AT528066A1 - Verschlussdüse für eine Formgebungsmaschine - Google Patents
Verschlussdüse für eine FormgebungsmaschineInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16K5/04—Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary with plugs having cylindrical surfaces; Packings therefor
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Abstract
Verschlussdüse für eine Formgebungsmaschine (2), umfassend - ein wenigstens einen Fluidkanal (3) aufweisendes Ventilgehäuse (4), wobei der wenigstens eine Fluidkanal (3) dazu ausgebildet ist, ein – vorzugsweise flüssiges und/oder plastisches – Fluid zu führen, und - ein rotatorisch um eine Rotationsachse (5) gegenüber dem Ventilgehäuse (4) gelagertes Ventilelement (6), welches Ventilelement (6) wenigstens eine Durchführöffnung (7) zum Durchführen des Fluids aufweist und dazu ausgebildet ist, durch Ausführen einer Rotationsbewegung einen Strömungsquerschnitt zwischen dem wenigstens einen Fluidkanal (3) und der wenigstens einen Durchführöffnung (7) zu variieren und somit einen Durchfluss des Fluids zu beeinflussen, wobei die wenigstens eine Durchführöffnung (7) in einer Ebene orthogonal zu ihrer Längserstreckung durch das Ventilelement (6) einen Querschnitt aufweist, welcher entlang der Rotationsachse (5) des Ventilelements (6) eine größere Abmessung (8) als senkrecht dazu aufweist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verschlussdüse für eine Formgebungsmaschine mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1, sowie eine Formgebungsmaschine und/oder eine Einspritzeinheit für eine Formgebungsmaschine mit einer
solchen Verschlussdüse.
Unter Formgebungsmaschinen können Spritzgießmaschinen, Spritzpressen, Pressen und dergleichen verstanden werden. Auch Formgebungsmaschinen, bei welchen plastifizierte Masse einem
offenen Formwerkzeug zugeführt wird, sind durchaus denkbar.
Im Folgenden soll der Stand der Technik anhand einer Spritzgießmaschine umrissen werden. Analoges gilt allgemein
für Formgebungsmaschinen.
Gattungsgemäße Verschlussdüsen für Spritzgießmaschinen
umfassen:
- ein wenigstens einen Fluidkanal aufweisendes Ventilgehäuse, wobei der wenigstens eine Fluidkanal dazu ausgebildet ist, ein - vorzugsweise flüssiges und/oder plastisches - Fluid zu führen und
- ein rotatorisch um eine Rotationsachse gegenüber dem Ventilgehäuse gelagertes Ventilelement, welches Ventilelement wenigstens eine Durchführöffnung zum Durchführen des Fluids aufweist und dazu ausgebildet ist, durch Ausführen einer Rotationsbewegung einen Strömungsquerschnitt zwischen dem wenigstens einen Fluidkanal und der wenigstens einen Durchführöffnung zu variieren und somit einen Durchfluss des Fluids zu
beeinflussen.
Eine entsprechende Ausführungsform des Standes der Technik
geht beispielsweise aus der CA 2 687 054 Al hervor.
Entsprechende Verschlussdüsen werden beispielsweise bei Spritzgießmaschinen dazu verwendet, eine Plastifizierund/oder Einspritzeinheit zu verschließen, um ein unbeabsichtigtes Austreten von plastifiziertem Kunststoff zu
verhindern.
Wenn eine Einspritzbewegung oder ein Einspritzvorgang des plastifizierten Kunststoffes vorgenommen werden soll, wird die Verschlussdüse geöffnet und somit der Weg aus der Plastifizier- und/oder Einspritzeinheit in einen Formhohlraum
eines Formwerkzeugs freigegeben.
Da es Je nach Formhohlraum und Größe des Formhohlraumes notwendig ist, eine gewisse Masse an plastifiziertem Kunststoff in einer bestimmten Zeit durch die Verschlussdüse zu fördern, ist die Größe des Fluidkanals entscheidend für die Auslegung der Verschlussdüse, wonach sich nach der Größe des Strömungsquerschnittes des Fluidkanals die Auswahl und
Konzipierung der Verschlussdüse richtet.
Dieser Fluidkanal wird - wie es aus dem Stand der Technik bekannt ist - mit einem Kreisquerschnitt ausgebildet, welcher sich geradlinig durch die gesamte Verschlussdüse (durch das Ventilelement in einer geöffneten Stellung der Verschlussdüse)
hindurcherstreckt.
Es ist somit zu erkennen, dass der limitierende Bauteil das Ventilelement selbst ist. Dieses Ventilelement wird rotationssymmetrisch ausgebildet und kann als Bolzen angesehen
werden.
Die Durchführöffnung zum Führen des plastifizierten Kunststoffes ist somit der Anhaltspunkt für die Größe dieses Ventilelementes, da die Durchführöffnung das Ventilelement
schwächt und das Ventilelement mit einer Größe dermaßen
ausgebildet werden muss, dass immer noch ein einwandfreier
Betrieb der Verschlussdüse garantiert werden kann.
Nachteilig daran ist jedoch, dass durch die geforderte Größe des Ventilelements nicht nur der Bauraum nicht verkleinert werden kann, sondern dass auch durch die Größe der Verschlussdüse und somit der einzelnen Komponenten eine
gewisse Leckage gegeben ist.
So hat das Ventilelement gegenüber dem Ventilgehäuse ein gewisses Spiel, um eine problemlose Rotationsbewegung des Ventilelementes umsetzen zu können. Je größer das
Ventilelement ausgebildet ist, umso größer ist das Spiel.
