AT527980A1 - Beschlag, vorzugsweise Möbelbeschlag oder Baubeschlag - Google Patents

Beschlag, vorzugsweise Möbelbeschlag oder Baubeschlag

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AT527980A1
AT527980A1 ATA50051/2024A AT500512024A AT527980A1 AT 527980 A1 AT527980 A1 AT 527980A1 AT 500512024 A AT500512024 A AT 500512024A AT 527980 A1 AT527980 A1 AT 527980A1
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Abstract

Beschlag (14), vorzugsweise Möbelbeschlag oder Baubeschlag, umfassend:  wenigstens einen Grundkörper (15) zur Montage an einer feststehenden Struktur (1a),  wenigstens ein relativ zum Grundkörper (15) bewegbares Stellelement (16), wobei das wenigstens eine Stellelement (16) dazu ausgebildet ist, mit wenigstens einem relativ zur feststehenden Struktur (1a) bewegbaren Bauelement (8) verbunden zu werden,  wenigstens eine am Grundkörper (15) angeordnete oder anordenbare Montagevorrichtung (17a, 17b), durch welche der wenigstens eine Grundkörper (15) werkzeuglos an der feststehenden Struktur (1a) montierbar ist,  wenigstens ein, vorzugsweise elastisches, Sicherungselement (19), durch welches die wenigstens eine Montagevorrichtung (17a, 17b) in einer Montagestellung an der feststehenden Struktur (1a) sicherbar ist, wobei wenigstens eine Lösevorrichtung (18) zum Bewegen des wenigstens einen Sicherungselementes (19) aus der Montagestellung in eine Demontagestellung vorgesehen ist, wobei die wenigstens eine Lösevorrichtung (18) wenigstens ein Betätigungselement (18a) zur manuellen und werkzeuglosen Betätigung umfasst.

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Beschlag, vorzugsweise Möbelbeschlag oder Baubeschlag, umfassend: — wenigstens einen Grundkörper zur Montage an einer
feststehenden Struktur,
— wenigstens ein relativ zum Grundkörper bewegbares Stellelement, wobei das wenigstens eine Stellelement dazu ausgebildet ist, mit wenigstens einem relativ zur feststehenden Struktur bewegbaren Bauelement verbunden zu werden,
— wenigstens eine am Grundkörper angeordnete oder anordenbare Montagevorrichtung, durch welche der wenigstens eine Grundkörper werkzeuglos an der feststehenden Struktur
montierbar ist,
— wenigstens ein, vorzugsweise elastisches, Sicherungselement, durch welches die wenigstens eine Montagevorrichtung in einer
Montagestellung an der feststehenden Struktur sicherbar ist.
Im Weiteren betrifft die Erfindung eine Anordnung mit wenigstens einer feststehenden Struktur und mit wenigstens einem Beschlag
der zu beschreibenden Art.
Schließlich betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Montage und Demontage wenigstens eines Beschlages der zu beschreibenden Art
an einer feststehenden Struktur.
Im Möbelbau hat sich in den vergangenen Jahren ein Trend zu modular aufgebauten Möbeln bemerkbar gemacht, wobei eine feststehende Struktur in Form eines Möbelkorpus oder in Form einer Rahmenkonstruktion durch mehrere einzelne Module werkzeuglos aufgebaut werden kann. Dazu gehört auch die Maßnahme, Möbelbeschläge (beispielsweise Schubladenausziehführungen, Möbelscharniere oder Möbelantriebe
zum Bewegen von Möbelklappen oder Möbeltüren) zur bewegbaren
Lagerung eines Möbelteiles werkzeuglos an der feststehenden Struktur zu befestigen. Auf diese Weise wird auch für weniger qualifiziertes Personen die Möglichkeit geschaffen, den Beschlag einfach, schnell und positionsgenau an vorgegebenen Positionen anzubringen. Durch ein Sicherungselement ist der Beschlag an der feststehenden Struktur sicherbar, sodass eine Relativbewegung oder eine ungewollte Trennung zwischen der feststehenden
Struktur und dem Beschlag verhindert ist.
Häufig ist Jedoch auch eine Demontage des Beschlages von der feststehenden Struktur wünschenswert. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn das Möbel aufgrund einer neuen Wohnsituation abgebaut, transportiert und anschließend neu aufgebaut werden soll. Die Demontage des Beschlages gestaltet sich häufig als schwierig, weil das Sicherungselement mittels eines Werkzeuges aus der Montagestellung gelöst werden muss. Dabei besteht die erhebliche Gefahr, dass durch einen unsachgemäßen Gebrauch des Werkzeuges eine Beschädigung des Beschlages, der Montagevorrichtung oder einer anderen Bauteilkomponente, beispielsweise Kratzspuren auf Bauteiloberflächen oder Dekoroberflächen, oder auch Verletzungen von Personen verursacht
werden können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Beschlag der eingangs erwähnten Gattung vorzuschlagen, bei welchem die Demontage des Beschlages von der feststehenden Struktur für eine
Person erleichtert wird. Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1l gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungsbeispiele der
Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass wenigstens eine
Lösevorrichtung zum Bewegen des wenigstens einen
Sicherungselementes aus der Montagestellung in eine Demontagestellung vorgesehen ist, wobei die wenigstens eine Lösevorrichtung wenigstens ein Betätigungselement zur manuellen
und werkzeuglosen Betätigung umfasst.
Mit anderen Worten ist wenigstens ein vom Sicherungselement gesondertes Betätigungselement vorgesehen, wobei das Sicherungselement durch manuelle Kraftausübung auf das Betätigungselement und ohne die Verwendung eines Werkzeuges von der Montagestellung in eine Demontagestellung bewegbar ist, in welcher eine Trennung zwischen dem Beschlag und der
feststehenden Struktur problemlos möglich ist.
