AT528162A2 - Präsentationsgestell, Präsentationstheke, Präsentationsanordnung und Präsentationsverfahren zur Präsentation von Waren - Google Patents

Präsentationsgestell, Präsentationstheke, Präsentationsanordnung und Präsentationsverfahren zur Präsentation von Waren

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AT528162A2
AT528162A2 ATA50163/2025A AT501632025A AT528162A2 AT 528162 A2 AT528162 A2 AT 528162A2 AT 501632025 A AT501632025 A AT 501632025A AT 528162 A2 AT528162 A2 AT 528162A2
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Abstract

An einer Präsentationstheke kann wenigstens ein Präsentationsgestell ergänzend befestigt werden, um auf diese Weise den Warendruck zu erhöhen. Je nach Ausgestaltung des Präsentationsgestells und auch dem Ort, an welchem das Präsentationsgestell befestigt ist, kann dieses der Präsentation ergänzender Waren im Bedienzustand oder im Selbstbedienungszustand der Präsentationstheke oder sogar in beiden Zuständen dienen, wobei das Präsentationsgestell ggf. bei einem Wechsel zwischen Bedienzustand und Selbstbedienungszustand umpositioniert werden kann bzw. wird.

Description

Die Erfindung betrifft eine Präsentationstheke mit einer Kundenseite und mit einer der Kundenseite gegenüberliegenden Bedienerseite, wobei die Präsentationstheke einen Warenraum, einen kundenseitigen Warenschutz sowie ggf. eine oberhalb des Warenraums angeordnete oder anordenbare Ablage umfasst und einen Bedienzustand und einen Selbstbedienungszustand aufweist und wobei in dem Bedienzustand der Warenschutz den Warenraum zur Kundenseite hin schützt sowie in dem Selbstbedienungszustand einen Zugriff von der Kundenseite aus in den Warenraum belässt. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Präsentationsgestell mit einer Kundenseite und mit einer der Kundenseite gegenüberliegenden Rückseite sowie mit einer Gestellablage zur Ablage von zu präsentierenden Waren und mit einem die Gestellablage tragenden Gestellrahmen. Ebenso betrifft die Erfindung eine Präsentationsanordnung aus einer derartigen Präsentationstheke und aus wenigstens einem Präsentationsgestell sowie ein Präsentationsverfahren zur Präsentation von Waren
mittels einer derartigen Präsentationsanordnung.
Derartige Präsentationstheken sind beispielsweise aus der DE 10 2016 123 840 Al, aus der aus der DE 10 2020 117 647 Al, aus der DE 10 2016 123 506 Al, aus der EP 3 329 805 Al, aus der DE 699 22 715 T2, aus der DE 38 28 089 Al, aus der DE 20 2013 001 178 U1l, aus der DE 10 2012 018 155 Al, aus der DE 41 10 942 C2, aus der DE 201 07 066 U1, aus der DE 10 2007 047 305 B4, aus der DE 20 2013 001 936 U1, aus der DE 41 10 942 Al, aus der aus der DE 26 03 425 Al, EP 2 471 418 Al, aus der EP 0 515 781 Al, aus der DE 10 2021 104 775 Al, aus der DE 20 2021 100 994 U1, aus der EP 3 440 964 Al, aus der DE 103 20 528 Al, aus der DE 203 07 122 U1l, aus der DE 41 35 932 Al und aus der IT 10 2019 000 063 92 bekannt.
Diesen Präsentationstheke ist gemein, dass sie jeweils eine
Kundenseite und einer der Kundenseite gegenüberliegende
notwendig ist, was jedoch häufig vorgesehen wird.
Der Wechsel zwischen Bedienzustand und Selbstbedienungszustand ermöglicht mithin in Zeiten von wenig Personal die entsprechende Präsentationstheke zur Präsentation von Waren, welche für die Selbstbedienung geeignet sind, wie beispielsweise von umverpackten Lebensmitteln, zu nutzen, während die entsprechende Präsentationstheke im Bedienzustand die Präsentation und Übergabe von für die Selbstbedienung aus irgendwelchen Gründen ungeeigneten Waren, welche dann von Bedienpersonal den Kunden
übergeben werden können, genutzt werden kann.
Selbstbedienungszustand ermöglichen.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch Präsentationsgestelle, Präsentationsanordnungen und Präsentationsverfahren zur Präsentation von Waren mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Weitere, gg£. auch unabhängig hiervon, vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den Unteransprüchen
sowie der nachfolgenden Beschreibung.
Der Erfindung liegt die Grunderkenntnis zugrunde, dass an einer Präsentationstheke wenigstens ein Präsentationsgestell ergänzend befestigt werden kann, um auf diese Weise den Warendruck zu erhöhen. Je nach Ausgestaltung des Präsentationsgestells und auch dem Ort, an welchen das Präsentationsgestell befestigt ist, kann dieses der Präsentation ergänzender Waren im Bedienzustand oder im Selbstbedienungszustand oder sogar in beiden Zuständen dienen, wobei das Präsentationsgestell gegebenenfalls bei einem Wechsel zwischen Bedienzustand und Selbstbedienungszustand
umpositioniert werden kann.
So kann sich beispielsweise eine Präsentationsanordnung aus einer Präsentationstheke mit einer Kundenseite und mit einer der Kundenseite gegenüberliegenden Bedienerseite und aus wenigstens einem Präsentationsgestell, wobei die Präsentationstheke einen Warenraum sowie einen kundenseitigen Warenschutz umfasst und einen Bedienzustand und einen Selbstbedienungszustand aufweist und wobei in dem Bedienzustand der Warenschutz den Warenraum zur
Kundenseite hin schützt sowie in dem Selbstbedienungszustand
ermöglichen.
Wie bereits vorstehend angedeutet, kann die Präsentationstheke einen Warenraum sowie einen kundenseitigen Warenschutz umfassen, sodass in dem Warenraum Waren präsentiert werden können, ohne dass von der Kundenseite her einen Zugriff auf die Waren bzw. eine mögliche Kontamination der Waren erfolgen kann bzw. dass dieses auf ein erträgliches Minimum beschränkt ist. Dementsprechend kann als Präsentationstheke jede Einrichtung dienen, welche in einem Bedienzustand die Präsentation von Waren hinter einem kundenseitigen Warenschutz ermöglicht. Dementsprechend ist der Warenschutz bzw. die Präsentationstheke derart ausgestaltet, dass sie in einem Selbstbedienungszustand einen Zugriff von der Kundenseite aus in den Warenraum belässt, sodass in dem Selbstbedienungszustand die Möglichkeit besteht,
Waren von der Kundenseite aus aus dem Warenraum zu entnehmen.
In der Regel umfasst die Präsentationstheke wenigstens eine Warenauslage, auf welcher Waren angeordnet und somit präsentiert werden können. Insofern definiert sich dann der Warenraums zumindest durch den Raum, welchen die Waren, wenn sie bestimmungsgemäß auf der Warenauslage angeordnet sind, einnehmen. Häufig finden sich bei derartigen Präsentationstheken auch weitere Zwischenablagen mit einer Warenauslage oberhalb einer unteren Warenauslage, sodass der Warenraum sich von der unteren Warenauslage ausgehend bis über die oberste Zwischenetage und auf deren Warenauslage angeordnete Waren erstreckt. Je nach konkreter Umsetzung können, wie
beispielsweise in der DE 200 21 564 U1 oder in der DE 201 09 559
U1l offenbart, derartige Zwischenetagen auch verlagerbar bzw. abnehmbar ausgebildet sein, um auf diese Weise die Flexibilität
des Einsatzes der entsprechenden Präsentationstheke zu erhöhen.
Um den Warenraum möglichst präzise definieren zu können, kann der Warenraum insbesondere ausgehend von dem Warenschutz in seiner Bedienposition definiert werden, in welcher der Warenraum insbesondere den über der untersten Warenauslage einer Präsentationstheke befindlichen Raum, der ausreichend betriebssicher von dem Warenschutz gegen Zugriffe von der Kundenseite aus bzw. gegen Kontamination von der Kundenseite her geschützt ist, definiert werden. Vorzugsweise kann der Warenraum auch als der Raum oberhalb der untersten Warenauslage einer Präsentationstheke definiert sein, welcher nach oben durch eine horizontale Ebene, in welcher sich eine obere Kante des
Warenschutzes in seiner Bedienposition befindet, begrenzt ist.
Das Präsentationsgestell kann an der Präsentationstheke letztlich auf Jede Art und Weise befestigt werden, welche ausreichend stabil ist, um insbesondere bei einer bestimmungsgemäßen Präsentation von Waren, welche gegebenenfalls von Bedienpersonal mittels des Präsentationsgestells präsentiert werden sollen bzw. welche von Bedienpersonal oder von Kunden ergriffen werden sollen, das Präsentationsgestell ausreichend stabil an der Präsentationstheke zu fixieren, sodass die Waren bei kleineren Unachtsamkeit nicht umfallen oder beispielsweise auf dem Boden bzw. sogar in dem darunterliegenden Warenraum umherstreuen. Vorzugsweise ist die zugehörige Befestigung derart ausgebildet, dass das Präsentationsgestell auf Wunsch, insbesondere von Bedienpersonal, von der Präsentationstheke
entfernt oder anderweitig positioniert werden kann.
Insbesondere hat sich herausgestellt, dass es bereits ausreicht,
wenn die Befestigung gegen von der Kundenseite zu der
zur Präsentation von Waren am ehesten auftreten.
Dementsprechend kann sich eine Präsentationsanordnung aus einer Präsentationstheke mit einer Kundenseite und mit einer der Kundenseite gegenüberliegenden Bedienerseite und aus wenigstens einem Präsentationsgestell, wobei die Präsentationstheke einen Warenraum sowie einen kundenseitigen Warenschutz umfasst und einen Bedienzustand und einen Selbstbedienungszustand aufweist und wobei in dem Bedienzustand der Warenschutz den Warenraum zur Kundenseite hin schützt sowie in dem Selbstbedienungszustand einen Zugriff von der Kundenseite aus in den Warenraum belässt, kumulativ bzw. alternativ zu den übrigen vorliegend als vorteilhaft bezeichneten Merkmalskombinationen dadurch auszeichnen, dass die Präsentationstheke ergänzend eine oberhalb des Warenraums angeordnete oder anordenbare Ablage umfasst und das Präsentationsgestell an der Ablage zumindest gegen von der Kundenseite zu der Bedienseite oder von der Bedienseite zu der Kundenseite weisende Kräfte zu befestigen oder befestigt ist, um
einen möglichst hohen Warendruck zu ermöglichen.
Durch die Befestigung an der Ablage, was beispielsweise durch geeignete Saugnäpfe oder auch durch geeignete Klammern, welche die Ablage an der Kundenseite und an der Bedienseite umgreifen, kann gegebenenfalls eine derartige Befestigung einfach und
betriebssicher erfolgen.
Sollte die Ablage noch als Zahletage dienen, kann es von Vorteil sein, wenn sich das Präsentationsgestell nicht über die gesamte Breite der Ablage, also über die horizontale Gesamterstreckung der Ablage senkrecht zu einer von der Kundenseite zu der
Bedienseite reichenden Linie, erstreckt bzw. einen Freiraum für
vorteilhaft sein kann.
Durch eine Befestigung des Präsentationsgestell an der Ablage lässt sich auf baulich einfache Weise realisieren, dass das Präsentationsgestell in seiner Breite, also in einer horizontalen Richtung senkrecht zu einer von der Kundenseite zu der Bedienerseite weisenden Richtung, kürzer ausgebildet ist, als die Präsentationstheke selbst bzw. deren Ablage. Andererseits kann eine derartige Befestigung möglicherweise eine entsprechende horizontale Verlagerung des Präsentationsgestells oberhalb der Ablage erschweren, da das Präsentationsgestell möglicherweise zunächst von der Ablage gelöst werden muss. Durch einen geteilten Gestellrahmen kann dieses gegebenenfalls erleichtert werden, wenn einer der Gestellrahmenteile an der Ablage bzw. an einer sonstigen Stelle des Präsentationsgestells befestigt wird und der andere Gestellrahmenteil diesem gegenüber
verschiebbar bzw. verlagerbar ausgebildet ist.
Dementsprechend kann der erste Gestellrahmenteil beispielsweise eine gestellseitige Komponente der zwei-komponentigen lösbaren Befestigungseinrichtung tragen, während der zweite
Gestellrahmenteil die Gestellablage tragen kann.
Eine entsprechende Verlagerbarkeit kann beispielsweise durch eine Schiebeführung oder durch einen herkömmlichen,
beispielsweise für Schubladen bekannten Auszug realisiert sein. Je nach konkreten Erfordernissen ist es auch denkbar, zwei
Gestellrahmenteile horizontal aber von der Kundenseite zu der
Bedienerseite bzw. zu einer Rückseite des Präsentationsgestells
tragen zu können.
Dass der Gestellrahmen einen ersten Gestellrahmenteil und einen zweiten Gestellrahmenteil, die gegeneinander verlagerbar ausgebildet sind, umfasst, erscheint im Übrigen auch unabhängig von den übrigen, in vorliegender Patentanmeldung als vorteilhaft genannten Merkmalskombinationen vorteilhaft, um einen möglichst hohen Warendruck möglichst sowohl in dem Bedienzustand als auch in dem Selbstbedienungszustand bei einem Präsentationsgestell mit einer Kundenseite und mit einer der Kundenseite gegenüberliegenden Rückseite sowie mit einer Gestellablage zur Ablage von zu präsentierenden Waren und mit einem die Gestellablage tragenen Gestellrahmen zu ermöglichen. Dieses gilt sogar unabhängig von der Verwendung einer zwei-komponentigen lösbaren Befestigungseinrichtung, welche sicherlich ergänzend als vorteilhaft erscheint, da letztlich der Gestellrahmen bzw. einer der Gestellrahmenteile gegebenenfalls auch mittels einer ein-komponentige lösbare Befestigungseinrichtung, wie beispielsweise mittels eines lösbaren Klebefilms oder mittels
Saugnäpfe, tragen kann.
