AT527823B1 - Helm mit Haube - Google Patents
Helm mit HaubeInfo
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- AT527823B1 AT527823B1 ATA50167/2024A AT501672024A AT527823B1 AT 527823 B1 AT527823 B1 AT 527823B1 AT 501672024 A AT501672024 A AT 501672024A AT 527823 B1 AT527823 B1 AT 527823B1
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Abstract
Helm (1) mit Haube (2), welcher Helm (1) eine äußere steife Schale (4) umfasst, welche Haube (2) einen verformbaren Werkstoff umfasst und welche Haube (2) im Inneren des Helmes (1) zwischen dem Kopf und dem Helm (1) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schale (4) des Helms (1) zumindest eine Helmöffnung (7-11) umfasst, welche Helmöffnung (7-11) sich von einer äußeren Helmoberfläche zu einer inneren Helmoberfläche erstreckt, wobei die Haube (2) zumindest ein biegesteifes Element (12, 13) umfasst, welches Element (12, 13) durch Anordnen der Haube (2) im Inneren des Helmes (1) die Helmöffnung (7-11) abdeckend angeordnet ist und welches Element (12, 13) eine an die lokale Form des Kopfes angepasste oder anpassbare Form aufweist.
Description
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Helm mit einer Haube nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Der Helm umfasst zumindest eine steife Schale. Die eine Schale oder die mehreren Schalen können in unterschiedlichen Teilbereichen des Helms, im Besonderen in unterschiedlichen Schichten des Helms angeordnet sein. Es kann beispielsweise die eine Schale oder eine Schale aus den Schalen eine äußere Schicht des Helms ausbilden. Der Helm kann eine steife Schale oder mehrere steife Schalen umfassen. Die Schalen können aus unterschiedlichen Werkstoffen hergestellt sein. Die Schalen können zusammen einen Verbundwerkstoff ausbilden.
[0003] Die Anforderungen an einen Helm wie beispielsweise die erwähnte Steifigkeit und/oder stoßdämpfende Wirkung sind durch die einschlägigen Normen geregelt.
[0004] Die Haube ist aus einem verformbaren Werkstoff hergestellt. Die auf einen Kopf einer Person aufgesetzte Haube ist zwischen einem Kopf einer Person und dem Helm angeordnet. Die Haube umfasst eine innere Haubenoberfläche zum Inkontaktbringen mit dem Kopf und eine äuBere Haubenoberfläche zum Inkontaktbringen mit der inneren Helmoberfläche des Helms. Die Haube ist vorzugsweise aus einem Textil hergestellt.
[0005] DE202016001936U1 offenbart einen Helm und eine Haube mit einer Platte, welche Platte sich zumindest in Zone von dem Scheitelpunkt bis zu dem peripheren Umfang des Kopfes erstreckt. Der periphere Umfang erstreckt sich - wie in DE202016001936 offenbart - durch die Schläfen und ist u.a. in den einschlägigen Normen ableitbar. Es ist in DE202016001936 nicht offenbart, dass der Helm Helmöffnungen umfasst. Es kann somit in DE202016001936 definiert werden, dass die Platte eine Größe in Bezug auf die innere Helmoberfläche hat.
[0006] US8613114 beschreibt verschiedene Sporthelme mit einer dazu passenden Innenhaube.
[0007] US4432099A beschreibt ein dämpfendes Innenfutter für Sporthelme.US5289591A beschreibt ein Golfkäppchen mit Innenhaube aus Hartplastik.
[0008] Die hier offenbarte Erfindung stellt sich unter anderem die Aufgabe, einen für ein Kinderfahrgerät wie beispielsweise Kinderroller, Fahrrad oder Skateboard geeigneten Helm für Kinder zur Verwendung bei weiteren Sportarten, im Besonderen zur Verwendung als Skisporthelm oder Snowboardhelm anzupassen.
[0009] Erfindungsgemäß wird dies durch den Anspruch 1 erreicht.
[0010] Die erfindungsgemäße Kombination von Helm und Haube zeichnet sich dadurch aus, dass
die zumindest eine Schale des Helms zumindest eine Helmöffnung umfasst,
welche Helmöffnung sich von einer äußeren Helmoberfläche zu einer inneren Helmoberfläche erstreckt,
wobei die Haube zumindest ein dämpfendes und/oder verstärkendes Element umfasst,
welches Element durch Anordnen der Haube im Inneren des Helmes die zumindest eine Helmöffnung zur Gänze oder teilweise abdeckend angeordnet ist und
welches am Kopf und/oder in der Haube oder an innenliegend oder außenliegend zu der Haube angeordnete Element eine an die Form des Kopfes angepasste oder anpassbare Form aufweist.
