AT528062A1 - Verriegelungsvorrichtung zur Verriegelung einer Tür - Google Patents
Verriegelungsvorrichtung zur Verriegelung einer TürInfo
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Abstract
Verriegelungsvorrichtung (1) zur Verriegelung einer Tür (2, 2a), aufweisend: ein verstellbares Betätigungselement (3) und ein damit verbundenes Verriegelungselement (4), welches durch eine Verstellung des Betätigungselements (3) zwischen ei- ner die Tür (2,2a) verschließenden Schließstellung (SS) und ei- ner die Tür (2,2a) freigebenden Offenstellung (SO) beweglich ist, wobei eine Verzögerungseinrichtung (8) vorgesehen ist, welche in einem Anfangszustand (ZA) eine Verstellung des Verriegelungs- elements (4) von der Schließstellung (SS) in die Offenstellung (SO) blockiert und in einem Endzustand (ZE) freigibt, wobei das Betätigungselement (3) je nach Position (P1, P2) die Verzögerungseinrichtung (8) im Anfangszustand (ZA) hält oder deren Übergang in den Endzustand (ZE) freigibt, wobei die Verzögerungseinrichtung (8) durch Positionsände- rung des Betätigungselements (3) für den Übergang vom Anfangszu- stand (ZA) in den Endzustand (ZE) während einer Verzögerungszeit ausgebildet ist, so dass nach Ablauf der Verzögerungszeit das Verriegelungselement (4) von der Schließstellung (SS) in die Of- fenstellung (SO) beweglich ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Verriegelungsvorrichtung zur Verriegelung einer Tür, insbesondere einer Flugzeug-Innenraumtür, aufweisend:
ein zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position verstellbares Betätigungselement und
ein mit dem Betätigungselement verbundenes Verriegelungselement, wobei das Verriegelungselement durch eine Verstellung des Betätigungselements von der ersten Position in die zweite Position zwischen einer die Tür verschließenden Schließstellung und
einer die Tür freigebenden Offenstellung beweglich ist.
Die Erfindung betrifft weiters eine Tür, insbesondere FlugzeugInnenraumtür mit der Verriegelungsvorrichtung, sowie ein Flug-
zeug mit der Tür.
Zudem betrifft die Erfindung ein Verfahren zum zeitverzögerten Entriegeln der Tür, insbesondere der Innenraumtür im Innenraum
des Flugzeugs.
Verriegelungsvorrichtungen zur Verriegelung einer Tür, insbesondere einer Flugzeug-Innenraumtür, sind bekannt. Beispielsweise sind Verriegelungsvorrichtungen in Türen eingebaut, welche in ein Cockpit eines Flugzeugs führen. Um ein Betreten des Cockpits durch Unbefugte verhindern zu können und insbesondere die Piloten vor Angriffen im Cockpit noch besser schützen zu können, kann eine der Tür zum Cockpit vorangestellte Zusatztür vorgesehen sein, welche dann geschlossen sein soll, wenn die Tür zum Cockpit geöffnet wird. Ein gleichzeitiges Öffnen der Tür zum Cockpit und der Zusatztür soll daher verhindert werden. Derzeit
sind solche Zusatztüren in Flugzeugen nicht vorgesehen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Verriegelungsvorrichtung, einer Tür, eines Flugzeugs und eines Verfahrens der eingangs genannten Art, welche die Sicherheitsrisiken, insbesondere im Flugverkehr, reduzieren soll. Die Verriegelungsvorrichtung soll verhindern, dass die mit der Verriegelungsvorrichtung ausgestattete Tür, welche zu einer nachfolgenden Tür, beispielsweise zur Cockpittür führt, zu Jenem Zeitpunkt geöffnet wird, zu welchem ein Öffnen der nachfolgenden Tür, insbesondere
der Cockpittür, visuell erkennbar ist. Die Verriegelungsvorrich-
tung soll zuverlässig und konstruktiv einfach ausgebildet sein. Die Tür mit der Verriegelungsvorrichtung soll einfach 6ffen- und schließbar sein. Das Flugzeug soll mit der Tür ausgestattet sein. Das Verfahren soll zuverlässig und einfach ausführbar
sein.
Hierfür sieht die Erfindung eine Verriegelungsvorrichtung wie in Anspruch 1, eine Tür wie in Anspruch 17, ein Flugzeug wie in Anspruch 19 und ein Verfahren wie in Anspruch 20 definiert vor. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind in den
abhängigen Ansprüchen angegeben.
Die Verriegelungsvorrichtung ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch
eine Verzögerungseinrichtung, welche zwischen einem Anfangszustand und einem Endzustand überführbar ist,
wobei die Verzögerungseinrichtung in dem Anfangszustand eine Verstellung des Verriegelungselements von der Schließstellung in die Offenstellung blockiert und in dem Endzustand eine Verstellung des Verriegelungselements von der Schließstellung in die Offenstellung freigibt,
wobei das Betätigungselement in der ersten Position die Verzögerungseinrichtung in dem Anfangszustand hält und in der zweiten Position einen Übergang der Verzögerungseinrichtung vom Anfangszustand in den Endzustand freigibt,
wobei die Verzögerungseinrichtung durch Überführen des Betätigungselements von der ersten Position in die zweite Position für den Übergang vom Anfangszustand in den Endzustand während einer Verzögerungszeit ausgebildet ist, so dass nach Ablauf der Verzögerungszeit das Verriegelungselement von der Schließstel-
lung in die Offenstellung beweglich ist bzw. bewegt wird.
Die Verriegelungsvorrichtung dient somit dem Verriegeln und somit auch dem Entriegeln einer Tür, insbesondere einer FlugzeugInnenraumtür, welche einer Cockpittür vorgelagert sein kann. Hierfür weist die Verriegelungsvorrichtung ein zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position verstellbares Betätigungselement auf. Das Betätigungselement ist bevorzugt durch eine Verkleidung der Tür oder ein Gehäuse der
Verriegelungsvorrichtung zum Teil abgedeckt, sodass eine Person
zum Verriegeln oder Entriegeln der Tür nicht direkt auf das Betätigungselement zugreifen kann, sondern dieses bevorzugt über einen mit dem Betätigungselement verbundenen Handgriff, insbesondere einen Drehgriff, betätigt. Die Verriegelungsvorrichtung weist zudem ein mit dem Betätigungselement verbundenes Verriegelungselement auf, welches durch eine Verstellung des Betätigungselements von der ersten Position in die zweite Position zwischen einer die Tür verschließenden Schließstellung und einer die Tür freigebenden Offenstellung beweglich ist. Das Verriegelungselement kann beispielsweise zumindest ein verschiebbarer, verschwenkbarer oder um eine Längsachse verdrehbarer Riegel,
insbesondere ein Bolzen oder ein Flachkörper, sein.
Um ein Entriegeln und Öffnen der Tür durch eine Person zu einem Zeitpunkt zu verhindern, zu welchem die Person ein Öffnen einer nachfolgenden Tür, insbesondere einer Tür zu einem Cockpit eines Flugzeugs, visuell erkennen kann, weist die Verriegelungsvorrichtung eine Verzögerungseinrichtung auf, welche zwischen einem Anfangszustand und einem Endzustand überführbar ist. Die Verzögerungseinrichtung ist dazu ausgebildet, in dem Anfangszustand eine Verstellung des Verriegelungselements von der Schließstellung in die Offenstellung zu blockieren und in dem Endzustand eine Verstellung des Verriegelungselements von der Schließstellung in die Offenstellung freizugeben. Der Endzustand muss nicht notwendigerweise ein Ende der im Anfangszustand begonnenen Bewegung der Verzögerungseinrichtung bedeuten. Wenn daher die Verzögerungseinrichtung vom Anfangszustand ausgehend über den Endzustand hinaus verstellt werden kann, ist dennoch im Endzustand und gegebenenfalls darüber hinaus die Verstellung des Verriegelungselements von der Schließstellung in die Offenstellung freigegeben. Mit anderen Worten ist die Verstellung des Verriegelungselements von der Schließstellung in die Offenstellung blockiert, solange sich die Verzögerungseinrichtung zwischen dem Anfangszustand und dem Endzustand befindet. Um die Verstellung des Verriegelungselements von der Schließstellung in die Offenstellung gezielt auslösen zu können, hält das Betätigungselement in der ersten Position die Verzögerungseinrichtung in dem Anfangszustand fest und gibt das Betätigungselement in der zweiten Position einen Übergang der Verzögerungseinrichtung vom Anfangs-
zustand in den Endzustand frei. Die Verzögerungseinrichtung ist
somit zumindest zeitweise mit dem Betätigungselement gekoppelt. Damit nun die Tür nicht sofort durch Betätigen des Betätigungselements entriegelt und geöffnet werden kann, ist die Verzögerungseinrichtung durch Überführen des Betätigungselements von der ersten Position in die zweite Position für den Übergang vom Anfangszustand in den Endzustand während einer Verzögerungszeit ausgebildet, so dass erst nach Ablauf der Verzögerungszeit das Verriegelungselement von der Schließstellung in die Offenstellung beweglich ist. Wenn daher eine Person in der Absicht die Tür zu Öffnen das Betätigungselement über einen Handgriff betätigt, wird durch das Betätigungselement die Verzögerungseinrichtung aktiviert, welche erst nach Ablauf der Verzögerungszeit die Verstellung des Verriegelungselements von der Schließstellung in die Offenstellung und somit das Öffnen der Tür freigibt. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass die Person die Tür öffnet, wenn erkennbar ist, dass zugleich eine nachfolgende Tür, insbesondere die Cockpittür, geöffnet wird. Stattdessen kann die nachfolgende Tür während der Verzögerungszeit wieder geschlossen werden, um der Person den Zugang zu verwehren. Die Verzögerungszeit ist bevorzugt unabhängig von der Geschwindigkeit, mit welcher das Betätigungselement von der ersten Position und die zweite Position verstellt wird. Bevorzugt kann die Verzögerungszeit abgesehen von alterungsbedingten Veränderungen konstant
sein.