Das wenigstens eine Sicherungselement kann mit dem wenigstens einen Betätigungselement einstückig verbunden sein und/oder
miteinander bewegungsgekoppelt in Verbindung stehen.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die wenigstens eine Montagevorrichtung mit dem wenigstens eine Sicherungselement und mit dem wenigstens einen Betätigungselement einstückig,
vorzugsweise aus Kunststoff, gebildet ist.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung.
Fig. 1 zeigt ein Möbel in einer perspektivischen Ansicht, Fig. 2a-2c zeigen das Möbel gemäß Fig. 1 in einer weiteren
perspektivischen Ansicht sowie zwei vergrößerte Detaildarstellungen hierzu, Fig. 3a, 3b zeigen ein Seitenteil der feststehenden Struktur sowie eine vergrößerte Detaildarstellung hierzu, Fig. 4a-4f zeigen die Montage des Grundkörpers an der
feststehenden Struktur in zeitlichen Abfolgen,
Fig. 5a, 5b zeigen die hintere Montagevorrichtung in einer perspektivischen Ansicht sowie in einem montierten Zustand am Grundkörper des Beschlages,
Fig. 6a, 6b zeigen die hintere Montagevorrichtung in zwei
verschiedenen perspektivischen Ansichten.
Fig. 1 zeigt ein Möbel 1 in einer perspektivischen Ansicht, wobei das Möbel 1 eine feststehende Struktur la zur Lagerung wenigstens eines relativ zur feststehenden Struktur la bewegbar gelagerten Bauelementes 8 aufweist. Das Möbel 1 kann beispielsweise als Unterschrank, vorzugsweise für Küchen,
ausgebildet sein.
Das bewegbare Bauelement 8 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel als Schublade 8a ausgebildet, welche zwei Schubladenseitenwände 9, einen Schubladenboden 10, eine Schubladenrückwand 11 und eine
Schubladenfrontblende 12 aufweist.
Zur Vergrößerung des Aufnahmevolumens der Schublade 8a kann wenigstens eine Relingstrebe 13 vorgesehen sein, welche sich im Wesentlichen parallel zu einer Schubladenseitenwand 9 erstreckt und mit einem vorgegebenen Abstand über der Schubladenseitenwand
9 angeordnet oder anordenbar ist.
Das relativ zur feststehenden Struktur la bewegbare Bauelement 8 kann aber auch als Möbelklappe oder als Möbeltüre ausgebildet
sein.
Die feststehende Struktur la umfasst wenigstens einen Vertikalsteher 2a, 2b, 2c, 2d, vorzugsweise wenigstens vier Vertikalsteher 2a, 2b, 2c, 2d, wobei der wenigstens eine Vertikalsteher 2a, 2b, 2c, 2d an einer Ecke der feststehenden
Struktur la angeordnet ist.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind vier Vertikalsteher 2a, 2b, 2c, 2d vorgesehen, welche im Wesentlichen parallel zueinander und an den vertikalen Ecken eines Quaders angeordnet sind, wobei die Vertikalsteher 2a, 2b, 2c, 2d durch mehrere Querträger 7, vorzugsweise werkzeuglos, miteinander verbindbar
oder miteinander verbunden sind.
An den Vertikalstehern 2a, 2b, 2c, 2d ist Jeweils wenigstens ein Beschlag 14 zu befestigen, wobei der Beschlag 14 wenigstens einen Grundkörper 15 zur Montage an der feststehenden Struktur la und wenigstens ein relativ zum Grundkörper 15 bewegbares
Stellelement 16 aufweist.
Das wenigstens eine Stellelement 16 ist dazu ausgebildet, mit dem relativ zur feststehenden Struktur la bewegbaren Bauelement
8 verbunden zu werden.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Beschlag 14 als Schubladenausziehführung 14a mit wenigstens einer an der feststehenden Struktur la zu befestigenden Korpusschiene 15a und mit wenigstens einer relativ zur Korpusschiene 15a verfahrbaren Ausziehschiene 16a ausgebildet, wobei der wenigstens eine Grundkörper 15 die wenigstens eine Korpusschiene 15a und das wenigstens eine Stellelement 16 die wenigstens eine
Ausziehschiene 16a ist.
Zumindest ein Vertikalsteher 2a, 2b, 2c, 2d, vorzugsweise alle vorgesehenen Vertikalsteher 2a, 2b, 2c, 2d, weist oder weisen wenigstens ein, vorzugsweise in Montagelage im Wesentlichen vertikal ausgerichtetes, Schlüsselloch 4 und/oder wenigstens eine, vorzugsweise in Montagelage im Wesentlichen horizontal ausgerichtete, Nut 5 und/oder wenigstens eine Ausnehmung 6 zur
Befestigung des Grundkörpers 15 des Beschlages 14 auf.
Eine Längsrichtung des wenigstens einen Schlüssellochs 4 kann parallel zur Längsrichtung eines Vertikalstehers 2a, 2b, 2c, 2d verlaufen und/oder eine Längsrichtung der wenigstens einen Nut 5 kann quer, vorzugsweise rechtwinklig, zu einer Längsrichtung eines Vertikalstehers 2a, 2b, 2c, 2d verlaufen und/oder die wenigstens eine Ausnehmung 6 kann als zylindrisches Loch
ausgebildet sein.
Das wenigstens eine Schlüsselloch 4, die wenigstens eine Nut 5 und die wenigstens eine Ausnehmung 6 sind zu einer Gruppe zur Befestigung des Grundkörpers 15 des Beschlages 14 zusammengefasst. Vorzugsweise weisen die Vertikalsteher 2a, 2b, 2c, 2d zwei oder mehrere solche Gruppen zur Befestigung des
Beschlages 14 auf.