Dieser Spalt führt jedoch zur Notwendigkeit einer Abdichtung, sodass eine Leckage von Fluid, welches durch die Verschlussdüse fließt, verhindert werden kann oder in einem geringen Maß gehalten werden kann, wobei wiederum die Dichtsysteme eine Schwachstelle der Verschlussdüse darstellen, da diese durch den laufenden Betrieb einem Verschleiß unterliegen, sowie bei zu groß werdenden Verschlussdüsen und
damit wachsenden Spaltmaßen an ihre Grenzen geraten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine gegenüber dem Stand der Technik zumindest teilweise verbesserte Verschlussdüse bereitzustellen, mit welcher die zuvor beschriebenen Nachteile des Standes der Technik zumindest teilweise verbessert werden können und/oder welche einen geringeren Bauraum einnimmt und/oder welche ein besseres Dichtverhalten und/oder schnellere Schließ- und Öffnungszeiten
ermöglicht. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Verschlussdüse
für eine Formgebungsmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs
1, sowie einer Formgebungsmaschine und/oder einer
Einspritzeinheit mit einer solchen Verschlussdüse mit den
Merkmalen des Anspruchs 18 gelöst.
Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass eine Verschlussdüse
für eine Formgebungsmaschine folgendes umfasst:
- ein wenigstens einen Fluidkanal aufweisendes Ventilgehäuse, wobei der wenigstens eine Fluidkanal dazu ausgebildet ist, ein - vorzugsweise flüssiges und/oder plastisches - Fluid zu führen und
- ein rotatorisch um eine Rotationsachse gegenüber dem Ventilgehäuse gelagertes Ventilelement, welches Ventilelement wenigstens eine Durchführöffnung zum Durchführen des Fluids aufweist und dazu ausgebildet ist, durch Ausführen einer Rotationsbewegung einen Strömungsquerschnitt zwischen dem wenigstens einen Fluidkanal und der wenigstens einen Durchführöffnung zu variieren und somit einen Durchfluss des Fluids zu beeinflussen,
wobei die wenigstens eine Durchführöffnung in einer Ebene
orthogonal zu ihrer Längserstreckung durch das Ventilelement
einen Querschnitt aufweist, welcher entlang der Rotationsachse des Ventilelements eine größere Abmessung als senkrecht dazu
aufweist.
Durch das Vorsehen der Durchführöffnung mit einem sozusagen flachen Querschnitt n einer Ebene orthogonal zu ihrer Längserstreckung wird die Möglichkeit geschaffen, wesentlich größere Flächen der Querschnittsfläche (also Strömungsquerschnitte) bereitzustellen bei dennoch kleinen Abmessungen des Ventilelements selbst, da durch diese flache Ausgestaltung der Durchführöffnung das Ventilelement in seinem Querschnitt - und somit seiner Stabilität - wesentlich weniger
beeinträchtigt wird.
Somit kann das Ventilelement selbst kleiner ausgebildet werden bei dennoch ausreichender Formstabilität und ausreichender
Festigkeit für den reibungslosen Betrieb der Verschlussdüse.
Durch diese Möglichkeit der Verringerung der Größe des Ventilelementes kann auch das Ventilgehäuse und die gesamte Verschlussdüse kleiner ausgebildet werden, womit einerseits der benötigte Bauraum sinkt und andererseits auch die Spaltmaße zwischen dem bewegten Bauteilen kleiner ausgebildet werden können, sodass leichter und sicherer eine Abdichtung zwischen den Bauteilen ermöglicht wird, die auch bei wirkendem
Verschleiß höhere Standzeiten standhalten können.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass es bei einer Rotationsbewegung des Ventilelementes um die Rotationsachse bereits zu einem früheren Abschließen in einer Schließstellung des Fluidkanals kommt, da die Durchführöffnung in Rotationsrichtung einen entsprechenden flachen Querschnitt darstellt, welcher sich bereits früher (bei einem geringeren
Rotationsweg) verschließt.
Somit kann durch eine erfindungsgemäße Ausführungsvariante über einen geringeren Rotationsweg des Ventilelementes die Verschlussdüse aus einer Öffnungsstellung in eine Schließstellung (und umgekehrt) bewegt werden. Dies verkürzt die Schließ- als auch die Öffnungszeiten signifikant und ermöglicht auch die Verschlussdüse mit kleineren Aktuatoren zu
betätigen.
Darunter, dass durch Beeinflussung der Querschnittsfläche des Fluidkanals ein Durchfluss des Fluids beeinflussbar ist, kann gemäß der Erfindung verstanden werden, dass der Fluidkanal
auch im Wesentlichen komplett verschlossen werden kann, sodass
im Wesentlichen kein Durchfluss des Fluids möglich ist. Dies
kann auch als Schließstellung der Verschlussdüse verstanden
werden.
In gewissen Ausführungsformen kann alternativ oder zusätzlich vorgesehen sein, dass Zwischenöffnungsgrade realisierbar sind, beispielsweise um den Volumenstrom durch die Verschlussdüse zu
steuern oder zu regeln.
Die Verschlussdüse ist bevorzugt dazu eingerichtet, ein plastisches oder flüssiges Fluid zu führen. Optional kann das Fluid eine Gaskomponente aufweisen, beispielsweise beim
Schaumspritzgießen.
Unter Formgebungsmaschinen können Spritzgießmaschinen, Extruder, Spritzpressen, Pressen und dergleichen verstanden werden. Auch Formgebungsmaschinen, bei welchen die plastifizierte Masse einem offenen Formwerkzeug zugeführt
wird, sind durchaus denkbar.
Eine erfindungsgemäße Ausführungsform einer Verschlussdüse kann auch in bereits bestehenden Systemen des Standes der Technik (wie beispielsweise in der Einleitung beschrieben)
ihren Einsatz finden und beispielsweise nachgerüstet werden.
Vorteilhafte Ausführungen sind anhand der abhängigen Ansprüche
definiert.
ES kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Durchführöffnung im Querschnitt in der Ebene orthogonal zur Längserstreckung der wenigstens einen Durchführöffnung als
Langloch ausgebildet ist.
Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass die Abmessung der
wenigstens einen Durchführöffnung im Querschnitt in der Ebene
orthogonal zur Längserstreckung der wenigstens einen
Durchführöffnung entlang der Rotationsachse zu einer Höhenabmessung senkrecht dazu mindestens in einem Verhältnis von 1,5 : 1,0 - besonders bevorzugt in einem Verhältnis von
2,0 : 1,0 —- steht.
ES kann vorgesehen sein, dass die Abmessung der wenigstens einen Durchführöffnung entlang der Rotationsachse im Querschnitt in der Ebene orthogonal zur Längserstreckung der wenigstens einen Durchführöffnung mit ihrer Größe in einem Bericht von plus/minus 20%, vorzugsweise plus/minus 10%, besonders bevorzugt plus/minus 5%, eines Durchmessers des Ventilelements im Bereich der wenigstens einen Durchführöffnung liegt. Vorzugweise kann vorgesehen sein, dass die Abmessung der wenigstens einen Durchführöffnung entlang der Rotationsachse im Querschnitt in der Ebene orthogonal zur Längserstreckung der wenigstens einen Durchführöffnung gleich dem Durchmessers des Ventilelements im Bereich der wenigstens
einen Durchführöffnung ist.
Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass das Ventilelement als
Bolzen ausgebildet ist.
Es kann vorgesehen sein, dass das Ventilelement genau eine
Durchführöffnung aufweist.
ES kann vorgesehen sein, dass der wenigstens eine Fluidkanal des Ventilgehäuses in einer Flussrichtung des Fluids durch eine Ausnehmung durchsetzt wird, welche Ausnehmung das
Ventilelement aufnimmt.
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass diese Ausnehmung, welche
das Ventilelement aufnimmt, als Bohrung ausgebildet ist.
ES kann vorgesehen sein, dass der wenigstens eine Fluidkanal
das Ventilgehäuse in Flussrichtung des Fluids
—- an einer Eintrittsstelle des wenigstens einen Fluidkanals in die wenigstens eine Durchühröffnung des Ventilelements und/oder
—- an einer Austrittsstelle der wenigstens einen Durchführöffnung des Ventilelements in den wenigstens einen Fluidkanal
dieselbe Querschnittsform, wie die wenigstens eine
Durchführöffnung aufweist, sodass sich entlang der
Flussrichtung des Fluids für das Fluid keine Stufen, Kanten,
Ecken oder Querschnittssprünge in einer Öffnungsstellung der
Verschlussdüse ergeben.
Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass der wenigstens eine Fluidkanal vor der Eintrittsstelle in die wenigstens eine Durchführöffnung und/oder nach der Austrittsstelle aus der wenigstens einen Durchführöffnung, vorzugsweise kontinuierlich, in einen Kreisquerschnitt entlang seiner
Längserstreckung übergeht.
Dadurch, dass der Fluidkanal vor und nach dem Ventilelement wiederum in einen Kreisquerschnitt übergeht, kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass trotz dem Vorliegen eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels dennoch die Vorteile einer kreisförmigen Anschlussstelle der Verschlussdüse an einem Formwerkzeug und/oder einer Plastifizier- und/oder Einspritzeinheit einer
Formgebungsmaschine genutzt werden.
ES kann vorgesehen sein, dass der wenigstens eine Fluidkanal und/oder die wenigstens eine Durchführöffnung entlang seiner/ihrer Längserstreckung eine, vorzugsweise und dieselbe, Größe einer Querschnittsfläche aufweisen, sodass es sich entlang der Flussrichtung des Fluids durch die Verschlussdüse
in einer Öffnungsstellung des Ventilelementes keine
Variationen des Drucks und/oder der Strömungsgeschwindigkeit
des Fluids aufgrund von Querschnittsveränderungen ergeben.
Anders ausgedrückt, kann es vorgesehen sein, dass der Fluidkanal und die Durchführöffnung in einer Öffnungsstellung
der Verschlussdüse an ihren Übergängen fluchten.
Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass das Ventilelement entlang der Rotationsachse schwimmend im Ventilgehäuse
gelagert ist.
ES kann vorgesehen sein, dass das Ventilelement im Ventilgehäuse in einer das Ventilgehäuse durchsetzenden
Ausnehmung, vorzugsweise Bohrung, angeordnet ist.
Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass das Ventilelement gegenüber dem Ventilgehäuse mittels wenigstens einem Federelement, insbesondere vorzugsweise wenigstens einer
Tellerfeder, vorgespannt ist.
Es kann vorgesehen sein, dass das Ventilelement an beiden Enden der das Ventilgehäuse durchsetzenden Ausnehmung mittels wenigstens eines Federelements, vorzugsweise einer
Tellerfeder, vorgespannt ist.
ES kann vorgesehen sein, dass das Ventilelement gegenüber dem Ventilgehäuse mittels wenigstens einem Dichtelement,
vorzugsweise wenigstens einem Dichtring, abgedichtet ist.
Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass das Ventilelement rotatorisch bewegungsschlüssig mit einem Betätigungselement verbunden ist, welches Betätigungselement dazu ausgebildet ist, das Ventilelement über eine Rotationsbewegung zwischen
einer Schließstellung und einer Öffnungsstellung zu rotieren.
ES kann vorgesehen sein, dass das Betätigungselement als Gabelelement ausgebildet ist, welches beidseitig mit dem das Ventilgehäuse durchsetzenden Ventilelement rotatorisch
bewegungsschlüssig verbunden ist.
ES kann vorgesehen sein, dass das Ventilelement gegenüber dem Ventilgehäuse und/oder gegenüber einem Lagerelement des
Ventilgehäuses entlang der Rotationsachse mit einem Spiel von 0,01 mm bis 5 mm - vorzugsweise 0,03 mm bis 2,5 mm, besonders
bevorzugt 0,05 mm bis 1 mm - gelagert ist.