[0011] Die Helmöffnung kann beispielsweise ein Lüftungsloch sein. Beispielsweise ein Helm für ein Kind zum Fahren mit einem Kinderfahrrad, einem Skateboard oder ähnlichem umfasst derartige Helmöffnungen, um ein Schwitzen der Person am Kopf zu unterbinden. Diese Helmöffnungen stellen jedoch auch für die Person ein Sicherheitsrisiko dar, weil Objekte diese Helmöffnungen durchdringen und so die Person am Kopf verletzen können. Da beim Fahren mit einem Fahrrad, Skateboard oder ähnlichem das Risiko allgemein als sehr gering einzuschätzen ist, dass derartige Gegenstände die Helmöffnungen durchdingen, sind bei einem Helm für die genannten Verwendungszwecke derartige Helmöffnung mit einem bestimmten Helmöffnungsquerschnitt nach den einschlägigen Normen zugelassen. Derartige Helmöffnungen, insbesondere derartige Helm-
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Öffnungen mit einem Helmöffnungsquerschnitt wie bei einem Helm für ein Kind zum Fahren mit einem Fahrrad, Skateboard oder dergleichen sind jedoch nach den einschlägigen Normen beispielsweise beim Skisport nicht zugelassen.
[0012] Das oben erwähnte Element kann eine Eigenschaft aufweisen, dass ein durch die Helmöffnung in das Innere des Helms eintretendes Objekt abgebremst wird. Das Element hat in diesem Fall eine dämpfende Eigenschaft.
[0013] Alternativ oder ergänzend kann das Element eine die Haube verstärkende Eigenschaft aufweisen, sodass das durch die Helmöffnung eintretendes Objekt die Haube nicht durchstößt. Es können das Element und die Haube als ein Verbundwerkstoff wirken.
[0014] Es sind unten mögliche Werkstoffe angegeben, aus welchen Werkstoffen das Element hergestellt sein kann.
[0015] Es wird das Element zumindest eine Helmöffnung zur Gänze oder teilweise abdeckend angeordnet. Im Falle von mehreren Helmöffnungen kann auch zumindest eine Helmöffnung aus einer Menge von Helmöffnungen nicht bedeckt sein; es müssen keinesfalls alle Helmöffnungen bedeckt sein.
[0016] Das erwähnte teilweise Bedecken einer Helmöffnung oder das erwähnte Bedecken einer Helmöffnung zur Gänze impliziert, dass das Element eine kleinere (teilweise Abdeckung) beziehungsweise eine gleiche oder eine größere Flächenausdehnung (Abdeckung zur Gänze) als der Helmöffnungsquerschnitt der Helmöffnung aufweist. Durch die oben erwähnte Anordnung des Elementes wird erreicht, dass ein Helm, welcher Helm die Anforderungen für eine Verwendung bei der Ausübung einer Sportart erfüllt, auch die strengeren Anforderungen für eine Verwendung bei der Ausübung einer weiteren Sportart erfüllt.
[0017] Die erfindungsgemäße Kombination von Helm und Haube kann sich dadurch auszeichnen, dass die Haube zumindest in einem Teilbereich oder zur Gänze eine innere Haubenschicht und eine äußere Haubenschicht umfasst, wobei das Element zwischen den Haubenschichten angeordnet ist.
[0018] Durch diese Anordnung wird erreicht, dass Kanten des Elementes durch die Haubenschichten bedeckt sind und so ein unangenehmes Tragegefühl unterbunden und eine Beschädigung der Innenseite des Helms unterbunden wird.
[0019] Alternativ hierzu ist denkbar, dass die Haube nur eine Haubenschicht umfasst und das Element an der äußeren Haubenoberfläche angeordnet ist. Ein Anordnen an der äußeren Haubenoberfläche ist vorteilhaft, weil das Element so nicht den Kopf kontaktieren kann. Die Haube kann vertiefte Teilbereiche umfassen, in welche vertieften Teilbereiche das Element eingebracht ist.
