AT527801A1 - Stromabnehmer für ein Fahrzeug - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Stromabnehmer für ein Fahrzeug, mit einer elektrischen Antriebsvorrichtung (1), mit einem mit einem Fahrzeug verbindbaren ersten Träger (2) sowie mit einem an eine Stromversorgungseinrichtung (5) anlegbaren Kontaktstück (4), wobei die Antriebsvorrichtung (1) mit dem Träger (2) verbunden ist, und wobei das Kontaktstück (4) mit einem Stromabnehmerarm (6), welcher beweglich mit dem Träger (2) gekoppelt ist, verbunden ist. Es wird vorgeschlagen, dass die Antriebsvorrichtung (1) ein gelenkig mit einem gelenkig mit dem Träger (2) verbundenen Hebel (8) verbundenes Kraftübertragungselement (7) aufweist, wobei zwischen einem ersten Hebelende und einem zweiten Hebelende ein Kontaktelement (9) mit dem Hebel (8) verbunden ist oder ein Kontaktbereich des Hebels (8) ausgebildet ist, wobei das Kontaktelement (9) oder der Kontaktbereich den Stromabnehmerarm (6) kontaktiert oder mit dem Stromabnehmerarm (6) in Kontakt bringbar ist. Dadurch wird ein rasches Ablegen des Kontaktstücks (4) von einer Stromversorgungseinrichtung (5) ermöglicht.
Description
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Stromabnehmer für ein Fahrzeug
Die Erfindung betrifft einen Stromabnehmer für ein Fahrzeug, insbesondere für ein Schienenfahrzeug, mit einer elektrischen Antriebsvorrichtung, mit einem mit einem Fahrzeug verbindbaren ersten Träger sowie mit einem an eine Stromversorgungseinrichtung anlegbaren Kontaktstück, wobei die Antriebsvorrichtung mit dem Träger verbunden ist, und wobei das Kontaktstück mit einem Stromabnehmerarm, welcher
beweglich mit dem Träger gekoppelt ist, verbunden ist.
Stromabnehmer, deren Kontaktstücke mit Stromversorgungseinrichtungen wie z.B. Stromschienen in Verbindung gebracht werden, um Fahrzeuge mit Elektrizität zu versorgen, müssen von den Stromversorgungseinrichtungen trennbar ausgeführt sein, um das Fahrzeug von dessen Versorgung mit Elektrizität trennen zu können. Die Kontaktstücke, welche häufig als Gleitstücke oder Gleitschuhe ausgeführt sind, müssen also an die Stromversorgungseinrichtungen anlegbar und davon ablegbar sein, wofür die Stromabnehmer häufig Antriebsvorrichtungen aufweisen.
Oft sind als Antriebsvorrichtungen pneumatische Aktuatoren eingesetzt, welche allerdings häufig nicht präzise steuerbar sind (z.B. im Hinblick auf eine Einstellung von Positionen eines Kolbens der pneumatischen Aktuatoren oder auf eine Vorgabe einer Kolben-Verfahrgeschwindigkeit etc.). Für eine Definition von Endlagen der pneumatischen Aktuatoren sind häufig mechanische Konstruktionen erforderlich, wie z.B. Anschläge. Zu beachten ist auch, dass pneumatische Aktuatoren eine pneumatische Ausrüstung erfordern. Ist diese pneumatische Ausrüstung in einem drucklosen Zustand, so muss zur Druckbeaufschlagung der pneumatischen Aktuatoren häufig eine Rüstzeit für einen Systemdruckaufbau berücksichtigt
werden.
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Bei elektrischen Aktuatoren ist zu beachten, dass diese häufig geringere Arbeitsgeschwindigkeiten aufweisen als
pneumatische Aktuatoren.
Aus dem Stand der Technik ist beispielsweise die EP 3 587 165 Al bekannt, in welcher ein Stromabnehmer für ein Fahrzeug mit einem Stromabnehmerarm und einem mit dem Stromabnehmerarm verbundenen Gleitstück beschrieben ist. Das Gleitstück kann mittels einer Betätigungsvorrichtung an eine Stromschiene angelegt oder von dieser getrennt werden. Die Betätigungsvorrichtung weist Wellen, eine Hebelvorrichtung sowie eine Stange auf, wodurch ein in die Betätigungsvorrichtung zur Betätigung des Stromabnehmerarms
eingeleitetes Drehmoment umgelenkt werden kann.
Weiterhin zeigt die EP 4 043 269 Al einen Stromabnehmer mit einem Träger und einem Stromabnehmerarm mit einem Gleitstück, wobei mit dem Träger ein Aktuator verbunden ist. Eine Kolbenstange des Aktuators ist über einen ersten Hebelarm mit einem rotatorischen Kraftübersetzer verbunden, wobei der Kraftübersetzer mit dem Träger und an einem Ende des ersten Hebelarms mit dem ersten Hebelarm verbunden ist. Mit dem Kraftübersetzer ist ein zweiter Hebelarm verbunden, über welchen Betätigungskräfte des Aktuators auf den Stromabnehmerarm übertragen werden können, wodurch der
Stromabnehmerarm ausgelenkt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gegenüber dem Stand der Technik weiterentwickelten, präzise einstellbaren Stromabnehmer mit einem Kontaktstück anzugeben, welches rasch
von einer Stromversorgungseinrichtung abgelegt werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst mit einem Stromabnehmer gemäß Anspruch 1, bei dem dass die Antriebsvorrichtung ein Kraftübertragungselement zur Übertragung von Betätigungskräften auf das Kontaktstück
aufweist, wobei das Kraftübertragungselement gelenkig mit
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einem Hebel verbunden ist, wobei der Hebel gelenkig mit dem Träger verbunden ist, wobei zwischen einem ersten Hebelende des Hebels und einem zweiten Hebelende des Hebels ein Kontaktelement mit dem Hebel verbunden ist oder ein Kontaktbereich des Hebels ausgebildet ist, und wobei mittels des Kontaktelements oder des Kontaktbereichs der Stromabnehmerarm auslenkbar ist, wobei das Kontaktelement oder der Kontaktbereich den Stromabnehmerarm kontaktiert oder mit dem Stromabnehmerarm in Kontakt bringbar ist.
Durch den Hebel und das Kontaktelement oder den Kontaktbereich wird einerseits eine hohe Kraft auf den Stromabnehmerarm bewirkt, um diesen auszulenken, und werden andererseits, durch einen Verzicht z.B. auf rotatorische Kraftübersetzer, rasche Auslenkungen des Stromabnehmerarms ermöglicht. Es ist dadurch möglich, das Kontaktstück, welches beispielsweise als Gleitstück ausgeführt sein kann, rasch von einer Stromversorgungseinrichtung abzulegen, um eine Funkenbildung zwischen dem Kontaktstück und der Stromversorgungseinrichtung zu vermeiden.
