AT527634A1 - Verschlussvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Verschlussvorrichtung (1), umfassend ein erstes Verschlusselement (2), umfassend ein erstes elektromagnetisches Element (3); ein gegenüberliegendes zweites Verschlusselement (4), umfassend ein zweites Element (5), das vom ersten elekt- romagnetischen Element (3) magnetisch anziehbar und/oder magnetisch abstoßbar ist; wobei das erste (2) und das zweite Verschlusselement (4) zueinander bewegbar sind; eine magnetische Anziehung zwischen dem ersten elektromagnetischen Element (3) und dem zweiten Element (5) eine Anziehung zwischen dem ersten (2) und dem zweiten Verschlusselement (4) bewirkt; und eine magnetische Abstoßung zwischen dem ersten elektromagnetischen Element (3) und dem zweiten Element (5) eine Abstoßung zwischen dem ersten (2) und dem zweiten Verschlusselement (4) bewirkt.
Description
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Verschlussvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Verschlussvorrichtung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Verschlussvorrichtung anzugeben, welche einen sicheren Verschluss bildet, der unabhängig von mechanischen äußeren Eingriffen 1Lö5s-
bar ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst mit einer Ver-
schlussvorrichtung, umfassend
— ein erstes Verschlusselement, umfassend ein erstes elektromagnetisches Element;
— ein gegenüberliegendes zweites Verschlusselement, umfassend ein zweites Element, das vom ersten elektromagnetischen Element magnetisch anziehbar und magnetisch abstoßbar ist;
— wobei das erste und das zweite Verschlusselement zueinander bewegbar sind;
— eine magnetische Anziehung zwischen dem ersten elektromagnetischen Element und dem zweiten Element eine Anziehung zwischen dem ersten und dem zweiten Verschlusselement bewirkt;
— und eine magnetische Abstoßung zwischen dem ersten elektromagnetischen Element und dem zweiten Element eine AbstoBung zwischen dem ersten und dem zweiten Verschlusselement bewirkt.
Damit ist es möglich, durch Anziehung der Verschlusselemente einen Verschluss herzustellen und durch Aufhebung der Anziehung zwischen den Verschlusselementen oder Abstoßung der Verschlusselemente einen Verschluss zu lösen oder zu Öffnen. Die Herstellung und das Lösen des Verschlusses sind damit ohne mechanische äußere Einflüsse, beispielsweise ein Drehen eines Bolzens, ein Umlegen eines Schalters, ein Verschieben einer Führung etc., durchführbar. Die Verschlussvorrichtung ist zudem kostengünstig herstellbar, was insbesondere in der Mas-
senproduktion relevant ist. Durch den Aufbau der Verschluss-
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vorrichtung ist lediglich für eine Öffnung ein kurzer Stromfluss notwendig, womit die Verschlussvorrichtung besonders für einen Batteriebetrieb geeignet ist. In einem geschlossenen Zustand ist kein Stromfluss erforderlich, um die Ver-
schlussvorrichtung geschlossen zu halten.
Das Herstellen eines Verschlusses führt zu einem Zustand, bei dem das erste und das zweite Verschlusselement zueinander geführt sind und eine anziehende Kraft zwischen ihnen wirkt. Das Lösen und Öffnen eines Verschlusses führt zu einem Zustand, bei dem das erste und das zweite Verschlusselement voneinander weggeführt sind und zwischen ihnen entweder eine
abstoßende Kraft oder keine Kraft wirkt.
Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung, die einzeln oder in Kombination miteinander einsetzbar sind, sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Vorteilhaft ist es, wenn das erste Verschlusselement eine erste Verschlussfläche und das zweite Verschlusselement eine zweite Verschlussfläche aufweist und, dass ein Verschluss durch die erste und die zweite Verschlussfläche herstellbar ist. Die Verschlussflächen können durch im Wesentlichen ebene Flächen gebildet werden. Diese können einen Verschluss ausbilden, wenn sie aneinander geführt werden. Die Verschlussflächen können auch durch miteinander verzahnbare Elemente gebildet werden, welche bei einem Zueinanderführen eine Verzahnung ausbilden können, wobei dadurch ein Verschluss herstellbar ist. Die Verschlussflächen können fest oder flexibel, beispielsweise durch ein elastisch verformbares Materi-
al, ausgebildet sein.
