AT528106A4 - Montagevorrichtung für wand- oder deckenleuchten - Google Patents
Montagevorrichtung für wand- oder deckenleuchtenInfo
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- F21V21/00—Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Montagevorrichtung (1) für Wand- oder Deckenleuchten (30), mit einer ebenen Montageplatte (2), welche mehrere Öffnungen (17, 19, 20, 22) aufweist. Um sichere, einfache, rasche und dauerhafte Montage von Wand- oder Deckenleuchten zu ermöglichen ist vorgesehen, dass die Montageplatte (2) aus einem Faser-Kunstsoff-Verbund (3), bestehend aus Verstärkungsfasern (5) und einer Kunststoffmatrix (4), gebildet ist, und dass die Montageplatte (2) zumindest drei verschiedene Montagezonen (11, 12, 13) aufweist, wobei eine erste Montagezone (11) im Bereich eines ringförmigen Randbereiches (14) der Montageplatte (2), eine zweite Montagezone (12) im Bereich einer Mitte (15) der Montageplatte (2) und eine dritte Montagezone (13) in einem Zwischenbereich (16) zwischen der ersten Montagezone (11) und der zweiten Montagezone (12) angeordnet ist, wobei die Montageplatte (2) im Bereich der ersten Montagezone (11) mehrere erste Öffnungen (17), im Bereich der zweiten Montagezone (12) eine mittige zweite Öffnung (19) und im Bereich der dritten Montagezone (13) mehrere dritte Öffnungen (20) aufweist, wobei zumindest eine dritte Öffnung (20) einen radialen Schlitz (21) aufweist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Montagevorrichtung für Wand- oder Deckenleuchten, mit einer - insbesondere eine drehsymmetrische Kontur in Bezug auf eine Drehachse aufweisenden, vorzugsweise kreisscheibenförmigen - ebenen Montageplatte, welche
mehrere Öffnungen aufweist.
Montagevorrichtungen für Wand- oder Deckenleuchten dienen dazu eine stabile Befestigung einer Wand- oder Deckenleuchte an der Decke eines Raumes zu gewährleisten. Die Montagevorrichtung stellt dabei ein Zwischenelement zwischen der baulichen Decke des Raumes und der Wand- oder Deckenleuchte dar. Bekannte Montagevorrichtungen weisen dabei eine ebene Montageplatte auf, welche über Befestigungsschrauben direkt oder indirekt an der Decke befestigt wird. Die Wandoder Deckenleuchte kann über Montageschrauben mit der Montageplatte lösbar
verbunden werden.
Aus der US 2,906,488 A1 ist eine Montagevorrichtung für Deckenleuchten mit einer Montageplatte bekannt, welche als Langbohrungen ausgebildete erste Öffnungen zur Verbindung mit einer Deckeneinbaudose aufweist. In der Mitte der kreisförmigen Montageplatte ist ein kreuzförmiger Schlitz zur Aufnahme eines Tförmigen Befestigungshakens aus Metall vorgesehen, an welchem eine
Deckenleuchte aufgehängt werden kann.
Aus der NL 1025015 A1 ist eine Montagevorrichtung für Deckenleuchten mit einer Montageplatte aus Metall bekannt, welche erste Öffnungen zur Aufnahme von Befestigungsschrauben und zweite Öffnungen zur Aufnahme von Montageschrauben aufweist. Über die Befestigungsschrauben kann die Montageplatte mit einer in die Gebäudedecke eingebetteten Deckeneinbaudose verbunden werden. Mit den Montageschrauben wird ein Verbindungsteil an der Montageplatte befestigt. Die
Deckenleuchte wird mit dem Verbindungsteil verbunden.
Montageplatten aus Metall sind mechanisch stabil und robust, sind aber durch die elektrische Leitfähigkeit sicherheitstechnisch problematisch, und erfordern zusätzliche Aufmerksamkeit und Vorkehrungen bei Kabeldurchführungen mit scharfen Kanten, um Kurzschlüsse zu vermeiden. Außerdem benötigt man zur Befestigung von Schrauben an einer metallischen Montageplatte Gegenstücke zu
den Schrauben wie zum Beispiel Muttern.
Weiters ist es auch bekannt, Montageplatten aus Kunststoff, beispielsweise aus Polymeren, zu fertigen. Diese sind im Allgemeinen aber wenig alterungsbeständig und neigen durch stetige Versprödung zu spontanen Brüchen bei mechanischer
Belastung.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine sichere, einfache, rasche und dauerhafte
Montage von Wand- oder Deckenleuchten zu ermöglichen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die Montageplatte aus FaserKunstsoff-Verbund, bestehend aus Verstärkungsfasern und einer Kunststoffmatrix, gebildet ist.
