AT527941A4 - Laufwagen für eine Seilkrananlage - Google Patents
Laufwagen für eine SeilkrananlageInfo
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Abstract
Laufwagen (1) für eine Seilkrananlage (100) mit einem Rahmen (2), wobei am oder im Rahmen (2) wenigstens - zwei Laufrollen (3), über welche der Laufwagen (1) verfahrbar an einem Tragseil (101) anordenbar ist, - eine Hubwinde (4) zum Heben einer Last (102) und eine Antriebsvorrichtung (5) zum Antreiben der Hubwinde (4), - ein elektrischer Generator (6), - ein Energiespeicher (7), welcher über den Generator (6) aufladbar ist, - eine mit dem Generator (6) verbundene und mit einem Zugseil gekoppelte Koppelungsvorrichtung (8), über welche der wenigstens eine Generator (6) bei einer Bewegung des Laufwagens (1) relativ zu dem Tragseil (101) antreibbar ist, und - eine Regelungsvorrichtung (9) zur Regelung des Generators (6), angeordnet sind, wobei wenigstens ein am oder im Rahmen (2) angeordneter Speicher (10) vorgesehen ist, in welchem zumindest ein Zusammenhang zwischen Messwerten zumindest einer Messgröße und einem Rekuperationsgrad des Generators (6) hinterlegt ist, wobei der Rekuperationsgrad des Generators (6) regelbar ist und die Regelungsvorrichtung (9) dazu konfiguriert ist, den Rekuperationsgrad des Generators (6) in Abhängigkeit des zumindest einen im Speicher hinterlegten Zusammenhangs zu regeln.
Description
Die Erfindung betrifft einen Laufwagen für eine Seilkrananlage
mit einem Rahmen, wobei am oder im Rahmen wenigstens
—- zwei Laufrollen, über welche der Laufwagen verfahrbar an einem Tragseil anordenbar ist,
—- eine Hubwinde zum Heben einer Last und eine Antriebsvorrichtung zum Antreiben der Hubwinde,
—- ein elektrischer Generator,
- ein Energiespeicher, welcher über den Generator aufladbar ist,
—- eine mit dem Generator verbundene und mit einem Zugseil gekoppelte Koppelungsvorrichtung, über welche der wenigstens eine Generator bei einer Bewegung des Laufwagens relativ zu dem Tragseil antreibbar ist, und
—- eine Regelungsvorrichtung zur Regelung des Generators,
angeordnet sind. Weiters betrifft die Erfindung auch eine
Seilkrananlage mit einem solchen Laufwagen und ein Verfahren zum
Betreiben eines solchen Laufwagens.
Solche Laufwägen kommen in Verbindung mit entsprechenden Seilkrananlagen meist zur Holzbringung bei Forstarbeiten im unwegsamen Gelände und in Steillagen zum Einsatz. Ein gattungsgemäßer Laufwagen bzw. eine gattungsgemäße Seilkrananlage sind aus den anmeldereigenen Schriften
AT 524983 Al und EP 4 089 043 Al bekannt.
Beim Einsatz in Steillagen sind zwei verschiedene Arten der Bringung bekannt, nämlich die Bergabbringung und die Bergaufbringung. Bei der Bergabbringung werden die gefällten Bäume mittels der Seilkrananlage von einer Berg- oder Hanglage in eine Tallage transportiert, während bei der Bergaufbringung die gefällten Bäume mittels der Seilkrananlage von einer Tallage
in eine Berg- oder Hanglage transportiert werden.
In beiden Fällen muss der Laufwagen von der Tal- in die Berg-
oder Hanglage befördert werden. Bei der Bergabbringung ist dabei
nur der Laufwagen selbst und bei der Bergaufbringung der Laufwagen samt Last zu befördern. Dazu wird eine vom Laufwagen gesonderte und örtlich beabstandete Seilwindenvorrichtung genutzt, auf welche ein Zugseil auf- und abwickelbar ist. Das Zugseil kann dabei auch als Umlaufseil ausgebildet sein. In diesem Fall wird das Umlaufseil über eine am Laufwagen angeordnete Umlenkrolle umgelenkt, zu der Koppelungsvorrichtung (beispielsweise eine Parabolscheibe, um welche das Zugseil gewickelt ist) und dann Richtung bergseitiger
Seilwindenvorrichtung geführt, wo das Seilende geankert ist.
Durch Aufrollen des Zugseils auf die Seilwindenvorrichtung kann
der Laufwagen dann gezogen werden.
Das Verfahren des Laufwagens von einer Berg- oder Hanglage in eine Tallage geschieht im Wesentlichen unter Ausnützung der Erdbeschleunigung. Bei der Bergabbringung wirkt dabei die Masse des Laufwagens und der Last, bei der Bergaufbringung nur die
Masse des Laufwagens.
Dabei ist es, insbesondere bei der Bergabbringung, notwendig, den Laufwagen zu bremsen, damit dieser sicher und kontrolliert entlang des Tragseils in die Tallage fahren kann. Dies geschieht herkömmlicherweise ebenfalls über die Seilwindenvorrichtung, welche eine entsprechende Einrichtung zum Bremsen des Zugseils,
und damit des Laufwagens, aufweist.
Nachteilig dabei ist, dass gattungsgemäße Laufwägen nur mit dezidierten Seilkrananlagen, welche eine entsprechende Seilwindenvorrichtung und auch entsprechende ausgebildete Tragund Zugseilkonstruktionen und dergleichen aufweisen, betreibbar sind. Beispielsweise ist es nicht möglich, herkömmliche Laufwägen mit üblichen Rückewinden für Traktoren in Verbindung mit einem einfachen Tragseil zu betreiben, da diese das Bremsen
des Laufwagens nicht ermöglichen
Aufgabe der Erfindung ist es, die zuvor beschriebenen Nachteile zumindest teilweise zu beheben und einen gegenüber dem Stand der Technik verbesserten Laufwagen anzugeben, welcher insbesondere mit beliebigen Seilwinden und universell bei verschiedensten Seilkrananlagen einsetzbar ist. Zudem soll auch eine Seilkrananlage mit einem solchen Laufwagen sowie ein Verfahren
zum Betreiben eines solchen Laufwagens angegeben werden.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der Ansprüche 1, 14 und 15.
Erfindungsgemäß ist demnach bei einem wie zuvor beschriebenen Laufwagen vorgesehen, dass wenigstens ein am oder im Rahmen angeordneter Speicher vorgesehen ist, in welchem zumindest ein Zusammenhang zwischen Messwerten zumindest einer Messgröße und einem Rekuperationsgrad des Generators hinterlegt ist, wobei der Rekuperationsgrad des Generators regelbar ist und die Regelungsvorrichtung dazu konfiguriert ist, den Rekuperationsgrad des Generators in Abhängigkeit des zumindest
einen im Speicher hinterlegten Zusammenhangs zu regeln.