Durch diese Maßnahme kann ein besonders sicherer Verschluss
hergestellt werden.
Vorteilhaft ist es, wenn das erste elektromagnetische Element
eine Magnetspule umfasst.
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Vorteilhaft ist es, wenn das erste elektromagnetische Element
einen ersten Permanentmagnet umfasst.
Das erste elektromagnetische Element kann in dieser Ausgestaltung einen Permanentelektromagnet bzw. einen Elektropermanentmagnet, also eine Kombination aus Magnetspule und Per-
manentmagnet, umfassen.
Vorteilhaft ist es, wenn das erste elektromagnetische Element
einen Magnetkern umfasst.
Durch diese Maßnahme kann eine effektive Führung eines magnetischen Flusses des ersten elektromagnetischen Elements erzielt werden. Außerdem wird mit diesem Merkmal eine Anziehung erreicht, wenn das zweite Element einen Permanentmagnet um-
fasst.
Vorteilhaft ist es, wenn das zweite Element einen zweiten Permanentmagnet und/oder ein magnetisch anziehbares Material
umfasst.
Durch diese Maßnahme wird die Verschlussvorrichtung weiter verbessert. Umfasst das zweite Element einen Permanentmagnet, so kann eine Abstoßung zwischen dem ersten und dem zweiten Verschlusselement bewirkt werden. Umfasst das zweite Element ein magnetisch anziehbares Material, beispielsweise ein Blech, einen Eisenkern, einen Ferrit, ein ferromagnetisches Material oder Ähnliches, so werden die Herstellungskosten der
Verschlussvorrichtung reduziert.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Verschlussvorrichtung einen drehbar gelagerten Rasthaken umfasst, der elektromagnetisch vom ersten elektromagnetischen Element betätigbar ist und über welchen das erste und das zweite Verschlusselement
verbindbar sind.
Durch diese Maßnahme kann ein ungewünschtes Öffnen der Ver-
schlussvorrichtung unter Belastung effektiv verhindert wer-
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den. Außerdem entsteht hier dadurch ein besonderer Synergieeffekt, dass der Rasthaken genau dann betätigt wird, wenn auch das erste elektromagnetische Element angesteuert wird,
nämlich bei einer Öffnung des Verschlusses.
Vorteilhaft ist es, wenn
— ein erstes Paar aus dem ersten elektromagnetischen Element und dem zweiten Element gebildet wird, wobei das erste elektromagnetische Element eine Magnetspule und einen ersten Permanentmagnet umfasst und das zweite Element einen zweiten Permanentmagnet und/oder ein magnetisch anziehbares Material umfasst, und/oder
— ein zweites Paar aus dem ersten elektromagnetischen Element und dem zweiten Element gebildet wird, wobei das erste elektromagnetische Element eine Magnetspule umfasst und das zweite Element einen zweiten Permanentmagnet umfasst, und
— dass die Verschlussvorrichtung eine Mehrzahl an ersten und/oder zweiten Paaren und/oder zumindest ein erstes
und zumindest ein zweites Paar umfasst.
Diese Paare aus erstem elektromagnetischem Element und zweiten Element stellen besonders vorteilhafte Ausbildungen von Paaren dar. Außerdem ist es besonders vorteilhaft, wenn mehr als ein Paar, insbesondere unterschiedliche Paare, vorhanden sind. Dadurch können die Eigenschaften der Paare besonders vorteilhaft kombiniert werden. Vorteilhaft ist es dabei auch, wenn jeweils die ersten elektromagnetischen Elemente, welche eine Energieversorgung benötigen, beide am gleichen Verschlusselement, beispielweise am ersten Verschlusselement, angeordnet sind, sodass das andere Verschlusselement, beispielsweise das zweite Verschlusselement, rein passiv ist und
keine Ansteuerung oder Energieversorgung benötigt. Vorteilhaft ist es, wenn die Verschlussvorrichtung eine
elektronische Schaltung zur Ansteuerung des ersten elektro-
magnetischen Elements und/oder eine Energieversorgung auf-
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weist und/oder zum drahtlosen Empfang von Steuerbefehlen ein-
gerichtet ist.
Durch die Einrichtung der Verschlussvorrichtung zum drahtlosen Empfang von Steuerbefehlen wird die Verschlussvorrichtung noch flexibler und unabhängiger von äußeren mechanischen Eingriffen.
