet sein können. Das Aufladen
Ss 8 N
N NS
Sr ‚hes AT 527 578 B1 2025-04-15
des Akkus 18 kann über auf der Außenseite des Innengehäuses 13 angeordnete Ladekontakte 19 erfolgen, welche mittels eines Positioniermagneten 20 beispielsweise gegenüber einer Ladevorrichtung ausgerichtet werden können.

Claims (8)

N ‚Hex AT 527 578 B1 2025-04-15 Ss N 8 Patentansprüche
1. Verfahren zum Betrieb einer Signalleuchte (1) für Verkehrsflächen, wobei über einen Lagesensor (2) in vorgegebenen Zeitabständen Lagedaten (3) erfasst und von einer Leuchtmusterauswahleinrichtung (4) in Abhängigkeit der Lagedaten (3) eine Leuchteinrichtung (5) mit einem Leuchtmuster (6) beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagedaten (3) von einer Gestendetektionseinrichtung (7) zu Gestendaten (8) und von einer Transportdetektionseinrichtung (9) zu Transportmusterdaten (10) verarbeitet werden, wobei in Abhängigkeit der Gestendaten (8) und der Transportmusterdaten (10) ein Leuchtmuster (6) aus einem Leuchtmusterspeicher (11) zum Beaufschlagen der Leuchteinrichtung (5) ausgewählt wird.
2, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gestendetektionseinrichtung (7) einen Zustandsautomaten umfasst.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportdetektionseinrichtung (9) einen vorab trainierten Entscheidungsbaum umfasst.
4. Signalleuchte für Verkehrsflächen mit einer einen Lagesensor aufweisenden Steuereinheit, die mit einer Leuchteinrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit eine Gestendetektionseinrichtung zur Verarbeitung von Lagedaten des Lagesensors zu Gestendaten und eine Transportdetektionseinrichtung zur Verarbeitung der Lagedaten zu Transportmusterdaten umfasst, und dass eine von der Gestendetektionseinrichtung und der Transportdetektionseinrichtung beaufschlagte Leuchtmusterauswahleinrichtung zur Auswahl eines Leuchtmusters in Abhängigkeit der Gestendaten und der Transportmusterdaten mit der Leuchteinrichtung verbunden ist.
5. Signalleuchte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Steuereinheit und Leuchteinrichtung in einem gemeinsamen, hermetisch abgeschlossenen Gehäuse angeordnet sind.
6. Signalleuchte nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit eine Netzwerkschnittstelle zur Synchronisation von Leuchtmustern mit umliegenden Signalleuchten aufweist.
7. Signalleuchte nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Steuereinheit und Leuchteinrichtung mit einem wiederaufladbaren Akku verbunden sind, für den nach außen geführte Ladekontakte vorgesehen sind.
8. Ladevorrichtung mit Signalleuchten nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen Tragegriff und mehrere Leuchtenaufnahmen, die Ladeanschlüsse zur Kontaktierung der Ladekontakte der Signalleuchten aufweisen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
ATA50936/2023A 2023-11-20 2023-11-20 Verfahren zum Betrieb einer Signalleuchte für Verkehrsflächen AT527578B1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA50936/2023A AT527578B1 (de) 2023-11-20 2023-11-20 Verfahren zum Betrieb einer Signalleuchte für Verkehrsflächen
PCT/AT2024/060446 WO2025107011A1 (de) 2023-11-20 2024-11-14 Verfahren zum betrieb einer signalleuchte für verkehrsflächen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA50936/2023A AT527578B1 (de) 2023-11-20 2023-11-20 Verfahren zum Betrieb einer Signalleuchte für Verkehrsflächen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
AT527578A4 AT527578A4 (de) 2025-04-15
AT527578B1 true AT527578B1 (de) 2025-04-15

Family

ID=93650342

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATA50936/2023A AT527578B1 (de) 2023-11-20 2023-11-20 Verfahren zum Betrieb einer Signalleuchte für Verkehrsflächen