Es sei darauf hingewiesen, dass der oben erwähnte Übergang der Verzögerungseinrichtung vom Anfangszustand in den Endzustand bereits mit dem Verlassen der ersten Position, d.h. während des Übergangs des Betätigungselements in die zweite Position stattfinden kann. Der Übergang der Verzögerungseinrichtung in den Endzustand wird aber bevorzugt erst dann abgeschlossen sein, wenn das Betätigungselement die zweite Position eingenommen hat. Eine Person kann daher den Übergang der Verzögerungseinrichtung in den Endzustand und somit die Entriegelung der Tür durch besonders langsames Betätigen des Betätigungselements nur noch weiter verlangsamen, nicht jedoch beschleunigen und auch nicht
die verzögerte Freigabe der Tür umgehen.
Die Verzögerungszeit ist bevorzugt länger, insbesondere um ein
Mehrfaches länger, als die Zeit der Bewegung des Verriegelungs-
elements von der Schließ- in die Offenstellung. Bevorzugt erfolgt die Bewegung des Verriegelungselements von der Schließ- in die Offenstellung aus Sicht der die Tür betätigenden Person im Wesentlichen in Nullzeit, beispielsweise in weniger als 300ms. Demgegenüber ist die Verzögerungszeit eine von Null verschiedene
Zeitspanne.
Wenn im Verlauf der Beschreibung auf Orts- und Richtungsangaben wie „oben“, „unten, „vorne“, „hinten“ oder „seitlich“ Bezug genommen wird, so beziehen sich diese Angaben auf einen bestimmungsgemäßen Verwendungszustand der Verriegelungsvorrichtung bzw. der Tür. Der Begriff „vertikal“ bedeutet in Richtung der Schwerkraft, von „oben“ nach „unten“, oder umgekehrt, wobei sich bei einer Anwendung als Flugzeug-Innenraumtür das Flugzeug in einer horizontalen Lage befindet. Wenn die Verriegelungsvorrichtung oder die Tür in einer abweichenden Lage verwendet werden soll, sind die Orts- und Richtungsangaben entsprechend zu über-
tragen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung beträgt die Verzögerungszeit zumindest 3 Sekunden, vorzugsweise zumindest 4 Sekunden, insbesondere zumindest 5 Sekunden. Insbesondere kann die Verzögerungszeit zwischen 5 und 15 Sekunden, besonders bevorzugt zwischen 5 und 10 Sekunden betragen. Die derart bemessene Verzögerungszeit ermöglicht hinreichende Maßnahmen gegen unbefugten Zutritt, wie ein Schließen einer nachfolgenden Tür, beispielsweise einer Cockpit-Tür, zu ergreifen, bevor eine unbefugte Person die Tür mit der Verriegelungsvorrichtung passieren
kann.
Besonders bevorzugt ist ein Freigabeelement vorgesehen, welches zwischen einer Halteposition und einer Freigabeposition verstellbar ist, wobei das Freigabeelement in der Halteposition den Übergang des Verriegelungselements von der Schließstellung in die Offenstellung blockiert und in der Freigabeposition den Übergang des Verriegelungselements von der Schließstellung in die Offenstellung freigibt, wobei die Verzögerungseinrichtung ein Auslöseelement aufweist, welches dazu ausgebildet ist, im Endzustand der Verzögerungseinrichtung das Freigabeelement von
der Halte- in die Freigabeposition zu bringen. Das Freigabeele-
Vertiefung, des Verriegelungselements eingreifen.
Damit das Freigabeelement eine definierte Freigabe- und Halteposition einnehmen kann, ist es günstig, wenn ein Freigabeantrieb zur Überführung des Freigabeelements von der Freigabe- in die Halteposition vorgesehen ist, wobei als Freigabeantrieb bevorzugt eine Freigabefeder vorgesehen ist, welche das Freigabeelement in Richtung der Halteposition vorspannt, so dass das Freigabeelement gegen die Federkraft der Freigabefeder von der Halte- in die Freigabeposition überführbar ist. Somit befindet sich das Freigabeelement in der Halteposition, solange es nicht durch das Auslöseelement gegen die Federkraft der Freigabefeder in die Freigabeposition überführt wird. Die Freigabefeder kann
beispielsweise eine Schraubenfeder oder eine Spiralfeder sein.
Für eine besonders einfache und zuverlässige Konstruktion kann das Freigabeelement einen um eine Lagerachse schwenkbaren Hebel aufweisen, wobei der Hebel in der Halteposition des Freigabeelements bevorzugt in eine Aussparung des Verriegelungselements eingreift. Der Hebel kann mit dem Freigabeantrieb, insbesondere der Freigabefeder, verbunden sein und hierdurch in die Halteposition vorgespannt sein. Zudem kann der Hebel gegen die Kraft der Freigabefeder von der Halteposition in die Freigabeposition
verschwenkbar sein.
Um die verzögerte Bewegung des Verriegelungselements von der Schließstellung in die Offenstellung zu erzielen, ist es vorteilhaft, wenn die Verzögerungseinrichtung einen auf das Auslö-
seelement wirkenden Verzögerungsantrieb, insbesondere eine im
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Anfangszustand der Verzögerungseinrichtung vorgespannte Verzögerungsantriebsfeder, aufweist, wobei der Verzögerungsantrieb das Auslöseelement während der Verzögerungszeit so bewegt, dass das Freigabeelement im Endzustand der Verzögerungseinrichtung in die Freigabeposition überführt ist. Die Bewegung des Auslöseelements kann mit dem Verstellen des Betätigungselements von der ersten Position weg in Richtung zur zweiten Position beginnen. Der Verzögerungsantrieb stellt somit die Kraft für die Bewegung des Auslöseelements vom Anfangszustand in den Endzustand der Verzögerungseinrichtung und bevorzugt auch die Kraft für die Verstellung des Freigabeelements, von der Halteposition in die Freigabeposition bereit. Das Auslöseelement ist im Anfangszustand der Verzögerungseinrichtung vom Freigabeelement beabstandet und im Endzustand der Verzögerungseinrichtung bevorzugt derart gegen das Freigabeelement verschoben, dass das Freigabeelement im Endzustand der Verzögerungseinrichtung von der Halte-
in die Freigabeposition bewegt, insbesondere verschwenkt, ist.
Der Verzögerungsantrieb, insbesondere die Vorspannung der Verzögerungsantriebsfeder, kann mit einem Einstellelement einstellbar ausgebildet sein, um hierdurch die auf das Auslöseelement wirkende Kraft und somit die Bewegungsgeschwindigkeit des Auslöseelements und die Verzögerungszeit der Verzögerungseinrichtung einstellen zu können. Bevorzugt ist Verzögerungsantrieb mit dem Auslöseelement gekoppelt. Die Verzögerungsantriebsfeder kann
beispielsweise eine Schraubenfeder oder eine Spiralfeder sein.
Für eine zuverlässige Bewegung des Verriegelungselements kann ein Entriegelungsantrieb, insbesondere eine Entriegelungsfeder, vorgesehen sein, welcher das Verriegelungselement in der Freigabeposition des Freigabeelements von der Schließ- in die Offenstellung bewegt. Bevorzugt befindet sich die Entriegelungsfeder hierfür in der Schließstellung des Verriegelungselements in einem vorgespannten Zustand. Sobald sich das Freigabeelement in der Freigabeposition befindet, entspannt sich die Entriegelungs-
feder und treibt das Verriegelungselement in die Offenstellung. Zur Erzielung einer besonders zuverlässigen Konstruktion kann
die Verzögerungseinrichtung einen Dämpfer aufweisen, welcher die
Bewegung des Auslöseelements unter der Wirkung des Verzögerungs-
antriebs, insbesondere unter der Wirkung der Verzögerungsantriebsfeder, dämpft. Bevorzugt steht der Dämpfer, welcher die Bewegung des Auslöseelements verzögert, hierfür mit dem Auslöseelement in Wirkverbindung. Der Dämpfer kann mit einem Justierelement zur Justierung der Dämpfungswirkung verbunden sein, um hierdurch die Geschwindigkeit der Bewegung des Auslöseelements und somit die Verzögerungszeit der Verzögerungseinrichtung ein-
stellen zu können.
