AT527633A1 - Laufrad für einen Kran - Google Patents
Laufrad für einen Kran Download PDFInfo
- Publication number
- AT527633A1 AT527633A1 ATA122/2023A AT1222023A AT527633A1 AT 527633 A1 AT527633 A1 AT 527633A1 AT 1222023 A AT1222023 A AT 1222023A AT 527633 A1 AT527633 A1 AT 527633A1
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- hub
- press
- connection
- shaft
- wheel rim
- Prior art date
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D1/00—Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
- F16D1/06—Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end
- F16D1/064—Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end non-disconnectable
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23P—METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
- B23P19/00—Machines for simply fitting together or separating metal parts or objects, or metal and non-metal parts, whether or not involving some deformation; Tools or devices therefor so far as not provided for in other classes
- B23P19/02—Machines for simply fitting together or separating metal parts or objects, or metal and non-metal parts, whether or not involving some deformation; Tools or devices therefor so far as not provided for in other classes for connecting objects by press fit or for detaching same
- B23P19/021—Railroad wheels on axles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
Abstract
Laufrad (1) für einen Kran (100), insbesondere Portalkran, umfassend eine Welle (2) und eine Nabe (3) und einen Radkranz (4), wobei die Welle (2) mittels der Nabe (3) mit dem Radkranz (4) drehfest verbunden ist, wobei die Welle (2) und die Nabe (3) jeweils als Pressverbindungsteil ausgebildet sind und/oder die Nabe (3) und der Radkranz (4) jeweils als Pressverbindungsteil ausgebildet sind, wobei die Welle (2) und die Nabe (3) und/oder die Nabe (3) und der Radkranz (4), vorzugsweise jeweils, zumindest eine Pressverbindung (5) ausbilden, wobei zur Ausbildung der Pressverbindung (5) auf jedem der Pressverbindungsteile jeweils eine Abfolge von zumindest zwei zylindrischen Pressverbindungsflächen (2a-c, 3a-c, 4a-c) ausgebildet ist, wobei jeder der zylindrischen Pressverbindungsflächen (2a-c, 3a-c, 4a-c) eine konische Einführfläche (2d-f, 3d-f, 4d-f) vorgelagert ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Laufrad für einen Kran, insbesondere Portalkran, umfassend eine Welle und eine Nabe und einen Radkranz, wobei die Welle mittels der Nabe mit dem Radkranz drehfest verbunden ist, wobei die Welle und die Nabe jeweils als Pressverbindungsteil ausgebildet sind und/oder die Nabe und der Radkranz jeweils als Pressverbindungsteil ausgebildet sind, wobei die Welle und die Nabe und/oder die Nabe und der Radkranz, Vorzugsweise jeweils, zumindest eine Pressverbindung ausbilden. Im Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Laufrads und einen Kran mit zumindest einem
Laufrad.
Krane, insbesondere Portalkrane, werden zum Transport von Containern oder sonstigen Lasten eingesetzt. Neben dem Heben und Senken, d.h, einer Bewegung in vertikaler Richtung, ist meist auch ein Verstellen von Containern oder sonstigen Lasten in zumindest einer horizontalen Richtung nötig, um die Container bzw. die Last an einem vorbestimmten Platz abzustellen, an Lastkraftwagen zu übergeben, aufeinander zu stapeln, usw. Eine Laufkatze des Krans, auch Krankatze genannt, läuft dabei meist entlang von, auf einem Kranträger eines Krans befestigten, Laufschienen und ermöglicht die Bewegung der Transporteinrichtung in eine erste horizontale Richtung, während der Kran, insbesondere ein
schienengebundener Kran, oft als Ganzes auf, beispielsweise
horizontale Richtung verfahrbar ist,
Um die horizontale Verschiebung der Laufkatze bzw. des Krans zu ermäglichen, stützt sich die Laufkatze bzw. der Kran als Ganzes über Laufräder, die eine Lauf£fläche aufweisen, auf den genannten Laufschienen ab. Die Lau£fschienen, auf denen sich die Laufkatze abstützt, können auch als Laufkatzenschlienen bezeichnet werden. Jene Laufschienen, auf denen sich der Kran als Ganzes abestützt, können auch als Kranschienen bezeichnet werden, Über ein jeweiliges Laufrad zu übertragende Umfangskräfte werden beispielsweise von einem, mit dem Laufrad zusammenwirkenden, Antrieb erzeugt und zur Fortbewegqung der Laufkatze bzw. des Kranes mittels
Reibschluss au£ die Laufschiene übertragen.
Die in einer zu einer Rotationsachse der Welle parallele Richtung, welche auch als axiale Richtung des Laufrads bezeichnet werden kann, wirkenden Kräfte werden auch als Seitenkräfte bezeichnet und entstehen im normalen Fahrbetrieb, z.B. aufgrund des Schräglaufs des Krans auf den Laufschienen. Orthogonal zur Rotationsachse verlaufende Richtungen werden hier auch als radiale Richtungen bezeichnet. Im Weiteren wirken noch radiale Kräfte aufgrund des Eigengewichts des Krans und der Laufkatze bzw. des
Sewichts der zu hebenden Lasten.
Im Stand der Technik ist es bekannt, das komplette Laufrad materialeinstückig aus einem Rohling herzustelien. Das Laufrad umfasst dann zumindest einen Wellenabschnitt zur Verbindung mit dem Antrieb und die Lauffläche zur Abstützung auf der Laufschiene, Diese Lösung ist jedoch erst bei großen
Stückzahlen wirtschaftlich realisierbar, wobei dann die
a 3 N “ dm x A x ae SS er m lm ie wankarhmic acer CE aCan auf X äcder x ünst A GET MILES LS GSSSMNKSS hmLe€ QOCEXT LES A n araasteallt werden her JESteLLt Werden.
