AT528190A4 - Wiederverwendbare Vorrichtung zum Fangen von Schnecken - Google Patents

Wiederverwendbare Vorrichtung zum Fangen von Schnecken

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AT528190A4
AT528190A4 ATA82/2024A AT822024A AT528190A4 AT 528190 A4 AT528190 A4 AT 528190A4 AT 822024 A AT822024 A AT 822024A AT 528190 A4 AT528190 A4 AT 528190A4
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Abstract

Wiederverwendbare Vorrichtung (10) zum Fangen von Schnecken mit einem Behältnis, in dem ein Lockmittel (4) platzierbar ist, um Schnecken dazu zu bringen, durch eine Öffnung (3) in das Innere zu kriechen, wobei das Behältnis durch einen Beutel (2) gebildet ist und dass eine Halterung (1) für den Beutel (2) vorgesehen ist, mit der die Öffnung (3) des Beutels (2) in einem geöffneten Zustand haltbar ist, wobei die Öffnung (3) so orientierbar ist, dass kein direkter Niederschlag eindringen kann.

Description

5 kriechen.
Beim Versuch der Schnecke zum Lockmittel zu gelangen, weisen manche Schneckenfallen einen Mechanismus auf, der es unmöglich macht, einen bereits erreichten Innenraum des
i Behältnisses wieder zu verlassen. So können sie gefängen werden, Andere Schneckenfallen enthalten für Schnecken siftige Lockmittel, die keim Konsum für diese Schnecken tödlich sind, Wiederum andere Schneckenfallen erreichen ihre Wirkung dadurch, dass angelockte Schnecken in dem Lockmittel
55 ertrinken. Die gefangenen, toten Schnecken werden
anschließend entsorgt,
Allen Arten dieser Schneckenfallen ist gemein, dass sie ” Nachteile hinsichtlich der erheblichen Komplexität ihres 2 Aufbaus, der Wiederverwendbarkeit, der Witterungsbeständigkeit und hygienischer und gesundheitlicher
Erwägungen aufweisen,
Aus der DE 20102586 UL ist eine Schneckenfalle bekannt, die
25 ein Gehäuse, eine Eintrittsöffmung und einen Beutel, in dem ein Lockmittel platziert wird, umfasst, Der Beutel wird durch einen rohrförmigen Ansatz befestigt, der die ganze Öffnung umgibt. Schnecken werden durch das Lockmittel durch die Bintrittsöffnung hindurch in den Beutel gelockt. Eine
30 Wiederaustrittssperre sorgt dafür, dass die Schnecken den Beutel nicht mehr verlassen können. Nachteilig hierbei ist
der komplexe, vielteilige Aufbau der Vorrichtung.
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In JP HOB201157 A ist eine wiederverwendbare Tierfalle umfassend einen durchsichtigen Beutel, ein Lockmittel und
ne speziell ausgeführte Halterung für den Beutel offenbart, Das Tier wird durch den Schnavpmechanismus am Verlassen des Beutels gehindert, Nachteilig ist dabei unter anderem, dass man damit Tiere nur einzeln bzw. in kleiner Anzahl fangen
kann.
Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung die oben geschilderten Probleme zu lösen, um eine wiederverwendbare, köstengünstige, einfach handhabbare, effiziente, witterungsbeständige und spezifische Möglichkeit
Schnecken zu fangen anzugeben.
Dies wird dadurch erreicht, dass bei einer eingangs genannten Vorrichtung das Behältnis durch einen Beutel gebildet ist und dass eine Halterung für den Beutel vorgesehen ist, mit der die Öffnung des Beutels in einem geöffneten Zustand haltbar ist, wobei die Öffnung so orientierbar ist, dass kein
direkter Niederschlag eindringen kann:
Mithilfe Ger erfindungsgemäßen Kombination aus Beutel und Halterung kann der Beutel in der unteren Hälfte mit Lockmittel gefüllt werden, sodass die Schnecken, die durch das Lockmittei angelockt werden, über die Öffnung des Beutels in diesen hineinkriechen und dann von dort nicht mehr hinauswollen bis sie verenden. oder entnommen werden, Sind genug Schnecken in der Falle, wird der Beutel von der Halterung genommen und mit den Schnecken entsorgt. Dies geschieht einfach, sauber und angenehm, da keine Berühru
von unappetitiichen Teilen erfolgt. Im Anschluss kann die
Halterung mit einem neuen Beutel bestückt werden,
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m den Inhalt und den Füllstand der Falle von außen besser erkennen zu können, kam ein durchsichtiges Material für den Beutel verwendet werden. Es hat sich ın diesem Zusammenhang als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn der verwendete
Beutel der Vorrichtung transparent oder semli-transparent ist.