Für eine platzsparende und zuverlässige Konstruktion ist bevorzugt als Dämpfer ein Rotationsdämpfer vorgesehen. Der Rotationsdämpfer ist gegen einen mechanischen Widerstand drehbar und
verlangsamt somit die Bewegung des Auslöseelements.
Eine besonders stabile Konstruktion kann vorsehen, dass das Auslöseelement ein Verschiebeelement aufweist, dessen Verschiebung durch den Dämpfer gedämpft wird. Das Verschiebeelement kann besonders einfach in der Verriegelungsvorrichtung zuverlässig ge-
lagert und geführt werden.
Besonders bevorzugt ist das Verschiebeelement eine Zahnstange
oder eine Zahnschiene, welche mit Vorsprüngen, insbesondere Zähnen, an dem Dämpfer, insbesondere Rotationsdämpfer, in Eingriff steht. Durch den Eingriff der Vorsprünge in die Zahnstange oder Zahnschiene wird eine zuverlässige Verbindung zwischen dem Auslöseelement und dem Dämpfer geschaffen und ein Gleiten zwischen
dem Auslöseelement und dem Dämpfer verhindert.
Wenn das Auslöseelement einen Anschlag aufweist, welcher in dem Anfangszustand der Verzögerungseinrichtung mit dem Betätigungselement in der ersten Position in Eingriff steht, kann das Betätigungselement in der ersten Position über den Anschlag die Verzögerungseinrichtung im Anfangszustand festhalten. Beispielsweise hintergreift der Anschlag einen Teil des Betätigungselements. Bevorzugt löst sich der Eingriff zwischen dem Anschlag und dem Betätigungselement, wenn das Betätigungselement von der ersten Position in die zweite Position verstellt wird, insbesondere in der zweiten Position ist. Im Endzustand der Verzögerungseinrichtung steht der Anschlag daher mit dem
Betätigungselement in der zweiten Position nicht notwendiger
Das Verstellen des Freigabeelements von der Halteposition in die Freigabeposition kann besonders zuverlässig durch das Auslöseelement erfolgen, wenn das Auslöseelement eine Auslöse-Kontaktfläche, insbesondere eine erste Auflaufschräge, und das Freigabeelement eine Freigabe-Kontaktfläche, insbesondere eine zweite Auflaufschräge, aufweist, welche im Anfangszustand der Verzögerungseinrichtung voneinander beabstandet sind und im Endzustand der Verzögerungseinrichtung miteinander in Kontakt stehen. Wenn das Auslöseelement während der Verzögerungszeit gegen das Freigabeelement bewegt wird, gerät die Auslöse-Kontaktfläche mit der Freigabe-Kontaktfläche in Kontakt, wodurch das Freigabeelement in die Freigabeposition verstellt wird. Insbesondere kann gegen Ende der Bewegung des Auslöseelements, d.h. im Wesentlichen während der Endzustand der Verzögerungseinrichtung eingenommen wird, die erste Auflaufschräge auf der zweiten Auflaufschräge gleiten und hierdurch das Freigabeelement verstellen. Beispielsweise wird hierdurch eine Verschiebebewegung des Auslöseelements in eine Schwenkbewegung des Freigabeelements umgewandelt. Insbesondere bewegt oder verschwenkt das Auslöseelement über die an der Freigabe-Kontaktfläche anliegende Auslöse-
Kontaktfläche das Freigabeelement in die Freigabeposition.
Um eine entriegelte Tür durch eine Betätigung des Betätigungselements wieder verriegeln zu können, ist es günstig, wenn das Betätigungselement mit einer Rückführungseinrichtung zur Rückführung des Verriegelungselements von der Offen- in die Schließstellung durch Verstellen des Betätigungselements von der zweiten in die erste Position verbunden ist. Insbesondere kann die Verstellbewegung des Betätigungselements in die erste Position durch die Rückführungseinrichtung in eine Rückführbewegung des Verriegelungselements in die Schließstellung umgewandelt
werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Rückführungseinrichtung in der Offenstellung des Verriegelungselements mit dem Verriegelungselement in Kontakt ist, so dass das Verriegelungselement durch Verstellen des Betätigungselements von der zweiten in die
erste Position unmittelbar von der Offen- in die Schließstellung
überführbar ist. Unter einem unmittelbaren Überführen des Verriegelungselements von der Offen- in die Schließstellung ist ein Überführen ohne Verzögerungszeit bzw. mit minimaler Verzögerungszeit, welche um ein Vielfaches geringer als die Verzögerungszeit beim Öffnen der Tür ist, zu verstehen. Beispielsweise kann das unmittelbare Überführen des Verriegelungselements in die Schließstellung in weniger als einer Sekunde erfolgen. Insbesondere kann der Vorgang des Überführens des Verriegelungselements in die Schließstellung mit dem Verlassen der zweiten Position des Betätigungselements beginnen, sodass insbesondere die Bewegung des Betätigungselements in Richtung der ersten Position zeitgleich mit der Bewegung des Verriegelungselements in Richtung der Schließstellung beginnt. Das Überführen des Verriegelungselements in die Schließstellung kann daher genauso lange dauern wie das Verstellen des Betätigungselements von der zwei-
ten in die erste Position durch eine die Tür bedienende Person.
Eine besondere Ausführungsform kann vorsehen, dass die Rückführungseinrichtung eine mit dem Betätigungselement verbundene Hebeleinrichtung und ein auf das Verriegelungselement wirkendes Rückführungselement, insbesondere einen Rückführungsschieber, aufweist. Die Hebeleinrichtung weist den Vorteil auf, dass sie besonders stabil und zuverlässig ausgebildet sein kann. Vorzugsweise weist die Hebeleinrichtung zumindest einen Hebel auf, vorzugsweise einen Kniehebel mit zwei gelenkig miteinander verbundenen Hebelelementen. Wenn das Betätigungselement verschwenkbar ausgebildet ist, kann das Betätigungselement fest mit einem der beiden Hebelelemente des Kniehebels verbunden sein, sodass eine Verschwenkung des Betätigungselements unmittelbar zu einer Verstellung des Kniehebels führt. Die Hebeleinrichtung kann insbesondere ausgebildet sein, die Verschwenkung des Betätigungselements in eine Verschiebung des Rückführungselements umzuwandeln, welches das Verriegelungselement von der Offen- in die Schließstellung verschiebt. Das Rückführungselement kann insbesondere als Rückführungsschieber, insbesondere als Rückführungsplatte oder als Rückführungsring, für eine Anlage am und eine Druckausübung gegen das Verriegelungselement ausgebildet
sein.
Besonders bevorzugt ist es, wenn das Rückführungselement
- in der ersten Position des Betätigungselements am Verriegelungselement, insbesondere an einer Stirnseite des Verriegelungselements, anliegt,
- in der zweiten Position des Betätigungselements, im Anfangszustand der Verzögerungseinrichtung vom Verriegelungselement beabstandet ist, und
- in der zweiten Position des Betätigungselements, im Endzustand der Verzögerungseinrichtung am Verriegelungselement anliegt. Hierdurch wird das Verriegelungselement in der ersten Position des Betätigungselements durch das Rückführungselement in der Schließstellung gehalten. In der zweiten Position des Betätigungselements, im Anfangszustand der Verzögerungseinrichtung, wird ein Freiraum zwischen dem Rückführungselement und dem Verriegelungselement für eine Verstellung des Verriegelungselements von der Schließstellung in die Offenstellung, insbesondere in Richtung zum Rückführungselement, bereitgestellt. In der zweiten Position des Betätigungselements, im Endzustand der Verzögerungseinrichtung, liegt das Verriegelungselement, insbesondere eine Stirnseite davon, am Rückführungselement an, wodurch eine Ruheposition des Verriegelungselements in der Offenstellung
durch das Rückführungselement festgelegt ist.
Die erfindungsgemäße Tür, insbesondere Flugzeug-Innenraumtür, weist Folgendes auf:
ein Türblatt, insbesondere ein verschwenkbares Türblatt,
einen das Türblatt einfassenden Türrahmen,
eine Verriegelungsvorrichtung gemäß der vorangehenden Beschreibung, wobei das Verriegelungselement der Verriegelungsvorrichtung in der Schließstellung zur Blockade einer Bewegung des Türblatts, insbesondere einer Verschwenkung des Türblatts, in einer Aufnahme des Türrahmens angeordnet ist,
einen mit dem Betätigungselement der Verriegelungsvorrich-
tung verbundenen Handgriff, insbesondere einen Drehgriff.
Die Tür, welche in einem Flugzeug-Innenraum angeordnet sein kann und insbesondere einer Tür zu einem Cockpit vorangestellt sein kann, weist somit einen durch eine Person betätigbaren Handgriff am Türblatt auf. Auf Grund der Verriegelungsvorrichtung entriegelt die Tür Jedoch nicht unmittelbar nach Betätigen des Hand-
griffs, sondern erst nach Ablauf der Verzögerungszeit, welche
durch die Verriegelungsvorrichtung vorgegeben ist. Erst nach Ablauf der Verzögerungszeit kann das Türblatt bewegt, insbesondere aufgeschwenkt werden. Die Aufnahme des Türrahmens für das Verriegelungselement kann durch ein aus dem Stand der Technik bekanntes Schließblech gebildet sein.
