AT527614A1 - Schutzbekleidungsstück - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Schutzbekleidungsstück für Menschen- oder Tierkörper, das dazu ausgelegt ist, zumindest einen Körperteil des Trägers zumindest teilweise ab zudecken und gegen Schlag- oder Bissverletzungen durch einen Angreifer zu schüt zen, und das eine Vielzahl von spitzen Stacheln oder Dornen 1 umfasst, die an einer am Körper des Trägers im Wesentlichen eng anliegenden Textillage 2 befestigt sind und sich vom Körper weg erstrecken, und das dadurch gekennzeichnet ist, dass die spitzen Stacheln oder Dornen 1 in eine Schicht aus komprimierbarem Kunststoff 3 eingebettet sind, deren Dicke die Länge der Stacheln oder Dornen I übersteigt, so dass erst bei Anwendung einer äußeren Kraft auf das Bekleidungsstück, die ausreicht, um die Kunststoffschicht 3 zu komprimieren, die Stacheln oder Dornen 1 aus dieser herausragen und einen etwaigen Angreifer verletzen können.
Description
Tierkörper,
STAND DEM TECHNIK
Als Schutzbekleidung für Mere gegen Anarife anderer, vor allem bissiger Tiere sind beispielsweise mit Stacheln versehene Geschire bzw. Schutzwesten für Hunde und Katzen bekannt, die unter der Bezeichnung "Pet Bady Armar" von CoyoteVest vertrieben werden, Ein Beispiet dafür Ist in Fig. 1 (Quelle: hitos//vww.covyotevest,com/)} dargestellt, bei dem es sich um eine Kevylar-verstärkte Texiilweste für Munde oder Katzen handelt, die mit fängenversiellbaren Gurten am Tierkörper befestigt werden kann. An der äußeren Oberfläche der Waste sind mehrere, mi einer Vielzahl von Stacheln ("Spikes") aus Chrom oder sehr hartem Kunststoff besetzte Streifen über des Halses und des Rückens, Derartige Schutzwesten sind jedoch In zahlreichen Varianten für verschiedene zu schützende Körperteile der Tiere, z.B, zwei getrennte Tote für Hals und Rücken, und mit varlkerender Anzahl und Länge der Stacheln erhältlich.
Nachteilig daran ist freilich, dass durch die Stacheln auch eine gewisse Verletzungsgefahr für den Tierhalter beim Anlegen der Weste sowie für andere, nicht feindlich gesinnte Tiere besteht, wie eiwa für weitere Hunde aus demselben Haushalt, die gemeinsam ins Freie geführt und vor Angriffen, z.B. durch andere Hunde, geschützt werden sollen, Aufgrund ebendieser Verletzungsgefahr wäre es zudem nicht möglich, solche Westen ader Geschirre für Nutztiere zu verwenden, um diese im Freien, z.5. auf einer Weide, vor Anadriffen durch Raubliere wie Wäre, Füchse, Raubvögel
USW. Zu schülzen.
Ziel der Erfindung war vor diesem Hintergrund die Entwicklung einer Schutzkleidung für Tiere oder auch für Menschen gegen AngriHe durch Raubliere oder bissige Hunde, mit der die Gefahr solcher unbeabsichtigten Verletzungen oraktisch ausgeschlassen ist.
Dieses Ziel erreicht die vorliegende Erfindung durch Rereitstellung eines SchutzDekleidungsstücks für Menschen- oder Tierkörner, das dazu ausgelegt ist, zumindest einen Körperteit des Trägers zumindest teilweise abzudecken und gegen Schlagoder Bissverleizungen durch einen Angreifer zu schützen, und das eine Vielzahl von spitzen Stachein oder Domen umfasst, die an einer am Körper des Trägers im Wesentlichen, eng anliegenden Texiilage befestigt sing und sich vom Körser weg ersirecken, dadurch gekennzeichnet, dass
die spitzen Stacheln oder Domen in eine Schicht aus komprimlerbarem Kunststoff eingebettet sind, deren Dicke die Länge der Stacheln oder Dormen übersteigt, so dass erst De: Anwendung einer äußeren Kraft auf das Beklieidungssiück, die ausreicht, um die Kunststoffschicht zu komprimieren, die Stachein oder Darmen aus die-
ser herausragen und einen etwaigen Angreifer verletzen können,
Auf diese Weise sind die Spiizen der Stacheln oder Dornen des Bekleidungsstücks von außen nicht frei zugänglich, solange kein ausreichender Druck darauf ausgeübt wird, So dass die eingangs beschriebene Verletzungsgefahr für die Person, die sich selbst ader anderen. (Menschen oder Tieren) das Schulzbekleidungsstück anleat, praktisch ausgeschlossen ist. Dasselbe alt für zwei mit einer solchen Schutzbekleidung ausgerüstete Tiere, deren Körper miteinander In Kontakt kommer: Solange bei einem solchen Körperkontakt kein ausreichender Druck ausgeübt wird, besteht keine Verletzungsgefahr, Und bei einem fächigen Körsgerkontakt, wie er eiwa zustande karmıman. kann, wenn Nutztiere zusammen aus dem Stall auf die Weide oder zurück getrieben werden oder Munde beim Spiel seitlich aneinanderstoßen, kann es eben-
falls zu keiner nennenswerten Kompression der Kunsistofschicht kommen.