Ein Faser-Kunststoff-Verbund (faserverstärkter Kunststoff, Faserverbundkunststoff) ist ein aus Verstärkungsfasern und einer Kunststoffmatrix bestehender Werkstoff. Die Matrix umgibt die Fasern, die durch adhäsive Wechselwirkungen an die Matrix gebunden sind. Durch die Verwendung von Faserwerkstoffen haben FaserKunststoff-Verbunde ein richtungsabhängiges Elastizitätsverhalten. FaserKunststoff-Verbunde weisen hohe spezifische Steifigkeiten und Festigkeiten bei
geringem Gewicht auf.
In einer Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass die Kunststoffmatrix aus einer duroplastischen Matrix, vorzugsweise aus Epoxidharz, besteht. Vorzugsweise sind dabei die Verstärkungsfasern anorganisch ausgebildet und vorzugsweise durch Glasfaser, insbesondere durch ein Glasfilamentgewebe gebildet. Dieser auch als glasfaserverstärkte Kunststoff bezeichnete FaserKunststoff-Verbund zeichnet sich durch eine gute Alterungsbeständigkeit aus. Ein großer Vorteil der Glasfasern, im Verbund mit einer Kunststoffmatrix, liegt in der relativ hohen Bruchdehnung. Weiters zeigt der glasfaserverstärkte Kunststoff bei Einsatz einer geeigneten Matrix ein ausgezeichnetes Korrosionsverhalten. Bei Verwendung eines entsprechenden Matrixsystems hat glasfaserverstärkter
Kunststoff eine gute elektrische Isolationswirkung.
Dadurch können mit Montageplatten aus glasfaserverstärktem Kunststoff hohe Sicherheitsansprüche viel besser erfüllt werden als mit Montageplatten aus Metall, bei vergleichbaren Festigkeitseigenschaften. Außerdem lassen sich Montageschrauben oder Lusterhaken - ohne zusätzliche Gegenstücke wie zum
Beispiel Muttern - direkt in dem Material der Montageplatte verankern. Die
Montageschrauben oder Lusterhaken „beißen“ sich regelrecht in der aus dem FaserKunststoff-Verbund bestehenden Montageplatte fest und ermöglichen eine dauerhafte und sichere Befestigung.
Alternativ zu anorganischen Verstärkungsfasern können auch beispielsweise organische Verstärkungsfasern - vorzugsweise elektrisch nichtleitende organische
Verstärkungsfasern - eingesetzt werden.
Eine erfindungsgemäße Ausführung sieht vor, dass die Montageplatte zumindest drei verschiedene Montagezonen aufweist, wobei eine erste Montagezone in einem ringförmigen Randbereich der Montageplatte, eine zweite Montagezone im Bereich der Mitte der Montageplatte und eine dritte Montagezone in einem ringförmigen
Zwischenbereich zwischen der ersten und der zweiten Montagezone angeordnet ist.
Die erste Montagezone dient im Allgemeinen zur Befestigung der Montageplatte an der Gebäudedecke, beispielsweise zur Befestigung der Montageplatte an einer in die Gebäudedecke eingebetteten Deckeneinbaudose. Die zweite Montagezone und die dritte Montagezone dienen im Allgemeinen als alternative Befestigungsmöglichkeiten für eine Wand- oder Deckenleuchte an der Montageplatte der Montagevorrichtung. Es ist aber auch möglich die dritte Montagezone sowohl zur Befestigung der Montageplatte an der Gebäudedecke als auch zur Befestigung der Wand- oder Deckenleuchte an der Montageplatte zu
verwenden.
Gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung weist die Montageplatte im Bereich der ersten Montagezone mehrere - vorzugsweise kreisrunde - erste Öffnungen mit einem definierten ersten Durchmesser auf. Bei kreisrunden ersten Öffnungen ist der erste Durchmesser durch den Kreisdurchmesser gebildet. Im Falle von nichtkreisrunden ersten Öffnungen ist der erste Durchmesser durch die kleinste lichte Weite definiert.
Um eine hohe Flexibilität bei der Befestigung der Montageplatte an der Gebäudedecke zu ermöglichen ist es vorteilhaft, wenn mehrere erste Öffnungen vorzugsweise zwei oder drei erste Öffnungen - zu Öffnungsansammlungen entlang eines Kreisringsegmentes im ringförmigen Randbereich kumuliert sind, wobei besonders vorzugsweise mehrere - vorzugsweise vier - Öffnungsansammlungen
gleichmäßig verteilt entlang des ringförmigen Randbereiches um die Drehachse der
Montageplatte angeordnet sind. Jede Öffnungsansammlung weist beispielsweise drei in Umfangsrichtung nebeneinander angeordnete erste Öffnungen auf. Beispielsweise sind vier Öffnungsansammlungen von jeweils drei ersten Öffnungen entlang dem Umfang in dem ringförmigen Randbereich verteilt, wobei die Öffnungsansammlungen jeweils in Winkelabständen von etwa 90°
aufeinanderfolgend angeordnet sind.
