AT527765A1 - Verfahren und System zum Kommissionieren von Waren mit verbesserter Förderung von Versandpackungen - Google Patents
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Abstract
Es wird ein Verfahren zum Kommissionieren und Verpacken von Waren (14) in einem Kommissioniersystem (1, 1a, 1b) angegeben, bei dem eine Versandpackung (9a..9c’) bereitgestellt wird, deren Versandpackungsgröße von einer Dimension eines Kommissionierauftrags abhängt. Die Versandpackung (9a..9c’) wird auf einen Transportladungsträger (6, 6’) übergeben und zu einer Kommissionierstation (10, 10a..10c) transportiert. Zudem wird eine Ware (14) zur Kommissionierstation (10, 10a..10c) transportiert. In Folge wird die in der Kommissionierstation (10, 10a..10c) bereitgestellte Ware (14) in die in der Kommissionierstation (10, 10a..10c) auf dem Transportladungsträger (6, 6’) bereitgestellte Versandpackung (9a..9c’) geladen. Darüber hinaus werden ein Bereitstellsystem (2) für Versandpackungen (9a..9c’) und ein Kommissioniersystem (1, 1a, 1b) zur Durchführung des genannten Verfahrens offenbart.
Description
- Waren in einem Warenlager bereitgestellt werden,
- Kommissionieraufträge an einem elektronischen Auftragsverwaltungssystem erfasst werden, wobei ein Kommissionierauftrag eine Ware oder mehrere Waren umfasst, die zum Verpacken in eine Versandpackung bestimmt ist/sind,
- eine Versandpackung bereitgestellt wird,
- die Versandpackung mittels einer ersten Fördertechnik zu einer Kommissionierstation und die Ware mittels einer zweiten Fördertechnik zur Kommissionierstation transportiert wird,
- die Ware und die Versandpackung in der Kommissionierstation bereitgestellt werden und
- die zum Kommissionierauftrag gehörenden Ware in der
Kommissionierstation in die Versandpackung geladen wird.
Weiterhin betrifft die Erfindung ein Bereitstellsystem für Versandpackungen zur Aufnahme von jeweils einer Ware oder mehreren Waren zu einem Kommissionierauftrag, welches eine Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung zum
automatischen Bereitstellen einer Versandpackung umfasst.
Schließlich betrifft die Erfindung ein Kommissioniersystem zum Kommissionieren und Verpacken von Waren, umfassend
- ein Warenlager zum Bereitstellen von Waren,
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wobei die Kommissionierstation eine erste Andienungsvorrichtung zum Bereitstellen der Ware und eine zweite Andienungsvorrichtung zum Bereitstellen der Versandpackung aufweist und wobei die Versandpackung mit Ware beladen
wird, wenn ein Kommissionierauftrag bearbeitet wird.
Ein Verfahren, ein Bereitstellsystem und ein Kommissioniersystem der genannten Art sind aus dem Stand der Technik grundsätzlich bekannt. Dabei werden Waren eines Kommissionierauftrags in Versandpackungen geladen. Problematisch ist dabei, dass sich der Transport von Versandpackungen innerhalb eines Kommissioniersystems mitunter schwierig gestalten kann, insbesondere wenn diese leer (und daher sehr leicht) sind und/oder wenn diese unterschiedliche Größe aufweisen. Probleme treten insbesondere bei Richtungswechseln auf der Fördertechnik auf, da sich die genannten Versandpackungen dort besonders häufig unerwartet verhalten und sich beispielsweise ungewollt drehen oder stark „aus der Mitte“ eines Förderers wandern können. In Staustrecken kann dies zu einem unerwünschten Verklemmen oder Verkeilen mehrerer Versandpackungen führen und eine manuelle Intervention notwendig machen, was zu unerwünschten Verzögerungen in Kommissioniervorgängen führt. Auch ist ein Sequenzieren solcher Versandpackungen, also ein Überführen einer ersten Reihenfolge von Versandpackungen in eine zweite, andere Reihenfolge, nicht oder nur bedingt möglich.
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Generell tritt das beschriebene Problem besonders im B2C-Bereich (Business to Consumer, insbesondere E-Commerce) auf, da dort eine deutlich höhere Anzahl an verschiedenen Versandpackungen benötigt wird als im B2B-Bereich (Business to Business).
Bekannt ist in diesem Zusammenhang auch, die Förderanlage mit Stützvorrichtungen auszustatten, die mit den Versandpackungskartons wechselwirken, um Kräften entgegenzuwirken, die dazu führen können, dass die Verpackungskartons von der Förderanlage verrutschen, kippen oder herunterfallen. Solche Stützvorrichtungen sind jedoch für die Verwendung mit Verpackungskartons einer bestimmter Größen konzipiert. Wenn ein Verpackungsbehälter einer anderen Größe (z. B. größer oder kleiner) auf einer solcher Förderanlage transportiert werden würde, können die Stützvorrichtungen den Verpackungskartons nicht mehr effektiv stützen.
Eine Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein verbessertes Verfahren zum Kommissionieren und Verpacken von Waren, ein verbessertes Bereitstellsystem für Versandpackungen sowie ein verbessertes Kommissioniersystem zum Kommissionieren und Verpacken von Waren anzugeben. Insbesondere sollen die oben an-
geführten Nachteile überwunden werden.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch ein Verfahren zum Kommissionieren und Verpacken von Waren in einem Kommissioniersystem der eingangs genannten Art gelöst, das die folgenden Verfahrensschritte umfasst:
- Bereitstellen von Waren in einem Warenlager,
- Bereitstellen von Transportladungsträgern mittels einer automatischen Transportladungsträger-Bereitstellvorrichtung,
- Erfassen von Kommissionieraufträgen an einem elektronischen
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- Bereitstellen der Versandpackung mittels einer automatischen Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung, wobei eine Versandpackungsgröße der Versandpackung von einer Dimension des Kommissionierauftrags (respektive von einer Dimension der Ware des Kommissionierauftrags) abhängt,
- Übergabe der Versandpackung auf einen der Transportladungsträger durch eine automatische Übergabevorrichtung,
- Transport der Versandpackung auf dem Transportladungsträger von der automatischen Übergabevorrichtung zur Kommissionierstation mittels einer ersten Fördertechnik und Transport der Ware vom Warenlager zur Kommissionierstation mittels einer zweiten Fördertechnik,
- Bereitstellen der Ware in der Kommissionierstation und Bereitstellen der Versandpackung auf dem Transportladungsträger in der Kommissionierstation und
- Beladen der Versandpackung mit der zum Kommissionierauftrag gehörenden Ware in der Kommissionierstation.
Weiterhin wird die Aufgabe der Erfindung durch ein Bereitstellsystem für Versandpackungen zur Aufnahme von jeweils einer Ware oder mehreren Waren zu einem Kommissionierauftrag der eingangs genannten Art gelöst, umfassend: - eine Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung zum automatischen Bereitstellen einer Versandpackung, wobei eine Versandpackungsgröße der Versandpackung von einer Dimension des Kommissionierauftrags (respektive von einer Dimension der Ware des Kommissionierauftrags) abhängt,
- eine Transportladungsträger-Bereitstellvorrichtung zum automatischen Bereitstellen von Transportladungsträgern und
- eine Übergabevorrichtung zur automatischen Übergabe der Versandpackung von der Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung auf einen Transportladungsträger.
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wobei die Kommissionierstation eine erste Andienungsvorrichtung zum Bereitstellen der Ware und eine zweite Andienungsvorrichtung zum Bereitstellen der Versandpackung auf dem Transportladungsträger aufweist, wobei die Versandpackung mit Ware beladen wird, wenn ein Kommissionierauftrag
bearbeitet wird.
Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen wird der Transport der Versandpackungen unterschiedlicher Größe im Kommissioniersystem erleichtert oder unter Umständen überhaupt erst ermöglicht. Insbesondere trifft dies auf leere Versandpackungen zu, und insbesondere auf Richtungswechsel auf der Fördertechnik sowie auf Staustrecken und Sequenziereinrichtungen. Durch die Verwendung eines (insbesondere standardisierten) Transportladungsträgers wird einem ungewollten Drehen der Versandpackungen bei Richtungswechseln, einem „Herauswandern aus der Mitte“ eines Förderers sowie einem Verklemmen und
Verkeilen in Staustrecken vorgebeugt.
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Die vorgeschlagenen Maßnahmen eignen sich besonders im B2C-Bereich (ECommerce), da dort eine vergleichsweise höhere Anzahl an verschiedenen Versandpackungen benötigt wird, und insbesondere auch in kombinierten B2C/B2B-Systemen, da im B2B-Bereich zusätzlich in der Regel vergleichsweise größere bzw. große Versandpackungen gehandhabt werden.
Die Transportladungsträger (insbesondere Tablare) dienen als stabilisierende Plattformen für Versandpackungen (insbesondere Kartons) unterschiedlicher Qualität und verringern so das Risiko einer Beschädigung der Versandpackungen, die in weiterer Folge zu einem Versagen (Aufbrechen, Aufreißen) führen könnte. Vorteilhafterweise ist dadurch ein weiterer (größerer) Einsatzbereich beziehungsweise ein breiteres Spektrum von bedarfsgerecht bereitgestellten Versandpackungen möglich, welche entsprechend einem Kommissionierauftrag automatisiert ausgewählt beziehungsweise hergestellt werden. Ein breiterer Einsatz von unterschiedlichen Kartonqualitäten erlaubt zudem einen effizienteren
und kostengünstigeren Betrieb eines Kommissioniersystems.
Weiters wird durch die Verwendung von Transportladungsträgern eine höhere Zuverlässigkeit bzw. Sicherheit in Fördernetzwerken mit höheren Geschwindigkeiten erreicht, und das Design des Fördernetzwerks kann vereinfacht werden, was zu Bauteil-Einsparungen und reduzierten Inbetriebnahmezeiten führt, wodurch auch ein effizienter und kostengünstiger Betrieb des Kommissioniersystems möglich ist.
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Nachhaltigkeitsziele ermöglicht wird.
Die Transportladungsträger können standardisiert sein und/oder universell (also
nicht nur zum Befördern einer Versandpackung) eingesetzt werden.
An dieser Stelle sei angemerkt, dass auf einem Transportladungsträger
eine (einzige) Versandpackung aufgenommen und transportiert werden kann, jedoch auch das gleichzeitige Transportieren mehrerer Versandpackungen auf einem Transportladungsträger möglich ist, beispielsweise von zwei oder drei oder mehr Versandpackungen, gleicher oder jeweils unterschiedlicher Größe.
Ein „Kommissionierauftrag“ weist insbesondere zumindest eine Auftragszeile auf, welche eine Ware nach ihrem Warentyp und der vom (jeweiligen) Kommissionierauftrag umfassten Anzahl der Ware dieser Warentype spezifiziert. Eine Kommissionierauftrag oder eine Auftragszeile kann auch eine Vorgabe für eine Versandpackungstype umfassen, welche für den Kommissionierauftrag oder
die Auftragszeile zu verwenden ist.
Eine „Versandpackung“ ist beispielsweise ein Verpackungskarton, eine Versandtasche, ein Versandbeutel und dergleichen. Die Versandbeutel sind vornehmlich aus Kunststoff und werden auch als „Polybag“ bezeichnet. Die Versandpackungen bzw. Versandbeutel sind vorzugsweise derart beschaffen oder aus einem solchen Material, dass eine (insbesondere dauerhaft) eigenstabile Struktur, insbesondere der (begrenzenden) Seitenwände der Versandpackung, gegeben bzw. möglich ist, also dass die Versandpackung auch leer eigenstabil steht und kein zusätzliches Gestell benötigt.
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Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann für Versandpackungen bzw. Versandbeutel, die nicht eigenstabil sind, ein jeweiliges
Stützelement (Stützrahmen) bereitgestellt werden, wobei das jeweilige Stützelement, vorzugsweise einen Klappmechanismus umfasst, der von der
Versandpackung bzw. dem Versandbeutel lösbar ausgeführt ist.
Die Versandpackungsgröße der Versandpackung hängt von einer Dimension des Kommissionierauftrags ab, allgemein von einem von den Waren des Kommissionierauftrags benötigten Platzbedarf. Es wird eine solche Versandpackung bereitgestellt, dass einerseits die (insbesondere alle) vom Kommissionierauftrag umfassten Waren in der Versandpackung aufgenommen werden können, und andererseits derart, dass ein möglichst kleiner Teil der Versandpackung ungenutzt bleibt. Einer der Vorteile des vorgeschlagenen Verfahrens besteht also darin, dass die Versandpackungsgröße auf den Kommissionierauftrag (Bestellmenge, Wareneigenschaften, und dgl.) abgestimmt wird, wodurch Materialkosten und Transportkosten eingespart werden können. Denkbar ist auch, dass die Waren des Kommissionierauftrags in mehrere Versandpackungen geladen werden. Die oben genannten Merkmale beziehen sich dann auf die Gesamtheit der Versandpackungen, welche für die Waren des Kommissionierauftrags benötigt werden. Denkbar ist dabei insbesondere, dass das Bereitstellen von Versandpackungen so erfolgt, dass möglichst wenige Versandpackungen für den Kommissionierauftrag benötigt werden.