In anderen Worten agiert der Generator in Verbindung mit dem Energiespeicher als Rekuperationsbremse, wobei der Rekuperationsgrad, und somit die Bremswirkung der Rekuperationsbremse, regelbar ist. Das Bremsen des Laufwagens erfolgt somit mittels des am Laufwagen angeordneten Generators durch den Laufwagen selbst. Dieser kann also unabhängig von einer Seilwindenvorrichtung gebremst werden und somit mit
beliebigen Seilwindenvorrichtungen betrieben werden.
Die Regelung des Rekuperationsgrads, und damit der Bremswirkung,
erfolgt in Abhängigkeit zumindest eines Zusammenhangs zwischen
Messerwerten zumindest einer Messgröße und einem
Rekuperationsgrad des Generators. Es ist somit über den zumindest einen Zusammenhang bekannt, welcher Rekuperationsgrad
einem Messerwert einer Messgröße zugeordnet ist.
ES kann also beispielsweise ein Sollwert oder Sollwert-Bereich einer Messgröße vorgegeben werden, wobei die Regelungsvorrichtung den Rekuperationsgrad so regelt, dass die Messwerte der Messgröße im Wesentlichen dem Sollwert oder
Sollwert-Bereich entsprechen.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, dass Bediener einer Seilkrananlage den Laufwagen zumindest beim Bergabfahren nicht steuern müssen, beispielsweise eine Bremse manuell oder per Fernbedienung bedienen. Sie können sich daher vollständig anderen Arbeit widmen, dem Fällen der Bäume und dem Befestigen
dieser an einem Lastseil der Hubwinde.
Hinsichtlich einer erfindungsgemäßen Seilkrananlage ist
vorgesehen, dass diese wenigstens
- einen erfindungsgemäßen Laufwagen
- ein Tragseil, an welchem der wenigstens eine Laufwagen verfahrbar angeordnet oder anordenbar ist,
- ein, vorzugsweise als Umlaufseil ausgebildetes, Zugseil, welches an dem wenigsten einen Laufwagen angeordnet ist, und
— eine, vorzugsweise vom Laufwagen gesonderte
Seilwindenvorrichtung zum Verfahren des wenigstens einen
Laufwagens, mittels welcher das wenigstens eine Zugseil auf- und
abwickelbar ist, umfasst.
Wie bereits ausgeführt, ist die Seilwindenvorrichtung im Regelfall vom Laufwagen gesondert, und meist auch Örtlich beabstandet von diesem, angeordnet. Die Seilwindenvorrichtung kann dabei entweder in der Tallage oder in der Berg- oder
Hanglage angeordnet sein. Im ersten Fall ist das Zugseil dann
als Umlaufseil ausgebildet, d.h. das Zugseil ist am Laufwagen angeordnet und am höchsten Punkt der Seilkrananlage (Berg- oder Hanglage) umgelenkt und wird dann zur Koppelungsvorrichtung und in weiterer Folge wieder zur Seilwindenvorrichtung in der Tallage zurückgeführt. Im zweiten Fall wird das als Umlaufseil ausgeführte Zugseil über eine am Laufwagen angeordnete Umlenkrolle umgelenkt, zu der Koppelungsvorrichtung (beispielsweise eine Parabolscheibe, um welche das Zugseil gewickelt ist) und dann Richtung bergseitiger Seilwindenvorrichtung geführt, wo das Seilende geankert ist. Wie bereits ausgeführt, kann es sich ob der Verwendung eines erfindungsgemäßen Laufwagens grundsätzlich um jede beliebige Seilwindenvorrichtung handeln, beispielsweis eine einfache
Rückewinde für Traktoren.
Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren sind folgende Schritte vorgesehen:
- Erfassen zumindest eines Messwerts zumindest einer Messgröße,
—- Speichern des zumindest einen Messwerts zumindest einer Messgröße in einem Speicher,
- Vergleichen des zumindest einen Messwerts mit zumindest einem Sollwert und/oder Sollwertbereich der zumindest einen Messgröße,
- Ermitteln zumindest eines Soll-Rekuperationsgrads des Generators mittels des zumindest einen Zusammenhangs, und
—- Regelung des Rekuperationsgrads des Generators auf den zumindest einen Soll-Rekuperationsgrad, sodass die zumindest eine Messgröße des zumindest einen Messwerts im Wesentlichen dem zumindest einem Sollwert entspricht
und/oder im zumindest einen Sollwertbereich liegt.
Der Begriff „im Wesentlichen“ ist hier derart zu verstehen, dass Abweichungen eines Messwerts vom Sollwert oder Sollwertbereich,
welche in einem für Regelvorgänge üblichen Rahmen liegen und bei
Regelvorgangs unvermeidlich auftreten, von dem Merkmal „der zumindest eine Messwert entspricht dem Sollwert oder liegt im
Sollwertbereich“ umfasst sind.
Beispielsweise kann die Messgröße eine Geschwindigkeit des Laufwagens sein. Ein Benutzer kann dann eine Sollgeschwindigkeit vorgeben und die Regelungsvorrichtung regelt den Rekuperationsgrad dann derart, dass der Laufwagen mit der
Sollgeschwindigkeit bergab fährt.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung werden in
den abhängigen Ansprüchen definiert.
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die zumindest eine Messgröße eine Geschwindigkeit des Laufwagens und/oder ein Gewicht der
Last umfasst.
Umfasst die Messgröße eine Geschwindigkeit des Laufwagens, so kann die Rekuperation des Generators geregelt werden, um den Laufwagen auf einer bestimmten Geschwindigkeit oder in einem bestimmten Geschwindigkeitsberiech zu halten. Somit kann sichergestellt werden, dass der Laufwagen kontrolliert und
gleichmäßig entlang des Tragseils in eine Tallage fährt.
Umfasst die Messgröße das Gewicht einer Last, so kann der Rekuperationsgrad in Abhängigkeit des Gewichts der Last geregelt werden. So kann beispielsweise bei einer höheren Last ein höherer Rekuperationsgrad eingestellt werden. Das ist vor allem
beim Bergabbringen relevant. Bevorzugterweise kann vorgesehen sein, dass der zumindest eine
Zusammenhang in Form wenigstens einer Formel und/oder wenigstens
einer Tabelle im wenigstens einen Speicher hinterlegt ist.
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Das sind einfache Möglichkeiten, einen Zusammenhang zwischen Messwerten zumindest einer Messgröße und einem Rekuperationsgrad abzubilden. Bei zumindest einer Formel kann vorgesehen sein, dass ein Messwert eingegeben und ein zugehöriger Rekuperationsgrad ausgegeben wird, oder vice versa. In einer Tabelle können verschiedenen Messwerten der Messgröße entsprechende Rekuperationsgrade des Generators gespeichert
werden.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Erregung des Generators regelbar ist, wobei die Regelungsvorrichtung dazu konfiguriert ist, die Erregung des Generators in Abhängigkeit des im Speicher hinterlegten
Zusammenhangs zu regeln.
