AT528236A1 - Biegemaschine mit energiesparendem Antrieb - Google Patents

Biegemaschine mit energiesparendem Antrieb

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AT528236A1
AT528236A1 ATA50330/2024A AT503302024A AT528236A1 AT 528236 A1 AT528236 A1 AT 528236A1 AT 503302024 A AT503302024 A AT 503302024A AT 528236 A1 AT528236 A1 AT 528236A1
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AT
Austria
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hydraulic
bending machine
hydraulic cylinder
servo controller
supply device
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ATA50330/2024A
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Trumpf Maschinen Austria Gmbh & Co Kg
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    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/16Control arrangements for fluid-driven presses
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B21D5/02Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves on press brakes without making use of clamping means
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    • B30B15/168Control arrangements for fluid-driven presses for pneumatically driven presses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Biegemaschine (1) zur Fertigung von Werkstücken aus Blech durch Umformen in einem Biegevorgang oder einem Abkantvorgang. Diese umfasst ein Maschinengestell (3), sowie einen dazu relativ verlagerbaren Pressbalken (4), der mittels eines ersten Hydraulikzylinders (5) und mittels eines, zum ersten Hydraulikzylinder (5) im Wesentlichen parallel ausgerichteten zweiten Hydraulikzylinders (6) verlagerbar ist, wobei der erste Hydraulikzylinder (5) und der zweite Hydraulikzylinder (6) mit einer gemeinsamen Hydraulik-Versorgungsvorrichtung (2) wirkverbunden sind. Die gemeinsame Hydraulik-Versorgungsvorrichtung (2) umfasst eine einzige Hydraulikpumpe (7), die mit einem Servomotor (8) antreibbar ist und wobei der Servomotor (8) mit einem rückspeisefähigen Servoregler (9) steuer- bzw. regelbar ist.

Description

sorgungsvorrichtung wirkverbunden bzw. hydraulisch gekoppelt sind.
Bei einem klassischen Antriebssystem für Biegemaschinen werden die beiden Hydraulikzylinder mit je einem Proportional-Wegeventil bzw. Proportionalventil geregelt. Die hydraulische Antriebsenergie liefert ein zentraler Drehstromasynchronmotor, welcher üblicherweise mit konstanter Drehzahl den Hydraulikdruck bereitstellt und so, im Betrieb der Biegemaschine, im Dauerbetrieb läuft. Der somit ständig laufende Drehstromasynchronmotor liefert deutlich mehr Energie als im Betrieb der Biegemaschine benötigt wird. Die nicht benötigte Energie wird dabei in
Wärme umgewandelt, wodurch sich unter anderem die Öltemperatur erhöht.
Aus dem Stand der Technik ist weiters auch noch ein Antriebskonzept bekannt, bei welchem die Motordrehzahl des Drehstromasynchronmotor eines vorhergehend beschriebenen Antriebssystems mittels eines Frequenzumrichters an die jeweiligen Erfordernisse der Hydraulikzylinder angepasst wird. Dadurch kann Energie eingespart werden. Dieses Antriebskonzept hat jedoch den Nachteil, dass hydraulische Energie bzw. Bewegungsenergie der Hydraulikzylinder jedenfalls in
Wärme umgewandelt wird, obgleich Teile dieser Energie rückgewinnbar wären.
Weiters ist es aus dem Stand der Technik bereits bekannt, dass die hydraulische Energie für die Hydraulikzylinder von je einem Servomotor je Hydraulikzylinder be-
reitgestellt wird. Dieses Antriebskonzept bietet Vorteile gegenüber den zuvor ge-
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Biegemaschine erhöht ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und eine Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, mittels der die Energieeffizienz einer Biegemaschine verbessert ist, wobei ferner der regelungs-
technische und wirtschaftliche Aufwand nicht erhöht wird. Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß den Ansprüchen gelöst.