Insbesondere kann das zumindest gegen von der Kundenseite zu der Bedienseite oder von der Bedienseite zu der Kundenseite weisende Kräfte an der Ablage befestigte Präsentationsgestell gegen horizontal gerichtete Kräfte an der Ablage befestigt sein. Dieses bedeutet, dass jeglichen Kraftkomponenten, welche in horizontaler Richtung auf das Präsentationsgestell wirken, auch wirkungsvoll begegnet werden kann. Andererseits kann somit ein Freiheitsgrad in vertikale Richtung verbleiben, sodass die entsprechende Befestigung gegebenenfalls schnell gelöst werden
kann, wenn sie dementsprechend geeignet ausgebildet ist.
geschultes Personal.
Vorzugsweise umfasst die zwei-komponentige lösbare Befestigungseinrichtung einen horizontalen Formschluss, der dementsprechend betriebssicher und auf baulich einfache Weise
eine Befestigung gegen horizontal gerichtete Kräfte ermöglicht.
Hierbei kann der Formschluss vorzugsweise durch eine vertikale Bewegung lösbar sein, was insbesondere von der Handhabe sehr einfach ist. Vorzugsweise erfolgt die vertikale Bewegung dadurch, dass das Präsentationsgestell entsprechend vertikal bewegt wird, da dieses letztlich dann bei einem Entfernen des Präsentationsgestells aber auch bei einem Positionieren des Präsentationsgestells dem natürlichen Bewegungsablauf
entspricht.
Kumulativ bzw. alternativ zu den übrigen vorliegend als
vorteilhaft dargestellten Merkmalskombinationen kann sich eine
Präsentationsanordnung aus einer Präsentationstheke mit einer
Kundenseite und mit einer der Kundenseite gegenüberliegenden Bedienerseite und aus wenigstens einem Präsentationsgestell, wobei die Präsentationstheke einen Warenraum sowie einen kundenseitigen Warenschutz umfasst und einen Bedienzustand und einen Selbstbedienungszustand aufweist und wobei in dem Bedienzustand der Warenschutz den Warenraum zur Kundenseite hin schützt sowie in dem Selbstbedienungszustand einen Zugriff von der Kundenseite aus in den Warenraum belässt, dadurch auszeichnen, dass die Präsentationstheke ergänzend eine oberhalb des Warenraums angeordnete oder anordenbare Ablage sowie wenigstens eine Ablagenstütze umfasst, über welche die Ablage in einer horizontalen Ablageposition oberhalb des Warenraums abstützbar oder abgestützt ist, und das Präsentationsgestell der Ablagenstütze oder an der Ablage zu befestigen oder befestigt
ist.
Aufgrund einer Ablagenstütze kann die Ablage auch größeren Kräften stabil widerstehen, da eine derartige Ablagenstütze aufgrund ihrer bestimmungsgemäßen Stützfunktion entsprechend stabil ausgebildet werden kann, insbesondere um auch das Präsentationsgestell in ausreichendem Maße tragen zu können. Insofern kann, wenn auf eine derartige Ablagenstütze verzichtet wird, gegebenenfalls möglicherweise lediglich ein kleineres Präsentationsgestell oder auch ein mit lediglich leichten Waren bestücktes Präsentationsgestell genutzt werden, wenn die Ablage beispielsweise lediglich an dem Warenschutz und ansonsten freitragend gehalten ist. Als eine derartige Ablagenstütze kann jede geeignete Einrichtung dementsprechend zur Anwendung kommen, wenn diese dazu geeignet ist, eine Ablage separat von dem Warenschutz abzustützen. Insbesondere kann eine derartige Ablagenstütze auch verlagerbar oder entfernbar an der
Präsentationstheke vorgesehen sein.
An einer Ablage bzw. an einer Ablagenstütze, mittels derer die Ablage an der Präsentationstheke abgestützt ist, kann eine thekenseitige Komponente der zwei-komponentigen lösbaren Befestigungseinrichtung vorgesehen sein. Dieses ermöglicht es dann, das Präsentationsgestell dementsprechend an der Ablagenstütze oder an der Ablage zu befestigen, was - wie bereits vorstehend erläutert - über die Ablagenstütze besonders
stabil realisiert werden kann.
Insoweit an sich zunächst jede mögliche Befestigung als Befestigung des Präsentationsgestells an der Präsentationstheke dienen kann, erweist sich insbesondere eine zwei-komponentige lösbare Befestigungseinrichtung als vorteilhaft, da durch derartige zwei-komponentige Befestigungseinrichtungen zum einen auf baulich einfache Weise eine lösbare Befestigung realisiert werden kann. Insbesondere erweisen sich derartige zweikomponentige Befestigungseinrichtungen zum anderen auch für Bedienpersonal als verhältnismäßig einfach handhabbar, was dementsprechend vorteilhaft für derartige Präsentationstheken
erscheint.
Als zwei-komponentige lösbare Befestigungseinrichtung kommen letztlich jegliche Befestigungseinrichtungen infrage, welche zwei Komponenten umfassen, von denen eine Komponente als gestellseitige Komponente an dem Präsentationsgestell und die andere Komponente als thekenseitige Komponente an der Präsentationstheke genutzt werden kann. Beispielsweise können dieses Steckverbindungen sein, bei welchen ein gestellseitiger Stecker in eine thekenseitige Öffnung gesteckt wird. Gegebenenfalls kann eine derartige Steckverbindung auch umgekehrt realisiert sein und einen thekenseitigen Stecker umfassen, über welchen eine gestellseitige Öffnung gebracht wird. Auch Hakenverbindungen, bei welchen ein Haken in
entsprechende Öffnungen eingehakt oder komplementäre Vorsprünge
umgreift, Saugverbindungen, bei welchen ein Sauger sich an eine komplementäre Fläche ansaugen kann, Rastverbindungen, Klinkenverbindungen und andere geeignete zwei-komponentige Verbindungseinrichtungen können dementsprechend als zweikomponentige Befestigungseinrichtungen genutzt werden, solange
diese entsprechend lösbar ausgebildet sind.
Dementsprechend kann sich insbesondere ein Präsentationsgestell mit einer Kundenseite und mit einer der Kundenseite gegenüberliegenden Rückseite sowie mit einer Gestellablage zur Ablage von zu präsentierenden Waren und mit einem die Gestellablage tragenden Gestellrahmen, um einen möglichst hohen Warendruck zu ermöglichen, kumulativ bzw. alternativ zu den übrigen vorliegend als vorteilhaft beschriebenen Merkmalskombinationen dadurch auszeichnen, dass der Gestellrahmen an seiner Unterseite eine gestellseitige Komponente einer zwei-komponentigen lösbaren Befestigungseinrichtung trägt, um einen möglichst hohen Warendruck zu erzeugen. Eine entsprechende Anordnung der gestellseitigen Komponente ermöglicht auf baulich einfache Weise dann auch eine entsprechende Befestigung des Präsentationsgestells oberhalb des Warenraums, da dann lediglich dort die entsprechende thekenseitige Komponente der zweikomponentigen lösbaren Befestigungseinrichtung vorgesehen sein
braucht.
Andererseits ist es auch denkbar, dass die thekenseitige Komponente der zwei-komponentigen lösbaren Befestigungseinrichtung an anderer Stelle der Theke vorgesehen ist, wenn beispielsweise an dem Präsentationsgestell entsprechende Tragarme vorgesehen sind, die als eine Verlängerung bis oberhalb des Warenraums dienen können und die
dann bis zu den jeweiligen thekenseitigen Komponenten an der
Präsentationstheke, beispielsweise wenn diese an einem unter dem
Warenraum vorgesehenen Thekenkorpus befestigt sind, reichen.
Insbesondere kann das Präsentationsgestell wenigstens zwei übereinander angeordnete Gestellablagen umfassen, sodass entsprechend sogar Waren übereinander mittels des Präsentationsgestells präsentiert werden können, was denn
Warendruck dementsprechend erhöht.
Auch kann das Präsentationsgestell wenigstens eine sich zu der Kundenseite hin absenkende Gestellablage umfassen, was per se in der Regel schon den Warendruck erhöht, da dann eine Vielzahl von Waren, welche auf einer derartigen Gestellablage angeordnet sind, von der Kundenseite her optisch durch Kunden gut erfasst werden können. Je nach konkreter Ausgestaltung der sich zu der Kundenseite hin absenkenden Gestellablage können Waren auch zur Kundenseite hin lediglich aufgrund der Schwerkraft Jeweils nachgeführt werden, wenn kundenseitig Waren entnommen werden. Insbesondere kann eine derartige Gestellablage beispielsweise in Form einer Schütte ausgebildet sein. Die Grundidee durch eine sich zu der Kundenseite hin absenkende Gestellablage den Warendruck zu erhöhen, lässt sich auch durch eine entsprechend sich zu der Kundenseite hin absenkende Ablage, die beispielsweise oberhalb des Warenraums angeordnet ist, umsetzen,
was nachfolgend noch detaillierter erläutert werden wird.
Insbesondere kann die Gestellablage in konkreter Umsetzung auf einer Gestelletage realisiert sein, welche von dem Gestellrahmen getragen und einstückig oder mehrstückig mit diesem ausgebildet
ist.
Insofern stellt die Gestellablage vorzugsweise lediglich eine
Ebene, welche durch das Präsentationsgestell dargestellt wird
und auf welcher Waren abgelegt werden können, dar. Die
Gestellablage kann beispielsweise auf einer Gestelletage aus Holz bzw. Holzlatten, auf einer Gestelletage aus einer Glasplatte oder auf einer Gestelletage aus Metall realisiert sein. Ebenso können Gestelletage beispielsweise aus Kunststoff oder anderen Materialien bereitgestellt sein. Insoweit die entsprechenden Materialien dem Material des Gestellrahmens entsprechen, kann auch eine einstückige Ausbildung vorgesehen
sein.
Die gestellseitige Komponente der zwei-komponentigen lösbaren Befestigungseinrichtung kann insbesondere ein Auflager umfassen, sodass das Präsentationsgestell mittels des Auflager ohne weiteres oberhalb des Warenraums oder an sonstigen Plätzen oberhalb geeigneter Anordnungen aufgelegt werden kann, um dort
in der gewünschten Position getragen zu werden.
Vorzugsweise umfasst die gestellseitige Komponente der zweiKomponentigen lösbaren Befestigungseinrichtung eine Horizontalsicherung, wozu jede geeignete Einrichtung dienen kann, welche in Wechselwirkung mit einer entsprechend ausgestalteten thekenseitige Komponente der zwei-komponentigen lösbaren Befestigungseinrichtung eine Sicherung gegen Horizontalkräfte, beispielsweise gegen von der Kundenseite zu der Bedienseite oder umgekehrt wirkende Kräfte, ermöglicht. Beispielsweise kann eine derartige Horizontalsicherung eine nach unten gerichtete offene Ausnehmung sein, welche in einen entsprechenden Vorsprung oder beispielsweise in einen horizontalen Zapfen eingreift und auf diese Weise eine Sicherung gegen Horizontalkräfte ermöglicht. Eine derartige, nach unten offene Ausnehmung hat darüber hinaus den Vorteil, dass diese mit
ihrer nach oben gerichteten Umgrenzung als Auflager dienen kann.
Aus Gründen der Stabilisierung kann die gestellseitige
Komponente der zwei-komponentigen lösbaren
Befestigungseinrichtung einen Niederhalter umfassen, durch welchen das Präsentationsgestell niedergehalten und
dementsprechend an der Präsentationstheke befestigt werden kann.
Als Niederhalter kann jede geeignete Einrichtung dienen, welche im Zusammenhang mit einer entsprechend komplementären thekenseitige Komponente der zwei-komponentigen lösbaren Befestigungseinrichtung eine Niederhaltefunktion ausüben kann. Beispielsweise kann dieses ein horizontal gerichteter Zapfen sein, welcher in eine komplementäre Öffnung eingreift, die nach oben geschlossen ist. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass der Zapfen die Öffnung nach oben verlässt, sodass dieser entsprechend niedergehalten wird, was dann dementsprechend auch für das Präsentationsgestell, welches einen derartigen Niederhalter trägt, gilt. Ein derartiger Niederhalter kann insbesondere auch durch eine zur Kundenseite gerichtete offene Ausnehmung realisiert sein, wobei gegebenenfalls die Oberseite der offenen Ausnehmung als Auflager und lediglich die Unterseite
der Ausnehmung als Niederhalter dienen kann.
Insbesondere kann es von Vorteil sein, wenn das Präsentationsgestell sowohl einen Niederhalter als auch eine Horizontalsicherung umfasst, wodurch eine baulich einfache Befestigungsmöglichkeit des Präsentationsgestells an der Präsentationstheke realisiert sein kann. Vorzugsweise sind hierbei der Niederhalter und die Horizontalsicherung voneinander beabstandet, was insgesamt zu einer Stabilisierung der Befestigung führt. Letzteres gilt insbesondere dann, wenn sowohl der Niederhalter als auch die Horizontalsicherung auch als Auflager dienen oder Teil des Auflagers sind, wie bereits
vorstehend angedeutet.
Vorzugsweise ragt die Gestellablage über das Auflager hinaus,
wodurch die Möglichkeit geschaffen ist, die Fläche der
Gestellablage möglichst groß zu wählen, was dementsprechend die Menge der zu präsentierenden Waren und somit den Warendruck erhöht. Insbesondere erscheint es von Vorteil, wenn die Gestellablage an der Rückseite über das Auflager hinausragt, sodass die Gestellablage an der Kundenseite nicht zu dicht an
den Kunden heranreicht.
Insbesondere, wenn die Gestellablage an der Rückseite über das Auflager hinausragt, erscheint es von Vorteil, einen etwaigen Niederhalter an der Kundenseite des Präsentationsgestells anzuordnen, sodass etwaigen Kippmomenten, welche von der Gestellablage an seinem über das Auflager hinaus ragenden Teil auf das Präsentationsgestell aufgebracht werden, effektiv begegnet werden kann. Im Übrigen ermöglicht eine derartige Ausgestaltung, die Gestellablage an der Rückseite noch weiter über das Auflager hinausragen zu lassen, ohne dass das
Präsentationsgestell über die Rückseite kippt.