Die Energieversorgung kann dabei über eine Batterie, einen Akkumulator oder auch über nach außen geführte Kontakte, beispielsweise Schleifkontakte, erfolgen, die mit äußeren Kon-
takten zusammenwirken.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispie-
len näher erläutert.
ES zeigen beispielhaft:
Fig. 1: Einen Schnitt durch eine schematische Darstellung einer beispielhaften ersten Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Verschlussvorrichtung in einem verschlossenen Zustand,
Fig. 2: Einen Schnitt durch eine schematische Darstellung einer beispielhaften ersten Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Verschlussvorrichtung in einem geöffneten Zustand,
Fig. 3: Einen Schnitt durch eine schematische Darstellung einer beispielhaften zweiten Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Verschlussvorrichtung in einem verschlossenen Zustand,
Fig. 4: Einen Schnitt durch eine schematische Darstellung einer beispielhaften zweiten Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Verschlussvorrichtung in einem geöffneten Zustand, und
Fig. 5: Einen Schnitt durch eine schematische Darstellung einer beispielhaften dritten Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Verschlussvorrichtung in
einem verschlossenen Zustand.
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Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine schematische Darstellung einer beispielhaften ersten Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Verschlussvorrichtung 1 in einem verschlos-
senen Zustand.
Die Verschlussvorrichtung 1 umfasst ein erstes Verschlusselement 2, das ein erstes elektromagnetisches Element 3 umfasst, und ein gegenüberliegendes zweites Verschlusselement 4, das ein zweites Element 5 umfasst, das vom ersten elektromagnetischen Element 3 magnetisch anziehbar und/oder magnetisch abstoßbar ist. Das erste Verschlusselement 2 und das zweite Verschlusselement 4 sind zueinander bewegbar. Die beiden Verschlusselemente 2, 4 können im Wesentlichen quaderförmig oder
streifenförmig ausgeführt sein.
In einer Ausführungsvariante weist das erste Verschlusselement 2 eine erste Verschlussfläche 6 und das zweite Verschlusselement 4 eine zweite Verschlussfläche 7 auf, wobei durch die erste Verschlussfläche 6 und die zweite Verschlussfläche 7 ein Verschluss herstellbar ist. Ein Verschluss bedeutet, dass die beiden Verschlusselemente 2, 4 so zueinander geführt sind. In einer Ausführungsvariante kann durch die Verschlussflächen 6, 7 im Wesentlichen ein Kontakt zwischen
den Verschlusselementen 2, 4 hergestellt werden.
Das erste elektromagnetische Element 3 ist mit dem ersten Verschlusselement 2 starr verbunden, sodass eine Kraft, die auf das erste elektromagnetische Element 3 wirkt, auch auf das erste Verschlusselement 2 wirkt. In gleicher Weise verhält es sich mit dem zweiten Verschlusselement 4 und dem zweiten Element 5. Das Zusammenwirken durch eine magnetische Abstoßung oder magnetische Anziehung des ersten elektromagnetischen Elements 3 und des zweiten Elements 5 bewirkt somit eine Anziehung oder Abstoßung des ersten Verschlusselements 2
und zweiten Verschlusselements 4.
Eine magnetische Anziehung zwischen dem ersten elektromagne-
tischen Element 3 und dem zweiten Element 5 bewirkt eine An-
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ziehung zwischen dem ersten 2 und dem zweiten Verschlusselement 4. Die magnetische Anziehung zwischen dem ersten elektromagnetischen Element 3 und dem zweiten Element 5 kann auch eine Abstandsverringerung oder einen Verschluss zwischen dem
ersten 2 und dem zweiten Verschlusselement 4 bewirken.
Eine magnetische Abstoßung zwischen dem ersten elektromagnetischen Element 3 und dem zweiten Element 5 bewirkt eine Abstoßung zwischen dem ersten 2 und dem zweiten Verschlusselement 4. Die magnetische Abstoßung zwischen dem ersten elektromagnetischen Element 3 und dem zweiten Element 5 kann auch eine Abstandsvergrößerung oder eine Öffnung zwischen dem ers-
ten 2 und dem zweiten Verschlusselement 4 bewirken.