[0020] Es ist weiters alternativ denkbar, dass die Haube eine in der Haube ausgebildete Haubenöffnung zur Einbringung und Anordnung des Elementes in der Haubenöffnung umfasst. Die Haubenöffnung und das Element weisen vorteilhaft zueinander passende Formen auf.
[0021] Die erfindungsgemäße Kombination von Helm und Haube kann sich dadurch auszeichnen, dass
ein innerer Teilbereich der inneren Haubenschicht und ein äußerer Teilbereich der äußeren Haubenschicht durch Verbindungsmittel verbunden sind,
durch welche Verbindungsmittel das zumindest eine Element beweglich oder unbeweglich zu zumindest einer Haubenschicht gelagert ist.
[0022] Bei einer Ausbildung der Haubenschichten aus einem Textil werden Teilbereiche der Haubenschichten mit Nähten als die erwähnten Verbindungsmittel zusammengefügt, um eine an die Form des Kopfes angenäherte Form zu erhalten. Die hier offenbarte Erfindung sieht vor, dass die Nähte oder derartige Verbindungsmittel zu einer festen oder beweglichen Anordnung der Elemente verwendet werden.
[0023] Das Verbindungsmittel kann sich durch die Haubenschichten und das Element erstrecken.
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[0024] Die erfindungsgemäße Kombination von Helm und Haube kann sich dadurch auszeichnen, dass das Element durch an das Element angrenzende Verbindungsmittel gelagert ist.
[0025] Es wird bei dieser Ausführungsform eine mögliche Bewegung des zwischen den Haubenschichten gelagerten Elementes an dessen Rändern durch das Verbindungsmittel definiert. Es kann so das Element fest oder mit einem definierten Spiel in der Haube angeordnet sein.
[0026] Die erfindungsgemäße Kombination von Helm und Haube kann sich dadurch auszeichnen, dass
das Element aus einem thermoformbaren Schaumstoff und/oder einem thermoformbaren Textil und/oder einem Kunststoff und/oder einem Kunststoff mit Bewehrung hergestellt ist.
[0027] Der Fachmann kann auch andere Materialien verwenden, sofern hierdurch die Anforderungen der einschlägigen Norm erfüllt werden. Der Fachmann kann insbesondere einen mit Carbon verstärkten Kunststoff verwenden. Thermoformbare Werkstoffe haben den Vorteil, dass die aus diesen Werkstoffen hergestellten Elemente leicht an die Form des Kopfes angepasst werden können.
[0028] Das Element kann aus einem Schaumstoff mit einer Härte Shore A40 bis A60 hergestellt sein. Das Element kann weiters einen Kunststoff ohne Bewehrung und/oder Silikon, Gummi, EPP, EPS umfassen. Das Element kann eine Dicke von 2,0mm bis 7,0mm, vorzugsweise 3,0mm bis 5,0mm aufweisen.
[0029] Bei einem nicht veröffentlichten Prototyp wies das Element eine Dicke von 4,0mm mit einer Härte von Shore A50 auf.
[0030] Die erfindungsgemäße Kombination von Helm und Haube kann sich dadurch auszeichnen, dass
der Helm mehrere Helmöffnungen umfasst und ein einziges Element mehrere Helmöffnungen bedeckt.
[0031] Es können beispielsweise erste Helmöffnungen in einem oberen Bereich des Helmes angeordnet sein, welche Helmöffnungen durch ein im oberen Bereich der Haube angeordnetes erstes Element abgedeckt werden. Es können weiters zweite Helmöffnungen im hinteren Bereich des Helmes (im Bereich des Hinterkopfes) angeordnet sein, welche zweiten Helmöffnungen durch ein zweites, im hinteren Bereich der Haube angeordnetes Element abgedeckt werden. Die hier beispielhafte Anordnung von einem Element im oberen Bereich der Haube und von einem Element im hinteren Bereich der Haube erlaubt eine vorteilhafte Anpassung der erfindungsgemäßen Kombination an die Kopfform der Person. Bei der erwähnten vorteilhaften Anpassung werden die Elemente nur geringfügig verformt, da ein Schädel im Übergang von der oberen Schädeldecke zum hinteren Bereich eine starke Krümmung aufweist.
[0032] Die erfindungsgemäße Kombination von Helm und Haube kann sich dadurch auszeichnen, dass
der Helm zumindest einen Gurt zur Befestigung des Helmes an dem Kopf der Person umfasst, wobei die Haube in einem zu dem Gurt innen liegenden Teilbereich kein Element umfasst.