Dementsprechend kann es vorteilhaft sein, die Horizontalsicherung in Richtung der Rückseite des Präsentationsgestells anzuordnen, was insbesondere auch hinsichtlich der Bedienbarkeit Vorteile verspricht. Insoweit die Horizontalsicherung lediglich zur Sicherung gegen horizontal gerichtete Kräfte genutzt wird und möglicherweise ergänzend noch Teil des Auflagers darstellt, kann die als Horizontalsicherung ausgebildete gestellseitige Komponente der zwei-komponentigen lösbaren Befestigungseinrichtung durch Anheben ohne weiteres geöffnet werden. Auch ein Niederhalter, der lediglich eine niederhaltende Funktion ausübt, kann beispielsweise durch eine
horizontale Verlagerung geöffnet bzw. geschlossen werden. Ist mithin die Horizontalsicherung in Richtung der Rückseite des
Präsentationsgestells, also auch zur Bedienerseite hin,
gerichtet, kann zunächst der rückseitige Teil der zwei-
komponentigen lösbaren Befestigungsvorrichtung durch Anheben des Präsentationsgestells geöffnet und dann der kundenseitige Teil durch eine horizontale Verlagerung des Präsentationsgestells zur Bedienerseite hin ebenfalls geöffnet werden, was letztlich von der Bedienerseite her schnell und ohne weiteres realisierbar erscheint. In umgekehrter Weise kann gegebenenfalls auch die zwei-komponentige lösbare Befestigungseinrichtung wieder geschlossen werden, indem zunächst der Niederhalter entsprechend durch eine horizontale Verlagerung des Präsentationsgestells geschlossen und anschließend die Horizontalsicherung durch
Absenken desselben geschlossen werden.
Je nach konkretem Einsatzzweck des Präsentationsgestells kann dieses derart ausgestaltet sein, dass die Gestellablage von der Rückseite her zugänglich ist. Dieses ermöglicht, insbesondere wenn das Präsentationsgestell oberhalb des Warenraums platziert ist, Waren von der Rückseite her, also insbesondere von der Bedienerseite her, auf der Gestellablage zu platzieren bzw. diese von der Gestellablage zu entnehmen. Auf diese Weise ist insbesondere auch im Bedienzustand die Möglichkeit belassen, die Waren dem Kunden zu übergeben, auch wenn die Gestellablage beispielsweise von der Kundenseite nicht zugänglich sein sollte. Auch ein Nachfüllen der Gestellablage mit neuen Waren ist auf
diese Weise ohne weiteres möglich.
Unterhalb der Gestellablage kann an dem Gestellrahmen ein Unterschutz angeordnet sein, durch welchen verhindert werden soll, dass Schmutz oder andere Partikel von der Gestellablage ausgehend unter das Präsentationsgestell fallen. Dieses gilt insbesondere auch Hygienezwecken und erscheint insbesondere dann sinnvoll, wenn die Gestellablage unterbrochen, beispielsweise als Rost, ausgebildet ist. Eine derartige Ausgestaltung erscheint insbesondere dann sinnvoll, wenn das
Präsentationsgestell oberhalb des Warenraums angeordnet sein
sollte, ohne dass unterhalb des Präsentationsgestells beispielsweise eine horizontal angeordnete Ablage verbleibt. Als Unterschutz kann Jede Einrichtung dienen, welche ein Herunterfallen von Schmutz und Gegenständen verhindern kann. Insbesondere erscheinen platten- oder wannenartige Anordnungen
diesbezüglich vorteilhaft.
Je nach konkreter Umsetzung kann der Unterschutz insbesondere an dem Gestellrahmen befestigt sein, was eine besonders einfache und betriebssicher Handhabe der Gesamtanordnung ermöglicht. Vorzugsweise ist die Befestigung lösbar, insbesondere werkzeugfrei lösbar, realisiert, so dass der Unterschutz nach Bedarf, beispielsweise zu Reinigungszwecken oder auch für eine Verlagerung desselben, beispielsweise wenn dieser als Warendurchstoßsicherung oder als Gestellwarenschutz genutzt werden soll, ohne Weiteres gelöst und ggf. anderweitig platziert
werden kann.
Andererseits kann es Situationen geben, bei denen die Gefahr besteht, dass, wenn die Gestellablage von der Rückseite her zugänglich ist, Kunden im Falle eines Selbstbedienungszustandes des Präsentationsgestells Waren durch die Gestellablage hindurch stoßen, sodass dieses zu Beschädigungen oder sonstigen Unannehmlichkeiten führen kann. Bei einer derartigen Ausgestaltung kann es vorteilhaft sein, an der Rückseite des Präsentationsgestells eine Warendurchstoßsicherung vorzusehen, durch welche ein Durchstoßen von Waren von der Kundenseite her aus dem Präsentationsgestell heraus, verhindert werden kann. Letztlich kann eine derartige Warendurchstoßsicherung in jeder Art und Weise umgesetzt sein, die geeignet ist, ein Durchstoßen von Waren zu verhindern. Insbesondere können dieses Platten, auch durchsichtige Platten, Roste, Gitter, Stäbe o. ä. sein. Gegebenenfalls kann vorgesehen sein, dass die
Warendurchstoßsicherung entfernbar ist, sodass unter bestimmten
Umständen, beispielsweise in einem Bedienzustand, Zugriffsmöglichkeiten von der Rückseite des Präsentationsgestells auf die Gestellablage erleichtert werden
können.
Insbesondere ist es denkbar, dass für einen entsprechenden Sicherungskörper, der beispielsweise als Warendurchstoßsicherung zum Einsatz kommen soll, an dem Präsentationsgestell selbst eine Aufbewahrung vorgesehen ist, sodass ein entsprechender Sicherungskörper, wenn er nicht als Warendurchstoßsicherung genutzt werden soll, dort aufbewahrt werden kann. Hierbei ist es beispielsweise auch denkbar, dass der entsprechende Sicherungskörper in der Aufbewahrung eine ergänzende Funktion, beispielsweise als Gestellwarenschutz oder als Unterschutz, erfüllen kann, wenn diese entsprechend vorgesehen und im Einzelfall auch erwünscht ist. Andererseits versteht es sich, dass ein entsprechender Sicherungskörper auch ohne die Funktionalität als Warendurchstoßsicherung beispielsweise als Gestellwarenschutz oder als Unterschutz in entsprechender Positionierung bzw. in einer geeigneten Aufbewahrung zum Einsatz
kommen kann.
Um einen möglichst hohen Warendruck zu ermöglichen, kann sich ein Präsentationsgestell mit einer Kundenseite und mit einer der Kundenseite gegenüberliegenden Rückseite sowie mit einer Gestellablage zur Ablage von zu präsentierenden Waren und mit einem die Gestellablage tragenden Gestellrahmen kumulativ bzw. alternativ zu den übrigen vorliegend als vorteilhaft dargestellten Merkmalskombinationen dadurch auszeichnen, dass der Gestellrahmen an seiner Rückseite eine gestellseitige Komponente einer zwei-Komponentigen lösbaren Vertikalbefestigungseinrichtung trägt. Mittels einer derartigen zwei-komponentigen lösbaren Vertikalbefestigungseinrichtung kann
der Gestellrahmen gegebenenfalls an vertikalen Einrichtungen,
wie beispielsweise an Wänden, geeigneten Trägerkonstruktionen und insbesondere auch an einer Präsentationstheke, beispielsweise an deren Thekenkorpus, befestigt werden, wenn dieses gewünscht ist. Ein Aufhängen an Wänden oder Tragegestellen kann insbesondere in einem Bedienbereich erfolgen, sodass etwaigem Bedienpersonal auf dem Präsentationsgestell befindliche Ware zur Verfügung stehen. Ein Kunde kann dann beispielsweise über die Präsentationstheke hinweg diese Waren sehen und gegebenenfalls bestellen oder eine
Übergabe erbitten.
Insbesondere kann sich jedoch kumulativ bzw. alternativ zu den übrigen vorliegend als vorteilhaft dargestellten Merkmalskombinationen eine Präsentationsanordnung aus einer Präsentationstheke mit einer Kundenseite und mit einer der Kundenseite gegenüberliegenden Bedienerseite und aus wenigstens einem Präsentationsgestell, wobei die Präsentationstheke einen Warenraum sowie einen kundenseitigen Warenschutz umfasst und einen Bedienzustand und einen Selbstbedienungszustand aufweist und wobei in dem Bedienzustand der Warenschutz den Warenraum zur Kundenseite hin schützt sowie in dem Selbstbedienungszustand einen Zugriff von der Kundenseite aus in den Warenraum belässt, dadurch auszeichnen, dass das Präsentationsgestell an der Präsentationstheke an deren Kundenseite befestigt oder zu
befestigen ist, um einen möglichst hohen Warendruck zu erzeugen.
Dementsprechend kann ein möglichst hoher Warendruck ermöglicht werden, wenn sich eine Präsentationstheke mit einer Kundenseite und mit einer der Kundenseite gegenüberliegenden Bedienerseite, wobei die Präsentationstheke einen Warenraum und einen kundenseitigen Warenschutz umfasst und einen Bedienzustand und einen Selbstbedienungszustand aufweist und wobei in dem Bedienzustand der Warenschutz den Warenraum zur Kundenseite hin
schützt sowie in dem Selbstbedienungszustand einen Zugriff von
der Kundenseite aus in den Warenraum belässt, kumulativ bzw. alternativ zu den übrigen vorliegend als vorteilhaft dargestellten Merkmalskombinationen dadurch auszeichnen, dass die Präsentationstheke an ihrer Kundenseite eine trägerseitige Komponente einer zwei-komponentigen lösbaren
Vertikalbefestigungseinrichtung trägt.
Insbesondere kann durch ein Schließen der zwei-komponentigen Vertikalbefestigungseinrichtung, indem deren gestellseitige Komponente und deren trägerseitige Komponente dementsprechend miteinander schließend verbunden werden, eine Präsentationsanordnung bereitgestellt werden, bei welcher eine Präsentationstheke an ihrer Kundenseite ein ergänzendes
Präsentationsgestell trägt.
Die Befestigung des Präsentationsgestells an der Kundenseite der Präsentationstheke erfolgt vorzugsweise mittels der zweikomponentigen lösbaren Vertikalbefestigungseinrichtung, was insbesondere eine betriebssichere Befestigung auf baulich
einfache Weise ermöglicht.
Je nach konkreter Umsetzung kann die zwei-komponentigen lösbaren Vertikalbefestigungseinrichtung werkzeugfrei lösbar bzw. schließbar sein, was eine einfache und schnelle Handhabe, insbesondere ohne dass beispielsweise länger nach einem passenden Werkzeug gesucht werden muss, ermöglicht. Dieses ist insbesondere dann von Vorteil, wenn während des Betriebs ein Positionswechsel des Präsentationsgestells vorgenommen werden soll, auch wenn möglicherweise in Kauf genommen wird, dass die Befestigung mittels der zwei-komponentigen lösbaren Vertikalbefestigungseinrichtung leichter lösbar und damit gegen unbeabsichtigte Bewegungen, beispielsweise bei einem Unfall,
weniger gesichert ist. Bei einer geeigneten Ausgestaltung der
zwei-komponentigen lösbaren Vertikalbefestigungseinrichtung kann
dieser Nachteil jedoch minimiert werden.
Insbesondere kann die zwei-komponentige lösbare Vertikalbefestigungseinrichtung einen horizontalen Formschluss, der dementsprechend betriebssicher und auf baulich einfache Weise eine Befestigung gegen horizontal gerichtete Kräfte
ermöglicht.
Hierbei kann der Formschluss vorzugsweise durch eine vertikale Bewegung lösbar sein, was insbesondere von der Handhabe sehr einfach ist. Vorzugsweise erfolgt die vertikale Bewegung dadurch, dass das Präsentationsgestell entsprechend vertikal bewegt wird, da dieses letztlich dann bei einem Entfernen des Präsentationsgestells aber auch bei einem Positionieren des Präsentationsgestells dem natürlichen Bewegungsablauf entspricht. Im Ergebnis braucht das Präsentationsgestell dann, je nach konkreter Umsetzung, lediglich für ein Öffnen der zweikomponentigen lösbaren Vertikalbefestigungseinrichtung angehoben
und für ein Schließen entsprechend abgesenkt wird.
Der Formschluss der zwei-komponentigen lösbaren Vertikalbefestigungseinrichtung, aber auch der weiter oben beschriebenen zwei-komponentigen lösbaren Befestigungseinrichtung ist vorzugsweise zumindest horizontal wirksam, so dass eine entsprechende Befestigung gegen horizontale Kräfte erfolgen kann. Vorzugsweise ist der Formschluss jeweils lediglich horizontal und gegen die Schwerkraft wirksam, was die vorstehend beschriebene
Vorgehensweise baulich einfach realisieren lässt. Vorzugsweise ist die trägerseitige Komponente der zwei-
komponentigen lösbaren Vertikalbefestigungseinrichtung an einem
Thekenkorpus der Präsentationstheke bzw. in horizontaler
Richtung an der Kundenseite des Warenschutzes, vorzugsweise unterhalb des Warenschutzes, angeordnet. Auf diese Weise kann das Präsentationsgestell sehr dicht an dem Kunden angeordnet werden, wenn dieser an die Präsentationstheke herantritt. Eine derartige Anordnung erscheint insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Präsentationstheke im Übrigen in ihrem Bedienzustand befindlich ist, da dann etwaige Waren auf einer Ablage abgelegt werden können, sodass der Kunde nicht unbedingt sehr dicht an die Präsentationstheke herantreten muss, um diese dann ergreifen zu können. Andererseits wird durch das ergänzend dort vorgesehene Präsentationsgestell ein erhöhter Warendruck
erzeugt, da dort ergänzend Waren angeboten werden können.
Insbesondere kann die trägerseitige Komponente der zweikomponentigen lösbaren Vertikalbefestigungseinrichtung durch einen an dem Thekenkorpus der Präsentationstheke angesetzten Träger realisiert sein, welcher dann wahlweise das
Präsentationsgestell tragen kann.
Auch kann die Vertikalbefestigungseinrichtung insbesondere eine obere Aufhängung umfassen, welche dann auf den Träger aufgesetzt werden kann, sodass das Präsentationsgestell über seine obere
Aufhängung an dem Träger hängt.
Vorzugsweise umfasst die Aufhängung eine Hinterschneidung, welche ein Teil des Trägers umgreift, sodass das Präsentationsgestell stabil gegen horizontale Kräfte an dem
Träger befestigt werden kann.