a A Sen N vn m 3 Ri Ym est en vg out Din SYyem ar an DET Dom Es Sn en a Rn ex ne SR 5 VS SLMEr Wells, S1LNGm Radkranz und eine: AT SPS CAT a ad H Seas east & A A N TE arı Nass ZUSSMMEILZUDEaNSN.: HLEUZU SC meist Fre eayrbindur ATS ex u N u © „x - A en Wi A Su A Sn X Ada NS £ 7 Nr N AA ET PR vr ax AT A GN + x x vr NE Agat SA ED DS BE VOLL indur MT GEL GEZERLDLLEGIL DE ES le angewende ‚WOODS LS x = x x 3 55 yes SS ya ran Rautfeilies 3 Samy SM ae a 38 aa zu verbindenden Bauteile hierzu in axialer Richtung, x x N 5 Se LSDLS SR EN > Ts 3 ar Saw ax Ka en YmMSS Fa os a Tea sn SELSDL Lelilsweise bis zu einem einen FOrmschliuss festle GÜTE anden, Aha 5 Sans rare ar AN zn Yım seien ef cher ADSAaLZ, LNSLUAMKGET JEDEN) WE DON. MM SL SLONSIS Prasavearh A rchun sw? echen der Nabe un A der We x 1 ar Sesam FEFSSSVSETLDLICLETK A WESCHEN Cr Sal A AR AL BLOG UN AL A ae ey a ex ae en Ta x aa een ns Dane Ye SS SAY nr adkranz sicherzustellen, sın x ents STECKT ES TIMES ‘ 42 .. en a N z area Tora VUmrbhindunessteal len Voarzu Ai Ya ch sim = 5. Saar“ } SWSLLLOSEN Ver eb LANA ED SLR LLeNn VOrZUSSASN, WLE SIE ZL. 0 ET DIN 150823:1877-12 definiert sind ALT LE083: 1877-1 QSeLiNıST SAT el s __ B A + : en » Tas A a RA A are main a N ET a5 aha ss Ci MS A S20022 Al Ze AGO SELiN art AMTS DE mäfi He AUZDEC, Del CLEMM x s x m N Ka a FE SS CiSTr EAN Ey al NA ya N X SR NASEN 5 STE DELL ZU TEC Aer essvearbindur AT € is zwei einander 3 an x x NEE Ne ae Aero A nigegenwick ED Sam ae N Tee era © zer SL S C STWILKKEL de CEMSCHLÜUSSE AUS KISS SE WERE SAL ns x % N ae Fe FE A Ss 5 Fa m aan der EN erben X armale rn ex a eat Auf € ZA ZU MS DENT ALLE % VOSTmabs EC SL UST TE S NL Ahr Lt Si eye AO A A und/oder de RDacdkranz wir 5 srwärmnt ABLE Se F Ash Ar Tat SE ARARA AANDE. Sn KERLE WALL KR WAL EN ung anschließend auf die Welle die Nabe aufgesch . rat durch das Erwärmen der Nabe sr des BRacdkranzes und der damit einhergehenden Weitung der Nabe und/oder des Racdkranzes ist si Na und Welle und/oder Radkrans an x EEE ey ALS, ; s f asien Ya en X Dach Sn be ah Kal KK Tanzen Deim A a men Symean dar ERS SMS OL Na 3 HA Aufschrunmnpfen hat ‚erdings einen sehr hohen Energiebedarf zu Folge, Zudem sind lance Abkühlzeiten erforderlich, was sich negativ auf eine Taktung einem Produktionsprozess BEN an Tan 4 3 SUSWLTKL ©
AT SPS CAT a ad H Seas east & A A N TE arı Nass ZUSSMMEILZUDEaNSN.: HLEUZU SC meist Fre eayrbindur ATS ex u N u © „x - A en Wi A Su A Sn X Ada
NS £ 7 Nr N AA ET PR vr ax AT A GN + x x vr NE Agat SA ED DS BE VOLL indur MT GEL GEZERLDLLEGIL DE ES le angewende ‚WOODS LS
x = x x 3 55 yes SS ya ran Rautfeilies 3 Samy SM ae a 38 aa zu verbindenden Bauteile hierzu in axialer Richtung, x x N 5
Se LSDLS SR EN > Ts 3 ar Saw ax Ka en YmMSS Fa os a Tea sn
SELSDL Lelilsweise bis zu einem einen FOrmschliuss festle GÜTE anden, Aha 5 Sans rare ar AN zn Yım seien ef cher ADSAaLZ, LNSLUAMKGET JEDEN) WE DON. MM SL SLONSIS
Prasavearh A rchun sw? echen der Nabe un A der We x 1 ar Sesam FEFSSSVSETLDLICLETK A WESCHEN Cr Sal A AR AL BLOG UN AL A ae ey a ex ae en Ta x aa een ns Dane Ye SS SAY nr
adkranz sicherzustellen, sın x ents STECKT ES TIMES ‘ 42 .. en a N z area Tora VUmrbhindunessteal len Voarzu Ai Ya ch sim = 5. Saar“ } SWSLLLOSEN Ver eb LANA ED SLR LLeNn VOrZUSSASN, WLE SIE ZL. 0 ET DIN 150823:1877-12 definiert sind ALT LE083: 1877-1 QSeLiNıST SAT el s __ B A + : en » Tas A a RA A are main a N ET a5 aha ss Ci MS A S20022 Al Ze AGO SELiN art AMTS DE mäfi He AUZDEC, Del CLEMM x s x m N Ka a FE SS CiSTr EAN Ey al NA ya N X SR NASEN 5 STE DELL ZU TEC Aer essvearbindur AT € is zwei einander 3 an x x NEE Ne ae Aero A nigegenwick ED Sam ae N Tee era © zer SL S C STWILKKEL de CEMSCHLÜUSSE AUS KISS SE WERE SAL ns x % N ae Fe FE A Ss 5 Fa m aan der EN erben X armale rn ex a eat Auf € ZA ZU MS DENT ALLE % VOSTmabs EC SL UST TE S NL Ahr Lt Si eye AO A A und/oder de RDacdkranz wir 5 srwärmnt ABLE Se F Ash Ar Tat SE ARARA AANDE. Sn KERLE WALL KR WAL EN ung anschließend auf die Welle die Nabe aufgesch . rat durch das Erwärmen der Nabe sr des BRacdkranzes und der damit einhergehenden Weitung der Nabe und/oder des Racdkranzes ist si Na und Welle und/oder Radkrans an x EEE ey ALS, ; s f asien Ya en X Dach Sn be ah Kal KK Tanzen Deim A a men Symean dar ERS SMS OL Na 3 HA Aufschrunmnpfen hat ‚erdings einen sehr hohen Energiebedarf zu Folge, Zudem sind lance Abkühlzeiten erforderlich, was sich negativ auf eine Taktung einem Produktionsprozess BEN an Tan 4 3 SUSWLTKL ©
} SWSLLLOSEN Ver eb LANA ED SLR LLeNn VOrZUSSASN, WLE SIE ZL. 0 ET DIN 150823:1877-12 definiert sind ALT LE083: 1877-1 QSeLiNıST SAT el s __ B A + : en »
Tas A a RA A are main a N ET a5 aha ss Ci MS A S20022 Al Ze AGO SELiN art AMTS DE mäfi He AUZDEC, Del CLEMM x s x m N Ka a FE SS CiSTr EAN Ey al NA ya N X SR NASEN 5 STE DELL ZU TEC Aer essvearbindur AT € is zwei einander 3 an x x NEE Ne ae Aero A nigegenwick ED Sam ae N Tee era © zer SL S C STWILKKEL de CEMSCHLÜUSSE AUS KISS SE WERE SAL ns x % N ae Fe FE A Ss 5 Fa m aan der EN erben X armale rn ex a eat Auf € ZA ZU MS DENT ALLE % VOSTmabs EC SL UST TE S NL Ahr Lt Si eye AO A A und/oder de RDacdkranz wir 5 srwärmnt ABLE Se F Ash Ar Tat SE ARARA AANDE. Sn KERLE WALL KR WAL EN
ung anschließend auf die Welle die Nabe aufgesch . rat durch das Erwärmen der Nabe sr des BRacdkranzes und der damit einhergehenden Weitung der Nabe und/oder des Racdkranzes ist si Na und Welle und/oder Radkrans
an x EEE ey ALS,
; s f asien Ya en X
Dach Sn be ah Kal KK Tanzen Deim
A a
men
Symean dar
ERS SMS OL Na 3 HA
Aufschrunmnpfen hat ‚erdings einen sehr hohen Energiebedarf zu Folge, Zudem sind lance Abkühlzeiten erforderlich, was sich negativ auf eine Taktung einem Produktionsprozess
BEN an Tan 4 3 SUSWLTKL ©
Es hat sich weiters herausgestellt, dass durch Wärmebehandlungsprozesse (z.B. Vergütungsvorgänge oder die Oberflächenhärtung der Lauffläche) in Kombination mit dem Aufschrumpfprozess bzw. den benötigten Übermaßen der Pressverbindungen hohe Eigenspannungen in den Laufrädern entstehen können, Diese Eigenspannungen mindern einerseits die Tragfähigkeit des Laufrads, insbesondere des Radkranzes, und setzen gleichzeitig die Verschleißfestigkeit der Oberfläche, insbesondere der Lau£ffläche des Radkranzes,
herab.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Laufrad der 21ngangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, welches ohne thermische Vorbehandlung der Welle, der Nabe und/oder des
Badkranzes mittels eines Pressverfahrens hergestellt werden
kann.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des unabhängigen
Anspruchs 1.
Erfindungsgemäß ist demnach vorgesehen, dass ZUr Ausbildung der Pressverbindung auf jedem der Pressverbindungsteile jeweils eine Abfolge von zumindest zwei zylindrischen Pressverbindungsflächen ausgebildet ist, wobei jeder der zylindrischen Pressverbindungsflächen eine konische
Einführ£fläche vorgelagert ist.
Durch das Aufteilen der Pressverbindung auf zumindest zwei zylindrische Pressverbindungsflächen ist es möglich, die Pressverbindung als Längspressverband auszuführen, Die Pressverbindungsteile werden also mittels einer auf zumindest ain Pregsverbindungsteil wirkenden Fügekraft gefügt. Es ist dabei nicht notwendig, ein Pressverbindungsteil vorab zu
erwärmen oder zu kühlen.
zylindrischen Pressverbindungsf£iächen.