Wenn das Türblatt mehrere Sichtöffnungen aufweist, kann sich eine Person auf einer Seite der Tür vergewissern, dass auf der anderen Seite der Tür zu Zeit niemand versucht die Tür zu Öffnen. Insbesondere kann ein Pilot im Cockpit durch ein Sichtfenster oder einen Türspion in der Cockpit-Tür prüfen, ob die Tür mit der Verriegelungsvorrichtung auf der Kabinenseite frei ist und in diesem Fall die Cockpit-Tür Öffnen. Sollte nun bei geöffneter Cockpit-Tür jemand versuchen die Tür mit der Verriegelungsvorrichtung von der Kabinenseite zu Öffnen, verbleibt die Verzögerungszeit der Verriegelungsvorrichtung um die Cockpit-Tür wieder
zu verschließen.
Die Erfindung betrifft auch ein Flugzeug mit einer Tür gemäß der
vorangehenden Beschreibung.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum zeitverzögerten Entriegeln einer Tür, insbesondere einer Innenraumtür im Innenraum eines Flugzeugs, gemäß der vorangehenden Beschreibung, weist die folgenden Schritte auf:
Betätigen, insbesondere Verdrehen, des Handgriffs, wodurch das Betätigungselement von der ersten in die zweite Position verstellt wird,
Übergang der Verzögerungseinrichtung vom Anfangs- in den Endzustand, wobei eine Verzögerungszeit, vorzugsweise von zumindest 3 Sekunden, insbesondere von zumindest 5 Sekunden, vergeht,
Überführen des Verriegelungselements von der Schließ- in die
Offenstellung nach Ablauf der Verzögerungszeit.
Hinsichtlich der Merkmale des Verfahrens wird zudem auf die vorangehende Beschreibung der Verriegelungsvorrichtung, der Tür und des Flugzeugs verwiesen, soweit diese Beschreibung für das Verständnis des Verfahrens hilfreich ist und soweit aus dieser Beschreibung der Verriegelungsvorrichtung, der Tür und des
Flugzeugs Merkmale des Verfahrens ableitbar sind. Ebenso wird
hinsichtlich der Merkmale der Verriegelungsvorrichtung, der Tür
und des Flugzeugs auf die Beschreibung des Verfahrens verwiesen.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand von bevorzugten, nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen noch weiter erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Verriegelungsvorrichtung gemäß der Erfindung in einer symbolischen Schnittansicht, mit dem Betätigungselement in der ersten Position, der Verzögerungseinrichtung im Anfangszu-
stand und dem Verriegelungselement in der Schließstellung;
Fig. 2 die Verriegelungsvorrichtung aus Fig. 1 mit dem Betätigungselement in der zweiten Position, der Verzögerungseinrichtung im Anfangszustand und dem Verriegelungselement in der Schließstellung;
Fig. 3 die Verriegelungsvorrichtung aus Fig. 1 mit dem Betätigungselement in der zweiten Position, der Verzögerungseinrichtung im Endzustand und dem Verriegelungselement in der
Offenstellung;
Fig. 4 eine Tür, insbesondere Flugzeug-Innenraumtür, mit der Verriegelungsvorrichtung aus Fig. 1 und einem Handgriff, wobei sich das Betätigungselement zur Blockade einer Bewegung des Tür-
blatts in der ersten Position befindet;
Fig. 5 die Tür aus Fig. 4, wobei ein Bereich um den Handgriff teilweise freigestellt dargestellt ist, um Sicht auf die Verrie-
gelungsvorrichtung zu erhalten; Fig. 6A bis 6D eine symbolische Darstellung des Zusammenhangs zwischen der Position des Handgriffs und der Position des Ver-
riegelungselements; und
Fig. 7 eine Ansicht auf einen Teil eines Flugzeug-Innenraums mit
einer Cockpit-Tür und der Tür mit der Verriegelungsvorrichtung.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Figuren 1 bis 7 nicht not-
wendigerweise maßstabsgetreu dargestellt sind.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen drei Zustände einer Verriegelungsvorrichtung 1 zur Verriegelung einer Tür 2, insbesondere einer Flugzeug-Innenraumtür 2a, in einer Schnittansicht, in einer Verwendungsstellung in welcher die Verriegelungsvorrichtung 1 in die Tür 2 eingebaut ist, d.h. von vorne, wobei die Schnittebene
vertikal verläuft.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen die Verriegelungsvorrichtung 1 mit einem zwischen einer ersten Position Pl (Fig. 1) und einer zweiten Position P2 (Fig. 2 und 3) verstellbaren Betätigungselement 3 und einem mit dem Betätigungselement 3 verbundenen Verriegelungselement 4. Das Verriegelungselement 4 ist durch eine Verstellung des Betätigungselements 3 von der ersten Position Pl in die zweite Position P2 zwischen einer die Tür 2 verschließenden Schließstellung SS (Fig. 1 und 2) und einer die Tür 2 freigebenden Offenstellung SO (Fig. 3) beweglich. Im dargestellten Beispiel ist das Verriegelungselement 4 zwischen der Schließstellung SS und der Offenstellung SO verschiebbar. Im Zustand in Fig. 1 befindet sich das Betätigungselement 3 in der ersten Position Pl, in welcher ein mit dem Betätigungselement 3 verbundener, symbolisch dargestellter Handgriff 5, welcher durch eine Person zum Öffnen der Tür 2 betätigt werden kann, noch nicht zum Öffnen der Tür 2 betätigt wurde. Das Verriegelungselement 4 wird durch das Betätigungselement 3 in der ersten Position Pl in der Schließstellung SS gehalten, in welcher das Verriegelungselement 4 in eine Aufnahme 6 eines in den Fig. 1 bis 3 nicht dargestellten Türrahmens 7 eingreift. Die Aufnahme 6 ist beispielsweise als Vertiefung oder Durchgangsöffnung im Türrahmen 7 ausgebildet. Die Tür 2 ist im in Fig. 1 dargestellten
Zustand somit geschlossen und verriegelt.
Die Verriegelungsvorrichtung 1 weist zudem eine Verzögerungseinrichtung 8 auf, welche zwischen einem Anfangszustand ZA (Fig. 1 und 2) und einem Endzustand ZE (Fig. 3) überführbar ist. Die Verzögerungseinrichtung 8 ist ausgebildet, in dem Anfangszustand ZA eine Verstellung des Verriegelungselements 4 von der Schließstellung SS in die Offenstellung SO zu blockieren und in dem Endzustand ZE eine Verstellung des Verriegelungselements 4 von
der Schließstellung SS in die Offenstellung SO freizugeben. Die
Verzögerungseinrichtung 8 ist zudem ausgebildet, durch Überführen des Betätigungselements 3 von der ersten Position Pl in die zweite Position P2, während einer Verzögerungszeit vom Anfangszustand ZA in den Endzustand ZE überzugehen, so dass nach Ablauf der Verzögerungszeit das Verriegelungselement 4 von der Schließstellung SS in die Offenstellung SO beweglich ist. Das Betätigungselement 3 hält in der ersten Position P1 die Verzögerungseinrichtung 8 in dem Anfangszustand ZA und gibt in der zweiten Position P2 einen Übergang der Verzögerungseinrichtung 8 vom Anfangszustand ZA in den Endzustand ZE frei. Somit kann sich, wenn der Handgriff 5 und hierdurch das Betätigungselement 3 zum Öffnen der Tür 2 betätigt wird, das Verriegelungselement 4 erst nach Ablauf der Verzögerungszeit von der Schließstellung SS in die Offenstellung SO bewegen. Die Verzögerungseinrichtung 8 benötigt daher zumindest die Verzögerungszeit
um vom Anfangszustand ZA in den Endzustand ZE überzugehen.
Das Betätigungselement 3, welches in der ersten Position Pl die Verzögerungseinrichtung 8 in dem Anfangszustand ZA hält, kann bereits während des Verstellens in die zweite Position P2, d.h. ab dem Verlassen der ersten Position Pl, den Übergang der Verzögerungseinrichtung 8 vom Anfangszustand ZA in den Endzustand ZE freigeben. Wenn daher eine Person den Handgriff 5 sehr langsam betätigt, sodass die Verstellung von der ersten Position Pl in die zweite Position P2 länger als die Verzögerungszeit dauert, kann hierdurch auch die Überführung der Verzögerungseinrichtung 8 vom Anfangszustand ZA in den Endzustand ZE länger als die Verzögerungszeit dauern. Somit kann die Zeit, welche zwischen dem Beginn des Betätigens des Handgriffs 5 und der Einnahme der Offenstellung SO durch das Verriegelungselement 4 vergeht, über die Verzögerungszeit hinaus verlängert werden, beispielsweise um mehrere Sekunden verlängert werden, keinesfalls aber verkürzt werden. In Jedem Fall ist in der zweiten Position P2 des Betätigungselements 3 der Übergang der Verzögerungseinrichtung 8 vom
Anfangszustand ZA in den Endzustand ZE freigegeben.