Aufgrund der elektrischen Antriebsvorrichtung ist der Stromabnehmerarm präzise, stufenlos und energieeffizient in dessen Position und/oder Lage einstellbar, auch entsprechende Manipulationsgeschwindigkeiten des Stromabnehmerarms sind präzise vorgebbar. Beispielsweise können in einem Steuergerät, mit welchem die Antriebsvorrichtung verbunden sein kann, Manipulationsgeschwindigkeitsprofile gespeichert sein, welche je nach Bewegungsvorgang (z.B. Anlegen des Kontaktstücks an die Stromversorgungseinrichtung oder Ablegen des Kontaktstücks von der Stromversorgungseinrichtung) ausgewählt werden können. So kann beispielsweise ein Ablegevorgang des Kontaktstücks mit einer hohen ersten Manipulationsgeschwindigkeit durchgeführt werden. Ein Anlegevorgang des Kontaktstücks kann z.B. zur Verschleißreduktion der Stromversorgungseinrichtung mit einer zweiten Manipulationsgeschwindigkeit und einer dritten Manipulationsgeschwindigkeit durchgeführt werden, wobei das
Kontaktstück mit der dritten Manipulationsgeschwindigkeit an
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die Stromversorgungseinrichtung angelegt werden kann und die dritte Manipulationsgeschwindigkeit geringer als die zweite Manipulationsgeschwindigkeit, mit welcher der Anlegevorgang eingeleitet wird, sein kann etc.
Auf eine pneumatische Ausrüstung kann verzichtet werden.
Das Kontaktelement oder der Kontaktbereich kann beispielsweise über einen Reib- oder einen Rollkontakt mit dem Stromabnehmerarm in einem mechanischen Kontakt sein. Es ist jedoch auch möglich, dass eine fixe Verbindung zwischen dem Kontaktelement oder dem Kontaktbereich einerseits und dem
Stromabnehmerarm andererseits ausgebildet ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen
Stromabnehmers ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Eine Distanz zwischen dem Hebel und dem Stromabnehmerarm kann überbrückt werden, wenn das Kontaktelement oder der Kontaktbereich von dem Hebel in Richtung des
Stromabnehmerarms abstehend ausgebildet ist.
Ein Spindelantrieb kann realisiert werden, wenn das
Kraftübertragungselement als Spindel ausgebildet ist.
Hilfreich im Hinblick auf eine Distanzüberbrückung zwischen dem Kontaktelement oder dem Kontaktbereich einerseits und dem Stromabnehmerarm andererseits kann es ferner sein, wenn das Kontaktelement oder der Kontaktbereich sich in Richtung einer Hebelquerachse des Hebels oder vorwiegend in Richtung der Hebelquerachse erstreckend ausgebildet ist.
Beispielsweise kann das Kontaktelement oder der Kontaktbereich parallel zu der Hebelquerachse ausgerichtet sein. Es ist für das Kontaktelement und den Kontaktbereich z.B. auch eine zu der Hebelquerachse schräge Ausrichtung denkbar, solange sich das Kontaktelement oder der Kontaktbereich vorwiegend in Richtung der Hebelquerachse
erstrecken.
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Günstig ist es weiterhin, wenn das Kontaktelement positionsverstellbar mit dem Hebel verbunden ist.
Durch diese Maßnahme können Auslenkungen des Stromabnehmerarms justiert oder kalibriert werden, um eine Anpassung an einen Abstand zwischen dem Stromabnehmer und der Stromversorgungseinrichtung, welcher veränderlich sein kann (z.B. aufgrund eines Radverschleißes eines Fahrzeugs, mit welchem der Stromabnehmer verbunden sein kann, etc.)
vornehmen zu können.
Eine aufwandsarm realisierbare Lösung für das Kontaktelement erhält man, wenn das Kontaktelement als Schraube ausgebildet ist, deren Schraubenkopf den Stromabnehmerarm kontaktiert oder in Kontakt mit dem Stromabnehmerarm bringbar ist, um den
Stromabnehmerarm auszulenken.
Eine vorteilhafte Lösung erhält man, wenn die Antriebsvorrichtung gelenkig mit dem Träger verbunden ist. Durch diese Maßnahme werden Biegebelastungen oder
Querbelastungen auf das Kraftübertragungselement vermieden.
Hilfreich ist es ferner, wenn die Antriebsvorrichtung als selbsthemmender Linearantrieb mit einem Wegmesssystem ausgebildet ist.
Durch diese Maßnahme kann auf Endanschläge außerhalb der Antriebsvorrichtung zur Begrenzung von Auslenkungen des Stromabnehmerarms verzichtet werden. Eine Selbsthemmung des Linearantriebs kann beispielsweise durch ein Getriebe der Antriebsvorrichtung realisiert werden. Durch das Wegmesssystem wird beispielsweise eine Positionsregelung des
Stromabnehmerarms ermöglicht.
Eine Vorzugslösung wird erreicht, wenn die Antriebsvorrichtung eine Betätigungskraft von zumindest 1500 N und eine Hubgeschwindigkeit unter Volllast von zumindest 15
mm/s aufweist.
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Durch diese Maßnahme werden in Verbindung mit dem Hebel einerseits und dem Kontaktelement oder dem Kontaktbereich andererseits die raschen Auslenkunken des Stromabnehmerarms
gefördert.
Eine in Bezug auf eine Positions- und/oder Lageeinstellung und auf eine bedarfsgerechte Auslegung von Bewegungsvorgängen des Stromabnehmerarms günstige Lösung erhält man, wenn die Antriebsvorrichtung zur Einstellung von Drehzahlen und/oder Hubgeschwindigkeiten und zur Erkennung von Hubendlagen eingerichtet ist.
Zur Einstellung von Drehzahlen und/oder Hubgeschwindigkeiten kann die Antriebsvorrichtung beispielsweise mit einem Steuergerät verbunden sein. Die Erkennung von Hubendlagen kann beispielsweise mittels Endlagensensoren der Antriebsvorrichtung (die z.B. als elektrische Schalter, als optische Sensoren oder als induktive Sensoren etc.
ausgebildet sein können) vorgenommen werden.
Hilfreich ist es weiterhin, wenn zur Drehmomentübertragung ein Winkelgetriebe mit dem Kraftübertragungselement der Antriebsvorrichtung gekoppelt ist, wobei ein Winkelgetriebegehäuse des Winkelgetriebes mit einem Antriebsgehäuse der Antriebsvorrichtung verbunden ist, und wobei zur Betätigung des Kraftübertragungselements über das Winkelgetriebe ein Betätigungselement mit dem Winkelgetriebe koppelbar ist.
Durch diese Maßnahme ist eine Betätigung der Antriebsvorrichtung und somit ein Auslenken des Stromabnehmerarms beispielsweise auch bei einem Ausfall der Elektrizitätsversorgung des Stromabnehmers möglich. Das Betätigungselement kann beispielsweise als Handkurbel oder als Handhebel ausgeführt sein. Das Winkelgetriebe kann z.B. ein Kegelradgetriebe sein, wodurch z.B. ein Winkel von 90 ° zwischen einer Antriebswelle und einer Abtriebswelle realisiert werden kann. Ist die Antriebsvorrichtung
beispielsweise vertikal ausgerichtet, so kann dadurch das
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Betätigungselement horizontal an das Winkelgetriebe angesetzt werden etc.