Bei zwei zylindrischen Pressverbindungsflächen halbiert sich demnach die benötigte zum Fügen benötigte Energie, bei drei zylindrischen Pressverbindungsflächen beträgt sie noch ein
Drittel, usw.
Außerdem ist die Gefahr eines Fressens bzw. Anreibens der am
Fügevorgang beteiligten Pressverbindungsfliächen reduziert.
Dadurch lässt sich der benötigte Energieaufwand zum Fertigen einer Pressverbindung enorm verringern. Beispielsweise ist dann zum Einpressen der Welle in die Nabe und/oder der Nabe in den Radkranz bei einem erfindungsgemäßen Laufrad lediglich 0,5 % bis 1 % der Energie notwendig, welche für das Erwärmen der Nabe und/oder des Radkranzes (normalerweise erfolgt ein Erwärmen auf einen Temperaturunterschied zwischen den zu fügenden FPressverbindungsteilen von 230° € bis 280° C)
notwendig wäre.
Zudem verringert sich der Zeitaufwand {also die Durchlaufzeit) für die Produktion eines Laufrade von zwei Tagen auf eine halbe Stunde, da eine ganztägige Abkühlphase
Für die erwärmten Teile entfällt.
Die konischen Einführflächen übernehmen dabei die Funktion einer Einführfase, Es kann dadurch also sowohl das Fügen als auch die Zentrierung der zu fügenden Bauteile erleichtert
werden.
Der Begriff Welle umfasst im Sinne der Erfindung auch Achsen, welche eine reine Trag- oder Lagerfunktion haben, d.h. eine Übertragung von Drehmomenten über das Laufrad auf die
Kranschiene iet nicht zwingend.
Der Radkranz könnte im Sinne der Erfindung auch als Radreifen oder Felge bezeichnet werden, Der Radkranz umfasst eine in Umfangrichtung umlaufende Lauffläche, weiche sich auf der
Laufschiene abstützt.
Auch der Begriff Nabe ist im Sinne der Erfindung weit zu fassen. Die Nabe könnte auch als Steg des Laufrads bezeichnet werden. Die Nabe ist, zumindest in einem Betriebszustand des Laufrads, auf der Welle befestigt. Im Weiteren umgibt der Radkranz die Nabe in radialer Richtung bezogen auf die Rotationsachse der Welle, In anderen Worten ist der Radkranz an der Außenseite der Nabe befestigt. Die Nabe ist der
Verbindungskörper zwischen Welle und Radkranz.
Die Verbindung zwischen der Welle und der Nabe könnte auch als Welle-Nabe-Verbindung bezeichnet werden. Die Verbindung -wischen der Nabe und dem Radkranz könnte man auch als NabeBadkranz-Verbindung bezeichnen. Das erfindungsgemäße Laufrad weist somit eine Welle-Nabe-Verbindung und/oder eine NabeRadkranz-Verbindung auf. Wenn im Folgenden im Allgemeinen von der „Verbindung“ des Laufrads die Rede ist, so kann es sich im Sinne der Erfindung sowohl um eine Welle-Nabe-Verbindung als auch um eine als Nabe-Radkranz-Verbindung des Laufrads
handeln.
beispielhaft erläutert wird.
Hinsichtlich eines erfindungsgemäßen Verfahrens i8t
vorgesehen, dass
- die Nabe in eine zu einer Rotationsachse der Welle parallel verlaufenden ersten Richtung in den Radkranz derart eingeschoben wird, dass in einem vollständig eingeschobenen Fügezustand eine erste zylindrische Pressverbindungsfläche des Radkranzes mit einer korrespondierenden ersten zylindrischen Pregsverbindungsfläche der Nabe und zumindest eine zweite zvlindrische Pressverbindungs£fläche des Radkranz mit zumindest einer korrespondierenden zweiten zylindrischen Pressverbindungsfläche der Nabe eine
Pressverbindung ausbildet,
- und/oder dass die Welle in die erste Richtung oder in eine zweite, der ersten Richtung entgegengesetzle, Richtung in die Nabe derart eingeschoben wird, dass in ainem vollständig eingeschobenen Fügezustand eine erste zylindrische Pressverbindungsfläche der Nabe mit einer korrespondierenden ersten zylindrischen Pressverbindungsfläche der Welle und zumindest eine zweite zylindrische Pressverbindungsfläche der Nabe mit zumindest einer korrespondierenden zweiten zylindrischen Pressverbindungsfläche der Welle eine Pressverbindung
ausbildet,
Ein erfindungsgemäßer Kran, insbesondere Portalkran, weist zumindest ein Laufrad auf, wobei das Laufrad ein erfindungsgemäßes Laufrad ist. Das erfindungsgemäße Laufrad kam beispielsweise als Laufrad zum Bewegen des Krans entlang
von KEranschienen, d.h, als Kranlaufrad, eingesetzt sein.
Alternativ oder zusätzlich ist es denkbar und möglich, dass das erfindungsgemäße Laufrad ein Laufrad einer Laufkalze, Ah. ein Laufkatzenlaufrad, eines Krans, insbesondere eines
Portalkrans, ist.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung werden
in den abhängigen Ansprüchen definiert.
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass eine erste Pressverbindungsfläche der zumindest zwei zylindrischen Pressverbindungsflächen einen ersten Durchmesser und eine zweite Pressverbindungsfläche der zumindest zwei zylindrischen Pressverbindungsflächen einen zweiten Durchmesser aufweist, wobei der zweite Durchmesser größer als
der erste Durchmesser ausgebildet ist.
Dadurch kann ein bestimmter Weg des Fügevorgangs Ohne KYraftaufwand erfolgen, da die korrespoendierenden Preseverbindungsflächen der Pressverbindungsteile über besagten Weg noch nicht miteinander in Kontakt sind. D.h. eine erste Pressverbindungsflächen eines ersten Sressverbindungteils kann über die Länge, alsc die Längserstreckung in eine Richtung parallel zu der Rotationsachse der Welle, einer zweiten. Pressverbindungsfläche des zweiten Pressverbindungsteils in das zweite Pressverbindungsteil ohne Kraftaufwand eingeführt werden, da die zweite Pressverbindungsfläche ja einen größeren Durchmesser als die erste Pressverbindungsfiäche
aufweist.
Erst wenn die ersten Pregsverbindungsfiächen der Pressverbindungsteile oder die zweiten Pressverbindungsflächen der Pressverbindungsteile aufeinandertreffen, muss eine entsprechende Fügekraft
aufgebracht werden, um die Presgverbindungsteilie zu fügen.
Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass ein Durchmesserunterschied zwischen zwei aufeinander folgenden Pressverbindungsflächen im Bereich einer Pressverbindung >wischen Nabe und Welle zwischen 0,25 um und 0,6 mm, vorzugsweise zwischen 0,3 wm und 0,4 mm, und/oder im Bereich einer Pressverbindung zwischen Nabe und Radkranz zwischen 0,6 mm und 1,2 um, vorzugsweise zwischen 0,7 mm und 0,9 mm,
beträgt.
Dadurch kann einerseits sichergestellt werden, dass die notwenigen Übermaße zum Erreichen einer ausreichend festen Pressverbindung erreicht werden. Andererseits kann durch die richtige Wahl des Durchmesserunterschiedes auch ein
Santriereffekt erreicht werden. Und zwar wird ein erstes
Pressverbindungsteil mittels der ersten PressverbindungsfFläche im Bereich der zweiten Pregsverbindungsfläche eines zweiten Pressfügeteils zentriert, Einem Verkanten der Pressverbindungsteile kann
dadurch vorgebeugt werden.
Vorteilihafterweise kann vorgesehen sein, dass die Pressverbindungsflächen in Richtung einer Rotationsachse der Welle dieselbe Längserstreckung aufweisen, und/oder dass die konischen Einführ£flächen in Richtung der Rotationsachse dieselbe Längserstreckung aufweisen, und/oder dass die konischen Einführflächen jeweils denselben Winkel mit der
Rotationsachse einschließen,
Dadurch kann gewährleistet werden, dass die Pressverbindungs£flächen und/oder die konischen Einführflächen während eines Fügevorgangs gleichzeitig und vollständig
gefügt werden.