Darüber hinaus hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die
Vertikalbefestigungseinrichtung eine untere Abstützung umfasst, welche sich an vertikalen Baugruppen abstützen kann. Auf diese Weise kann sichergestellt sein, dass das Präsentationsgestell,
wenn es mittels einer oberen Aufhängung an einer Vertikalen bzw.
an einem dort vorgesehenen Träger aufgehängt ist, dennoch stabil
und in gewünschter Position von dem Träger getragen wird.
An bzw. in der Präsentationstheke kann ein Aufbewahrungsraum für das Präsentationsgestell vorgesehen sein. Auf diese Weise ist das Präsentationsgestell, wenn es gerade nicht benötigt wird, gegebenenfalls jedoch zuverlässig zur Hand. Insbesondere kann der Aufbewahrungsraum derart dimensioniert sein, dass auch mehrere Präsentationsgestelle dort vorgehalten werden können, was gegebenenfalls die Flexibilität oder aber auch, wenn diese
gemeinsam zum Einsatz kommen, den Warendruck erhöht.
Vorzugsweise ist der Aufbewahrungsraum von der Bedienerseite her zugänglich, sodass etwaige Präsentationsgestelle schnell ergriffen oder auch abgelegt werden können. Andererseits ist es auch denkbar, dass ein entsprechender Aufbewahrungsraum von der Seite oder von der Kundenseite her zugänglich ist. Je nach konkreter Umsetzung kann der Aufbewahrungsraum beispielsweise mit einem Tablarauszug versehen sein, um die Handhabe
insbesondere der Präsentationsgestelle zu erleichtern.
Vorzugsweise ist sowohl oberhalb des Warenraums bzw. an der Ablagenstütze oder an der Ablage ein Präsentationsgestell als auch an der Kundenseite der Präsentationstheke ein Präsentationsgestell zu befestigen oder befestigt. Dieses ermöglicht dementsprechend einen maximalen Warendruck, wobei es sich versteht, dass - Je nach Situation - auch eine Befestigung eines oder mehrerer Präsentationsgestelle an anderer Stelle bzw.
ein Verzicht auf einzelne Präsentationsgestelle möglich ist.
Kumulativ bzw. alternativ zu den übrigen, vorliegend als vorteilhaft dargestellten Merkmalskombinationen kann sich eine Präsentationstheke mit einer Kundenseite und mit einer der
Kundenseite gegenüberliegenden Bedienerseite, wobei die
Präsentationstheke einen Warenraum, einen kundenseitigen Warenschutz sowie eine oberhalb des Warenraums angeordnete oder anordenbare Ablage umfasst und einen Bedienzustand und einen Selbstbedienungszustand aufweist und wobei in dem Bedienzustand der Warenschutz den Warenraum zur Kundenseite hin schützt sowie in dem Selbstbedienungszustand einen Zugriff von der Kundenseite aus in den Warenraum belässt, dadurch auszeichnen, dass die Ablage vertikal und oberhalb des Warenraums bzw. oberhalb des Warenschutzes, wenn dieser in seinem Bedienzustand befindlich ist, stabil angeordnet oder anordenbar ist, um den Warendruck möglichst zu erhöhen. Auf diese Weise kann der Warenschutz gegebenenfalls nach oben durch die vertikal angeordnete Ablage erweitert werden, wobei für eine derartige Erweiterung die Ablage nicht genau senkrecht stehen muss. Es reicht vielmehr aus, wenn diese mit einer vertikal nach oben gerichteten Komponente entsprechend stabil angeordnet oder anordenbar ist. Hierdurch kann, um gegebenenfalls den Warendruck erhöhen zu können, zusätzlicher Warenraum geschaffen werden, wobei die Ablage in ihrer vertikalen Anordnung oberhalb des Warenraums bzw. oberhalb des Warenschutzes den ergänzenden Warenraum dann
vorzugsweise an dessen Kundenseite abgrenzt.
Eine derartige Ausgestaltung der Ablage ermöglicht es, dann hinter dieser Ablage ein Präsentationsgestell anzuordnen, welches durch die dann als ergänzenden Warenschutz dienende
Ablage geschützt ist.
Insbesondere kann die Ablage an dem Warenschutz beweglich befestigt sein, was insgesamt eine vorteilhafte Anordnung erscheint, auch unabhängig davon, ob die Ablage dann vertikal oberhalb des Warenraums festlegbar ist. Eine derartige Ausgestaltung ermöglicht es, die Ablage und den Warenschutz gegebenenfalls gemeinsam zu verlagern, wenn der Warenschutz in
dem Selbstbedienungszustand einen Zugriff von der Kundenseite
aus in den Warenraum belassen soll. Hierzu kann der Warenschutz gegebenenfalls gemeinsam mit der Ablage beispielsweise nach
unten verlagert werden.
Um die Ablage vertikal und oberhalb des Warenraums stabil anzuordnen, kann diese in ihrer vertikalen Position an dem Warenschutz festlegbar sein. Eine derartige Festlegbarkeit kann beispielsweise durch Klinken oder Rasten oder möglicherweise
durch ein entsprechend festlegbares Scharnier realisiert sein.
Wie bereits vorstehend angedeutet, kann eine kundenseitig vertikal oberhalb des Warenraums bzw. oberhalb des Warenschutzes vorgesehene Ablage als Gestellwarenschutz für Waren, die durch ein oberhalb des Warenraums an der Präsentationstheke
befestigtes Präsentationsgestell präsentiert werden, dienen.
Ein derartiger Warenschutz kann als Gestellwarenschutz auch durch ein separates Bauteil, beispielsweise durch eine durchsichtige Platte, realisiert sein, welches unmittelbar an dem Präsentationsgestell zu befestigen ist bzw. befestigt ist. Ggf. kann dieser Gestellwarenschutz auch abnehmbar ausgebildet sein, um in Selbstbedienungssituationen auch einen unmittelbaren Zugriff auf die in dem Präsentationsgestell präsentierten Waren
zu ermöglichen.
Es versteht sich, dass die oberhalb des Warenraums angeordnete oder anordenbare Ablage auch separat oder separierbar von dem Warenschutz ausgebildet sein kann, wobei dann gegebenenfalls die Ablage an der Ablagenstütze oder an einer Ablagenstütze gehalten werden kann. Gegebenenfalls kann auch an einer derartigen Ablagenstütze sowohl eine horizontale als auch eine vertikale Positioniereinrichtung für die Ablage vorgesehen sein, um diese
in der entsprechenden Flexibilität einsetzen zu können.
Ein hoher Warendruck kann dementsprechend kumulative bzw. alternativ zu den übrigen vorliegend als vorteilhaft dargestellten Merkmalskombinationen durch ein Präsentationsverfahren zur Präsentation von Waren mittels einer Präsentationsanordnung aus einer Präsentationstheke mit einer Kundenseite und mit einer der Kundenseite gegenüberliegenden Bedienerseite und aus wenigstens einem Präsentationsgestell, wobei die Präsentationstheke einen Warenraum sowie einen kundenseitigen Warenschutz umfasst und einen Bedienzustand und einen Selbstbedienungszustand aufweist und wobei in dem Bedienzustand der Warenschutz den Warenraum zur Kundenseite hin schützt sowie in dem Selbstbedienungszustand einen Zugriff von der Kundenseite aus in den Warenraum belässt, bereitgestellt werden, wenn sich das Präsentationsverfahren dadurch auszeichnet, dass zum Übergang in den Selbstbedienungszustand das Präsentationsgestell oberhalb des Warenraums an der Präsentationstheke befestigt wird und/oder dass zum Übergang in den Bedienzustand auf der Kundenseite des Präsentationsgestells ein Gestellwarenschutz angeordnet oder das Präsentationsgestell oberhalb des Warenraums entfernt wird und/oder dass zum Übergang in den Bedienzustand das oder ein weiteres Präsentationsgestell an der Präsentationstheke an deren Kundenseite befestigt wird. Die entsprechende Vorgehensweise ermöglichen dann eine entsprechende Erhöhung des Warendrucks, wobei es sich versteht, dass gegebenenfalls auf eine derartige Erhöhung des Warendrucks teilweise oder auch ganz verzichtet werden kann, wenn dieses
vorteilhaft erscheint.
Es versteht sich, dass zum Übergang in den Selbstbedienungszustand der auf der Kundenseite des Präsentationsgestells angeordnete Gestellwarenschutz gegebenenfalls entfernt werden kann, um auf diese Weise in dem Selbstbedienungszustand dann einen Zugriff auf das
Präsentationsgestell von der Kundenseite her zu ermöglichen.
Insbesondere wenn das Präsentationsgestell während des Bedienzustandes nicht oberhalb des Warenschutzes verbleiben soll, damit beispielsweise eine Übergabe von Waren über den Warenschutz hinweg ohne weiteres möglich ist, kann zum Übergang in den Bedienzustand das Präsentationsgestell an einem Träger, beispielsweise an einer Wand, an einem Tragegestell oder auch an der Präsentationstheke aufgehängt oder angebracht werden. Ebenso ist es denkbar, das Präsentationsgestell dann an oder in der
Präsentationstheke zu verwahren.
Zum Übergang in den Bedienzustand kann insbesondere auch eine Ablage horizontal oberhalb des Warenraums positioniert werden, was - wie bereits vorstehend erläutert - zum einen möglicherweise einen ergänzenden Warenschutz ermöglicht und zum anderen eine Übergabe von Waren, Geld und anderen Gegenständen
zwischen der Kundenseite und der Bedienerseite erleichtert.
Die Beweglichkeit der Ablage, wie sie vorstehend erläutert wurde, kann möglicherweise zu einem Anheben der Ablage, insbesondere von der Bedienerseite her, verleiten, insbesondere wenn beispielsweise ein Kunde aufgrund seiner Größe oder Armlänge eine auf der Ablage abliegende Ware, welche ihm übergeben werden soll, nicht ganz erreichen kann, weil diese Ware beispielsweise zu sehr bedienerseitig abgelegt wurde. Letzteres kann beispielsweise durch Unachtsamkeit bedingt sein. Insbesondere ist es Jedoch auch denkbar, dass Bedienpersonal verhältnismäßig klein ist bzw. kurze Arme besitzt, sodass es auch für das Bedienpersonal dann schwierig ist, Waren ausreichend nahe an der Kundenseite auf der Ablage abzulegen. Durch ein bedienerseitiges Anheben der Ablage können dann entsprechende Waren in einen gleitenden Bewegungszustand überführt und zu der Kundenseite hin gleiten. Zur Vermeidung von
unkontrollierten Bewegungen der Waren erscheint es dann von
Vorteil, wenn kundenseitig der Ablage eine Rutschsicherung angeordnet oder, zumindest für den Bedienzustand, anordenbar
ist.
Dementsprechend kann sich eine Präsentationstheke mit einer Kundenseite und mit einer der Kundenseite gegenüberliegenden Bedienerseite, wobei die Präsentationstheke einen Warenraum, einen kundenseitigen Warenschutz sowie eine oberhalb des Warenraums angeordnete oder anordenbare Ablage umfasst und einen Bedienzustand und einem Selbstbedienungszustand aufweist und wobei in dem Bedienzustand der Warenschutz den Warenraum zur Kundenseite hin schützt sowie in dem Selbstbedienungszustand einen Zugriff von der Kundenseite aus in den Warenraum belässt, unabhängig von den übrigen vorliegend als vorteilhaft dargelegten Merkmalskombinationen kumulativ bzw. alternativ dadurch auszeichnen, dass kundenseitig der Ablage eine Rutschsicherung angeordnet oder anordenbar ist, um den Verkaufsvorgang möglichst zu erleichtern und damit einen möglichst hohen Warendruck insbesondere in dem Bedienzustand zu
ermöglichen.
Insbesondere kann die Rutschsicherung durch Bedienpersonal abnehmbar sein, sodass insbesondere im Selbstbedienungszustand gg£. die Rutschsicherung nicht hinderlich ist. Aus demselben Grunde kann es vorteilhaft sein, wenn die Rutschsicherung entsprechend werkzeugfrei abnehmbar ist, sodass das Bedienpersonal ein Abnehmen schnell und einfach durchführen kann. In einer alternativen Ausgestaltung kann die Rutschsicherung verlager- und fixierbar an der Ablage und/oder an dem Warenschutz angebracht sein, sodass sie in einer Bedienposition fixiert werden kann, in welcher sie ihre Funktionalität einer Rutschsicherung entsprechend ausüben kann, während sie vorzugsweise in geeigneter Weise in eine
Selbstbedienungsposition verlagerbar sein kann, in welcher sie
den Selbstbedienungsvorgang nicht behindert. Beispielsweise ist es denkbar, dass die Rutschsicherung in der Selbstbedienungsposition gemeinsam mit der Ablage und/oder gemeinsam mit dem Warenschutz in deren Selbstbedienungsposition
verlagerbar ist.
Eine derartige kundenseitige Rutschsicherung kann gegebenenfalls auch an dem Präsentationsgestell vorgesehen sein, insbesondere wenn dieses eine sich zu der Kundenseite hin absenkende Gestellablage umfasst. Hierbei wird es in der Regel ausreichend sein, wenn die Rutschsicherung fest an dem Präsentationsgestell fixiert ist, da in der Regel Präsentationsgestelle für ihren Jeweiligen Zweck verhältnismäßig spezialisiert ausgebildet sind, sodass es in der Regel einfacher sein wird, das gesamte Präsentationsgestell auszutauschen, wenn eine Gestellablage anders genutzt werden soll. Andererseits versteht es sich, dass gegebenenfalls auch die Rutschsicherung lösbar bzw. verlagerbar an dem Präsentationsgestell angeordnet sein kann, um bestimmten
Nutzungssituationen Rechnung tragen zu können.