Über die Erregung des Generators kann direkt der Rekuperationsgrad des Generators geregelt werden. Im Regelfall gilt dabei, dass bei höherer Erregung ein höherer Rekuperationsgrad vorliegt. Die Regelung der Erregung stellt somit eine einfache Möglichkeit zur Umsetzung eines
erfindungsgemäßen Laufwagens dar.
Es kann dabei vorgesehen, dass der Generator ein elektrisch erregter Generator, vorzugsweise ein fremd- oder selbsterregter
Generator, ist.
Bei elektrisch erregten Generatoren, insbesondere fremderregten Generatoren, lässt sich die Erregung im Wesentlichen einfach
durch den einer Erregerwicklung zugeführten Strom beeinflussen, sodass die Erregung solcher Generatoren verhältnismäßig einfach
zu regeln ist.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann auch vorgesehen sein, dass ein Sollwert der zumindest einen Messgröße durch
einen Benutzer vorgebbar ist, wobei die Regelungsvorrichtung
dazu konfiguriert ist, den Rekuperationsgrad derart zu regeln, dass die Messwerte der zumindest einen Messgröße im Wesentlichen
dem zumindest einen Sollwert entsprechen.
Damit lässt sich beispielsweise die Geschwindigkeit des
Laufwagens auf eine Sollgeschwindigkeit regeln.
Vorteilhafterweise kann am oder im Rahmen wenigstens eine Messeinrichtung zur Erfassung von Messwerten zumindest einer Messgröße vorgesehen sein, vorzugsweise wobei die wenigstens eine Messeinrichtung Teil zumindest einer Laufrolle und/oder der
Antriebsvorrichtung ist.
Die Messeinrichtung kann dabei als Winkellagegeber und/oder als induktiver Sensor ausgebildet sein und an oder in zumindest einer der Laufrollen angeordnet sein. Es ist auch denkbar, dass die Messeinrichtung in einem solchen Fall an oder in einer Welle
zumindest einer Laufrolle angeordnet ist.
Über eine so ausgebildete Messeinrichtung kann dann in bekannter
Weise die Geschwindigkeit des Laufwagens ermittelt werden.
Damit eine solche Messung zuverlässig durchgeführt werden kann,
muss ein möglicher Schlupf zwischen den Laufrollen und dem
Tragseil vermieden werden. Dazu kann vorgesehen sein, dass:
- die Laufrollen an ihrer Lauffläche zumindest bereichsweise eine rutschhemmende Beschichtung aufweisen, und/oder
- zumindest zwei der wenigstens zwei Laufrollen eine entsprechende Messeinrichtung aufweisen, deren Messwerte miteinander vergleichbar sind, um einen möglichen Schlupf zwischen einer der Laufrollen und dem Tragseil zu erkennen, und/oder
—- ein Spannsystem vorgesehen ist, über welches ein lastunabhängiger Anpressdruck zwischen Laufrollen und
Tragseil ausübbar ist.
Alle diese Merkmale alleine oder in Kombination miteinander können einen Schlupf zwischen den Laufrollen und dem Tragseil
verringern oder ganz vermeiden.
Zur Messung eines Gewichts der Last kann die Antriebsvorrichtung
herangezogen werden. Dies wird im Folgenden noch erläutert.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Koppelungsvorrichtung wenigstens eine Laufrolle umfasst, wobei die Laufrolle mit einer Welle des Generators direkt oder indirekt drehfest verbunden oder verbindbar ist und mit einer Lauffläche an dem Zugseil anlegbar, vorzugsweise von dem Zugseil umschlingbar, ist, vorzugsweise wobei die Laufrolle als
Parabolscheibe ausgebildet ist.
Diese Ausführungsbeispiele stellen eine unkomplizierte, kostengünstige und effiziente Möglichkeit zur Koppelung des
Generators mit einer Verfahrbewegung des Laufwagens dar.
Es kann dabei auch vorgesehen sein, dass zwischen der Laufrolle und der Welle des Generators ein Getriebe und/oder ein
Riementrieb zwischengeschaltet ist.
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass eine Parabolscheibe als Antrieb für den Generator verwendet wird. Als Parabolscheibe wird in der vorliegenden Anmeldung eine Scheibe bezeichnet, deren außenliegende Laufrille zur Aufnahme der Zugseilumwicklung (en) im Querschnitt zumindest abschnittsweise eine parabelförmige Kontur aufweist.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Parabolscheibe eine im Wesentlichen flache Lauffläche aufweist, welche dann jeweils
parabelförmig in die Wangen der Laufrolle übergeht.
Es kann auch vorgesehen sein, dass der Generator als Motor betreibbar ist, und der Laufwagen über den als Motor betriebenen
Generator entlang eines Tragseils verfahrbar ist.
Bei flachen Seiltrassen und/oder geringer Seilspannung kann es vorkommen, dass das Tragseil durchhängt. An Tragseilsätteln, an welchen das Tragseil hochgehalten ist, kann eine Gegensteigung auftreten, d.h. das Tragseil steigt zum Tragseilsattel hin an. Dabei besteht die Möglichkeit, dass der Laufwagen noch vor dem
Erreichen einer Tallage zum Stillstand kommt.
In diesen Fällen kann der Laufwagen über den als Motor betriebenen Generator entlang des Tragseils in Richtung der Tallage verfahren werden, bis diese erreicht ist oder ein durchhängender Abschnitt des Tragseils bzw. ein Tragseilsattel
überfahren ist.
ES kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Leistung des als Motor betriebenen Generators regelbar ist und die Regelungsvorrichtung dazu konfiguriert ist, die Leistung des als Motor betriebenen Generators, vorzugsweise in Abhängigkeit zumindest eines Messwerts der zumindest einen Messgröße, zu
regeln.
Somit kann der Laufwagen nicht nur auf beispielsweise eine vorgegebene Sollgeschwindigkeit eingebremst, sondern auch auf diese beschleunigt werden. Dadurch ist ein äußerst gleichmäßiges
Verfahren des Laufwagens in eine Tallage möglich.
Zudem muss ein Bediener der Seilkrananlagen den Laufwagen nicht
mehr händisch steuern.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Antriebsvorrichtung einen Elektromotor zum Antreiben
der Hubwinde umfasst, wobei bei einem Abrollvorgang der Hubwinde
der Elektromotor als Generator betreibbar ist, wobei der als Generator betriebene Elektromotor durch Abrollen eins
lasttragenden Hubseiles angetrieben ist.
Somit kann auch diese Energie, d.h. die Lageenergie der Bäume beim Absenken, zum Aufladen des Energiespeichers genutzt werden. Auch hier kann der als Generator betriebene Elektromotor als
Bremse fungieren. Es wird also Energie rekuperiert.
Zum Anheben einer Last über die Hubwinde kann der Elektromotor über den Energiespeicher oder einen weiteren Energiespeicher mit
elektrischer Energie gespeist werden.