Natürlich sollte zu diesem Zweck die Kunststoffschicht vorzugsweise erst bei Anwendung einer äußeren Kraft von mehr als 20 oder 30 N komprimlerbar sein, nach bevorzugier erst bei einer Kraft van zumindest 50 N oder zumindest 100 N. Diese Werte beruhen auf dem Umstand, dass die von Menschen erzeugbare Fingerdruckkraft zwischen Daumen ung Zeigefinger für gesunde erwachsene Männer maximal 80 N
und für Frauen maximal 55 N beträgt (Quelle: Natursharmazie.de), Für rund 1 om®
„3.
bei Körgerkantakt sind dadurch völlig ausgeschlossen.
Die statische Beißkraft der Kiefer von Raublieren, womit die von der Zahngeometrie unabhängige Beißkraft zwischen den Kiefern (d.h. nicht an der Fangzahnspiize gemessen) gemeint Ist, beträgt für Katzen (Maus- oder Wildkatzen) 56 N, für Luchse 98 N und für Wölfe rund 500 N (Quelle: Verein CHWOLF: CHWOLF.Org). Bei entsprechender Wahl der Komoörimierbarkeit der Kunststoffschicht In Abhängigkeit von der Wahrscheinlichkeit eines Angriffs. durch ein bestimmtes Raubtier können somit gieichzellig einerseits die Wirkung der Eräindung, d.h. die Verletzung des zubelßenden Ängrefers, garantiert und anderseits Verletzungen von mit dem Kleidungsstück geschützten Haus- oder Nulztieren oder der den Tieren die Schutzkleidungsstücke
anliegenden Menschen ausgeschlossen werden.
In weiteren bevorzugten Ausführungsformen übersteigt zur Vermeidung von imtümlchen Verletzungen die Dicke der komprimierbaren Kunstsfoffschicht die Länge der Stacheln oder Qomen um zumindest 3 mm, zumindest 5 mm oder zumindest 1 om, was freilich von der auf das Bekleidungsstück zumindest anzuwendenden Äußeren Kraft und somit von der Komprimlerbarkeit der Kunststofschicht sowie von der Län-
ge der Stacheln oder Dornen abhängt.
Andererseits sollte in. bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Schutlzbekleidungsstücks, in denen es dazu ausgelegt ist, den Träger gegen Bissverietzungen durch Raubtiere zu schützen, die Dicke der Kunststoffschicht die durchschrittliche Länge der Fangzähne des jeweiligen Raubitiers um zumindest 1 cm oder zumindest 1,5 cm übersteigen, Auf diese Weise wird garantiert, dass der Fangzahn
eines zubeißenden Raubtiers das Bekleidungsstück nicht zur Gänze durchdringen
Sr
In weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist das erfindungsgemäße Schutzbekleidungsstück In seiner Größe und Form an den zumindest einen zu schützenden KärDerteit des Trägers angepasst, um einen passgerechten Sitz relativ ang am Körper und damit eine gute Schulzwirkung zu efmöglichen.