Eine Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, dass die Montageplatte im Bereich der zweiten Montagezone eine - vorzugsweise kreisrunde - mittige zweite Öffnung aufweist, welche besonders vorzugsweise als Bohrung ausgebildet ist. Vorzugsweise weist die zweite Öffnung einen zweiten Durchmesser auf, welche dem ersten Durchmesser entspricht. Die zweite Öffnung ist ausgebildet, um beispielsweise einen Lusterhaken aufzunehmen, auf welchem zum Beispiel eine als
Kronleuchter ausgebildete Wand- oder Deckenleuchte aufgehängt werden kann.
Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung weist die Montageplatte im Bereich der dritten Montagezone mehrere dritte Öffnungen auf, wobei vorzugsweise die dritten Öffnungen jeweils eine geschlossene Umfangslinie aufweisen. Dies ermöglicht es, Wand- oder Deckenleuchten alternativ zum Lusterhaken direkt über einen Montagebalken, einen Montagesteg oder einen Montagebügel mit Montageschrauben an der Montageplatte zu befestigen wobei auch hier die Montageschrauben wiederum selbstverankernd in die Montageplatte
eingebracht werden.
In einer Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, dass mehrere dritte Öffnungen vorzugsweise drei dritte Öffnungen - in einer Gruppe entlang eines Kreisringsegmentes des Zwischenbereiches angeordnet sind, wobei besonders vorzugsweise mehrere - vorzugsweise zwei diametral in Bezug auf die Drehachse der Montageplatte gegenüberliegend angeordnete - Gruppen gleichmäßig verteilt entlang des ringförmigen Zwischenbereichs um die Drehachse angeordnet sind. Vorzugsweise sind dabei jeweils zwei dritte Öffnungen diametral in Bezug auf eine Drehachse der Montageplatte angeordnet und bilden ein Öffnungspaar an dritten Öffnungen. Beispielsweise sind drei Öffnungspaare vorgesehen. Günstigerweise sind die dritten Öffnungen durch radiale Schlitze mit einer definierten Länge und einer definierten Breite gebildet, wobei beispielsweise die Länge der radialen Schlitze
mindestens dem fünffachen, vorzugsweise mindestens dem zehnfachen der Breite
entspricht. Dabei kann in einer Ausführungsvariante vorgesehen sein, dass zumindest eine dritte Öffnung im Bereich eines inneren Endes des radialen Schlitzes eine zum Schlitz hin offene Endbohrung aufweist, deren dritter Durchmesser beispielsweise mindestens der doppelten Breite des Schlitze entspricht. Die Endbohrungen erleichtern die Herstellung der radialen Schlitze und können beispielsweise als Anfangs- und Endpunkte beim Schneiden der Schlitze, etwa beim Wasserstrahlschneiden, dienen.
Die Breite zumindest eines radialen Schlitzes kann beispielsweise dem ersten Durchmesser entsprechen oder kleiner sein. Vorzugsweise ist die Breite zumindest
eines radialen Schlitzes kleiner als der halbe erste Durchmesser.
Dadurch ergibt sich eine hohe Anzahl an Variationsmöglichkeiten bei der Montage.
In weiterer Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Montageplatte im Bereich der dritten Montagezone zumindest eine Kabeldurchlassöffnung vorzugsweise mit einem geschlossenen Umfang - aufweist, wobei vorzugsweise die Kabeldurchlassöffnung mittig zwischen zwei dritten Öffnungen angeordnet ist. Die Kabeldurchlassöffnung kann beispielsweise einen dritten Durchmesser aufweisen, welcher mindestens dem Dreifachen des ersten Durchmessers entspricht.
Eine erfindungsgemäße Ausführung sieht vor, dass die Montageplatte spiegelsymmetrisch in Bezug auf eine erste Symmetrieebene ausgebildet ist, wobei vorzugsweise die zweite Öffnung und die Kabeldurchlassöffnung in der ersten Symmetrieebene angeordnet sind. Zumindest eine erste Öffnung - vorzugsweise zwei erste Öffnungen - kann/können in der ersten Symmetrieebene angeordnet sein. Vorzugsweise sind die ersten Öffnungen und/oder die dritten Öffnungen spiegelsymmetrisch in Bezug auf die erste Symmetrieebene angeordnet.
In weiterer Ausführung der Erfindung sind die ersten Öffnungen und/oder die dritten Öffnungen spiegelsymmetrisch in Bezug auf eine normal auf die erste
Symmetrieebene ausgebildete zweite Symmetrieebene angeordnet.
Derartige symmetrische Anordnungen wirken sich vorteilhaft auf den fertigungs-
und Montageaufwand aus.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der in den folgenden Figuren gezeigten nicht einschränkenden Ausführungsvarianten näher erläutert. Darin zeigen
schematisch:
Fig. 1 eine Montageplatte einer erfindungsgemäßen Montagevorrichtung in einer
axonometrischen Darstellung,
Fig. 2 die Montageplatte in einer Vorderansicht,
Fig. 3 eine Montageplatte in einer Draufsicht,
Fig. 4 ein erstes Anwendungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Montagevorrichtung,
Fig. 5 ein zweites Anwendungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Montagevorrichtung und
Fig. 6 einen Faser-Kunststoff-Verbund einer Montageplatte.