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT527578B1 (de)
WO (1) WO2025107011A1 (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20110188229A1 (en) * 2008-09-12 2011-08-04 Ramses Ulises Rizo Hernandez Electronic device for receptacles, activated by reed switch and magneto, of hall or inclination effect, for emission of luminous and/or auditory signals
WO2016077812A1 (en) * 2014-11-15 2016-05-19 Selevan James R Sequential and coordinated flashing of electronic roadside flares with active energy conservation
US20220196215A1 (en) * 2017-02-10 2022-06-23 James R. Selevan Portable Electronic Flare Carrying Case and System

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7106179B1 (en) * 2002-11-13 2006-09-12 Powerflare Corporation Deployment system for ruggedized illuminating, marking, or signaling device
TW201740771A (zh) * 2016-05-04 2017-11-16 Idea Pond Llc 自動感應手電筒控制組件
DE102018120452A1 (de) * 2018-08-22 2020-02-27 Ledlenser GmbH & Co. KG Taschenleuchte und Verfahren zur Steuerung eines Leuchtmodus einer Taschenleuchte

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20110188229A1 (en) * 2008-09-12 2011-08-04 Ramses Ulises Rizo Hernandez Electronic device for receptacles, activated by reed switch and magneto, of hall or inclination effect, for emission of luminous and/or auditory signals
WO2016077812A1 (en) * 2014-11-15 2016-05-19 Selevan James R Sequential and coordinated flashing of electronic roadside flares with active energy conservation
US20220196215A1 (en) * 2017-02-10 2022-06-23 James R. Selevan Portable Electronic Flare Carrying Case and System

Also Published As

Publication number Publication date
WO2025107011A1 (de) 2025-05-30
AT527578A4 (de) 2025-04-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69309226T3 (de) Lichtvorhang mit Anzeigern für einzelne Lichtstrahlen und Betriebsverfahren
EP2578353B1 (de) Montagearbeitsplatz
DE3642788A1 (de) Notfahrzeug-verkehrssteuerschaltung
DE202006006192U1 (de) Türbetätigungstaster
DE10149860A1 (de) Sicherheitsleuchten für Fluchtwege und ein Lichtleitsystem zur Steuerung dieser Sicherheitsleuchten
DE102016001207A1 (de) Kraftfahrzeug
AT527578B1 (de) Verfahren zum Betrieb einer Signalleuchte für Verkehrsflächen
EP0565992A2 (de) Verfahren sowie System zum Überwachen des Strassenverkehrs und zur Information der Verkehrsteilnehmer
DE112014002096T5 (de) Beleuchtungsschalter für eine Anzeigeeinheit
DE102018113361A1 (de) Sensorsystem mit optoelektronischen Distanzsensoren
EP2716578A1 (de) Vorrichtung zum Steuern
DE4311094A1 (de) Anzeigeeinrichtung für ein Installationsbussystem
DE102007049618A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Ermitteln eines Betriebsparameters von zumindest einem Leuchtmittel einer Lichtquelle eines Kraftfahrzeuges
DE102017123357A1 (de) Verfahren, Ladestecker und System zum Laden eines Elektrofahrzeugs
DE2513655C3 (de) Einrichtung für die Steuerung von automatischen Handhabungssystemen mittels Fernsehkamera
DE102017208475A1 (de) Sichtschutz für ein Kraftfahrzeug
DE102023125389A1 (de) Industrieleuchte
EP0133250B1 (de) Gefahrenmeldeanlage
EP3107211A1 (de) Steuer- und bedieneinheit für eine hubarbeitsbühne, eine mobile arbeitsmaschine oder eine baumaschine
EP3898056B1 (de) Schweissvorrichtung
DE2552522A1 (de) Einrichtung zur anzeige von informationen
EP3610335B1 (de) Nothalt-vorrichtung für eine automatisierungsanlage
DE60203255T2 (de) System und Verfahren zum Erfassen der Durchfahrt von Triebwagen
EP3599595A1 (de) Lichtsignalanlage mit schutz vor einem mastangriff
DE102020200941A1 (de) System zur Verbesserung der Sichtbarkeit eines Verkehrsteilnehmers im Straßenverkehr