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In den beiliegenden Zeichnungen sind eine Reihe von Umleitvorrichtungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 und 2 den Aufriss und den Grundriss einer einfachen Umleitvorrichtung teilweise im Schnitt, Fig. 3 und 4 Aufriss und Grundriss derselben Anordnung mit Leitrinnen, Fig. 5 eine Ausführung mit zwei nebeneinanderliegenden Umleitringen im Grundriss, Fig. 6 den Aufriss eines nach unten offenen Umleitringes, teilweise im Schnitt, Fig. 7 den Aufriss einer Umicitvorrichtung mit zwei Rändern für das Umleiten von Drähten im Schnitt, die in den Fig. 22 bis 25 konstruktiv durchgebildet ist, Fig. 8 und 9 die Anordnung zweier konzentrischer Umleitring im Aufriss und Grundriss mit Führungsrinnen, Fig.
10 und 11 einen geschnittenen Aufriss und einen Grundriss einer Umleitvorrichtung mit mehreren Rändern für das Umleiten von mehreren Drähten, Fig. 12 den Grundriss einer einfachen Umleitvorrichtung, aber mit langer Führungsschiene, Fig. 13 den Grundriss derselben Umleitvorrichtung, jedoch mit Führungsrollen, Fig. 14 den Grundriss derselben Vorrichtung mit Leitschiene und Rollen, Fig. 15 eine Ausführung mit innerer umlaufender Zuführungsscheibe im senkrechten Schnitt, Fig. 16 und 17 dieselbe Anordnung, aber mit Führungsrinnen, im Aufriss und Grundriss, Fig. 18 Aufriss einer Ausführung teilweise im senkrechten Schnitt mit innerem umlaufenden Führungsring, der exzentrisch zum Umteitring angeordnet ist, Fig. 19 ein zweiter Schnitt nach A-A von Fig. 20 und Fig. 20 ein Grundriss derselben Ausführung, Fig.
21 eine Ausführung nach Art der in Fig. 18 bis 20 dargestellten, aber mit doppelt geneigter Achse, Fig. 22 die konstruktive Ausführung der Umleitvorrichtung nach Fig. 7, und zwar den Aufriss im Schnitt, Fig. 23 den Aufriss wie vorstehend, jedoch nicht im Schnitt, Fig. 24 die Vorderansicht zu Fig. 22 und 23 im Schnitt, Fig. 25 den Grundriss zu den Fig. 22, 23 und 24.
Bei der einfachsten Ausführung (Fig. 1 und 2) sowohl wie bei allen anderen Ausführung
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dass seine Achse gegen die durch beide Walzenachsen gelegte senkrechte Ebene geneigt ist. Das aus dem Walzenpaare e austretende Walzgut c gelangt über den Rand des Umleitringes a an die innere Seite dieses Randes und wird von dieser mitgeführt, bis es an die für den Einstich geeignete Stelle gelangt, wo es wieder über den Rand hinwegtritt und von dem Walzenpaare f erfasst wird. Man kann auch Führungsrinnen und Rohre anordnen (Fig. 3 und 4).
In diesem Falle geht das Walzgut c von dem Walzenpaar e durch das Rohr Ht, gelangt an den inneren Rand des Ringes a, um durch die Rinne b, deren Bodenblech v und innere Seitenwand in den Ring hineinragen, dem Walzenpaare f zugeführt zu werden.
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und zwar müssen ihre Achsen gegeneinander geneigt sein, so dass das Walzgut c schon von dem ersten auf den zweiten Umleitring übergeht, nachdem es ungefähr einen Viertelkreis weit von dem ersten Umleitring mitgenommen worden ist. Der zweite Umleitring vollendet dann die Umleitung.
Der Umleitring a kann auch so angeordnet sein, dass er sich nach unten öffnet (Fig. 6). Das Walzgut c wird ihm dann durch eine Führung 9 zugeführt.
Man kann auch eine Scheibe oder einen Armstern mit mehreren verschieden grossen Rändern bzw. Umleitrmen versehen (Fig. 7 bis 11), um mehrere Drähte kurz hintereinander umzuleiten,
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der Austrittsstelle aus dem Umleitring a gleitet das Walzgut wieder auf ein an den Ringboden anliegendes Blech, das den verlängerten Boden der Rinne b bildet, wodurch das Walzgut c wieder uber den Rand des Umleitringes a hinwegtritt und zu dem aufnehmenden Walzenpaar f in der Rinne b geführt wird. Anstatt den Umleitring mit zwei oder mehreren Rändern zu versehen, kann ein kleinere !' Umleitring in einen grösseren gesetzt sein (Fig. 8).