Dadurch kann der Status der Schneckenfalle gut überwacht
werden.
ngige Schneckenfallen weisen Oftmals Behältnisse auf, die nicht flexibel an den Untergrund angepasst werden können und denen es an mechanischer Stabilität fehlt. Ein erfindungsgemäß verwendeter Beutel sollte dementsprechend über eine gewisse Dehnbarkeit, mechanische Belastbarkeit. und darüber hinaus Kostengünstigkeit hinsichtlich der Herstellungskosten verfügen, Daneben sollte das Erfordernis der. Semi-Transparenz und Transparenz erfüllt werden, Der Beutel kann daher praktischerweise aus Kunststoff hergestellt sein, Andere Materialien, die diese Eigenschaften aufweisen,
wie z.B. bio-basierte Kunststoffe, sind jedoch auch möglich.
Das Material der Halterung soll das Erfordernis der Biegsamkeit, der Belastbarkeit gegenüber den üblichen Umwelteinflüssen eines gängigen Untergrunds, wie Wetter, Wechsel des pH-Werts, Temperaturschwankungen, sowie der mechanischen Stabilität aufweisen, Als geeignet haben sich Metalill-Drähte erwiesen, Es kann aber jedes geeignete Material mit den genannten Eigenschaften dafür verwendet werden, wie z.B. Kunststoffe, Holz, gemischte Stoffe, Verbundstoffe, etwa
aus Metall und Kunststoff etc Yin derart verwendeter Draht sell so gebogen werden können,
dass er definierte Formen annehmen kann, die einerseits
taugiich sind, als Halterung für den Beutel zu dienen,
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andererseits an den Endbereichen in den Untergrund steckbar zu sein, um eine Halterung gegenüber dem Untergrund festzulegen, Aufgrund der einfachen Befestigung, indem dieser in den Untergrund, z.B. in das Erdreich, gesteckt wird, kann die Halterung auch sehr leicht so orientiert werden, dass ein Niederschlag, wie Regen oder Schnee nicht direkt in die
Öffnung des Beutels eintreten kann,
Als besonders vorteilhaft hat sich daher erwiesen, dass die Halterung durch einen gebogenen Draht gebildet ist und zumindest ein erster Endbereich des gebogenen Drahtes dazu geeignet sein kann in den Untergrund steckbar zu sein, um die
Halterung gegenüber dem Untergrund festzulegen,
Die Halterung kann zwecks zusätzlicher Stabilität gegenüber dem Untergrund — zusätzlich zum ersten Endbereich - mit dem zweiten Endbereich in den Untergrund gesteckt werden. Es hat sich daher in einer Ausführungsform der Erfindung als vorteilhaft erwiesen, dass ein zweiter Endbereich des gebogenen Drahtes in einem Abstand parallel zum ersten Endbereich gebogen sein kann, sodass der erste und der zweite Endbereich in den Untergrund steckbar sind. Es können im Rahmen der Erfindung aber auch andere Formen der Fixierung,
die dem Fachmann geläufig sind, zur Anwendung gelangen.