Weiters wird Schutz begehrt für eine Formgebungsmaschine und/oder eine Einspritzeinheit für eine Formgebungsmaschine
mit einer erfindungsgemäßen Verschlussdüse.
Vorzugweise kann vorgesehen sein, dass die Einspritzeinheit eine rotatorisch um ihre Längsachse und translatorisch entlang ihrer Längsachse bewegbar in einem Massezylinder angeordnete
Einspritzschnecke aufweist.
Diese Einspritzschnecke kann dazu ausgebildet sein, durch eine Rotationsbewegung um die Längsachse ein zu plastifizierendes Material zu plastifizieren und durch eine Längsbewegung entlang der Längsachse das plastifizierte Material (oder das plastifizierte Fluids) aus dem Massezylinder, vorzugsweise über eine an den Massezylinder anschließende erfindungsgemäße
Verschlussdüse, auszuschieben.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Figuren sowie der dazugehörigen Figurenbeschreibung.
Dabei zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiels einer Verschlussdüse,
Fig. 2 einen Schnitt durch das Ausführungsbeispiel der Fig. 1 in einer Ebene orthogonal zur Längserstreckung zur Durchführöffnung,
Fig. 3 den in Fig. 2 gekennzeichneten Schnitt in einer Öffnungsstellung des Ventilelements,
Fig. 4 den in Fig. 2 gekennzeichneten Schnitt in einer Schließstellung der Verschlussdüse, und
Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel einer Formgebungsmaschine.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines
erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels einer Verschlussdüse 1.
Zur besseren Veranschaulichung ist dabei in der perspektivischen Ansicht der Fig. 1 ein Viertel der Verschlussdüse 1 ausgeschnitten, sodass ein freier Blick auf
die inneren Bauteile der Verschlussdüse 1 gewährt wird.
Fig. 2 zeigt eine Schnittdarstellung durch das Ausführungsbeispiel der Fig. 1 durch die Verschlussdüse, wobei die Schnittebene orthogonal zur Längserstreckung der Durchführöffnung 7 des Ventilelementes 6 (in einer Öffnungsstellung 18 des Ventilelementes 6) gelegt wurde und des Weiteren die Rotationsachse 5 des Ventilelements 6
aufweist.
Die Figuren 3 und 4 stellen Schnittdarstellungen desselben Ausführungsbeispiels der Verschlussdüse 1 dar, wobei die Schnittebene A-A der Figuren 3 und 4 in Fig. 2 gekennzeichnet
wird. Die Figuren 3 und 4 unterscheiden sich dadurch, dass die Fig.
3 eine Öffnungsstellung 18 der Verschlussdüse 1 darstellt und die Fig. 4 eine Schließstellung 17 der Verschlussdüse 1.
Durch die Figuren 1 bis 4 ist zu erkennen, dass die
Verschlussdüse 1 ein Ventilgehäuse 4 umfasst.
Das Ventilgehäuse 4 dieses Ausführungsbeispiels wird durch einen zentralen Teil des Ventilgehäuses 4 gebildet sowie den
angeschraubten Lagerelementen 21.
Durch das Ventilgehäuse 4 führt ein zentraler Fluidkanal 3, welcher dazu ausgebildet ist, ein - vorzugsweise flüssiges
und/oder plastisches - Fluid zu führen.
Weiters umfasst das Ventilgehäuse 4 eine das Ventilgehäuse 4 durchsetzende Ausnehmung 11, welche ebenfalls den Fluidkanal 3
durchsetzt.
Diese Ausnehmung 11 ist in diesem Ausführungsbeispiel durch eine Bohrung durch das Ventilgehäuse 4 sowie den
Lagerelementen 21 umgesetzt.
In der Ausnehmung 11 ist das Ventilelement 6 rotatorisch um die Rotationsachse 5 im Ventilgehäuse 4 angeordnet und
gelagert.
Das Ventilelement 6 ist in diesem Ausführungsbeispiel als
Bolzen umgesetzt.
Das Ventilelement 6 weist eine Durchführöffnung 7 auf, welche in der Öffnungsstellung 18 der Verschlussdüse 1 eine Verlängerung des Fluidkanals 3 bildet, sodass das Fluid ungehindert durch den Fluidkanal 3 und die Durchführöffnung 7
durch die Verschlussdüse 1 hindurchtreten kann.
Wenn nun eine Drehbewegung des Ventilelementes 6 um die
Rotationsachse 5 ausgeführt wird, kann die Verschlussdüse 1 in
eine Schließstellung 17 übergeführt werden, wie sie
beispielsweise durch die Fig. 4 dargestellt ist.
In dieser Schließstellung 17 wird der Fluidkanal 3 durch das Ventilelement 6 unterbrochen, wodurch ein Durchtritt eines
Fluids durch die Verschlussdüse 1 verhindert werden kann.
Es ist zu erkennen, dass durch die Rotationsbewegung des Ventilelementes 6 ein Strömungsquerschnitt für ein Fluid zwischen Fluidkanal 3 und Durchführöffnung 7 verändert werden
kann.
Das Ventilelement 6 ist im Ventilgehäuse 4 schwimmend
gelagert.
Diese schwimmende Lagerung des Ventilelementes 6 im
Ventilgehäuse 4 ist gut durch die Fig. 2 erkennbar.
Das Ventilelement 6 wird über die Tellerfedern 14 gegenüber
dem Ventilgehäuse 4 vorgespannt.
Diese Tellerfedern 14 sind zwischen dem Ventilgehäuse 4 und den mit dem Ventilelement 6 rotationsschlüssig verbundenen
Betätigungselementen 16 angeordnet.
Die Betätigungselemente 16 sind in diesem Ausführungsbeispiel der Verschlussdüse 1 als Teil des Gabelelementes 19 umgesetzt und mit dem Ventilelement 6 über die Stifte 20
rotationsschlüssig verbunden.
