AT528351A1 - Verfahren zum Trocknen von keramischen Formlingen in einem Trocknungsraum - Google Patents

Verfahren zum Trocknen von keramischen Formlingen in einem Trocknungsraum

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AT528351A1 ATA50474/2024A AT504742024A AT528351A1 AT 528351 A1 AT528351 A1 AT 528351A1 AT 504742024 A AT504742024 A AT 504742024A AT 528351 A1 AT528351 A1 AT 528351A1
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Abstract

Es wird ein Verfahren zum Trocknen von keramischen Formlingen (1) in einem Trocknungsraum (2) vorgeschlagen, wobei ein Umwälz-Gasstrom (3) innerhalb des Trocknungsraums (2) mittels in dem Trocknungsraum (2) angebrachter Umwälzventilatoren (4) erzeugt wird, wobei wenigstens ein Wärmeübertrager (5) einer Heizeinrichtung (6) in dem Trocknungsraum (2) benachbart zu wenigstens einem Umwälzventilator (4) der Umwälzventilatoren (4) angeordnet ist und der wenigstens eine Wärmeübertrager (5) von zumindest einem Teil des Umwälz- Gasstroms (3) durchströmt wird, wobei – während einer Trocknungsphase - der den wenigstens einen Wärmeübertrager (5) durchströmende Teil des Umwälz-Gasstroms (3) vom Wärmeübertrager (5) um maximal 15 Grad Celsius erhitzt wird.

Description

A ‚hes AT 528 351 A1 2025-12-15
Ss N
Beschreibung
VERFAHREN ZUM TROCKNEN VON KERAMISCHEN FORMLINGEN IN EINEM TROCKNUNGSRAUM
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trocknen von keramischen Formlingen in einem Trocknungsraum gemäß dem Patentanspruch 1.
[0002] Bei der Produktion von keramischen Waren werden für gewöhnlich feuchte keramische Formlinge oder Warenrohlinge in einem Trocknungsraum eines Trockners getrocknet und nach dem Trocknen in einem Ofen gebrannt. Die Trocknung ist dabei einer der energieintensivsten Prozesse in der keramischen Industrie, wobei ein großer Teil, der für die Herstellung der Waren benötigten Energie, der Trocknung geschuldet ist.
[0003] Nachteilig bei den bekannten Trocknern ist, dass ein großer Teil an Wärmeenergie als feuchte erwärmte Abluft verloren geht, wodurch der Wirkungsgrad des Trockners klein ist.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher ein Verfahren der eingangs genannten Art anzugeben, mit welchem die genannten Nachteile vermieden werden können, mit welchem keramische Formlinge effizient getrocknet werden können.
[0005] Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 1 erreicht.
[0006] Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass keramische Formlinge effizient getrocknet werden können. Dadurch, dass der wenigstens eine Umwälzventilator in dem Trocknungsraum benachbart zu dem wenigstens einem Wärmeübertrager angeordnet ist, kann eine besonders effiziente Wärmeübertragung von dem Wärmeübertrager auf den den Wärmeübertrager durchströmenden Teil des Umwälz-Gasstroms erreicht werden, wodurch der Wärmeübertrager eine geringere Menge an Energie bereitstellen muss, also mit einer geringeren Temperatur betrieben werden kann, um den durch Wärmeübertrager durchströmenden Teil des Umwälz-Gasstroms für die Trocknung zu erwärmen. Dabei hat sich gezeigt, dass die benachbarte Anordnung des wenigstens einen Wärmeübertragers und des wenigstens einen Umwälzventilators einen erheblichen Einfluss auf den Wirkungsgrad des Trockners hat. Dadurch kann die Heizeinrichtung den Wärmeübertrager mit einer niedrigeren Temperatur speisen, wodurch aufgrund des kleineren Temperaturunterschieds, also des Temperaturunterschieds des Fluids vor dem Aufheizen und nach dem Aufheizen, der Wirkungsgrad der Heizeinrichtung verbessert werden kann. Zusammengefasst kann dadurch der Wirkungsgrad des Trockners, insbesondere der Heizeinrichtung des Trockners, deutlich verbessert werden.