Die erfindungsgemäße Montagevorrichtung 1 weist eine kreisscheibenförmige ebene Montageplatte 2 mit mehreren Öffnungen 17, 19, 20, 22 auf, welche zum Teil mit unterschiedlichen Querschnitten und Größen ausgeführt sind.
Die Montageplatte 2 besteht aus einem Faser-Kunstsoff-Verbund 3 mit in eine Kunststoffmatrix 4 eingebeteten Verstärkungsfasern 5. Die Kunststoffmatrix 4 wird beispielsweise durch eine duroplastische Matrix, günstigerweise aus Epoxidharz, gebildet. Die Verstärkungsfasern 5 sind beispielsweise anorganischer Natur und
bestehen günstigerweise aus Glasfaser, insbesondere einem Glasfilamentgewebe 6 (Fig. 6).
Durch die Montageplatte 2 aus einem Faser-Kunststoff-Verbund 3, insbesondere aus glasfaserverstärktem Kunststoff, kann eine sichere und dauerhafte Montage von Wand- oder Deckenleuchten 30 gewährleistet werden.
Die Montageplatte 2 weist zumindest drei verschiedene Montagezonen 11, 12, 13 auf. Eine erste Montagezone 11 ist im Bereich eines ringförmigen Randbereiches 14
der Montageplatte 2 angeordnet. Eine zweite Montagezone 12 ist im Bereich der
Mitte 15, also im Bereich einer Drehachse 2a der Montageplatte 2 vorgesehen. Eine dritte Montagezone 13 ist in einem ringförmigen Zwischenbereich 16 zwischen der ersten Montagezone 11 und der zweiten Montagezone 12 angeordnet.
Die erste Montagezone 11 dient zur Befestigung der Montageplatte 2 an einer Gebäudedecke 32, beispielsweise zur Befestigung der Montageplatte 2 an einer in die Gebäudedecke 32 eingebetteten Deckeneinbaudose 33. Die zweite Montagezone 12 und die dritte Montagezone 13 dienen im Allgemeinen als alternative Befestigungsmöglichkeiten für eine Wand- oder Deckenleuchte 30 an der Montageplatte 2 der Montagevorrichtung 1 (Fig. 4, 5).
Die Montageplatte 2 weist einen Durchmesser D und eine Dicke d auf (Fig. 2). In einem konkreten Ausführungsbeispiel beträgt der Durchmesser D=71 mm und die Dicke d=2 mm. In anderen Ausführungsbeispielen weist die Montageplatte 2 eine
Dicke d von 1,5 mm oder 3 mm auf.
Die Montageplatte 2 weist im Bereich der ersten Montagezone 11 mehrere kreisrunde erste Öffnungen 17 mit definierten ersten Durchmessern D1 auf. In einem konkreten Ausführungsbeispiel beträgt der erste Durchmesser etwa
D1=3 mm. Die ersten Öffnungen 17 liegen auf einer Kreislinie k mit dem Radius R1 um die Drehachse 2a der Montageplatte 2 (Fig. 3). Der Radius R1 beträgt beispielsweise 40 % bis 45% des Durchmesser D der Montageplatte 2.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind jeweils drei erste Öffnungen 17 zu Öffnungsansammlungen 18 entlang eines Kreissektors der Kreislinie k im ringförmigen Randbereich 15 kumuliert (Fig. 1, Fig. 3). Insgesamt sind vier derartige Öffnungsansammlungen 18 vorgesehen, welche gleichmäßig verteilt entlang des ringförmigen Randbereiches 14 um die Drehachse 2a der Montageplatte 2 angeordnet sind. Jede Öffnungsansammlung 18 weist also drei in Umfangsrichtung der Montageplatte 2 nebeneinander angeordnete erste Öffnungen 17 auf. In dem in den Fig. 1 und 3 dargestellten Beispiel sind vier Öffnungsansammlungen 18 von jeweils drei ersten Öffnungen 17 entlang dem Umfang in dem ringförmigen Randbereich 14 verteilt positioniert. Die Öffnungsansammlungen 18 sind jeweils in Winkeln a zwischen etwa 70° bis 110°, beispielsweise von 90°, aufeinanderfolgend angeordnet, gemessen beispielsweise zwischen den mittigen ersten Öffnungen 17 der Öffnungsansammlungen 18. Mit ß ist ein Winkelabschnitt zwischen zwei benachbarten ersten Öffnungen 17
bezeichnet, welcher beispielsweise zwischen 5° und 30°, im Ausführungsbeispiel
etwa 10°, beträgt.