Das Mailerial der komprimierbaren Kunststoffschicht Ist gemäß vorliegender Erfindung nicht speziell eingeschränkt, solange es die obigen Anforderungen In Bezug auf die Ge zu erfüllen in der Lage ist. Vorzugsweise besteht es. jedoch aus einem Elastomer oder einem Schaumstoff, die sich In ihrer Kamorimierbarkeit stark unterscheiden können, Während ein Elastomer var allem dadurch gekennzeichnet ist, dass es nach einer Verformung aufgrund einer Aug- oder Druckbelastung wieder in seine ursprüngliche Form zurückfindet und folglich auch biegsam ist, ist dies bei kompimlerbaren Schaumstoffen nicht potwendigerweise der Fall, Dafür ist die Dichte von. Schaumstoffen üblicherweise deutlich geringer als jene von nicht geschäumten Kunststoffen, wodurch das Gewicht des erfindungsgemäßen Sechutzbekleidungsstück sehr niedrig gehalten werden kann, In besonders bevorzugten Ausführungstormen besteht die komprimierbare Kunststofschicht daher aus einem ge-
schäumten Elastomer und/oder aus einem Schaumstoff, der in einer an den zumindest einen zu schützenden Körperteil des Trägers angepassten Farm geschäumt wurde,
in jedem Fall ist ein Kunststoff mit einer solchen Zusammenselzung zu wählen, dass
bei der Herstellung die für den Jeweligen Einsatzzweck gewünschte Komorimierbar-
Seren für den jeweiligen Zweck gesignete Zusammensetzungen zu ermitteln,
Auch das Maierial und die genaue Form der Stacheln oder Dornen sind nicht speziell eingeschränkt, solange diese über eine Spitze verfügen, die bei einem Druck auf das Kleidungsstück ausübenden Angreifer Verleizungen bewirken kann und dem ausgeübten zudem Druck standhält, d.h, nicht abbricht, Wobei hierin unter Stacheln im Wesentlichen zyändrische Teile, wie z.B. die meisten Arten von Nägeln, und unter Dornen zur Spitze hin konisch zulaufende Teile, z.B. konische Vierkantnägel verstanden werden, Als Materialien eignen sich für diesem Zweck vor allem Metalle, Metalllegierungen oder harte Kunststoffe, z,3, solche mit einem Wert für die Shore A-Härte von 100 oder mit einer Share D-Härte von zumindest 60, Vorzugsweise werden gemäß vorliegender Erfindung zu diesem Zweck aus Gründen der Wirtschaftlichkeit des Herstellungsverfahrens handelsübliche Nägel aus Metall, z.B. aus rostfreiem Stahl, m einer vorbestimmten Länge verwendet, wovon sich insbesondere Dachpapoennägel eignen, die wegen ihres extra breiten Nagelkopfs auch als Breitkopfstifte bezeichnet werden, Cisser bietet eine große Auflagefläche und gewährleistet somit eine sichere Verbindung mit der jeweligen Unterlage, im vorliegenden Fall mit der am Körper des Trägers im Wesentlichen eng anfegenden Textillage,
Auch die Anzahl an Stachein oder Dormen Ist nicht speziell eingeschränkt, solarıce das erfindungsgemäße Schutzbekleidungsstück eine Vielzahl davon aufweist, Dis optimale Anzahl hängt dabel unter anderem von dem zu schützenden Körperteil, der genauen Stelle, an der sie sich befinden, nachdem das Kleidungsstück angelegt wurde, und von dem Ängreifer, gegen den der Schutz wirken soll, etwa von welchem KRaubtier am ehesten ein Angriff erfalgen könnte, maßgeblich ab, Bei zu befürchtenden Bissangriffen durch Aaubliere ist dabei beispielsweise zuch die Breite des Mauls des jewetigen Haubtiers ein wesentlicher Faktor, Ist der Abstand zwischen den Sia-
von 1 bis 4 om zu bevorzugen, wobel 1 bis 2 om nach bevorzugter sind.
Der exakte Aufgau des erfindungsgemäßen Schutzbekleidungsstücks ist ebenfalls nicht spezielt eingeschränkt, d.h, die Art und Weise, wie die Stachein oder Dormen und die komprimierbare Kunststoffschicht an der Textilage befestigt sind und In weicher Neihenfolge die drei Komponenten, d.h, die Stachein bzw. Domen, die Kunststoffschicht und die Textilage, bei der Herstellung des Bekleidungsstücks miteinander verbunden werden,
So können die Stacheln oder Dornen beispielsweise ainfach einzeln entweder durch die Texiilage — ader durch die bereits mit der komprimjerbaren Kunstetoffechicht verbundenes, z.5. verklebte, Texitillage — hindurch gesteckt werden, Speziell, aber nicht nur bei Verwendung van Dachpappennägeln wird vorzugsweise noch eine Klebeaverbindung zwischen dem Nagelkanf und der Textiage hergestellt. Zu diesem Zweck kann Deispielsweise jene Seile der Texillage, die nicht später mit der Kunststoffschicht in Kantakt kommt oder damit bereits verbunden ist, mit einem Klebstoff bestrichen werden, wonach die Nägel einzeln hindurch gesteckt und durch Druckaus-
übung fest mit der Texiilage verklebt werden.