[0007] Die Erfindung betrifft weiters einen Trockner gemäß dem Patentanspruch 8.
[0008] Die Erfindung hat daher weiters die Aufgabe einen Trockner der eingangs genannten Art anzugeben, mit welchem die genannten Nachteile vermieden werden können, mit welchem keramische Formlinge effizienter getrocknet werden können.
[0009] Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 8 erreicht. [0010] Die Vorteile des Trockners entsprechen den Vorteilen des oben genannten Verfahrens. [0011] Die Unteransprüche betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0012] Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossene Zeichnung, in welcher lediglich eine bevorzugte Ausführungsform beispielhaft dargestellt ist, näher beschrieben. Dabei zeigt:
[0013] Fig. 1 eine Prinzipdarstellung einer bevorzugten Ausführungsform eines Trockners. [0014] Die Fig. 1 zeigt zumindest Teile einer bevorzugten Ausführungsform eines Trockners 9 zum Trocknen von keramischen Formlingen 1 umfassend einen Trocknungsraum 2, Umwälzventilatoren 4 und eine Heizeinrichtung 6, wobei die Umwälzventilatoren 4 innerhalb des Trocknungs-
raums 2 zur Erzeugung eines Umwälz-Gasstroms 3 in dem Trocknungsraum 2 angeordnet sind, wobei wenigstens ein Wärmeübertrager 5 der Heizeinrichtung 6 in dem Trocknungsraum 2 be-
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nachbart zu wenigstens einem Umwälzventilator 4 der Umwälzventilatoren 4 angeordnet ist und der wenigstens eine Wärmeübertrager 5 von zumindest einem Teil des Umwälz-Gasstroms 3 durchströmbar ist, wobei — während einer Trocknungsphase - der den wenigstens einen Wärmeübertrager 5 durchströmende Teil des Umwälz-Gasstroms 3 vom Wärmeübertrager 5 um maximal 15 Grad Celsius erhitzbar ist.
[0015] Weiters ist ein Verfahren zum Trocknen von keramischen Formlingen 1 in einem Trocknungsraum 2 vorgesehen, wobei ein Umwälz-Gasstrom 3 innerhalb des Trocknungsraums 2 mittels in dem Trocknungsraum 2 angebrachter Umwälzventilatoren 4 erzeugt wird, wobei wenigstens ein Wärmeübertrager 5 einer Heizeinrichtung 6 in dem Trocknungsraum 2 benachbart zu wenigstens einem Umwälzventilator 4 der Umwälzventilatoren 4 angeordnet ist und der wenigstens eine Wärmeübertrager 5 von zumindest einem Teil des Umwälz-Gasstroms 3 durchströmt wird, wobei —- während einer Trocknungsphase - der den wenigstens einen Wärmeübertrager 5 durchströmende Teil des Umwälz-Gasstroms 3 vom Wärmeübertrager 5 um maximal 15 Grad Celsius erhitzt wird.
[0016] Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass keramische Formlinge 1 effizient getrocknet werden können. Dadurch, dass der wenigstens eine Umwälzventilator 4 in dem Trocknungsraum 2 benachbart zu dem wenigstens einem Wärmeübertrager 5 angeordnet ist, kann eine besonders effiziente Wärmeübertragung von dem Wärmeübertrager 5 auf den den Wärmeübertrager 5 durchströmenden Teil des Umwälz-Gasstroms 3 erreicht werden, wodurch der Wärmeübertrager 5 eine geringere Menge an Energie bereitstellen muss, also mit einer geringeren Temperatur betrieben werden kann, um den durch Wärmeübertrager 5 durchströmenden Teil des UmwälzGasstroms 3 für die Trocknung zu erwärmen. Dabei hat sich gezeigt, dass die benachbarte Anordnung des wenigstens einen Wärmeübertragers 5 und des wenigstens einen Umwälzventilators 4 einen erheblichen Einfluss auf den Wirkungsgrad des Trockners 9 hat. Dadurch kann die Heizeinrichtung 6 den Wärmeübertrager 5 mit einer niedrigeren Temperatur speisen, wodurch aufgrund des kleineren Temperaturunterschieds, also des Temperaturunterschieds des Fluids vor dem Aufheizen und nach dem Aufheizen, der Wirkungsgrad der Heizeinrichtung 6 verbessert werden kann. Zusammengefasst kann dadurch der Wirkungsgrad des Trockners 9, insbesondere der Heizeinrichtung 6 des Trockners 9, deutlich verbessert werden.