Der Beschlag 14 weist wenigstens eine am Grundkörper 15 angeordnete oder anordenbare Montagevorrichtung 17a, 17b auf, durch welche der wenigstens eine Grundkörper 15 werkzeuglos an
der feststehenden Struktur la montierbar ist.
In der gezeigten Figur 1 ist nur die hintere Montagevorrichtung 17b ersichtlich, welche am Vertikalsteher 2b, vorzugsweise an einem Steg 3b des Vertikalstehers 2b, werkzeuglos befestigbar
ist.
Gemäß möglichen Ausführungsbeispielen kann der wenigstens eine Vertikalsteher 2a, 2b, 2c, 2d — zwei im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtete Stege 3a, 3b aufweisen, und/oder — wenigstens ein U-Profil mit zwei im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichteten Stegen 3a, 3b aufweisen,
vorzugsweise wobei an einem ersten Steg 3a, 3b des U-Profils
die wenigstens eine Montagevorrichtung 17a, 17b zu befestigen ist und wobei an einem zweiten Steg 3a, 3b des U-Profils wenigstens eine weitere Montagevorrichtung 17a, 17b zur Montage eines weiteren Grundkörpers 15 oder wenigstens ein Abdeckelement (nicht gezeigt) zum bereichsweisen Abdecken des Vertikalstehers 2a, 2b, 2c, 2d zu befestigen ist, und/oder
— aus Metall, Kunststoff, Holz oder aus einem Verbundmaterial
gebildet sein.
Fig. 2a zeigt das Möbel 1 gemäß Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht von hinten, wobei die Vertikalsteher 2a, 2b, 2c, 2d der feststehenden Struktur la über mehrere Querträger 7 miteinander
verbunden sind.
Der Beschlag 14 in Form der Schubladenausziehführung 14a weist einen Grundkörper 15 in Form einer stationären Korpusschiene 15a auf, welche über zwei voneinander gesonderte Montagevorrichtungen 17a, 17b an der feststehenden Struktur la
zu befestigen ist.
Fig. 2b zeigt den in Fig. 2a eingekreisten Bereich „A“ in einer vergrößerten Ansicht, also die vordere Montagevorrichtung 17a am
Vertikalsteher 2c.
Zu erkennen ist, dass beide Stege 3a, 3b der Vertikalsteher 2a2d wenigstens ein Schlüsselloch 4, wenigstens eine Nut 5 und wenigstens eine Ausnehmung 6 zur Befestigung einer
Montagevorrichtung 17a, 17b aufweisen.
Die vordere Montagevorrichtung 17a ist an einem ersten Endbereich des Grundkörpers 15 des Beschlages 14 angeordnet. Die Montagevorrichtung 17a kann mit dem Grundkörper 15 entweder fest
verbunden (beispielsweise verschweißt) sein oder über wenigstens
ein Befestigungselement 21, beispielsweise eine Schraube 21a, am
Grundkörper 15 befestigt sein.
Wenigstens eine Montagevorrichtung 17a, 17b, vorzugsweise beide Montagevorrichtungen 17a, 17b, kann oder können wenigstens einen im Wesentlichen pilzkopfförmigen Abschnitt 22 aufweisen, welcher dazu ausgebildet ist, in einem Schlüsselloch 4, einer Nut 5 oder in einer Ausnehmung 6 der feststehenden Struktur la angeordnet
oder befestigt zu werden.
Wenigstens eine Montagevorrichtung 17a weist wenigstens ein, vorzugsweise elastisches, Sicherungselement 19 auf, durch welches die wenigstens eine Montagevorrichtung 17a in einer
Montagestellung an der feststehenden Struktur la sicherbar ist.
Das wenigstens eine Sicherungselement 19 kann als ein im Wesentlichen zylindrischer oder konischer Vorsprung ausgebildet sein, welcher in der Montagestellung in einer Ausnehmung 6 der
feststehenden Struktur la eingreift.
Selbstverständlich ist es auch möglich, dass das Sicherungselement 19 eine von der zylindrischen oder konischen Form abweichende Gestalt aufweist, welche in der Montagestellung
in die feststehende Struktur la formschlüssig eingreift.
Gemäß der Erfindung ist wenigstens eine LÖösevorrichtung 18 zum Bewegen des wenigstens einen Sicherungselementes 19 aus der Montagestellung in eine Demontagestellung vorgesehen, wobei die wenigstens eine LÖsevorrichtung 18 wenigstens ein Betätigungselement 18a zur manuellen und werkzeuglosen
Betätigung umfasst.
Durch manuelle Kraftausübung auf das Betätigungselement 18a kann
also das Sicherungselement 19 der Montagevorrichtung 17a aus der
korrespondierenden Ausnehmung 6 der feststehenden Struktur la herausbewegt werden, sodass der Beschlag 14 von der
feststehenden Struktur la werkzeuglos trennbar ist.
Gemäß einem möglichen Ausführungsbeispiel kann das wenigstens eine Betätigungselement 18a als schwenkbar gelagerter Hebel
ausgebildet sein.
Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass der Hebel wenigstens einen Anschlag 20 zur Begrenzung einer Bewegung des wenigstens einen Hebels aufweist, wobei der wenigstens eine Anschlag 20 in der Montagestellung des Sicherungselementes 19 vom wenigstens einen Grundkörper 15 beabstandet und in der Demontagestellung des Sicherungselementes 19 am wenigstens einen Grundkörper 15
anlegbar ist.
In der Montagestellung kann der Anschlag 20 unter Bildung eines Spaltes vom Grundkörper 15 beabstandet sein, wobei der Spalt
etwa 2 mm betragen kann.
Fig. 2c zeigt den in Fig. 2a eingekreisten Bereich „B“ in einer vergrößerten Ansicht, also die hintere Montagevorrichtung 17b am
Vertikalsteher 2b.