Durch Verbindung des Winkelgetriebegehäuses mit dem Antriebsgehäuse (beispielsweise anstatt mit dem Träger) kann auf ein Winkelausgleichsgetriebe zwischen dem Winkelgetriebe und der Antriebsvorrichtung verzichtet werden und es wird dadurch eine kompakte Anordnung aus dem Winkelgetriebe und der Antriebsvorrichtung erzielt. Zwischen dem Winkelgetriebe und der Antriebsvorrichtung kann eine konstruktiv einfache
Dichtung eingesetzt sein.
Eine vorteilhafte Lösung erhält man, wenn das Winkelgetriebegehäuse über einen Adapter mit dem Antriebsgehäuse verbunden ist, wobei der Adapter an dem Träger gelagert ist.
Durch den Adapter ist beispielsweise ein Toleranzausgleich zwischen dem Winkelgetriebe und der Antriebsvorrichtung möglich. Eine Lagerung des Adapters an dem Träger bewirkt, dass die Antriebsvorrichtung bei Betätigung über das Winkelgetriebe (z.B. mittels einer Handkurbel etc.) nicht
überlastet wird.
Im Zusammenhang mit der Lagerung des Adapters kann es hilfreich sein, wenn zur Lagerung des Adapters an dem Träger ein Stützzapfen mit dem Adapter sowie mit einem mit dem Träger verbundenen Stützzapfenhalter verbunden ist.
Über den Stützzapfenhalter können beispielsweise Fertigungsund/oder Montagetoleranzen ausgeglichen werden. Eine Stützzapfenachse kann beispielsweise koaxial mit einer Lagerachse eines Lagers der Antriebsvorrichtung, über welches die Antriebsvorrichtung mit dem Träger verbunden sein kann,
ausgerichtet sein etc.
Es ist günstig, wenn zur manuellen Betätigung des Kraftübertragungselements eine Handkurbel als Betätigungselement lösbar mit dem Winkelgetriebe verbunden
ist, wobei die Handkurbel einen Griff sowie eine
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Kurbelkraftübertragungsvorrichtung, welche zumindest ein erstes Kurbelkraftübertragungselement und ein zweites Kurbelkraftübertragungselement umfasst, aufweist, und wobei das erste Kraftübertragungselement über eine Kurbelrutschkupplung mit dem zweiten Kraftübertragungselement verbunden ist.
Durch diese Maßnahme kann auf eine Implementierung einer Rutschkupplung in das Winkelgetriebe verzichtet werden, wodurch Masse- und Bauraumvorteile erzielt werden.
Mittels der Kurbelrutschkupplung wird eine Überlastung der Antriebsvorrichtung bei manueller Betätigung vermieden.
Die Handkurbel kann an ihrer Vorderseite beispielsweise einen Schlüsselbart aufweisen, welcher in ein entsprechendes Gegenstück in dem Winkelgetriebe eingesetzt werden kann, wodurch das Winkelgetriebe vor Verwendung eines ungeeigneten Werkzeugs geschützt werden kann.
Die Kurbelrutschkupplung kann beispielsweise an einer ersten Kupplungsscheibe Rastermarken und an einer zweiten Kupplungsscheibe eine Zunge aufweisen, wobei die Zunge ein ratterndes Geräusch verursachen kann, wenn es zu einer Relativbewegung zwischen der ersten Kupplungsscheibe und der zweiten Kupplungsscheibe kommt und die Zunge die Rastermarken berührt. Dadurch kann z.B. ein Bediener auf ein Ansprechen
der Kurbelrutschkupplung aufmerksam gemacht werden.
Eine Notbetätigung des Stromabnehmerarms unter Verzicht auf ein Winkelgetriebe und eine Winkelausgleichskupplung wird ermöglicht, wenn mit einer mit dem Kraftübertragungselement über ein Getriebe der Antriebsvorrichtung gekoppelten Welle der Antriebsvorrichtung ein Riementrieb gekoppelt ist, wobei ein Riemen des Riementriebs mittels eines mit der Welle verbundenen ersten Riementriebrads und eines mit dem Träger verbundenen zweiten Riementriebrads geführt ist, und wobei zur Betätigung des Riementriebs über das zweite Riementriebrad das zweite Riementriebrad mit einem
Betätigungselement koppelbar ist.
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Der Riementrieb kann beispielsweise als Zahnriementrieb oder
als Keilriementrieb ausgebildet sein.
Eine Überlastung der Antriebsvorrichtung bei einer Notbetätigung wird vermieden, wenn das Betätigungselement über eine antriebsgekoppelte Rutschkupplung mit dem Winkelgetriebe oder mit dem zweiten Riementriebrad koppelbar
ist.
Eine Vorzugslösung wird darüber hinaus erzielt, wenn mit dem Träger und mit dem Stromabnehmerarm zumindest eine Schraubenfeder verbunden ist, wobei durch einen Federkern der zumindest einen Schraubenfeder eine Befestigungsschraube geführt ist, welche mit dem Träger verbunden ist und mittels welcher die zumindest eine Schraubenfeder vorgespannt ist, wobei ein Befestigungsschraubenkopf der Befestigungsschraube mittels eines Legeschlüssels gegen Verdrehung gesichert ist, und wobei der Legeschlüssel lösbar mit dem Träger verbunden ist.
Durch diese Maßnahme wird eine Notbetätigung des Stromabnehmerarms ermöglicht, die beispielsweise dann angewendet werden kann, wenn eine Betätigung des Stromabnehmerarms mittels der Antriebsvorrichtung versagt und z.B. das Kraftübertragungselement unbeweglich ist (z.B. aufgrund eines Getriebeschadens). Der Stromabnehmerarm kann beispielsweise entkoppelt werden, indem der Legeschlüssel entfernt wird und die Befestigungsschraube aus dem Federkern gedreht wird. Dadurch wird die Schraubenfeder entspannt. Wird der Stromabnehmer durch die vorgespannte Schraubenfeder gegen eine Wirkung der Schwerkraft gehalten und ist auch eine etwaige Verbindung zwischen dem Kontaktelement oder dem Kontaktbereich einerseits und dem Stromabnehmerarm gelöst, so lenkt der Stromabnehmerarm durch Entspannung der Schraubenfeder aufgrund der Schwerkraft aus und legt dabei
beispielsweise von der Stromversorgungseinrichtung ab.
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Durch diese Maßnahme ist ein Lösen der Befestigungsschraube von außen möglich, wobei auf eine Demontage von weiteren
Komponenten des Stromabnehmers verzichtet werden kann.