Denkbar ist auch, dass sich die Versandpackungstypen durch unterschiedliche
Versandpackungsmaterialien unterscheiden. So kann eine Versandpackungstype
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Die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung kann zum automatischen Bereitstellen der Versandpackung individuell und abhängig von der ermittelten Versandpackungsgröße (und gegebenenfalls von einer vorgegebenen Versandpackungstype) zu jedem Kommissionierauftrag ausgebildet sein.
Das Bereitstellsystem kann die Dimension des Kommissionierauftrags von einem übergeordneten Rechnersystem erhalten, beispielsweise von einem Rechnersystem eines Kommissioniersystems, von dem das Bereitstellsystem Teil ist. Denkbar ist auch, dass das Rechnersystem dem Bereitstellsystem direkt eine zu wählende oder herzustellende Versandpackungsgröße oder Versandpackungstype übermittelt. Die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung wählt dann eine zur vorgegebenen Versandpackungsgröße oder Versandpackungstype passende Versandpackung aus oder stellt diese her.
Das Bereitstellen einer Versandpackung umfasst nicht das (endgültige) Verschließen der Versandpackung.
Die Übergabevorrichtung kann zum Beispiel
i) in einer gesonderten Übergabestation angeordnet sein, welche über eine Fördertechnik mit der Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung verbunden ist, oder
il) in die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung integriert und Teil derselben sein.
Vorteilhafterweise ist mit dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Kommissionierung und Verpackung von Waren und dem Kommissioniersystem möglich, dass Warenbestellungen zu unterschiedlichen Kommissionieraufträgen an der Kommissionierstation in einem „Pick and Pack“-Prozess bearbeitet werden
können. Im Sinne der Erfindung wird unter dem Begriff „Pick and Pack“ ein
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einstufiger Kommissionier-Prozess verstanden, wobei eine oder mehrere Waren zu einem Kommissionierauftrag (Warenbestellung) direkt an der Kommissionierstation aus einem oder mehreren Quellbehälter in zumindest eine auf dem (und derart mit dem) Transportladungsträger (insbesondere Tablar) bereitgestellte Versandpackung umgeladen werden können, die dann unmittelbar in einen Warenausgang bzw. zum Versand bereitgestellt werden kann. Die Bereitstellung von Waren in einem Warenlager sowie der Transport zur und die Bereitstellung in der Kommissionierstation kann ohne Ladehilfsmittel oder mit einem Ladehilfsmittel erfolgen, beispielweise mit einem Behälter oder einem Tablar. Gegebenenfalls erfolgt nach dem Kommissionieren ein Abtransport
der (gegebenenfalls noch teilbefüllten) Waren-Ladehilfsmittel zurück in das Warenlager mit einer weiteren Fördertechnik.
In einer alternativen Ausführung kann das Kommissioniersystem auch mehrere Kommissionierstationen umfassen, insbesondere eine erste, zweite und dritte Kommissionierstation. Die Kommissionieraufträge können in einer ersten Kommissionierstation begonnen und in einer zweiten Kommissionierstation fertiggestellt werden, wobei die jeweilige(n) teilbeladene(n) Versandpackung(en) mittels dem jeweiligen Transportladungsträger (Tablar) mit einer Verbindungsfördertechnik zu den betreffenden Kommissionierstationen
transportiert wird.
Das Laden der Ware in die Versandpackung bzw. das Beladen der Versandpackung mit Ware kann manuell oder automatisch erfolgen. Zum Andienen der Ware und der Versandpackung kann die Kommissionierstation insbesondere auch eine Andienungsvorrichtung aufweisen. Wird die Ware in der Kommissionierstation in einem Ladehilfsmittel bereitgestellt, dann kann der Vorgang auch „Umladen der Ware“ bezeichnet werden.
Der Kommissioniervorgang umfasst in der Regel auch ein Verschließen der Versandpackung nach dem sich alle für den Kommissionierauftrag erforderlichen Waren in der Versandpackung befinden, wobei das Verschließen manuell, automatisch oder automatisiert erfolgen kann. Weiterhin kann das Verschließen
beispielsweise in einer gesonderten Verschließstation aber auch direkt in der
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Kommissionierstation erfolgen. Erfolgt das Verschließen der Versandpackung in der Kommissionierstation, dann kann eine gesonderte Verschließstation entfallen.
Ein automatisches Verschließen eines obenseitig geöffneten Versandkartons kann insbesondere mit einem Kartonverschließer erfolgen. In einem automatischen Kartonverschließer können an einem Versandkarton vorhandene Deckellaschen umgeklappt und die Deckellaschen zum Deckel verklebt werden. Hierfür umfasst der vorgefertigte Kartonzuschnitt auch umklappbare Deckellaschen. Ein derartiger automatischer Kartonverschließer kann umfassen:
- eine Faltvorrichtung zum Umklappen der Deckellaschen eines Kartondeckels und
- eine Verschlussvorrichtung zum Verkleben der Deckellaschen des Kartondeckels mit einem Klebemittel, insbesondere Klebeband und/oder Schmelzklebstoff (Heißleim).
Sofern der Versandkarton keine umklappbaren Deckellaschen umfasst, kann der obenseitig geöffnete Versandkarton mit einem zusätzlich angefertigten Deckel verschlossen werden. Dies kann beispielsweise mit einem automatischen Kartonbedeckler erfolgen. Ein derartiger automatischer Kartonbedeckler kann umfassen:
- ein Magazin zur Bereitstellung von Kartonzuschnitten,
- eine Vereinzelungsvorrichtung zur Abgabe eines vereinzelten Kartonzuschnittes aus dem Magazin,
- eine Deckelaufsetzvorrichtung zum Aufbringen eines Deckels auf die obenseitig geöffnete Versandpackung,
- eine Faltvorrichtung zum Umbiegen eines Deckelrandes des Kartondeckels,
- eine Verschlussvorrichtung zum Verkleben des Deckelrandes mit einem Klebemittel, insbesondere Schmelzklebstoff (Heißleim), und/oder
- eine Umreifungsvorrichtung (Banderoliermaschine) zum Umreifen der
Versandpackung und des Deckels mit einem oder mehreren Umreifungsbändern.
Umfasst ein Kommissionierauftrag mehrere Waren, dann können dies gleiche
oder verschiedene Waren sein.
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Die automatisiert betriebene Fördertechnik zum Transport einer (leeren) Versandpackung auf einem Transportladungsträger kann eine stationäre Fördervorrichtung umfassen, beispielweise einen Rollenförderer, einen Gurtförderer und/oder dergleichen, und/oder eine mobile Fördertechnik, beispielsweise ein fahrerloses Transportsystem mit einem oder mehreren autonom bewegbaren Transportfahrzeugen, die jeweils zum Transport der mit der Versandpackung beladenen Transportladungsträger ausgebildet sind. Ein autonom bewegbares Transportfahrzeug ist auch unter dem Begriff "Autonomous Guided Vehicle" (kurz "AGV") oder "Autonomous Mobile Robot" (kurz "AMR") bekannt.
Besonders vorteilhaft ist es weiterhin, wenn das Fördersystem zumindest eine Sortierstrecke aufweist. Dadurch ist es möglich, die Waren in eine vorgebbare Reihenfolge zu bringen.
Besonders vorteilhaft ist es in diesem Zusammenhang auch, wenn das erste Fördersystem einen Sortierpuffer umfasst, der dazu eingerichtet ist, Waren in einer Reihenfolge sortiert bereitzustellen und welcher mehrere durch die stationäre Fördervorrichtung gebildete Pufferplätze entlang des ersten Förderabschnitts und mehrere durch die stationäre Fördervorrichtung gebildete Sortierplätze entlang des zweiten Förderabschnitts aufweist, wobei das erste Fördersystem mehrere die Sortierplätze mit den Pufferplätzen verbindende Sortierfördervorrichtungen aufweist. Dadurch ist es ebenfalls möglich, die Waren in eine vorgebbare Reihenfolge zu bringen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung in Zusammenschau
mit den Figuren.
Günstig ist es, wenn das Bereitstellen der Versandpackung
j) die Auswahl der Versandpackung aus mehreren vorgefertigten Versandpackungen mittels der automatischen VersandpackungsBereitstellvorrichtung oder
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il) das Herstellen der Versandpackung mittels der automatischen Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung umfasst.
Das Bereitstellen einer für einen Kommissionierauftrag passenden Versandpackung kann also durch Auswahl einer Versandpackung aus vorgefertigten Versandpackungen, insbesondere aus vorgefertigten standardisierten Versandpackungstypen erfolgen (Fall ij). Denkbar ist auch, dass diese bei Bedarf unmittelbar und individuell (auf vorgebbares Maß) hergestellt wird (Fall ji). Dabei ist ebenfalls denkbar, dass nur Versandpackungen mit standardisierten Abmessungen hergestellt werden.
Die Versandpackung kann beispielweise eine Abmessung von (Länge x Breite x Höhe) 650 mm x 450 mm x 400 mm aufweisen. Diese Versandpackung bildet einen ersten Versandpackungstyp. Die Versandpackung kann beispielweise eine Abmessung von 600 mm x 400 mm x 200 mm aufweisen. Diese Versandpackung bildet einen zweiten Versandpackungstyp. Die Versandpackung kann beispielsweise eine Abmessung von 150 mm x 100 mm x 200 mm aufweisen.
Diese Versandpackung bildet einen dritten Versandpackungstyp.
Ein „Herstellen einer Versandpackung“ kann das Falten eines fertigen Zuschnitts durch beispielsweise einen Kartonaufrichter umfassen. Dabei werden zum Beispiel die Seitenwände der Versandpackung hochgebogen und gegebenenfalls verklebt. Automatische Kartonaufrichter sind verhältnismäßig einfach aufgebaut und verwenden einen vorgefertigten Kartonzuschnitt, der in zusammengefalteten Ausgangszustand platzsparend gelagert werden kann. Sobald ein Versandkarton benötigt wird, kann ein vorgefertigter Kartonzuschnitt an einem automatischen Kartonaufrichter zu einem dreidimensionalen Objekt aufgerichtet werden, und es können beispielsweise vom Kartonzuschnitt umfassende umklappbare Bodenlaschen zum Boden verklebt werden. Solche automatischen Kartonaufrichter können vorzugsweise verschiedene Kartonzuschnitte verarbeiten, um Versandpackungstypen unterschiedlicher Formate (Abmessungen) bereitzustellen. Ein derartiger automatischer Kartonaufrichter kann insbesondere die folgenden Bestandteile aufweisen:
- ein Magazin zur Bereitstellung von Kartonzuschnitten in
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zusammengefalteten Ausgangszustand,
- eine Vereinzelungsvorrichtung zur Abgabe eines vereinzelten Kartonzuschnittes aus dem Magazin,
- eine Aufrichtvorrichtung zum Aufweiten des vereinzelten Kartonzuschnittes in einen geöffneten (dreidimensionalen) Verwendungszustand, - eine Faltvorrichtung zum Umklappen der Bodenlaschen eines Kartonbodens, und/oder
- eine Verschlussvorrichtung zum Verkleben der Bodenlaschen des Kartonbodens mit einem Klebemittel, insbesondere einem Klebeband und/oder Schmelzklebstoff (Heißleim).
Ein „Herstellen einer Versandpackung“ kann aber auch das Anfertigen eines Zuschnitts umfassen. Beispielsweise kann eine Versandpackung dann in einer automatischen Kartonverpackungsmaschine hergestellt werden. Wird die Versandpackung durch die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung hergestellt, so kann diese auch als „Versandpackungs-Erzeugungsvorrichtung“ oder „Versandpackungs-Herstellvorrichtung“ aufgefasst und als solche bezeichnet
werden.
Die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung kann dazu ausgebildet sein, aus einem Kartongrundmaterial einen Zuschnitt anzufertigen und diesen anschließend zu einer (aufgerichteten) Schachtel zu formen, insbesondere zu falten (gegebenenfalls unter vorhergehendem perforieren und/oder rillen und/oder ritzen von Abschnitten des Zuschnittes) und gegebenenfalls zu verkleben. Das Kartongrundmaterial kann als ein Vorrat an Blattmaterial vorliegen, insbesondere welches im Allgemeinen in mindestens einer Richtung im Wesentlichen starr ist und zur Herstellung einer Schachtelschablone verwendet werden kann. Beispielsweise kann der Vorrat aus einer im Wesentlichen kontinuierlichen Materialbahn oder einer Materialbahn mit einer beliebigen spezifischen Länge, aus beispielsweise Wellpappe- und Pappbahnmaterialien, geformt sein. Darüber hinaus kann der Vorrat ein Ausgangsmaterial umfassen, das im Wesentlichen flach, gefaltet oder auf eine Spule gewickelt ist.
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Günstig ist es zudem, wenn das Bereitstellsystem einen Versandpackungspuffer mit Pufferplätzen zur Bereitstellung einer Anzahl von standardisierten Versandpackungstypen mit unterschiedlichen Abmessungen und eine Transfervorrichtung zur Abgabe einer Versandpackung ausgewählt aus einem der Versandpackungstypen basierend auf dem Kommissionierauftrag umfasst.