Wenn die konischen Einführflächen jeweils denselben Winkel mit der Rotationsachse einschließen, kann für alle
Finführflächen der ideale Winkel gewählt werden.
Bevorzugt beträgt dieser Winkel zwischen 2° und 15°,
vorzugsweise zwischen 3° und 5°.
Bei einer Pressverbindung zwischen Welle und Nabe beträgt der Winkel bevorzugt zwischen 2° und 4°, bei einer
Pressverbindung zwischen Nabe und Radkranz zwischen 4° und
GE, £s kann auch vorgesehen sein, dass auf jedem der
Pressverbindungsteile maximal sechs, vorzugsweise genau drei,
zylindrische Pressverbindungsflächen vorgesehen sind.
Bei mehr als sechs Pressverbindungs£flächen je Pressverbindungsteil verringert sich die zum Fügen benötigte Energie zwar weiter, allerdings bringt dies keine wirklichen zusätzlichen Vorteile, Insbesondere würde auch der Fertigungsaufwand steigen und die tatsächliche Fläche der Pressverbindungsflächen würde kleiner werden. Drei Pressverbindungsflächen je Pressverbindungsteil stelit dabei
einen idealen Kompromiss dar.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass zwischen, vorzugsweise den, zumindest zwei in Richtung einer bzw. der Rotationsachse der Welle aufeinanderfolgenden Pressverbindungsflächen immer eine der konischen
Einführflächen angeordnet ist.
Der Übergang zwischen zwei aufeinanderfolgende Pressverbindungsflächen wird demnach jeweils durch ein
Einführfläche gebildet.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die Welle und die Nabe und/oder die Nabe und der Radkranz zumindest im Bereich der
Pressverbindungs£lächen miteinander verklebt sind.
Über aie Verklebung kann zwischen den Pressverbindungsteilen zusätzlich eine stoffschlüssige Verbindung hergestellt
werden, welche die Stabilität der Verbindung weiter erhöht.
zudem kann der Kleber einen Fügevorgang erleichtern. Und zwar kann der Kleber im Flüssigen Zustand, also vor dem Aushärten, auf die Pressverbindungsflächen von zumindest einem Fressverbindungsteil aufgebracht werden und So während des Fügevorgangs eine Reibung zwischen den Pressverbindungsteilen
verringern.
Durch die Verwendung eines Klebers wäre es auch möglich, das Öbermaß zwischen Welle und Nabe und/oder Nabe und Radkranz zu verringern, wodurch auftretende Eigenspannungen in den
Laufrädern reduziert werden können.
Es kann dabei vorgesehen sein, dass die Weile und adie Nabe und/oder die Nabe und der Radkranz im Bereich der jeweils
gesamten Pressverbindung miteinander verklebt sind.
Es kann auch vorgesehen sein, dass die zumindest eine Pregsverbindung zumindest einen Formschluss aufweist, wobei der Formschluss eine Relativbewegung der Welle gegenüber der Nabe und/oder der Nabe gegenüber dem Radkranz in einer zu der Rotationsachse der Welle parallel verlaufenden ersten Richtung blockiert. Der Formschluss ist, in Richtung der Rotationsachse der Welle gesehen, bevorzugt an einem Ende oder in anderen Worten randlich der Pressverbindung und/oder
vorzugsweise zusätzlich zur Pressverbindung ausgebildet.
Bevorzugt ist auch vorgesehen, dass der Radkranz eine konische Anlagefläche zur Anlage an einem Spreizkegel aufweist, vorzugweise wobei die konische Anlagefläche relativ u der Rotationsachse einen Winkel zwischen 5° und 45°,
bevorzugt zwischen 15° und 30°, aufweist.
Diese kenische Anlagefläche kommt während eines Fügevorgangs an einem Spreizkegel mit einem korrespondierenden Winkel zur Anlage, Beim EFinschieben der Nabe in den Radkranz durch die
Fügekraft wird nicht nur die Nabe in den Radkrangz geschoben,
sondern auch der Radkranz gegen den Spreizkegel gedrückt.
Durch die winklige Ausbildung des Spreizkegels und der
Anlagefläche wird der Radkranz in eine radiale Richtung, also
orthogenal auf die Rotationsachse, des Radkranzes gedehnt,
wodurch die benötigte Fügekraft nochmals verringert werden
kann.
Der Winkel der konischen Anlagefläche bzw, der korrespendierende Winkel des Spreizkegels ist dabei von großer Bedeutung, da nur bei entsprechend gewähltem Winkel ein Spreizen des Radkranzes derart möglich ist, dase nicht
auch der Spreizkegel mit dem Radkranz verpresst wird, Dies ist in oben genanntem Intervall gegeben.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Lauffläche des Radkranzes einen Durchmesser im Bereich von 300 mm bis 1,200 mm, vorzugsweise von 400 mm und bis 1.000 um aufweist, Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass der Durchmesser der Lauffläche des Radkranzes im Bereich von 500 mm bis 710 mm liegt, Da der Durchmesser der Lauf£fläche des Radkranzes ein charakteristisches Maß des Laufrads ist, könnte dieser
Durchmesser auch als Laufraddurchmesser bezeichnet werden,
Günstigerweise ist vorgesehen, dass die Welle und/oder die Nabe und/oder der Radkranz aus Metall, insbesondere Stahl,
besteht oder bestehen.
Es wird an dieser Stelle ausdrücklich festgehalten, dass es sich beim erFindungsgemäßen Laufrad für einen Kran vorzugsweise nicht um ein Laufrad für einen Spielzeugkran,
Modellkran oder Ähnliches handelt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im
Folgenden näher erläutert, Darin zeigen:
Fig. 2 einen als Portalkran ausgebildeten Kran mit erfindungsgemäßen Laufrädern,
Fig. 2a ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Lau£frads in einer schematischen perspektivischen Teilschnittdarstellung,
Fig, 2b das Laufrad gemäß Fig. 2a in einer Teilschnitcttdarstellung,
Fig. Ze eine Welle des Laufrads gemäß Fig, 2a in einer schematischen Seitenansicht,
Fig. 3a ein Teil des Laufrads gemäß Fig. 2a in Seiner Teilschnittdarstellung vor dem Fügen von Welle und Nabe,
Fig. 3b ein Teil des Laufrads gemäß Fig. 2a in einer Teilschnittdarstellung nach dem Fügen von Welle und Nabe,
Fig, 4A das Laufrad gemäß Fig. 2a in einer Teilschnittdarstellung vor dem Fügen von Nabe und Radkranz,
Fig. 4b das Laufrad gemäß Fig. 2a in einer Teilschnittdarstellung nach dem Fügen von Nabe und Radkranz, und
Fig. Sa-d verschiedene weitere Ausführungsformen eines
erfindungsgemäßen Laufrads in einer
Teilschnittdarstelliung.
In Fig. 1 ist ein als Portalkran ausgebildeter Kran 100 zum Transport von nicht dargestellten Containern in einem Containerterminal gezeigt. Der Kran 100 ist entlang einer Längserstreckung von Laufschienen 101, insbesondere Kranlaufschienen, horizontal verfahrbar. In Fig. 1 sind die Laufschlienen 101 lediglich mittels strichpunktierter Linien angedeutet, Der Kran 100 stützt sich über Laufräder 1,
insbesondere Kranlaufräder, auf den Laufschienen 101 ab.
Im Weiteren umfasst der Kran 100 einen nicht näher bezeichneten Kranträger, auf welchem Laufschienen 102 des Krans 100 angeordnet sind. Diese Laufschienen 102 könnten auch als Laufkatzenschienen bezeichnet werden. Eine Laufkatze 102 des Krans 100 ist entlang der Laufschienen 102 in horizontaler Richtung verfahrbar. Die Laufkatze 103 stützt aich über Laufräder 1, in diesem Fall auch
Laufkatzenlaufräder genannt, auf den Laufschienen 102 ab.