Die hintere Montagevorrichtung 17b ist an einem zweiten Endbereich des Grundkörpers 15 des Beschlages 14 angeordnet. Die Montagevorrichtung 17b kann mit dem Grundkörper 15 entweder fest verbunden (beispielsweise verschweißt) sein oder über wenigstens ein Befestigungselement 21, vorzugsweise eine Schraube 21a, am
Grundkörper 15 befestigt sein.
Die zwei Montagevorrichtungen 17a, 17b sind relativ zueinander
mit einem Abstand am Grundkörper 15 angeordnet.
Gemäß möglichen Ausführungsbeispielen kann vorgesehen sein, dass die beiden Montagevorrichtungen 17a, 17b um im Wesentlichen 90° zueinander verdreht am Grundkörper 15 und/oder jeweils an einem
Endbereich des wenigstens einen Grundkörpers 15 angeordnet sind.
Zur werkzeuglosen Befestigung des Beschlages 14 an der feststehenden Struktur la wird der Grundkörper 15 zunächst an der feststehenden Struktur la mittels einer ersten Montagevorrichtung 17b eingehängt, im eingehängten Zustand um eine, vorzugsweise in einem Montagezustand horizontal verlaufende, Achse verschwenkt und anschließend mittels einer zweiten Montagevorrichtung 17a an der feststehenden Struktur la
befestigt.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind zur Montage des Beschlages
14 folgende Schritte vorgesehen:
— in einem ersten Schritt wird der hintere Endbereich des Grundkörpers 15 mittels der hinteren Montagevorrichtung 17b werkzeuglos an der feststehenden Struktur la montiert, vorzugsweise durch leichtes Anheben des vorderen Endbereiches des Grundkörpers 15 und durch Einhängen des hinteren pilzkopfförmigen Abschnitts 22 der hinteren Montagevorrichtung 17b im Schlüsselloch 4 des Vertikalstehers 2b,
— in einem weiteren Schritt wird der vordere Endbereich des Grundkörpers 15 abgesenkt, wobei der pilzkopfförmige Abschnitt 22 der vorderen Montagevorrichtung 17a im
Schlüsselloch 4 des Vertikalstehers 2c eingehängt wird,
— in einem weiteren Schritt wird die vordere Montagevorrichtung 17a mittels des wenigstens einen Sicherungselementes 6 an der
feststehenden Struktur la in einer Montagestellung gesichert.
Zum Lösen der vorderen Montagevorrichtung 17a von der feststehenden Struktur la wird das wenigstens eine Sicherungselement 19 mittels der wenigstens einen Lösevorrichtung 18 manuell und werkzeuglos aus der
Montagestellung in die Demontagestellung bewegt.
Fig. 3a zeigt ein Seitenteil der feststehenden Struktur la, wobei der Beschlag 14 an zwei Vertikalstehern 2c, 2d befestigt
ist.
Die Vertikalsteher 2c, 2d weisen Jeweils ein U-Profil mit zwei parallel zueinander verlaufenden Stegen 3a, 3b auf, wobei die Stege 3a, 3b mehrere Schlüssellöcher 4, mehrere Nuten 5 und mehrere Ausnehmungen 5 zur Befestigung einer Montagevorrichtung
17a, 17b aufweisen.
Die feststehende Struktur la weist wenigstens zwei oder mehrere Vertikalsteher 2a, 2b, 2c, 2d, vorzugsweise genau vier Vertikalsteher 2a, 2b, 2c, 2d, auf. Dabei kann vorgesehen sein, dass die wenigstens zwei oder mehreren Vertikalsteher 2a, 2b, 2c, 2d baugleich oder spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet sind, und/oder wobei die zwei oder mehreren Vertikalsteher 2a, 2b, 2c, 2d über mindestens einen Querträger 7 miteinander
verbindbar oder miteinander verbunden sind.
Der Beschlag 14 weist wenigstens einen Grundkörper 15 in Form einer Korpusschiene 15a und wenigstens ein relativ zum Grundkörper 15 verschiebbares Stellelement 16 in Form einer Ausziehschiene 16a auf. Das Stellelement 16 in Form der Ausziehschiene 16a ist mit dem relativ zur feststehenden Struktur la bewegbar gelagerten Bauelement 8 in Form einer
Schublade 8a zu verbinden.
Durch wenigstens eine am Stellelement 16 angeordnete Koppelvorrichtung 23 ist das Bauelement 8 mit dem Stellelement
16 lösbar koppelbar.
Die beiden Montagevorrichtungen 17a, 17b sind an beiden Endbereichen des Grundkörpers 15 angeordnet oder über wenigstens ein Befestigungselement 21, beispielsweise eine Schraube 21a, am
Grundkörper 15 zu befestigen.
Fig. 3b zeigt den Bereich der hinteren Montagevorrichtung 17b an einem Vertikalsteher 2a-2d. Die Montagevorrichtung 17b ist derart ausgebildet, einen im Wesentlichen streifenförmigen Abschnitt der feststehenden Struktur la aufzunehmen. Dies kann beispielsweise durch einen pilzkopfförmigen Abschnitt 22 oder
durch eine Bajonettverbindung erfolgen.
Fig. 4a-4f zeigen die Montage des Grundkörpers 15 in Form der Korpusschiene 15a an der feststehenden Struktur la in zeitlichen
Abfolgen.
Fig. 4a zeigt die hintere Montagevorrichtung 17b, welche in die Nut 5 des Steges 3a des Vertikalstehers 2d einschiebbar ist. Hierfür wird der Grundkörper 15 in Form der Korpusschiene 15a am vorderen Endbereich leicht angehoben, wobei der Steg 3a des Vertikalstehers 2d durch den pilzkopfförmigen Abschnitt 22 der
Montagevorrichtung 17b teilweise aufnehmbar ist. Fig. 4b zeigt die zu Fig. 4a korrespondierende Montagesituation der vorderen Montagevorrichtung 17a, welche mit dem
Schlüsselloch 4 des Vertikalstehers 2c verbindbar ist.