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Nachfolgend wird die Erfindung anhand von
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen beispielhaft:
Fig. 1: Einen Seitenriss eines Ausschnitts aus einer beispielhaften ersten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Stromabnehmers mit einer als Linearantrieb ausgebildeten elektrischen
10 Antriebsvorrichtung, wobei zwischen einem Kraftübertragungselement der Antriebsvorrichtung und einem Träger des Stromabnehmers ein Hebel mit einem einen Stromabnehmerarm kontaktierenden Kontaktelement angeordnet ist,
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Fig. 2: Einen Aufriss einer beispielhaften zweiten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Stromabnehmers mit einer elektrischen Antriebsvorrichtung, einem mit der
20 Antriebsvorrichtung drehmomentverbundenen Winkelgetriebe und einer Schraubenfeder zwischen einem Träger des Stromabnehmers und einem
Stromabnehmerarm,
25 Fig. 3: Einen Schrägriss eines Ausschnitts aus einer beispielhaften dritten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Stromabnehmers, bei welchem ein Winkelgetriebe mit einer elektrischen Antriebsvorrichtung gekoppelt ist, wobei ein
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verbunden ist,
Fig. 4: Einen Seitenriss eines Ausschnitts aus einer beispielhaften vierten Ausführungsvariante eines 35 erfindungsgemäßen Stromabnehmers mit einem
Winkelgetriebe zur Notbetätigung eines
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Fig.
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5:
6:
7:
Stromabnehmerarms, wobei mit dem Winkelgetriebe
eine Handkurbel gekoppelt ist,
Einen Schrägriss eines Ausschnitts aus einer beispielhaften fünften Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Stromabnehmers mit einem mit einer elektrischen Antriebsvorrichtung gekoppelten Riementrieb zur Notbetätigung eines
Stromabnehmerarms,
Einen Seitenriss eines Ausschnitts aus einer beispielhaften sechsten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Stromabnehmers mit einem Riementrieb zur Notbetätigung eines
Stromabnehmerarms sowie einer Rutschkupplung, und
Einen Seitenriss eines Ausschnitts aus einer beispielhaften siebenten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Stromabnehmers mit einer Schraubenfeder, die über eine Befestigungsschraube gegen einen Träger des Stromabnehmers vorgespannt ist, wobei ein Befestigungsschraubenkopf mittels eines Legeschlüssels gegen Verdrehung gesichert
ist.
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Fig. 1 zeigt einen Seitenriss eines Ausschnitts aus einer beispielhaften ersten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Stromabnehmers eines Schienenfahrzeugs mit einer als Linearantrieb ausgebildeten elektrischen Antriebsvorrichtung 1.
Der Stromabnehmer ist als Seitenstromabnehmer ausgebildet und umfasst einen Träger 2, über welchen der Stromabnehmer mit einem Fahrwerksrahmen 3 des Schienenfahrzeugs verbunden ist. Der Stromabnehmer weist ferner ein als Gleitstück ausgebildetes Kontaktstück 4 auf, welches an eine als Stromschiene ausgebildete Stromversorgungseinrichtung 5 angelegt werden kann.
Die Antriebsvorrichtung 1 ist gelenkig mit dem Träger 2 verbunden. Das Kontaktstück 4 ist mit einem Stromabnehmerarm 6 des Stromabnehmers verbunden, wobei der Stromabnehmerarm 6
gelenkig mit dem Träger 2 gekoppelt ist.
Die Antriebsvorrichtung 1 weist ein als Spindel ausgebildetes, in jenem in Fig. 1 dargestellten Zustand vertikal ausgerichtetes Kraftübertragungselement 7 auf, über welches Antriebskräfte der Antriebsvorrichtung 1 als Betätigungskräfte auf den Stromabnehmerarm 6 und somit auf das Kontaktstück 4 übertragen werden können, um das Kontaktstück 4 an die Stromversorgungseinrichtung 5 anzulegen
und von dieser abzulegen.
Das Kraftübertragungselement 7 ist gelenkig mit einem Hebel 8 verbunden, wobei der Hebel 8 wiederum gelenkig mit dem Träger 2 verbunden ist. Zwischen einem ersten Hebelende des Hebels 8 und einem zweiten Hebelende des Hebels 8 ist ein Kontaktelement 9 mit dem Hebel 8 verbunden, mittels welchem der Stromabnehmerarm 6 auslenkbar ist.
Das Kontaktelement 9 ist von dem Hebel 8 in Richtung des Stromabnehmerarms 6 abstehend ausgebildet und kontaktiert in jenem in Fig. 1 dargestellten Zustand den Stromabnehmerarm 6
und drückt auf den Stromabnehmerarm 6, wodurch dieser nach
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unten auslenkt und sich von der Stromversorgungseinrichtung 5
entfernt.
Das Kontaktelement 9 ist sich in Richtung einer Hebelquerachse 10 des Hebels 8 erstreckend ausgebildet.
Das Kontaktelement 9 ist als Schraube ausgebildet, deren Schraubenkopf den Stromabnehmerarm 6 in jenem in Fig. 1 dargestellten Zustand kontaktiert, um den Stromabnehmerarm 6 auszulenken. Die Schraube ist positionsverstellbar mit dem Hebel 8 verbunden, wozu in dem Hebel 8 ein in Fig. 1 nicht sichtbares Gewinde sich in Richtung der Hebelquerachse 10
erstreckend ausgebildet ist.
Das Kontaktelement 9 kann in einem Betriebszustand, in welchem der Stromabnehmerarm 6 nicht durch die Antriebsvorrichtung 1 betätigt werden soll, von dem Stromabnehmerarm 6 mittels der Antriebsvorrichtung 1
abgesetzt werden.
Erfindungsgemäß ist es beispielsweise auch denkbar, dass anstelle des Kontaktelements 9 der Hebel 8 einen einstückig mit dem Hebel 8 z.B. als Vorsprung ausgebildeten Kontaktbereich aufweist, welcher in Richtung des Stromabnehmerarms 6, sich in Richtung der Hebelquerachse 10
erstreckend, abstehend ausgeführt ist.
In Fig. 2 ist ein Aufriss einer beispielhaften zweiten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Stromabnehmers eines Schienenfahrzeugs mit einer elektrischen Antriebsvorrichtung 1, einem mit der Antriebsvorrichtung 1 drehmomentverbundenen Winkelgetriebe 11 und einer Schraubenfeder 12 zwischen einem Träger 2 des Stromabnehmers und einem Stromabnehmerarm 6 des Stromabnehmers dargestellt. Mit dem Stromabnehmerarm 6 ist ein Kontaktstück 4 des Stromabnehmers verbunden, wie es beispielhaft in Fig. 1
gezeigt ist.
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Der Träger 2 ist als Gehäuse des Stromabnehmers ausgebildet. Die Antriebsvorrichtung 1 ist mit einer Deckplatte des Trägers 2 gelenkig bezüglich einer Querachse des Trägers 2 verbunden. Ein als Spindel ausgebildetes Kraftübertragungselement 7 der Antriebsvorrichtung 1 ist in
jenem in Fig. 2 gezeigten Zustand vertikal ausgerichtet.