[0033] Der Helm kann einen Kinngurt umfassen, welcher Gurt beidseitig an Ohrenbereichen des Helmes, welcher Ohrenbereich eines auf einen Kopf aufgesetzten Helmes benachbart oder angrenzend zu den Ohren der Person angeordnet ist, angeschlossen ist. Der Helm kann einen Hinterkopfgurt ggf. in Kombination mit einer Vorrichtung zum Einstellen der Passform an den Kopf umfassen, welcher Hinterkopfgurt tangential am Hinterkopf gestellt wird. Die erfindungsgemäße Kombination sieht vor, dass die Haube in einem zu einem Gurt innen liegenden Teilbereich kein Element umfasst, sodass der Gurt kein Element gegen den Kopf presst. Vorzugsweise umfasst die Haube kein unter dem zumindest einen Gurt liegendes Element.
[0034] Die erfindungsgemäße Kombination von Helm und Haube kann sich dadurch auszeichnen, dass die äußere Haubenoberfläche und die innere Helmoberfläche einen Haftverbund ausbilden.
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[0035] Es kann die äußere Haubenoberfläche und die innere Helmoberfläche jeweils ein Textil mit einer rauen oder strukturierten Oberfläche umfassen, sodass eine Relativbewegung zwischen dem Helm und der Haube bei Kontakt unterbunden wird. Es kann insbesondere ein Klettverschluss in Teilbereichen vorgesehen werden. Es kann so unterbunden werden, dass die Haube zum Helm verrutscht.
[0036] Die erfindungsgemäße Kombination von Helm und Haube kann sich dadurch auszeichnen, dass die Haube eine Haubenöffnung und/oder das Element eine Elementöffnung aufweist.
[0037] Die in Textil ausgebildete, unter dem Helm anzuordnende Haubenöffnung und/oder die unter dem Helm anzuordnende Elementöffnung kann als Belüftung dienen. Die Haubenöffnung und/oder die Elementöffnung erfüllt die Anforderung der einschlägigen Normen für den Verwendungszweck, für welchen Verwendungszweck die erfindungsgemäße Kombination vorgesehen ist.
[0038] Die erfindungsgemäße Kombination von Helm und Haube kann sich dadurch auszeichnen, dass
die Helmöffnung und die Elementöffnung sowie gegebenenfalls die Haubenöffnung deckungsgleich angeordnet sind.
[0039] Es können die Helmöffnung und die Elementöffnung deckungsgleich angeordnet sein. Die Haube kann eine Haubenöffnung, welche Haubenöffnung nicht deckungsgleich zu der Helmöffnung oder der Elementöffnung angeordnet ist, oder keine Haubenöffnung umfassen.
[0040] Es können die Haubenöffnung, die Elementöffnung und die Helmöffnung deckungsgleich angeordnet sein. Die Elementöffnung weist vorzugsweise einen kleineren Elementöffnungsquerschnitt als die Helmöffnung auf, um die strengeren Anforderungen der einschlägigen Norm zu erfüllen.
[0041] Eine deckungsgleiche Anordnung zweier Öffnungen liegt vor, wenn die Öffnungen bei einer Ansicht auf diese Öffnung mit der weiteren Öffnung in der Projektion einen Schnittbereich ausbildet.
[0042] Die Erfindung wird anhand der folgenden, in den Figuren dargestellten Ausführungsformen ergänzend erläutert:
[0043] Fig. 1 zeigt eine Explosionszeichnung einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ausführungsform,
[0044] Fig. 2 zeigt eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsform,
[0045] Fig. 3 zeigt ein Schnittbild einer erfindungsgemäß en Ausführungsform,
[0046] Fig. 4 zeigt ein Schnittbild einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform. [0047] In den Figuren sind die folgenden Elemente durch die vorangestellten Bezugszeichen gekennzeichnet:
BEZUGSZEICHENLISTE:
1 Helm
2 Haube
3 Helmpolsterung
4 Schale
5 innere Haubenoberfläche 6 äußere Haubenoberfläche 7 Helmöffnung oben
8 Helmöffnung oben
9 Helmöffnung oben
10 Helmöffnung vorne 11 Helmöffnung hinten 12 Element oben
13 Element hinten
14 Naht
15 Kinngurt
16 Hinterkopfgurt
17 Haubenöffnung
18 Elementöffnung oben 19 Elementöffnung oben 20 (frei)
21 (frei)
22 Ohrenhaubenbereich 23 Helmöffnungsachse 24 weitere Helmöffnungen
[0048] Die Figur 1 zeigt eine Explosionszeichnung der erfindungsgemäßen Kombination von Helm 1 und Haube 2.