[0017] Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich zum Trocknen von keramischen Formlingen 1 in einem Trocknungsraum 2.
[0018] Die keramischen Formlinge 1 weisen vor dem Trocknen für gewöhnlich eine bestimmte Feuchtigkeit auf, um leichter geformt werden zu können. Bevorzugt kann der Feuchtigkeitsgehalt oder der Wassergehalt der keramischen Formlinge 1 zwischen mindestens 20 Prozent bis maximal 40 Prozent sein.
[0019] Der Feuchtigkeitsgehalt der keramischen Formlinge 1 wird in dem Trockner 9, insbesondere in dem Trocknungsraum 2, reduziert.
[0020] Der Trocknungsraum 2 ist bevorzugt der Raum in einem Trockner, welcher sich zum Trocknen von Formlingen eignet. Der Trockner 9 kann bevorzugt ein Kammertrockner oder ein Tunneltrockner sein. Kammertrockner und Tunneltrockner sind für die Fachperson bekannte Trockner. Das erfindungsgemäße Verfahren ist bei diesen Trocknern verwendbar. Der Fachperson sind derartige Trockner bekannt, sodass auf eine weiterführende Ausführung dieser Trockner verzichtet wird.
[0021] Der Trockner 9 ist eine Vorrichtung zum Trocknen von Waren, insbesondere der keramischen Formlinge 1. Der Trockner 9 umfasst einen Trocknungsraum 2, Umwälzventilatoren 4 und eine Heizeinrichtung 6.
[0022] Keramische Formlinge 1 können auch als keramische Warenrohlinge bezeichnet werden. Die keramischen Formlinge 1 können bevorzugt noch nicht getrocknetes oder gebranntes Irdengut, wie beispielsweise Baukeramik oder feuerfeste Keramik, Sinterzeug, wie beispielsweise Steinzeug oder Porzellan und keramische Sondermassen, wie beispielsweise Elektrokeramik, sein. Die keramischen Formlinge 1 können bevorzugt noch nicht getrocknete und noch nicht ge-
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brannte Mauerziegel, Dachziegel, Bodenfliesen oder Wandfliesen sein
[0023] Der Trocknungsraum 2 weist einen Gaseinlass 7 und einen Gasauslass 8 auf. Der Gaseinlass 7 und der Gasauslass 8 sind in Fig. 1 beispielhaft gezeigt. Der Gaseinlass 7 ist dazu vorgesehen Frischluft 10 in den Trocknungsraum 2 einzulassen. Der Gasauslass 8 ist dazu vorgesehen Abluft 11 aus dem Trocknungsraum 2 abzuführen. Die Frischluft 10 ist dabei bevorzugt ein Gas, welches in den Trocknungsraum 2 eingeleitet wird. Die Frischluft 10 ist dabei der durch den Gaseinlass 7 eingeleitete Gasstrom. Die Abluft 11 ist dabei bevorzugt ein Gas, welches aus dem Trocknungsraum 2 abgeführt wird, insbesondere feuchte und erwärmte Luft aus dem Trocknungsraum 2. Die Abluft 11 ist dabei der durch den Gasauslass 8 abgeführte Gasstrom.
[0024] Bevorzugt ist die Menge an Frischluft 10, welche durch den Gaseinlass 7 in den Trocknungsraum 2 einbringbar ist, und die Menge an Abluft 11, welche durch den Gasauslass 8 aus dem Trocknungsraum 2 abführbar ist, vorgebbar. Dies kann beispielsweise über ein regelbares Ventil realisiert sein.