Die Antriebsvorrichtung 1 ist als selbsthemmender IndustrieLinearantrieb mit einem Wegmesssystem ausgebildet und weist eine Betätigungskraft von zumindest 1500 N und eine Hubgeschwindigkeit unter Volllast von zumindest 15 mm/s auf. Die Antriebsvorrichtung 1 ist zur Einstellung von Drehzahlen und Hubgeschwindigkeiten sowie zur Erkennung von Hubendlagen eingerichtet. Die Antriebsvorrichtung 1 ist hierzu mit einem in Fig. 2 nicht dargestellten Steuergerät, welches in einem Wagenkasten des Schienenfahrzeugs angeordnet ist, verbunden. Zur Erkennung von Hubendlagen weist die Antriebsvorrichtung 1 zwei in Fig. 2 nicht sichtbare, als elektrische Schalter ausgebildete Endlagensensoren auf, welche bei Erreichen einer oberen Endlage oder einer unteren Endlage des Kraftübertragungselements 7/ ansprechen.
Zusätzlich weist der Stromabnehmer einen mit dem Träger 2 und mit dem Steuergerät verbundenen Endlagenschalter 13 auf, über welchen Endlagen von Auslenkungen des Stromabnehmerarms 6 selbst detektiert werden.
Das Steuergerät ist mit einer Anzeigeeinheit in einem in Fig. 2 nicht gezeigten Führerstand des Schienenfahrzeugs verbunden, wodurch einem Triebfahrzeugführer Systemzustände des Stromabnehmers (z.B. ein Erreichen oder Nichterreichen von Endlagen durch den Stromabnehmerarm 6 etc.) angezeigt
werden können.
Die Antriebsvorrichtung 1 weist eine Welle und ein Getriebe auf, welche in Fig. 2 nicht sichtbar sind. Über das Getriebe werden Drehmomente der Welle auf das Kraftübertragungselement
7 übertragen, wodurch dieses Hubbewegungen durchführt.
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Das Kraftübertragungselement 7 ist mit einem Hebel 8 gekoppelt, mit dem wiederum ein Kontaktelement 9 verbunden ist. Das Kontaktelement 9 kontaktiert in Jenem in Fig. 2 gezeigten Zustand des Stromabnehmers den Stromabnehmerarm 6, um diesen nach unten auszuschwenken und das Kontaktstück 4 von einer Stromversorgungseinrichtung 5, wie sie beispielhaft in Fig. 1 dargestellt ist, zu trennen.
Das Kraftübertragungselement 7, der Hebel 8 und das Kontaktelement 9 gemäß Fig. 2 sind im Hinblick auf deren Konstruktions-, Verbindungs- und Funktionseigenschaften wie
im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben ausgeführt.
Um eine Notbetätigung der Antriebsvorrichtung 1 zu ermöglichen, ist die vertikal ausgerichtete Welle der Antriebsvorrichtung 1 über eine als metallische, universelle Lateralausgleichskupplung in Klemmnabenausführung ausgebildete Winkelausgleichskupplung 14 mit dem Winkelgetriebe 11 gekoppelt. Das Winkelgetriebe 11 ist als Kegelradgetriebe ausgeführt. Eine horizontal ausgerichtete Winkelgetriebewelle des Winkelgetriebes 11 ist über eine Öffnung des Winkelgetriebes 11 mittels eines Betätigungselements, welches an die Winkelgetriebewelle angesetzt werden kann und wie es beispielhaft in Fig. 4 dargestellt ist, betätigbar.
Erfindungsgemäß ist es auch möglich, auf die Winkelausgleichskupplung 14 zu verzichten, wie Fig. 3
beispielhaft zeigt.
In einem Betriebszustand des Stromabnehmers, in welchem das Kontaktstück 4 zur Stromabnahme an die Stromversorgungseinrichtung 5 angelegt ist, d.h. nicht zur Anlage an die Stromversorgungseinrichtung oder zur Ablage von der Stromversorgungseinrichtung 5 mittels der Antriebsvorrichtung 1 manipuliert werden soll, ist der Stromabnehmerarm 6 durch die metallische Schraubenfeder 12 federnd gehalten. Die Schraubenfeder 12 ist hierzu mit dem
Träger 2 und gelenkig mit dem Stromabnehmerarm 6 verbunden.
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Fig. 3 zeigt einen Schrägriss eines Ausschnitts aus einer beispielhaften dritten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Stromabnehmers eines Schienenfahrzeugs, bei welchem ein Winkelgetriebe 11 mit einer elektrischen Antriebsvorrichtung 1 gekoppelt ist, wobei ein Winkelgetriebegehäuse mit einem Antriebsgehäuse verbunden
ist.
Wie auch im Zusammenhang mit Fig. 2 beschrieben, weist die Antriebsvorrichtung 1 eine Welle und ein Getriebe auf, wobei über das Getriebe eine Drehmomentübertragung von der Welle auf ein in Fig. 2 beispielhaft gezeigtes, als Spindel ausgebildetes Kraftübertragungselement 7 der Antriebsvorrichtung 1 erfolgt und wobei über das Kraftübertragungselement 7 ein Stromabnehmerarm 6, wie er beispielhaft in Fig. 2 dargestellt ist, manipuliert werden
kann.
Zur Drehmomentübertragung von außen auf das Kraftübertragungselement 7 (z.B. zur Notbetätigung) ist das Winkelgetriebe 11 über die Welle und das Getriebe der Antriebsvorrichtung 1 mit dem Kraftübertragungselement 7
gekoppelt.
Das Winkelgetriebegehäuse des Winkelgetriebes 11 ist mit dem Antriebsgehäuse der Antriebsvorrichtung 1 verbunden. Zwischen der Welle der Antriebsvorrichtung 1 und einem in Fig. 3 nicht sichtbaren Kegelrad des Winkelgetriebes 11 ist eine drehbare Verbindungswelle 15 angeordnet.
Das Winkelgetriebegehäuse über einen zweiteiligen Adapter 16 mit dem Antriebsgehäuse verbunden, welcher ein Adaptergehäuse 17 und einen Adaptersockel 18 aufweist. Die Verbindungswelle 15 ist in das Adaptergehäuse 17 eingeführt und über das Adaptergehäuse 17 mit dem Winkelgetriebe 11 gekoppelt. Durch ein Einschraubstück 19 hindurch, welches von dem
Adaptersockel 18 in die Antriebsvorrichtung 1 eingeführt ist,
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ist die Verbindungswelle 15 in die Antriebsvorrichtung 1 geführt. Zwischen dem Winkelgetriebegehäuse und dem Adaptergehäuse 17 ist eine als Flachdichtung ausgebildete erste Dichtung 20 angeordnet, zwischen dem Adaptergehäuse 17 und dem Adaptersockel 18 eine als Flachdichtung ausgebildete zweite Dichtung 21, zwischen dem Einschraubstück 19 und dem Adaptersockel 18 eine als O-Ring ausgebildete dritte Dichtung 22 und zwischen dem Einschraubstück 19 und dem Antriebsgehäuse eine als Flachdichtung ausgebildete vierte Dichtung 23. Über die dritte Dichtung 22 erfolgt ein Toleranzausgleich in vertikaler Richtung.