Die Transportladungsträger-Bereitstellvorrichtung des Bereitstellsystems kann eine Puffervorrichtung für die Transportladungsträger und eine Fördervorrichtung zum Transport von Transportladungsträgern von der Puffervorrichtung zur Übergabevorrichtung umfassen, wenn die Puffervorrichtung und die Übergabevorrichtung voneinander beabstandet angeordnet sind.
In einer günstigen Ausgestaltung des vorgeschlagenen Verfahrens umfasst dieses die Schritte:
- Bereitstellen von dreidimensionalen Abmessungen der Waren als elektronische Daten in einem Datenverwaltungssystem,
- Ermitteln der Versandpackungsgröße auf der Grundlage der dreidimensionalen Abmessungen der Ware oder der mehreren Waren des Kommissionierauftrags und
- Bereitstellen der Versandpackung individuell und abhängig von der ermittelten Versandpackungsgröße zu jedem Kommissionierauftrag mittels der automatischen Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung.
Dementsprechend kann das Kommissioniersystem
- ein Datenverwaltungssystem zum Bereitstellen von dreidimensionalen Abmessungen der Waren als elektronische Daten aufweisen sowie
- ein Rechnersystem zum Ermitteln einer Versandpackungsgröße auf der Grundlage der dreidimensionalen Abmessungen der Ware oder der mehreren Waren des Kommissionierauftrags, welche zum Verpacken in eine Versandpackung bestimmt sind,
- wobei die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung zum automatischen Bereitstellen der Versandpackung individuell und abhängig von der ermittelten Versandpackungsgröße zu jedem Kommissionierauftrag ausgebildet ist.
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Ein „Bereitstellen von dreidimensionalen Abmessungen der Waren“ kann umfassen:
- ein Messen der Ware,
- ein (automatisiertes) Lesen von Abmessungen, die an der Ware angebracht sind (z.B. aufgedruckt oder in einem Datenträger gespeichert) oder - ein Lesen einer Warenidentifikation, die an der Ware angebracht
ist (z.B. aufgedruckt oder in einem Datenträger gespeichert ist) (mittels entsprechender Lesevorrichtungen) sowie ein Ermitteln der Abmessungen aus einer Datenbank beziehungsweise im Datenverwaltungssystem mit Hilfe der Warenidentifikation.
Die Versandpackungsgröße wird derart ermittelt, dass einerseits die (insbesondere alle) vom Kommissionierauftrag umfassten Waren in der Versandpackung aufgenommen werden können, und andererseits derart, dass ein
möglichst kleiner Teil der Versandpackung ungenutzt bleibt.
Günstig ist es weiterhin, wenn die Versandpackungsgröße ein Volumen aufweist, das zumindest dem Volumen der zum Kommissionierauftrag gehörenden Ware
entspricht.
Bei mehreren zu einem Kommissionierauftrag gehörenden Waren können aufgrund gegebenenfalls unterschiedlicher Abmessungen der Waren anordnungsbedingte Freiräume zwischen mehreren Waren entstehen, wobei das Volumen der Versandpackungsgröße gegenüber dem Gesamtvolumen der zum Kommissionierauftrag gehörenden Ware entsprechend vergrößert ist. Die Ermittlung der Versandpackungsgröße kann daher auch die Ermittlung eines Packmusters umfassen, wobei die zum Kommissionierauftrag gehörenden Ware in der Kommissionierstation entsprechend dem ermittelten Packmuster in die Versandpackung geladen wird. Die Kommissionierstation kann eine Anzeige zum
Anzeigen von Umladeinstruktionen, insbesondere für das Packmuster, umfassen.
Insbesondere kann bei der Ermittlung der Versandpackungsgröße auch etwaiges Füllmaterial berücksichtigt werden, welches das Volumen der Versandpackungsgröße gegenüber dem Gesamtvolumen der zum
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Kommissionierauftrag gehörenden Ware ebenfalls vergrößert. Bei der Ermittlung der Versandpackungsgröße kann zudem eine (leichte) Überfüllung der Versandpackung berücksichtigt werden. Beispielsweise kann die Versandpackung beim Verschließen etwas aufgedehnt und/oder im Hinblick auf ihre Form and die enthaltene Ware angepasst werden. Beispielweise können beladene Versandkartons etwas ausgebeult sein.
Das Bereitstellen einer Versandpackung erfolgt derart, dass die (insbesondere alle) vom Kommissionierauftrag umfassten Waren in der Versandpackung aufgenommen werden können, und andererseits derart, dass möglichst wenig ungenutztes Volumen übrigbleibt. Somit erfolgt die Auswahl des
Versandpackungstypen im Wesentlichen volumenoptimiert.
Generell kann die Versandpackung hinsichtlich eines bevorzugten Verhältnisses von deren Länge, Breite und Höhe ausgewählt werden. Mit anderen Worten kann vorgesehen sein, dass die Versandpackung bevorzugt einen bestimmten
Formfaktor aufweist.
Günstig ist es zudem, wenn die größte Ausdehnung der Versandpackung zumindest der größten Ausdehnung der größten zum Kommissionierauftrag gehörenden Ware entspricht.
Dadurch wird gewährleistet, dass die zum Kommissionierauftrag gehörenden Waren in die Versandpackung passen. Dabei kann wiederum ein Packmuster
ermittelt und/oder Füllmaterial ermittelt werden.
Das Bereitstellen einer Versandpackung erfolgt derart, dass die größte der vom Kommissionierauftrag umfassten Waren in der Versandpackung aufgenommen werden kann. Somit erfolgt die Auswahl des Versandpackungstypen im Wesentlichen längenoptimiert. Auch eine Kombination mit der zuvor offenbarten Ausführungsvariante und damit eine kombinierte volumenoptimierte und
längenoptimierte Auswahl einer Versandpackung ist möglich.
Generell kann die Versandpackung wiederum hinsichtlich eines bevorzugten Verhältnisses von deren Länge, Breite und Höhe ausgewählt werden. Mit anderen
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Worten kann also wiederum vorgesehen sein, dass die Versandpackung
bevorzugt einen bestimmten Formfaktor aufweist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn als Transportladungsträger Tablare vorgesehen und mittels der automatischen Transportladungsträger-Bereitstellvorrichtung bereitgestellt werden sowie in Folge die (gefertigte, im Wesentlichen leere, also nicht mit Ware gefüllte) Versandpackung auf eines der Tablare übergeben wird und die Versandpackung auf dem Tablar zur Kommissionierstation transportiert und dort bereitgestellt wird.
Ein „Tablar“ ist eine flaches, ebenes Ladehilfsmittel, umfassend einen Boden und einen optionalen, niedrigen Rand. Der Boden an seiner Unterseite stellt eine Transportfläche und an der Oberseite eine Ladeebene zur Aufnahme einer Versandpackung bereit. Der Rand kann innenseitig auch schräg oder abgerundet sein, um eine Abgabe der Versandpackung vom Tablar zu ermöglichen oder zu erleichtern, insbesondere ein Herunterschieben der Versandpackung vom Tablar.
Gemäß einer Ausführung kann der Boden eine Anzahl von Durchgriffsöffnungen aufweisen. Eine geeignete Entladevorrichtung weist in diesem Fall Hubstifte auf, mittels denen ein Durchgreifen durch die Durchgriffsöffnungen des Tablars möglich ist. Dadurch kann die Versandpackung mittels der Hubstifte vom Boden abgehoben und anschließend von den Hubstiften durch einen Schieber in eine Abschieberichtung abgeschoben werden, insbesondere auf eine Fördertechnik.
Gemäß einer Ausführung kann die Oberseite des Bodens eine erste und gegebenenfalls eine zweite Ladeebene bereitstellen, welche zur Aufnahme
unterschiedlich großer Versandpackungen vorgesehen und ausgebildet sind.
Die Übergabe der Versandpackung auf den Transportladungsträger kann in bei Verwendung eines Tablars auch als „Tablarbeladung“ oder „Traying“ bezeichnet
werden.
Bevorzugt wird eine Versandpackung offen bereitgestellt, denkbar wäre grundsätzlich gleichfalls ein vorläufiges Verschließen der (erzeugten, leeren) Versandpackung durch die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung. Das
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vorläufige Verschließen wäre in dem Sinne im Wesentlichen behelfsmäßig oder zeitweilig während dem Transport in die Kommissionierstation und dort vergleichsweise leicht wieder zu öffnen für den anschließenden Kommissioniervorgang. Dadurch kann die Transport-Zuverlässigkeit
bzw. -Sicherheit der Versandpackungen (insbesondere bis zur
Kommissionierstation) weiter erhöht werden.
Günstig ist es, wenn das vorgeschlagene Verfahren nach dem Beladen der Versandpackung mit der zum Kommissionierauftrag gehörenden Ware (anders ausgedrückt nach dem Laden der zum Kommissionierauftrag gehörenden Ware in die Versandpackung) ein Verschließen der beladenen Versandpackung in der Kommissionierstation umfasst sowie
in einem Fall A)
- einen Transport der beladenen und verschlossenen Versandpackung auf dem Transportladungsträger zu einem Warenausgang durch eine dritte Fördertechnik.
oder in einem Fall B)
- eine Abgabe der beladenen und verschlossenen Versandpackung von dem Transportladungsträger auf eine dritte Fördertechnik durch eine automatische Abgabevorrichtung, und
- einen Transport der beladenen und verschlossenen Versandpackung von der automatischen Abgabevorrichtung zu einem Warenausgang durch die dritte Fördertechnik.
oder in einem Fall C)
- einen Transport der beladenen und verschlossenen Versandpackung auf dem Transportladungsträger zu einer automatischen Abgabevorrichtung mittels einer dritten Fördertechnik,
- eine Abgabe der beladenen und verschlossenen Versandpackung von dem Transportladungsträger auf eine vierte Fördertechnik durch die automatische Abgabevorrichtung und
- einen Transport der beladenen und verschlossenen Versandpackung von der automatischen Abgabevorrichtung zu einem Warenausgang durch die vierte Fördertechnik.
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Ein gemeinsames Merkmal der vorgeschlagenen Varianten A) bis C) besteht darin, dass die Versandpackung direkt in der Kommissionierstation verschlossen wird. Die Versandpackung kann dann auf dem Transportladungsträger zu einem Warenausgang transportiert werden (Fall A), in einer Abgabevorrichtung der Kommissionierstation vom Transportladungsträger genommen und in Folge ohne Transportladungsträger zu einem Warenausgang transportiert werden (Fall B) oder zu einer von der Kommissionierstation entfernten Abgabevorrichtung und in Folge von dieser ohne Transportladungsträger zu einem Warenausgang transportiert werden (Fall C).
Günstig ist es zudem, wenn das vorgeschlagene Verfahren nach dem Beladen der Versandpackung mit der zum Kommissionierauftrag gehörenden Ware einen Transport der beladenen, offenen Versandpackung auf dem Transportladungsträger zu einer Verschließstation mittels einer dritten Fördertechnik und ein Verschließen der beladenen Versandpackung in der Verschließstation umfasst sowie
in einem Fall D)
- einen Transport der beladenen und verschlossenen Versandpackung auf dem Transportladungsträger zu einem Warenausgang durch eine vierte Fördertechnik
oder in einem Fall E)
- eine Abgabe der beladenen und geschlossenen Versandpackung von dem Transportladungsträger auf eine vierte Fördertechnik durch eine automatische Abgabevorrichtung und
- einen Transport der beladenen und verschlossenen Versandpackung von der automatischen Abgabevorrichtung zu einem Warenausgang durch die vierte Fördertechnik,
oder in einem Fall F)
- einen Transport der beladenen Versandpackung auf dem Transportladungsträger zu einer automatischen Abgabevorrichtung mittels einer vierten Fördertechnik,
- eine Abgabe der beladenen Versandpackung von dem Transportladungsträger auf eine fünfte Fördertechnik durch die automatische
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Abgabevorrichtung und
- einen Transport der beladenen und verschlossenen Versandpackung von der automatischen Abgabevorrichtung zum einem Warenausgang durch die fünfte Fördertechnik.
Ein gemeinsames Merkmal der vorgeschlagenen Varianten D) bis F) besteht darin, dass die Versandpackung auf dem Transportladungsträger zu einer gesonderten, insbesondere von der Kommissionierstation entfernten Verschließstation transportiert und dort verschlossen wird. Die verschlossene Versandpackung kann auf dem Transportladungsträger zu einem Warenausgang transportiert werden (Fall D), in einer Abgabevorrichtung der Verschließstation vom Transportladungsträger genommen und in Folge ohne Transportladungsträger zu einem Warenausgang transportiert werden (Fall E) oder zu einer gesonderten Abgabevorrichtung und in Folge ohne Transportladungsträger zu einem Warenausgang transportiert werden (Fall F).
Die Verschließstation und die Abgabevorrichtung können beide Teil eines vom
Kommissioniersystem umfassten Versandaufbereitungssystems sein.