Die erfindungsgemäße Biegemaschine zur Fertigung von Werkstücken aus Blech durch Umformen in einem Biegevorgang oder einem Abkantvorgang umfasst ein Maschinengestell und einen, relativ zum Maschinengestell verlagerbaren Pressbalken, wobei der Pressbalken mittels eines ersten Hydraulikzylinders und mittels eines, zum ersten Hydraulikzylinder im Wesentlichen parallel ausgerichteten zweiten Hydraulikzylinders verlagerbar ist, wobei der erste Hydraulikzylinder und der zweite Hydraulikzylinder mit einer gemeinsamen Hydraulik-Versorgungsvorrichtung wirkverbunden bzw. damit hydraulisch gekoppelt sind, wobei die gemeinsame Hydraulik-Versorgungsvorrichtung eine einzige Hydraulikpumpe umfasst, wobei die einzige Hydraulikpumpe mit einem einzigen Servomotor antreibbar ist
und wobei der Servomotor mit einem Servoregler steuer- bzw. regelbar ist.
Unter wirkverbunden bzw. hydraulisch gekoppelt ist in diesem Zusammenhang insbesondere zu verstehen, dass die hydraulische Antriebs- bzw. Bewegungsenergie zum Antrieb der Hydraulikzylinder von der Hydraulik-Versorgungsvorrich-
tung bereitgestellt wird.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme wird nicht nur eine präzise Regelung der Hydraulikzylinder ermöglicht, sonders weiters auch noch die Energieeffizienz der Biegemaschine gegenüber bekannten Antriebssystemen aus dem Stand der Technik verbessert, wobei gleichzeitig die Komplexität der Regelung und die An-
zahl der Einzelkomponenten einer Biegemaschine nicht erhöht sind.
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Hydraulik-Versorgungsvorrichtung bereitstellbar.
Ferner kann vorgesehen sein, dass der Servomotor mittels des Servoreglers im Zusammenwirken mit einer Steuer- bzw. Regelvorrichtung bedarfsgesteuert und/oder abrufgesteuert ist. Somit kann auf einfache Weise Energie eingespart werden, da der Servomotor durch Antrieb der Hydraulikpumpe nur bedarfsgesteuert hydraulische Energie bereitstellt. Der Servoregler kann dabei derart ausgebildet sein, dass dieser auf Grund einer Signalumwandlung der, von der Steuerbzw. Regelvorrichtung empfangenen Signale, den Servomotor antreibt oder entsprechende Steuerungen oder Regelungen des Servomotors vornimmt bzw. bedingt. Somit wird der Servomotor präzise geregelt und Leerlaufverluste werden mi-
nimiert bzw. gänzlich vermeidbar.
Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass der Servoregler ein rückspeisefähiger bzw. regenerativer Servoregler ist, wobei der Servomotor im Speziellen generatorisch bzw. rückspeisefähig betreibbar ist. Ein rückspeisefähiger Servoregler, auch regenerativer Servoregler genannt, ist eine spezielle Art von Servoregler, der die vom Servomotor zurückgespeiste Energie beispielsweise in ein Versorgungsnetz zurückspeisen kann oder gegebenenfalls die zurückgespeiste Energie wenigstens zwischenzeitlich zwischenspeichern kann. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Servoregler, der die überschüssige Energie in Wärme umwandelt und dadurch verloren gehen lässt, kann ein rückspeisefähige Regler diese Energie somit beispielsweise auch wiederverwenden. Dadurch wird Energie eingespart und es werden Betriebskosten reduziert. Insbesondere kann ein rückspeisefähiger Servoregler beispielsweise dann eingesetzt werden, wenn die Bewegungsrichtung eines Servomotors häufig wechselt, wie dies im Speziellen bei einer Biegemaschine der erfindungsgemäßen Ausgestaltung vorkommen kann und worauf nachfolgend
noch hingewiesen wird.
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lers im wenigstens einen Zwischenkreiskondensator zwischengespeichert wird.