In Fig. 1 ist nur eine der beiden Laufschienen 102 dargestellt. In einer alternativen Ausführungsform könnte der Kran 100 auch zwei voneinander beabstandete Kranträger
aufweisen, auf welchen jeweils eine der Laufschienen 102
befestigt ist.
Bei den im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispieien handelt es sich um alternative Ausführungsvarlianten der Verbindung zwischen einer Welle 2 und einer Nabe 3, also ainer Welle-Nabe-Verbindung eines Laufrads 1 und/oder zwischen der Nabe 3 und einem Radkranz 4, also einer NabeRadkranz-Verbindung eines oder des Laufrads 1. Im Folgenden wird auf die Gemeinsamkeiten der gezeigten
Ausführungsbeispiele eingegangen.
In den gezeigten Ausführungsbeispielen besteht die Welle 2, wie dies auch bevorzugt ist, aus Stahl. Die Welle 2 könnte z.B. aus unlegiertem oder niedrig legiertem Vergütungsstahl bestehen. Der Vergütungsstahl weist im vergüteten Zustand qünstigerweise Zugfestigkeiten zwischen 500 MPa (Megapascal =
N/mm?) und 1.000 MPa, auf. Die Nabe 3 ist in den Ausführungsbeispielen, wie dies auch
bevorzugt ist, ebenfalls aus Stahl gefertigt. Günstigerweise
besteht die Nabe aus Baustahl mit Zugfestigkeiten zwischen
250 MPa und 800 MPa., Ein Beispiel für einen geeigneten
Werkstoff für die Nabe 3 ia@at Baustahl 5355J2,
Der in den Ausführungsbeispielen verwendete Radkranz 4 ist bevorzugt aus Stahl gefertigt. Günstigerweise besteht der Radkranz 4 aus einem härtbaren, niedrig legierten Vergütungsstahl mit Zugfestigkeiten zwischen 700 MPa und 1.200 MPa. Beispiele für geeignete Werkstoffe für den
RYadkranz 4 sind 420CrMo4 oder 34CrNiMo6 oder 30CrNiMo8.
#5 kann vorgesehen sein, dass eine Lauffläche 9 des Radkranzes 4 gehärtet ist. Alternativ kann die Lauf£fläche 9 auch nur vergütet sein, Ist die Lauffläche 9 des Radkranzes 4 gehärtet ausgeführt, beträgt die Oberflächenhärte der Lauffläche 9 nach Rockwell günetigerweise zumindest 40 HRC und weniger 60 HRC, bevorzugt zumindest 45 HRC und weniger
als 55 HRC.
A
In den Ausführungsbeispielen ist ein Radkranz 4 mit einer
kreiszylindrischen Lau£ffläche 9 dargestellt,
In den Ausführungsbeispielen beträgt der Durchmesser der Lauffläche 9 des Radkranzes 4 630 mm. Auch andere Werte des Durchmessers in Abhängigkeit von erforderlichen Traglasten
sind, wie eingangs erwähnt, denkbar und möglich.
ine Schienenkopfbreite der Laufschiene 101, 102 beträgt günstigerweise zwischen 50 mm und 150 mm, bevorzugt zwischen
75 vım und 120 mm,
Die radiale Traulast erfindungsgemäßer Laufräder 1, liegt günstigerweise im Bereich von 50 kN bis 800 kN. Bei den bevorzugten Durchmessern der Lauffläche 9, d.h, von 500 mm
bis 710 mm, liegt die radiale Traglast günstigerweise im
zur Rotationsachse 8, betragen günstigerweise bis zu 20 % der
genannten radialen Traglasten.
Die Figuren 2a und 2b zeigen ein ersten Ausführungsbeispiel aines Laufrades 1 in einer schematischen, perspektivischen
Ansicht und einer Teilschnittdarstellung.
Dieses Laufrad 1 weist einen sogenannten Längspressverband auf, Fin Längspressverband ist dadurch gekennzeichnet, dass die zu verbindenden Bauteile zur Ausbildung eines Presssitzes im Wesentlichen die gleiche Temperatur aufweisen und „kalt“
ineinander geschoben werden,
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist sowohl zwischen Welle 2 und Nabe 3 als auch zwischen Nabe 3 und Radkranz 4 jeweils aine Pressverbindung 5 ausgebildet. Die Welle 2, die Nabe 3 und der Radkranz 5 sind demnach als Pressverbindungsteile
ausgebildet.
Über die Pressverbindungen 5 werden die, bezogen auf eine Botationsachse R der Welle 2, in radialer und in UmFfangsrichtung auftretenden Kräfte während des Betriebs des Krans 100 übertragen. Die die Pregsverbindung 5 hervorrufenden Presskräfte sind vorzugsweise in radialer
Richtung bezogen auf die Rotationsachse R ausgerichtet.
Es ist erkennbar, dass auf jedem der Pressverbindungsteile eine Abfolge von zumindest zwei zylindrischen Pressverbindungs£flächen 2a-c, 3A-0, 48a-C vorgesehen ist. In diesem Ausführungsbeispiel sind genau drei ressverbindungsflächen 2a-c, 3a-c, 4a-c je
Pressverhindungsteil vorgesehen, welche damn mit ihren
korrespondierenden Pressverbindungsflächen die
Pressverbindung 5 ausbilden (siehe auch Fig. 2e bis 4b).
Nachdem sowohl zwischen Welle 2 und Nabe 3 als auch zwischen Nabe 3 und Radkranz 4 jeweils eine Pressverbindung 5 vorliegt, weist die Nabe 3 jeweils zwei erste Pressverbindungsflächen 3a, zwei zweite Pressverbindungsflächen 3b und zwei dritte
Pressverbindungsflächen 36 auf.
Die ersten Pressverbindungs£flächen 2a, 3a, 4a weisen dabei einen ersten Durchmesser DL, die zweiten Pressverbindungsflächen 2b, 3b, 4b einen zweiten Durchmesser D2 und die dritten Pressverbindungs£flächen 2e, 3c‚, 4c einen aritten Durchmesser D32 auf. Dabei ist der dritte Durchmesser D2 größer als der zweite Durchmesser D2 und der zweite Durchmesser D2 größer als der erste Durchmesser DIL ausgebildet, Es ist also eine Abstufung in der Abfolge der zylindrischen Pressverbindungsflächen 2a-c, 38-0, 48a-C
erkennbar.
Es ist weiters erkennbar, dass jeder der Pressverbindungsflächen 23-6, 3A-0C, 48a-C eine konische Einführfläche 2d-£, 3d-f, 4d-f vorgelagert ist. Zwischen zwei aufeinanderfolgenden Pressverbindungs£lächen 2a-cC, 384-0, 48-C ist demnach jeweils eine konische Einführfläche 2A-E, 3A-£, 4d-£ angeordnet, welche gleichzeitig auch den Übergang zwischen den aufeinanderfolgenden Pressverbindungsflächen 28-
ce, 3a-c, 4a-c darstellt. Die konischen Einführflächen 2d-f, 3d-£, 4d-£ schließen dabei
jeweils einen Winkel & mit der Rotationsachse R ein.
Bevorzugt liegt dieser Winkel x, je nachdem um welche
Pregsverbindung 5, Welle-Nabe oder Nabe-Radkranz, es sich
handelt in den vorher angeführten Bereichen,
Die Längserstreckungen L1 der Pressverbindungsflächen 2a-C, 3a-c, 4a-c sind innerhalb einer Pressverbindung 5 vorzugsweise gleich groß, Auch die Längseratreckungen L2 der Einführflächen 2d-f, 3d-£, 4d-f sind innerhalb einer
Pressverbindung 5 vorzugsweise gleich groß.
Schlussendlich sind auch die Winkel a, die die Einführflächen 3a-£, 3d-£, 4d-£ mit der Rotationsachse ginschließen,
innerhalb einer Pressverbindung 5 vorzugsweise gleich groß.