Günstig ist es darüber hinaus, wenn das vorgeschlagene Verfahren nach dem Beladen der Versandpackung mit der zum Kommissionierauftrag gehörenden Ware folgende Verfahrensschritte umfasst
in einem Fall G)
- eine Abgabe der beladenen, offenen Versandpackung von dem Transportladungsträger auf eine dritte Fördertechnik durch eine automatische Abgabevorrichtung,
- einen Transport der beladenen, offenen Versandpackung von der automatischen Abgabevorrichtung zu einer Verschließstation mittels der dritten Fördertechnik,
- ein Verschließen der beladenen Versandpackung in der Verschließstation und
- einen Transport der beladenen und verschlossenen Versandpackung von der Verschließstation zu einem Warenausgang durch eine vierte
Fördertechnik.
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oder in einem Fall H)
- einen Transport der beladenen, offenen Versandpackung auf dem Transportladungsträger zu einer automatischen Abgabevorrichtung mittels einer dritten Fördertechnik,
- eine Abgabe der beladenen, offenen Versandpackung von dem Transportladungsträger auf eine vierte Fördertechnik durch die automatische Abgabevorrichtung,
- einen Transport der beladenen, offenen Versandpackung von der automatischen Abgabevorrichtung zu einer Verschließstation mittels der vierten Fördertechnik,
- ein Verschließen der beladenen Versandpackung in der Verschließstation und
- einen Transport der beladenen und verschlossenen Versandpackung von der Verschließstation zu einem Warenausgang durch eine fünfte Fördertechnik.
Ein gemeinsames Merkmal der vorgeschlagenen Varianten G) und H) besteht darin, dass die Versandpackung ohne Transportladungsträger zu einer gesonderten Verschließstation transportiert und dort (für den Versand) verschlossen wird. Die offene Versandpackung kann in einer Abgabevorrichtung der Kommissionierstation vom Transportladungsträger genommen und in Folge ohne Transportladungsträger zur Verschließstation transportiert werden (Fall G) oder zu einer gesonderten Abgabevorrichtung und in Folge ohne
Transportladungsträger zur Verschließstation transportiert werden (Fall H).
In einer weiteren günstigen Ausführungsvariante des vorgeschlagenen Verfahrens erfolgt das Verschließen der beladenen Versandpackung durch eine automatische Verschließvorrichtung.
Als Verschließvorrichtung kann beispielsweise ein Kartonverschließer und/oder Kartonbedeckler vorgesehen sein.
Das Verschließen der Versandpackung kann generell manuell oder automatisch erfolgen. Ist als Versandpackung ein Versandkarton vorgesehen, dann kann das
Verschließen der Versandpackung das Umbiegen von Verschlusslaschen und
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gegebenenfalls ein Verkleben der Versandpackung umfassen (z.B. mit Heißkleber, Klebeband, etc.) sowie gegebenenfalls ein Banderolieren umfassen. Das Verschließen der Versandpackung kann auch das Aufsetzen und das Fixieren eines, gegebenenfalls auf Maß hergestellten, Deckels auf eine offene Kartonschachtel (Versandpackung) umfassen. Ist als Versandpackung ein Folienbeutel vorgesehen, dann kann das Verschließen der Versandpackung ein
Verschweißen oder Verkleben des Folienbeutels umfassen.
Ist als Transportladungsträger ein Tablar (tray) vorgesehen, dann kann die, mittels einer Abgabevorrichtung durchführbare, Abgabe der beladenen (mit Ware befüllten) Versandpackung von dem Transportladungsträger auf eine
Fördertechnik auch als „Tablarentladung“ oder „Detraying“ bezeichnet werden.
In einer weiteren Ausführungsvariante umfasst das Bereitstellsystem
- eine Fördervorrichtung zum Transport der Versandpackungen von der Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung zur Übergabevorrichtung und
- eine Fördervorrichtung zum Transport der Transportladungsträger von der Puffervorrichtung zur Übergabevorrichtung.
Gemäß einer Ausführung kann bei einer Beladevorrichtung (Synonym:
Transfersystem) zum automatischen Beladen eines Transportladungsträgers mit einer (leeren) Versandpackung diese an der Beladevorrichtung bereitgestellt und über eine Fördervorrichtung auf den Transportladungsträger abgegeben werden.
Mittels eines Versandpackungs-Fördersystems können die Versandpackung und mittels eines Transportladungsträger-Fördersystems kann entsprechend der Transportladungsträger (die Transportladungsträger) zur Beladevorrichtung antransportiert und an dieser bereitgestellt werden. Die Beladevorrichtung ist bevorzugt dem Versandpackungs-Fördersystem in Förderrichtung nachgelagert.
In einer bevorzugten Ausführung umfasst das Versandpackungs-Fördersystem eine Versandpackungs-Fördervorrichtung zum Antransport der Versandpackung zur Beladevorrichtung in einer Förderrichtung, wobei die VersandpackungsFördervorrichtung eine Versandpackungs-Förderebene definiert. Darüber hinaus
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umfasst das Transportladungsträger-Fördersystem eine TransportladungsträgerFördervorrichtung zum Antransport des Transportladungsträgers in Förderrichtung, wobei die Transportladungsträger-Fördervorrichtung eine Transportladungsträger-Förderebene definiert. Während des Antransports des Transportladungsträgers ist der Transportladungsträger mit der Längsachse vorzugsweise parallel zur Förderrichtung ausgerichtet. Die Transportladungsträger-Förderebene ist auf einem ersten Höhenniveau und die Versandpackung-Förderebene ist auf einem zweiten Höhenniveau angeordnet, wobei das zweite Höhenniveau oberhalb des ersten Höhenniveaus liegt, sodass die Versandpackung von oben herab auf den Transportladungsträger ablegbar ist.
Das Beladen des Transportladungsträgers kann vorzugsweise im Durchlauf und daher ohne ein Anhalten des Transportladungsträgers während einem Beladevorgang erfolgen. Optional kann eine Fördergeschwindigkeit des Transportladungsträgers während dem Beladevorgang reduziert sein gegenüber der Fördergeschwindigkeit des Transportladungsträgers vor und/oder nach dem Beladevorgang.
Es kann günstig sein, wenn die Beladevorrichtung einen zwischen einer Übernahmekante und einer Übergabekante verlaufende TransferFördervorrichtung umfasst, wobei die Transfer-Fördervorrichtung die Versandpackung an der Übernahmekante von der VersandpackungsFördervorrichtung übernimmt und an der Übergabekante auf den Transportladungsträger abgibt. Um einen Höhenunterschied zwischen dem ersten Höhenniveau und dem zweiten Höhenniveau zu überbrücken, weist die TransferFördervorrichtung eine zwischen den Höhenniveaus geneigte TransferFörderebene auf. Der Transportladungsträger wird durch die Transportladungsträger-Fördervorrichtung unterhalb der Übergabekante der Transfer-Fördervorrichtung, insbesondere mit kontinuierlicher Bewegung in Förderrichtung, bereitgestellt. Die Versandpackung kann während der kontinuierlichen Bewegung der Versandpackung und des Transportladungsträgers in Förderrichtung auf den Transportladungsträger abgegeben werden.
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Alternativ dazu kann die Beladevorrichtung einen Schieber umfassen, mit welchem die Versandpackung oder die mehreren Versandpackungen von der Versandpackungs-Fördervorrichtung auf einen bereitgestellten Transportladungsträger aufgeschoben werden kann. Ein derartiges Transfersystem ist beispielsweise in der WO 2019/140473 A1, Fig. 10 offenbart, deren diesbezügliche Offenbarung als hierin mitaufgenommen gilt.
In einer weiteren alternativen Ausgestaltung kann die Beladevorrichtung eine Kippvorrichtung umfassen, mit welcher die Versandpackung oder die mehreren Versandpackungen auf den Transportladungsträger gekippt werden können. Die Kippvorrichtung kann eine Drehachse umfassen die parallel zur Förderebene der Transportladungsträger liegt. Die Beladung des Transportladungsträger kann stationär, also auf den stationär angedienten Transportladungsträger oder dynamisch, also während einer Vorbeibewegung, erfolgen.
Generell kann bei Beladung des Transportladungsträgers mit mehreren (leeren) Versandpackungen dies sequenziell oder im Wesentlichen parallel, also gleichzeitig erfolgen.
Die Versandpackungs-Fördervorrichtung und/oder TransportladungsträgerFördervorrichtung können insbesondere als stationäre Fördervorrichtung oder als mobile Fördervorrichtung ausgebildet sein oder eine Kombination aus stationären und mobilen Fördervorrichtungen. In letzterem Fall kann entsprechend eine jeweilige weitere Übergabevorrichtung für ein Übergeben der Versandpackungen und der Transportladungsträger zwischen der stationären und mobilen
Fördervorrichtung vorgesehen sein.
Günstig ist es, wenn die Transportladungsträger-Fördervorrichtung als Messerkantenförderer ausgebildet ist.
In den obenstehenden Ausführungen kann der Transportladungsträger insbesondere als Tablar ausgebildet sein. Dementsprechend kann das „Transportladungsträger-Fördersystem“ dann als „Tablar-Fördersystem“, die „Transportladungsträger-Fördervorrichtung“ als „Tablar-Fördervorrichtung“ und die
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„Transportladungsträger-Förderebene“ als „Tablar-Förderebene“ bezeichnet
werden.
Ein Tablar kann gemäß einer Ausführungsform als ein einteiliges Tablar mit Durchgriffsöffnungen ausgebildet sein, welches einen Boden und vier von dem Boden hochragende Seitenwände aufweist. Der Boden an der Unterseite stellt eine Transportfläche und an der Oberseite eine Ladeebene zur Aufnahme einer Versandpackung bereit. Der Boden in dieser Ausführung kann eine Vielzahl von Durchgriffsöffnungen aufweisen. Eine geeignete Entladevorrichtung weist in diesem Fall Hubstifte auf, mittels denen ein Durchgreifen durch die Durchgriffsöffnungen des Tablars möglich ist. Dadurch kann die Versandpackung mittels der Hubstifte vom Boden abgehoben und anschließend von den Hubstiften durch einen Schieber in eine Abschieberichtung abgeschoben werden.
Alternativ kann ein einteiliges Tablar vorgesehen sein, welches einen Boden und vier von dem Boden hochragende Seitenwände aufweist. Eine Unterseite des Bodens stellt hierbei eine Transportfläche bereit. Eine Oberseite des Bodens stellt eine erste und gegebenenfalls zweite Ladeebene bereit, welche zur Aufnahme der Versandpackung(en) dient. Zum Entladen weist dieses Tablar ferner zumindest eine Abschieberampe auf, welche einen Höhenunterschied zwischen der Ladeebene und einer Oberkante einer Seitenwand überbrückt bzw. reduziert. Eine entsprechend Tablar-Entladevorrichtung weist für diesen Fall einen Schieber zum Abschieben der Versandpackung über die Abschieberampe auf. Durch die Abschieberampe(n) wird ein automatisches Abschieben der Versandpackung vom
Tablar begünstigt.
Gemäß einer weiteren Ausführung kann das Tablar zweiteilig als „U-shaped Tray“ ausgebildet sein, vier Seitenwände, ein Unterteil mit einem Transportboden und ein Oberteil mit einem Ladeboden zur Aufnahme der Versandpackung umfassen, wobei das Unterteil zwei der vier Seitenwände umfasst, welche erste Seitenwände bilden und vom Transportboden hochragen, und das Oberteil zwei der vier Seitenwände umfasst, welche zweite Seitenwände bilden und vom Ladeboden hochragen.
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Die Versandpackung kann vom Ladeboden an einer offenen Seite des Oberteils vom Tablar geschoben werden, wenn sich das Tablar in der Abgabekonfiguration befindet. Die Seitenwände bzw. der Ladeboden bilden hierbei die Möglichkeit, eine Relativbewegung zwischen dem Oberteil und dem Unterteil automatisiert
durchzuführen, wodurch eine automatische Entladung realisiert werden kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausführung befindet sich die auf den Transportladungsträger, insbesondere das Tablar, abgegebene Versandpackung in einer aufrechten Orientierung mit ihrer Öffnung nach oben. Alternativ kann die Versandpackung in einer anderen Orientierung auf dem Tablar abgegeben werden und erst zu einem späteren Zeitpunkt oder an einem anderen Ort in eine aufrechte Orientierung gebracht werden (manuell oder automatisiert mittels einer
Vorrichtung, beispielsweise mit einer Drehvorrichtung oder einem Roboterarm).
Bevorzugt führt die erste Fördertechnik des Kommissioniersystems von insbesondere einem Ausgang des Bereitstellsystems zur Kommissionierstation und dient zum Transport der durch das Bereitstellsystem am Ausgang bereitgestellten, mit der/denVersandpackung(en) beladenen
Transportladungsträger zur Kommissionierstation.
Günstig ist es, wenn die erste Fördertechnik des Kommissioniersystems
- eine Fördervorrichtung zwischen der automatischen VersandpackungsBereitstellvorrichtung und der automatischen Übergabevorrichtung, und
- eine Fördervorrichtung zwischen der automatischen Übergabevorrichtung und der Kommissionierstation umfasst sowie gegebenenfalls - eine Fördervorrichtung zum Transport der Transportladungsträger von der Puffervorrichtung zur automatischen Übergabevorrichtung umfasst.