Vor oder nach Ausübung dieses Drucks kann auf die Nagelköäpfe und die mit Kiebstoff versehene Seite der Texiillage nach eine Deckschicht aufgebracht werden,
die später mit dem Träger des Schutzbekleidungsstücks In Kontakt kommt, Diese Deckschicht kann eine weitere Schicht aus Textiimaterial sein, die anschließend durch die Druckausübung gleichzeitig mit den Nägeln mit der Taxtilage verklebt wird,
Oger es kann eine Schicht aus Kunststoff in füssigem Zustand nach dem Hindurchstecken der Nägel auf die Texiilage auflgestrichen und erhärten gelassen
oder gehärtel werden, So kann eiwa eine Schicht aus einer polymerisierbaren
«B
und durch Abkühlen erhärten gelassen werden.
in jenen Fällen, in denen eine solche zusätzliche Verbindung der Nägel mit der Texage durch Verkleben hergestellt wird, ist nicht zu Sevarzugen, die Textillage bereits davor mit der komprimierbaren Kunststoffschicht zu verbinden, um diese nicht der
anschließenden Druckausübung auszuseizen.
in einem altemaliven Verfahren können die Nagelköpfe auf einer Platte aus Metall oder Kunststoff befestigt werden, z.B, durch Verschweißen, Verschmelizen oder Verkleben, auf deren Unterseite anschließend die Texitillage befestigt, z.B. aufgeklebt, wird, was die Stabilität der Befestigung der Nägel arı der Texiillage sowie ihre örtliche Fixierung erhöht, Die zu diesem Zweck eingesetzte Metall- oder Kunststofplatte solflte natürlich ausreichend dünn und biegsam sein, damit das erÄindungsgemäße Schutzbekleidungsstück an die Form des zu schützenden Körperteils des Trägers
anpassbar Ist.
in solchen Fällen wird danach die Schicht aus komprimierbarem Kunststoff auf jene Seite der Texiliage aufgebracht, aus der die Nägel! herausragen, was entweder durch Aufdrücken einer fertigen Schicht aus komprimierbarem Kunststoff auf die Nägel bis hin zur Oberfläche der Textilage erfolgen kann, wobel vorzugsweise auf die untere Seite der Kunsistoffschicht und/oder die Cberfläche der Texiilage zwischen den Nägeln ein Kiebstoff aufgebracht werden kann, um dazwischen eine feste VerDindung herzustellen, Cider as wird alternativ dazu eine Meßfählge Schicht auf die Nägel und die Texiliage aufgebracht und anschließend härten gelassen oder aktiv
ausgehärtel — und dabei gegebenenfalls auch gleichzeitig geschäumt.
Falls ein relativ steifer komprimlerbarer Schaumstoff gewählt wird, kann dieser In einer an den zumindest einen zu schützenden Körserteil des Trägers angepassten Form geschäumt werden und entweder davor oder danach mit den beiden übrigen
Komponenten, d.h. den Stacheln oder Domen und der Texiillage, verbunden werden.
in weiteren bevorzugten Ausführungsformen ist das Schutzbekleidungsstück mittels Gurten oder Riemen am Körper des Trägers fixierbar, die vorzugsweise an den Rändem der Texülschicht angebracht, noch bevorzugter mit Kleitverschlüssen versehen und insbesondere längenverstellbar sind.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Fig. 1 zeigt ein Foto der eingangs erwähnten Haustierschutzweste von CoyoteVest: Fig. 2 ist eine schematische Querschnittsansicht durch ein beispielhaftes Schutzbekleidungsstück gemäß vorllegender Erfindung.
HEISPIEL Die vorliegende Erfindung wird anhand eines konkreten Belspiels näher beschrieben, das freilich nicht als Einschränkung, sonder nur als Mustration der Erfindung zu verstehen ist.
in Fig. 2 ist eine schematische Querschnittsansicht einer Ausschnitts einer beispiel haften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schutzbekleidungsstücks dargestellt, die die nachstehenden Komponenten umfasst: eine Vielzahl von. Dormmen 1, eine am Körper des Trägers im Wesentlichen eng anliegende Texilage 2 und eine Schicht aus komprimierbarem Kunstsioft 3, in weiche die Dormen 1 eingebettet sind, als die drei essenziellen Komponenten, sowie eine die komprimierbare Kunststoff-
schicht 3 bedeckende äußere Schutzschicht 4, eine dünne Metall- oder Kunststoffplatte 5 und eine Kleberschicht. 6 zwischen der Texillage 2 und der Schutzschicht 4,
Die Im erindungsgemäßen Schulzbekleildungsstück vorgesehenen Stachein oder Nomen 14 sind im vorliegenden Fall der besseren Übersicht wegen könisch, d.h. als
AB.
oder dergleichen Irtationen auf dessen Haut hervorrufen können.