Das erste elektromagnetische Element 3 kann eine Magnetspule 8 und/oder einen ersten Permanentmagnet 9 und/oder einen Eisenkreis 10 umfassen. Das zweite Element 5 kann einen zweiten Permanentmagnet und/oder ein magnetisch anziehbares Material umfassen, beispielsweise ein Blech, einen Eisenkern, einen
Ferrit, ein ferromagnetisches Material oder Ähnliches.
Von der Erfindung sind unterschiedliche Kombinationen von Ausführungen des ersten elektromagnetischen Elements 3 und
des zweiten Elements 5 umfasst.
Eine erste mögliche Kombination wird einerseits durch ein erstes elektromagnetisches Element 3 gebildet, das eine Magnetspule 8 und einen ersten Permanentmagnet 9 umfasst. Ein Magnetkern 10 kann optional vorhanden sein. Das erste elektromagnetische Element 3 umfasst damit in dieser Ausführungsform einen Permanentelektromagnet bzw. PEM. Ein PEM ist eine Kombination aus Magnetspule 8 und Permanentmagnet 9. Ist die Magnetspule 8 spannungslos, so wirkt das Magnetfeld des Permanentmagneten 9 nach außen. Wird die Magnetspule 8 mit einer definierten Spannung beaufschlagt, so bringt sie das nach auBen wirkende Magnetfeld des Permanentmagneten 9 zum Erliegen. Die erste mögliche Kombination wird andererseits durch ein
zweites Element 4 gebildet, das ein magnetisch anziehbares
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Material - beispielsweise ein ferromagnetisches Material wie ein Blech, einen Eisenkern etc. - umfasst. Der PEM und das magnetisch anziehbare Material ziehen sich magnetisch an, wenn der PEM spannungslos ist. Damit verschließt die Verschlussvorrichtung 1 bzw. ein verschlossener Zustand wird gehalten. Wird der PEM mit Spannung beaufschlagt, so kommt sein nach außen wirkendes Magnetfeld zum Erliegen und es besteht keine Anziehung mehr zwischen dem ersten elektromagnetischen Element 3 und dem zweiten Element 5. Die Verschlussvorrichtung 1 kann damit durch leichte Krafteinwirkung von außen ge-
öffnet werden.
Eine zweite mögliche Kombination unterscheidet sich von der ersten möglichen Kombination dadurch, dass das zweite Element 5 einen zweiten Permanentmagneten umfasst. Der erste Permanentmagnet 9 und der zweite Permanentmagnet sind so angeordnet, dass sie sich magnetisch anziehen. Die Verschlussvorrichtung 1 wird, ebenso wie bei der ersten möglichen Kombination, durch eine Beaufschlagung des PEM mit einer Spannung geöffnet. Zusätzlich kann hierbei eine höhere Spannung angelegt werden, die das nach außen wirkende Magnetfeld des Permanentmagneten 9 bzw. des PEM nicht nur zum Erliegen bringt sondern umkehrt bzw. umpolt. Damit findet eine magnetische Abstoßung zwischen dem ersten elektromagnetischen Element 3 und dem zweiten Element 5 bzw. dem zweiten Permanentmagneten statt, die ein Öffnen des Verschlusses bzw. der Verschluss-
vorrichtung 1 bewirkt.
In einer dritten möglichen Kombination umfasst das erste elektromagnetische Element 3 eine Magnetspule 8 und das zweite Element 5 einen zweiten Permanentmagnet. Wird die Magnetspule 8 mit Spannung beaufschlagt, so findet eine Abstoßung zwischen dem ersten elektromagnetischen Element 3 und dem
zweiten Element 5 statt. Eine vierte mögliche Kombination unterscheidet sich von der
dritten möglichen Kombination dadurch, dass das erste elekt-
romagnetische Element 3 zusätzlich einen Magnetkern 10 um-
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fasst. Der Magnetkern 10 kann beispielsweise einen Ferrit, ein Blechpaket, ein ferromagnetisches Material etc. umfassen. Zusätzlich zur Abstoßung bei einer Beaufschlagung der Magnetspule 8 mit Spannung findet damit eine verbesserte Anziehung des ersten elektromagnetischen Elements 3 und des zweiten Elements 5 statt, wenn die Magnetspule 8 nicht mit Spannung
beaufschlagt wird.