Innerhalb des Umleitringes a kann eine gekrümmte Führungsschiene h exzentrisch angeordnet werden, um das Aufrechtstellen des ovalen Walzgutes zu sichern (Fig. 12). Hier sind auch noch zwei kleine senkrecht stehende Führungswalzen d vorhanden, die aber nicht unbedingt erforderlich sind. An Stelle dieser Führungsschienen lassen sich auch Rollen z zu demselben Zwecke verwenden (Fig. 13). Die Rollen sind dabei so angeordnet, dass die an der Einführungsstelle des Walzgutes c in den Umleitring a befindliche von der Innenwand des Ringes a am weitesten entfernt ist und die Entfernung der übrigen allmählich abnimmt, so dass das Walzgut zwischen der Innenwand des Umleitringes a und dem Umfang der Führungsrollen z um seine Achse verdreht und m der für den Einstich geeigneten Lage aus dem Umleitring a geführt wird (Fig. 13).
Ferner lassen
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Zur Einführung des Walzgutes c in den Umleitring a kann man auch eine drehbare Scheibe mit oder ohne Führungsrinne innerhalb des Umleitringes verwenden (Fig. 15). An Stelle einer
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ebenen Scheibe lassen sich auch Führungsrollen x innerhalb des Umleitringes a exzentrisch anordnen (Fig. 18 bis 20), die den flachliegenden ovalen Draht c allmählich senkrecht stellen.
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Bei Fertigstrassen ist das Walzgut wegen der entgegengesetzt erforderlichen Walzendrehrichtung um einen Walzdurchmesser höher oder tiefer zu führen, so dass die Drehachse des Umleitringes a nicht nur zu einer durch beide Walzenachsen eines Walzenpaares gelegten Ebene geneigt liegt, sondern auch in der Achsenrichtung der Walzen (Fig. 21 und 22 bis 24).
Die Fig. 22, 23, 24, 25 stellen verschiedene Ansichten und Schnitte einer ausgearbeiteten Umleitvorrichtung für das Umleiten von zwei Drähten dar. Das Gestell 14 trägt in seinem unteren
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seinem oberen Ende durch Schrauben 17 gehalten wird. Auf dem Zapfen 16 sitzt der Umleitring 2, der durch einen in der Nut 19 laufenden Riemen 18 angetrieben wird. Das Leitblecb 9 ist mit den Schrauben 20 an dem Gestell 14 befestigt. Die Rohre 8 halten die Schelle 21 an dem Leitblech 9, die Ausführungsrinnen 6 mit dem Ausführungsblech 10 die Schrauben 22 am Gestell 14 fest.
Die Ausführungsrinne 6 ist unterbrochen und mit Gelenk 23 verbunden, um eine leichtere Einstellung der Rinne 6 mit dem Kaliber und mit dem Führungsstück : 24 zu erzielen. Die äussere Hälfte
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Verschiebung der Rinne 6 ausgestattet ist. Jede Hälfte der Rinne 6 besteht wieder aus zwei
Teilen 107 und 108, die durch Bolzen und Muttern 109 zusammengehalten werden. Um ein gutes
Laufen des Walzgutes nach erfolgtem Ausspringen aus dem Ring nach den Führungsrinnen 6 zu ermöglichen, ist der vordere äussere Rand 107 der Führungsrinne 6 geradegerichtet. Zum gleichen
Zweck dient auch ein schräges Blech 25 mit Rolle 26.
Damit das Ausführungsblech 10 immer dicht am Boden des Umleitringes anliegt, wird es zweckmässig aus einem dünnen Stahlblech aus- geführt, das federnd am Boden des Ringes anliegt und mit der Rinne 6 verbunden ist.
Nach erfolgtem Stich muss das Walzgut bekanntlich zur Schleifenbildung aus dem Ring ausspringen können, da das Walzenpaar 7 nicht soviel Walzgut aufnehmen kann, wie das Wa'zen- paar 6 liefert. Das Walzgut springt iibe den von Nul an ansteigenden Rand bei der Einführung- stelle 27 des l'mleitringes 2. an welcher Stelle auch eine schräge Ein : age 28 auf dem Leitblech 9 t befestigt sein kann, um das Ausspringen des Walzgutes aus dem Umleitring 2 nach erfolgtem
Stich zu erleichtern.
Die Umleitvorrichtutg nach vorliegender Erfindung ist in erster Linie für das Umleiten
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benutzen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätig Umleitvorrichtung für Walzdraht, dadurch gekennzeichnet, dass das Walzgut gegendieInnenwändeeinesodermehrererdrehbarerRingeherangeführtundbeiderenDrehung umgeleitet wird.