Die Verriegelungsvorrichtung 1 weist weiters ein Freigabeelement 9 auf, welches zwischen einer Halteposition PH (Fig. 1 und 2) und einer Freigabeposition PF (Fig. 3) verstellbar, im darge-
stellten Beispiel verschwenkbar ist. Das Freigabeelement 9 blo-
Ckiert in der Halteposition PH den Übergang des Verriegelungselements 4 von der Schließstellung SS in die Offenstellung SO und gibt in der Freigabeposition PF den Übergang des Verriegelungselements 4 von der Schließstellung SS in die Offenstellung SO frei. Die Verzögerungseinrichtung 8 weist zudem ein Auslöseelement 10 auf, welches dazu ausgebildet ist, im Endzustand ZE der Verzögerungseinrichtung 8 das Freigabeelement 9 von der Halteposition PH in die Freigabeposition PF zu bringen. Somit befindet sich im Endzustand ZE der Verzögerungseinrichtung 8 das
Freigabeelement 9 in der Freigabeposition PF.
Das Auslöseelement 10 wird während der Verzögerungszeit so bewegt, dass das Freigabeelement 9 im Endzustand ZE der Verzögerungseinrichtung 8 durch das Auslöseelement 10 in die Freigabeposition PF überführt wurde. Das Auslöseelement 10 kann auf verschiedene Weise konstruiert sein, beispielsweise als drehendes Element. Im dargestellten Beispiel jedoch ist das Auslöseelement 10 als Verschiebeelement 10a ausgebildet. Das Auslöseelement 10 weist im dargestellten Beispiel eine AuslöseKontaktfläche 11, insbesondere eine erste Auflaufschräge 1lla, auf. Zudem weist das Freigabeelement 9 im dargestellten Beispiel eine Freigabe-Kontaktfläche 12, insbesondere eine zweite Auflaufschräge 12a, auf. Bevorzugt sind die Auslöse-Kontaktfläche 11 oder erste Auflaufschräge 1la und die Freigabe-Kontaktfläche 12 oder zweite Auflaufschräge 12a im Anfangszustand ZA der Verzögerungseinrichtung 8 voneinander beabstandet, stehen jedoch im Endzustand ZE der Verzögerungseinrichtung 8 miteinander in Kontakt. Somit kann das Auslöseelement 10 während seiner Bewegung beim Überführen der Verzögerungseinrichtung 8 in den Endzustand ZE das Freigabeelement 9 berühren und verstellen, insbesondere verschwenken, und hierdurch in die Freigabeposition PF überführen. Während dieser Berührung kann die Auslöse-Kontaktfläche 11 die Freigabe-Kontaktfläche 12 berühren, siehe Fig. 3. Insbesondere kann die erste Auflaufschräge 1la auf der zweiten Auflaufschräge 12a gleiten. Eine weitergehende Bewegung des Auslöseelements 10 über die Kontaktstelle mit dem Freigabeele-
ment 9 hinaus ist hierbei nicht ausgeschlossen.
Zur Überführung des Freigabeelements 9 von der Freigabeposition
PF in die Halteposition PH ist ein Freigabeantrieb 13, bevorzugt
eine Freigabefeder 13a, vorgesehen. Die Freigabefeder 13a spannt bevorzugt das Freigabeelement 9 in Richtung der Halteposition PH vor, sodass das Freigabeelement 9 gegen die Federkraft der Freigabefeder 13a durch das Auslöseelement 10 von der Halteposition PH in die Freigabeposition PF überführbar ist. Nachdem das Auslöseelement 10 wieder vom Freigabeelement 9 wegbewegt wurde, kehrt dieses durch die Federkraft der Freigabefeder 13a in die Halteposition PH zurück. Im dargestellten Beispiel weist das Freigabeelement 9 einen um eine Lagerachse 14 schwenkbaren Hebel 15 auf, welcher in der Halteposition PH des Freigabeelements 9 in eine Aussparung 16 des Verriegelungselements 4 eingreift. Wenn das Auslöseelement 10 das Freigabeelement 9 in Richtung der Freigabeposition PF bewegt, gelangt der Hebel 15 aus dem Eingriff mit der Aussparung 16, sodass das Verriegelungselement 4 von der Schließstellung SS in die Offenstellung SO verstellt
werden kann.
Für die Bewegung des Verriegelungselements 4 von der Schließstellung SS in die Offenstellung SO, in der Freigabeposition PF des Freigabeelements 9, ist im dargestellten Beispiel ein Entriegelungsantrieb 17, insbesondere eine Entriegelungsfeder 17a, vorgesehen. Die Entriegelungsfeder 17a ist in der Schließstellung SS des Verriegelungselements 4 stärker gespannt als in der Offenstellung SO, sodass die Entriegelungsfeder 17a das Verriegelungselement 4 in die Offenstellung SO bewegt, sobald das Freigabeelement 9 nicht mehr in die Aussparung 16 des Verriege-
lungselements 4 eingreift.
Um das Auslöseelement 10 anzutreiben, weist die Verzögerungseinrichtung 8 einen auf das Auslöseelement 10 wirkenden Verzögerungsantrieb 18, insbesondere eine im Anfangszustand ZA der Verzögerungseinrichtung 8 vorgespannte Verzögerungsantriebsfeder 18a, auf. Der Verzögerungsantrieb 18 bewegt das Auslöseelement 10 während der Verzögerungszeit so, dass das Freigabeelement 9 im Endzustand ZE der Verzögerungseinrichtung 8 in die Freigabeposition PF überführt ist. Der Verzögerungsantrieb 18, insbesondere die Vorspannung der Verzögerungsantriebsfeder 18a, kann mit einem Einstellelement 32 einstellbar ausgebildet sein, um hierdurch die auf das Auslöseelement 10 wirkende Kraft und somit die
Bewegungsgeschwindigkeit des Auslöseelements 10 und die Verzöge-
rungszeit der Verzögerungseinrichtung 8 einstellen zu können. Das Einstellelement 32 ist beispielsweise ein in Richtung zur Verzögerungsantriebsfeder 18a und in Richtung von der Verzöge-
rungsantriebsfeder 18a weg verstellbarer Abstandshalter 32a.
Im dargestellten Beispiel weist das Auslöseelement 10 einen Anschlag 19 auf, welcher im Anfangszustand ZA der Verzögerungseinrichtung 8 mit dem Betätigungselement 3 in der ersten Position Pl in Eingriff steht. Zudem steht das Auslöseelement 10 über den Anschlag 19 mit der Verzögerungsantriebsfeder 18a in Kontakt. Der Anschlag 19 kann einen Vorsprung 20 aufweisen an welchem das Betätigungselement 3 in der ersten Position Pl anliegt und welcher eine weitere Verstellung des Betätigungselements 3 in eine
Richtung entgegengesetzt zur zweiten Position P2 verhindert.
In den Fig. 1 bis 3 ist weiters erkennbar, dass die Verzögerungseinrichtung 8 einen Dämpfer 21, insbesondere einen Rotationsdämpfer 21a, aufweist, welcher die Bewegung des Auslöseelements 10 unter der Wirkung des Verzögerungsantriebs 18, insbesondere unter der Wirkung der Verzögerungsantriebsfeder 18a, dämpft, d.h. verlangsamt. Insbesondere verlangsamt der Dämpfer 21 die Verschiebung des als Verschiebeelement 10a ausgebildeten Auslöseelements 10. Das Verschiebeelement 10a ist im dargestellten Beispiel als Zahnstange 10b oder Zahnschiene 10c ausgebildet, welche mit Vorsprüngen 22, insbesondere Zähnen 22a, an dem Dämpfer 21, insbesondere Rotationsdämpfer 21a, in Eingriff steht.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen zudem eine beispielhafte Rückführungseinrichtung 23 der Verriegelungsvorrichtung 1. Das Betätigungselement 3 ist mit der Rückführungseinrichtung 23 verbunden, um durch Verstellen des Betätigungselements 3 von der zweiten Position P2 in die erste Position Pl das Verriegelungselement 4 von der Offenstellung SO in die Schließstellung SS zurückführen zu können. Um das Verriegelungselement 4 durch Verstellen des Betätigungselements 3 von der zweiten Position P2 in die erste Position Pl unmittelbar von der Offenstellung SO in die Schließstellung SS überführen zu können, steht die Rückführungseinrichtung 23 in der Offenstellung SO des Verriegelungselements
4 bevorzugt mit dem Verriegelungselement 4 in Kontakt. Die Rück-
führungseinrichtung 23 weist im dargestellten Beispiel eine mit dem Betätigungselement 3 verbundene Hebeleinrichtung 24 und ein auf das Verriegelungselement 4 wirkendes Rückführungselement 25 auf. Die Hebeleinrichtung 24 weist im dargestellten Beispiel
zwei Hebel auf, insbesondere einen Kniehebel 24a mit zwei gelenkig miteinander verbundenen Hebelelementen 24b. Eines der Hebel-
elemente 24b ist fest mit dem Betätigungselement 3 verbunden.
In Fig. 1 befindet sich das Betätigungselement 3 in der ersten Position Pl, die Verzögerungseinrichtung 8 im Anfangszustand ZA, das Freigabeelement 9 in der Halteposition PH und das Verriege-
lungselement 4 in der Schließstellung SS.