Erfindungsgemäß ist es auch möglich, die erste Dichtung 20, die zweite Dichtung 21 und/oder die vierte Dichtung 23
beispielsweise als Dichtmasse auszubilden.
Das Winkelgetriebe 11 ist auf das Adaptergehäuse 17 aufgesetzt, das Adaptergehäuse 17 auf den Adaptersockel 18 und der Adaptersockel 18 auf die Antriebsvorrichtung 1. Zwischen dem Adaptergehäuse 17 und dem Adaptersockel 18 sind Schraubenverbindungen ausgebildet, wobei eine erste Bohrung 24 in dem Adaptergehäuse 17, eine zweite Bohrung 25 in dem Adaptersockel 18 sowie in Fig. 3 nicht sichtbare weitere Bohrungen für diese Schraubenverbindungen Bohrungsspiel für einen Toleranzausgleich aufweisen.
Der Adaptersockel 18 ist mit dem Antriebsgehäuse verschraubt.
Der Adapter 16 ist über das Adaptergehäuse 17 an einem Träger 2 des Stromabnehmers gelagert. Der Träger 2 ist beispielhaft auch in Fig. 2 dargestellt.
Zur Lagerung des Adapters 16 an dem Träger 2 ist ein Stützzapfen 26 mit dem Adaptergehäuse 17 sowie mit einem mit dem Träger 2 verbundenen Stützzapfenhalter 27 verbunden. Der Stützzapfenhalter 27 ist über Langlöcher mit dem Träger 2 verschraubt, wobei durch entsprechende Positionseinstellung des Stützzapfenhalters 27 Fertigungs- und Montagetoleranzen
ausgeglichen werden können.
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Eine Stützzapfenachse des Stützzapfens 26 ist koaxial mit einer Lagerachse eines in Fig. 3 nicht gezeigten Lagers der Antriebsvorrichtung 1, über welches die Antriebsvorrichtung 1
mit dem Träger 2 gekoppelt ist, angeordnet.
Zur Betätigung des Kraftübertragungselements 7 über das Winkelgetriebe 11 ist ein Betätigungselement mit dem Kegelrad des Winkelgetriebe 11 koppelbar. Die Welle der Antriebsvorrichtung 1 ist vertikal ausgerichtet. Aufgrund des Kegelrads des Winkelgetriebes 11 kann das Betätigungselement, wie beispielhaft in Fig. 4 gezeigt, horizontal in das
Winkelgetriebe 11 eingeführt werden.
In Fig. 4 ist ein Seitenriss eines Ausschnitts aus einer beispielhaften vierten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Stromabnehmers eines Schienenfahrzeugs mit einem Winkelgetriebe 11 zur Notbetätigung eines Stromabnehmerarms 6, wie er beispielhaft in Fig. 2 gezeigt ist, offenbart, wobei mit dem Winkelgetriebe 11 eine Handkurbel 28 gekoppelt ist.
Die Handkurbel 28 fungiert als Betätigungselement für das Winkelgetriebe 11, welches beispielhaft im Zusammenhang mit Fig. 3 beschrieben ist.
Die Handkurbel 28 ist zur manuellen Betätigung eines mit dem Winkelgetriebe 11 gekoppelten Kraftübertragungselements 7 einer Antriebsvorrichtung 1 des Stromabnehmers, wie sie beispielhaft in Fig. 2 gezeigt ist, lösbar mit dem Winkelgetriebe 11 verbunden.
Ein Schlüsselbart 29 der Handkurbel 28 ist über eine Öffnung des Winkelgetriebes 11 in das Winkelgetriebe 11 eingerastet, so dass Drehungen der Handkurbel 28 Drehungen eines Kegelrads des Winkelgetriebes 11, mit welchem der Schlüsselbart 29 formschlüssig verbunden ist, bewirken, welche über eine beispielhaft in Fig. 3 gezeigte Verbindungswelle 15, eine
Welle der Antriebsvorrichtung 1 und ein Getriebe der
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Antriebsvorrichtung 1 auf das Kraftübertragungselement 7
übertragen werden, wodurch dieses verfährt.
Die Handkurbel 28 umfasst einen als Rollengriff ausgeführten Griff 30 sowie eine Kurbelkraftübertragungsvorrichtung, welche ein stangenförmiges erstes Kurbelkraftübertragungselement 31 und ein stangenförmiges zweites Kurbelkraftübertragungselement 32 aufweist.
Das erste Kraftübertragungselement 31 ist über eine Verbindungsscheibe 33, eine Reibscheibe 34 und eine mit der Reibscheibe 34 gekoppelte Kurbelrutschkupplung 35 mit dem zweiten Kraftübertragungselement 32 verbunden. Mit dem zweiten Kraftübertragungselement 32 ist eine Isolatorstange 36 verbunden, mit welcher wiederum ein Schlüsselbarthalter 37 verbunden ist. Mit dem Schlüsselbarthalter 37 ist der Schlüsselbart 29 verbunden.
In einem der Kurbelrutschkupplung 35 vorgelagerten Bereich der Handkurbel 28 ist ein Rollengriffmantel 38, die Isolatorstange 36 ummantelnd, mit der Isolatorstange 36
verbunden.
Die Kurbelrutschkupplung 35 weist in einem Verbindungsbereich zu der Reibscheibe 34 in Fig. 4 nicht sichtbare Rastermarken auf. Die Reibscheibe 34 umfasst wiederum eine in Fig. 4 ebenfalls nicht sichtbare Zunge, wobei die Zunge ein ratterndes Geräusch verursacht, wenn es zu einer Relativbewegung zwischen der Reibscheibe 34 und der Kurbelrutschkupplung 35 kommt und die Zunge die Rastermarken berührt. Dadurch kann wird ein Bediener auf ein Ansprechen
der Kurbelrutschkupplung 35 aufmerksam gemacht.
Fig. 5 offenbart einen Schrägriss eines Ausschnitts aus einer beispielhaften fünften Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Stromabnehmers eines Schienenfahrzeugs mit einem mit einer elektrischen Antriebsvorrichtung 1
gekoppelten Riementrieb 39 zur Notbetätigung eines
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Stromabnehmerarms 6, wie er beispielhaft in Fig. 2
dargestellt ist.
Der Riementrieb 39 ist als Zahnriementrieb ausgebildet. Die Antriebsvorrichtung 1 ist wie im Zusammenhang mit Fig. 2 beschrieben ausgeführt.
Der Riementrieb 39 ist über eine Notbetätigungswelle 40 der Antriebsvorrichtung 1 und ein in Fig. 5 nicht sichtbares Getriebe der Antriebsvorrichtung 1 mit einem als Spindel ausgebildeten Kraftübertragungselement 7 der Antriebsvorrichtung 1 gekoppelt. Das Kraftübertragungselement 7 ist zur Manipulation des Stromabnehmerarms 6 wiederum mit dem Stromabnehmerarm 6 koppelbar.