Dadurch können der Transportladungsträger und die Versandpackung zwischen den oben genannten Modulen transportiert werden, wenn diese voneinander
beabstandet angeordnet sein sollten.
Vorteilhaft ist es zudem, wenn die Kommissionierstation eine Verschließstation zum Verschließen der beladenen Versandpackung (insbesondere für einen Versand) und eine dritte Fördertechnik umfasst, wobei die dritte Fördertechnik von
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der Kommissionierstation oder Verschließstation zu einem Warenausgang oder zu einer Abgabevorrichtung des Kommissioniersystems führt, und wobei die Abgabevorrichtung zur automatischen Abgabe der Versandpackung von dem Transportladungsträger auf eine vierte Fördertechnik des Kommissioniersystems ausgebildet ist, welche zu dem Warenausgang führt. Dadurch kann die beladene und verschlossene Versandpackung (insbesondere auf dem Transportladungsträger) direkt zum Warenausgang oder auch zuvor noch zu einer Abgabevorrichtung und dann ohne Transportladungsträger zum Warenausgang
transportiert werden.
Alternativ kann das Kommissioniersystem vorteilhaft auch
- eine (von der Kommissionierstation beabstandete) Verschließstation zum Verschließen der beladenen Versandpackung und
- eine dritte Fördertechnik von der Kommissionierstation zu der Verschließstation umfassen sowie
- eine vierte Fördertechnik von der Verschließstation zu einem Warenausgang oder zu einer Abgabevorrichtung zur automatischen Abgabe der Versandpackung von dem Transportladungsträger auf eine fünfte Fördertechnik des Kommissioniersystems, welche zu einem Warenausgang führt.
Dadurch braucht die Versandpackung nicht bereits in der Kommissionierstation verschlossen werden, sondern dies erfolgt in einer gesonderten Verschließstation. In Folge kann die beladene und verschlossene Versandpackung (insbesondere auf dem Transportladungsträger) direkt zum Warenausgang oder auch zuvor noch zu einer Abgabevorrichtung und dann ohne Transportladungsträger zum Warenausgang transportiert werden.
Generell ist es auch von Vorteil, wenn das Kommissioniersystem eine Abgabevorrichtung zur automatischen Abgabe der Versandpackung von dem Transportladungsträger auf eine (vierte oder fünfte) Fördertechnik umfasst. Dadurch kann die beladene (und gegebenenfalls verschlossene) Versandpackung ohne Transportladungsträger weitertransportiert werden, beispielsweise zu einem
Warenausgang.
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In einer weiteren Ausführungsvariante umfasst das Kommissioniersystem:
a) eine dritte Fördertechnik von der Kommissionierstation zu einem Warenausgang, b) eine dritte Fördertechnik von der Kommissionierstation zu einer
Verschließstation und eine vierte Fördertechnik von der Verschließstation zu einem Warenausgang,
C) eine dritte Fördertechnik von der Kommissionierstation zu einer Verschließstation, eine vierte Fördertechnik von der Verschließstation zu einer Abgabevorrichtung und eine fünfte Fördertechnik von der Abgabevorrichtung zu einem Warenausgang, oder
d) eine dritte Fördertechnik von der Kommissionierstation zu einer Abgabevorrichtung, eine vierte Fördertechnik von der Abgabevorrichtung zu einer Verschließstation und eine fünfte Fördertechnik von der Verschließstation zu einem Warenausgang.
Der Fall a) betrifft das Verschließen direkt in der Kommissionierstation (siehe auch die weiter oben offenbarte Variante A),
der Fall b) betrifft das Verschließen in der Verschließstation und dort die Abgabe auf vierte Fördertechnik (siehe auch die weiter oben offenbarte Variante D),
der Fall c) betrifft das Verschließen in der Verschließstation und Abgabe auf die fünfte Fördertechnik in der Abgabevorrichtung (siehe auch die weiter oben offenbarte Variante F) und
der Fall d) betrifft den Transport der Versandpackung zu einer Abgabevorrichtung und dann das Verschließen der Versandpackung in der Verschließstation (siehe auch die weiter oben offenbarte Variante H).
An dieser Stelle wird angemerkt, dass die zum Verfahren zum Kommissionieren und Verpacken von Waren offenbarten Ausführungsvarianten und die daraus resultierenden Vorteile sinngemäß auch für das offenbarte Bereitstellsystem und das offenbarte Kommissioniersystem gelten und umgekehrt.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden
Figuren näher erläutert.
Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
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Fig. 1 eine schematische Darstellung eines ersten beispielhaften Kommissioniersystems in Draufsicht;
Fig. 2 eine Kommissionierstation mit einer integrierten Verschließstation in
schematischer Draufsicht;
Fig. 3 einen der Kommissionierstation nachgelagerten Abschnitt des Kommissioniersystems mit kombinierter Verschließstation und Abgabevorrich-
tung sowie nachgelagerten Warenausgang in schematischer Draufsicht;
Fig. 4 einen der Kommissionierstation nachgelagerten Abschnitt des Kommissioniersystems mit gesonderter Abgabevorrichtung, Verschließstation und Warenausgang in schematischer Draufsicht;
Fig. 5 ein weiteres beispielhaftes Kommissioniersystem in Schrägansicht und
Fig. 6 noch ein weiteres beispielhaftes Kommissioniersystem in schematischer Draufsicht.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen sind, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltene Offenbarung sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden kann. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines ersten beispielhaften Kommissioniersystems 1 zum Kommissionieren und Verpacken von Waren in Draufsicht. Das Kommissioniersystem 1 umfasst unter anderem ein Bereitstellsystem 2 mit einer Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3, einer Übergabevorrichtung 4 und einer Transportladungsträger-Bereitstellvorrichtung 5.
Die Transportladungsträger-Bereitstellvorrichtung 5 dient zum automatischen Bereitstellen von Transportladungsträgern 6 und weist dazu eine optionale
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Puffervorrichtung 7 für die Transportladungsträger 6 auf. Von der Puffervorrichtung 7 führt eine optionale Puffer-Fördervorrichtung 8 zum Bereitstellsystem 2. Grundsätzlich könnten die Transportladungsträger 6 dem Bereitstellsystem 2 aber auch auf andere Weise zugeführt werden. Das Bereitstellsystem 2, im Speziellen die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3, dient zum Bereitstellen von Versandpackungen 9a. Die Übergabevorrichtung 4 dient zur automatischen Übergabe einer Versandpackung 9a von der Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3 auf einen der Transportladungsträger 6.
Darüber hinaus umfasst das Kommissioniersystem 1 eine
Kommissionierstation 10 mit einer ersten Andienungsvorrichtung 11 und einer zweiten Andienungsvorrichtung 12. Außerdem umfasst das
Kommissioniersystem 1 ein Warenlager 13 zum Lagern und Bereitstellen von Waren 14. Eine erste Fördertechnik F1 des Kommissioniersystems 1 führt vom Bereitstellsystem 2 zur Kommissionierstation 10 und dient zum Transport der Versandpackungen 9a auf dem Transportladungsträger 6 von der automatischen Übergabevorrichtung 4 zur Kommissionierstation 10. Eine zweite Fördertechnik F2 des Kommissioniersystems 1 führt vom Warenlager 13 zur
Kommissionierstation 10 und dient zum Transport der Ware 14 vom
Warenlager 13 zur Kommissionierstation 10.
Die Kommissionierstation 10 dient zum manuellen oder automatischen Kommissionieren von Ware 14 eines Kommissionierauftrags, wobei die erste Andienungsvorrichtung 11 zum Bereitstellen der Ware 14 und die zweite Andienungsvorrichtung 12 zum Bereitstellen der Versandpackung 9a auf dem Transportladungsträger 6 dient. Die erste Andienungsvorrichtung 11 kann dazu mit der zweiten Fördertechnik F2 verbunden oder Teil derselben sein. Desgleichen kann die zweite Andienungsvorrichtung 12 mit der ersten Fördertechnik F1
verbunden oder Teil derselben sein.
Die Ware 14 ist in die Versandpackung 9a ladbar, wenn ein Kommissionierauftrag bearbeitet wird. Demzufolge dient eine Versandpackungen 9a zur Aufnahme von jeweils einer Ware 14 oder mehreren Waren 14 eines Kommissionierauftrags. Die
Versandpackungsgröße der von der Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3
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bereitgestellten Versandpackung 9a hängt dabei von einer Dimension des Kommissionierauftrags respektive von einer Dimension der vom
Kommissionierauftrag umfassten Waren 14 ab.
Außerdem umfasst das Kommissioniersystem 1 einen optionalen
Warenausgang 15 und eine optionale dritte Fördertechnik F3, welche die Kommissionierstation 10 und den Warenausgang 15 verbindet. Die dritte Fördertechnik F3 dient dem Abtransport der beladenen und in diesem Beispiel verschlossenen Versandpackung 9b von der Kommissionierstation 10. In dem konkret in Fig. 1 dargestellten Beispiel wird die beladenen Versandpackung 9b auf dem Transportladungsträger 6 zum Warenausgang 15 transportiert, es sind aber
auch andere Ausführungsformen denkbar.
Schließlich umfasst das Kommissioniersystem 1 ein
Auftragsverwaltungssystem 16 zum elektronischen Erfassen von Kommissionieraufträgen, wobei ein Kommissionierauftrag eine oder mehrere Auftragszeilen mit einer Ware 14 oder mehrere Waren 14 umfasst. Das Auftragsverwaltungssystem 16 ist mit anderen Komponenten des Kommissioniersystems 1, insbesondere mit der VersandpackungsBereitstellvorrichtung 3 (insbesondere mit einer in den Fig. nicht dargestellten Steuerungsvorrichtung der Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3), der Kommissionierstation 10 und dem Warenlager 13 datentechnisch verbunden, so wie das in der Fig. 1 mit dem Doppelpfeil symbolisiert ist.
Ein Verfahren zum Kommissionieren und Verpacken von Waren 14 in einem Kommissioniersystem 1 kann nun die folgenden Verfahrensschritte aufweisen: - Bereitstellen von Waren 14 in einem Warenlager 13,
- Bereitstellen von Transportladungsträgern 6 mittels einer automatischen Transportladungsträger-Bereitstellvorrichtung 5,
- Erfassen von Kommissionieraufträgen an einem elektronischen Auftragsverwaltungssystem 16, wobei ein Kommissionierauftrag eine Ware 14 oder mehrere Waren 14 umfasst, welche zum Verpacken in eine Versandpackung 9a bestimmt sind,
- Bereitstellen der Versandpackung 9a mittels einer automatischen
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Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3, wobei eine Versandpackungsgröße der Versandpackung 9a von einer Dimension des Kommissionierauftrags abhängt,
- Übergabe der (bereitgestellten) Versandpackung 9a auf einen der Transportladungsträger 6 durch eine automatische Übergabevorrichtung 4,
- Transport der Versandpackung 9a auf dem Transportladungsträger 6 von der automatischen Übergabevorrichtung 4 zur Kommissionierstation 10 mittels einer ersten Fördertechnik F1 und Transport der Ware 14 vom Warenlager 13 zur Kommissionierstation 10 mittels einer zweiten Fördertechnik F2,
- Bereitstellen der Ware 14 in der Kommissionierstation 10 und Bereitstellen der Versandpackung 9a auf dem Transportladungsträger 6 in der Kommissionierstation 10 und
- Beladen der Versandpackung 9a mit der zum Kommissionierauftrag gehörenden Ware 14 in der Kommissionierstation 10.
Das Beladen der Versandpackung 9a mit Ware 14 kann manuell oder automatisch erfolgen, etwa mit einem Roboter mit Greifer. Desgleichen kann das Verschließen der Versandpackung 9a manuell oder automatisch erfolgen, etwa mit einem automatischen Kartonverschließer oder Kartonbedeckler.
In dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel umfasst das Kommissioniersystem 1 zusätzlich zu den bereits genannten Komponenten:
- ein optionales Datenverwaltungssystem 17 zum Bereitstellen von dreidimensionalen Abmessungen der Waren 14 als elektronische Daten, und
- ein optionales Rechnersystem 18 zum Ermitteln einer Versandpackungsgröße auf der Grundlage der dreidimensionalen Abmessungen der Ware 14 oder der mehreren Waren 14 des Kommissionierauftrags, welche zum Verpacken in eine Versandpackung 9a bestimmt sind.
Demgemäß kann das vorgeschlagene Verfahren die folgenden Schritte aufweisen: - Bereitstellen von dreidimensionalen Abmessungen der Waren 14 als elektronische Daten in einem Datenverwaltungssystem 17,
- Ermitteln der Versandpackungsgröße auf der Grundlage der dreidimensionalen Abmessungen der Ware 14 oder der mehreren Waren 14 des
Kommissionierauftrags und
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- Bereitstellen der Versandpackung 9a individuell und abhängig von der ermittelten Versandpackungsgröße zu jedem Kommissionierauftrag mittels der
automatischen Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3.