Insbesondere ist es denkbar, eine sich zu der Kundenseite hin absenkende Gestellablage eine oberhalb des Warenraums angeordnete und sich zu der Kundenseite absenkende Ablage sowohl im Selbstbedienungszustand als auch im Bedienzustand einer Präsentationstheke zu nutzen, wobei eine derartige Ausgestaltung es ermöglicht, im Bedienzustand zu übergebende Waren über die schräg stehende Ablage bzw. Gestellablage gleitend oder rutschend zu der Kundenseite hin bis zu der Rutschsicherung sich bewegen zu lassen, sodass Kunden für sie zusammengestellte Waren leicht ergreifen können. Gleichzeitig ist es denkbar, dass auf einer entsprechenden Schräge im Selbstbedienungszustand Waren auf einer entsprechenden Gestellablage bzw. Ablage einer Präsentationstheke, welche sich zu der Kundenseite hin absenkt,
abgelegt werden, sodass diese Waren von Kunden in dem
Selbstbedienungszustand nach Bedarf ergriffen werden können, wobei es sich dann in der Regel um entsprechend abgepackte Waren handelt. Insbesondere versteht es sich, dass derartig ausgestaltete Anordnungen auch eine kombinierte Situation von Selbstbedienungs- und Bedienzustand ermöglichen, indem einerseits auf einer entsprechenden sich zu der Kundenseite hin absenkenden Gestellablage oder Ablage bereits vorverpackte Waren gelagert werden, welche Kunden in Selbstbedienung ergreifen können, während Teile der entsprechenden Gestellablage bzw. Ablage freigelassen werden, sodass dort individuell von Bedienpersonal für Kunden zusammengestellte Waren abgelegt und gegebenenfalls gleitend zu der Kundenseite und mithin zu dem
Kunden übergeben werden können.
Insofern kann sich, unabhängig von den übrigen vorliegend als vorteilhaft erläuterten Merkmalskombinationen eine Präsentationstheke mit einer Kundenseite und mit einer der Kundenseite gegenüberliegenden Bedienerseite, wobei die Präsentationstheke einen Warenraum, einen kundenseitigen Warenschutz sowie eine oberhalb des Warenraums angeordnete oder anordenbare Ablage umfasst und einen Bedienzustand und ein Selbstbedienungszustand aufweist und wobei in dem Bedienzustand der Warenschutz den Warenraum zur Kundenseite hin schützt sowie in dem Selbstbedienungszustand einen Zugriff von der Kundenseite aus in den Warenraum belässt, kumulativ bzw. alternativ dadurch auszeichnen, dass die Ablage sich zu der Kundenseite absenkend sowie oberhalb des Warenraums und/oder oberhalb des Warenschutzes, wenn dieser in seinem Bedienzustand befindlich ist, stabil angeordnet oder anordenbar ist. Eine derartige stabile Anordnung einer oberhalb des Warenraums bzw. oberhalb des Warenschutzes befindlichen Ablage, welche sich zu der Kundenseite absenkt, ermöglicht, wie bereits vorstehend erläutert, einen möglichst hohen Warendruck sowohl im
Bedienzustand als auch im Selbstbedienungszustand. Insoweit auf
eine Rutschsicherung verzichtet wird, sind sicherlich Maßnahmen zu treffen, welche ein ungehindertes Abrutschen von Waren, welche insbesondere zu Selbstbedienungszwecken präsentiert werden, verhindern. Dieses kann beispielsweise durch eine sehr leichte Neigung realisiert werden. Andererseits erscheint es vorteilhaft, wenn eine Sicherung ergänzend vorgesehen ist, um Unfälle, wie sie beispielsweise bei einem ungenauen Zuschieben von Waren durch Bedienpersonal zu einem Kunden erfolgen können,
möglichst zu vermeiden.
Vorzugsweise kann die Rutschsicherung beispielsweise durch eine Glasscheibe oder durch eine Reling realisiert sein. Andererseits können auch Stoßkanten o. ä. als Rutschsicherung dienen. Gegebenenfalls ist es sogar denkbar, den Warenschutz ein wenig vertikal nach oben zu verlängern, sodass eine nach oben wirksame
Verlängerung als Rutschsicherung dienen kann.
Letztlich kann insbesondere Jede Einrichtung, welche ein unkontrolliertes Herabrutschen entlang der Ablage bzw. entlang der Gestellablage und ein hieraus resultierendes Herabfallen von Waren verhindert, als Rutschsicherung vorteilhafter Weise
dienen.
Insbesondere kann die Ablage in einem spitzen Winkel oberhalb
des Warenraums und/oder oberhalb des Warenschutzes, wenn dieser in seinem Bedienzustand befindlich ist, stabil angeordnet oder anordenbar sein, um auf diese Weise eine entsprechende Neigung
zu der Kundenseite hin zu realisieren.
Hierbei ist es denkbar, dass eine derartig schräg geneigte Ablage, insbesondere wenn der Neigungswinkel nicht zu groß, also beispielsweise lediglich spitz ist, als ständige Position der Ablage dient, indem beispielsweise entsprechende Ablage- oder
Lagerzapfen, welche die Ablage halten können, entsprechend
angeordnet sind. Gegebenenfalls kann dann für Sondersituationen eine horizontale Position der Ablage vorgesehen sein, was beispielsweise durch eine Verlagerung der Ablage- oder Lagerzapfen oder durch sonstige Maßnahmen ohne weiteres
realisierbar erscheint.
Durch die stabile Anordnung ist es insbesondere nicht notwendig, dass Bedienpersonal oder sogar der Kunde die Ablage anhebt und
entsprechend neigt.
Insbesondere kann die Ablage in einer sich zu der Kundenseite absenkenden Anordnung oberhalb des Warenraums und/oder oberhalb des Warenschutzes, wenn dieser in seinem Bedienzustand befindlich ist, durch eine Zusatzstütze realisiert sein, sodass insbesondere auch schwerere Waren oder etwas höhere Belastungen
von der Ablage entsprechend getragen werden können.
Je nach konkreter Ausgestaltung kann es vorteilhaft sein, wenn die oberhalb des Warenraums angeordnete oder anordenbare Ablage an der Präsentationstheke befestigt ist. Dieses ermöglicht eine sichere und insbesondere verliersichere Anordnung der Ablage an der Präsentationstheke, für welche insbesondere dann ein separater Aufbewahrungsplatz, wenn die Ablage nicht benötigt wird, nicht bereitgestellt werden muss. Die Ablage kann dann für diesen Zweck beispielsweise klappbar oder verschiebbar oder
sonstwie verlagerbar an der Präsentationstheke befestigt sein.
Insbesondere kann die oberhalb des Warenraums angeordnete oder anordenbare Ablage nicht werkzeugfrei lösbar an der Präsentationstheke befestigt sein, so dass beispielsweise zu Wartungs- oder Reinigungszwecken ein Lösen der Ablage, beispielsweise durch Lösen einer Schraubverbindung oder eines mittels eines Schlüssels als Werkzeug zu Effnenden Schlosses,
die Ablage dennoch von der Präsentationtheke gelöst werden kann.
Vorzugsweise ist die oberhalb des Warenraums angeordnete oder anordenbare Ablage durchsichtig, beispielsweise aus Glas oder aus durchsichtigem Kunststoff, ausgebildet, so dass bei Bedarf durch die Ablage hindurchgesehen werden kann. Hierdurch kann insbesondere ein ansprechendes Äußeres erzielt, aber auch - je nach konkreter Anordnung der Ablage in Bezug auf den Warenraum und die dort präsentierten waren - auch der Warendruck erhöht
werden.
Es versteht sich, dass die Merkmale der vorstehend bzw. in den Ansprüchen beschriebenen Lösungen gegebenenfalls auch kombiniert werden können, um die Vorteile entsprechend kumuliert umsetzen
zu können.
Weitere Vorteile, Ziele und Eigenschaften vorliegender Erfindung werden anhand nachfolgender Beschreibung von Ausführungsbeispielen erläutert, die insbesondere auch in
anliegender Zeichnung dargestellt sind. In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 eine erste Präsentationsanordnung in einem Bedienzustand in einer schematischen Seitenansicht;
Figur 2 die erste Präsentationsanordnung beim Übergang zwischen dem Bedienzustand und dem Selbstbedienungszustand in ähnlicher Darstellung wie Fig. 1;
Figur 3 die erste Präsentationsanordnung in einem Selbstbedienungszustand in ähnlicher Darstellung wie Fign. 1 und 2;
Figur 4 eine zweite Präsentationsanordnung in einem ersten Selbstbedienungszustand in ähnlicher Darstellung wie
Fign. 1 bis 3;
Figur 5 die zweite Präsentationsanordnung in einem zweiten Selbstbedienungszustand in ähnlicher Darstellung wie Fign. 1 bis 4;
Figur 6 die zweite Präsentationsanordnung in einem ersten Bedienzustand in ähnlicher Darstellung wie Fign. 1 bis 5;
Figur 7 die zweite Präsentationsanordnung in einem zweiten Bedienzustand in ähnlicher Darstellung wie Fign. 1 bis 6;
Figur 8 die zweite Präsentationsanordnung in einem dritten Bedienzustand in ähnlicher Darstellung wie Fign. 1 bis 7;
Figur 9 die zweite Präsentationsanordnung in einem vierten Bedienzustand in ähnlicher Darstellung wie Fign. 1 bis 8;
Figur 10 eine dritte Präsentationsanordnung in einem Bedienzustand in ähnlicher Darstellung wie Fign. 1 bis 8;
Figur 11 eines der Präsentationsgestelle der Präsentationsanordnungen nach Fign. 4 bis 10 in einer Seitenansicht;
Figur 12 das Präsentationsgestell nach Figur 11 in einer Ansicht von der Kundenseite her;
Figur 13 ein dem Präsentationsgestell nach Fign. 11 und 12 ähnliches Präsentationsgestell mit einer gegenüber dem Präsentationsgestell nach Fign. 11 und 12 schmaleren Gestellablage;
Figur 14 das Präsentationsgestell nach Figur 13 in einer Ansicht von der Kundenseite her;
Figur 15 eine Explosionsansicht des Präsentationsgestells nach Fign. 13 und 14 von der Seite;
Figur 16 ein weiteres Präsentationsgestell, welches dem in
Fig. 6 oberhalb des Warenraums angeordneten
Präsentationsgestell ähnlich ist, in einem Selbstbedienungszustand;
Figur 17 das Präsentationsgestell nach Fig. 16 in einem weiteren Selbstbedienungszustand; und
Figur 18 das Präsentationsgestell nach Fign 16 und 17 in
einem Bedienzustand.
Die in den Figuren dargestellten drei Präsentationsanordnungen 10 umfassen jeweils Präsentationstheken 30, deren Thekenkorpus 31 über Füße 39 auf einem Boden 11 abgestellt werden kann. Hierbei kann gegebenenfalls auf separate Füße verzichtet werden,
wenn diese sinnvoll erscheint.
Während die ersten beiden, in den Figuren 1 bis 9 dargestellten Präsentationsanordnungen 10 im Wesentlichen der Präsentation von Waren bei Umgebungstemperatur dienen, ist die dritte Präsentationsanordnung 10, welche in Figur 10 dargestellt ist, als Kühltheke ausgebildet. Es versteht sich, dass gegebenenfalls entsprechende Präsentationsanordnungen 10 auch mit Warmhalteeinrichtungen oder anderen Heizelementen versehen sein können. Ebenso können jegliche Art von Kühleinrichtungen
ergänzend oder alternativ vorgesehen sein.
Die Präsentationstheken 30 umfassen Jeweils Warenauslagen 32, auf welchen Waren präsentiert werden können. Oberhalb der Warenauslage 32 kann jeweils ein Warenraum 40 definiert werden, welcher durch einen Warenschutz 70 zu einer Kundenseite 41 gegen unerwünschte Zugriffe oder auch gegen eine mögliche Kontamination, beispielsweise über ausgehustete Tröpfchen oder
Ähnliches, geschützt werden kann.
Der Kundenseite 41 gegenüberliegend ist eine Bedienseite 42
vorgesehen, welche Bedienpersonal vorbehalten ist, das für den
Umgang mit Waren, welche einer Selbstbedienung nicht unterliegen
können oder dürfen, entsprechend geschult ist.
Bei vorliegenden Ausführungsbeispielen ist der Warenschutz 70 vertikal 47 nach unten 48 in eine Selbstbedienungsposition verlagerbar ausgebildet, um in einem Selbstbedienungszustand die Jeweiligen Präsentationstheke 30 derart auszubilden, dass der Warenraum 40 auch von der Kundenseite 41 her zugänglich ist. In dem Selbstbedienungszustand können Kunden von der Kundenseite 41 her Waren, welche in dem Warenraum 40 bzw. auf der Warenauslage
32 vorgehalten werden, eigenständig nehmen.
Wird der Warenschutz 70 nach oben 49 verlagert, so kann dieser wieder in eine Bedienposition verbracht werden, in welcher er
den Warenraum 40 bestimmungsgemäß schützen kann.
Bei vorliegenden Ausführungsbeispielen ist an dem Thekenkorpus 31 ein Rückzugraum 36 für den Warenschutz 70 vorgesehen, in welchen der Warenschutz 70 vertikal 47 nach unten 48 eingefahren
werden kann.
Es versteht sich, dass statt einer Verlagerung des Warenschutzes 70 nach unten 48 oder nach oben 49 auch andere, bereits aus dem Stand der Technik bekannte Möglichkeiten, wie ein Warenschutz 70 einen Warenraum 40 in einem Selbstbedienungszustand freigeben und in einem Bedienzustand schützen kann, bei derartigen
Präsentationstheken 30 umgesetzt werden können.
Bei vorliegenden Ausführungsbeispielen ist an der Bedienseite 42 Jeweils eine Arbeitsplatte 38 vorgesehen, welche als Auflage für Gegenstände, die das Bedienpersonal gegebenenfalls benötigt, oder zur Durchführung von Tätigkeiten durch das Bedienpersonal genutzt werden kann. Eine derartige Arbeitsplatte 38 ist nicht
zwingend notwendig, um eine Bedientätigkeit in der beschriebenen
Weise zu ermöglichen, sodass - gegebenenfalls - auf eine derartige Arbeitsplatte 38 auch verzichtet werden kann, solange der zugehörigen Präsentationstheke 30 eine Kundenseite 41 und eine Bedienseite 42, beispielsweise durch die Anordnung des
Warenschutzes 70, zugeordnet werden kann.
An dem Warenschutz 70 ist eine Ablage 71 mittels eines Scharniers 73 befestigt, sodass die Ablage 71 zwischen einer horizontalen 46 Position und einer vertikalen Position 47 verlagert werden kann. Bei sämtlichen Ausführungsbeispielen, welche vorliegend dargestellt sind, kann die Ablage 71 parallel zu dem Warenschutz 70 in eine vertikale 47 Position verbracht werden, sodass sie gemeinsam mit dem Warenschutz 70 vertikal 47 nach unten 48 und nach oben 49 verlagert werden kann, um von dem Bedienzustand in den Selbstbedienungszustand und zurück zu
wechseln.