Die Montageplatte 2 weist im Bereich der zweiten Montagezone 12 eine kreisrunde mittige zweite Öffnung 19 auf, welche beispielsweise als Bohrung ausgebildet ist. Die zweite Öffnung 19 hat einen zweiten Durchmesser D2, welcher im Wesentlichen dem ersten Durchmesser D1 entspricht. Die zweite Öffnung 19 ist ausgebildet, um beispielsweise einen Lusterhaken 31 aufzunehmen, auf welchem zum Beispiel eine als Kronleuchter ausgebildete Wand- oder Deckenleuchte 30 aufgehängt werden kann (siehe Fig. 4).
Die Montageplatte 2 weist im Bereich der dritten Montagezone 13 mehrere —beispielsweise sechs - dritte Öffnungen 20 auf. Die dritten Öffnungen 20 sind jeweils mit einer geschlossenen Umfangslinie ausgeführt. Dies ermöglicht es, eine Wand- oder Deckenleuchte 30 alternativ zum Lusterhaken 31 direkt über Montageschrauben 27 oder indirekt über einen Montagebügel 26 an der Montageplatte 2 zu befestigen. Die dritten Öffnungen 20 sind hier durch radiale Schlitze 21 mit einer definierten Länge L und einer definierten Breite B gebildet. Die Länge L der radialen Schlitze 21 entspricht mindestens dem fünffachen, im Ausführungsbeispiel etwa dem zehnfachen der Breite B. Die Breite B zumindest eines radialen Schlitzes 21 kann beispielsweise kleiner sein als der erste Durchmesser D1. Im dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht die Breite B
maximal dem halben ersten Durchmesser D1.
Die dritten Öffnungen 20 weisen jeweils im Bereich eines inneren Endes 28 des radialen Schlitzes 21 eine zum Schlitz 21 hin offene Bohrung 29 auf, deren dritter Durchmesser D3 mindestens der doppelten Breite B des radialen Schlitzes 21
entspricht.
Dadurch ergibt sich eine hohe Anzahl an Variationsmöglichkeiten bei der Montage.
Jeweils zwei dritte Öffnungen 20 sind diametral in Bezug auf die Drehachse 2a angeordnet und bilden ein Öffnungspaar 20a, 20b, 20c für eine beidseitige Montage einer Wand- oder Deckenleuchte 30 auf der Montageplatte 2. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind drei Öffnungspaare 20a, 20b, 20c in Kreisringsegmenten des Zwischenbereichs 16 angeordnet.
Jeweils drei dritte Öffnungen 20 sind dabei in einer Gruppe 24 entlang eines Kreisringsegmentes des Zwischenbereiches 16 angeordnet. Mehrere - vorzugsweise zwei - Gruppen 24 an dritten Öffnungen 20 sind gleichmäßig verteilt entlang des ringförmigen Zwischenbereich 16 um die Drehachse 2a angeordnet. Zwei benachbarte radiale Schlitze 21 spannen einen Winkel y zwischen 35° und 60°, beispielsweise 45°, auf. Die äußeren radialen Schlitze 21 jeder Gruppe 24 spannen mit der ersten Symmetrieebene eg einen Winkel 5 zwischen 35° und 60°,
beispielsweise 45°, auf (Fig. 3).
Dadurch ergibt sich eine hohe Anzahl an Variationsmöglichkeiten bei der Montage.
Die Montageplatte 2 weist im Bereich der dritten Montagezone 13 eine Kabeldurchlassöffnung 22 mit einem geschlossenen Umfang auf. Die Kabeldurchlassöffnung 22 ist günstigerweise einerseits mittig zwischen zwei äußeren dritten Öffnungen 20 und andererseits mittig zwischen einer ersten Öffnung 17 und der zweiten Öffnung 19 angeordnet. Der Abstand a zwischen der Kabeldurchlassöffnung 22 und der zweiten Öffnung 19 entspricht somit etwa dem halben Radius R1. Die Kabeldurchlassöffnung 22 kann beispielsweise einen vierten Durchmesser D4 aufweisen, welcher mindestens dem Dreifachen des ersten Durchmessers D1 entspricht (Fig. 3). Dadurch wird eine gleichmäßige Belastung der Montageplatte 2 erreicht und Spannungsspitzen vermieden.
Die Montageplatte 2 ist spiegelsymmetrisch in Bezug auf eine erste Symmetrieebene £ ausgebildet. Die zweite Öffnung 19, die Kabeldurchlassöffnung 22 und zwei mittlere erste Öffnungen 17 voneinander abgewandten Öffnungsansammlungen 18 sind dabei in der ersten Symmetrieebene £ angeordnet. Alle ersten Öffnungen 17 und alle dritten Öffnungen 20 sind spiegelsymmetrisch in
Bezug auf die erste Symmetrieebene £ angeordnet.
Weiters sind die ersten Öffnungen 17 und die dritten Öffnungen 20 spiegelsymmetrisch in Bezug auf eine normal auf die erste Symmetrieebene &
ausgebildete zweite Symmetrieebene n angeordnet.