Fig. 4c zeigt, dass die hintere Montagevorrichtung 17b in der
Nut 5 des Steges 3a des Vertikalstehers 2d vorpositioniert ist.
Der Grundkörper 15 in Form der Korpusschiene 15a ist weiterhin
in einer leicht geneigten Position.
Fig. 4d zeigt die zu Fig. 4c korrespondierende Montagesituation der vorderen Montagevorrichtung 17a, welche in das Schlüsselloch
4 des Vertikalstehers 2c einführbar ist.
Fig. 4e zeigt, dass der Grundkörper 15 in Form der Korpusschiene 15a durch Absenken des vorderen Endbereiches in eine horizontale
Position gebracht wurde.
Fig. 4f£ zeigt die zu Fig. 4e korrespondierende Montagesituation der vorderen Montagevorrichtung 17a, welche nun in das Schlüsselloch 4 des Vertikalstehers 2c eingeführt ist und wobei das Sicherungselement 19 in einer korrespondierenden Ausnehmung 6 der feststehenden Struktur la eingreift. Auf diese Weise ist der Grundkörper 15 relativ zur feststehenden Struktur la gegen
eine unerwünschte Relativbewegung gesichert.
Das Betätigungselement 18a der LöÖösevorrichtung 18 kann federnd ausgebildet sein, wobei das Sicherungselement 19 durch eine manuelle Betätigung des Betätigungselementes 18a entgegen der federnden Wirkung von der Montagestellung in eine Demontagestellung bewegbar ist, sodass die Verbindung zwischen dem Grundkörper 15 des Beschlages 14 und der feststehenden
Struktur la trennbar ist.
Das Verfahren zur Montage und Demontage wenigstens einen Beschlages 14 des in Rede stehenden Typs an einer feststehenden
Struktur la umfasst die folgenden Verfahrensschritte:
— der wenigstens eine Grundkörper 15 wird mittels der wenigstens einen Montagevorrichtung 17a, 17b werkzeuglos an
der feststehenden Struktur la montiert,
— die wenigstens eine Montagevorrichtung 17a, 17b wird mittels des wenigstens einen Sicherungselementes 19 an der feststehenden Struktur la in einer Montagestellung gesichert,
und
— das wenigstens eine Sicherungselement 19 wird mittels der wenigstens einen LÖsevorrichtung 18 manuell und werkzeuglos
aus der Montagestellung in die Demontagestellung bewegt.
Fig. 5a zeigt die hintere Montagevorrichtung 17b in einer perspektivischen Ansicht. Die Montagevorrichtung 17b weist wenigstens eine Öffnung 24 zum Durchtritt eines Befestigungselementes 21, beispielsweise einer Schraube 21a,
auf.
Fig. 5b zeigt die hintere Montagevorrichtung 17b in einem montierten Zustand am Grundkörper 15 des Beschlages 14. Im montierten Zustand der Montagevorrichtung 17b am Grundkörper 15 wird zwischen dem Grundkörper 15 und der Montagevorrichtung 17b ein Spalt gebildet, in welchem ein, vorzugsweise im Wesentlichen streifenförmiger, Abschnitt der feststehenden Struktur la
bereichsweise aufnehmbar ist.
Fig. 6a zeigt die vordere Montagevorrichtung 17a in einer perspektivischen Ansicht. Die Montagevorrichtung 17a weist wenigstens eine Öffnung 24 zum Durchtritt eines Befestigungselementes 21, beispielsweise einer Schraube 21a,
auf.
Die vordere Montagevorrichtung 17a weist wenigstens einen Bügel 25 zur Lagerung des Betätigungselementes 18a der LöÖösevorrichtung 18 auf, wobei der Bügel 25 in der Montagestellung der
Montagevorrichtung 17a im Wesentlichen parallel zu einer
Längsrichtung des Grundkörpers 15 des Beschlages 14 ausgerichtet
ist.
Das Betätigungselement 18a der LöÖösevorrichtung 18 kann als schwenkbar gelagerter Hebel ausgebildet sein, welcher vorzugsweise wenigstens einen Anschlag 20 zur Begrenzung einer Bewegung des Hebels aufweist. Der Anschlag 20 ist in der Montagestellung des Sicherungselementes 19 vom wenigstens einen Grundkörper 15 beabstandet und in der Demontagestellung des Sicherungselementes 19 am wenigstens einen Grundkörper 15
anlegbar.
Das Sicherungselement 19 kann als ein im Wesentlichen zylindrischer oder konischer Vorsprung ausgebildet sein, welcher in der Montagestellung in einer korrespondierenden Ausnehmung 6
der feststehenden Struktur la eingreift.
Fig. 6b zeigt die vordere Montagevorrichtung 17a in einer
weiteren perspektivischen Ansicht.
Wenn auch der Beschlag 14 anhand einer Schubladenausziehführung 14a mit einer Korpusschiene 15a und mit einer relativ zur Korpusschiene 15a bewegbaren Ausziehschiene 16a erläutert, wurde so ist unmittelbar klar, dass der Beschlag 14 auch als Möbelscharnier, als Möbelantrieb für Türen oder Klappen, oder auch als Lagervorrichtung zur Lagerung einer Funktionseinheit zur Beeinflussung einer Bewegung des Bauelementes 8 (beispielsweise eine Ausstoßvorrichtung zum Ausstoßen des Bauelementes 8 und/oder eine Dämpfvorrichtung zur Dämpfung einer Bewegung des Bauelementes 8 relativ zur feststehenden Struktur
la) ausgebildet sein kann.