Das Scharnier 73 des zweiten in Figuren 4 bis 9 dargestellten Ausführungsbeispiels ermöglicht es darüber hinaus, die Ablage 71 in einer vertikalen 47 Position oberhalb des Warenschutzes 70 in seiner Bedienposition zu fixieren, sodass auf diese Weise ein ergänzender Warenraum 40A, der ebenfalls zur Kundenseite 41 hin
geschützt ist, bereitgestellt werden kann.
Auch ist die Ablage 71 in einer sich zu Kundenseite 41 hin absenkenden Anordnung stabil anordenbar, wie exemplarisch in Figur 9 dargestellt, wobei bei diesem Ausführungsbeispiel die Stabilität durch eine Zusatzstütze 76 gewährleistet wird. Ggf. kann die Stabilität durch eine geeignete Ausgestaltung des Scharniers 73 oder durch andere geeignete Maßnahmen, wie beispielsweise einen Hebelmechanismus oder ähnliches realisiert sein. Es versteht sich, dass auf eine derartige stabile Anordnungsmöglichkeit der Ablage 71 gg£. auch verzichtet werden
kann, so dass Bedienpersonal diese beispielsweise leicht anheben
kann, wenn Waren oder andere Gegenstände von der Bedienseite 42
zu der Kundeseite 41 gleiten sollen.
Damit auf eine derartig schrägen Ablage 71 gleitende Gegenstände, wie beispielsweise Waren, nicht an der Kundenseite 41 herunterfallen, ist bei dem in Figuren 4 bis 9 dargestellten Ausführungsbeispiel eine Rutschsicherung 77 vorgesehen, welche nach Bedarf ausgeklappt und über eine Fixierung 78 an der Kundenseite 41 derart fixiert werden kann, dass etwaige Waren, welche die schräge Ablage 71 herunterrutschen dort aufgefangen werden können. Bei vorliegendem Ausführungsbeispiel ist die Rutschsicherung 77 gemeinsam mit dem Warenschutz 70 und der Ablage 71 in den Selbstbedienungszustand verlagerbar. Sie kann nach Bedarf, insbesondere wenn die geneigte, in Figur 9 dargestellte Position der Ablage 71 eingenommen werden soll, ausgeklappt werden, während sie ansonsten gg£f. auch eingeklappt werden kann. Als Rutschsicherung können letztlich sämtliche Einrichtungen, wie Stangen, Platten oder Schienen, dienen, die geeignet sind, ein Herabrutschen von Gegenständen von der Ablage 71 zu verhindern. Insbesondere ist es auch denkbar, den Warenschutz 70 ein wenig nach oben zu verlängern, so dass dessen obere Verlängerung als Rutschsicherung 77 dienen kann. Ebenso ist es denkbar, dass die Ablage 71 in ihrer Schrägstellung an ihrem der Kundeseite 41 zugewandten Seite ein wenig unter die obere Kante des Warenschutzes 70 klappt, indem das Scharnier beispielsweise mit einer doppelten Gelenkfunktion ausgestattet ist, so dass hierdurch die obere Kante des Warenschutzes 70 als
Rutschsicherung 77 dienen kann.
Es versteht sich, dass in abweichenden Ausführungsformen auf das Scharnier 73 auch verzichtet werden kann. Beispielsweise kann die Ablage selbstständig verlagerbar sein, wenn dieses sinnvoll erscheint. Ebenso ist es denkbar, dass die Ablage 7/1 in
gesonderten Halterungen in gewünschter Weise, also
beispielsweise vertikal oberhalb des Warenschutzes 70,
positionierbar ist.
Aus Gründen der Stabilität sind beidseits des Warenschutzes 70 Ablagenstützen 72 vorgesehen, welche Auflagezapfen 75 tragen, auf welchen die Ablage 71 in ihrer horizontalen 46 Position aufliegen kann. Auf diese Weise ist die Auflage 71 in ihrer horizontalen 46 Position auch bei Berührungen oder bei höherer
Belastung ausreichend stabil gelagert.
Die Ablagenstützen 72 tragen darüber hinaus bei vorliegenden Ausführungsbeispielen jeweils einen Seitenschutz 79, welcher den Warenschutz 70 seitlich ergänzt. Insbesondere wenn mehrere Präsentationstheke 30 nebeneinander angeordnet sind, kann auf einen derartigen Seitenschutz 79 zwischen zwei Präsentationstheken 30 gegebenenfalls verzichtet werden. Ebenso ist es denkbar, dass sich zwei benachbarte Präsentationstheken
einen Seitenschutz 79 teilen.
Die in den Figuren 1 bis 98 dargestellten Präsentationstheken 30 umfassen darüber hinaus jeweils Zwischenträger 80, welche an dem Seitenschutz 79 befestigt sind und der ergänzenden Präsentation von Waren innerhalb des Warenraums 40 dienen. Je nach konkreter Umsetzung können diese Zwischenträger 80 gegebenenfalls auch entfernbar ausgebildet sein. Ebenso ist es denkbar, in abweichenden Ausführungsformen weitere Zwischenträger 80 vorzusehen, die gegebenenfalls ebenfalls herausnehmbar bzw.
einsetzbar ausgebildet sind.
Bei vorliegenden Ausführungsbeispielen ist jeweils eine Beleuchtung 89 für die zugehörigen Warenauslage 32 bzw. Zwischenträger 80 vorgesehen. Gegebenenfalls können dort
ergänzend auch Heizstrahler vorgesehen sein. Ebenfalls ist es
denkbar, auf eine derartige Beleuchtung 89 gegebenenfalls zu
verzichten.
Zur ergänzenden Präsentation von Waren ist bei den in den Figuren dargestellten Präsentationsanordnungen 10 wenigstens ein Präsentationsgestell 20 vorgesehen, welches jeweils einen Gestellrahmen 22 und eine Gestellablage 21 umfasst, auf welcher
ergänzend Waren präsentiert bzw. angeboten werden können.
Die Gestellablage 21 ist hierbei durch jeweils eine Gestelletage 23 realisiert, welche - Je nach konkreter Umsetzung beispielsweise durch Holz, Holzlatten, Metall, Glas oder
Kunststoff realisiert sein kann.
Über eine zwei-komponentige lösbare Befestigungseinrichtung 51 können die Präsentationsgestelle 20 jeweils oberhalb der
Warenräume 40 befestigt werden.
Hierzu weist der Gestellrahmen 22 eine gestellseitige Komponente 52 der zwei-komponentigen lösbaren Befestigungseinrichtung 51 auf, während die Präsentationstheke 30 eine thekenseitige Komponente 53 der zwei-komponentigen lösbaren Befestigungseinrichtung 51 trägt. Bei vorliegenden Ausführungsbeispielen ist die thekenseitige Komponente 53 durch die Auflagezapfen 75 realisiert, was konstruktiv einfach umsetzbar ist. Es versteht sich, dass in abweichenden Ausführungsformen auch andere Umsetzungsmöglichkeiten für eine thekenseitige Komponente 53 einer zwei-komponentigen lösbaren
Befestigungseinrichtung genutzt werden können.
Dementsprechend umfassen die gestellseitige Komponenten 52 der zwei-komponentigen lösbaren Befestigungseinrichtung 51 Jeweils ein zweiteiliges Auflager 54, welches durch die Oberseite von
Ausnehmungen 28, 29 bereitgestellt ist.
Hierbei weisen die Gestellrahmen 22 jeweils zur Kundenseite 41 hin gerichtet offene Ausnehmungen 28 auf, deren Unterseite als Niederhalter 55 genutzt werden kann, welche jeweils verhindern, dass ein Präsentationsgestell 20 kundenseitig angehoben werden
kann.
An einer Rückseite 43, welche einer Kundenseite 41 der Präsentationsgestelle 20 gegenüberliegend definiert sein kann, ist an einer Unterseite 44 des Gestellrahmens 22 eine nach unten 48 hin gerichtet offene Ausnehmung 29 vorgesehen, welche als Horizontalsicherung 56 dient und, wenn das Präsentationsgestell auf seinem Auflager 54 ruht, horizontal 46 gerichteten Kräften, welche von der Kundenseite 41 oder der Bedienseite 42 bzw. Rückseite 43 auf das Präsentationsgestell 20 ausgeübt werden,
begegnen kann.
Horizontal 46 gerichteten Kräfte senkrecht hierzu kann das Präsentationsgestell 20 durch Wechselwirkung mit den
Ablagenstütze 72 begegnen.
Die in den Figuren 1 bis 3 und 10 dargestellten Präsentationsgestelle 20, aber auch das in Figur 4 oberhalb des Warenraums 40 angeordnete Präsentationsgestell 20 sind mit einer sich zu der Kundenseite 41 hin absenkenden Gestellablage 21 versehen und im Wesentlichen in Form einer Schütte ausgestaltet. Auf dieser Gestellablage 21 abgelegte Waren rutschen demnach nach, wenn von der Kundenseite 41 her Waren entnommen werden, wobei an der Kundenseite 41 der Gestellablage 21 eine Rutschsicherung 27 vorgesehen ist, welche verhindert, dass Waren
eigenständig von dem Präsentationsgestell 20 herunterfallen.
Darüber hinaus sind diese Präsentationsgestelle 20 jeweils mit
einer Gestelletage 23 in Form eines Lattenrostes ausgebildet,
wobei bei dem in Figuren 1 bis 3 dargestellten Präsentationsgestell 20 ein Unterschutz 25 in Form einer gebogenen Platte vorgesehen ist, welcher einen Herabfallenden von Warenteilen oder Schmutz bzw. Staub durch den Rost hindurch
vermeiden kann.
Es ist für ein anderes Präsentationsgestell 20 auch denkbar, die Gestellablage 21 glatt, und dann gg£. sogar eben, auszubilden, so dass Gegenstände, insbesondere auch Waren, leicht auf dieser rutschen bzw. gleiten können, so dass ein derartiges Präsentationsgestell 20 dann ähnlich der in Figur 9 dargestellten Ablage 71 im Bedienzustand zur gleitenden Übergabe von Waren oder sonstigen Gegenständen dienen kann. Insbesondere ist dann eine Doppelnutzung denkbar, in dem sowohl zur Selbstbedienung geeignete Waren dort bei hohen Warendruck präsentiert werden, die nachrutschen, wenn weiter unten liegende Waren entnommen werden, als auch die Übergabe von individuell durch das Bedienpersonal bereitgestellten Waren im Bedienzustand
entsprechend erleichtert wird.
Es versteht sich, dass bei den in Figuren 1 bis 3 und 10 dargestellten Ausführungsbeispielen auch anders ausgebildete Präsentationsgestelle 20 zum Einsatz kommen können, insbesondere wie sie anhand des in Figuren 4 bis 9 dargestellten
Ausführungsbeispiels exemplarisch dargestellt sind.
So kann beispielsweise ein Gestell 20 eine L-förmige Grundform aufweisen, wie dieses für die drei weiteren, in den Figuren 4 bis 9 dargestellten Präsentationsgestelle 20 und das in Figuren
16 bis 18 dargestellte Präsentationsgestell 20 gilt. Diese Präsentationsgestelle 20 weisen jeweils mehrere
übereinander angeordnete Gestelletagen 23 auf, wobei die bei dem
in Figur 4 an einer Wand 13 aufgehängten Präsentationsgestellen
20 die Gestelletagen 23 ebenfalls in Form eines Rostes
ausgebildet sind.
Das in Figuren 5 und 7 oberhalb des Warenraums 40 angeordnete Präsentationsgestell 20 weist demgegenüber Glasplatten als Gestelletagen 23 auf. Darüber hinaus ist bei diesem Präsentationsgestell 20 exemplarisch der Gestellrahmen 22 zweigeteilt ausgebildet und umfasst ein Gestellrahmenteil 22A und ein Gestellrahmenteil 22B, welche über einen Auszug 26 gegeneinander bzw. von der Kundenseite 41 zur Rückseite 43 und zurück verlagerbar sind. Dieses ermöglicht es, den Gestellrahmenteil 22A zur Bedienerseite 42 zu verlagern, sodass der Blick in den Warenraum 40 bzw. auf die Warenauslage 32 und ein Zugriff erleichtert werden kann, was insbesondere in dem in Figur 5 dargestellten Selbstbedienungszustand den Warendruck erhöhen kann. Im Bedienzustand kann gegebenenfalls das Gestellrahmenteil 22A zur Kundenseite 41 hin verlagert werden, wie exemplarisch in Figur 7 dargestellt, um auf diese Weise einen Zugriff in den Warenraum und auf die Warenauslage 32 durch Bedienpersonen zu erleichtern und den Warendruck der in dem Präsentationsgestell 20 präsentierten Waren dadurch, dass diese dann dichter am Kunden befindlich sind, zu erhöhen. Eine derartige Zweiteilung kann gg£. auch bei anderen
Präsentationsgestellen 20 vorgesehen sein.
Insbesondere bei dem vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiel aber auch bei dem als Schütte ausgebildeten Präsentationsgestell 20 kann der Niederhalter 55 ein Kippen des jeweiligen Präsentationsgestells 20 aufgrund der überkragenden
Gestelletage 23 wirksam verhindern.
Dass in Figur 6 beispielhaft oberhalb des Warenraums 40
angeordnete Präsentationsgestell 20 hingegen setzt metallische
Gestelletagen 23.
Wie insbesondere in Figur 6 exemplarisch dargestellt, kann durch eine vertikale 47 Anordnung der Ablage 71 ein Gestellwarenschutz 74 für Waren, welche auf einem Präsentationsgestell 20, das bedienseitig des Gestellwarenschutzes 74 angeordnet ist, bereitgestellt werden, was beispielsweise bei der Anordnung nach Figur 7 vorteilhaft sein kann, welche ebenfalls einen Bedienzustand darstellt. Es versteht sich, dass in abweichenden Ausführungsformen ein derartiger Gestellwarenschutz 74 auch durch andere Maßnahmen, wie beispielsweise durch separate
Platten o. ä., realisiert sein kann.