In Fig. 2 wurde das Betätigungselement 3 soeben in die zweite Position P2 verstellt, die Verzögerungseinrichtung 8 beginnt den Anfangszustand ZA zu verlassen, ist jedoch noch im Anfangszustand ZA dargestellt, das Freigabeelement 9 befindet sich noch immer in der Halteposition PH und das Verriegelungselement 4 befindet sich in der Schließstellung SS.
In Fig. 3 befindet sich das Betätigungselement 3 weiterhin in der zweiten Position P2, die Verzögerungseinrichtung 8 ist in den Endzustand ZE übergegangen, das Freigabeelement 9 befindet sich in der Freigabeposition PF und das Verriegelungselement 4 befindet sich in der Offenstellung SO.
Wenn der Handgriff 5 der Tür 2 noch nicht betätigt wurde, um weiterhin die Tür 2 im verriegelten Zustand zu halten, befindet sich im dargestellten Beispiel das Betätigungselement 3 in der ersten Position Pl, siehe Fig. 1. In dieser ersten Position Pl des Betätigungselements 3 ist insbesondere der Kniehebel 24a leicht abgewinkelt und liegt an einem Rahmen 26, in welchem das Verriegelungselement 4 verschiebbar aufgenommen ist, an, wodurch auch das Betätigungselement 3 in der ersten Position Pl fixiert ist. Da der Entriegelungsantrieb 17, insbesondere die Entriegelungsfeder 17a, gegen den Kniehebel 24a vorgespannt ist, wird der Kniehebel 24a zusätzlich in die leicht abgewinkelte Position gedrückt. Dabei ist ein Verzögerungsantrieb 18, insbesondere eine Verzögerungsantriebsfeder 18a, welcher für den Antrieb des
Auslöseelements 10 vorgesehen ist, in einem vorgespannten Zu-
stand. Da die Verzögerungseinrichtung 8 noch mit dem Betätigungselement 3 verbunden ist, insbesondere darin eingreift, hält das Betätigungselement 3 in der ersten Position Pl trotz des vorgespannten Verzögerungsantriebs 18 die Verzögerungseinrichtung 8 im Anfangszustand ZA, in welchem das Freigabeelement 9 über den Freigabeantrieb 13, insbesondere die Freigabefeder 13a, in der Halteposition PH gehalten wird. In dieser Halteposition PH wird das Verriegelungselement 4 durch das Freigabeelement 9 in der Schließstellung SS gehalten, insbesondere indem das Freigabeelement 9 in das Verriegelungselement 4 eingreift, wodurch
die Tür 2 nicht geöffnet werden kann.
Zum zeitverzögerten Entriegeln der Tür 2 wird der Handgriff 5 durch eine Person betätigt, insbesondere verdreht, wodurch das mit dem Handgriff 5 verbundene Betätigungselement 3 von der ersten Position Pl in die zweite Position P2 verstellt wird, siehe Fig. 2. Mit der Verstellung des Betätigungselements 3 in die zweite Position P2 wird auch der Kniehebel 24 verstellt, wodurch das Rückführungselement 25 vom Verriegelungselement 4 beabstandet wird. Da das Betätigungselement 3 die erste Position Pl verlässt, wird auch die Verzögerungseinrichtung 8 nicht mehr im Anfangszustand ZA gehalten. Der Verzögerungsantrieb 18, insbesondere die Verzögerungsantriebsfeder 18a, bewegt, insbesondere verschiebt, das Auslöseelement 10 in Richtung zum Freigabeelement 9. Diese Verschiebung des Auslöseelements 10 wird durch den Dämpfer 21, insbesondere den Rotationsdämpfer 21a, verlangsamt. Wegen des Dämpfers 21 nimmt die Verzögerungseinrichtung 8 den Endzustand ZE frühestens nach der Verzögerungszeit ein. Im in Fig. 3 dargestellten Endzustand ZE wurde das Auslöseelement 10 durch den Verzögerungsantrieb 18 soweit in Richtung des Freigabeelements 9 verschoben, dass das Auslöseelement 10 mit dem Freigabeelement 9 in Kontakt steht und das Freigabeelement 9 in die Freigabeposition PF verstellt hat. In der Freigabeposition PF gibt das Freigabeelement 9 den Übergang des Verriegelungselements 4 in die Offenstellung SO frei. Das Verriegelungselement 4 wird durch den Entriegelungsantrieb 17 von der Schließstellung SS in die Offenstellung SO bewegt, sodass die Tür 2 geöffnet werden kann. Das Verriegelungselement 4 wird durch den Entriegelungsantrieb 17 gegen das Rückführungselement 25 gedrückt. Zum
erneuten Verriegeln der Tür 2 wird das Betätigungselement 3 von
der zweiten Position P2 in die erste Position Pl zurückver-
stellt, wodurch das am Rückführungselement 25 anliegende Verriegelungselement 4 unmittelbar in Richtung der Schließstellung SS zurückgeschoben wird. Die Verstellung des Betätigungselements 3 von der zweiten Position P2 in die erste Position Pl erfolgt gegen den Widerstand des Dämpfers 21 und gegen die Kraft der Ent-
riegelungsfeder 17a und der Verzögerungsantriebsfeder 18a.
Die Fig. 4 und 5 zeigen die Tür 2, insbesondere eine FlugzeugInnenraumtür 2a, mit einem Türblatt 27, insbesondere einem verschwenkbaren Türblatt 27a, einem das Türblatt 27 einfassenden Türrahmen 7, der zuvor beschriebenen Verriegelungsvorrichtung 1 gemäß den Fig. 1 bis 3, welche durch das Türblatt 27 abgedeckt ist, und einem mit dem Betätigungselement 3 der Verriegelungsvorrichtung 1 verbundenen Handgriff 5, insbesondere einem Drehgriff 5a. In Fig. 5 ist das Türblatt 27 im Bereich der Verriegelungsvorrichtung 1 ausgeschnitten dargestellt, lediglich um einen Blick auf die Verriegelungsvorrichtung 1 zu ermöglichen. Das Verriegelungselement 4 der Verriegelungsvorrichtung 1 ist in der Schließstellung SS zur Blockade einer Bewegung des Türblatts 27, insbesondere einer Verschwenkung des Türblatts 27, in der Aufnahme 6 des Türrahmens 7 angeordnet. Das Türblatt 27
weist mehrere Sichtöffnungen 28 auf.
In den Fig. 6A bis 6D sind der Handgriff 5 und das Verriegelungselement 4 in unterschiedlichen Positionen dargestellt. In Fig. 6A wurde der Handgriff 5 zum Öffnen der Tür 2 vor zumindest der Verzögerungszeit, beispielsweise vor zumindest 5 Sekunden, betätigt, wodurch das Betätigungselement 3 in die zweite Position P2 verstellt wurde, und das Verriegelungselement 4 befindet sich in der Offenstellung SO. In Fig. 6B wurde der Handgriff 5 zum Verschließen der Tür 2 betätigt, wodurch das Betätigungselement 3 in die erste Position Pl verstellt wurde, und das Verriegelungselement 4 befindet sich in der Schließstellung SS. In Fig. 6C wurde der Handgriff 5 zum erneuten Öffnen der Tür 2 vor weniger als der Verzögerungszeit, beispielsweise vor weniger als 5 Sekunden betätigt, wodurch das Betätigungselement 3 in die zweite Position P2 verstellt wurde, das Verriegelungselement 4 sich aber immer noch in der Schließstellung SS befindet. In Fig.
6D ist die Verzögerungszeit abgelaufen, sodass sich das Verrie-
gelungselement 4 wie in Fig. 6A in der Offenstellung SO befindet.
Fig. 7 zeigt einen Teil eines Flugzeug-Innenraums mit einer geöffneten Cockpit-Tür 29, einer geöffneten Tür 30 einer Flugzeugtoilette und der Tür 2 mit der Verriegelungsvorrichtung 1 in einer geöffneten Position PO, einer geschlossenen Position PG und einer Verstau-Position PV, in welcher die Tür 2 an einer Innenwand 31 des Flugzeugs lösbar befestigt ist. Wenn die CockpitTür 29 geschlossen ist, kann die Tür 2 in jeder der geöffneten Position PO, der geschlossenen Position PG oder der Verstau-Position PV verweilen. Bevor die Cockpit-Tür 29 geöffnet wird, wird die Tür 2 in die geschlossene Position PG gebracht. Versucht ein Angreifer einem Piloten durch die geöffnete CockpitTür 29 aus dem Fahrgastraum in das Cockpit zu folgen, verhindert die Verriegelungsvorrichtung 1 ein sofortiges Öffnen der Tür 2. Die Tür 2 Sffnet erst nach Ablauf der Verzögerungszeit der Verriegelungsvorrichtung 1. Zu diesem Zeitpunkt wird der Pilot die
Cockpit-Tür 29 bereits geschlossen haben.