Diese Verhältnisse der Durchmesser DL, D2, D3 bzw. der Längserstreckungen Ll, L2 zueinander sind in der Fig. 2c anhand der Welle 2 verdeutlicht. Analog lassen sich diese Verhältnisse aber auch auf die Durchmesser D1, D2, D3 und Längserstreckungen L1 der Pressverbindungsflilächen 3a-c0, 48a-C sowie auf die Längserstreckungen LZ und Winkel @& der Einführflächen 3d-£, 4d-f der der Nabe 3 und des Radkranzes 4
Übertragen.
Darüher hinaus ist ein Formeschluss 6 vorgesehen, welcher eine Relativbewegung der Welle 2 gegenüber der Nabe 3 und der Nabe 3 gegenüber dem Radkranz 4 in einer zu der Rotationsachse R der Welle 2 parallel verlaufenden Richtung blockiert. Der Formschluss 6 ist dabei bevorzugt jeweils am Rand der
Pressverbindungen 5 angeordnet.
Der Formschluss 5 dient auch als Indikator für das Ende des Fügevorgangs. Kommt der Formschluss 6 nämlich zum Tragen, kann das über ein Ansteigen der Fügekraft F erkannt und somit
der Fügevorgang beendet werden.
RZ handeln,
Die konischen Einführflächen 2d-£, 3d-£, 4d-E fungieren weiters als Einführfasen, welche das Einschieben der Nabe 3 in den Radkranz 4 und der Welle 2 in die Nabe 3 erleichtern eine Zentrierung der Nabe 3 gegenüber dem Radkranz 4 und der
Welle 2 gegenüber der Nabe 3 ermöglichen.
Die Pressverbindungsflächen 4a-4c sowie die vorgelagerten Einführflächen 4d-f des Radkranzes 4 begrenzen den Radkranz 4 im Bereich der Pressverbindung 5 somit, bezogen auf die
Rotationsachse R, in radialer Richtung nach innen.
Die Pressverbindungsflächen 3a-3c sowie die vorgelagerten Einführflächen 3d-f der Nabe 3 begrenzt die Nabe 3 im Bereich der Pressverbindung 5 mit dem Radkranz 4, bezogen auf die Kotationsachse R, in radialer Richtung nach außen und im Bereich der Pressverbindung 5 mit der Welle 2, bezogen auf
die Botationsachse R, in radialer Richtung nach innen.
Die Pressverbindungsflächen 2a-2c sowie die vorgelagerten Einführflächen 2d-f der Welle 2 begrenzt die Welle 2 im Bereich der Pressverbindung 5 mit der Nabe 3, bezogen auf die
Rotationsachse BR, in radialer Richtung nach außen,
Die Verbindung zwischen der Nabe 3 und dem Radkranz 4 Bzw. der Welle 2 und der Nabe 3 kann wieder gelöst werden, beispielsweise durch Auspressen der Nabe 3 aus dem Radkranz 4 oder der Welle 2 aus der Nabe 3. Dazu können Lösekräfte in
der Größenordnung von 800 kN bis 1000 kN benötigt werden.
Dies kann z.B. dazu genutzt werden, gewisse Teile des Laufrads 1, wie z.B. den Radkranzs 4, auszutauschen, während andere Teile des Laufrad 1, wie z.B. die Welle 2 und/oder die
Nabe 3, weiterverwendet werden.
Die Fig. 3a zeigt ein Teil des Laufrads 2 in einer Teilschnittdarstellung vor dem Fügen von Welle 2 und Nabe 3
und die Fig, 3b nach dem Fügen von Welle 2 und Nabe 3.
Die Dimensionen der Pregsverbindungsflächen 2a-c0, 3a-0C, 4a-C und insbesondere der Durchmesserverhältnisse der Durchmesser Di, D2, D3 sind in diesen Fiquren nicht maßsatabsgetreu, sondern zum besseren Verständnis des Funktionsprinzips der
Erfindung überzeichnet, dargestellt.
Die Nabe 3 kann auf einer Stützvorrichtung 10 aufliegen, welche auch gleichzeitig als Gegenlager bei einem FÜGeVOoLrganıg dient. Aufgrund der abgestuften Ausbildung der Pressverbindungsflächen 2a-c, 3a-c kann die Welle 2 ohne Kraftaufwand bereits zu großen Teilen in die Nabe 3
eingebracht werden.
Dabei wird die die Welle 2 in der Nabe 3 geführt, und zwar durch die Pressverbindungsflächen Z2a-c, 3a-c. Die erste Pressverbindungsfläche 2a der Welle 2 wird dabei durch die „weite Pressverbindungsfläche 3a der Nabe 3 und die zweite Pressverbindungsfläche 2b der Welle durch die dritte
Pressverbindungsfläche 3c der Nabe 3 geführt.
Das Spiel zwischen Welle 2 und Nabe 3 in der Fig. 5A ist größer dargestellt, um das Verständnis der Erfindung zu erleichtern. Tatsächlich ist dieses Spiel äußerst gering,
beispielsweise im Bereich von 0,1 mm bis 0,5 um,
Fügevorgangs kann dadurch verhindert werden.
Zum Fügen der Welle 2 mit der Nabe 3 wird eine Fügekraft F auf die Welle 2 aufgebracht, Über die konischen Einführflächen 2d-£ und 3d-£ werden die Pressverbindungsflächen 2a-c der Welle 2 in die jeweils korrespondierenden Pressverbindungs£lächen 3a-c der Nabe 3 eingeführt, wodurch sich die Nabe 3 weitet und eine
Pressverbindung 5 hergestellt wird.
Da sich die Welle 2 bereits zu einem großen Teil, hier zu zwei Drittel ihrer Längserstreckung entlang der Rotationsachse RR, in der Nabe 3 befindet, ist nur mehr eine geringere Fnergie zum Fügen, hier ein Drittel der ansonsten notwendigen Energie, notwendig. Das ermöglicht ein Fügen ohne
Erwärmen und/oder Abkühlen eines der Pressverbindungsteile.
Die Fig, 4a zeigt das Laufrad in einer Teilschnittdarstelilung vor dem Fügen von Nabe 3 und Radkranz 4 und die Fig. 4b nach
dem Fügen von Nabe 3 und Radkranz 4.
Auch hier sind die Dimensionen der Pressverbindungsflächen Za-c, 3a-c, 4a-c und insbesondere der Durchmesserverhältnisse der Durchmesser DL, D2, D3 nicht maßstabsgetreu, sondern Zum besseren Verständnis des Funktionsprinzipe der Erfindung
überzeichnet, dargestellt. Der Fügevorgang zwischen Nabe 3 und Radkranz 4 erfolgt im Wesentlichen analog zum Fügevorgang zwischen der Welle 2 und
der Nabe 3, wie hinsichtlich der Fig. 3a und 3b beschrieben,
Es ist hier in diesem Beispiel allerdings zusätzlich ein
Spreizkegel 8 vorgesehen, Der Randkranz 4 liegt mit einer
Spreizkegel 8 einen zu dem Winkel 6 der konischen
Anlagefläche korrespondierenden Winkel aufweist,
Der Winkel B liegt bevorzugt zwischen 5° und 45°, vorzugweise zwischen 15° und 230°, Insbesondere kann der Winkel ß jedoch
15° betragen.
Die Fügekraft F, welche direkt auf die Nabe 3 oder aber auch auf die Welle 2 aufgebracht werden kann, drückt den Radkranz 4 während des Fügevorgangs gegen den Spreizkegel 7, wodurch der Radkranz in radialer Richtung, also in die Richtungen
orthogonal auf die Rotationsachse R, gedehnt wird.
Dadurch sinkt die benötigte Fügekraft F weiter, wodurch ein
Fügevorgang nochmals erleichtert werden kann.
Bei der in den Figuren 3a bis 4b gezeigten Variante es auch möglich die Welle 2 mit der Nabe 3 und die Nabe 3 mit dem Radkranz 4 im Zuge eines einzigen Fügevorgangs zu fügen, wodurch die Produktionsdauer eines Laufrads 1 weiter
verringert werden kann.