Darüber hinaus weist das in Figur 6 exemplarisch bedienseitig des Gestellwarenschutzes 74 vorgesehene Präsentationsgestell 20 eine Möglichkeit auf, dass von der Bedienseite 42 aus durch den Gestellrahmen 22 hindurch auf die Gestellablagen 21 gegriffen werden kann, sodass Bedienpersonal Waren nachlegen oder entnehmen und ggf. an Kunden übergeben kann. Insoweit das in Figuren 5 und 7 oberhalb des Warenraums 40 angeordnete Präsentationsgestell 20 diese Möglichkeit eines Zugriffs von der Bedienseite 42 aus durch den Gestellrahmen 22 hindurch auf die Gestellablagen 21 nicht beinhaltet, was im Selbstbedienungszustand den Vorteil hat, dass Kunden Waren nicht durch das Präsentationsgestell 20 hindurch stoßen können, erscheint es Jedoch wenig sinnvoll, im Bedienzustand Waren auf diesem Präsentationsgestell 20, die nicht der Selbstbedienung zugänglich sind, zu präsentieren und den in Figur 6
dargestellten Gestellwarenschutz 74 dann vorzusehen.
Auch die in Figuren 16 bis 18 dargestellten Gestelletagen 22 setzen auf metallische Gestelletagen, wie das in Figur 6 beispielhaft oberhalb des Warenraums 40 angeordnete Präsentationsgestell 20. Auch bei dem in Figuren 16 bis 18
dargestellten Präsentationsgestell 20 kann von der Bedienseite
42 aus durch den Gestellrahmen 22 hindurch auf die Gestellablagen 21 bzw. auf die Gestelletagen 23 gegriffen werden. Um in einem Bedienzustand zu vermeiden, dass Kunden Waren zu der Rückseite 43 des in Figuren 16 bis 18 dargestellten Präsentationsgestells 20 durchschieben, umfasst dieses einen Sicherungskörper 90, der, wie in Figur 16 exemplarisch
dargestellt, als Warendurchstoßsicherung 92 dienen kann.
Bei dem in Figuren 16 bis 18 dargestellten Präsentationsgestell 20 sind die metallischen Gestelletagen 23 gitterartig
ausgestaltet, sodass, wie in Figur 17 exemplarisch dargestellt, der Sicherungskörper 90 gegebenenfalls auch als Unterschutz 25
genutzt werden kann, wo zu dieser plattenartig ausgebildet ist.
Darüber hinaus kann, wie in Figur 18, der Sicherungskörper 90 auch als Gestellwarenschutz 91 ausgestaltet und in eine an der Kundenseite vorgesehene Aufbewahrung 93 eingesetzt sein. Auf diese Weise ist insbesondere von der Bedienseite 42 bzw. von der
Rückseite 43 ein Zugriff auf die Gestelletagen 23 möglich.
Um eine entsprechende Flexibilität zu erreichen, weist das in Figuren 16 bis 18 dargestellt Präsentationsgestell 20 mehrere entsprechend vorgesehene Aufbewahrungen 93 auf, in welchen der Sicherungskörper 90 aufbewahrt werden kann, wobei diese Aufbewahrung 93 derart ausgebildet sind, dass sie eine entsprechende Funktionalität des Sicherungskörpers 90
ermöglichen.
Die in den Figuren 4 bis 9 dargestellten Präsentationsgestelle 20 weisen an ihrer Rückseite 43 jeweils gestellseitige Komponenten 62 einer 2-komponentigen lösbaren Vertikalbefestigungseinrichtung 61 auf, mittels welcher die Präsentationsgestelle 20 an vertikalen Einrichtungen, wie
beispielsweise an Trageständern 12 oder Wänden 13 aber auch an
der Vorderseite der Präsentationstheke 30 bzw. an deren Thekenkorpus 31, wie dieses in Figur 7 exemplarisch dargestellt
ist, befestigt werden können.
Hierzu ist an den gewünschten Positionen des Trageständers 12, der Wand 13 und der Präsentationstheke 30 ein Träger 60 vorgesehen, welcher eine trägerseitige Komponente der zwei-
komponentigen lösbaren Vertikalbefestigungseinrichtung 61 trägt.
Die gestellseitige Komponente 62 der zwei-komponentigen lösbaren Vertikalbefestigungseinrichtung 61 umfasst eine obere Aufhängung 64 mit einer Hinterschneidung 65, welche jeweils in den Träger
60 eingehängt werden kann.
Mittels einer unteren Abstützung 66 kann sich der Gestellrahmen 22 der Präsentationsgestelle 20 jeweils an der jeweiligen vertikalen Einrichtung abstützen, sodass diese betriebssicher in
ihrer gewünschten Position verbleiben können.
Vorzugsweise ist die Unterseite 44 der Gestellrahmen 22 eben ausgebildet, sodass ein entsprechend ausgebildetes Präsentationsgestell 20 gegebenenfalls auch auf der Ablage 38, der Warenauslage 32 oder auf sonstigen ebenen Flächen, wie beispielsweise auf dem exemplarisch in Figur 9 dargestellten Unterschrank 14 mit einer Arbeitsvorbereitung oder, wie in Figur 4 exemplarisch dargestellt, in einem Aufbewahrungsraum 33 innerhalb der Präsentationstheke 30 aufbewahrt bzw. abgestellt
werden kann.
In einem derartigen Aufbewahrungsraum 33 können vorzugsweise
sogar mehrere derartiger Präsentationsgestelle 20 vorgesehen
sein.
Für eine Erleichterung der Bedienung kann gegebenenfalls, wie in Figuren 1 bis 3 exemplarisch dargestellt, in dem Aufbewahrungsraum 33 ein Tablarauszug 35 über einen Vollauszug 36 angeordnet sein, sodass in dem Aufbewahrungsraum 33 gelagerte Präsentationsgestelle 20 leicht entnommen und wieder in den
Aufbewahrungsraum 33 verbracht werden können.
Gegebenenfalls kann auch eine Abstützung 37, beispielsweise auf dem Tablarauszug 35 oder auf einem Boden des Aufbewahrungsraums 33 vorgesehen sein, um etwaige Präsentationsgestelle 20 sicher
und stabil innerhalb des Aufbewahrungsraum 33 zu lagern.
Wie bereits anhand des in Figuren 5 und 7 oberhalb des Warenraums 40 angeordneten Präsentationsgestells 20 exemplarisch erläutert, kann der Gestellrahmen 22 ein Gestellrahmenteil 22A und ein Gestellrahmenteil 22B umfassen, welche gegeneinander verlagerbar ausgebildet sind. Diese Verlagerbarkeit erfolgt vorzugsweise horizontal 46 - und bei dem in Figuren 5 und 7 oberhalb des Warenraums 40 angeordneten Präsentationsgestell 20 von der Kundenseite 41 zu der Rückseite 43 bzw. zu der Bedienerseite 42 und zurück, also senkrecht zu einer Breite der
Präsentationstheke 30 bzw. des Präsentationsgestells 20.
Ein besonders einfacher Aufbau ergibt sich, wenn sich die Präsentationsgestelle 20 ungefähr über die Breite der Präsentationstheke 30 erstrecken, da dann seitliche Ablagestützen 72 oder sonstige seitliche Einrichtungen auch für eine Befestigung der Präsentationsgestelle 20 dienen können. Ansonsten verbleibt eine Befestigung an der Ablage 71 bzw. an dem Warenschutz 70, was in der Praxis Jedoch verhältnismäßig
schwierig betriebssicher umzusetzen scheint.
Andererseits ist es nicht zwingend vorteilhaft, wenn sich ein
Präsentationsgestell, insbesondere wenn dieses im Bedienzustand
zur Anwendung kommen soll, über die gesamte Breite der Ablage 7/1 bzw. der Präsentationstheke 30 erstreckt, da dann kaum Raum
verbleibt, um Waren, welche Bedienpersonal individuell für einen Kunden zusammengestellt hat, über die Ablage 71 hinweg übergeben
zu können.
Insoweit also in Figuren 11 und 12 ein Präsentationsgestell 20 dargestellt ist, welches im Wesentlichen dem in Figur 4 oberhalb des Warenraums 40 dargestellten Präsentationsgestells 20 sowie dem in Figur 10 dargestellten Präsentationsgestell 20 entspricht, zeigen Figuren 13 bis 15 ein Präsentationsgestell 20, dessen Gestellablage 21 schmaler als die Breite der Präsentationstheke 30 bzw. der Ablage 71 ist, sodass Waren auch an dem Präsentationsgestell 20 vorbei über die Ablage 71 hinweg,
ohne weiteres übergeben werden können.
Auch umfasst dieses Präsentationsgestell 20 zwei Gestellrahmenteile 22A und 22B, die gegeneinander verlagerbar ausgebildet sind, wobei diese Verlagerung über eine Schiebeführung 24 ebenfalls in horizontaler 46 Richtung, allerdings parallel zur Breite und senkrecht zu einer von der Kundenseite 41 zu der Bedienerseite 42 bzw. zu der Rückseite 43 reichenden Strecke ausgerichtet ist. Dieses ermöglicht eine wahlweise Verlagerung des Gestellrahmens 22 und der zugehörigen Gestellablage 21 entlang der Präsentationstheke 30, wenn dieses
gewünscht sein sollte.
In konkreter Umsetzung trägt hierzu der Gestellrahmenteil 22A einerseits die gestellseitige Komponente 52 der zweikomponentigen lösbaren Befestigungseinrichtung 51 und andererseits eine Querstange 24A, welche Bestandteile der Schiebeführung 24 ist und welche von Schlitzöffnungen 24B des Gestellrahmenteils 22B umschlossen wird, die ebenfalls Teil der
Schiebeführung 24 sind.
Die Querstange 24A ist hierbei derart ausgerichtet, dass sie ungefähr auf Höhe der Ablage 71 liegt, sodass eine Übergabe von Waren über die Ablage 71 hinweg nicht unnötig behindert wird. Möglicherweise kann die Querstange 24A auch, wenn sie kundenseitig vorgesehen ist, als Rutschsicherung 77 dienen, insbesondere wenn eine unterhalb des Präsentationsgestells 20
belassene Ablage 71 geneigt angeordnet ist.
Bezugszeichenliste:
10 Präsentationsanordnung 36 Rückzugraum für den
11 Boden Warenschutz 70
12 Trageständer 37 Abstützung für das
13 Wand Präsentationsgestell 20
14 Unterschrank mit 38 Arbeitsplatte
Arbeitsvorbereitung 39 Fuß
20 Präsentationsgestell 40 Warenraum
21 CGestellablage 40A ergänzender Warenraum
22 Gestellrahmen 41 Kundenseite
22A Gestellrahmenteil 42 Bedienseite
22B Gestellrahmenteil 43 Rückseite
23 Gestelletage 44 Unterseite des
24 Schiebeführung24A Gestellrahmens 22 Querstange 46 horizontal
24B Schlitzöffnung 47 vertikal
25 Unterschutz 48 unten
26 Auszug 49 oben
27 Rutschsicherung
28 zur Kundenseite 41 hin 51 zwei-komponentige lösbare gerichtet offene Befestigungseinrichtung Ausnehmung 52 gestellseitige Komponente
29 nach unten 48 hin der zwei-komponentigen gerichtet offene Aus- lösbaren Befestigungsnehmung einrichtung 51
53 thekenseitige Komponente
30 Präsentationstheke der zwei-komponentigen 31 Thekenkorpus lösbaren Befestigungs32 Warenauslage einrichtung 51
33 Aufbewahrungsraum 54 Auflager
34 Vollauszug 55 Niederhalter
35 Tablarauszug 56 Horizontalsicherung
60 Träger 72 Ablagenstütze
61 zwei-komponentige 73 Scharnier zwischen lösbare Vertikal- Warenschutz 70 und Ablage befestigungseinrichtung 71
62 gestellseitige 74 Gestellwarenschutz Komponente der zwei-kom- 75 Auflagezapfen ponentige lösbare Verti- 76 Zusatzstütze kalbefestigungs- 77 Rutschsicherung einrichtung 61 78 Fixierung der
63 trägerseitige Komponente Rutschsicherung der zwei-komponentige 79 Seitenschutz
lösbare Vertikalbefestigungseinrichtung 61 80 Zwischenträger 64 obere Aufhängung 89 Beleuchtung 65 Hinterschneidung 66 untere Abstützung 90 Sicherungskörper 91 Gestellwarenschutz 70 Warenschutz 92 Warendurchstoßsicherung
71 Ablage 93 Aufbewahrung
Innsbruck, am 13. März 2025

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Präsentationsgestell (20) mit einer Kundenseite (41) und mit einer der Kundenseite gegenüberliegenden Rückseite (43) sowie mit einer Gestellablage (21) zur Ablage von zu präsentierenden Waren und mit einem die Gestellablage (21) tragenden Gestellrahmen (22), dadurch gekennzeichnet,
    (i) dass der Gestellrahmen (22) an seiner Unterseite (44) eine gestellseitige Komponente (52) einer zweikomponentigen lösbaren Befestigungseinrichtung (51) trägt; und/oder
    (ii) dass der Gestellrahmen (22) an seiner Rückseite (43) eine gestellseitige Komponente (62) einer zweikomponentigen lösbaren Vertikalbefestigungseinrichtung
    (61) trägt.
    Präsentationsgestell (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Präsentationsgestell (20) wenigstens zwei übereinander angeordnete Gestellablagen (21) und/oder wenigstens eine sich zu der Kundenseite (41) hin, vorzugsweise zu einer kundenseitigen Rutschsicherung (24),
    absenkende Gestellablage (21) umfasst.
    Präsentationsgestell (20) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gestellablage (21) auf einer Gestelletage (23) realisiert ist, welche von dem Gestellrahmen (22) getragen und einstückig oder mehrstückig
    mit diesem ausgebildet ist.
    Präsentationsgestell (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalbefestigungseinrichtung (61) eine obere Aufhängung (64), insbesondere mit einer Hinterschneidung (65), und/oder
    eine untere Abstützung (66) umfasst.
    Präsentationsgestell (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die gestellseitige Komponente (52) der zwei-komponentigen lösbaren Befestigungseinrichtung (51) ein Auflager (54) und/oder einen, vorzugsweise an der Kundenseite (41) angeordneten, Niederhalter (55) und/oder eine, vorzugsweise in Richtung der Rückseite (43)
    angeordnete, Horizontalsicherung (56) umfasst.