Innsbruck, am 24. Jänner 2024
Patentansprüche
1. Beschlag (14), vorzugsweise Möbelbeschlag oder Baubeschlag, umfassend:
— wenigstens einen Grundkörper (15) zur Montage an einer feststehenden Struktur (la),
— wenigstens ein relativ zum Grundkörper (15) bewegbares Stellelement (16), wobei das wenigstens eine Stellelement (16) dazu ausgebildet ist, mit wenigstens einem relativ zur feststehenden Struktur (la) bewegbaren Bauelement (8) verbunden zu werden,
— wenigstens eine am Grundkörper (15) angeordnete oder anordenbare Montagevorrichtung (17a, 17b), durch welche der wenigstens eine Grundkörper (15) werkzeuglos an der
feststehenden Struktur (la) montierbar ist,
— wenigstens ein, vorzugsweise elastisches, Sicherungselement (19), durch welches die wenigstens eine Montagevorrichtung (17a, 17b) in einer Montagestellung an der feststehenden Struktur (la) sicherbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine LöÖösevorrichtung (18) zum Bewegen des wenigstens einen Sicherungselementes (19) aus der Montagestellung in eine Demontagestellung vorgesehen ist, wobei die wenigstens eine Lösevorrichtung (18) wenigstens ein Betätigungselement (18a) zur manuellen
und werkzeuglosen Betätigung umfasst.
2. Beschlag (14) nach Anspruch 1, wobei der Beschlag (14) als Schubladenausziehführung (14a) mit wenigstens einer an der feststehenden Struktur (la) zu befestigenden Korpusschiene (15a) und mit wenigstens einer relativ zur Korpusschiene (15a) verfahrbaren Ausziehschiene (16a) ausgebildet ist, wobei der wenigstens eine Grundkörper (15) die wenigstens eine Korpusschiene (15a) und das wenigstens eine Stellelement
(16) die wenigstens eine Ausziehschiene (16a) ist.
Beschlag (14) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die wenigstens eine Montagevorrichtung (17a, 17b) wenigstens einen im Wesentlichen pilzkopfförmigen Abschnitt (22) aufweist, welcher dazu ausgebildet ist, in einem Schlüsselloch (4), einer Nut (5) oder in einer Ausnehmung (6) der feststehenden
Struktur (la) angeordnet oder befestigt zu werden.
Beschlag (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die wenigstens eine Montagevorrichtung (17a, 17b) mit dem Grundkörper (15) fest verbunden oder über wenigstens ein Befestigungselement (21), vorzugsweise eine Schraube (21a), am Grundkörper (15) befestigt ist und/oder wobei die wenigstens eine Montagevorrichtung (17a, 17b) einstückig,
vorzugsweise aus Kunststoff, hergestellt ist.
Beschlag (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei wenigstens zwei Montagevorrichtungen (17a, 17b) vorgesehen sind, welche relativ zueinander mit einem Abstand am
Grundkörper (15) angeordnet sind.
Beschlag (14) nach Anspruch 5, wobei die wenigstens zwei Montagevorrichtungen (17a, 17b) um im Wesentlichen 90° zueinander verdreht am Grundkörper (15) und/oder jeweils an einem Endbereich des wenigstens einen Grundkörpers (15)
angeordnet sind.
Beschlag (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das wenigstens eine Betätigungselement (18a) als schwenkbar gelagerter Hebel ausgebildet ist, vorzugsweise wobei der Hebel wenigstens einen Anschlag (20) zur Begrenzung einer Bewegung des wenigstens einen Hebels aufweist, wobei der wenigstens eine Anschlag (20) in der Montagestellung des
Sicherungselementes (19) vom wenigstens einen Grundkörper
(15) beabstandet und in der Demontagestellung des Sicherungselementes (19) am wenigstens einen Grundkörper (15)
anlegbar ist.
8. Beschlag (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das wenigstens eine Sicherungselement (19) als ein im Wesentlichen zylindrischer oder konischer Vorsprung ausgebildet ist, welcher in der Montagestellung in einer
Ausnehmung (6) der stationären Struktur (la) eingreift.
9. Anordnung mit wenigstens einer feststehenden Struktur (la) und mit wenigstens einem Beschlag (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die feststehende Struktur (la) wenigstens einen Vertikalsteher (2a, 2b, 2c, 2d) aufweist, an welchem der wenigstens eine Grundkörper (15) des Beschlages (14) über die wenigstens eine Montagevorrichtung (17a, 17b) werkzeuglos montierbar oder montiert ist, vorzugsweise wobei
der wenigstens eine Vertikalsteher (2a, 2b, 2c, 2d)
— wenigstens ein, vorzugsweise in Montagelage im Wesentlichen vertikal ausgerichtetes, Schlüsselloch (4) Zur bereichsweisen Aufnahme der wenigstens einen
Montagevorrichtung (17a, 17b) aufweist, und/oder
— wenigstens eine, vorzugsweise in Montagelage im Wesentlichen horizontal ausgerichtete, Nut (5) Zur bereichsweisen Aufnahme der wenigstens einen
Montagevorrichtung (17a, 17b) aufweist, und/oder
— wenigstens eine Ausnehmung (6) zur Aufnahme des wenigstens
einen Sicherungselementes (19) aufweist.
10. Anordnung nach Anspruch 9, wobei der wenigstens eine
Vertikalsteher (2a, 2b, 2c, 2d)
— zwei im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtete
Stege (3a, 3b) aufweist, und/oder
12.
13.