Durch Betätigung des Gabelelementes 19 an einem unteren
Anlenkpunkt kann eine Rotationsbewegung des Ventilelementes 6
um die Rotationsachse 5 umgesetzt werden.
Eine solche Betätigung des Gabelelementes 19 kann
beispielsweise über einen Linearantrieb erfolgen.
Durch die Betätigung und somit die Rotation des Ventilelementes 6 um die Rotationsachse 5 kann das Ventilelement 6 zwischen einer Öffnungsstellung 18 und einer
Schließstellung 17 rotiert werden.
Das Ventilelement 6 ist gegenüber dem Ventilgehäuse 4 mittels
der Dichtelemente 15 abgedichtet.
Durch die schwimmende Lagerung wird dem Ventilelement 6 entlang der Rotationsachse 5 eine gewisse freie Beweglichkeit gestattet, sodass sich das Ventilelement 6 mit der
Durchführöffnung 7 gegenüber dem Fluidkanal 3 ausrichten kann.
Durch diese axiale Beweglichkeit des Ventilelementes 6 gegenüber dem Ventilgehäuse 4 kann durch die Strömung des Fluids durch das Ventilelement 6 das Ventilelement dermaßen ausgerichtet werden, dass an einer Eintrittsstelle 12 des Fluidkanals 3 in die Durchführöffnung 7 sowie an der Austrittsstelle 13 der Durchführöffnung 7 in den Fluidkanal 3 der Fluidkanal 3 mit der Durchführöffnung 7 £luchtet.
Durch dieses Fluchten werden somit Kanten, Stufen oder andere störende Einflüsse auf die Strömung des Fluids durch die Verschlussdüse 1 verhindert und eine optimale Strömung umgesetzt, ohne dass sich turbulente Strömungen bilden, welche zu einer übermäßigen Erwärmung des Ventilgehäuses 4 oder
Ablagerungen im Fluidkanal 3 führen. Zur Reduktion der Baugröße ist es in diesem
Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass die Durchführöffnung 7 in
einer Ebene orthogonal zu ihrer Längserstreckung (wie in Fig.
2 dargestellt) entlang der Rotationsachse 5 eine größere
Abmessung 8 als senkrecht dazu aufweist.
Anders ausgedrückt weist die Durchführöffnung 7 eine flache
Querschnittsform auf.
In diesem speziellen Ausführungsbeispiel ist dabei die Durchführöffnung 7 mit einer Abmessung 8 (siehe Fig. 2) parallel zur Rotationsachse 5 größer einer Höhenabmessung 9
orthogonal dazu ausgebildet.
Es kann erkannt werden, dass durch diese Ausgestaltung der Durchführöffnung 7 ein möglichst großer Strömungsquerschnitt bereitgestellt wird, welcher dennoch die Stabilität und den Querschnitt des Ventilelementes 6 (bei dennoch verhältnismäßig kleinem Durchmesser 10 des Ventilelements 6) wenig
beeinflusst.
In diesem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 4 ist dabei die Abmessung 8 zur Höhenabmessung 9 in einem Verhältnis von
2 : 1 umgesetzt.
Die Abmessung 8 der Durchführöffnung 7 ist im Wesentlichen
gleich groß dem Durchmesser 10 des Ventilelements 6 umgesetzt.
Um jedoch die Verschlussdüse 1 an einem Formwerkzeug der Formgebungsmaschine 2 und/oder an einer Einspritzeinheit der Formgebungsmaschine 2 problemlos anbinden zu können, geht der Fluidkanal 3 vor der Eintrittsstelle 12 und nach der
Austrittsstelle 12 in einen Kreisquerschnitt über.
Dieser Übergang sowie der Kreisquerschnitt der Verschlussdüse 1l ist Jedoch dermaßen ausgebildet, dass die Querschnittsfläche des Fluidkanals 3 und der Durchführöffnung 7 entlang ihrer
Längserstreckung durch die Verschlussdüse 1 in der Größe
konstant ist, sodass es bei einer Strömung des Fluids durch die Verschlussdüse 1 zu keiner Querschnittsverjüngung oder -erweiterung kommt, womit auch keine Druckvariationen oder Strömungsgeschwindigkeitsveränderungen während des Durchtritts
des Fluids durch die Verschlussdüse 1 auftreten.
Im speziellen Ausführungsbeispiel der Verschlussdüse 1 ist die Durchführöffnung 7 als Langloch im als Bolzen ausgebildeten
Ventilelements 6 umgesetzt.
Die in Fig. 5 beispielhaft dargestellte Formgebungsmaschine 2 ist eine Spritzgießmaschine und weist eine Einspritzeinheit 22 und eine Schließeinheit 23 auf, welche gemeinsam auf einem Maschinenrahmen 24 angeordnet sind. Der Maschinenrahmen 24
könnte alternativ auch mehrteilig ausgebildet sein.
Die Schließeinheit 23 weist eine feststehende Formaufspannplatte 25, eine bewegbare Formaufspannplatte 26
und eine Stirnplatte 27 auf.
Die bewegbare Formaufspannplatte 26 ist über einen symbolisch dargestellten Kniehebelmechanismus 28 relativ zum
Maschinenrahmen 24 bewegbar.
An der festen Formaufspannplatte 25 und der beweglichen Formaufspannplatte 26 können Formhälften eines Formwerkzeugs
29 aufgespannt oder montiert werden (gestrichelt dargestellt).
Die feste Formaufspannplatte 25, die bewegliche Formaufspannplatte 26 und die Stirnplatte 27 sind zueinander
durch die Holme 30 gelagert und geführt.
Das in Fig. 5 geschlossen dargestellte Formwerkzeug 29 weist
wenigstens eine Kavität auf. Zur Kavität führt ein
Einspritzkanal, über welchen eine plastifizierte Masse des
Plastifizieraggregates 31 (beispielsweise über eine aus den vorhergehenden Figuren bekannte Verschlussdüse 1) zugeführt
werden kann.