    Präsentationsgestell (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gestellablage (21) an der
    Rückseite (43) über das Auflager (54) hinausragt.
    Präsentationsgestell (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gestellablage (21) von der
    Rückseite (43) her zugänglich ist.
    Präsentationsgestell (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Gestellablage (21) ein Unterschutz (25) an dem Gestellrahmen (22) angeordnet,
    insbesondere befestigt, vorzugsweise lösbar befestigt, ist.
    Präsentationsgestell (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Gestellrahmen (22) einen ersten Gestellrahmenteil (22A) und einen zweiten Gestellrahmenteil (22B), die gegeneinander verlagerbar
    ausgebildet sind, umfasst.
    Präsentationsgestell (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei-komponentige lösbare Befestigungseinrichtung (51) und/oder die zwei-komponentige lösbare Vertikalbefestigungseinrichtung (61) werkzeugfrei lösbar und/oder schließbar sind und/oder dass die zwei-
    komponentige lösbare Befestigungseinrichtung (51) und/oder
    12.
    die zwei-komponentige lösbare Vertikalbefestigungseinrichtung (61) einen zumindest horizontal (46), vorzugsweise lediglich horizontal (46) und gegen die Schwerkraft, wirksamen
    Formschluss umfassen.
    Präsentationstheke (30) mit einer Kundenseite (41) und mit einer der Kundenseite (41) gegenüberliegenden Bedienerseite (42), wobei die Präsentationstheke (30) einen Warenraum (40), einen kundenseitigen Warenschutz (70) sowie eine oberhalb des Warenraums (40) angeordnete oder anordenbare Ablage (71) umfasst und einen Bedienzustand und einen Selbstbedienungszustand aufweist und wobei in dem Bedienzustand der Warenschutz (70) den Warenraum (40) zur Kundenseite (41) hin schützt sowie in dem Selbstbedienungszustand einen Zugriff von der Kundenseite (41) aus in den Warenraum (40) belässt, dadurch gekennzeichnet,
    (i) dass die Präsentationstheke (30) an ihrer Kundenseite (41) eine trägerseitige Komponente (63) einer zweikomponentigen lösbaren Vertikalbefestigungseinrichtung (61) trägt; und/oder
    (11) dass die Ablage (71) sich zu der Kundenseite (41) absenkend und/oder vertikal (47) sowie oberhalb des Warenraums (40) und/oder oberhalb des Warenschutzes (70), wenn dieser in seinem Bedienzustand befindlich ist, stabil angeordnet oder anordenbar ist; und/oder
    (111) dass kundenseitig der Ablage (71) eine
    Rutschsicherung (77) angeordnet oder anordenbar ist.
    Präsentationstheke (30) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablage (17) in ihrer vertikalen Anordnung oberhalb des Warenraums (40) und/oder oberhalb des Warenschutzes (70) einen ergänzenden Warenraum (40A) an
    dessen Kundenseite (41) abgrenzt.
    14.
    15.
    16.
    17.
    Präsentationstheke (30) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablage (71) an dem Warenschutz (70) beweglich befestigt und insbesondere in ihrer vertikalen
    Position an dem Warenschutz (70) £festlegbar ist.
    Präsentationstheke (30) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die trägerseitige Komponente (63) der zwei-komponentigen lösbaren Vertikalbefestigungseinrichtung (61) durch einen an einem Thekenkorpus (31) der Präsentationstheke (30) angesetzten Träger (60) realisiert ist und/oder dass die trägerseitige Komponente (63) der zwei-komponentigen lösbaren Vertikalbefestigungseinrichtung (61) an der Präsentationstheke (30) in horizontaler (46) Richtung an der
    Kundenseite (41) des Warenschutzes (70) angeordnet ist.
    Präsentationstheke (30) nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass an der Ablage (71) und/oder an einer Ablagenstütze (72) der Präsentationstheke (30), über welche die Ablage (71) insbesondere auch in einer horizontalen Ablageposition oberhalb des Warenraums (40) abstützbar oder abgestützt ist, eine thekenseitige Komponente (53) einer zwei-komponentigen lösbaren
    Befestigungseinrichtung (51) vorgesehen ist.
    Präsentationstheke (30) nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Rutschsicherung (77) durch Bedienpersonal und/oder werkzeugfrei abnehmbar und/oder
    verlager- und fixierbar an der Ablage (71) und/oder an dem
    Warenschutz (70) angebracht ist.
    Präsentationstheke (30) nach einem der Ansprüche 11 bis 16,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Ablage (71) in einem spitzen
    19.
    20.
    5
    Winkel oberhalb des Warenraums (40) und/oder oberhalb des Warenschutzes (70), wenn dieser in seinem Bedienzustand befindlich ist, stabil angeordnet oder anordenbar ist und/oder dass die Ablage (71) in einer sich zu der Kundenseite (41) absenkenden Anordnung oberhalb des Warenraums (40) und/oder oberhalb des Warenschutzes (70), wenn dieser in seinem Bedienzustand befindlich ist, durch
    eine Zusatzstütze (76) stabilisiert ist.
    Präsentationstheke (30) nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei-komponentige lösbare Befestigungseinrichtung (51) und/oder die zwei-komponentige lösbare Vertikalbefestigungseinrichtung (61) werkzeugfrei lösbar und/oder schließbar sind und/oder dass die zweikomponentige lösbare Befestigungseinrichtung (51) und/oder die zwei-komponentige lösbare Vertikalbefestigungseinrichtung (61) einen zumindest horizontal (46), vorzugsweise lediglich horizontal (46) und gegen die Schwerkraft, wirksamen
    Formschluss umfassen.
    Präsentationstheke (30) nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die oberhalb des Warenraums (40) angeordnete oder anordenbare Ablage (71), vorzugsweise nicht werkzeugfrei lösbar, an der Präsentationstheke (30) befestigt ist und/oder dass die oberhalb des Warenraums (40) angeordnete oder anordenbare Ablage (71) durchsichtig,
    vorzugsweise aus Glas, ausgebildet ist.
    Präsentationstheke (30) nach einem der Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Rutschsicherung (77) an der oberhalb des Warenraums (40) angeordneten oder anordenbaren
    Ablage (71) befestigt bzw. befestigbar ist.
    Präsentationsanordnung (10) aus einer Präsentationstheke (30) mit einer Kundenseite (41) und mit einer der Kundenseite (41) gegenüberliegenden Bedienerseite (42) und aus wenigstens einem Präsentationsgestell (20), wobei die Präsentationstheke (30) einen Warenraum (40) sowie einen kundenseitigen Warenschutz (70) umfasst und einen Bedienzustand und einen Selbstbedienungszustand aufweist und wobei in dem Bedienzustand der Warenschutz (70) den Warenraum (40) zur Kundenseite (41) hin schützt sowie in dem Selbstbedienungszustand einen Zugriff von der Kundenseite (41) aus in den Warenraum (40) belässt, dadurch gekennzeichnet,
    (i) dass das Präsentationsgestell (20) mittels einer zweikomponentigen lösbaren Befestigungseinrichtung (51) oberhalb des Warenraums (40) an der Präsentationstheke (30) zu befestigen oder befestigt ist; und/oder
    (ii) dass die Präsentationstheke (30) ergänzend eine oberhalb des Warenraums (40) angeordnete oder anordenbare Ablage (71) umfasst und das Präsentationsgestell (20) an der Ablage (71) zumindest gegen von der Kundenseite (41) zur der Bedienseite (42) oder von der Bedienseite (42) zu der Kundenseite (41) weisende Kräfte zu befestigen oder befestigt ist; und/oder
    (iii) dass die Präsentationstheke (30) ergänzend eine oberhalb des Warenraums (40) angeordnete oder anordenbare Ablage (71) sowie wenigstens eine Ablagenstütze (72) umfasst, über welche die Ablage (71) in einer horizontalen Ablageposition oberhalb des Warenraums (40) abstützbar oder abgestützt ist, und dass das Präsentationsgestell (20) an der Ablagenstütze (72) oder an der Ablage (71) zu befestigen oder befestigt ist; und/oder
    23.
    24.
    25.
    26.
    (iv) dass das Präsentationsgestell (20) an der
    Präsentationstheke
    (30) an deren Kundenseite (41)
    befestigt oder zu befestigen ist.
    Präsentationsanordnung
    (10)
    nach Anspruch 21, dadurch
    gekennzeichnet, dass das zumindest gegen von der Kundenseite
    (41) zu der Bedienseite
    (42)
    oder von der Bedienseite (42) zu
    der Kundenseite (41) weisende Kräfte an der Ablage (71)
    befestigte Präsentationsgestell (20) gegen horizontal (46)
    gerichtete Kräfte an der Ablage (71) befestigt ist.
    Präsentationsanordnung
    (10)
    nach Anspruch 21 oder 22, dadurch
    gekennzeichnet, dass an der Präsentationstheke (30) ein
    Aufbewahrungsraum (33)
    vorgesehen ist.
    Präsentationsanordnung
    für das Präsentationsgestell (20)
    (10)
    23, dadurch gekennzeichnet,
    nach einem der Ansprüche 21 bis
    dass die Ablage (71) kundenseitig
    vertikal (47) vor dem oberhalb des Warenraums (40) an der
    Präsentationstheke (30)
    anordenbar ist.
    Präsentationsanordnung
    befestigten Präsentationsgestell (20)
    (10)
    24, dadurch gekennzeichnet,
    nach einem der Ansprüche 21 bis
    dass die ergänzend oberhalb des
    Warenraums (40) angeordnete oder anordenbare Ablage (71)
    separat oder separierbar von dem Warenschutz (70) ausgebildet
    ist.
    Präsentationsanordnung
    (10)
    25, dadurch gekennzeichnet,
    nach einem der Ansprüche 21 bis
    dass an der Ablage (71) und/oder
    an der oder einer Ablagenstütze (72) eine thekenseitige
    Komponente (53) der zwei-komponentigen lösbaren
    Befestigungseinrichtung
    (51)
    vorgesehen ist.
    28.
    29.
    30.
    31.
    Präsentationsanordnung (10) nach einem der Ansprüche 21 bis 26, gekennzeichnet durch ein Präsentationsgestell (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und/oder durch eine
    Präsentationstheke (30) nach einem der Ansprüche 11 bis 15.
    Präsentationsanordnung (10) nach einem der Ansprüche 21 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei-komponentige lösbare Befestigungseinrichtung (51) einen horizontalen Formschluss umfasst, der insbesondere durch eine vertikale (47) Bewegung, vorzugsweise des Präsentationsgestells (20),
    lösbar ist.
    Präsentationsanordnung (10) nach einem der Ansprüche 21 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung des Präsentationsgestells (20) an der Kundenseite (41) der Präsentationstheke (30) mittels einer zwei-komponentigen
    lösbaren Vertikalbefestigungseinrichtung (61) erfolgt.
    Präsentationsanordnung (10) nach einem der Ansprüche 21 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl oberhalb des Warenraums (40) bzw. an der Ablagenstütze (72) oder an der Ablage (71) ein Präsentationsgestell (20) als auch an der Kundenseite (41) der Präsentationstheke (30) ein
    Präsentationsgestell (20) zu befestigen oder befestigt ist.
    Präsentationsanordnung (10) nach einem der Ansprüche 21 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei-komponentige lösbare Befestigungseinrichtung (51) werkzeugfrei lösbar und/oder schließbar ist und/oder dass die zwei-komponentige lösbare Befestigungseinrichtung (51) einen zumindest horizontal (46), vorzugsweise lediglich horizontal (46) und
    gegen die Schwerkraft, wirksamen Formschluss umfasst.
    33.
    Präsentationsanordnung (10) nach einem der Ansprüche 21 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass die oberhalb des Warenraums (40) angeordnete oder anordenbare Ablage (71), vorzugsweise nicht werkzeugfrei lösbar, an der Präsentationstheke (30) befestigt ist und/oder dass die oberhalb des Warenraums (40) angeordnete oder anordenbare Ablage (71) durchsichtig,
    vorzugsweise aus Glas, ausgebildet ist.
    Präsentationsverfahren zur Präsentation von Waren mittels einer Präsentationsanordnung (10) aus einer Präsentationstheke (30) mit einer Kundenseite (41) und mit einer der Kundenseite (41) gegenüberliegenden Bedienerseite (42) und aus wenigstens einem Präsentationsgestell (20), wobei die Präsentationstheke (30) einen Warenraum (40) sowie einen kundenseitigen Warenschutz (70) umfasst und einen Bedienzustand und einen Selbstbedienungszustand aufweist und wobei in dem Bedienzustand der Warenschutz (70) den Warenraum (40) zur Kundenseite (41) hin schützt sowie in dem Selbstbedienungszustand einen Zugriff von der Kundenseite (41) aus in den Warenraum (40) belässt, dadurch gekennzeichnet,
    (i) dass zum Übergang in den Selbstbedienungszustand das Präsentationsgestell (20) oberhalb des Warenraums (40) an der Präsentationstheke (30) befestigt wird; und/oder
    (11) dass zum Übergang in den Bedienzustand auf der Kundenseite (41) des Präsentationsgestells (20) ein Gestellwarenschutz (74) angeordnet oder das Präsentationsgestell (20) oberhalb des Warenraums (40) entfernt wird; und/oder
    (iii) dass zum Übergang in den Bedienzustand das oder ein weiteres Präsentationsgestell (20) an der Präsentationstheke (30) an deren Kundenseite (41)
    befestigt wird.
    34. Präsentationsverfahren nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass zum Übergang in den Selbstbedienungszustand der auf der Kundenseite (41) des Präsentationsgestells (20) angeordnete Gestellwarenschutz
    (74) entfernt wird.
    35. Präsentationsverfahren nach Anspruch 33 oder 34, dadurch gekennzeichnet, dass zum Übergang in den Bedienzustand das Präsentationsgestell (20) an einem Träger (60) aufgehängt oder angebracht oder an oder in der Präsentationstheke (30)
    verwahrt wird. 36. Präsentationsverfahren nach einem der Ansprüche 33 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass zum Übergang in den
    Bedienzustand eine Ablage (71) horizontal (46) oberhalb des
    Warenraums (40) positioniert wird.
    Innsbruck, am 13. März 2025
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