Zudem ist sowohl bei der Welle-Nabe-Verbindung als auch bei der Nabe-Welle-Verbindung der Einsatz eines Klebers denkbar. Der Kleber kann, in seiner flüssigen Form, während des Fügevorgangs als reibungemindernd zwischen den Pressverbindungsteilen wirken, uns so die benötigte Fügekraft F weiter reduzieren. Nach dem Aushärten des Klebers verbessert dieser zusätzlich die Stabilität der
Pressverbindungen 5.
Die Fig. Sa bis 5 zeigen verschiedene weitere Ausführungsformen eines Laufrade 1 in einer
Teilschnittdarstellung,
Ca
In der Figur 5a erfolgt das Fügen der Welle 2 mit der Nabe 3 in die erste Richtung R1L, das Fügen der Nabe 3 mit dem Radkranz 4 jedoch in die der ersten Richtung RL
entgegengesetzte Richtung R2.
In der Fiqur 5b sind Nabe 3 und Randkranz 4 einstückig, und insbesondere materialeinstückig, ausgebildet. Es muss also nur die Welle 2 mit der Nabe-Radkranz-Kombination gefügt
werden.
Das Laufrad 1 gemäß Fig. 5c entspricht im Wesentlichen dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3a bis 4b. Jedoch sind an den Znden der Lauffläche 9 umlaufende Spurkränze 9a vorgesehen. Über diese Spurkränze 9a kann eine bessere Führung der Laufräder 1 entlang der Führungsschienen 101 und/oder 102 erreicht werden. Zudem können über die Spurkränze 32a auch
Seitenkräfte besser übertragen werden.
Das Laufrad 1 gemäß Fig. 5d entspricht im Wesentlichen dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5c, wobei Nabe 3 und Radkranz 4 wiederum einstückig, und insbesondere materialeinstückig,
ausgebildet sind.
Grundsätzlich sind alle in den gezeigten sus führungsbeispielen dargestellten Verbindungen zwischen der Nabe 3 und dem Radkranz 4 auch auf die Verbindung Zwischen
der Welle 2 und der Nabe 3, und vice versa, übertragbar.
Es sind auch verschiedenste Kombinationen der gezeigten Ausführungsbeispiele möglich. Es ist beispielsweise auch eine
einstückig Ausbildung von Welle 2 und Nabe 3 denkbar,
Legende
zu den Hinweisziffern:
ı Laufrad
2 Welle 28 erste Pressverbindungsfliäche 2b zweite Pressverbindungsfläche 26 dritte Pressverbindungs£läche 2d erste Einführfläche 2e zweite Einführfläche 2£ dritte Einführ£fläche
3 Nabe 3a erste Pressverbindungs£läche 3b zweite Pressverbindungsf£fliäche äc Aritte Pressverbindungsfiäche 3A erste Einführfläche 3e zweite Einführfläche 3£ dritte Einführfläche
4 Radkranz 4a erste PressverbindungsFfiäche 4b zweite Pressverbindungsfläche 4C dritte Pressverbindungs£läche 4a erste Einführfläche 4e zweite Einführfläche 4 Aritte Einführfläche
5 Pressverbindurk7
& Formschluss
7 Konlsche Anlagefläche
8 Spreizkegel
3 Lauffläche Sa Spurkränsze
10 Stützvorrichtung
100 Kran
RL RZ
Laufschienen Lau£fschienen Laufkatze
erster Durchmesser zweiter Durchmesser dritter Durchmesser Längsersteckung LANgsersteckung Drehachse
erste Richtung zweite Richtung Winkel
Winkel
27
Claims (1)
- 28 Patentansprüche 1. Laufrad (1} für einen Kran (100), insbesonderePortalkran, umfassend eine Welle (2) und eine Nabe (3) und einen Badkranz (4), wobei die Welle (2) mittels der Nabe (3) mit dem Radkranz (4) drehfest verbunden ist, wobei die Welle (2) und die Nabe (3) jeweils als Pressverbindungsteil ausgebildet sind und/oder die Nabe {3} und der Radkranz (4) jeweils als Pressverbindungsteil ausgebildet sind, wobei die Welle {2} ung die Nabe {3} und/oder die Nabe (3) und der Radkranz (4), vorzugsweise jeweils, zumindest eine Pressverbindung (5) ausbilden, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausbildung der Pressverbindung (5) auf jedem der Pressverbindungsteile jeweils eine Abfolge von zumindest zwei zylindrischen Pressverbindungsflächen (Za-c, 3a-c, 4a-c) ausgebildet ist, wobei jeder der zylindrischen Pressverbindungsflächen {(2a-c, 38a-C, 48ec} eine konische Einführfläche (24-£, 3d0-£, 4d-£)vorgelagert ist,2. Laufrad {1} nach Anspruch 1, wobei eine erste Pressverbindungs£fläche (2a, 3a, 4a) der zumindest zwei zylindrischen Pressverbindungsf£lächen {Z2a-c, 3a-o, 4ase} einen ersten Durchmesser (D1} und eine zweite Pressverbindungsfläche (2b, 3b, 4b) der zumindest zwei zylindrischen Pressverbindungs£flächen (2a-©, 3a-C, 43-ce) einen zweiten Durchmesser ({D2) aufweist, wobei derx5.28zweite Durchmesser (D2) größer als der ersteDurchmesser {D1) ausgebildet ist.Laufrad (1) nach Anspruch 2, wobei ein Durchmesserunterschied zwischen zwei aufeinander folgenden Pressverbindungsflächen (2a-c, 38a-C, 4a-c) der zumindest einen Pressverbindung (5) zwischen Welle {2} und Nabe (3) zwischen 0,25 um und 0,6 mm, vorzugsweise zwischen 0,3 mm und 0,4 mm, und/oder der zumindest einen Pressverbindung (5) zwischen Nabe (3) und Radkranz (4) zwischen 0,5 mm und 1,2 mm,vorzugsweise zwischen 0,7 mm und 0,95 mm, beträgt.Laufrad {1} nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Presgsverbindungsflächen (2a-c, 3a-c, 4a-c) der zumindest einen Presgsverbindung (5) zwischen Welle (2) und Nabe (3) und/oder Nabe (3) und Radkranz (4) in Richtung einer Retationsachse ({R}) der Welle (2) dieselbe Längserstreckung ({L1) aufweisen, und/oder wobei die konischen Einführflächen (2d-£, 3d-£, 4d-£) der zumindest einen Pregsverbindung {5} zwischen Weile {2} und Nabe (3} und/oder Nabe (3) und Radkranz (4) in Richtung der Rotationsachse {R} dieselbe Längserstreckung (12) aufweisen, und/oder wobei die konischen Einführflächen (2d-£, 3d-£, 4Q-£) der zumindest einen Pressverbindung {5} zwischen Welle (2) und Nabe ({3}) und/oder Nabe (3} und Radkranz (4) jeweilsdenselben Winkel {oa} mit der Rotationsachse {(R)einschließen.Laufrad {1} nach Anspruch 4, wobei der Winkel (0) zwischen 2° und 15°, vorzugsweise zwischen 2° und 4° bei der zumindest einen Pressverbindung {5} zwischenWelle {2} und Nabe {3} und/oder zwischen 4° und 6° bei10.30der zumindest einen Pressverbindung (5) zwischen Nabe(3} und Radkranz (4), beträgt.Laufrad (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei auf jedem der Pressverbindungsteile maximal sechs, vorzugsweise genau drei, zylindrische Pressverbindungsflächen {(2a-c, 3a-c, 48-0) vorgesehensind.Laufrad (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei zwischen, vorzugsweise den, zumindest zwei in Richtung einer bzw. der Rotationsachse {R}) der Welle (2) aufeinanderfolgenden Pressverbindungs£flächen (2a-cC, 38©, 4a-c} immer eine der konischen Einführflächen {2d-£,3A-£, 4d-E) angeordnet ist.Laufrad (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Welle (2) und die Nabe {3} und/oder die Nabe {3} und der Radkranz {4} zumindest im Bereich der Pressverbindungesflächen (2a-c, 38-0, 4a-c) miteinanderverklebt sind.Laufrad (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die zumindest eine Pressverbindung {5} zumindest einen Formechluses (6) aufweist, wobei der Formschluss (6) eine Belativbewegung der Welle (2) gegenüber der Nabe (3} und/oder der Nabe (3} gegenüber dem Radkranz (4) in einer zu der Rotationsachse {R} der Welle parallelverlaufenden Richtung blockiert.Laufrad {1} nach einem der Ansprüche 1 