Die Einspritzeinheit 22 dieses Ausführungsbeispiels weist einen Massezylinder 32 und eine im Massezylinder 32 angeordnete Einspritzschnecke auf. Diese Einspritzschnecke ist um ihre Längsachse drehbar sowie entlang der Längsachse axial
in Förderrichtung bewegbar.
Diese Bewegungen werden über eine schematisch dargestellte Antriebseinheit 33 angetrieben. Bevorzugt umfasst diese Antriebseinheit 33 einen Drehantrieb für die Drehbewegung und
einen linearen Antrieb für die axiale Einspritzbewegung.
Fig. 5 zeigt eine Formgebungsmaschine 2 mit einer Einspritzeinheit 22, wobei die in diesem Ausführungsbeispiel gezeigte Einspritzeinheit 22 eine Einspritzschnecke aufweist, welche auch zur Plastifizierung eines zu plastifizierenden
Materials genutzt wird.
Das Plastifizieraggregat 31 (und somit die Einspritzeinheit 22) steht mit einer Steuer- oder Regeleinheit 34 in signaltechnischer Verbindung. Von der Steuer- oder Regeleinheit 34 werden Steuerbefehle beispielweise an das Plastifizieraggregat 31 und/oder die Antriebseinheit 33
ausgegeben. Die Steuer- oder Regeleinheit 34 kann mit einer Bedieneinheit
und/oder einer Anzeigevorrichtung 35 verbunden sein oder
integraler Bestandteil einer solchen Bedieneinheit sein.
Bezugszeichenliste:
1 Verschlussdüse
2 Formgebungsmaschine 3 Fluidkanal
4 Ventilgehäuse
5 Rotationsachse
6 Ventilelement
7 Durchführöffnung
8 Abmessung
9 Höhenabmessung
10 Durchmesser des Ventilelements 11 Ausnehmung
12 Eintrittsstelle
13 Austrittsstelle
14 Tellerfeder
15 Dichtelement
16 Betätigungselement
17 Schließstellung
18 Öffnungsstellung
19 Gabelelement
20 Stift
21 Lagerelement
22 Einspritzeinheit
23 Schließeinheit
24 Maschinenrahmen
25 feste Formaufspannplatte 26 bewegliche Formaufspannplatte 27 Stirnplatte
28 Kniehebelmechanismus
29 Formwerkzeug
30 Holm
31 Plastifizieraggregat
32 Massezylinder
33 Antriebseinheit
34 Steuer- oder Regeleinheit
35 Bedieneinheit und/oder Anzeigevorrichtung
Innsbruck, am 13. März 2024
Patentansprüche:
1. Verschlussdüse für eine Formgebungsmaschine (2), umfassend
- ein wenigstens einen Fluidkanal (3) aufweisendes Ventilgehäuse (4), wobei der wenigstens eine Fluidkanal (3) dazu ausgebildet ist, ein - vorzugsweise flüssiges und/oder plastisches - Fluid zu führen, und
- ein rotatorisch um eine Rotationsachse (5) gegenüber dem Ventilgehäuse (4) gelagertes Ventilelement (6), welches Ventilelement (6) wenigstens eine Durchführöffnung (7) zum Durchführen des Fluids aufweist und dazu ausgebildet ist, durch Ausführen einer Rotationsbewegung einen Strömungsquerschnitt zwischen dem wenigstens einen Fluidkanal (3) und der wenigstens einen Durchführöffnung (7) zu variieren und somit einen Durchfluss des Fluids zu beeinflussen,
dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine
Durchführöffnung (7) in einer Ebene orthogonal zu ihrer
Längserstreckung durch das Ventilelement (6) einen
Querschnitt aufweist, welcher entlang der Rotationsachse
(5) des Ventilelements (6) eine größere Abmessung (8) als
senkrecht dazu aufweist.
2. Verschlussdüse nach Anspruch 1, wobei die wenigstens eine Durchführöffnung (7) im Querschnitt in der Ebene orthogonal zur Längserstreckung der wenigstens einen Durchführöffnung
(7) als Langloch ausgebildet ist.
3. Verschlussdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abmessung (8) der wenigstens einen Durchführöffnung (7) im Querschnitt in der Ebene orthogonal zur Längserstreckung der wenigstens einen Durchführöffnung
(7) entlang der Rotationsachse (5) zu einer Höhenabmessung
(9) senkrecht dazu mindestens in einem Verhältnis von
1,5 : 1, vorzugsweise in einem Verhältnis 2 : 1, steht.
Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abmessung (8) der wenigstens einen Durchführöffnung (7) entlang der Rotationsachse (5) im Querschnitt in der Ebene orthogonal zur Längserstreckung der wenigstens einen Durchführöffnung (7) mit ihrer Größe in einem Bericht von plus/minus 20%, vorzugsweise plus/minus 10%, besonders bevorzugt plus/minus 5%, eines Durchmessers (10) des Ventilelementes (6) im Bereich der
wenigstens einen Durchführöffnung (7) Liegt.
Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Ventilelement (6) als Bolzen ausgebildet ist und/oder genau eine Durchführöffnung (7)
aufweist.
Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der wenigstens eine Fluidkanal (3) des Ventilgehäuses (4) in einer Flussrichtung des Fluids durch eine Ausnehmung (11) durchsetzt wird, welche Ausnehmung
(11) das Ventilelement (6) aufnimmt.
Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden
Ansprüche, wobei der wenigstens eine Fluidkanal (3) des
Ventilgehäuses (4) in Flussrichtung des Fluids
- an einer Eintrittsstelle (12) des wenigstens einen Fluidkanals (3) in die wenigstens eine Durchführöffnung (7) des Ventilelements (6), und/oder
- an einer Austrittstelle (13) der wenigstens einen Durchführöffnung (7) des Ventilelements (6) in den wenigstens einen Fluidkanal (3)
dieselbe Querschnittsform wie die wenigstens eine
Durchführöffnung (7) aufweist.