[0025] Bevorzugt kann der durch den Gaseinlass 7 eingeleitete Gasstrom 10 bzw. die Frischluft 10 vorab, insbesondere vor dem Einleiten in den Trocknungsraum 2, mittels einer Zusatzheizung, insbesondere eines Brenners, vorzugsweise eines Gasbrenners, aufgeheizt werden. Der Brenner ist dabei ein Gerät zur Umwandlung von chemischer Energie, beispielsweise einen flüssigen oder gasförmigen Brennstoff, insbesondere Gas, Kerosin, Diesel oder dergleichen, in thermische Energie. Dadurch kann die Temperatur in dem Trockner 9 noch genauer geregelt werden.
[0026] Bevorzugt kann der durch den Gaseinlass 7 eingeleitete Gasstrom 10 bzw. die Frischluft 10 vorab, insbesondere vor dem Einleiten in den Trocknungsraum 2, zumindest teilweise mittels des aus dem Gasauslass 8 abgeführten Gasstroms 11 bzw. der Abluft 11, insbesondere mittels eines Teils des aus dem Gasauslass 8 abgeführten Gasstroms 11 bzw. der Abluft 11, aufgeheizt werden. Dabei kann bevorzugt auch zusätzlich die Zusatzheizung vorgesehen sein. Dadurch kann die Temperatur in dem Trockner 9 noch genauer geregelt werden.
[0027] Bevorzugt ist - in Strömungsrichtung des Umwälz-Gasstroms 3 betrachtet - an dem Trocknungsraum 2 der Gaseinlass 7 nachfolgend den wenigstens einen benachbart zu dem wenigstens einen Wärmeübertrager 5 angeordneten Umwälzventilator 4 angeordnet. Dies ist beispielhaft in Fig. 1 gezeigt. Dadurch kann eine besonders effiziente Wärmeübertragung des Wärmeübertragers 5 auf den den Wärmeübertrager 5 durchströmenden Teil des Umwälz-Gasstroms 3 erreicht werden. Weiters kann dadurch Frischluft 10 auf effiziente Weise in den Trocknungsraum 2 eingeleitet werden, ohne, dass die Wärmeübertragung auf den Umwälz-Gasstrom 3 erheblich beeinflusst wird.
[0028] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass — während der Trocknungsphase — eine gemittelte Temperatur an dem Gaseinlass 7 des Trocknungsraums 2 mindestens 20 Grad Celsius, vorzugsweise mindestens 25 Grad Celsius, insbesondere mindestens 30 Grad Celsius, ist. Dadurch kann ein besonders effizienter Betrieb des Trockners 9 erreicht werden.
[0029] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass — während der Trocknungsphase — eine gemittelte Temperatur an dem Gaseinlass 7 des Trocknungsraums 2 maximal 300 Grad Celsius, vorzugsweise maximal 275 Grad Celsius, insbesondere maximal 250 Grad Celsius, ist. Dadurch kann ein besonders effizienter Betrieb des Trockners 9 erreicht werden.
[0030] Die gemittelte Temperatur am Gaseinlass 7 ist dabei an der Stelle zu messen, an der die Luft in den Trocknungsraum 2 eintritt.
[0031] Es ist vorgesehen, dass in dem Trocknungsraum 2 Umwälzventilatoren 4 angebracht oder angebracht sind. Die Umwälzventilatoren 4 sind dazu vorgesehen einen Umwälz-Gasstrom 3 in dem Trocknungsraum 2 zu erzeugen. Bevorzugt können als Umwälzventilatoren 4 Axialund/oder Radialventilatoren verwendet werden. Bevorzugt ist wenigstens ein Umwälzventilator 4 der Umwälzventilatoren 4 ein Axial- oder Radialventilator.