An dieser Stelle sei erklärt, wie das Gewicht einer Last über die Antriebseinheit ermittelt werden kann. Dazu werden beim Anheben einer Last die dazu nötigen Spannungs- bzw. Stromwerte an dem Elektromotor gespeichert. Über die Spezifikationen des verwendeten Elektromotors kann dann auf das Gewicht der Last
geschlossen werden.
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der Rekuperationsgrad des als Generator betriebenen Elektromotors regelbar ist und die Regelungsvorrichtung oder eine weitere Regelungsvorrichtung dazu konfiguriert ist, den Rekuperationsgrad des als Generator betriebenen Elektromotors in Abhängigkeit des zumindest einen im Speicher hinterlegten Zusammenhangs und/oder der Messwerte einer
Messgröße zu regeln.
Dadurch lassen sich zwei wichtige Funktionen des Laufwagens realisieren. Einerseits kann eine Notabsenkung der Last durchgeführt werden. Sollte der Laufwagen nicht mehr gebremst werden können, beispielsweise weil der Energiespeicher voll und so eine Bremsung über Rekuperation nicht mehr möglich ist, so
kann die Last über die Hubwinde abgesenkt werden. Die Last
schlägt dann am Boden auf und wirkt als Anker, welcher den
Laufwagen bis zum Stillstand bremst.
In diesem Fall kann die Messgröße wiederum eine Geschwindigkeit sein. Bei Überschreiten einer Maximalgeschwindigkeit oder beispielsweise, wenn aus dem Geschwindigkeitsverlauf ein ungebremstes Verfahren des Laufwagens ersichtlich ist, kann besagte Notabsenkung in die Wege geleitet werden. Ein solches ungebremstes Verfahren des Laufwagens tritt beispielsweise bei
einem Zugseilriss auf.
Eine andere Funktion ergibt sich in Zusammenhang mit einer wie im Folgenden beschriebenen Bremseinheit. Eine Bremseinheit dient dabei dem Bremsen der Hubwinde zusätzlich zu der Bremswirkung des als Generator betriebenen Elektromotors bzw. zum Feststellen der Hubwinde. Dabei handelt es sich meist um eine mechanische Feststellbremse. Diese kann beispielsweise als elektromagnetisch
betätigte Federspeicherbremse ausgeführt sein.
Im Regelfall wird also die Last über die Hubwinde aufgezogen und dann über die Bremseinheit gehalten. Würde nun die Bremseinheit ohne weiteres gelöst werden, würde die Last unkontrolliert
beschleunigen und nicht kontrolliert abgelassen werden können.
Dadurch, dass nun aber das Gewicht und vor allem auch die zugehörigen Spannungs- und Stromwerte des Elektromotors bekannt sind, kann der Elektromotor bereits vor dem Lösen der Bremseinheit entsprechend bestromt werden, sodass dieser die Last nach Lösen der Bremseinheit hält. Dann kann die Last kontrolliert mittels des Elektromotors abgesenkt werden, wobei dieser als Generator betrieben ist und als Rekuperationsbremse
fungiert.
Es kann daher auch eine, vorzugsweise mechanische, Bremseinheit
zum Bremsen der Hubwinde vorgesehen sein, wobei die Bremseinheit
eine Kontrolleinheit zum Steuern und/oder Regeln der
Bremseinheit aufweist.
Über die Kontrollvorrichtung kann die Bremseinheit beim Aufziehen der Last also entsprechend aktiviert und beim Absenken der Last
bzw. bei erforderlicher Notabsenkung gelöst werden.
Die Kontrollvorrichtung kann dabei Teil der Regelungsvorrichtung
oder gesondert von dieser ausgebildet sein.
Vorteilhafterweise kann auch vorgesehen sein, dass die Kontrollvorrichtung dazu konfiguriert ist, die Bremseinheit in Abhängigkeit der Messwerte der zumindest einen Messgröße und/oder des Rekuperationsgrads des als Generator betriebenen
Elektromotors zu regeln und/oder zu steuern.
Dies ist insbesondere bei einer wie vorbeschriebenen Notabsenkung relevant, da die Bremseinheit beispielsweise bei Überschreiten einer vorgegebenen Maximalgeschwindigkeit gelöst werden kann, um
die Last abzusenken.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass am oder im Rahmen wenigstens eine Ausspringschutzvorrichtung zum Verhindern eines Ausspringens des
Laufwagens von wenigstens einem Tragseil aufweist.
Solche Ausspringschutzvorrichtungen dienen dazu, dass der Laufwagen nicht von wenigstens einem Tragseil herunterspringen kann. Dazu werden die Laufrollen und das Tragseil von der
Ausspringschutzvorrichtung umschlossen.
Bevorzugt kann dabei vorgesehen sein, dass die Ausspringschutzvorrichtung wenigstens ein Grundelement und ein am Grundelement schwenkbar gelagertes und parallel zu dem
Grundelement ausgerichtetes Sicherungselement umfasst, wobei ein
Tragseil zwischen dem Grundelement und dem Sicherungselement angeordnet ist, wobei das Sicherungselement zumindest zweitweise, vorzugsweise bei der Überfahrt eines Tragseilsattels, an einem Tragebügel des Tragseilsattels zur Anlage bringbar ist, um das Sicherungselement relativ zum
Grundelement zu verschwenken.
Es kann dabei auch vorgesehen sein, dass die Ausspringschutzvorrichtung einen Zentriermechanismus aufweist, welcher das Sicherungselement nach dem Verschwenken wieder in
seine Ausgangslage bringt.
Dazu kann vorgesehen sein, dass der Zentriermechanismus eine Feder aufweist, mittels welcher das Sicehrungselement in
Richtung seiner Ausgangslage vorgespannt ist.
Herkömmliche Ausspringschutzvorrichtungen können im Regelfall nur mit Tragseilsätteln des gleichen Laufwagenherstellers genutzt werden, da das Lösen der Ausspringschutzvorrichtung einer besonderen Ausbildung der Tragseilsättel bzw. der
Ausspringschutzvorrichtungen bedarf.
Über eine, wie oben beschriebene Ausspringschutzvorrichtung ist es möglich, die Ausspringschutzvorrichtung mit Tragseilsätteln beliebiger Hersteller zu verwenden, da das Lösen der Ausspringschutzvorrichtung anhand des Tragebügels erfolgt und Tragseilsättel naturgemäß stets einen Tragebügel haben. Die genaue Ausbildung des Tragebügels ist dabei nicht weiter von
Relevanz.
Dies trägt daher zur universellen Einsetzbarkeit des Laufwagens
bei.
ES kann vorgesehen sein, dass das Sicherungselement in einem
geschlossenen Zustand der Ausspringschutzvorrichtung
selbsthemmend ausgebildet ist. D.h. sollten die Laufrollen von dem Tragseil ausspringen und das Tragseil gegen das Sicherungselement gedrückt werden, so wird dieses nicht verschwenkt (und somit gelöst) sondern verriegelt mit dem Grundelement. Das kann beispielsweise über eine Ausnehmung im Grundelement erfolgen, in welche das Sicherungselement bei Belastung durch das Tragseil gedrückt werden kann. Alternativ ist auch denkbar, dass am Grundelement ein Stellelement, beispielsweise eine Schraube, angeordnet ist, welche in eine Ausnehmung und/oder Vertiefung im Sicherungselement eingreifen
kann.