Patentansprüche:
1. Verriegelungsvorrichtung (1) zur Verriegelung einer Tür (2), insbesondere einer Flugzeug-Innenraumtür (2a), aufweisend:
ein zwischen einer ersten Position (Pl) und einer zweiten Position (P2) verstellbares Betätigungselement (3) und
ein mit dem Betätigungselement (3) verbundenes Verriegelungselement (4), wobei das Verriegelungselement (4) durch eine Verstellung des Betätigungselements (3) von der ersten Position (Pl) in die zweite Position (P2) zwischen einer die Tür (2,2a) verschließenden Schließstellung (SS) und einer die Tür (2,2a) freigebenden Offenstellung (SO) beweglich ist,
gekennzeichnet durch
eine Verzögerungseinrichtung (8), welche zwischen einem Anfangszustand (ZA) und einem Endzustand (ZE) überführbar ist,
wobei die Verzögerungseinrichtung (8) in dem Anfangszustand (ZA) eine Verstellung des Verriegelungselements (4) von der Schließstellung (SS) in die Offenstellung (SO) blockiert und in dem Endzustand (ZE) eine Verstellung des Verriegelungselements (4) von der Schließstellung (SS) in die Offenstellung (SO) freigibt,
wobei das Betätigungselement (3) in der ersten Position (P1) die Verzögerungseinrichtung (8) in dem Anfangszustand (ZA) hält und in der zweiten Position (P2) einen Übergang der Verzögerungseinrichtung (8) vom Anfangszustand (ZA) in den Endzustand (ZE) freigibt,
wobei die Verzögerungseinrichtung (8) durch Überführen des Betätigungselements (3) von der ersten Position (Pl) in die zweite Position (P2) für den Übergang vom Anfangszustand (ZA) in den Endzustand (ZE) während einer Verzögerungszeit ausgebildet ist, so dass nach Ablauf der Verzögerungszeit das Verriegelungselement (4) von der Schließstellung (SS) in die Offenstellung (SO) beweglich ist.
2. Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerungszeit zumindest 3 Sekunden, vorzugsweise zumindest 4 Sekunden, insbesondere zumindest 5
Sekunden, beträgt.
3. Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, gekenn-
zeichnet durch
ein Freigabeelement (9), welches zwischen einer Halteposition (PH) und einer Freigabeposition (PF) verstellbar ist, wobei das Freigabeelement (9) in der Halteposition (PH) den Übergang des Verriegelungselements (4) von der Schließstellung (SS) in die Offenstellung (SO) blockiert und in der Freigabeposition (PF) den Übergang des Verriegelungselements (4) von der Schließstellung (SS) in die Offenstellung (SO) freigibt,
wobei die Verzögerungseinrichtung (8) ein Auslöseelement (10) aufweist, welches dazu ausgebildet ist, im Endzustand (ZE) der Verzögerungseinrichtung (8) das Freigabeelement (9) von der
Halte- (PH) in die Freigabeposition (PF) zu bringen.
4, Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Freigabeantrieb (13) zur Überführung des Freigabeelements (9) von der Freigabe- (PF) in die Halteposition (PH) vorgesehen ist, wobei als Freigabeantrieb (13) bevorzugt eine Freigabefeder (13a) vorgesehen ist, welche das Freigabeelement (9) in Richtung der Halteposition (PH) vorspannt, so dass das Freigabeelement (9) gegen die Federkraft der Freigabefeder (13a) von der Halte- (PH) in die Freigabeposition (PF) überführ-
bar ist.
5. Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerungseinrichtung (8) einen auf das Auslöseelement (10) wirkenden Verzögerungsantrieb (18), insbesondere eine im Anfangszustand (ZA) der Verzögerungseinrichtung (8) vorgespannte Verzögerungsantriebsfeder (18a), aufweist, wobei der Verzögerungsantrieb (18) das Auslöseelement (10) während der Verzögerungszeit so bewegt, dass das Freigabeelement (9) im Endzustand (ZE) der Verzögerungseinrichtung (8) in die
Freigabeposition (PF) überführt ist.
6. Verriegelungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Entriegelungsantrieb (17), insbesondere eine Entriegelungsfeder (17a), vorgesehen ist, welcher das Verriegelungselement (4) in der Freigabeposition (PF) des Freigabeelements (9) von der Schließ- (SS) in die Offenstellung (SO) bewegt.
7. Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerungseinrichtung (8) einen Dämpfer
(21) aufweist, welcher die Bewegung des Auslöseelements (10) unter der Wirkung des Verzögerungsantriebs (18), insbesondere un-
ter der Wirkung der Verzögerungsantriebsfeder (18a), dämpft.
8. Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Dämpfer (21) ein Rotationsdämpfer (21a) vor-
gesehen ist.
9. Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslöseelement (10) ein Verschiebeelement (10a) aufweist, dessen Verschiebung durch den Dämpfer (21)
gedämpft wird.
10. Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschiebeelement (10a) eine Zahnstange (10b) oder eine Zahnschiene (10c) ist, welche mit Vorsprüngen (22), insbesondere Zähnen (22a), an dem Dämpfer (21), insbeson-
dere Rotationsdämpfer (21a), in Eingriff steht.
11. Verriegelungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslöseelement (10) einen Anschlag (19) aufweist, welcher in dem Anfangszustand (ZA) der Verzögerungseinrichtung (8) mit dem Betätigungselement (3) in
der ersten Position (Pl) in Eingriff steht.
12. Verriegelungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslöseelement (10) eine Auslöse-Kontaktfläche (11), insbesondere eine erste Auflaufschräge (1lla), und das Freigabeelement (9) eine Freigabe-Kontaktfläche (12), insbesondere eine zweite Auflaufschräge (12a), aufweist, welche im Anfangszustand (ZA) der Verzögerungseinrichtung (8) voneinander beabstandet sind und im Endzustand (ZE) der
Verzögerungseinrichtung (8) miteinander in Kontakt stehen.
13. Verriegelungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (3) mit einer Rückführungseinrichtung (23) zur Rückführung des Verriege-
lungselements (4) von der Offen- (SO) in die Schließstellung
(SS) durch Verstellen des Betätigungselements (3) von der zwei-
ten (P2) in die erste Position (Pl) verbunden ist.
14. Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführungseinrichtung (23) in der Offenstellung (SO) des Verriegelungselements (4) mit dem Verriegelungselement (4) in Kontakt ist, so dass das Verriegelungselement (4) durch Verstellen des Betätigungselements (3) von der zweiten (P2) in die erste Position (Pl) unmittelbar von der Offen- (SO) in die Schließstellung (SS) überführbar ist.
15. Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführungseinrichtung (23) eine mit dem Betätigungselement (3) verbundene Hebeleinrichtung (24) und ein auf das Verriegelungselement (4) wirkendes Rückführungs-
element (25) aufweist.
16. Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückführungselement (25)
- in der ersten Position (Pl) des Betätigungselements (3) am Verriegelungselement (4), insbesondere an einer Stirnseite des Verriegelungselements (4), anliegt,
- in der zweiten Position (P2) des Betätigungselements (3), im Anfangszustand (ZA) der Verzögerungseinrichtung (8) vom Verriegelungselement (4) beabstandet ist, und
- in der zweiten Position (P2) des Betätigungselements (3), im Endzustand (ZE) der Verzögerungseinrichtung (8) am Verriege-
lungselement (4) anliegt.
17. Tür (2), insbesondere Flugzeug-Innenraumtür (2a), aufweisend:
ein Türblatt (27), insbesondere ein verschwenkbares Türblatt (27a),
einen das Türblatt (27, 27a) einfassenden Türrahmen (7),
eine Verriegelungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, wobei das Verriegelungselement (4) der Verriegelungsvorrichtung (1) in der Schließstellung (SS) zur Blockade einer Bewegung des Türblatts (27, 27a), insbesondere einer Verschwenkung des Türblatts (27, 27a), in einer Aufnahme (6) des Türrahmens
(7) angeordnet ist,
einen mit dem Betätigungselement (3) der Verriegelungsvorrichtung (1) verbundenen Handgriff (5), insbesondere einen Drehgriff (5a).
18. Tür (2, 2a) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass
das Türblatt (27, 27a) mehrere Sichtöffnungen (28) aufweist.
19. Flugzeug mit einer Tür (2, 2a) nach Anspruch 17 oder 18.
20. Verfahren zum zeitverzögerten Entriegeln einer Tür (2, 2a), insbesondere einer Innenraumtür im Innenraum eines Flugzeugs, nach Anspruch 17 oder 18, mit den Schritten:
Betätigen, insbesondere Verdrehen, des Handgriffs (5), wodurch das Betätigungselement (3) von der ersten (Pl) in die zweite Position (P2) verstellt wird,
Übergang der Verzögerungseinrichtung (8) vom Anfangs- (ZA) in den Endzustand (ZE), wobei eine Verzögerungszeit, vorzugsweise von zumindest 3 Sekunden, insbesondere von zumindest 5 Sekunden, vergeht,
Überführen des Verriegelungselements (4) von der Schließ-
(SS) in die Offenstellung (SO) nach Ablauf der Verzögerungszeit.