Die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3 ist in diesem Fall zum automatischen Bereitstellen der Versandpackung 9a individuell und abhängig von der ermittelten Versandpackungsgröße zu jedem Kommissionierauftrag ausgebildet. Dazu kann die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3 mit dem Datenverwaltungssystem 17 und/oder dem Rechnersystem 18 datentechnisch verbunden sein (siehe wiederum den Doppelpfeil in Fig. 1). Das Auftragsverwaltungssystem 16, das Datenverwaltungssystem 17 und das
Rechnersystem 18 können zudem untereinander datentechnisch verbunden sein.
Das Bereitstellen der Versandpackung 9a kann umfassen:
j) die Auswahl der Versandpackung 9a aus mehreren vorgefertigten Versandpackungen 9a mittels der automatischen VersandpackungsBereitstellvorrichtung 3 oder
il) das Herstellen der Versandpackung 9a mittels der automatischen Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3 (siehe in diesem Zusammenhang insbesondere auch die Fig. 5).
Demgemäß kann die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3 zur Auswahl einer Versandpackung 9a aus mehreren vorgefertigten Versandpackungen 9a oder zum Herstellen der Versandpackung 9a ausgebildet sein.
Die Versandpackungsgröße kann dabei ein Volumen aufweisen, das zumindest dem Volumen der zum Kommissionierauftrag gehörenden Ware 14 entspricht. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die größte Ausdehnung der Versandpackung 9a, zumindest der größten Ausdehnung der größten zum Kommissionierauftrag gehörenden Ware 14 entspricht. Denkbar ist dabei, dass nicht Versandpackungen 9a jeder beliebigen Versandpackungsgröße bereitgestellt werden, sondern lediglich einige standardisierte Versandpackungsgrößen vorgesehen sind.
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Die Bestimmung einer Versandpackungstype und/oder Versandpackungsgröße kann in der Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3 anhand von Auftragsdaten, die beispielsweise vom Auftragsverwaltungssystem 16, oder anhand von dreidimensionalen Abmessungen der Waren 14 des Kommissionierauftrags, die beispielsweise vom Datenverwaltungssystem 17 erhalten werden, erfolgen. Die Bestimmung einer Versandpackungstype und/oder Versandpackungsgröße kann aber auch im Rechnersystem 18 erfolgen und an die VersandpackungsBereitstellvorrichtung 3 übermittelt werden, welche dann die bereits im Grunde im Rechnersystem 18 getroffene Auswahl in die Realität umsetzt.
Ein Bereitstellen von dreidimensionalen Abmessungen der Waren 14 kann insbesondere ein Messen der Ware 14, ein (automatisiertes) Lesen von Abmessungen, die an der Ware 14 angebracht sind, sowie ein Lesen einer Warenidentifikation der Ware 14 und ein anschließendes Ermitteln der Abmessungen der Ware 14 im Datenverwaltungssystem 17 mit Hilfe der
Warenidentifikation umfassen.
Bei der Bestimmung der Versandpackungsgröße kann auch ein Packmuster für die Waren 14 in der Versandpackung 9a festgelegt werden, das beim Beladen der Versandpackung 9a in der Kommissionierstation 10 entsprechend umzusetzen ist. Dazu wird ein Roboter in der Kommissionierstation 10 entsprechend angewiesen, oder es werden entsprechende Beladeinstruktion an eine Kommissionierperson in der Kommissionierstation 10 ausgegeben. Bei der Bestimmung der Versandpackungsgröße kann auch eventuell zu verwendendes Füllmaterial berücksichtigt werden. Die Bestimmung der Versandpackungsgröße kann beispielsweise volumsoptimiert und/oder längenoptimiert erfolgen und/oder optimiert zur Erreichung eines bestimmten Formfaktors, d.h. zum Beispiel eines
bestimmen Längen-Breiten-Höhen-Verhältnisses der Versandpackung 9a.
Eine Versandpackung 9a kann beispielsweise eine Versandschachtel, eine Versandtasche, ein Versandbeutel und dergleichen sein und zum Beispiel aus Karton oder Kunststoff hergestellt sein. Die VersandpackungsBereitstellvorrichtung 3 kann auch dazu eingerichtet sein, Versandpackungen 9a
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unterschiedlicher Type bereitzustellen, also zum Beispiel Versandschachteln aus Karton und Versandbeutel aus Kunststoff und so weiter.
Die Versandpackung 9a ist vorzugsweise (auch leer) eigenstabil, es kann aber auch ein Stützelement vorgesehen sein, das temporär in oder an der Versandpackung 9a angebracht ist. Durch die Beladung kann eine im Leerzustand nicht eigenstabile Versandpackung 9a eigenstabil werden, wodurch das Stützelement nach dem Beladen entfernt werden kann, beispielsweise in der Kommissionierstation 10 oder einer Verschließstation (siehe auch die Fig. 2 bis 4).
Denkbar ist auch, dass die Waren 14 eines Kommissionierauftrags in mehrere Versandpackungen 9a geladen werden. Der oben offenbarte Verfahrensablauf wird dann dementsprechend oft durchlaufen. Denkbar ist dabei insbesondere, dass das Bereitstellen von Versandpackungen 9a so erfolgt, dass möglichst
wenige Versandpackungen 9a für den Kommissionierauftrag benötigt werden.
Ein Kommissionierauftrag kann die zu verladenden Waren 14 nicht nur hinsichtlich ihrer Anzahl und ihres Warentyps spezifizieren, sondern auch eine Vorgabe für eine Versandpackungstype umfassen, welche für den Kommissionierauftrag oder
bestimmte Waren 14 des Kommissionierauftrag zu verwenden ist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn als Transportladungsträger 6 Tablare vorgesehen sind und mittels der automatischen TransportladungsträgerBereitstellvorrichtung 5 bereitgestellt werden. In Folge wird die Versandpackung 9a auf eines der Tablare 6 übergeben und auf dem Tablar 6 zur Kommissionierstation 10 transportiert und dort bereitgestellt. Die Transportladungsträger 6 können standardisiert sein. Die Transportladungsträger 6 können auch universell eingesetzt werden, also nicht nur zum Befördern einer Versandpackung 9a, sondern beispielsweise auch für den Transport der Waren 14. Auch das Transportieren mehrerer Versandpackungen 9a oder mehrerer Waren 14 auf einem (einzigen) Transportladungsträger 6 ist möglich.
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Grundsätzlich kann eine Versandpackung 9a direkt nach dem Beladen an einem Kommissionierarbeitsplatz der Kommissionierstation 10 verschlossen werden. Insbesondere kann die Versandpackung 9a dabei noch von der zweiten Andienungsvorrichtung 12 angedient sein. Denkbar ist aber auch, dass die Kommissionierstation 10 eine gesonderte Verschließstation 19 aufweist, in welcher die Versandpackung 9a geschlossen wird, so wie das in der Fig. 2 schematisch dargestellt ist. Die in der Fig. 2 dargestellte Kommissionierstation 10 kann dabei die in der Fig. 1 dargestellte Kommissionierstation 10 ersetzen. Insbesondere kann die Verschließstation 19 als automatische Verschließstation 19 ausgebildet sein, wodurch das Verschließen der beladenen Versandpackung 9a automatisch erfolgt.
Fig. 3 zeigt eine weitere schematisch dargestellte Möglichkeit der Weiterverarbeitung einer beladenen Versandpackung 9c nach dem Kommissioniervorgang in der Kommissionierstation 10. Konkret zeigt die Fig. 3 eine Verschließstation 19 und eine nachgelagerte Abgabevorrichtung 20, welche beide Teil eines Versandaufbereitungssystems 21 sind. Die Verschließstation 19 dient in der bereits weiter oben dargelegten Weise dem Verschließen einer beladenen Versandpackung 9c. Die Abgabevorrichtung 20 dient dem Trennen der beladenen Versandpackung 9c vom Transportladungsträger 6. Vom Versandaufbereitungssystem 21, konkret von der Abgabevorrichtung 20, führt in diesem Beispiel eine vierte Fördertechnik F4 zum Warenausgang 15, welche hier dem Transport der verschlossenen Versandpackung 9b ohne Transportladungsträger 6 zum Warenausgang 15 dient. Denkbar ist auch, dass die Verschließstation 19 und die Abgabevorrichtung 20 vertauscht sind, das heißt die Verschließstation 19 der Abgabevorrichtung 20 (fördertechnisch) nachgelagert ist. Das Verschließen der beladenen Versandpackung 9c erfolgt in diesem Fall dann nach dem Trennen der beladenen Versandpackung 9c vom Transportladungsträger 6.
An dieser Stelle wird angemerkt, dass die automatische Abgabevorrichtung 20 auch in der Kommissionierstation 10 integriert sein könnte. In der Fig. 2 würde die automatische Abgabevorrichtung 20 dann an die Stelle der Verschließstation 19 treten. Eine gesonderte Verschließstation 19 könnte der Kommissionierstation 10
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in diesem Fall nachgelagert und über eine dritte Fördertechnik F3 mit dieser verbunden sein. Von der Verschließstation 19 könnte eine vierte Fördertechnik F4 zum Warenausgang 15 führen. Denkbar wäre aber auch, dass sowohl die Abgabevorrichtung 20 als auch die Verschließstation 19 in der Kommissionierstation 10 integriert sind. Die Verschließstation 19 kann der Abgabevorrichtung 20 im Arbeitsablauf vorgelagert sein, sie könnte der Abgabevorrichtung 20 aber auch nachgelagert sein. Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass eine gesonderte Abgabevorrichtung 20 der in Fig. 2 dargestellten Kommissionierstation 10 nachgelagert und über eine dritte Fördertechnik F3 mit dieser verbunden sein kann. Von der Abgabevorrichtung 20 könnte eine vierte Fördertechnik F4 zum Warenaus-
gang 15 führen.
Weiterhin wird angemerkt, dass ein Transport der beladenen Versandpa-
ckung 9b, 9c nach der Kommissionierstation 10 generell mit und ohne Transportladungsträger 6 erfolgen kann. Demzufolge kann eine Abgabevorrichtung 20 in den gezeigten Ausführungsformen auch entfallen. Die beladene Versandpa-
ckung 9b, 9c wird dann ohne Transportladungsträger 6 zum Warenausgang 15 transportiert, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer Verschließstation 19.
Das Trennen der beladenen Versandpackung 9b, 9c vom Transportladungsträger 6 kann generell beispielsweise durch Abschieben oder Abheben der Versandpackung 9c vom Transportladungsträger 6 erfolgen. Denkbar ist weiterhin, dass der Transportladungsträger 6 bodenseitige Öffnungen aufweist, durch welche Stifte der Abgabevorrichtung 20 bewegt werden können, welche die Versandpackung 9c solcherart anheben beziehungsweise vom Transportladungsträger 6 abheben. Der Transportladungsträger 6 kann generell einteilig oder mehrteilig ausgebildet sein.
Fig. 4 zeigt noch eine weitere schematisch dargestellte Möglichkeit der Weiterverarbeitung einer beladenen Versandpackung 9c nach dem Kommissioniervorgang in der Kommissionierstation 10. Konkret zeigt die Fig. 4 eine Abgabevorrich-
tung 20 und eine gesonderte, nachgelagerte Verschließstation 19. Das heißt, die
Verschließstation 19 und die Abgabevorrichtung 20 sind in diesem Fall nicht Teil
eines (kombinierten) Versandaufbereitungssystems 21. Die Abgabevorrichtung 20
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dient wiederum dem Trennen der beladenen (befüllten) Versandpackung 9c vom Transportladungsträger 6, und die Verschließstation 19 dient wiederum dem Verschließen einer beladenen Versandpackung 9c*. Von der Abgabevorrichtung 20 führt eine vierte Fördertechnik F4 zur Verschließstation 19, welche zum Transport der beladenen, jedoch noch offenen Versandpackung 9c‘ ohne Transportladungsträger 6 vorgesehen und ausgebildet ist. Von der Verschließstation 19 führt eine fünfte Fördertechnik F5 zum Warenausgang 15, welche dem Transport der verschlossenen Versandpackung 9b ohne Transportladungsträger 6 zum Warenausgang 15 dient. Denkbar ist wiederum, dass die Verschließstation 19 und die Abgabevorrichtung 20 vertauscht sind, das heißt, dass die Abgabevorrichtung 20 der Verschließstation 19 (fördertechnisch) nachgelagert ist. Das Trennen der beladenen Versandpackung 9c vom Transportladungsträger 6 erfolgt in diesem Fall dann nach Verschließen der beladenen Versandpackung 9ec‘. Die Förderung der verschlossenen Versandpackung 9b auf der vierten Fördertechnik F4 erfolgt dann mit
Transportladungsträger 6.
Fig. 5 zeigt ein weiteres beispielhaftes Kommissioniersystem 1a in detaillierter Schrägansicht. Im Wesentlichen entspricht das Kommissioniersystem 1a der in Fig. 1 gezeigten Anordnung, wobei der Kommissionierstation 10 eine gesonderte
Verschließstation 19 nachgelagert und in der Fig. 5 dargestellt ist.