Es ist auch denkbar, dass das Sicherungselement mit dem Grundelement starr verriegelbar ist, beispielsweise durch Verschrauben. Dadurch kann, wenn keine Tragseilsättel vorgesehen sind, eine im Wesentlichen absolute Sicherheit gegen das Ausspringen des Laufwagens vom Tragseil erreicht werden. Das kann beispielsweise auch über ein wie oben beschriebenes
Stellelement erreicht werden.
In einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass der Speicher Teil der Regelungsvorrichtung ist. Es ist aber auch
denkbar, dass der Speicher ein eigenständiges Element darstellt.
Bei dem Speicher kann es sich um verschiedenste Arten bekannter
Speicher handeln, welche dazu geeignet sind Daten zu speichern.
In einem weiteren Ausführungsbespiel der Erfindung kann
vorgesehen sein, dass der Laufwagen in einem Referenzfahrtmodus betreibbar ist, in welchem der Laufwagen entlang des Tragseils verfahrbar ist, vorzugsweise von der Tallage in die Berg- oder Hanglage und vice versa, um Informationen über die Seilkranlage
zu sammeln.
Bei den Informationen kann es sich beispielsweise um die Steigung, Länge, Höhendifferenz zwischen Tallage und Hang- oder Berglage, Anzahl an Tragseilsätteln und/oder Geschwindigkeit des Laufwagens der Seilkrananlage handeln. Insbesondere können auch der Start- und Endpunkt der Seilkrananlage oder auch ein
Geschwindigkeitsprofil der Seilkrananlage bestimmt werden.
Die Referenzfahrt kann dabei mit und/oder ohne Last am Laufwagen
erfolgen.
Insbesondere kann mittels der vorgenannten Merkmale eine
sogenannte Zielautomatik umgesetzt werden.
Umfasst die zumindest eine Messgröße das Gewicht der Last, so kann anhand des Gewichts bestimmt werden, ob ein ausreichendes Abbremsen des Laufwagens entlang der gesamten Strecke des
Tragseils beim Bergabbringen möglich ist.
Dazu kann, vorzugsweise über die Regelungsvorrichtung, anhand des bekannten Gewichts und den im Zuge der Referenzfahrt gesammelten Informationen ermittelt werden, welche Bremsleistung über den Generator aufgebracht werden muss, um den Laufwagen mitsamt Last entsprechend über die gesamte Länge des Tragseils zu Bremsen. Anschließend kann anhand der freien Kapazität des Energiespeichers ermittelt werden, ob diese ausreicht, um die vom Generator erzeugte Energie beim Bremsen aufzunehmen und so
die Bremswirkung sicherzustellen.
Ist dies nicht der Fall, so kann vorgesehen sein, dass einem Benutzer eine Warnung, beispielsweise an einer Fernsteuerung, angezeigt wird. Es ist auch denkbar, dass der Laufwagen in
diesem Fall ein Losfahren verhindert.
Weitere Einzelheiten und Vorteile bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im
Folgenden näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. la eine schematische Darstellung eines
Ausführungsbeispiels einer Seilkrananlage,
Fig. 1b eine schematische Darstellung eines weiteren
Ausführungsbeispiels einer Seilkrananlage,
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht eines Laufwagens gemäß
dem Ausführungsbeispiel nach Fig. la,
Fig. 3a eine schematische Frontansicht eines Laufwagens,
Fig. 3b eine schematische Rückansicht eines Laufwagens, und
Fig. 4a-d eine schematische Frontansicht einer Ausspringschutzvorrichtung beim Überfahren eines Tragseilsattels, und
Fig. 5a-d eine schematische Seitenansicht einer Ausspringschutzvorrichtung beim Überfahren eines
Tragseilsattels.
Die Fig. la zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Seilkrananlage 100. Es ist ein Tragseil 101 erkennbar, wobei ein Laufwagen 1 am Tragseil 101 über Laufrollen 3 verfahrbar gelagert ist. Der Laufwagen 1 weist einen Rahmen 2 auf. Die Laufrollen 3 sind dabei über Trägerarme
2a am Rahmen 2 angeordnet.
Das Tragseil 101 wird über Lagerrollen 10l1a zwischen zwei Bäumen gespannt und anschließend am Boden abgespannt (nicht erkennbar). Das Tragseil 101 kann aber beispielsweise auch zwischen einem Baum und einem Kippmastseilgerät, zwischen zwei Kippmastseilgeräten oder zwischen anderen, geeigneten Objekten
gespannt werden.
Ein Zugseil 103 ist an einem Ende am Laufwagen 1 angeordnet und kann über eine Seilwindenvorrichtung 105 auf- bzw. abgerollt werden. In diesem Ausführungsbeispiel ist das Zugseil 103 als Umlaufseil ausgebildet. D.h. über eine Umlenkrolle 103a ist das Zugseil 103 in der Berg- oder Hanglage umgelenkt und wird zur talseitigen Seilwindenvorrichtung 105 in der Tallage geführt. Ein Aufrollen des Zugseils 103 mittels der Seilwindenvorrichtung 105 führt zu einer Bewegung des Laufwagens 1 in Richtung der Umlenkrolle 103a. Eine zweite Umlenkrolle 103b dient dazu, das
Zugseil 103 parallel zum Tragseil 101 zu führen.
Fährt der Laufwagen 1 talwärts, also in Richtung der Seilwindenvorrichtung 105, so wird das Zugseil 103 von einer nicht ersichtlichen Seiltrommel der Seilwindenvorrichtung 105 abgerollt. Dabei ist es nicht notwendig, dass die Seilwindenvorrichtung 105 entsprechende Mittel zum Bremsen des Laufwagens 1 aufweist, da dieser über den Generator 6 gebremst werden kann. Somit kann die Seilwindenvorrichtung 105 eine beliebige Seilwinde sein, beispielsweise eine Rückewinde für
Traktoren.
Auch hier besteht wiederum die Möglichkeit die Umlenkrollen 103a und 103b nicht an einem Baum, sondern an einem Kippmastseilgeräten oder einem anderen, geeigneten Objekt
anzuordnen.
Das Zugseil 103 wird auch in den Laufwagen 100 geführt, was vor
allem in der Figur 2 besser ersichtlich ist.
Der Laufwagen 1 umfasst eine Hubwinde 4 mit einem Hubseil 4a. Am Hubseil 4a ist ein Befestigungsmittel 4b vorgesehen, über
welches Lasten 102 am Hubseil 4a befestigt werden können. Das
Befestigungsmittel 4b kann beispielsweise eine Schlaufe, ein Greifer oder dergleichen sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Last 102 ein Baum, grundsätzlich können aber auch andere Lasten 102 durch einen erfindungsgemäßen
Laufwagen transportiert werden.