Gemäß einer Weiterbildung kann auch noch vorgesehen sein, dass der Servomotor in einem generatorischen Betrieb in Wirkverbindung mit dem rückspeisefähigen Servoregler, im Speziellen mittels der Steuer- bzw. Regelvorrichtung, zur Ansteuerung einer Drehzahlrampe, insbesondere einer stetigen Drehzahlrampe, regelbar bzw. ausgebildet ist. Dadurch kann die Dekompressionsphase, also diejenige Phase eines Pressvorganges, wenn das Werkstück verformt ist und der Pressbalken gelüftet oder wieder angehoben wird, stetig im Verlauf gestaltet werden, sodass ein Rückfedern der elastisch verformten Bauteilkomponenten der Biegemaschine als auch ein stetiger Abbau des hydraulischen Druckes auf vorteilhafte
Weise mittels des rückspeisefähigen Servoreglers rückgespeist werden kann. Dies
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und so auch noch die Bediensicherheit der Biegemaschine verbessert.
Ferner kann es zweckmäßig sein, wenn der Servoregler mit Hilfsaggregaten der Biegemaschine in Wirkverbindung ist, wobei die Hilfsaggregate durch im wenigstens einen Zwischenkreiskondensator gespeicherte Energie elektrisch versorgbar sind. Dadurch kann die Energieeffizienz der Biegemaschine weiter verbessert wer-
den.
Alternativ oder auch zusätzlich zu vorhergehend beschriebenen Maßnahmen kann auch noch vorgesehen sein, dass die Hydraulik-Versorgungsvorrichtung einen hydraulischen Druckspeicher zum Zwischenspeichern von hydraulischer Druckenergie umfasst. Dadurch kann die Energieeffizient der Biegemaschine weiter
verbessert werden.
Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass mehr als zwei Hydraulikzylinder mittels der gemeinsamen Hydraulik-Versorgungsvorrichtung wirkverbunden sind. Somit ist die erfindungsgemäße Biegemaschine nicht auf eine Ausführungsform mit zwei Hydraulikzylindern beschränkt. Weiters kann ein weiterer Hydraulikzylinder beispielsweise derart vorteilhaft platziert werden, dass von diesem weiteren Hydraulikzylinder in der Dekompressionsphase ein hoher Anteil der elastischen Verformung des Pressbalkens aufnehmbar und somit deren Energie vom rückspeisefähigen Servomotor zwischenspeicherbar ist. Zu diesem Zweck kann ein weiterer Hydraulikzylinder beispielsweise im Wesentlichen parallel zu den beiden anderen
Hydraulikzylindern und bezüglich des Pressbalkens mittig positioniert sein.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden
Figuren näher erläutert. Es zeigen in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine Biegemaschine;
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tung.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lage-
angaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
In Fig. 1 ist eine Biegemaschine 1 in stark vereinfachter und schematischer Darstellung gezeigt. In der Fig. 2 ist eine mögliche und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform einer Hydraulik-Versorgungsvorrichtung 2 in schematischer Darstellung gezeigt, wobei für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in der vorangegangenen Fig. 1 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, werden im Nachfolgenden beide Darstellungen beschrieben, wobei diese Beschreibung in einer Zusammenschau der Fig.
1 und Fig. 2 zu lesen und zu verstehen ist.