Alle Kombinationen eint, dass lediglich für eine Öffnung eines Verschlusses eine Spannung bzw. elektrische Energie notwendig ist. Ein Verschluss bzw. ein verschlossener Zustand
kann ohne Spannung bzw. elektrische Energie gehalten werden.
Eingesetzt werden kann die Verschlussvorrichtung 1 zum Herstellen und Öffnen eines Verschlusses für einen Gegenstand 14, beispielsweise ein Gehäuse, eine Klappe, einen Behälter
oder Ähnliches.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch eine schematische Darstellung einer beispielhaften ersten Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Verschlussvorrichtung 1 in einem geöffneten
Zustand.
Ein geöffneter Zustand wird durch eine Abstoßung des ersten elektromagnetischen Elements 3 und des zweiten Elements 5 erreicht werden. Der Zustand kann auch erreicht werden, indem eine Anziehung zwischen dem ersten elektromagnetischen Element 3 und dem zweiten Element 5 aufgehoben wird, beispielsweise indem eine Magnetspule 8 derart mit Spannung beaufschlagt wird, dass sie das Magnetfeld eines Permanentmagnets 9 aufhebt.
Zusätzlich kann in einer weiteren Ausführungsform bei allen Kombinationen ein Rasthaken 11 vorgesehen sein. Der in den Fig. 3 bis 5 dargestellte Rasthaken 11 verbindet das erste Verschlusselement 2 mit dem zweiten Verschlusselement 4 und unterstützt damit einen Verschluss der Verschlussvorrichtung
1. Der Rasthaken 11 greift dabei mit einer Nase in ein Gegen-
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stück ein. Der Rasthaken 11 ist drehbar gelagert und umfasst ein magnetisch anziehbares Element 13, über den der Rasthaken 11 betätigbar ist. Betätigbar heißt, dass die Nase des Rasthakens 11 das Gegenstück verlässt bzw. freigibt und somit eine Verbindung zwischen dem ersten Verschlusselement 2 und dem zweiten Verschlusselement 4 gelöst wird. Der Rasthaken 11 wird bei einem Öffnungsvorgang, bei dem das erste elektromechanische Element 3 betätigt bzw. die Magnetspule 8 mit Spannung beaufschlagt wird, vom ersten elektromechanischen Element 3 betätigt werden. Dies funktioniert dadurch, dass ein vom ersten elektromagnetischen Element 3 bzw. von der Magnetspule 8 aufgebautes Magnetfeld auf das magnetisch anziehbare Element 13 des Rasthakens 11 wirkt und diesen betätigt bzw. dreht. Um diesen Vorgang zu unterstützen ist in einer Ausführungsvariante ein Magnetkreis 10 zum magnetisch anziehbaren Element 13 geführt. Das magnetisch anziehbare Element 13 kann einen Permanentmagneten oder ein magnetisch anziehbares Material, beispielsweise ein Blech, einen Eisenkern, einen Ferrit, ein ferromagnetisches Material oder Ähnliches, umfassen. Der Rasthaken 11 weist außerdem ein Rückstellelement 12 auf, womit der Rasthaken 11 nach einer Betätigung von einer betätigten Position in eine nicht-betätigte Position zurückgestellt wird.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch eine schematische Darstellung einer beispielhaften dritten Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Verschlussvorrichtung in einem verschlosse-
nen Zustand.
In dieser Ausführungsvariante ist ein erstes Paar und ein zweites Paar, jeweils gebildet aus einem ersten elektromagnetischen Element 3 und einem zweiten Element 5, gezeigt. Die Verschlussvorrichtung 1 kann eine Mehrzahl von Paaren umfassen, welche im Aufbau gleich oder unterschiedlich sind. Zweckmäßig sind unterschiedliche Paare, die sich in ihren Eigenschaften bzgl. magnetischer Abstoßung und magnetischer An-
ziehung ergänzen.
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Obwohl die Erfindung im Detail durch das bevorzugte Ausführungsbeispiel näher illustriert wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden,
ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen. Unabhängig vom grammatikalischen Geschlecht eines bestimmten
Begriffes sind Personen mit männlicher, weiblicher oder
anderer Geschlechteridentität mit umfasst.