Ein gekreuzter Riemen 41 des Riementriebs 39 ist hierbei mittels eines mit der Notbetätigungswelle 40 verbundenen ersten Riementriebrads 42 und eines mit einem beispielhaft in Fig. 2 gezeigten Träger 2 des Stromabnehmers verbundenen zweiten Riementriebrads 43 geführt. Zur Betätigung des Riementriebs 39 über das zweite Riementriebrad 43 ist das zweite Riementriebrad 43 mit einem Betätigungselement koppelbar, wie es beispielhaft in Fig. 4 gezeigt ist. Das Betätigungselement kann dabei über eine Öffnung in das zweite Riementriebrad 43 eingeführt und mit diesem formschlüssig verbunden werden, um das zweite Riementriebrad 43 zu
verdrehen und so den Riemen 41 anzutreiben.
Die Notbetätigungswelle 40 und das erste Riementriebrad 42 sind über eine Befestigungskonsole 44 gelagert, welche wiederum mit einem Befestigungsstummel 45, über welchen die Antriebsvorrichtung 1 an dem Träger 2 gelagert ist, verklemmt
ist.
Fig. 6 zeigt einen Seitenriss eines Ausschnitts aus einer beispielhaften sechsten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Stromabnehmers eines Schienenfahrzeugs mit
einem Riementrieb 39 zur Notbetätigung eines
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Stromabnehmerarms 6, wie er beispielhaft in Fig. 2 gezeigt
ist, sowie einer Rutschkupplung 46.
In einem als Gehäuse ausgebildeten Träger 2 des Stromabnehmers ist eine Riementriebwelle 47 mit einem ersten Riementriebrad 42 und einem zweiten Riementriebrad 43 des Riementriebs 39 gelagert. Über den Riementrieb 39 kann eine Notbetätigungswelle 40 einer beispielhaft in Fig. 5 gezeigten, zur Manipulation des Stromabnehmerarms 6 mit dem Stromabnehmerarm 6 koppelbaren Antriebsvorrichtung 1 des Stromabnehmers betätigt werden. Ein drittes Riementriebrad und ein viertes Riementriebrad, welche in Fig. 6 nicht gezeigt sind, sind mit der Notbetätigungswelle 40 verbunden. Zwischen dem ersten Riementriebrad 42 und dem dritten Riementriebrad sowie zwischen dem zweiten Riementriebrad 43 und dem vierten Riementriebrad sind in Fig. 6 nicht
dargestellte Zahnriemen geführt.
Mit der Riementriebwelle 47 ist eine Verbindungsscheibe 33 verbunden, welche wiederum mit einer Reibscheibe 34 verbunden ist. Mit der der Riementriebwelle 47 ist ferner die Rutschkupplung 46 verbunden, mit welcher die Reibscheibe 34 gekoppelt ist.
Über den Riementrieb 39, welcher mit der Antriebsvorrichtung 1l gekoppelt ist, ist die Rutschkupplung 46 antriebsgekoppelt. Über eine Öffnung in dem Träger 2 ist, zur Notbetätigung der Antriebsvorrichtung 1, ein Betätigungselement (z.B. eine Handkurbel 28 gemäß Fig. 4 oder ein Handhebel) formschlüssig mit der Verbindungsscheibe 33 und somit über die Rutschkupplung 46 mit dem ersten Riementriebrad 42 und dem zweiten Riementriebrad 43 zur Notbetätigung des
Stromabnehmerarms 6 koppelbar.
In Fig. 7 ist ein Seitenriss eines Ausschnitts aus einer beispielhaften siebenten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Stromabnehmers eines Schienenfahrzeugs dargestellt.
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Der Stromabnehmer weist einen Träger 2, einen Stromabnehmerarm 6 mit einem Kontaktstück 4, wie er beispielhaft in Fig. 2 gezeigt ist, eine ebenfalls beispielhaft in Fig. 2 dargestellte, mit dem Stromabnehmerarm 6 koppelbare und notbetätigbare Antriebsvorrichtung 1 sowie
eine Schraubenfeder 12 auf.
Die Schraubenfeder 12 ist mit dem Träger 2 sowie gelenkig mit dem Stromabnehmerarm 6 verbunden.
Durch einen Federkern 48 der Schraubenfeder 12 ist eine Befestigungsschraube 49 geführt, welche mit dem Träger 2 verbunden ist und mittels welcher die Schraubenfeder 12 vorgespannt ist. Der Federkern 48 ist aufgrund einer Federklemmung der Schraubenfeder 12 an einem Verdrehen
relativ zu der Schraubenfeder 12 gehindert.
Ein Befestigungsschraubenkopf 50 der Befestigungsschraube 49 ist mittels eines Legeschlüssels 51 gegen Verdrehung gesichert. Der Legeschlüssel 51 ist mit dem Träger 2 verschraubt, also lösbar mit dem Träger 2 verbunden.
In einer Vertiefung des Trägers 2 ist ein sphärisches Axiallager 52 angeordnet, auf welchem der
Befestigungsschraubenkopf 50 aufliegt.
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Liste der Bezeichnungen
1 Antriebsvorrichtung
2 Träger
3 Fahrwerksrahmen
4 Kontaktstück
5 Stromversorgungseinrichtung 6 Stromabnehmerarm
7 Kraftübertragungselement
8 Hebel
9 Kontaktelement
10 Hebelquerachse
11 Winkelgetriebe
12 Schraubenfeder
13 Endlagenschalter
14 Winkelausgleichskupplung 15 Verbindungswelle
16 Adapter
17 Adaptergehäuse
18 Adaptersockel
19 Einschraubstück
20 Erste Dichtung
21 Zweite Dichtung
22 Dritte Dichtung
23 Vierte Dichtung
24 Erste Bohrung
25 Zweite Bohrung
26 Stützzapfen
27 Stützzapfenhalter
28 Handkurbel
29 Schlüsselbart
30 Griff
31 Erstes Kraftübertragungselement 32 Zweites Kraftübertragungselement 33 Verbindungsscheibe
34 Reibscheibe
35 Kurbelrutschkupplung
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36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52
Isolatorstange Schlüsselbarthalter Rollengriffmantel Riementrieb Notbetätigungswelle Riemen
Erstes Riementriebrad Zweites Riementriebrad Befestigungskonsole Befestigungsstummel Rutschkupplung Riementriebwelle Federkern Befestigungsschraube Befestigungsschraubenkopf Legeschlüssel
Axiallager
25
Claims (19)
1. Stromabnehmer
Schienenfahrzeug,
für ein Fahrzeug, insbesondere für ein
mit einer elektrischen Antriebsvorrichtung
(1), mit einem mit einem Fahrzeug verbindbaren ersten Träger
(2) sowie mit einem an eine Stromversorgungseinrichtung (5)
anlegbaren Kontaktstück (4), wobei die Antriebsvorrichtung
(1) mit dem Träger (2) verbunden ist, und wobei das
Kontaktstück (4)
mit einem Stromabnehmerarm (6), welcher
beweglich mit dem Träger (2) gekoppelt ist, verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung (1) ein
Kraftübertragungselement (7) zur Übertragung von
Betätigungskräften auf das Kontaktstück (4) aufweist, wobei
das Kraftübertragungselement (7) gelenkig mit einem Hebel (8)
verbunden ist, wobei der Hebel (8) gelenkig mit dem Träger
(2) verbunden ist, wobei zwischen einem ersten Hebelende des
Hebels (8) und einem zweiten Hebelende des Hebels (8) ein
Kontaktelement (9) mit dem Hebel (8) verbunden ist oder ein
Kontaktbereich des Hebels (8) ausgebildet ist, und wobei
mittels des Kontaktelements (9) oder des Kontaktbereichs der
Stromabnehmerarm
(6) auslenkbar ist, wobei das Kontaktelement
(9) oder der Kontaktbereich den Stromabnehmerarm (6)
kontaktiert oder
bringbar ist.