[0049] Der Helm 1 umfasst eine äußere steife Schale 4. In einer vorteilhaften Weise umfasst der Helm 1 weiters innerhalb der Schale 4 eine die Schaleninnenoberfläche zumindest teilweise bedeckende Helmpolsterung 3. Die Helmpolsterung 3 kann aus einem Schaumstoff hergestellt sein. Es sind nach dem Stand der Technik Helme mit einer Helmpolsterung bekannt.
[0050] Es ist die Haube 2 aus einem verformbaren Werkstoff hergestellt. Die Haube 2 kann beispielsweise aus einem Textil hergestellt sein.
[0051] Es ist die Haube 2 zwischen dem Kopf (nicht dargestellt) und dem Helm 1 angeordnet, wie dies nach dem Stand der Technik bekannt ist. Die Haube 2 umfasst eine innere Haubenoberfläche 5 (siehe Figur 3 oder Figur 4) zum Inkontaktbringen mit dem Kopf und eine äußere Haubenoberfläche 6 (siehe Figur 3 oder Figur 4) zum Inkontaktbringen mit der inneren Helmoberfläche des Helms 1. Bei der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform kann die äußere Haubenoberfläche 6 mit der Polsterunginnenoberfläche der Helmpolsterung 3 als ein Teil des Helmes 1 in Kontakt gebracht werden.
[0052] Die Schale 4 des Helms 1 umfasst zumindest eine Helmöffnung 7, 8, 9, 10, 11. Die Helmöffnungen 7, 8, 9, 10, 11 erstrecken sich von einer äußeren Helmoberfläche zu einer inneren Helmoberfläche.
[0053] Die Haube 2 umfasst zumindest ein biegesteifes und/oder dämpfendes und/oder das Textil verstärkendes Element 12, 13. Die in der Figur 1 eingetragene Haube 2 umfasst zwei Elemente 12, 13, welche Elemente 12, 13 durch Anordnen der Haube 2 im Inneren des Helmes 1 die Helmöffnungen 7, 8, 9, 11 abdeckend angeordnet sind.
[0054] Die Elemente 12, 13 weisen eine an die Form des Kopfes angepasste Form auf. Die Elemente 12, 13 können beispielsweise um mehrere Achsen gekrümmte Oberflächen aufweisen.
[0055] Die Haube 2 kann zumindest in einem Teilbereich oder zur Gänze eine innere Haubenschicht und eine äußere Haubenschicht umfassen. Das Element 12, 13 ist zwischen den Haubenschichten angeordnet.
[0056] Ein innerer Teilbereich der inneren Haubenschicht und ein äußerer Teilbereich der äuße
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ren Haubenschicht sind vorzugsweise durch ein Verbindungsmittel verbunden. Durch dieses Verbindungsmittel ist das Element 12, 13 zu zumindest einer Haubenschicht beweglich oder unbeweglich gelagert.
[0057] Das Element 12, 13 ist vorzugsweise durch an das Element 12, 13 angrenzende Verbindungsmittel gelagert. Es ist in der Figur 1 eine das Element 12 und das Element 13 umlaufende Naht 14 eingetragen, welche Naht 14 als Verbindungsmittel wirkt. In einer vorteilhaften Weise hat die Naht 14 auch die Aufgabe, Teilbereiche der Haube 2 so zu verbinden, dass ein Anpassen der Form der Haube 2 an die Form des Kopfes erreicht wird.
[0058] Das erwähnte Element 12, 13 ist aus einem thermoformbaren Schaumstoff und/oder einem thermoformbaren Textil und/oder einem Kunststoff und/oder einem Kunststoff mit Bewehrung hergestellt.
[0059] Die Haube 2 ist vorzugsweise aus einem Textil hergestellt.
[0060] Es sind in der Figur 1 mehrere Helmöffnungen 7, 8, 9, 10, 11 im Helm 1 eingetragen. Nach dem Stand der Technik umfasst ein Helm zur Verwendung mit Kinderfahrgeräten mehrere Helmöffnungen, um so eine Belüftung zu erreichen.