In der Fig. 5 ist insbesondere ein Bereitstellsystem 2 gezeigt, welches insbesondere eine Übergabe-Fördervorrichtung zum Transport der (im Wesentlichen leeren, also nicht mit Ware 14 befüllten) Versandpackungen 9a von der Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3 zur Übergabevorrichtung 4 und eine Puffer-Fördervorrichtung 8 zum Transport der Transportladungsträger 6 von der Puffervorrichtung 7 zur Übergabevorrichtung 4 umfasst. An dieser Stelle wird auch angemerkt, dass in einer alternativen Ausführung die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3 die Versandpackungen 9a direkt auf bereitgestellte Transportladungsträger 6 übergeben kann. Die erste Fördertechnik F1 kann also an eine gesonderte Übergabevorrichtung 4 oder an eine in die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3 integrierte Übergabevorrichtung 4 anschließen und zum Übernehmen der
mit Versandpackung(en) 9a beladenen Transportladungsträger 6 ausgebildet sein.
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Das Beladen der Transportladungsträger 6 erfolgt bei dem in Fig. 5 dargestellten Kommissioniersystem 1a vorzugsweise im Durchlauf und daher ohne ein Anhalten des Transportladungsträgers 6 während einem Beladevorgang. Gegebenenfalls kann eine Fördergeschwindigkeit des Transportladungsträgers 6 während dem Beladevorgang auch etwas reduziert werden. Bei dem in Fig. 5 dargestellten Kommissioniersystem 1a erfolgt die Beladung des Transportladungsträgers 6 durch die Schwerkraft, indem die Versandpackungen 9a auf die Transportladungsträger 6 fallen. Dies ist aber nicht die einzig vorstellbare Möglichkeit, sondern die Versandpackungen 9a können beispielsweise auch auf die Transportladungsträger 6 gehoben oder auch geschoben werden. In letzterem Fall könnte die von der Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3 neben der Fördervorrichtung 8 angeordnet werden, gegebenenfalls etwas erhöht. Denkbar wäre weiterhin, dass die Versandpackungen 9a auf die Transportladungsträger 6 gekippt werden.
Die Übergabevorrichtung 4 ist in dem in Fig. 5 dargestellten Beispiel in einer gesonderten Übergabestation angeordnet, welche über eine ÜbergabeFördertechnik mit der Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3 verbunden ist. Denkbar wäre gleichfalls, dass die Übergabevorrichtung 4 in die
Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3 integriert und Teil derselben ist.
Das Lager 13 ist in der Fig. 5 nicht explizit dargestellt, jedoch ist die zum Lager führende >13 und vom Lager kommende &13 zweite Fördertechnik F2 abgebildet. Desgleichen ist der Warenausgang 15 nicht explizit dargestellt, jedoch die zum Warenausgang führende >15 vierte Fördertechnik F4. Schließlich ist in der Fig. 5 gezeigten Anordnung eine zur Puffervorrichtung führende —>7 beziehungsweise von der Abgabevorrichtung kommende «20 Verbindungsstrecke einer
sechsten Fördertechnik F6 zwar vorhanden, jedoch nur in Teilen dargestellt.
In der Fig. 5 dargestellt ist ein der Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3 zugeführtes Kartongrundmaterial 22. Die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3 ist demzufolge als Versandpackungs-Erzeugungsvorrichtung zum Erzeugen von Ver-
sandpackungen 9a ausgebildet. Die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3
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kann dazu ausgebildet sein, aus dem Kartongrundmaterial 22 einen Zuschnitt anzufertigen und diesen anschließend zu einer Schachtel zu formen, das heißt zu
falten und gegebenenfalls zu verkleben.
Denkbar ist aber auch, dass fertige Zuschnitte gefaltet und gegebenenfalls verklebt werden. Die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3 kann dann insbesondere als Kartonaufrichter ausgebildet sein. Die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3 ist in diesem Fall streng genommen zu einer kombinierten Auswahl und Herstellung der Versandpackung 9a ausgebildet. Auch die reine Auswahl einer Versandpackung 9a aus einer Vielzahl von vorgefertigten Versandpackung 9a durch die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3 wäre möglich. Bevorzugt wird eine Versandpackung 9a offen bereitgestellt, denkbar wäre grundsätzlich aber auch ein vorläufiges Verschließen der Versandpackung 9a durch die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3.
Zur dem in Fig. 5 dargestellten Kommissioniersystem 1a ist weiterhin anzumerken, dass die Waren 14 auf der zweiten Fördertechnik F2 mit Ladehilfsmitteln beziehungsweise Quellbehältern 23 transportiert werden. Denkbar ist aber auch, dass die Waren 14 ohne Ladehilfsmittel beziehungsweise Quellbehälter 23 und damit direkt auf der zweiten Fördertechnik F2 transportiert werden.
Fig. 6 zeigt noch ein weiteres beispielhaftes Kommissioniersystem 1b in schematischer Draufsicht. Im Wesentlichen entspricht das Kommissioniersystem 1a einer Kombination der in Fig. 1 und 2 gezeigten Anordnungen, wobei den Kommissionierstationen 10a..10c eine gesonderte Abgabevorrichtung 20 nachgelagert und in der Fig. 6 dargestellt ist. Denkbar wäre auch, dass eine gesonderte Verschließstation 19 in den Kommissionierstationen 10a..10c fehlt (d.h. die Kommissionierstationen 10a..10c anders als in Fig. 2 dargestellt aufgebaut sind) und eine Versandpackung 9a im Zuge des Kommissioniervorgangs, das heißt direkt nach der Bela-
dung, verschlossen wird.
Darüber hinaus umfasst das Kommissioniersystem 1b eine sechste Fördertechnik F6, welche von der Abgabevorrichtung 20 zur Puffervorrichtung 7 führt und
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welche dem Transport der leeren Transportladungsträger 6 zur Puffervorrichtung 7 dient.
Das in der Fig. 6 dargestellte Kommissioniersystem 1b umfasst mehrere Kommissionierstationen 10a..10c, welche über eine erste Fördertechnik F1 an eine gemeinsame Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung 3 respektive eine gemeinsame Übergabevorrichtung 4 und über eine zweite Fördertechnik F2 an ein gemeinsames Warenlager 13 angeschlossen sind. Im Hinblick auf das Vorhandensein mehrerer Kommissionierstationen 10a..10c wird auch darauf hingewiesen, dass ein Kommissionierprozess generell einstufig oder mehrstufig ausgebildet sein kann. Die Kommissionieraufträge können in einer ersten Kommissionierstation 10a begonnen und in einer zweiten
Kommissionierstation 10b fertiggestellt werden, wobei die teilbeladene Versandpackung 9c mit dem Transportladungsträger 6 mit Hilfe einer Verbindungsfördertechnik (nicht dargestellt) von der ersten
Kommissionierstation 10a zur zweiten Kommissionierstation 10b transportiert wird.
Generell kann ein Kommissioniersystem 1, 1a, 1b auch eine Sortierstrecke und/oder einen Sortierpuffer aufweisen, mit dem die Waren 14 in eine vorgebbare Reihenfolge gebracht werden können. Das Kommissioniersystem 1, 1a, 1b kann zusätzlich oder alternativ auch eine Sortierstrecke und/oder einen Sortierpuffer aufweisen, mit dem die Versandpackungen 9a..9c in eine vorgebbare Reihenfolge gebracht werden können, vor und/oder nach der
Kommissionierstation 10, 10a..10c.
Die Fördertechnik F1..F6 kann generell eine stationäre Fördervorrichtung umfassen, beispielweise einen Rollenförderer, einen Gurtförderer und/oder dergleichen, und/oder eine mobile Fördertechnik, beispielsweise ein fahrerloses Transportsystem mit einem oder mehreren autonom bewegbaren Transportfahrzeugen, die jeweils zum Transport der Versandpackungen 9a..9c beziehungsweise der Ware 14 ausgebildet sind (mit und ohne Transportladungsträger 6, 6‘).
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Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen wird der Transport der Versandpackungen 9a..9c‘ unterschiedlicher Größe im
Kommissioniersystem 1, 1a, 1b erleichtert oder unter Umständen überhaupt erst ermöglicht. Durch die Verwendung (insbesondere standardisierter) Transportladungsträger 6, 6‘ wird einem ungewollten Drehen der Versandpackungen 9a..9c‘ bei Richtungswechseln, einem „Herauswandern aus der Mitte“ eines Förderers der Fördertechnik F1..F6 sowie einem Verkeilen in Staustrecken vorgebeugt. Auch ist ein Sequenzieren von
Versandpackungen 9a..9c‘ praktisch uneingeschränkt möglich. Gegenüber bekannten Kommissioniersystemen 1, 1a, 1b kann die Transportgeschwindigkeit auf der Fördertechnik F1..F6 deutlich erhöht werden. Die Verwendung von Transportladungsträgern 6, 6° ermöglicht insbesondere den Transport von Versandpackungen 9a..9c‘ unterschiedlicher Qualität und verringert das Risiko einer Beschädigung der Versandpackungen 9a..9c‘. Ein breiterer Einsatz von unterschiedlichen Kartonqualitäten erlaubt zudem einen effizienteren und
kostengünstigeren Betrieb eines Kommissioniersystems.
Abschließend wird festgehalten, dass der Schutzbereich durch die Patentansprüche bestimmt ist. Die Beschreibung und die Zeichnungen sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen. Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen können für sich eigenständige erfinderische Lösungen darstellen. Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Be-
schreibung entnommen werden.
Insbesondere wird auch festgehalten, dass die dargestellten Vorrichtungen in der Realität auch mehr oder auch weniger Bestandteile als dargestellt umfassen können. Teilweise können die dargestellten Vorrichtungen beziehungsweise deren Bestandteile auch unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt sein.
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Bezugszeichenliste
1, 1a, 1b Kommissionierlager
2 Bereitstellsystem
3 Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung / Erzeugungsvorrichtung 4 Übergabevorrichtung
5 Transportladungsträger-Bereitstellvorrichtung 6, 6‘ Transportladungsträger (Tablar)
7 Puffervorrichtung
8 Puffer-Fördervorrichtung
9a Versandpackung (leer und offen)
9b Versandpackung (befüllt und geschlossen) 9c, Ic‘ Versandpackung (befüllt und offen)
10, 10a..10c Kommissionierstation
11 erste Andienungsvorrichtung 12 zweite Andienungsvorrichtung 13 Warenlager
14 Ware
15 Warenausgang
16 Auftragsverwaltungssystem 17 Datenverwaltungssystem
18 Rechnersystem
19 Verschließstation
20 Abgabevorrichtung
21 Versandaufbereitungssystem 22 Kartongrundmaterial
23 Ladehilfsmittel / Quellbehälter F1 erste Fördertechnik
F2 zweite Fördertechnik
F3 dritte Fördertechnik
F4 vierte Fördertechnik
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F5 fünfte Fördertechnik
F6 sechste Fördertechnik
—7 zur Puffervorrichtung
—>13 zum Lager
«&13 vom Lager
—15 zum Warenausgang
«20 von der Abgabevorrichtung
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Claims (19)
1. Verfahren zum Kommissionieren und Verpacken von Waren (14) in einem Kommissioniersystem (1, 1a, 1b), umfassend die Verfahrensschritte
- Bereitstellen von Waren (14) in einem Warenlager (13),
- Bereitstellen von Transportladungsträgern (6, 6’) mittels einer automatischen Transportladungsträger-Bereitstellvorrichtung (5),
- Erfassen von Kommissionieraufträgen an einem elektronischen Auftragsverwaltungssystem (16), wobei ein Kommissionierauftrag eine Ware (14) oder mehrere Waren (14) umfasst, welche zum Verpacken in eine Versandpackung (9a..9c’) bestimmt sind,
- Bereitstellen der Versandpackung (9a..9c’) mittels einer automatischen Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung (3), wobei eine Versandpackungsgröße der Versandpackung (9a..9c’) von einer Dimension des Kommissionierauftrags abhängt,
- Übergabe der Versandpackung (9a..9c’) auf einen der Transportladungsträger (6, 6’) durch eine automatische Übergabevorrichtung (4), - Transport der Versandpackung (9a..9c’) auf dem Transportladungsträger (6, 6’) von der automatischen Übergabevorrichtung (4) zur Kommissionierstation (10, 10a..10c) mittels einer ersten Fördertechnik (F1) und Transport der Ware (14) vom Warenlager (13) zur
Kommissionierstation (10, 10a..10c) mittels einer zweiten Fördertechnik (F2),
- Bereitstellen der Ware (14) in der Kommissionierstation (10, 10a..10c) und Bereitstellen der Versandpackung (9a..9c’) auf dem
Transportladungsträger (6, 6’) in der Kommissionierstation (10, 10a..10c) und
- Beladen der Versandpackung (9a..9c’) mit der zum Kommissionierauftrag gehörenden Ware (14) in der
Kommissionierstation (10, 10a..10c).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bereitstellen der Versandpackung (9a..9c’)
j) die Auswahl der Versandpackung (9a..9c’) aus mehreren vorgefertigten
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Versandpackungen (9a..9c’) mittels der automatischen VersandpackungsBereitstellvorrichtung (3) oder
il) das Herstellen der Versandpackung (9a..9c’) mittels der automatischen Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung (3) umfasst.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Schritte
- Bereitstellen von dreidimensionalen Abmessungen der Waren (14) als elektronische Daten in einem Datenverwaltungssystem (17),
- Ermitteln der Versandpackungsgröße auf der Grundlage der dreidimensionalen Abmessungen der Ware (14) oder der mehreren Waren (14) des Kommissionierauftrags und
- Bereitstellen der Versandpackung (9a..9c’) individuell und abhängig von der ermittelten Versandpackungsgröße zu jedem Kommissionierauftrag mittels der automatischen Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung (3).