Die Biegemaschine 1 ist zur Fertigung von Werkstücken aus Blech durch Umformen in einem Biegevorgang oder einem Abkantvorgang ausgebildet. Zu diesem Zweck umfasst die Biegemaschine 1 wenigstens ein Maschinengestell 3 und einen, relativ zum Maschinengestell 3 verlagerbaren Pressbalken 4 wobei der Pressbalken 4 mittels eines ersten Hydraulikzylinders 5 und mittels eines, zum ersten Hydraulikzylinder 5 im Wesentlichen parallel ausgerichteten zweiten Hydraulikzylinders 6 verlagerbar ist, wobei der erste Hydraulikzylinder 5 und der zweite Hydraulikzylinder 6 mit einer gemeinsamen Hydraulik-Versorgungsvorrichtung 2 wirkverbunden sind. Die gemeinsame Hydraulik-Versorgungsvorrichtung 2 umfasst eine einzige Hydraulikopumpe 7, wobei die einzige Hydraulikpumpe 7 mit einem Servomotor 8 antreibbar ist und wobei der Servomotor 8 mit einem Servoregler 9 steuer- bzw. regelbar ist. Es ist als nicht vorgesehen, dass jeder der
Hydraulikzylinder 5, 6 von einem jeweiligen Servomotor und einer zugehörigen
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gungsnetz 11 gekoppelt sein.
Es kann auch noch vorgesehen sein, dass der erste Hydraulikzylinder 5 und der zweite Hydraulikzylinder 6 jeweils unter Zwischenschaltung eines ProportionalWegeventils 10 mit der gemeinsamen Hydraulik-Versorgungsvorrichtung 2 wirkverbunden ist. Jedenfalls kann der Servomotor 8 mittels des Servoreglers 9 im Zusammenwirken mit einer Steuer- bzw. Regelvorrichtung 12 bedarfsgesteuert
und/oder abrufgesteuert sein.
Beim Biegevorgang eines Werkstücks können elastische Verformungen an den Komponenten der Biegemaschine 1 auftreten. Weiters weisen die Hydraulikkomponenten der Hydraulik-Versorgungsvorrichtung 2 der Biegemaschine 1 bei einem Biegevorgang gespeicherte Druckenergie auf. Um wenigstens Teile dieser Energieformen rückgewinnen zu können, kann vorgesehen sein, dass der Servoregler 9 ein rückspeisefähiger bzw. regenerativer Servoregler 9 ist, wobei der Servomotor 8 im Speziellen generatorisch bzw. rückspeisefähig betreibbar ist. In diesem Zusammenhang oder als alternative Erweiterung dazu kann es zweckmäßig sein, wenn der rückspeisefähige Servoregler 9 wenigstens einen Zwischenkreiskondensator 13 zum Speichern von Energie umfasst, wobei der wenigstens eine Zwischenkreiskondensator 13 im Speziellen mit einer Gleichrichtereinheit 14 und/oder mit einer Wechselrichtereinheit 15 des rückspeisefähigen Servoreglers 9 zur Energiebereitstellung für den Servomotor 8 wirkverbunden ist. Um die Energierückgewinnung noch weiter verbessern zu können, kann alternativ auch noch vorgesehen sein, dass der Servomotor 8 in einem generatorischen Betrieb in Wirkverbindung mit dem rückspeisefähigen Servoregler 9 zur Ansteuerung einer Drehzahlrampe, insbesondere einer stetigen Drehzahlrampe, regelbar bzw. ausgebildet ist. Die dadurch rückgewinnbare und zwischenspeicherbare Energie kann so weiter
genutzt werden. Beispielsweise kann alternativ auch vorgesehen sein, dass der
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13 gespeicherte Energie elektrisch versorgbar sind.
Als weitere sinnvolle Alternative kann auch noch vorgesehen sein, dass die Hydraulik-Versorgungsvorrichtung 2 einen hydraulischen Druckspeicher 17 zum Zwi-
schenspeichern von hydraulischer Druckenergie umfasst.
Jedenfalls ist diese mögliche Ausführung der Erfindung nicht darauf beschränkt, dass ausschließlich zwei Hydraulikzylinder 5, 6 vorgesehen sind. Es kann alternativ auch noch vorgesehen sein, dass mehr als zwei Hydraulikzylinder 6 mittels der
gemeinsamen Hydraulik-Versorgungsvorrichtung 2 wirkverbunden sind.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen
Fachmannes liegt.