Viele gängige Schneckenfallen haben das Problem, dass die Halterung des das Lockmittel enthaltenden Behältnisses aus mehreren Teilen besteht, was zu einer erhöhten Komplexität des Aufbaus führt. Durch eine spezielle Biegung des Drahts/der Halterung wird ermöglicht, dass die Halterung nicht nur der Fixierung im Untergrund dient, sondern auch den Beutel in Position hält, sodass das Lockmittel im Beutel bleibt und yleichzeitig angelockten Schnecken das
Hineinkriechen in den Innenraum des Beutels ermöglicht. Dies
Öffnungsrandes überziehbar oder aufspannbar 18t,
Die U-füörmig gebogenen Bereiche ermöglichen das Ausbilden
io einer sehr großen, insbesondere sehr breiten Öffnung, in die Schnecken kKineinkriechen können, wobei diese Bereiche durch einfache Biegevorgänge am verwendeten Draht herstellbar sind und daher keinen großen Material- oder Arbeitsaufwand erfordern. Alternativ kann der Beutel an die Halterung angeklebt,
angeklemmt oder in noch anderer Weise befestigt werden,
Nachteilig an einigen bekannten Schneckenfallen ist, dass
20 direkter Niederschlag in das das Lockmittel enthaltende Behältnis eindringen kann. Als Folge wird das Lockmittel einerseits verwässert, was seine Effektivität beeinträchtigt, andererseits kam es zu einem Überlaufen des Behältnisses führen, was aus hygienischen und unwelttaktischen Erwägungen
25 unerwünscht ist, Aus diesen Gründen kann der Draht bzw. die Halterung So geformt sein, dass er diesem Problem eantgegenwirkt, indem die Öffnung des Beutels durch die erfindungsgemäße Halterung in Richtung zum Boden gerichtet ist. und dabei zugleich das Eintreten der Schnecken den Beutel
30 ermöglicht. Um einen ausreichend großen Innenraum des Beutels für die
eintretenden Schnecken au£fzuspannen bzw, diesen gegen
Bewegungen, die aufgrund von äußeren Einflüssen wie z.B. Wind
5 der in den Beutel ragt und diesen dachförmig abstützt, Auf diese Weise kann einer Ansammlung von Regenwasser oder anderen Niederschlag auf der Außenseite des Beutels entgegengewirkt werden, wobei dies an ein und demselben Draht realisiert sein kann,
10 Bei gängigen Schneckenfallen kann durch Witterungseinflüsse der Aufbau unbrauchbar gemacht werden, indem z.B. ein Windstoß das Behältnis von der Halterung entfernt. Es kann daher vorteilhaft sein, den Beutel durch Erhöhen der
15 Haftreibung besser an der Halterung zu fixieren, Eine weitere Ausführungsform der Erfindung kann daher vorsehen, dass bei zumindest einem der U-förmig gebogenen Bereichen der Draht zumindest teilweise aufgeraut ist oder zumindest teilweise eine Aufrauhung aufweist, um eine bessere Haftung des Beutels
20 an der Halterung bzw. dem Draht zu gewährleisten.
Aus hygienischen und gesundheitliichen Erwägungen wollen Benützer nicht in direkten Kontakt mit dem im Innenraum des Beutels befindiichen Inhalt des Beutels kommen, Daher ist
25 vorgesehen, dass der verwendete, mit Schnecken und Lockmittel gefüllte Beutel mit einem einfachen Handgriff aus der Halterung entfernbar ist, woraus sich eine einfache Handhabbarkeit der Erfindung ergibt, und somit der Benutzer direkten Kontakt mit dem Inhalt des Beutels nach Benützen
30 vermeidet, Somit kann der Beutel nach der Benützung einfach entleert und dann wiederverwendet werden, Es können andererseits Beutel zur einmaligen Benützung verwendet werden, die nach der Benützung einfach direkt entsorgt werden
können, was den Aufbau noch einfacher handhabbar machen kann.
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Beutel ein Wegwerfbeutel sein kann,
Einige Schneckenfallen haben den Nachteil, dass sie sich
5 nicht gut in die Umgebung einfügen, Daher sucht man praktischerweise eine Lösung, bei der die Schneckenfalle gut in den Untergrund integrierbar ist, was durch den erfindungsgemäßen Beutel einfach realisiert werden kann. Dazu wird in den Untergrund eine Vertiefung eingebracht z.B.