bis 29, wobei der Radkranz (4) eine konische Anlagefläche (7) zur Anlage an einem Spreizkegel (8) aufweist, vorzugweise wobeidie konische Anlagefläche (7) mit der Rotationsachse{R} einen Winkel (B}) zwischen 5° und 45°, bevorzugtzwischen 15° und 30°, einschliießt,.11. Verfahren zur Herstellung eines Laufrads (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass- die Nabe {3} in eine zu einer Rotationsachse (R) der Welle (2) parallel verlaufenden ersten Richtung {RL} in den Radkranz (4) derart eingeschoben wird, dass in einem vollständig eingeschobenen Fügezustand eine erste zylindrische Pressverbindungsfläche (4a) des Radkranzes (4) mit einer korrespondierenden ersten zylindrischen Pressverbindungs£fläche (3a) der Nabe {3} und zumindest eine zweite zylindrische PressverbindungsFfläche (4b, 4c) des Radkranzes {4) mit zumindest einer korrespondierenden zweiten zylindrischen Pressverbindungsfläche (3b, 3e} der Nabe {2} eine Pressverbindung (5) ausbildet,- und/oder dass die Welle (2) in die erste Richtung {RL )oder in eine zweite, der ersten Richtung {RL} entgegengesetzte, Richtung {R2} in die Nabe {3} derart eingeschoben wird, dass in einem vollständig eaingeschobenen Fügezustand eine erste zylindrische Pressverbindungsfläche (3a) der Nabe {3} mit einer korrespondierenden ersten zylindrischen Pregsverbindungsfläche (2a) der Welle {2} und zumindest eine zweite zylindrische Pressverbindungsfläche (3b, 3c) der Nabe {3} mit zumindest einer korrespondierenden zweiten zylindrischen Pressverbindungsfläche (2b, 20} derWelle (2) eine Pressverbindung (5) ausbildet.12, Verfahren nach Anspruch 11, wobei der Radkranz {4} vordem Einschieben der Nabe (3) mit einer konischenAnlagefläche (7) auf einen Spreizkegel (8) aufgesetzt wird, wobei der Radkranz {4} beim Einschlieben der Nabe {23} durch eine zum Einschieben der Nabe (3) in den Radkranz (4) auf die Nabe aufgebrachte Kraft und den Spreizkegel (8) in eine radiale Richtung des Radkranzes{4} gedehnt wird.13, Kran (100), insbesondere Portalkran, mit zumindest einem Laufrad (1), dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad (1} ein Laufrad {1} nach einem der Ansprüche 1bis 10 ist,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA122/2023A AT527633B1 (de) | 2023-10-13 | 2023-10-13 | Laufrad für einen Kran |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA122/2023A AT527633B1 (de) | 2023-10-13 | 2023-10-13 | Laufrad für einen Kran |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT527633A1 true AT527633A1 (de) | 2025-04-15 |
| AT527633B1 AT527633B1 (de) | 2026-01-15 |
Family
ID=95337925
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA122/2023A AT527633B1 (de) | 2023-10-13 | 2023-10-13 | Laufrad für einen Kran |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT527633B1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1011228B (de) * | 1954-05-14 | 1957-06-27 | Siemens Ag | Anordnung an einer mittels eines Druckmittels zusammenzufuegenden oder zu loesenden Pressverbindung eines inneren Teiles mit einem aeusseren Teil |
| DE1848791U (de) * | 1960-09-15 | 1962-03-22 | Siemens Ag | Pressverbindung einer welle mit einer nabe. |
| WO2006048392A1 (de) * | 2004-11-03 | 2006-05-11 | Zf Lenksysteme Gmbh | Vorrichtung zur übertragung von drehmomenten |
| EP3395744A1 (de) * | 2017-04-26 | 2018-10-31 | Hans Künz GmbH | Laufrad für einen kran |
-
2023
- 2023-10-13 AT ATA122/2023A patent/AT527633B1/de active
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1011228B (de) * | 1954-05-14 | 1957-06-27 | Siemens Ag | Anordnung an einer mittels eines Druckmittels zusammenzufuegenden oder zu loesenden Pressverbindung eines inneren Teiles mit einem aeusseren Teil |
| DE1848791U (de) * | 1960-09-15 | 1962-03-22 | Siemens Ag | Pressverbindung einer welle mit einer nabe. |
| WO2006048392A1 (de) * | 2004-11-03 | 2006-05-11 | Zf Lenksysteme Gmbh | Vorrichtung zur übertragung von drehmomenten |
| EP3395744A1 (de) * | 2017-04-26 | 2018-10-31 | Hans Künz GmbH | Laufrad für einen kran |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT527633B1 (de) | 2026-01-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP3090188B1 (de) | Stanzniet | |
| DE19815407A1 (de) | Verbindungseinrichtung zum Verbinden zweier Bauteile, Kombination der Verbindungseinrichtung mit den beiden Bauteilen und Verfahren zur Herstellung einer Verbindung zwischen zwei Bauteilen | |
| EP0758039A1 (de) | Ankerschiene für die Bautechnik | |
| EP3472086B1 (de) | Anschlagpunkt zum einsetzen in eine hinterschnittene öffnung | |
| EP3690260B1 (de) | Halbhohlstanzniet, eine stanznietverbindung aus mindestens zwei bauteilen mithilfe des halbhohlstanzniets sowie ein verfahren zum verbinden der bauteile mit dem halbhohlstanzniet | |
| DE60104829T2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines rohrförmigen Teiles mit einem hydrogeformten Verbindungselement | |
| DE102015007470A1 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Welle-Nabe-Verbindung | |
| DE102008013227A1 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Verbindung zwischen einer Welle und einem Hülsenabschnitt | |
| DE3302762A1 (de) | Verfahren zur befestigung eines bauteils am aussenumfang eines rohrs | |
| DD291811A5 (de) | Selbstbohrender blindniet und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE3347503C2 (de) | Selbstsichernder Sperrbolzen | |
| WO2018130329A1 (de) | Bauteilverbund von mindestens zwei bauteilen und ein verfahren zur herstelllung eines form- und/oder kraftschlüssig gefügten bauteilverbundes | |
| DE2512843B2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Tragrolle für Transportbänder oder Rollenbahnen | |
| AT527633A1 (de) | Laufrad für einen Kran | |
| DE102010044902B4 (de) | Verfahren zum Einbringen einer Gewindehülse in ein Werkstück und Fügeverbindung zwischen Gewindehülse und Werkstück | |
| EP1395386A1 (de) | Schweisstechnisch gebaute nockenwelle, verfahren zu ihrer herstellung sowie dazu benötigte nocken | |
| WO2008012043A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer welle-nabe- verbindung | |
| EP1834518B1 (de) | Stützvorrichtung für eine Rolle, insbesondere einer Rundballenpresse, und Verfahren zum Herstellen einer solchen Rolle | |
| DE102005026499A1 (de) | Lageranordnung | |
| EP3863780B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum einprägen von oberflächenstrukturen in eine innenseite eines rohrs oder eines ventilschafts eines tellerventils | |
| DE10228479B4 (de) | Stütze für den Baubereich | |
| DE102006031564A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines rotationssymmetrischen Teils, insbesondere Welle | |
| DE102019116528A1 (de) | Kugelkäfig gebildet aus Segmenten, Verfahren zur Herstellung eines Kugelkäfigs aus Segmenten und Werkzeug für den Aufbau des Kugelkäfigs aus Segmenten | |
| DE102020105259A1 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Spreizankers und Spreizanker | |
| EP1935834A1 (de) | Teleskopschuss |