Claims (19)
1. Verriegelungsvorrichtung (1) zur Verriegelung einer Tür (2), insbesondere einer Flugzeug-Innenraumtür (2a), aufweisend:
ein zwischen einer ersten Position (Pl) und einer zweiten Position (P2) verstellbares Betätigungselement (3) und
ein mit dem Betätigungselement (3) verbundenes Verriegelungselement (4), wobei das Verriegelungselement (4) durch eine Verstellung des Betätigungselements (3) von der ersten Position (Pl) in die zweite Position (P2) zwischen einer die Tür (2,2a) verschließenden Schließstellung (SS) und einer die Tür (2,2a) freigebenden Offenstellung (SO) beweglich ist,
wobei eine Verzögerungseinrichtung (8) vorgesehen ist, welche zwischen einem Anfangszustand (ZA) und einem Endzustand (ZE) überführbar ist,
wobei die Verzögerungseinrichtung (8) in dem Anfangszustand (ZA) eine Verstellung des Verriegelungselements (4) von der Schließstellung (SS) in die Offenstellung (SO) blockiert und in dem Endzustand (ZE) eine Verstellung des Verriegelungselements (4) von der Schließstellung (SS) in die Offenstellung (SO) freigibt,
wobei das Betätigungselement (3) in der ersten Position (P1) die Verzögerungseinrichtung (8) in dem Anfangszustand (ZA) hält und in der zweiten Position (P2) einen Übergang der Verzögerungseinrichtung (8) vom Anfangszustand (ZA) in den Endzustand (ZE) freigibt,
wobei die Verzögerungseinrichtung (8) durch Überführen des Betätigungselements (3) von der ersten Position (Pl) in die zweite Position (P2) für den Übergang vom Anfangszustand (ZA) in den Endzustand (ZE) während einer Verzögerungszeit ausgebildet ist, so dass nach Ablauf der Verzögerungszeit das Verriegelungselement (4) von der Schließstellung (SS) in die Offenstellung (SO) beweglich ist,
gekennzeichnet durch
ein Freigabeelement (9), welches zwischen einer Halteposition (PH) und einer Freigabeposition (PF) verstellbar ist, wobei das Freigabeelement (9) in der Halteposition (PH) den Übergang des Verriegelungselements (4) von der Schließstellung (SS) in die Offenstellung (SO) blockiert und in der Freigabeposition
(PF) den Übergang des Verriegelungselements (4) von der Schließ-
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stellung (SS) in die Offenstellung (SO) freigibt,
wobei die Verzögerungseinrichtung (8) ein Auslöseelement (10) aufweist, welches dazu ausgebildet ist, im Endzustand (ZE) der Verzögerungseinrichtung (8) das Freigabeelement (9) von der
Halte- (PH) in die Freigabeposition (PF) zu bringen.
2. Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerungszeit zumindest 3 Sekunden, vorzugsweise zumindest 4 Sekunden, insbesondere zumindest 5
Sekunden, beträgt.
3. Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Freigabeantrieb (13) zur Überführung des Freigabeelements (9) von der Freigabe- (PF) in die Halteposition (PH) vorgesehen ist, wobei als Freigabeantrieb (13) bevorzugt eine Freigabefeder (13a) vorgesehen ist, welche das Freigabeelement (9) in Richtung der Halteposition (PH) vorspannt, so dass das Freigabeelement (9) gegen die Federkraft der Freigabefeder (13a) von der Halte- (PH) in die Freigabeposition (PF) überführbar ist.
4, Verriegelungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerungseinrichtung (8) einen auf das Auslöseelement (10) wirkenden Verzögerungsantrieb (18), insbesondere eine im Anfangszustand (ZA) der Verzögerungseinrichtung (8) vorgespannte Verzögerungsantriebsfeder (18a), aufweist, wobei der Verzögerungsantrieb (18) das Auslöseelement (10) während der Verzögerungszeit so bewegt, dass das Freigabeelement (9) im Endzustand (ZE) der Verzögerungseinrichtung (8)
in die Freigabeposition (PF) überführt ist.
5. Verriegelungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Entriegelungsantrieb (17), insbesondere eine Entriegelungsfeder (17a), vorgesehen ist, welcher das Verriegelungselement (4) in der Freigabeposition (PF) des Freigabeelements (9) von der Schließ- (SS) in die Offenstellung (SO) bewegt.
6. Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekenn-
zeichnet, dass die Verzögerungseinrichtung (8) einen Dämpfer
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(21) aufweist, welcher die Bewegung des Auslöseelements (10) unter der Wirkung des Verzögerungsantriebs (18), insbesondere un-
ter der Wirkung der Verzögerungsantriebsfeder (18a), dämpft.
7. Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Dämpfer (21) ein Rotationsdämpfer (21a) vor-
gesehen ist.
8. Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslöseelement (10) ein Verschiebeelement (10a) aufweist, dessen Verschiebung durch den Dämpfer (21)
gedämpft wird.
9. Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschiebeelement (10a) eine Zahnstange (10b) oder eine Zahnschiene (10c) ist, welche mit Vorsprüngen (22),
insbesondere Zähnen (22a), an dem Dämpfer (21), insbesondere Ro-
tationsdämpfer (21a), in Eingriff steht.
10. Verriegelungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslöseelement (10) einen Anschlag (19) aufweist, welcher in dem Anfangszustand (ZA) der Verzögerungseinrichtung (8) mit dem Betätigungselement (3) in
der ersten Position (Pl) in Eingriff steht.
11. Verriegelungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslöseelement (10) eine Auslöse-Kontaktfläche (11), insbesondere eine erste Auflaufschräge (1l1lla), und das Freigabeelement (9) eine Freigabe-Kontaktfläche (12), insbesondere eine zweite Auflaufschräge (12a), aufweist, welche im Anfangszustand (ZA) der Verzögerungseinrichtung (8) voneinander beabstandet sind und im Endzustand (ZE) der
Verzögerungseinrichtung (8) miteinander in Kontakt stehen.
12. Verriegelungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (3) mit einer Rückführungseinrichtung (23) zur Rückführung des Verriegelungselements (4) von der Offen- (SO) in die Schließstellung
(SS) durch Verstellen des Betätigungselements (3) von der zwei-
ten (P2) in die erste Position (Pl) verbunden ist.
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13. Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführungseinrichtung (23) in der Offenstellung (SO) des Verriegelungselements (4) mit dem Verriegelungselement (4) in Kontakt ist, so dass das Verriegelungselement (4) durch Verstellen des Betätigungselements (3) von der zweiten (P2) in die erste Position (Pl) unmittelbar von der Offen- (SO) in die Schließstellung (SS) überführbar ist.
14. Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführungseinrichtung (23) eine mit dem Betätigungselement (3) verbundene Hebeleinrichtung (24) und ein auf das Verriegelungselement (4) wirkendes Rückführungs-
element (25) aufweist.
15. Verriegelungsvorrichtung (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückführungselement (25)
- in der ersten Position (Pl) des Betätigungselements (3) am Verriegelungselement (4), insbesondere an einer Stirnseite des Verriegelungselements (4), anliegt,
- in der zweiten Position (P2) des Betätigungselements (3), im Anfangszustand (ZA) der Verzögerungseinrichtung (8) vom Verriegelungselement (4) beabstandet ist, und
- in der zweiten Position (P2) des Betätigungselements (3), im Endzustand (ZE) der Verzögerungseinrichtung (8) am Verriege-
lungselement (4) anliegt.
16. Tür (2), insbesondere Flugzeug-Innenraumtür (2a), aufweisend:
ein Türblatt (27), insbesondere ein verschwenkbares Türblatt (27a),
einen das Türblatt (27, 27a) einfassenden Türrahmen (7),
eine Verriegelungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei das Verriegelungselement (4) der Verriegelungsvorrichtung (1) in der Schließstellung (SS) zur Blockade einer Bewegung des Türblatts (27, 27a), insbesondere einer Verschwenkung des Türblatts (27, 27a), in einer Aufnahme (6) des Türrahmens (7) angeordnet ist,
einen mit dem Betätigungselement (3) der Verriegelungsvor-
richtung (1) verbundenen Handgriff (5), insbesondere einen Dreh-
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griff (Sa).
17. Tür (2, 2a) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass
das Türblatt (27, 27a) mehrere Sichtöffnungen (28) aufweist.
18. Flugzeug mit einer Tür (2, 2a) nach Anspruch 16 oder 17.
19. Verfahren zum zeitverzögerten Entriegeln einer Tür (2, 2a), insbesondere einer Innenraumtür im Innenraum eines Flugzeugs, nach Anspruch 16 oder 17, mit den Schritten:
Betätigen, insbesondere Verdrehen, des Handgriffs (5), wodurch das Betätigungselement (3) von der ersten (Pl) in die zweite Position (P2) verstellt wird,
Übergang der Verzögerungseinrichtung (8) vom Anfangs- (ZA) in den Endzustand (ZE), wobei eine Verzögerungszeit, vorzugsweise von zumindest 3 Sekunden, insbesondere von zumindest 5 Sekunden, vergeht,
Überführen des Verriegelungselements (4) von der Schließ-
(SS) in die Offenstellung (SO) nach Ablauf der Verzögerungszeit.
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| ATA50929/2023A AT528062A1 (de) | 2023-11-15 | 2023-11-15 | Verriegelungsvorrichtung zur Verriegelung einer Tür |
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|---|---|---|---|
| ATA50929/2023A AT528062A1 (de) | 2023-11-15 | 2023-11-15 | Verriegelungsvorrichtung zur Verriegelung einer Tür |
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Family Applications (1)
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| ATA50929/2023A AT528062A1 (de) | 2023-11-15 | 2023-11-15 | Verriegelungsvorrichtung zur Verriegelung einer Tür |
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