[0061] Die in Figur 1 gezeigten Ausführungsform des Helmes 1 umfasst an der Oberseite die Helmöffnungen 7, 8, 9, welche Helmöffnungen 7, 8, 9 durch das Element 12 abgedeckt werden. Der gezeigte Helm 1 umfasst weites an seiner Hinterseite die Helmöffnung 11, welche Helmöffnungen 11 durch das Element 13 abgedeckt ist. Der Helm 1 umfasst weiters an seiner Vorderseite die Helmöffnung 10, welche Helmöffnung 10 durch kein Element abgedeckt ist.
[0062] Der Helm 1 umfasst zumindest einen Gurt 15, 16 zur Befestigung des Helmes 1 an dem Kopf der Person. Der in der Figur 1 eingetragene Helm 1 umfasst einen Kinngurt 15 und einen Hinterkopfgurt 16, mit welchen Gurten 15, 16 ein Sitz des Helmes 1 - wie nach dem Stand der Technik bekannt - eingestellt wird. Es umfasst die Haube 2 in zu den erwähnten Gurten 15, 16 innen liegenden Teilräumen keine Elemente. Die Haube 2 kann in den zu den erwähnten Gurten 15, 16 innenliegenden Teilbereichen eine Haubenschicht oder mehrere Haubenschichten und kein biegesteifes und/oder dämpfendes und/oder das Textil verstärkendes Element umfassen.
[0063] Es können die äußere Haubenoberfläche 6 und die innere Helmoberfläche einen Haftverbund ausbilden. Es kann die äußere Haubenoberfläche 6 aus einem Textil mit einer Struktur ausgebildet sein, welche äußere Haubenoberfläche 6 einen Haftverbund mit der inneren Helmoberfläche durch Anpressen ausbildet und eine stattfindende Haftreibung ausbildet. Es wird so unterbunden, dass die Haube 2 zum Helm 1 verrutscht.
[0064] Es kann die Haube 2 eine Haubenöffnung 17 umfassen. [0065] Es kann das Element 12, 13 eine Elementöffnung 18, 19 aufweisen.
[0066] Es sind die Elementöffnungen 18, 19 und die Helmöffnungen 7, 9 deckungsgleich angeordnet, wobei die Elementöffnungen 18, 19 einen kleineren Öffnungsquerschnitt als die Helmöffnungen 7, 9 aufweisen.
[0067] Die Figur 2 zeigt eine Ansicht der erfindungsgemäßen Ausführungsform des Helmes 1 und der in den Helm 1 eingebrachten Haube 2. Es ist ein Element 12, 13 unter dem Helm 1 zur Abdeckung von Helmöffnungen 7, 8, 9 und 11 angeordnet.
[0068] Die Figur 3 zeigt eine Schnittbild der erfindungsgemäßen Kombination. Es ist die Figurenbeschreibung zu der Figur 1 auf die Figur 3 anwendbar. Das Schnittbild kann eine Schnittdarstellung der in Figur 1 und Figur 2 dargestellten Ausführungsform sein.
[0069] Der Helm 1 umfasst - wie oben dargestellt - die Helmöffnungen 7-11.
[0070] Es ist das Element 12 so angeordnet, dass das Element 12 den Helmöffnungsquerschnitt der Helmöffnungen 7, 8, 9 zumindest teilweise bedeckt. Die Figur 3 zeigt den Sonderfall, dass das Element 12 den Öffnungsquerschnitt der Helmöffnungen 7, 8, 9 zur Gänze bedeckt. Das Element 12 bedeckt den Öffnungsquerschnitt der Helmöffnungen 7, 8, 9 so, dass in dem Bede-
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ckungsbereich kein Objekt der Helmöffnungsachse 23 der Helmöffnung 7, 9 folgend von außen auf den unter der Haube 2 situierten Kopf treffen kann.
[0071] Die Figur 4 als Schnittbild zeigt den Sonderfall, dass das Element 12 die Elementöffnung 18, 19 umfasst. Durch diese Elementöffnungen 18, 19 kann auch wegen der Luftdurchlässigkeit der aus einem Textil hergestellten Haube 2 eine Belüftung erreicht werden, wobei die Elementöffnungen 18, 19 hinreichend klein ausgebildet sind, um die Anforderungen der einschlägigen Normen zu erreichen. Es können die Elementöffnungen 18, 19 kleiner als die Helmöffnungen 7, 9 ausgebildet sein. Vorzugsweise bilden die Elementöffnungen 18, 19 und die Helmöffnungen 7, 9 bei einer Sicht von außen mit einer zu der Helmöffnungsachse 23 parallelen Blickrichtung einen Schnittbereich aus, wie dies in der Figur 4 dargestellt ist.