Die Fig. la zeigt weiters eine Fernsteuerung 16, über welche der Laufwagen 1 und/oder und die Seilwindenvorrichtung 105 ferngesteuert werden können. Die drahtlose Verbindung zwischen diesen Komponenten ist durch entsprechende Symbole
gekennzeichnet.
Die Fernbedienung 16 kann dabei eine Anzeigeeinrichtung 16a, beispielsweise in Form eines Bildschirms, aufweisen. Über die Anzeigeeinrichtung 16a können einem Benutzer Informationen über den Laufwagen 1 und/oder die Seilkrananlage 100 angezeigt werden, beispielsweise die Geschwindigkeit des Laufwagens 1, das
Gewicht der Last 102, verschiedene Warnung und dergleichen.
Zudem ist auch ein Bedienfeld 16b ersichtlich, über welches der Benutzer den Laufwagen 1 und/oder die Seilwindenvorrichtung 105 bedienen kann. Beispielsweise kann er die Hubwinde 4 bedienen, eine Sollgeschwindigkeit für den Laufwagen 1 vorgeben oder die
Seilwindenvorrichtung 105 bedienen.
Die Fig. 1b zeigt eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Seilkrananlage 100. Dies unterscheidet sich im Wesentlichen von der Seilkrananlage 100 nach Fig. la dadurch, dass die Seilwindenvorrichtung 105 bergseitig vorgesehen ist, wodurch sich eine andere Führung des Zugseils 103 ergibt. Das Zugseil 103 ist mit einem Ende an einem bergseitigen Ankerpunkt 103e geankert und wird von dort in Richtung des Laufwagens 1 geführt. Am Laufwagen 1 wird das
Zugseil 103 von einer am Zugseil angeordneten Umlenkrolle 103£
umgelenkt und zur Koppelungsvorrichtung 8 geführt. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 weist die Koppelungsvorrichtung 8 eine Laufrolle 8a auf, welche vom Zugseil umschlungen ist. Von der Koppelungsvorrichtung 8 wird das Zugseil 103 dann zu einer bergseitigen Umlenkrolle 103a geführt, welche das Zugseil 103
zur Seilwindenvorrichtung 105 umlenkt.
Die Fig. 2 zeigt eine schematische Seitenansicht eines Laufwagens 1. Es ist erkennbar, wie der Laufwagen 1 über die
Laufrollen 3 verfahrbar am Tragseil 101 angeordnet ist.
In den Laufrollen 3 ist Je eine Messeinrichtung 11 in Form eines
Winkelgebers oder induktiven Sensors integriert.
Das Zugseil 103 ist an einem Anschlagpunkt 103c mit dem Laufwagen 1 verbunden und wird in Zugrichtung Z bewegt, um den Laufwagen 1 in Richtung der Umlenkrolle 103a zu Bewegen. Nach der Umlenkung über die Umlenkrolle 103a wird das Zugseil 103, geführt durch
die Führungsrolle 103d, in den Laufwagen 1 geführt. Das Zugseil 103 umschlingt dann im Laufwagen 1 eine als Parabolscheibe
ausgebildete Laufrolle 8a der Koppelungsvorrichtung 8.
Die Laufrolle 8a wird demnach bei jeder Bewegung des Zugseils 103 gedreht. Über einen Riementrieb 8c der Koppelungsvorrichtung 8 wird die Drehbewegung der Laufrolle 8a auf einen Generator 6 übertragen, welcher die Drehbewegung in elektrische Energie
umwandelt und so den Laufwagen 1 bremsen kann.
Das Zugseil 103 wird dann über eine weitere Führungsrolle 103d
wieder aus dem Laufwagen 100 herausgeführt.
Es ist weiters eine Hubwinde 4 mit einem Hubseil 4a erkennbar. Das Hubseil 4a kann auf einer Trommel 4c der Hubwinde 4 aufbzw. abgerollt werden. Die Trommel 4c wird dabei über einen Riementrieb 5b und einem Elektromotor 5a der Antriebsvorrichtung angetrieben. Eine Hubseilführungsrolle 4d dient zum Führen des
Hubseils 4a. Ein Hubmittel 4b ist lediglich angedeutet.
Beim Abrollen des Hubseils 4, insbesondere wenn am Hubseil 4a eine Last 102 hängt, kann der Elektromotor 5a als Generator betrieben werden und so die Drehbewegung der Trommel 4c beim Abrollen über den Riementrieb 5b in elektrische Energie
umwandeln und dabei die Hubwinde 4 bremsen.
Zudem ist eine Bremseinheit 12 mit einer Kontrolleinheit 12a vorgesehen. In diesem Fall ist die Bremseinheit 12 als mechanische Feststellbremse ausgebildet, welche auf die Trommel 4c wirkt. Über die Kontrolleinheit 12a kann die Bremseinheit 12 gelöst oder festgestellt werden. Es sind selbstverständlich auch
andere Arten von Bremseinheiten 12 denkbar.
Der Generator 6, der Elektromotor 5a, der Energiespeicher 7, die Regelungsvorrichtung 9, der Speicher 10 die Kontrolleinheit 12a sowie das Funkmodul 17 sind entsprechend mit nicht dargestellten, elektrischen Leitungen miteinander verbunden. Der Speicher 10 kann dabei auch in die Regelungsvorrichtung 9
integriert sein,
Der Energiespeicher 9 kann über die Reglungsvorrichtung 9 mit der vom Generator 6 im Zuge der Rekuperation und/oder dem als Generator betriebenen Elektromotor 5a erzeugten Energie geladen
werden.
Wie ausgeführt, kann die Regelungsvorrichtung 9 den
Rekuperationsgrad in Abhängigkeit des im Speicher 10
hinterlegten Zusammenhangs regeln. Dadurch ist es möglich, dass der Laufwagen beispielsweise auf eine vorgegebene
Geschwindigkeit abgebremst wird.
Über die Regelungsvorrichtung 9 kann zudem auch der Elektromotor 5a geregelt werden. Es kann also einerseits der Elektromotor 5a angetrieben werden, um eine Last zu heben. Andererseits kann die Regelungsvorrichtung 9 den als Generator betriebenen Elektromotor 5a in Abhängigkeit des zumindest einen im Speicher hinterlegten Zusammenhangs und/oder der Messwerte einer
Messgröße regeln.
Über ein Funkmodul 17 können Signale einer Fernbedienung 16 empfangen und durch die Regelungsvorrichtung 9 verarbeitet und weitergeleitet werden. Zudem können über das Funkmodul 17 auch Daten wie beispielsweise Sensordaten des Generators 6, des Elektromotors 5a, der Messeinrichtungen 11 an die Fernsteuerung
16 zur weiteren Verarbeitung gesendet werden.