4 095270-21/sv
— wenigstens ein U-Profil mit zwei im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichteten Stegen (3a, 3b) aufweist, vorzugsweise wobei an einem ersten Steg (3a) des U-Profils die wenigstens eine Montagevorrichtung (17a, 17b) zu befestigen ist und wobei an einem zweiten Steg (3b) des UProfils wenigstens eine weitere Montagevorrichtung (17a, 17b) zur Montage eines weiteren Grundkörpers (15) oder wenigstens ein Abdeckelement zum bereichsweisen Abdecken des Vertikalstehers (2a, 2b, 2c, 2d) zu befestigen ist,
und/oder
— aus Metall, Kunststoff, Holz oder aus einem
Verbundmaterial gebildet ist.
Anordnung nach Anspruch 9 oder 10, wobei die feststehende Struktur (la) wenigstens zwei oder mehrere Vertikalsteher (2a, 2b, 2c, 2d), vorzugsweise genau vier Vertikalsteher (2a, 2b, 2c, 2d), aufweist, vorzugsweise wobei die wenigstens zwei oder mehreren Vertikalsteher (2a, 2b, 2c, 2d) baugleich oder spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet sind, und/oder wobei die zwei oder mehreren Vertikalsteher (2a, 2b, 2c, 2d) über mindestens einen Querträger (7) miteinander verbindbar oder
verbunden sind.
Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei die feststehende Struktur (1a) wenigstens ein bewegbares Bauelement (8), vorzugsweise eine Schublade (8a), aufweist, wobei das bewegbare Bauelement (8) mit dem wenigstens einen Stellelement (16) des Beschlages (14) verbunden oder
verbindbar ist.
Verfahren zur Montage und Demontage wenigstens einen Beschlages (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 an einer feststehenden Struktur (la), umfassend die folgenden
Verfahrensschritte:
— der wenigstens eine Grundkörper (15) wird mittels der wenigstens einen Montagevorrichtung (17a, 17b)
werkzeuglos an der feststehenden Struktur (la) montiert,
— die wenigstens eine Montagevorrichtung (17a, 17b) wird mittels des wenigstens einen Sicherungselementes (19) an der feststehenden Struktur (la) in einer Montagestellung gesichert, und
— das wenigstens eine Sicherungselement (19) wird mittels der wenigstens einen LöÖösevorrichtung (18) manuell und werkzeuglos aus der Montagestellung in die
Demontagestellung bewegt.
14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei das Verfahren bei einer Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 12 durchgeführt
wird.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, wobei der Grundkörper (15) zunächst an der feststehenden Struktur (la) mittels einer ersten Montagevorrichtung (17b) eingehängt, im eingehängten Zustand um eine, vorzugsweise in einem Montagezustand horizontal verlaufende, Achse verschwenkt und anschließend mittels einer zweiten Montagevorrichtung (17a)
an der feststehenden Struktur (la) befestigt wird.
Innsbruck, am 24. Jänner 2024

Claims (1)

  1. Geänderte Patentansprüche
    1. Beschlag (14), vorzugsweise Möbelbeschlag oder Baubeschlag, umfassend:
    — wenigstens einen Grundkörper (15) zur Montage an einer feststehenden Struktur (la),
    — wenigstens ein relativ zum Grundkörper (15) bewegbares Stellelement (16), wobei das wenigstens eine Stellelement (16) dazu ausgebildet ist, mit wenigstens einem relativ zur feststehenden Struktur (la) bewegbaren Bauelement (8) verbunden zu werden,
    — wenigstens eine am Grundkörper (15) angeordnete oder anordenbare Montagevorrichtung (17a, 17b), durch welche der wenigstens eine Grundkörper (15) werkzeuglos an der
    feststehenden Struktur (la) montierbar ist,
    — wenigstens ein, vorzugsweise elastisches, Sicherungselement (19), durch welches die wenigstens eine Montagevorrichtung (17a, 17b) in einer Montagestellung an der feststehenden Struktur (la) sicherbar ist,
    — wenigstens eine LöÖsevorrichtung (18) zum Bewegen des wenigstens einen Sicherungselementes (19) aus der Montagestellung in eine Demontagestellung, wobei die wenigstens eine LÖsevorrichtung (18) wenigstens ein Betätigungselement (18a) zur manuellen und werkzeuglosen Betätigung umfasst,
    dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Grundkörper (15) eine Seitenfläche aufweist, welche in einem montierten Zustand im Wesentlichen parallel zur feststehenden Struktur (la) ausgerichtet ist, wobei die wenigstens eine Montagevorrichtung (17a, 17b) an der Seitenfläche des
    wenigstens einen Grundkörpers (15) angeordnet ist.
    2. Beschlag (14) nach Anspruch 1, wobei der Beschlag (14) als
    Schubladenausziehführung (14a) mit wenigstens einer an der
    29/33 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
    feststehenden Struktur (la) zu befestigenden Korpusschiene (15a) und mit wenigstens einer relativ zur Korpusschiene (15a) verfahrbaren Ausziehschiene (16a) ausgebildet ist, wobei der wenigstens eine Grundkörper (15) die wenigstens eine Korpusschiene (15a) und das wenigstens eine Stellelement
    (16) die wenigstens eine Ausziehschiene (16a) ist.
    Beschlag (14) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die wenigstens eine Montagevorrichtung (17a, 17b) wenigstens einen im Wesentlichen pilzkopfförmigen Abschnitt (22) aufweist, welcher dazu ausgebildet ist, in einem Schlüsselloch (4), einer Nut (5) oder in einer Ausnehmung (6) der feststehenden
    Struktur (la) angeordnet oder befestigt zu werden.
    Beschlag (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die wenigstens eine Montagevorrichtung (17a, 17b) mit dem Grundkörper (15) fest verbunden oder über wenigstens ein Befestigungselement (21), vorzugsweise eine Schraube (21a), am Grundkörper (15) befestigt ist und/oder wobei die wenigstens eine Montagevorrichtung (17a, 17b) einstückig,
    vorzugsweise aus Kunststoff, hergestellt ist.