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Claims (11)
1. Helm (1) mit Haube (2), welcher Helm (1) zumindest eine steife Schale (4) umfasst, welche Haube (2) einen verformbaren Werkstoff umfasst und welche Haube (2) im Inneren des Helmes (1) zwischen dem Kopf einer Person und dem Helm (1) angeordnet ist, wobei die Haube (2) eine innere Haubenoberfläche (5) zum Inkontaktbringen mit dem Kopf und eine äußere Haubenoberfläche (6) zum Inkontaktbringen mit der inneren Helmoberfläche des Helms (1) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Schale (4) des Helms (1) zumindest eine Helmöffnung (7-11) umfasst, welche Helmöffnung (7-11) sich von einer äußeren Helmoberfläche zu einer inneren Helmoberfläche erstreckt, wobei die Haube (2) zumindest ein dämpfendes und/oder verstärkendes Element (12, 13) umfasst, welches Element (12, 13) durch Anordnen der Haube (2) im Inneren des Helmes (1) zumindest eine Helmöffnung (7-11) abdeckend angeordnet ist und welches Element (12, 13) am Kopf und/oder in der Haube oder an innenliegend zu der Haube (2) oder außenliegend zu der Haube (2) angeordnetes Element (12, 13) eine an die Form des Kopfes angepasste oder anpassbare Form aufweist.
2. Helm (1) mit Haube (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube (2) zumindest in einem Teilbereich oder zur Gänze eine innere Haubenschicht und eine äußere Haubenschicht umfasst, wobei das Element (12, 13) zwischen den Haubenschichten angeordnet ist.
3. Helm (1) mit Haube (2) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass innere Teilbereiche der inneren Haubenschicht und äußere Teilbereich der äußeren Haubenschicht durch Verbindungsmittel verbunden sind, durch welche Verbindungsmittel zumindest ein Element (12, 13) beweglich oder unbeweglich zu zumindest einer Haubenschicht gelagert ist.
4. Helm (1) mit Haube (2) nach dem Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (12, 13) durch an das Element (12, 13) angrenzende Verbindungsmittel gelagert ist.
5. Helm (1) mit Haube (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (12, 13) aus einem thermoformbaren Schaumstoff und/oder einem thermoformbaren Textil und/oder einem Kunststoff und/oder einem Kunststoff mit Bewehrung hergestellt ist.
6. Helm (1) mit Haube (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Helm (1) mehrere Helmöffnungen (7, 8, 9, 10, 11) umfasst und ein einziges Element (12, 13) mehrere Helmöffnungen (7, 8, 9, 11) bedeckt.
7. Helm (1) mit Haube (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Helm (1) zumindest einen Gurt (15, 16) zur Befestigung des Helmes (1) an dem Kopf der Person umfasst, wobei die Haube (2) in zu dem Gurt (15, 16) innen liegenden Teilräumen kein Element (12, 13) umfasst.
8. Helm (1) mit Haube (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Haubenoberfläche (6) und die innere Helmoberfläche einen Haftverbund ausbilden.
9. Helm (1) mit Haube (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube (2) eine Haubenöffnung (17) und/oder das Element (12, 13) eine Elementöffnung (18, 19) aufweist.
10. Helm (1) mit Haube (2) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Helmöffnung (7, 8, 9, 11) und die Haubenöffnung beziehungsweise die Elementöffnung
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(18, 19) deckungsgleich angeordnet sind.
11. Haube (2) zum Anordnen in dem Helm (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (3)
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| ATA50167/2024A AT527823B1 (de) | 2024-02-28 | 2024-02-28 | Helm mit Haube |
| PCT/EP2024/073809 WO2025180661A1 (de) | 2024-02-28 | 2024-08-26 | Helm mit haube |
| EP24765042.7A EP4637462A1 (de) | 2024-02-28 | 2024-08-26 | Helm mit haube |
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| EP (1) | EP4637462A1 (de) |
| AT (1) | AT527823B1 (de) |
| WO (1) | WO2025180661A1 (de) |
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2024
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- 2024-08-26 EP EP24765042.7A patent/EP4637462A1/de active Pending
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