Dies ermöglicht eine einfache, sichere und zentrische Montage einer Wand- oder
Deckenleuchte.
Die Fig. 4 zeigt ein erstes Anwendungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Montagevorrichtung 1. Die Montageplatte 2 ist über in den ersten Öffnungen 17 angeordnete Befestigungsschrauben, welche mit Bezugszeichen 23 angedeutet sind, an einer in eine Gebäudedecke 32 eingebetteten Deckeneinbaudose 33 befestigt. Zur Stromversorgung der Wand- oder Deckenleuchte 30 ist ein mit Bezugszeichen 34 angedeutetes Stromkabel durch die Kabeldurchlassöffnung 22 der Montageplatte 2 geführt. In die zweite Öffnung 19 ist ein Lusterhaken 31 eingeschraubt, auf welchen die beispielsweise als Kronleuchter ausgebildete Wandoder Deckenleuchte aufgehängt ist.
Die Fig. 5 zeigt ein zweites Anwendungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Montagevorrichtung 1. Wie in Fig. 4 ist die Montageplatte 2 über in ersten Öffnungen 17 angeordneten Befestigungsschrauben 23 an einer in eine Gebäudedecke 32 eingebetteten Deckeneinbaudose 33 befestigt. Zur Stromversorgung der Wand- oder Deckenleuchte 30 ist wieder ein mit Bezugszeichen 34 angedeutetes Stromkabel durch die Kabeldurchlassöffnung 22 der Montageplatte 2 geführt. Zum Unterschied zur Fig. 1 ist die Wand- oder Deckenleuchte 30 über einen Montagebügel 26 an der Montageplatte 2 befestigt. Der Montagebügel 26 ist über in die dritten Öffnungen 20 eingeschraubte Montageschrauben 27 mit der Montageplatte 2 verbunden. Ein beispielsweise durch einen Lampenbaldachin gebildetes Gehäuse 35 der Wand- oder Deckenleuchte 30
ist über Haltezapfen 36 mit dem Montagebügel 26 lösbar verbunden.
PATENTANSPRÜCHE
Montagevorrichtung (1) für Wand- oder Deckenleuchten (30), mit einer insbesondere eine drehsymmetrische Kontur in Bezug auf eine Drehachse (2a) aufweisenden, vorzugsweise kreisscheibenförmigen- ebenen Montageplatte (2), welche mehrere Öffnungen (17, 19, 20, 22) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (2) aus einem Faser-KunstsoffVerbund (3), bestehend aus Verstärkungsfasern (5) und einer Kunststoffmatrix (4), gebildet ist.
Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffmatrix (4) aus einer duroplastischen Matrix, vorzugsweise aus
Epoxidharz, besteht.
Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsfasern (5) durch anorganische Verstärkungsfasern (5), vorzugsweise durch Glasfasern, insbesondere ein Glasfilamentgewebe (6) gebildet sind.
Montagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (2) zumindest drei verschiedene Montagezonen (11, 12, 13) aufweist, wobei eine erste Montagezone (11) im Bereich eines ringförmigen Randbereiches (14) der Montageplatte (2), eine zweite Montagezone (12) im Bereich einer Mitte (15) der Montageplatte (2) und eine dritte Montagezone (13) in einem Zwischenbereich (16) zwischen der ersten Montagezone (11) und der zweiten Montagezone (12) angeordnet ist.
Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (2) im Bereich der ersten Montagezone (11) mehrere —vorzugsweise kreisrunde - erste Öffnungen (17) aufweist, wobei die ersten Öffnungen (17) jeweils einen definierten ersten Durchmesser (D1) aufweisen.
Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere erste Öffnungen (17) - vorzugsweise zwei oder drei erste Öffnungen (17) - zu einer Öffnungsansammlung (18) - insbesondere entlang eines Kreisbogens - im ringförmigen Randbereich (14) kumuliert sind, wobei
besonders vorzugsweise mehrere - vorzugsweise vier -
11.
12.
12
Öffnungsansammlungen (18) gleichmäßig verteilt entlang des ringförmigen Randbereiches (14) um die Drehachse (2a) der Montageplatte (2) angeordnet sind.
Montagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (2) im Bereich der zweiten Montagezone (12) eine - vorzugsweise kreisrunde - mittige zweite Öffnung (19) aufweist, welche besonders vorzugsweise als Bohrung ausgebildet ist.
Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Öffnung (19) einen zweiten Durchmesser (2) aufweist, welche im
Wesentlichen dem ersten Durchmesser (D1) entspricht.
Montagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (2) im Bereich der dritten Montagezone (13) mehrere dritte Öffnungen (20) aufweist, wobei vorzugsweise die dritten Öffnungen (20) jeweils eine geschlossene
Umfangslinie aufweisen.
Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere dritte Öffnungen (20) - vorzugsweise drei dritte Öffnungen (20) - in einer Gruppe (24) entlang eines Kreisringsegmentes des Zwischenbereiches (16) angeordnet sind, wobei besonders vorzugsweise mehrere - vorzugsweise zwei - Gruppen (24) - vorzugsweise gleichmäßig - verteilt entlang des
ringförmigen Zwischenbereich (16) der Montageplatte (2) angeordnet sind.
Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei dritte Öffnungen (20) diametral in Bezug auf die Drehachse (2a) der Montageplatte (2) im Zwischenbereich (16) angeordnet sind und ein Öffnungspaar (20a, 20b, 20c) bilden, wobei vorzugsweise zumindest zwei Öffnungspaare (20a, 20b, 20c), besonders vorzugsweise mindestens drei Öffnungspaare (20a, 20b, 20c) nebeneinander entlang des Kreisringsegmentes des Zwischenbereiches (16) angeordnet sind.
Montagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine dritte Öffnung (20) durch einen radialen Schlitz (21) mit einer definierten Länge (L) und einer definierten
14.
15.
16.
17.
18.
13
Breite (B) gebildet ist, wobei vorzugsweise die Länge (L) des radialen Schlitzes (21) mindestens dem fünffachen, vorzugsweise mindestens dem zehnfachen
der Breite (B) entspricht.
Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (B) zumindest eines radialen Schlitzes (21) gleich oder kleiner ist als der erste Durchmesser (D1), vorzugsweise kleiner ist als der halbe erste Durchmesser (D1).
Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine dritte Öffnung (20) im Bereich eines inneren Endes (28) des radialen Schlitzes (21) eine zum radialen Schlitz (21) hin offene Bohrung (29) aufweist, deren dritter Durchmesser (D3) mindestens der doppelten Breite (B) des radialen Schlitzes (21) entspricht.
Montagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (2) im Bereich der dritten Montagezone (13) zumindest eine Kabeldurchlassöffnung (22) - vorzugsweise mit einem geschlossenen Umfang - aufweist, wobei vorzugsweise die Kabeldurchlassöffnung (22) mittig zwischen zwei dritten Öffnungen (20)
angeordnet ist.
Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabeldurchlassöffnung (22) einen vierten Durchmesser (D4) aufweist,
welcher mindestens dem Dreifachen des ersten Durchmessers (D1) entspricht.
Montagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (2) spiegelsymmetrisch in Bezug auf eine erste Symmetrieebene (£g) ausgebildet ist, wobei vorzugsweise die zweite Öffnung (19) und die Kabeldurchlassöffnung (22) in der ersten Symmetrieebene (£) angeordnet sind.
Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine erste Öffnung (17) - vorzugsweise zwei erste Öffnungen (17) -
in der ersten Symmetrieebene (€) angeordnet ist/sind.
19. Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Öffnungen (17) und/oder die dritten Öffnungen (20) spiegelsymmetrisch in Bezug auf die erste Symmetrieebene
(g) angeordnet sind.
20. Montagevorrichtung (1) nach Anspruch einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Öffnungen (17) und/oder die dritten Öffnungen (20) spiegelsymmetrisch in Bezug auf eine normal auf die erste Symmetrieebene (£g) ausgebildete zweite Symmetrieebene (n) angeordnet sind.
17.04.2024/ Fu
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHEMontagevorrichtung (1) für Wand- oder Deckenleuchten (30), mit einer ebenen Montageplatte (2), welche mehrere Öffnungen (17, 19, 20, 22) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (2) aus einem Faser-Kunstsoff-Verbund (3), bestehend aus Verstärkungsfasern (5) und einer Kunststoffmatrix (4), gebildet ist und dass die Montageplatte (2) zumindest drei verschiedene Montagezonen (11, 12, 13) aufweist, wobei eine erste Montagezone (11) im Bereich eines ringförmigen Randbereiches (14) der Montageplatte (2), eine zweite Montagezone (12) im Bereich einer Mitte (15) der Montageplatte (2) und eine dritte Montagezone (13) in einem Zwischenbereich (16) zwischen der ersten Montagezone (11) und der zweiten Montagezone (12) angeordnet ist, wobei die Montageplatte (2) im Bereich der ersten Montagezone (11) mehrere erste Öffnungen (17), im Bereich der zweiten Montagezone (12) eine mittige zweite Öffnung (19) und im Bereich der dritten Montagezone (13) mehrere dritte Öffnungen (20) aufweist, wobei zumindest eine dritte Öffnung (20) einen radialen Schlitz (21) aufweist.Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffmatrix (4) aus einer duroplastischen Matrix, vorzugsweise aus Epoxidharz, besteht.Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsfasern (5) durch anorganische Verstärkungsfasern (5), vorzugsweise durch Glasfasern, insbesondere ein Glasfilamentgewebe (6) gebildet sind.Montagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Öffnungen (17) jeweils einen definierten ersten Durchmesser (D1) aufweisen, wobei vorzugsweise die ersten Öffnungen(17) kreisrund ausgebildet sind.Montagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere erste Öffnungen (17) - vorzugsweise zwei oder drei erste Öffnungen (17) - zu einer Öffnungsansammlung (18) insbesondere entlang eines Kreisbogens - im ringförmigen Randbereich (14)kumuliert sind, wobei besonders vorzugsweise mehrere - vorzugsweise vier -18/23 | ZULETZT VERGELEGTE ANSPRÜCHE |11.13Öffnungsansammlungen (18) gleichmäßig verteilt entlang des ringförmigen Randbereiches (14) um die Drehachse (2a) der Montageplatte (2) angeordnet sind.Montagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Öffnung (19) einen definierten zweiten Durchmesser (2) aufweist, wobei vorzugsweise die zweite Öffnung (19) kreisrund - besonders vorzugsweise als Bohrung - ausgebildet ist.Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Durchmesser (2) im Wesentlichen dem ersten Durchmesser (D1) entspricht.Montagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die dritten Öffnungen (20) jeweils eine geschlosseneUmfangslinie aufweisen.Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere dritte Öffnungen (20) - vorzugsweise drei dritte Öffnungen (20) - in einer Gruppe (24) entlang eines Kreisringsegmentes des Zwischenbereiches (16) angeordnet sind, wobei besonders vorzugsweise mehrere - vorzugsweise zwei - Gruppen (24) - vorzugsweise gleichmäßig - verteilt entlang des ringförmigen Zwischenbereichs (16) der Montageplatte (2) angeordnet sind.Montagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei dritte Öffnungen (20) diametral in Bezug auf die Drehachse (2a) der Montageplatte (2) im Zwischenbereich (16) angeordnet sind und ein Öffnungspaar (20a, 20b, 20c) bilden, wobei vorzugsweise zumindest zwei Öffnungspaare (20a, 20b, 20c), besonders vorzugsweise mindestens drei Öffnungspaare (20a, 20b, 20c) nebeneinanderentlang des Kreisringsegmentes des Zwischenbereiches (16) angeordnet sind.Montagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein radialer Schlitz (21) eine definierte Läng (L) und eine definierte Breite (B) aufweist, wobei vorzugsweise die Länge (L) des radialen Schlitzes (21) mindestens dem fünffachen, besondersvorzugsweise mindestens dem zehnfachen der Breite (B) entspricht.19/23 [ ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE |13.14.15.16.17.18.14Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (B) zumindest eines radialen Schlitzes (21) gleich oder kleiner ist als der erste Durchmesser (D1), vorzugsweise kleiner ist als der halbe ersteDurchmesser (D1).Montagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine dritte Öffnung (20) im Bereich eines inneren Endes (28) des radialen Schlitzes (21) eine zum radialen Schlitz (21) hin offene Bohrung (29) aufweist, deren dritter Durchmesser (D3) mindestensder doppelten Breite (B) des radialen Schlitzes (21) entspricht.Montagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (2) im Bereich der dritten Montagezone (13) zumindest eine Kabeldurchlassöffnung (22) - vorzugsweise mit einem geschlossenen Umfang - aufweist, wobei vorzugsweise die Kabeldurchlassöffnung (22) mittig zwischen zwei dritten Öffnungen (20)angeordnet ist.Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabeldurchlassöffnung (22) einen vierten Durchmesser (D4) aufweist,welcher mindestens dem Dreifachen des ersten Durchmessers (D1) entspricht.Montagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (2) spiegelsymmetrisch in Bezug auf eine erste Symmetrieebene (&£E) ausgebildet ist, wobei vorzugsweise die zweite Öffnung (19) und die Kabeldurchlassöffnung (22) in der ersten Symmetrieebene (£g) angeordnet sind, und wobei besonders vorzugsweise zumindest eine erste Öffnung (17) - insbesondere zwei erste Öffnungen (17) in der ersten Symmetrieebene (£g) angeordnet ist/sind.Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Öffnungen (17) und/oder die dritten Öffnungen (20) spiegelsymmetrisch in Bezug auf die erste Symmetrieebene (£) angeordnetsind.Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 16 oder 17, dadurchgekennzeichnet, dass die ersten Öffnungen (17) und/oder die dritten20/23 | ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE ]Öffnungen (20) spiegelsymmetrisch in Bezug auf eine normal auf die erste Symmetrieebene (€) ausgebildete zweite Symmetrieebene (n) angeordnet sind.19. Montagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (2) eine drehsymmetrische vorzugsweise kreisscheibenförmige - Kontur in Bezug auf eine Drehachse (2a)aufweist.20. Montagevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass Montageschrauben (27) oder Lusterhaken (31) direkt in dem Material der Montageplatte verankert sind.23.09.2024Fu/iv21/23 { ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE |[ZULETZT VORGELEGTE ZEICHNUNGEN ][ZULETZT VORSGELEGTE ZE ICHNUNGEN]]
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- 2025-04-15 WO PCT/AT2025/060164 patent/WO2025217660A1/de active Pending
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Also Published As
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