Die Fig. 3a zeigt eine schematische Frontansicht eines erfindungsgemäßen Laufwagens 1, die Figur 3b eine schematische
Rückansicht eines erfindungsgemäßen Laufwagens 1.
Es ist erkennbar, dass der Laufwagen 1 einen Trägerbalken 2b aufweist, an welchem auch die Trägerarme 2a befestigt sind. Die Trägerarme 2a sind dabei außermittig angeordnet, die Laufrollen 3 Jedoch mittig. Die Laufrollen 3 liegen auf dem Tragseil 101 auf. Es ist natürlich jede geeignete Konstellation an Laufrollen
3 denkbar und nicht nur die hier dargestellte.
Über die Führungsrolle 103d wird das Zugseil 103 in den Laufwagen 1l hinein- und auf die als Parabolscheibe ausgebildete Laufrolle 8a der Koppelungsvorrichtung 8 hinaufgeführt. Das Zugseil 103
umschlingt dabei die Laufrolle 8a einmal oder auch zweimal,
wodurch diese durch jede Bewegung des Zugseils 103 angetrieben wird. Es ist erkennbar, dass das Zugseil 103 auf der Lauffläche 8b der Laufrolle 8a um einen Tragseildurchmesser versetzt wird,
was ein entsprechendes Umschlingen erst ermöglicht.
Die Laufrolle 8a ist über ein Getriebe 8d mit dem Riementrieb 8c
verbunden, welcher den Generator 6 antreibt.
In der Fig. 3b ist weiters die Trommel 4c der Hubwinde 4 erkennbar. Auf der Trommel 4c ist ein Teil des Hubseils 4a aufgerollt. Der abgerollte Teil des Hubseils 4a wird über die
Hubseilführungsrolle 4d geführt.
Die Figuren 4a bis 4d zeigen eine schematische Frontansicht einer Ausspringschutzvorrichtung 13 beim Überfahren eines Tragseilsattels 104 und die Fig. 5a bis 5d die zugehörigen
Seitenansichten.
Die Ausspringschutzvorrichtung 13 umfasst ein im Wesentlichen Jförmiges Grundelement 14 und ein Sicherungselement 15. Das Grundelemente 14 und das Sicherungselement 15 sind parallel und beabstandet zueinander ausgebildet. Über einen Zentriermechanismus 13a ist das Sicherungselement 15 schenkbar
am Grundelement 14 angeordnet.
Das Sicherungselement 15 kann dabei in Richtung der in den Figuren 4a, 5a bzw. 4d, 5d gezeigten Position vorgespannt sein. Dies kann beispielsweise über eine Feder im Sicherungselement
13a erfolgen.
In den Figuren 4b, 5b ist erkennbar, dass sich der Laufwagen 1
auf einen Tragseilsattel 104 zubewegt. Dieser stützt das
Tragseil 101. Zum Überfahren des Tragseilsattels 104 muss die
Ausspringschutzvorrichtung 13 gelöst werden.
Dies geschieht dadurch, dass das Sicherungselement 15 an einem Tragebügel 104a zur Anlage bringbar ist. Beim Überfahren des Tragseilblatts 104b wird das Sicherungselement 15 relativ zum Grundelement 14 verschwenkt, wodurch der Tragebügel 104a die Ausspringschutzvorrichtung 13 passieren kann und der
Tragseilsattel 104 überfahren werden kann.
Beim Überfahren des Tragseilsattels 104 wird das Sicherungselement 15 aufgrund der Schrägen im Zentriermechanismus 13a auch linear von dem Grundelement 14 wegbewegt. Dadurch kann eine im Zentriermechanismus 13a
befindliche Feder vorgespannt werden.
Nach dem Überfahren des Tragseilsattels 104 wird das Sicherungselement 15 aufgrund der Vorspannung durch die Feder mittels des Zentriermechanismus 13a wieder in die
Ausgangsstellung bewegt.
Es ist weiters erkennbar, dass das Grundelement 14 eine schrägen Abschnitt 14a aufweist, welcher in der Ausgangsposition nach Fig 4a, 5d über das Sicherungselement 15 vorsteht. Die Laufrolle 3 und das Tragseil 101 sind somit vollständig von der
Ausspringschutzvorrichtungl13 umschlossen.
ES kann auch vorgesehen sein, dass das Sicherungselement 15 in eine Ausnehmung am Grundelement 14, insbesondere dem schrägen
Abschnitt 14a, einrasten kann.
Bezugszeichenliste: 1 Laufwagen 2 Rahmen 2a Trägerarm 2b Trägerbalken 3 Laufrollen 4 Hubwinde 4a Hubseil 4b Befestigungsmittel 4Cc Trommel 4d Hubseilführungsrolle 5 Antriebsvorrichtung 5a Elektromotor 5b Riemenantrieb 6 Generator 7 Energiespeicher 8 Koppelungsvorrichtung 8a Laufrolle 8b Lauffläche 8C Riemenantrieb 8d Getriebe 9 Regelungsvorrichtung 10 Speicher 11 Messeinrichtung 12 Bremseinheit 12a Kontrolleinheit 13 Ausspringschutzvorrichtung 13a Zentriermechanismus 14 Grundelement 14a schräger Bereich 15 Sicherungselement 16 Fernsteuerung 17 Funkmodul
100 Seilkrananlage
101 Tragseil 10la Lagerrollen 102 Last 103 Zugseil 103a Umlenkrolle 103b zweite Umlenkrolle 103c Anschlagpunkt 103d Führungsrolle 103e Ankerpunkt 103f Umlenkrolle 104 Tragseilsattel 104a Tragebügel 104b Sattelblatt 105 Seilwindenvorrichtung
Z Zugrichtung
Innsbruck, am 22. August 2024
Claims (1)
- Patentansprüche:Laufwagen (1) für eine Seilkrananlage (100) mit einem Rahmen(2), wobei am oder im Rahmen (2) wenigstens- zwei Laufrollen (3), über welche der Laufwagen (1) verfahrbar an einem Tragseil (101) anordenbar ist,- eine Hubwinde (4) zum Heben einer Last (102) und eine Antriebsvorrichtung (5) zum Antreiben der Hubwinde (4),- ein elektrischer Generator (6),- ein Energiespeicher (7), welcher über den Generator (6) aufladbar ist,- eine mit dem Generator (6) verbundene und mit einem Zugseil gekoppelte Koppelungsvorrichtung (8), über welche der wenigstens eine Generator (6) bei einer Bewegung des Laufwagens (1) relativ zu dem Tragseil (101) antreibbar ist, und- eine Regelungsvorrichtung (9) zur Regelung des Generators (6),angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einam oder im Rahmen (2) angeordneter Speicher (10) vorgesehenist, in welchem zumindest ein Zusammenhang zwischenMesswerten zumindest einer Messgröße und einemRekuperationsgrad des Generators (6) hinterlegt ist, wobeider Rekuperationsgrad des Generators (6) regelbar ist unddie Regelungsvorrichtung (9) dazu konfiguriert ist, denRekuperationsgrad des Generators (6) in Abhängigkeit deszumindest einen im Speicher hinterlegten Zusammenhangs zuregeln. Laufwagen (1) nach Anspruch 1, wobei die zumindest eineMessgröße eine Geschwindigkeit des Laufwagens (1) und/oderein Gewicht der Last (102) umfasst.Laufwagen (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei der zumindest eine Zusammenhang in Form wenigstens einer Formel und/oder wenigstens einer Tabelle im wenigstens