11.
12.
13.
3 095674 28/eh
Verschlussdüse nach Anspruch 7, wobei der wenigstens eine Fluidkanal (3) vor der Eintrittsstelle (12) in die wenigstens eine Durchführöffnung (7) und/oder nach der Austrittsstelle (13) aus der wenigstens einen Durchführöffnung (7), vorzugsweise kontinuierlich, in einen
Kreisquerschnitt entlang seiner Längserstreckung übergeht.
Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der wenigstens eine Fluidkanal (3) und/oder die wenigstens eine Durchführöffnung (7) entlang seiner/ihrer Längserstreckung eine, vorzugsweise und
dieselbe, Größe einer Querschnittsfläche aufweisen.
Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Ventilelement (6) entlang der Rotationsachse (5) schwimmend im Ventilgehäuse (4) gelagert
ist.
Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Ventilelement (6) im Ventilgehäuse (4) in einer das Ventilgehäuse (6) durchsetzenden Ausnehmung
(11), vorzugsweise Bohrung, angeordnet ist.
Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Ventilelement (6) gegenüber dem Ventilgehäuse (4) mittels wenigstens einem Federelement, vorzugsweise wenigstens einer Tellerfeder (14), vorgespannt
ist.
Verschlussdüse nach Anspruch 11 und 12, wobei das Ventilelement (6) an beiden Enden der das Ventilgehäuse (4) durchsetzenden Ausnehmung (11) mittels wenigstens eines Federelements, vorzugsweise wenigstens einer Tellerfeder
(14), vorgespannt ist.
14. Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Ventilelement (6) gegenüber dem Ventilgehäuse (4) mittels wenigstens einem Dichtelement (15), vorzugsweise wenigstens einem Dichtring, abgedichtet
ist.
15. Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Ventilelement (6) rotatorisch bewegungsschlüssig mit einem Betätigungselement (16) verbunden ist, welches Betätigungselement (16) dazu ausgebildet ist, das Ventilelement (6) über eine Rotationsbewegung zwischen einer Schließstellung (17) und
einer Öffnungsstellung (18) zu rotieren.
16. Verschlussdüse nach Anspruch 11 und 15, wobei das Betätigungselement (16) als Gabelelement (19) ausgebildet ist, welches beidseitig mit dem das Ventilgehäuse (4) durchsetzenden Ventilelement (6) rotatorisch
bewegungsschlüssig verbunden ist.
17. Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Ventilelement (6) gegenüber dem Ventilgehäuse (4) und/oder gegenüber einem Lagerelement (21) des Ventilgehäuses (4) entlang der Rotationsachse (5) mit einem Spiel von 0,01 mm bis 5 mm, vorzugsweise 0,03 mm bis 2,5 mm, besonders bevorzugt 0,05 mm bis 1 mm, gelagert
ist.
18. Formgebungsmaschine und/oder Einspritzeinheit für eine Formgebungsmaschine (2), mit einer Verschlussdüse (1) nach
wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche.
Innsbruck, am 13. März 2024
Claims (1)
- Geänderte Patentansprüche:1. Verschlussdüse für eine Formgebungsmaschine (2), umfassend - ein wenigstens einen Fluidkanal (3) aufweisendes Ventilgehäuse (4), wobei der wenigstens eine Fluidkanal (3) dazu ausgebildet ist, ein - vorzugsweise flüssiges und/oder plastisches - Fluid zu führen, und - ein rotatorisch um eine Rotationsachse (5) gegenüber dem Ventilgehäuse (4) gelagertes Ventilelement (6), welches Ventilelement (6) wenigstens eine Durchführöffnung (7) zum Durchführen des Fluids aufweist und dazu ausgebildet ist, durch Ausführen einer Rotationsbewegung einen Strömungsquerschnitt zwischen dem wenigstens einen Fluidkanal (3) und der wenigstens einen Durchführöffnung (7) zu variieren und somit einen Durchfluss des Fluids zu beeinflussen, wobei die wenigstens eine Durchführöffnung (7) in einer Ebene orthogonal zu ihrer Längserstreckung durch das Ventilelement (6) einen Querschnitt aufweist, welcher entlang der Rotationsachse (5) des Ventilelements (6) eine größere Abmessung (8) als senkrecht dazu aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Fluidkanal (3) und die wenigstens eine Durchführöffnung (7) entlang ihrer Längserstreckung dieselbe Größe einer Querschnittsflächeaufweisen.2. Verschlussdüse nach Anspruch 1, wobei die wenigstens eine Durchführöffnung (7) im Querschnitt in der Ebene orthogonal zur Längserstreckung der wenigstens einen Durchführöffnung(7) als Langloch ausgebildet ist.3. Verschlussdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abmessung (8) der wenigstens einenDurchführöffnung (7) im Querschnitt in der Ebene orthogonal28/31 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHEzur Längserstreckung der wenigstens einen Durchführöffnung (7) entlang der Rotationsachse (5) zu einer Höhenabmessung (9) senkrecht dazu mindestens in einem Verhältnis von1,5 : 1, vorzugsweise in einem Verhältnis 2 : 1, steht.Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abmessung (8) der wenigstens einen Durchführöffnung (7) entlang der Rotationsachse (5) im Querschnitt in der Ebene orthogonal zur Längserstreckung der wenigstens einen Durchführöffnung (7) mit ihrer Größe in einem Bericht von plus/minus 20%, vorzugsweise plus/minus 10%, besonders bevorzugt plus/minus 5%, eines Durchmessers (10) des Ventilelementes (6) im Bereich der wenigstens einenDurchführöffnung (7) Liegt.Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Ventilelement (6) als Bolzen ausgebildet ist und/oder genau eine Durchführöffnung (7)aufweist.Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der wenigstens eine Fluidkanal (3) des Ventilgehäuses (4) in einer Flussrichtung des Fluids durch eine Ausnehmung (11) durchsetzt wird, welche Ausnehmung (11)das Ventilelement (6) aufnimmt.Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehendenAnsprüche, wobei der wenigstens eine Fluidkanal (3) desVentilgehäuses (4) in Flussrichtung des Fluids- an einer Eintrittsstelle (12) des wenigstens einen Fluidkanals (3) in die wenigstens eine Durchführöffnung(7) des Ventilelements (6), und/oder29/31 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE11.12.3 095674 28/eh- an einer Austrittstelle (13) der wenigstens einen Durchführöffnung (7) des Ventilelements (6) in den wenigstens einen Fluidkanal (3)dieselbe Querschnittsform wie die wenigstens eineDurchführöffnung (7) aufweist.Verschlussdüse nach Anspruch 7, wobei der wenigstens eine Fluidkanal (3) vor der Eintrittsstelle (12) in die wenigstens eine Durchführöffnung (7) und/oder nach der Austrittsstelle (13) aus der wenigstens einen Durchführöffnung (7), vorzugsweise kontinuierlich, in einenKreisquerschnitt entlang seiner Längserstreckung übergeht.Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Ventilelement (6) entlang der Rotationsachse (5) schwimmend im Ventilgehäuse (4) gelagertist.Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Ventilelement (6) im Ventilgehäuse (4) in einer das Ventilgehäuse (6) durchsetzenden Ausnehmung(11), vorzugsweise Bohrung, angeordnet ist.Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Ventilelement (6) gegenüber dem Ventilgehäuse (4) mittels wenigstens einem Federelement, vorzugsweise wenigstens einer Tellerfeder (14), vorgespanntist.Verschlussdüse nach Anspruch 10 und 11, wobei das Ventilelement (6) an beiden Enden der das Ventilgehäuse (4) durchsetzenden Ausnehmung (11) mittels wenigstens eines Federelements, vorzugsweise wenigstens einer Tellerfeder(14), vorgespannt ist.30/31 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE13. Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Ventilelement (6) gegenüber dem Ventilgehäuse (4) mittels wenigstens einem Dichtelement (15), vorzugsweise wenigstens einem Dichtring, abgedichtetist.14. Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Ventilelement (6) rotatorisch bewegungsschlüssig mit einem Betätigungselement (16) verbunden ist, welches Betätigungselement (16) dazu ausgebildet ist, das Ventilelement (6) über eine Rotationsbewegung zwischen einer Schließstellung (17) undeiner Öffnungsstellung (18) zu rotieren.15. Verschlussdüse nach Anspruch 10 und 14, wobei das Betätigungselement (16) als Gabelelement (19) ausgebildet ist, welches beidseitig mit dem das Ventilgehäuse (4) durchsetzenden Ventilelement (6) rotatorischbewegungsschlüssig verbunden ist.16. Verschlussdüse nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Ventilelement (6) gegenüber dem Ventilgehäuse (4) und/oder gegenüber einem Lagerelement (21) des Ventilgehäuses (4) entlang der Rotationsachse (5) mit einem Spiel von 0,01 mm bis 5 mm, vorzugsweise 0,03 mm bis2,5 mm, besonders bevorzugt 0,05 mm bis 1 mm, gelagert ist. 17. Formgebungsmaschine und/oder Einspritzeinheit für eineFormgebungsmaschine (2), mit einer Verschlussdüse (1) nachwenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche.Innsbruck, am 19. Dezember 202431/31 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50214/2024A AT528066B1 (de) | 2024-03-13 | 2024-03-13 | Verschlussdüse für eine Formgebungsmaschine |
| DE102025108668.0A DE102025108668A1 (de) | 2024-03-13 | 2025-03-07 | Verschlussdüse für eine Formgebungsmaschine |
| US19/075,073 US20250289171A1 (en) | 2024-03-13 | 2025-03-10 | Closure nozzle for a forming machine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50214/2024A AT528066B1 (de) | 2024-03-13 | 2024-03-13 | Verschlussdüse für eine Formgebungsmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT528066A1 true AT528066A1 (de) | 2025-09-15 |
| AT528066B1 AT528066B1 (de) | 2025-12-15 |
Family
ID=96879981
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA50214/2024A AT528066B1 (de) | 2024-03-13 | 2024-03-13 | Verschlussdüse für eine Formgebungsmaschine |
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| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US20250289171A1 (de) |
| AT (1) | AT528066B1 (de) |
| DE (1) | DE102025108668A1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2006088549A (ja) * | 2004-09-24 | 2006-04-06 | Fuiisa Kk | 多点ゲート射出成形における流量調節弁 |
| EP3381643A1 (de) * | 2017-03-31 | 2018-10-03 | Sumitomo Heavy Industries, Ltd. | Einspritzeinheit und richtungsschaltventil |
| US20200398469A1 (en) * | 2019-06-21 | 2020-12-24 | Seiko Epson Corporation | Flow rate adjusting device, three-dimensional shaping device, and injection molding device |
-
2024
- 2024-03-13 AT ATA50214/2024A patent/AT528066B1/de active
-
2025
- 2025-03-07 DE DE102025108668.0A patent/DE102025108668A1/de active Pending
- 2025-03-10 US US19/075,073 patent/US20250289171A1/en active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2006088549A (ja) * | 2004-09-24 | 2006-04-06 | Fuiisa Kk | 多点ゲート射出成形における流量調節弁 |
| EP3381643A1 (de) * | 2017-03-31 | 2018-10-03 | Sumitomo Heavy Industries, Ltd. | Einspritzeinheit und richtungsschaltventil |
| US20200398469A1 (en) * | 2019-06-21 | 2020-12-24 | Seiko Epson Corporation | Flow rate adjusting device, three-dimensional shaping device, and injection molding device |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT528066B1 (de) | 2025-12-15 |
| DE102025108668A1 (de) | 2025-09-18 |
| US20250289171A1 (en) | 2025-09-18 |
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