2. Stromabnehmer
mit dem Stromabnehmerarm (6) in Kontakt
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Kontaktelement (9) oder der Kontaktbereich von dem
Hebel (8) in Richtung des Stromabnehmerarms (6) abstehend
ausgebildet ist.
3. Stromabnehmer
nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass das Kraftübertragungselement (7) als
Spindel ausgebildet ist.
4. Stromabnehmer
nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (9) oder der
Kontaktbereich sich in Richtung einer Hebelquerachse (10) des
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Hebels (8) oder vorwiegend in Richtung der Hebelquerachse
(10) erstreckend ausgebildet ist.
5. Stromabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (9)
positionsverstellbar mit dem Hebel (8) verbunden ist.
6. Stromabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (9) als Schraube ausgebildet ist, deren Schraubenkopf den Stromabnehmerarm (6) kontaktiert oder in Kontakt mit dem Stromabnehmerarm (6)
bringbar ist, um den Stromabnehmerarm (6) auszulenken.
7. Stromabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung (1) gelenkig mit
dem Träger (2) verbunden ist.
8. Stromabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromabnehmerarm (6) gelenkig mit
dem Träger (2) verbunden ist.
9. Stromabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftübertragungselement (7)
vertikal ausgerichtet ist.
10. Stromabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung (1) als selbsthemmender Linearantrieb mit einem Wegmesssystem
ausgebildet ist.
11. Stromabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung (1) eine Betätigungskraft von zumindest 1500 N und eine Hubgeschwindigkeit unter Volllast von zumindest 15 mm/s
aufweist.
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12. Stromabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung (..) zur Einstellung von Drehzahlen und/oder Hubgeschwindigkeiten und
zur Erkennung von Hubendlagen eingerichtet ist.
13. Stromabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Drehmomentübertragung ein Winkelgetriebe (11) mit dem Kraftübertragungselement (7) der Antriebsvorrichtung (1) gekoppelt ist, wobei ein Winkelgetriebegehäuse des Winkelgetriebes (11) mit einem Antriebsgehäuse der Antriebsvorrichtung (1) verbunden ist, und wobei zur Betätigung des Kraftübertragungselements (7) über das Winkelgetriebe (11) ein Betätigungselement mit dem
Winkelgetriebe (11) koppelbar ist.
14. Stromabnehmer nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Winkelgetriebegehäuse über einen Adapter (16) mit dem Antriebsgehäuse verbunden ist, wobei der Adapter (16) an
dem Träger (2) gelagert ist.
15. Stromabnehmer nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zur Lagerung des Adapters (16) an dem Träger (2) ein Stützzapfen (26) mit dem Adapter (16) sowie mit einem mit dem
Träger (2) verbundenen Stützzapfenhalter (27) verbunden ist.
16. Stromabnehmer nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zur manuellen Betätigung des Kraftübertragungselements (7) eine Handkurbel (28) als Betätigungselement lösbar mit dem Winkelgetriebe (11) verbunden ist, wobei die Handkurbel (28) einen Griff (30) sowie eine Kurbelkraftübertragungsvorrichtung, welche zumindest ein erstes Kurbelkraftübertragungselement (31) und ein zweites Kurbelkraftübertragungselement (32) umfasst, aufweist, und wobei das erste Kraftübertragungselement (31) über eine Kurbelrutschkupplung (35) mit dem zweiten
Kraftübertragungselement (32) verbunden ist.
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17. Stromabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, dass mit einer mit dem
Kraftübertragungselement (7) über ein Getriebe der
Antriebsvorrichtung (1) gekoppelten Welle der
Antriebsvorrichtung (1) ein Riementrieb (39) gekoppelt ist,
wobei ein Riemen (41) des Riementriebs (39) mittels eines mit
der Welle verbundenen ersten Riementriebrads (42) und eines
mit dem Träger (2) verbundenen
zweiten Riementriebrads (43)
geführt ist, und wobei zur Betätigung des Riementriebs (39)
über das zweite Riementriebrad
(43) das zweite Riementriebrad
(43) mit einem Betätigungselement koppelbar ist.
18. Stromabnehmer nach einem der Ansprüche 13 bis 15 oder
nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das
Betätigungselement über eine antriebsgekoppelte
Rutschkupplung (46) mit dem Winkelgetriebe (11) oder mit dem
zweiten Riementriebrad (43) koppelbar ist.
19. Stromabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, dass mit dem Träger (2) und mit dem
Stromabnehmerarm (6) zumindest
eine Schraubenfeder (12)
verbunden ist, wobei durch einen Federkern (48) der zumindest
einen Schraubenfeder (12) eine
Befestigungsschraube (49)
geführt ist, welche mit dem Träger (2) verbunden ist und
mittels welcher die zumindest eine Schraubenfeder (12)
vorgespannt ist, wobei ein Befestigungsschraubenkopf (50) der
Befestigungsschraube (49) mittels eines Legeschlüssels (51)
gegen Verdrehung gesichert ist,
(51) lösbar mit dem Träger (2)
und wobei der Legeschlüssel
verbunden ist.
29
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50992/2023A AT527801B1 (de) | 2023-12-11 | 2023-12-11 | Stromabnehmer für ein Fahrzeug |
| PCT/EP2024/084437 WO2025124986A1 (de) | 2023-12-11 | 2024-12-03 | Stromabnehmer für ein fahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50992/2023A AT527801B1 (de) | 2023-12-11 | 2023-12-11 | Stromabnehmer für ein Fahrzeug |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| AT527801A1 true AT527801A1 (de) | 2025-06-15 |
| AT527801B1 AT527801B1 (de) | 2025-12-15 |
Family
ID=93893733
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA50992/2023A AT527801B1 (de) | 2023-12-11 | 2023-12-11 | Stromabnehmer für ein Fahrzeug |
Country Status (2)
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2025124986A1 (de) | 2025-06-19 |
| AT527801B1 (de) | 2025-12-15 |
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