einenSpeicher (10) hinterlegt ist.Laufwagen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Erregung des Generators (6) regelbar ist, wobei die Regelungsvorrichtung (9) dazu konfiguriert ist, die Erregung des Generators (6) in Abhängigkeit des im Speicher (9)hinterlegten Zusammenhangs zu regeln.Laufwagen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei ein Sollwert der zumindest einen Messgröße durch einen Benutzer vorgebbar ist, wobei die Regelungsvorrichtung (9) dazu konfiguriert ist, den Rekuperationsgrad derart zu regeln, dass die Messwerte der zumindest einen Messgröße imWesentlichen dem zumindest einen Sollwert entsprechen.Laufwagen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei am oder im Rahmen (2) wenigstens eine Messeinrichtung (11) zur Erfassung von Messwerten zumindest einer Messgröße vorgesehen ist, vorzugsweise wobei die wenigstens eine Messeinrichtung (11) Teil zumindest einer Laufrolle (3) und/oder derAntriebsvorrichtung (5) ist.Laufwagen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Koppelungsvorrichtung (8) wenigstens eine Laufrolle (8a) umfasst, wobei die Laufrolle (8a) mit einer Welle des Generators (6) direkt oder indirekt drehfest verbunden oder verbindbar ist und mit einer Lauffläche (8b) an dem Zugseil (103) anlegbar, vorzugsweise von dem Zugseil (103) umschlingbar, ist, vorzugsweise wobei die Laufrolle (8a) alsParabolscheibe ausgebildet ist.11.12.096358 24/eh 3Laufwagen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Antriebsvorrichtung (5) einen Elektromotor (5a) zum Antreiben der Hubwinde (4) umfasst, wobei bei einem Abrollvorgang der Hubwinde (4) der Elektromotor (5a) als Generator betreibbar ist, wobei der als Generator betriebene Elektromotor (5a) durch Abrollen eines lasttragendenHubseiles (4a) angetrieben ist.Laufwagen (1) nach Anspruch 8, wobei der Rekuperationsgrad des als Generator betriebenen Elektromotors (5a) regelbar ist und die Regelungsvorrichtung (9) oder eine weitere Regelungsvorrichtung dazu konfiguriert ist, den Rekuperationsgrad des als Generator betriebenen Elektromotors (5a) in Abhängigkeit des zumindest einen im Speicher (10) hinterlegten Zusammenhangs und/oder derMesswerte einer Messgröße zu regeln.Laufwagen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei eine, vorzugsweise mechanische, Bremseinheit (12) zum Bremsen der Hubwinde (4) vorgesehen ist, wobei die Bremseinheit (12)eine Kontrolleinheit (12a) zum Steuern und/oder Regeln derBremseinheit (12) aufweist.Laufwagen (1) nach Anspruch 10, wobei die Kontrollvorrichtung (12a) dazu konfiguriert ist, die Bremseinheit (12) in Abhängigkeit der Messwerte der zumindest einen Messgröße und/oder des Rekuperationsgrads des als Generator betriebenen Elektromotors (5a) zu regelnund/oder zu steuern.Laufwagen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei am oder im Rahmen (2) wenigstens eine Ausspringschutzvorrichtung (13) zum Verhindern eines Ausspringens des Laufwagens (1) von einem Tragseil (101)aufweist.14.15.096358 24/ehLaufwagen (1) nach Anspruch 12, wobei die Ausspringschutzvorrichtung (13) wenigstens ein Grundelement (14) und ein am Grundelement (14) schwenkbar gelagertes und parallel zu dem Grundelement (14) ausgerichtetes Sicherungselement (15) umfasst, wobei ein Tragseil (101) zwischen dem Grundelement (14) und dem Sicherungselement (15) angeordnet ist, wobei das Sicherungselement (15) zumindest zeitweise, vorzugsweise bei der Überfahrt eines Tragseilsattels (104), an einem Tragebügel (104a) des Tragseilsattels (104) zur Anlage bringbar ist, um das Sicherungselement (15) relativ zum Grundelement (14) zuverschwenken.Seilkrananlage (100) mit wenigstens- einem Laufwagen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13,- einem Tragseil (101), an welchem der wenigstens eine Laufwagen (1) verfahrbar angeordnet oder anordenbar ist,- einem, vorzugsweise als Umlaufseil ausgebildeten, Zugseil (103), welches an dem wenigsten einen Laufwagen angeordnet ist, und- einer, vorzugsweise vom Laufwagen (1) gesonderten Seilwindenvorrichtung (105) zum Verfahren des wenigstens einen Laufwagens (1), mittels welcher das wenigstens eineZugseil (103) auf- und abwickelbar ist.Verfahren zum Betreiben eines Laufwagens (1) nach einem derAnsprüche 1 bis 13, umfassend folgende Schritte:- Erfassen zumindest eines Messwerts zumindest einer Messgröße,- Speichern des zumindest einen Messwerts zumindest einerMessgröße in einem Speicher (10),- Vergleichen des zumindest einen Messwerts mit zumindest einem Sollwert und/oder Sollwertbereich der zumindest einen Messgröße,- Ermitteln zumindest eines Soll-Rekuperationsgrads des Generators (6) mittels des zumindest einen Zusammenhangs, und- Regelung des Rekuperationsgrads des Generators (6) auf den zumindest einen Soll-Rekuperationsgrad, sodass die zumindest eine Messgröße des zumindest einen Messwerts im Wesentlichen dem zumindest einem Sollwert entsprichtund/oder im zumindest einen Sollwertbereich liegt.Innsbruck, am 22. August 2024
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
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ID=96702323
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Citations (2)
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| AT524983A1 (de) * | 2021-05-12 | 2022-11-15 | Gebrueder Ladstaetter Kg | Laufwagen für einen Seilkran |
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- 2024-08-22 AT ATA50682/2024A patent/AT527941B1/de active
-
2025
- 2025-08-14 WO PCT/AT2025/060322 patent/WO2026039850A1/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3523236B1 (de) * | 2016-10-05 | 2020-02-19 | Stefan Leitner | Selbstfahrender laufwagen mit energierückgewinnung für seilbahnen |
| AT524983A1 (de) * | 2021-05-12 | 2022-11-15 | Gebrueder Ladstaetter Kg | Laufwagen für einen Seilkran |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2026039850A1 (de) | 2026-02-26 |
| AT527941B1 (de) | 2025-08-15 |
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