16 gegraben, sodass das Niveau des Lockmittels unterhalb der Köhe des restlichen Untergrunds liıegt., In einer Ausführungsform der Erfindung kann das Lockmittel dann in den
unteren Bereich des Beutels ocefüllt werden,
3 Kommerziell erhältliche Lockmittel zum Fangen von Schnecken sind häufig teuer und enthalten oft Umweltgif£fte, wodurch Schnecken nicht spezifisch gelockt werden, sondern andere Tiere sowie Pflanzen im räumlichen Umfeld der Falle zu Schaden kommen können, Als praktische Alternative
20 hinsichtlich Verfügbarkeit, Kosten und Umweltverträglichkeit haben sich sogenannte Hausmittel erwiesen, Zu den gängigen Hausmitteln zum Fangen von Schnecken zählt Bier sowie bierhaltige Lösungen, weiters Haferflocken oder Malz in Wasser, Als taugliches Lockmittel kann jegliche Art von
235 gängigen Lockmitteln, also gewerblich erhältliche und Hausmittel, Verwendung finden, wobei in einer Ausführungsform der Erfindung Bier oder eine bierhaltige Lösung als
Lockmittel vorgesehen sind.
30. Im Nachfolgenden wird. die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels eingehend erläutert. Es zeigt dabei - Fig. 1 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in eingebauter Form, in einer
Schnittdarstellung;
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- Fig, 2 eine teilweise Schrägansicht der Vorrichtung nach Fig.1:;
- Fig.3 eine Schrägangicht von oben auf die Halterung der Vorrichtung gemäß Fig.1,
- Fig. 4 eine seitiiche Schrägansicht der Halterung gemäß Fig.3,
- Fig. 5 eine weitere seitliche Schrägansicht der Halterung gemäß Fig.3;
- Fig. 6 und Fig.7 weitere Schrägansichten von oben die
der Halterung gemäß Fig.3.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer in einen Untergrund 11, hier Erdreich, gesteckten wiederverwendbaren Vorrichtung 10 zum Fangen von Schnecken, Diese weist erfindungsgemäß eine Halterung 1 auf, auf die ein Beutel 2
gespannt ist, weicher ein Lockmittel 4 im Innenraum enthält.
Alternativ kann der Beutel 2 an die Halterung andgeklebt,
angeklemmt oder anders befestigt werden,
Die Halterung 1 ist dabei in einem solchen Winkel, einem Winkel kleiner 90°, im vorliegenden Beispiel ca. in 45° zum Untergrund 11 in diesen gesteckt, sodass einerseits kein direkter Niederschlag in den Beutel 2 eindringen kam, andererseits eine Öffnung 3 in den Innenraum des Beutels 2 ausgebildet wird, die es Schnecken ermöglicht, in den Beutel 2 zu kriechen, um zum Lockmittel 4 zu gelangen. Hat eine Schnecke den Innenraum des Beutels erreicht, wird es ihr
nicht gelingen diesen wieder zu verlassen.
In Fig. 1 ist den Untergrund 11 eine Vertiefung 12 z.B, durch Graben eines Loches an dieser Stelle, eingebracht, sodass der Meniskus 13 des Lockmittels 4 unterhalb des Niveaus des
Untergrunds 11 liegt. Der Beutel 2 passt sich dieser 8
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Vertiefung an und ist in Qieser gegen äußere Einflüsse wie Regen und Stürme, einigermaßen geschützt. Das Lockmittel 4 ist im den unteren Bereich des Beutels 2 gefüllt, Bei dem Lockmittel 4 kann ein gängiges gewerblich erhältiiches LoOckmittel verwendet werden, in einfacher Weise kann es sich dabei um Bier oder eine bierhaltige Lösung handeln. Ein weiteres anwendbares Lockmittel ist Haferflocken oder Malz in
Wasser,
Der Beutel 2 ist dabei transparent oder semi-transtarent, er kann aber auch in anderen Ausführungsformen der Erfindung
nicht transparent sein,
In der dargesteilten Ausführungsform ist der Beutel 2 aus Kunststoff hergestellt. Alternativ kann der Beutel 2 aus z.B,
bio-basiertem Kunststoff hergestellt sein,
Die in Fic., 1 und Fig.2 dargestellte Ausführungsform weist eine Halterung 1 aus gebogenem Draht auf, bei dem beide Endbereiche 5, 6 (Fig.3} des Drahts, der so gebogen ist, dass die Endbereiche im Wesentlichen parallel zueinander sind, dazu geeignet sind, in den Untergrund 11 steckbar zu sein, um die Halterung 1 gegenüber dem Untergrund 11 festzulegen, im Untergrund fixiert sind. In einer anderen Ausführungsform kann auch uur einer der beiden Endbereiche 5, 6 in den
Untergrund gesteckt sein,
Beim Ausführungsbeispiel in Fig. 1 sind an einen ersten Endbereich S und am einen zweiten Endbereich 6 anschließend jeweils in einem rechten Winkel wegstehende U-£förmig gebogene Bereiche 7, 8 (Fig.3) des gebogenen Drahtes vorgesehen, die zueinander entgegengesetzt gerichtet sind, über die der Beutel 2 im Bereich seines Öffnungsrandes aufgesvannt ist,
sodass die Öffnung 3 Für Schnecken zugänglich ist.