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Versandpackungsgröße ein Volumen aufweist, das zumindest dem Volumen der zum Kommissionierauftrag gehörenden Ware (14) entspricht.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die größte Ausdehnung der Versandpackung (9a..9c’) zumindest der größten Ausdehnung der größten zum Kommissionierauftrag gehörenden Ware (14) entspricht.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Transportladungsträger (6, 6’) Tablare vorgesehen und mittels der automatischen Transportladungsträger-Bereitstellvorrichtung (5) bereitgestellt werden sowie in Folge die Versandpackung (9a..9c’) auf eines der Tablare (6, 6’) übergeben wird und die Versandpackung (9a..9c’) auf dem Tablar (6, 6°) zur Kommissionierstation (10, 10a..10c) transportiert und dort bereitgestellt wird.
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7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dieses nach dem Beladen der Versandpackung (9a..9c’) mit der zum Kommissionierauftrag gehörenden Ware (14) ein Verschließen der beladenen Versandpackung (9a..9c’) in der Kommissionierstation (10, 10a..10c) umfasst sowie
in einem Fall A)
- einen Transport der beladenen und verschlossenen
Versandpackung (9b) auf dem Transportladungsträger (6, 6’) zu einem Warenausgang (15) durch eine dritte Fördertechnik (F3).
oder in einem Fall B)
- eine Abgabe der beladenen und verschlossenen Versandpackung (9b) von dem Transportladungsträger (6, 6’) auf eine dritte Fördertechnik (F3) durch eine automatische Abgabevorrichtung (20), und
- einen Transport der beladenen und verschlossenen
Versandpackung (9b) von der automatischen Abgabevorrichtung (20) zu einem Warenausgang (15) durch die dritte Fördertechnik (F3).
oder in einem Fall C)
- einen Transport der beladenen und verschlossenen
Versandpackung (9b) auf dem Transportladungsträger (6, 6’) zu einer automatischen Abgabevorrichtung (20) mittels einer dritten Fördertechnik (F3),
- eine Abgabe der beladenen und verschlossenen Versandpackung (9b) von dem Transportladungsträger (6, 6’) auf eine vierte Fördertechnik (F4) durch die automatische Abgabevorrichtung (20) und
- einen Transport der beladenen und verschlossenen
Versandpackung (9b) von der automatischen Abgabevorrichtung (20) zu einem Warenausgang (15) durch die vierte Fördertechnik (F4).
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dieses nach dem Beladen der Versandpackung (9a..9c’) mit der zum Kommissionierauftrag gehörenden Ware (14) einen Transport der beladenen, offenen Versandpackung (9c, 9c’) auf dem Transportladungsträger (6, 6’) zu einer
Verschließstation (19) mittels einer dritten Fördertechnik (F3) und ein
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Verschließen der beladenen Versandpackung (9c, 9c’) in der
Verschließstation (19) umfasst sowie
in einem Fall D)
- einen Transport der beladenen und verschlossenen Versandpackung (9b) auf dem Transportladungsträger (6, 6’) zu einem Warenausgang (15) durch eine vierte Fördertechnik (F4)
oder in einem Fall E)
- eine Abgabe der beladenen und geschlossenen Versandpackung (9b) von dem Transportladungsträger (6, 6’) auf eine vierte Fördertechnik (F4) durch eine automatische Abgabevorrichtung (20) und
- einen Transport der beladenen und verschlossenen Versandpackung (9b) von der automatischen Abgabevorrichtung (20) zu einem Warenausgang (15) durch die vierte Fördertechnik (F4),
oder in einem Fall F)
- einen Transport der beladenen Versandpackung (9b) auf dem Transportladungsträger (6, 6’) zu einer automatischen Abgabevorrichtung (20) mittels einer vierten Fördertechnik (F4),
- eine Abgabe der beladenen Versandpackung (9b) von dem Transportladungsträger (6, 6’) auf eine fünfte Fördertechnik (F5) durch die automatische Abgabevorrichtung (20) und
- einen Transport der beladenen und verschlossenen Versandpackung (9a..9c’) von der automatischen Abgabevorrichtung (20) zum
einem Warenausgang (15) durch die fünfte Fördertechnik (F5).
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dieses nach dem Beladen der Versandpackung (9a..9c’) mit der zum Kommissionierauftrag gehörenden Ware (14) folgende Verfahrensschritte umfasst in einem Fall G)
- eine Abgabe der beladenen, offenen Versandpackung (9c, 9c’) von dem Transportladungsträger (6, 6’) auf eine dritte Fördertechnik (F3) durch eine automatische Abgabevorrichtung (20),
- einen Transport der beladenen, offenen Versandpackung (9c, 9c’) von
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der automatischen Abgabevorrichtung (20) zu einer Verschließstation (19) mittels der dritten Fördertechnik (F3),
- ein Verschließen der beladenen Versandpackung (9c, 9c’) in der Verschließstation (19) und
- einen Transport der beladenen und verschlossenen
Versandpackung (9b) von der Verschließstation (19) zu einem
Warenausgang (15) durch eine vierte Fördertechnik (F4).
oder in einem Fall H)
- einen Transport der beladenen, offenen Versandpackung (9c, 9c’) auf dem Transportladungsträger (6, 6’) zu einer automatischen
Abgabevorrichtung (20) mittels einer dritten Fördertechnik (F3),
- eine Abgabe der beladenen, offenen Versandpackung (9c, 9c’) von dem Transportladungsträger (6, 6’) auf eine vierte Fördertechnik (F4) durch die automatische Abgabevorrichtung (20),
- einen Transport der beladenen, offenen Versandpackung (9c, 9c’) von der automatischen Abgabevorrichtung (20) zu einer Verschließstation (19) mittels der vierten Fördertechnik (F4),
- ein Verschließen der beladenen Versandpackung (9c, 9c’) in der Verschließstation (19) und
- einen Transport der beladenen und verschlossenen
Versandpackung (9b) von der Verschließstation (19) zu einem
Warenausgang (15) durch eine fünfte Fördertechnik (F5).
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschließen der beladenen Versandpackung (9c, 9c’) durch eine automatische Verschließvorrichtung erfolgt.
11. Bereitstellsystem (2) für Versandpackungen (9a..9c’) zur Aufnahme von jeweils einer Ware (14) oder mehreren Waren (14) zu einem Kommissionierauftrag, umfassend
- eine Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung (3) zum automatischen Bereitstellen einer Versandpackung (9a..9c’), wobei eine Versandpackungsgröße
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der Versandpackung (9a..9c’) von einer Dimension des Kommissionierauftrags abhängt,
- eine Transportladungsträger-Bereitstellvorrichtung (5) zum automatischen Bereitstellen von Transportladungsträgern (6, 6°) und
- eine Übergabevorrichtung (4) zur automatischen Übergabe der Versandpackung (9a..9c’) von der Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung (3) auf
einen Transportladungsträger (6, 6’).
12. Bereitstellsystem (2) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportladungsträger-Bereitstellvorrichtung (5) zum automatischen Bereitstellen von Transportladungsträgern (6, 6°) umfasst
- eine Puffervorrichtung (7) für die Transportladungsträger (6, 6’) und
- eine Fördervorrichtung (8) zum Transport von
Transportladungsträgern (6, 6°) von der Puffervorrichtung (7) zur Übergabevorrichtung (4).
13. Bereitstellsystem (2) nach Anspruch 11 oder 12, gekennzeichnet durch - eine Fördervorrichtung zum Transport der Versandpackungen (9a..9c’) von der Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung (3) zur Übergabevorrichtung (4) und
- eine Fördervorrichtung (8) zum Transport der
Transportladungsträger (6, 6’) von der Puffervorrichtung (7) zur Übergabevorrichtung (4).
14. Kommissioniersystem (1, 1a, 1b) zum Kommissionieren und Verpacken von Waren (14), umfassend
- ein Warenlager (13) zum Bereitstellen von Waren (14),
- ein Auftragsverwaltungssystem (16) zum elektronischen Erfassen von Kommissionieraufträgen, wobei ein Kommissionierauftrag eine Ware (14) oder mehrere Waren (14) umfasst,
- ein Bereitstellsystem (2) für Versandpackungen (9a..9c’) zur Aufnahme von jeweils einer Ware (14) oder mehreren Waren (14) eines
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Kommissionierauftrags nach einem der Ansprüche 11 bis 13, - eine Kommissionierstation (10, 10a..10c) zum manuellen oder automatischen Kommissionieren der Ware (14) zu dem Kommissionierauftrag, - eine erste Fördertechnik (F1) zum Transport der Versandpackung(en) (9a..9c’) auf dem Transportladungsträger (6, 6’) von der automatischen Übergabevorrichtung (4) zur Kommissionierstation (10, 10a..10c) und - eine zweite Fördertechnik (F2) zum Transport der Ware (14) vom Warenlager (13) zur Kommissionierstation (10, 10a..10c),
wobei die Kommissionierstation (10, 10a..10c) eine erste Andienungsvorrichtung (11) zum Bereitstellen der Ware (14) und eine zweite Andienungsvorrichtung (12) zum Bereitstellen der Versandpackung (9a..9c’) auf dem Transportladungsträger (6, 6’) aufweist, wobei die Versandpackung (9a..9c’)
mit einer Ware (14) beladen wird, wenn ein Kommissionierauftrag bearbeitet wird.
15. Kommissioniersystem (1, 1a, 1b) nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch
- ein Datenverwaltungssystem (17) zum Bereitstellen von dreidimensionalen Abmessungen der Waren (14) als elektronische Daten, und
- ein Rechnersystem (18) zum Ermitteln einer Versandpackungsgröße auf der Grundlage der dreidimensionalen Abmessungen der Ware (14) oder der mehreren Waren (14) des Kommissionierauftrags, welche zum Verpacken in eine Versandpackung (9a..9c’) bestimmt sind,
- wobei die Versandpackungs-Bereitstellvorrichtung (3) zum automatischen Bereitstellen der Versandpackung (9a..9c’) individuell und abhängig von der ermittelten Versandpackungsgröße zu jedem Kommissionierauftrag ausgebildet ist.
16. Kommissioniersystem (1, 1a, 1b) nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Fördertechnik (F1)
- eine Fördervorrichtung zwischen der automatischen VersandpackungsBereitstellvorrichtung (3) und der automatischen Übergabevorrichtung (4), und
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- eine Fördervorrichtung zwischen der automatischen
Übergabevorrichtung (4) und der Kommissionierstation (10, 10a..10c) umfasst.
17. Kommissioniersystem (1, 1a, 1b) nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommissionierstation (10, 10a..10c) eine Verschließstation (19) zum Verschließen der beladenen Versandpackung (9a..9c’) und eine dritte Fördertechnik (F3) umfasst, wobei die dritte Fördertechnik (F3) von der Kommissionierstation (10, 10a..10c) oder Verschließstation (19) zu einem Warenausgang (15) oder zu einer Abgabevorrichtung (20) des Kommissioniersystems (1, 1a, 1b) führt, und wobei die Abgabevorrichtung (20) zur automatischen Abgabe der Versandpackung (9a..9c’) von dem Transportladungsträger (6, 6’) auf eine vierte Fördertechnik (F4) des Kommissioniersystems (1, 1a, 1b) ausgebildet ist, welche zu dem
Warenausgang (15) führt.
18 Kommissioniersystem (1, 1a, 1b) nach einem der Ansprüche 14 bis 17, gekennzeichnet durch
- eine Verschließstation (19) zum Verschließen der beladenen Versandpackung (9a..9c’) und
- eine dritte Fördertechnik (F3) von der
Kommissionierstation (10, 10a..10c) zu der Verschließstation (19) und
- eine vierte Fördertechnik (F4) von der Verschließstation (19) zu einem Warenausgang (15) oder zu einer Abgabevorrichtung (20) zur automatischen Abgabe der Versandpackung (9a..9c’) von dem Transportladungsträger (6, 6’) auf eine fünfte Fördertechnik (F5) des Kommissioniersystems (1, 1a, 1b), welche zu einem Warenausgang (15) führt.
19. Kommissioniersystem (1, 1a, 1b) nach einem der Ansprüche 14 bis 18, gekennzeichnet durch eine Abgabevorrichtung (20) zur automatischen Abgabe der Versandpackung (9a..9c’) von dem Transportladungsträger (6, 6’) auf eine Fördertechnik (F4, F5).
A2023/88650-AT
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| ATA50994/2023A AT527765B1 (de) | 2023-12-11 | 2023-12-11 | Verfahren und System zum Kommissionieren von Waren mit verbesserter Förderung von Versandpackungen |
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| ATA50994/2023A AT527765B1 (de) | 2023-12-11 | 2023-12-11 | Verfahren und System zum Kommissionieren von Waren mit verbesserter Förderung von Versandpackungen |
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