Der Schutzbereich ist durch die Ansprüche bestimmt. Die Beschreibung und die Zeichnungen sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen. Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen können für sich eigenständige erfinderische Lösungen darstellen. Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zu-
grundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend
von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtli-
che Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden
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Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert
und/oder verkleinert dargestellt wurden.
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Bezugszeichenliste
Biegemaschine Hydraulik-Versorgungsvorrichtung
Maschinengestell
Pressbalken
Erster Hydraulikzylinder Zweiter Hydraulikzylinder Hydraulikpumpe
Servomotor
Servoregler Proportional-Wegeventil Versorgungsnetz
Steuer- bzw. Regelvorrichtung Zwischenkreiskondensator Gleichrichtereinheit Wechselrichtereinheit Hilfsaggregat
Hydraulischer Druckspeicher
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Patentansprüche
1. Biegemaschine (1) zur Fertigung von Werkstücken aus Blech durch Umformen in einem Biegevorgang oder einem Abkantvorgang, umfassend ein Maschinengestell (3) und einen, relativ zum Maschinengestell (3) verlagerbaren Pressbalken (4), wobei der Pressbalken (4) mittels eines ersten Hydraulikzylinders (5) und mittels eines, zum ersten Hydraulikzylinder (5) im Wesentlichen parallel ausgerichteten zweiten Hydraulikzylinders (6) verlagerbar ist, wobei der erste Hydraulikzylinder (5) und der zweite Hydraulikzylinder (6) mit einer gemeinsamen Hydraulik-Versorgungsvorrichtung (2) wirkverbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
die gemeinsame Hydraulik-Versorgungsvorrichtung (2) eine einzige Hydraulikpumpe (7) umfasst, wobei die einzige Hydraulikopumpe (7) mit einem Servomotor (8) antreibbar ist und wobei der Servomotor (8) mit einem Servoregler (9) steuer-
bzw. regelbar ist.
2. Biegemaschine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Hydraulikzylinder (5) und der zweite Hydraulikzylinder (6) jeweils unter Zwischenschaltung eines Proportional-Wegeventils (10) mit der gemeinsamen
Hydraulik-Versorgungsvorrichtung (2) wirkverbunden ist.
3. Biegemaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Servomotor (8) mittels des Servoreglers (9) im Zusammenwirken mit einer Steuer- bzw. Regelvorrichtung (12) bedarfsgesteuert
und/oder abrufgesteuert ist.
4. Biegemaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Servoregler (9) ein rückspeisefähiger bzw. regenerativer Servoregler (9) ist, wobei der Servomotor (8) im Speziellen generato-
risch bzw. rückspeisefähig betreibbar ist.
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5. Biegemaschine (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der rückspeisefähige Servoregler (9) wenigstens einen Zwischenkreiskondensator (13) zum Speichern von Energie umfasst, wobei der wenigstens eine Zwischenkreiskondensator (13) im Speziellen mit einer Gleichrichtereinheit (14) und/oder mit einer Wechselrichtereinheit (15) des rückspeisefähigen Servoreglers (9) zur
Energiebereitstellung für den Servomotor (8) wirkverbunden ist.
6. Biegemaschine (1) nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Servomotor (8) in einem generatorischen Betrieb in Wirkverbindung mit dem rückspeisefähigen Servoregler (9) zur Ansteuerung einer Drehzahlrampe, insbesondere einer stetigen Drehzahlrampe, regelbar bzw. aus-
gebildet ist.
7. Biegemaschine (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Servoregler (9) mit Hilfsaggregaten (16) der Biegemaschine (1) in Wirkverbindung ist, wobei die Hilfsaggregate (16) durch im wenigstens einen Zwischenkreis-
kondensator (13) gespeicherte Energie elektrisch versorgbar sind.
8. Biegemaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulik-Versorgungsvorrichtung (2) einen hydraulischen Druckspeicher (17) zum Zwischenspeichern von hydraulischer Dru-
ckenergie umfasst.
9. Biegemaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehr als zwei Hydraulikzylinder (6) mittels der ge-
meinsamen Hydraulik-Versorgungsvorrichtung (2) wirkverbunden sind.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche 7. Biegemaschine {T} zur Ferligung von Werkstücken aus Blech durch Umformen in einem Biegevorgang oder einem Abkantvorgang, umfassend ein Maschinengestielt (3) und einen, refativ zum Maschinengestell (3) verlagerbaren Pressbalken (4), wobei der Pressbalken (4) mittels eines ersten Hydraulikzylinders (5) und mittels eines, zum ersten Hyaraulikzylinder (5) im Wesentlichen parallel ausgerichteten zweiten Hydraulikzylinders (6) verlagerbar ist, wobei der erste Hydraulikzylinder (5) und der zweite Hyaraulikzylinder (8) mit einer gemeinsamen Hydraufik-Versorgungsvorrichtung (2) wirkverbunden sind, wobei die gemeinsame Hydraulik-Versorgungsvorrichtung (2) eine Hydraulikpumpe (7) umfasst, wobel die Hydraulikpumpe (7) mit einem Servomaolfor (8) antreibbar ist und wobei der Servomotor (8) mit einem Servoregler (9) steuer- bzw. regelbar Ist, wobei der Servoregler (©) ein rückspeisefählger bzw. regenerativer Servoregler (9) ist, wobei der Servomator (8) im Speziellen generatorisch bzw. rückspeisefähig betreibbar Ist, dadurch gekennzeichnel, dass die Hyaraulikoumpe (7) die einzige Hyaraulikoumpe (7) der gemeinsamen HyarauHk-Versorgungsvorrichtung (2) ist und dass der Servomator (8) in einem generatorischen Betrieb in Wirkverbindung mit dem rückspeisefähigen Servoregler (9) zur Ansteuerung einer Drehzahirampe, insbesondere einer stetigen Drehzahirampe,
    regelbar Dzw. ausgebildet ist.
    2. Biegemaschine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Hydraulikzylinder (5) und der zweite Hydraulikzylinder (6) jeweils unter Zwischenschaltung eines Proportional-Wegeventis (10) mit der gemeinsamen
    Hyaraulik-Versorgungsvorrichtung (2) wirkverbunden ist,
    3. Biegemaschine {1} nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Servomaolar (8) mittels des Servoreglers (9) im Zusammenwirken mit einer Steuer- bzw. Regelivorrichtung (12) bedarfsgesteuert
    und/oder abrufgesieuert ist.
    ABO330/2024 (UZ: AZ2024/858712-A1)}
    16/17 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
    4. Biegemaschine {T} nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der rückspeisefählge Servoregler (9) wenigstens einen Zwischenkreiskondensator (13) zum Speichem von Energie umfasst, wWoDel der wenigstens eine Zwischenkreiskondensator (13) im Speziellen mit einer Gleichrichtereinheit (14) und/oder mit einer Wechselrichtereinheit (15) des rückspeisefählgen Servoreglers (9) zur Energiebereitstellung für den Servomator (8)
    wirkverbunden ist.
    5. Biegemaschine (T} nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Servoregler (9) mit Hifsaggregaten (16) der Biegemaschine (1) in Wirkverbindung ist, wobei die Hifsaggregalte (16) durch im wenigstens einen Zwischenkreis-
    kondensator (13) gespeicherte Energie elektrisch versargbar sind.
    8. Biegemaschine (T} nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulik-Versorgungsvorrichtung {2) einen hydraulischen Druckspeicher (17) zum Zwischenspeichern von hyaraulischer Druckenergie umfasst,
    >
    7. Biegemaschine {T} nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehr als zwei Hyaraulikzylinder (6) mitieis der gemeinsamen Hyaraulik-Versorgungsvorrichtung (2) wirkverbunden sind,
    A5O330/2024 (UZ: A2024/88712-A 1}
    17/17 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
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