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Der Draht ist dabei bevorzugt korrosionsbeständig, z.B. aus Zink und kann mit einer leichten Federwirkung ausgestattet
sein, um ein Aufspannen des Beutels 2 zu erleichtern.
Anstelle des Metalldrahts kann auch Holz, Kunststoff, Verbundkunststoff, etwa aus Metall und Kunstastoff ete. als
Material für die Halterung L vorgesehen sein,
Für zusätziichen Halt des Beutels 2 auf der Halterung 1 kam eine aufgeraute Oberfläche entiang der U-förmigen Bereiche 7, & der Halterung 1 sorgen, Es kann der Beutel 2 aber auch durch Kliıeben, Klemmen oder sonstiges Anhaften gegen ein ungewolltes Abiösen gesichert werden, So kann der Beutel 2 an seiner Innenseite einen rutschfesten Bereich, z.B. einen
Haftbereich mit aufgetragenem Klebstoff aufweisen.
Der Beutel 2 kann dabei elastisch sein und auf die Halterung
ı aufgespannt sein oder locker über diese gezogen sein,
Gemäß Fig, 3 ist weiters an die U-förmig gebogenen Bereiche anschließend ein rechtwinkelig wegstehender bügelartiger Bereich 9 des gebovenen Drahtes ausgebildet, der in den Beutel ragt und diesen dachförmig abstützt, sodass Regenwasser außen besser abrinnen kann und innen ein ausreichender Innenraum zur Aufnahme von Schnecken
gewährleistet ist. Bei dem in Fig L verwendeten Beutel 2 handelt es sich um
einen Wegwerfbeutel, es könnte aber ein wiederverwendbarer
Beutel eingesetzt werden.
10
=
1. Wiederverwendbare Vorrichtung (1L10} zum Fangen von
10 Schnecken mit einem Behältnis, in dem ein Lockmittel (4) platzlerbar ist, um Schnecken dazu zu bringen, durch eine Öffnung (3) in das Innere zu kriechen, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältnis durch einen Beutel{2} gebildet ist und dass eine Halterung {1} für den Beutel
3} {2} vorgesehen ist, mit der die Öffnung (3) des Beutels
{2} Än einem geöffneten Zustand haltbar ist, wobei Aie
Öffnung (3} so orientierbar ist, dass kein direkter
Niederschlag eindringen kann.
20 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutel {2} transparent oder semi-transparent
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch 25 gekennzeichnet, dass der Beutel {2} aus Kunststoff
hergestelilit ist,
A, Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekannunzeichnet, dass die Halterung (1) durch einen 30 gebogenen Draht gebildet ist und zumindest ein erster Endhereich (5) des gebogenen Drahtes dazu geeignet ist, in den Untergrund (4) steckbar zu sein, um die Halterung
{1} gegenüber dem Untergrund {4} festzulegen,
*
5 in den Untergrund (4) steckbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den ersten Endbereich (5} und an den zweiten Endbereich (6) anschließend jeweils in einem rechten
iO Winkel wegstehende U-förmig gebogene Bereiche (7, 8) des ebogenen Drahtes vorgesehen sind, die zueinander entgegengesetzt gerichtet sind, über die der Beutel (2) im Bereich seines Öffnungsrandes überziehbar oder aufspannbar ist, 5
7, Vorrichtung nach Ansoruch 4, S oder 6, aAadurch gekennzeichnet, dass an die U-förmig gebogenen Bereiche (7; 8} anschliießend ein rechtwinkelig wegstehender bügelartiger Bereich (9) des gebogenen Drahtes
20 ausgebildet ist, der in den Beutel {2} ragt und diesen
dachförmig abstützt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei zumindest einem der U-förmig gebogenen
25 Bereichen {7, 8) der Draht zumindest teilweise aufgeraut
ist/zumindest teilweise eine Aufrauhung aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutel (2) ein 30 Weqgwerfbeutel ist, und dass der Beutel in seinem Inneren
einen rutschfesten Bereich aufweist.