Die hier dargestellten Dornen 1 sind erfindungsgemäß In eine Schicht aus komprbmierbarem Kunststoff 3 eingebettet, deren Dicke die Dornenlänge übersteigt, um Verletzungen beim Anlagen des Schutzbekleidungsstücks oder bei Körgerkantakten zwischen zwei Trägern zu verhindern, Diese komprimierbare KunststoMschicht 3 ist in der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform über eine Kleberschicht £ mit einer a&ußeren Schulzschicht 4 bedeckt, um sie vor nachtelligen äußeren Einflüssen wie etwa Nässe oder Sonnenlicht zu schützen, Ein solcher Nässeschutz ist nicht nur, aber speziell im Falle der Verwendung eines SchaumstoHs als komprimierbaren Kunststoff zu bevorzugen, der ansonsten Wasser aufnehmen könnte, was seine Komprimierbarkeit beeinflussen und außerdem das Gewicht des Schutzbekleidungsstücks erhöhen würde, Und die Einwirkung von Sonnenlicht könnte mit der Zeit zu einer Versprädung des Kunststoffs führen, was wiederum die Kamarimierbarkeit beginträchtigen würde,
Cie vorliegende Erfindung bietet jedenfalls gegenüber dem bekannien Stand der
Technik einen wirksamen Schutz gegen unbeabsichtigte Verletzungen beim Anlegen oder Tragen eines solchen Schutzbekleidungsstücks,
Claims (1)
1. Schutzbekleidungsstück für Menschen- oder Tierkörser, das dazu ausgelagt ist, zumindest einen Körperteit des Trägers zumindest teilweise abzudecken und gegen n Schlag- oder Bissverleizungen durch einen Angreifer zu schützen, und das eine Vielzahl von spitzen Stacheln oder Dornen {1} umfasst, die an einer am Körper des Trägers im Wesentlichen eng anllegenden Textilage (2) befestigt sind und sich vom Körper weg erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass
die spitzen Stacheln oder Damen (1) In eine Schicht aus kamprimierbarem Kunstsic (5) eingebettet sind, deren Dicke die Länge der Stacheln oder Dornen (1) übersteigt, so dass erst bei Anwendung einer äußeren Kraft auf das Bekleidungsstück, die ausreicht, um die Kunstsioffschicht (3) zu komorimieren, die Stacheln oder Darnen (1} aus dieser herausragen urid einen eiwalgen Angreifer verletzen können,
eo
2 Schutzbekleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffschicht (3) bei Anwendung einer äußeren Kraft van zumindest 20 N, zumindest 30 N, zumindest 50 N oder zumindest 100 N komprimijerbar is
3. Schutzbekleidungsstiück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Kunststofschicht (3) die Länge der Stacheln oder Dornen (1) um
zumindest 3 mm, zumindest 5 mm ader zumindest 1 om überstelat. G
A, Schutzbekleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es dazu ausgelegt ist, den Träger gegen Hissverletzungen durch Naubstiere zu schützen, und dass die Dicke der Kunststoffschicht {3} die durchschnittliche Länge der Fangzähne des jeweiligen Raubtjers um zumindest 1 om oder zumindest 1,5 om übersteigt,
5. Schulzbekleidungsstück nach einem der vorangegangenen Ansgrüche, dadurch gekennzeichnet, dass es In seiner Größe und Form an den zumindest einen Zu schützenden Körperteil des Trägers angenässt ist,
„A
7. Schutzbekleidungsstück nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die komprimierbare Kunstistofschicht (3} aus einem Schaumstoff besteht, der In einer an den zumindest einen zu schützenden Körperliail des Trägers angenassten Farm a8eschäurmt wurde,
8, Schutzbekleidungsstück nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die spitzen Stacheln oder Dornen (1} Nägel aus Metall,
VOrZUGSWEISE aus rostfreiem Stahl, noch bevorzugter Dachnapnennägel, sind,
8, Schutzbekleidungssiück nach einem der vorangegangenen Ansprüche, da. durch gekennzeichnet, dass die Außere Oberfläche der kamprimlierbaren Kunststoff.
schicht (3) mit einer Schutzschicht (4), z.B. einer Texiliage, bedeckt ist. 10. Schutzbekleidungsstück nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ss miliels Gurten oder Riemen am Körper des Trägers
fxierbar ist, die vorzugsweise mit Klettverschlüssen versehen sind,
Wien am 10. Oktober 2023
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