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Bezugszeichenliste
1 Verschlussvorrichtung
2 Erstes Verschlusselement
3 Erstes elektromagnetisches Element
4 Zweites Verschlusselement
5 Zweites Element
6 Erste Verschlussfläche
7 Zweite Verschlussfläche
8 Magnetspule
9 Erster Permanentmagnet
10 Magnetkern
11 Rasthaken
12 Rückstellelement
13 Magnetisch anziehbares Element
14 Gegenstand
Claims (9)
1. Verschlussvorrichtung (1),
13
umfassend
— ein erstes Verschlusselement (2), umfassend ein erstes
elektromagnetisches Element
(3);
— ein gegenüberliegendes zweites Verschlusselement (4),
umfassend ein zweites Element (5), das vom ersten
elektromagnetischen Element
(3) magnetisch anziehbar
und/oder magnetisch abstoßbar ist;
— wobei das erste (2) und das zweite Verschlusselement
(4) zueinander bewegbar sind;
— eine magnetische Anziehung zwischen dem ersten elekt-
romagnetischen Element
(3)
und dem zweiten Element (5)
eine Anziehung zwischen dem ersten (2) und dem zweiten
Verschlusselement (4)
bewirkt; und
— eine magnetische Abstoßung zwischen dem ersten elekt-
romagnetischen Element
(3)
und dem zweiten Element (5)
eine Abstoßung zwischen dem ersten (2) und dem zweiten bewirkt.
Verschlusselement (4)
2. Verschlussvorrichtung (1)
nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
zeichnet, dass das erste Verschlusselement (2) eine erste
Verschlussfläche (6) und das zweite Verschlusselement (4)
eine zweite Verschlussfläc Verschluss durch die erste fläche (7) herstellbar ist
3. Verschlussvorrichtung (1)
he (7) aufweist und, dass ein
(6)
und die zweite Verschluss-
nach einem der vorangehenden An-
sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste elektro-
magnetische Element (3) eine Magnetspule (8) umfasst.
4. Verschlussvorrichtung (1)
nach Anspruch 3, dadurch gekenn-
zeichnet, dass das erste elektromagnetische Element (3)
einen ersten Permanentmagnet
5. Verschlussvorrichtung (1)
(9) umfasst.
nach einem der vorangehenden An-
sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste elektro-
magnetische Element (3) einen Magnetkern (10) umfasst.
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6. Verschlussvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Element (5) einen zweiten Permanentmagnet und/oder ein magnetisch
anziehbares Material umfasst.
7. Verschlussvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung (1) einen drehbar gelagerten Rasthaken (11) umfasst, der elektromagnetisch vom ersten elektromagnetischen Element (3) betätigbar ist und über welchen das erste (2) und das zweite Verschlusselement (4) verbindbar
sind.
8. Verschlussvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
— ein erstes Paar aus dem ersten elektromagnetischen Element (3) und dem zweiten Element (5) gebildet wird, wobei das erste elektromagnetische Element (3) eine Magnetspule (8) und einen ersten Permanentmagnet (9) umfasst und das zweite Element (5) einen zweiten Permanentmagnet und/oder ein magnetisch anziehbares Material umfasst, und/oder
— ein zweites Paar aus dem ersten elektromagnetischen Element (3) und dem zweiten Element (5) gebildet wird, wobei das erste elektromagnetische Element (3) eine Magnetspule (8) umfasst und das zweite Element (5) einen zweiten Permanentmagnet umfasst, und
— dass die Verschlussvorrichtung (1) eine Mehrzahl an ersten und/oder zweiten Paaren und/oder zumindest ein
erstes und zumindest ein zweites Paar umfasst.
9. Verschlussvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung (1) eine elektronische Schaltung zur Ansteuerung des ersten elektromagnetischen Elements (3) und/oder eine Energieversorgung aufweist und/oder zum drahtlosen Empfang
von Steuerbefehlen eingerichtet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50771/2023A AT527634A1 (de) | 2023-09-21 | 2023-09-21 | Verschlussvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50771/2023A AT527634A1 (de) | 2023-09-21 | 2023-09-21 | Verschlussvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT527634A1 true AT527634A1 (de) | 2025-04-15 |
Family
ID=95337923
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA50771/2023A AT527634A1 (de) | 2023-09-21 | 2023-09-21 | Verschlussvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT527634A1 (de) |
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- 2023-09-21 AT ATA50771/2023A patent/AT527634A1/de unknown
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