24 AS
10
iS bu
nf
10. Vorrichtung nach einem der varhergehenden
Ansprüche, dadurch gekanunzeichnet, dass das Lockmiıttel
in den unteren Bereich des Beutels {2} füllbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadureh gekennzeichnet, dass das Lockmittel Bier bzw. eine ierhaltige Lösung ist oder aus Haferflocken oder Malz
in Wasser gebildet ist.
Wien, am 31.05.2024 FAMIG Innovation GmbH
artreten-dhrch: \HÄUPL & ELLMEYER KG
© Patentanwaltskanzlei
14

Claims (1)

  1. FAMIG Innovation GmbH
    Ss
    0 NSUE PATENTANSEERÜCEE
    15 1. Wiederverwendbare Vorrichtung {10} zum Fangen von Schnecken mit einem Behältnis, in dem ein Lockmittel {4} platzierbar ist, um Schnecken dazu zu bringen, durch eine Öffnung (3) in das Innere zu kriechen, wobei das Behältnis durch einen Beutel(2} doebildet ist und eine
    20 Halterung {1} für den Beutel (2) vorgesehen ist, mit der die Öffnung (3) des Beutels {2} in einem geöffneten Zustand haltbar ist, dudurch gekennzeichnet, dass die Halterung (1} durch einen gebogenen Draht gebildet ist und zumindest ein erster Endbereich (53) des gebogenen
    25 Drahtes dazu geeignet ist, in den Untergrund {4} steckbar zu sein, um die Halterung {1} gegenüber dem Untergrund {4} festzulegen, wobei die Öffnung (3} des Beutelis {2} so orientierbar ist, dass kein direkter Niederschlag eindringen kann.
    30
    2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Endbereich {6} des gebogenen Drahtes in einem Abstand parallel zum ersten Endbereich (5) gebogen ist, sodass der erste und der zweite Endbereich (5, $)
    35 in den Untergrund (4) steckbar sind,
    19/21 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
    5 gebogenen Orahtes vorgesehen sind, die zueinander entgegengesetzt gerichtet sind, über die der Beutel {2} im Bereich seines Öffnungsrandes überziehbar oder
    aufspannbar ist.
    10 4, Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet. dass an die U-fürmig gebogenen Bereiche (7, 8} anschließend ein rechtwinkelig wegstehender bügelartiger Bereich (9) des gebogenen Drahtes ausgebildet ist, der
    in den Beutel {2} ragt und diesen dachförmig abetützt.
    15 S, Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch yekennzeichnet, dass bei zumindest einem der U-förmig gebogenen Bereiche (7, 8) der Draht zumindest teilweise aufgeraut Ist. 20 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutel {2} ein Wegwerfbeutel ist, ımd dass der Beutel in seinem Inneren einen Bereich mit hohem Haftreibwert aufweist. 28 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lockmittel in den unteren Bereich des Beutels (2) £üllbar ist, 36 8, Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
    dass das Lockmittel Bier bzw. eine bierhaltige Lösung ist oder aus Haferflocken. oder Malz in Wasser gebildet
    : Se 18.
    20/21 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
    5. Vorrichtung nach einen
    dadurch gekennzeichnet,
    der vorhergehenden Ansprüche, ie
    dass der Beutel {2} transparent
    oder semi-transparent ist, und dass der Beutel {2} aus
    Kunststoff hergestellt
    ” Wien, am 4, April 2925
    ist, FAMIG Imovation GmbH veltreben durch: HÄUPL & ELLMEVER KG Patentanwaltskanzlei x
    21/21 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
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