    Beschlag (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei wenigstens zwei Montagevorrichtungen (17a, 17b) vorgesehen sind, welche relativ zueinander mit einem Abstand am
    Grundkörper (15) angeordnet sind.
    Beschlag (14) nach Anspruch 5, wobei die wenigstens zwei Montagevorrichtungen (17a, 17b) um im Wesentlichen 90° zueinander verdreht am Grundkörper (15) und/oder jeweils an einem Endbereich des wenigstens einen Grundkörpers (15)
    angeordnet sind.
    30/33 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
    Beschlag (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das wenigstens eine Betätigungselement (18a) als schwenkbar gelagerter Hebel ausgebildet ist, vorzugsweise wobei der Hebel wenigstens einen Anschlag (20) zur Begrenzung einer Bewegung des wenigstens einen Hebels aufweist, wobei der wenigstens eine Anschlag (20) in der Montagestellung des Sicherungselementes (19) vom wenigstens einen Grundkörper (15) beabstandet und in der Demontagestellung des Sicherungselementes (19) am wenigstens einen Grundkörper (15)
    anlegbar ist.
    Beschlag (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das wenigstens eine Sicherungselement (19) als ein im Wesentlichen zylindrischer oder konischer Vorsprung ausgebildet ist, welcher in der Montagestellung in einer
    Ausnehmung (6) der stationären Struktur (la) eingreift.
    Anordnung mit wenigstens einer feststehenden Struktur (la) und mit wenigstens einem Beschlag (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die feststehende Struktur (la) wenigstens einen Vertikalsteher (2a, 2b, 2c, 2d) aufweist, an welchem der wenigstens eine Grundkörper (15) des Beschlages (14) über die wenigstens eine Montagevorrichtung (17a, 17b) werkzeuglos montierbar oder montiert ist, vorzugsweise wobei
    der wenigstens eine Vertikalsteher (2a, 2b, 2c, 2d)
    — wenigstens ein, vorzugsweise in Montagelage im Wesentlichen vertikal ausgerichtetes, Schlüsselloch (4) Zur bereichsweisen Aufnahme der wenigstens einen
    Montagevorrichtung (17a, 17b) aufweist, und/oder
    — wenigstens eine, vorzugsweise in Montagelage im Wesentlichen horizontal ausgerichtete, Nut (5) Zur bereichsweisen Aufnahme der wenigstens einen
    Montagevorrichtung (17a, 17b) aufweist, und/oder
    31/33 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
    — wenigstens eine Ausnehmung (6) zur Aufnahme des wenigstens
    einen Sicherungselementes (19) aufweist.
    10. Anordnung nach Anspruch 9, wobei der wenigstens eine
    Vertikalsteher (2a, 2b, 2c, 2d)
    — zwei im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtete Stege (3a, 3b) aufweist, und/oder
    — wenigstens ein U-Profil mit zwei im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichteten Stegen (3a, 3b) aufweist, vorzugsweise wobei an einem ersten Steg (3a) des U-Profils die wenigstens eine Montagevorrichtung (17a, 17b) zu befestigen ist und wobei an einem zweiten Steg (3b) des UProfils wenigstens eine weitere Montagevorrichtung (17a, 17b) zur Montage eines weiteren Grundkörpers (15) oder wenigstens ein Abdeckelement zum bereichsweisen Abdecken des Vertikalstehers (2a, 2b, 2c, 2d) zu befestigen ist,
    und/oder
    — aus Metall, Kunststoff, Holz oder aus einem
    Verbundmaterial gebildet ist.
    11. Anordnung nach Anspruch 9 oder 10, wobei die feststehende Struktur (la) wenigstens zwei oder mehrere Vertikalsteher (2a, 2b, 2c, 2d), vorzugsweise genau vier Vertikalsteher (2a, 2b, 2c, 2d), aufweist, vorzugsweise wobei die wenigstens zwei oder mehreren Vertikalsteher (2a, 2b, 2c, 2d) baugleich oder spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet sind, und/oder wobei die zwei oder mehreren Vertikalsteher (2a, 2b, 2c, 2d) über mindestens einen Querträger (7) miteinander verbindbar oder
    verbunden sind.
    12. Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei die feststehende Struktur (1a) wenigstens ein bewegbares Bauelement (8), vorzugsweise eine Schublade (8a), aufweist,
    wobei das bewegbare Bauelement (8) mit dem wenigstens einen
    32/33 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
    Stellelement (16) des Beschlages (14) verbunden oder
    verbindbar ist.
    13. Verfahren zur Montage und Demontage wenigstens eines Beschlages (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 an einer feststehenden Struktur (la), umfassend die folgenden Verfahrensschritte:
    — der wenigstens eine Grundkörper (15) wird mittels der wenigstens einen Montagevorrichtung (17a, 17b)
    werkzeuglos an der feststehenden Struktur (la) montiert,
    — die wenigstens eine Montagevorrichtung (17a, 17b) wird mittels des wenigstens einen Sicherungselementes (19) an der feststehenden Struktur (la) in einer Montagestellung gesichert, und
    — das wenigstens eine Sicherungselement (19) wird mittels der wenigstens einen LöÖösevorrichtung (18) manuell und werkzeuglos aus der Montagestellung in die
    Demontagestellung bewegt.
    14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei das Verfahren bei einer Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 12 durchgeführt
    wird.
    15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, wobei der Grundkörper (15) zunächst an der feststehenden Struktur (la) mittels einer ersten Montagevorrichtung (17b) eingehängt, im eingehängten Zustand um eine, vorzugsweise in einem Montagezustand horizontal verlaufende, Achse verschwenkt und anschließend mittels einer zweiten Montagevorrichtung (17a)
    an der feststehenden Struktur (la) befestigt wird.
    Innsbruck, am 7. Oktober 2024
    33/33 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
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