[0032] Bevorzugt sind in dem Trocknungsraum 2 wenigstens 6, insbesondere wenigstens 12, vorzugsweise wenigstens 24, Umwälzventilatoren 4 angeordnet.
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[0033] Bevorzugt können wenigstens 20 Prozent, insbesondere wenigstens 40 Prozent, vorzugsweise wenigstens 60 Prozent, der in dem Trocknungsraum 2 angeordneten Umwälzventilatoren 4 im Wesentlichen benachbart zu dem wenigstens einen in dem Trocknungsraum 2 angeordneten Wärmeübertrager 5 angeordnet sein.
[0034] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren erzeugen die Umwälzventilatoren 4 einen Umwälz-Gasstrom 3 in dem Trocknungsraum 2. In Fig. 1 ist lediglich ein Umwälzventilator 4 beispielhaft gezeigt, wobei dieser benachbart zu dem Wärmeübertrager 5 angeordnet ist. Der UmwälzGasstrom 3 ist innerhalb des Trocknungsraums 2 ausgebildet. Dies ist beispielhaft in Fig. 1 ersichtlich, wobei die Bezugszeichen 3 auf den Umwälz-Gasstrom 3 nach Durchströmen der keramischen Formlinge 1, nach dem Ausströmen aus dem Umwälzventilator 4 und vor dem Einströmen in die keramischen Formlinge 1 beispielhaft gezeigt sind. Der Umwälz-Gasstrom 3 ist dabei ein zirkulierender, also ein im Kreis laufender, Gasstrom in dem Trocknungsraum 2, welcher zumindest teilweise pro Umlauf durch den wenigstens einen Wärmeübertrager 5 aufgeheizt wird.
[0035] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der Wärmeübertrager 5 direkt in dem Trocknungsraum 2 angeordnet ist. Dabei ist vorgesehen, dass der Trocknungsraum 2 lediglich ein Raum ohne Bypassleitung oder abgegrenzte Räume ist. Bei dem Tunneltrockner weist der Trocknungsraum 2 dabei bevorzugt eine Tunneleinlassöffnung und eine Tunnelauslassöffnung sowie eine Tunnelwandung auf. Bei dem Kammertrockner weist der Trocknungsraum 2 dabei bevorzugt eine Kammer mit sechs abgeschlossenen Seiten auf. Dadurch kann eine effiziente Wärmeströmung in dem Trocknungsraum 2 sowie ein besonders guter Wärmeübertrag des Wärmeübertragers 5 auf den Umwälz-Gasstrom 3 erreicht werden, welche bei einer Aufheizung des Umwälz-Gasstroms 3 in einer Bypassleitung oder in einem abgegrenzten Raum im Trocknungsraum 2 nicht erreichbar wäre.
[0036] Besonders bevorzugt kann bei dem Verfahren vorgesehen sein, dass pro Kubikmeter Trocknungsraumvolumen die Umwälzventilatoren 4 — während der Trocknungsphase — mit einem Gesamt-Volumenstrom von mindestens 150 m*/h betrieben werden. Der Gesamt-Volumenstrom bezieht sich dabei auf die einzelnen Volumenströme aller in dem Trocknungsraum 2 angeordneten Umwälzventilatoren 4 zusammen. Dabei kann bei mehreren Umwälzventilatoren 4 bevorzugt vorgesehen sein, dass die einzelnen Umwälzventilatoren 4 unterschiedliche Leistungen aufweisen, wobei sich die effizienten Betriebsweisen dieser einzelnen Ventilatoren voneinander unterscheiden. Es kann daher bei dem Verfahren bevorzugt vorgesehen sein, dass die Umwälzventilatoren 4 zwar mit einer höheren Leistung betreibbar sind, jedoch die Umwälzventilatoren 4 aufgrund von Effizienzgründen bei einem niedrigeren Volumenstrom als deren maximal erreichbaren Volumenströme betrieben werden. Weiters kann auch bevorzugt vorgesehen sein, dass der wenigstens eine Umwälzventilator 4, welcher den geringsten Abstand zu dem Wärmeübertrager 5 aufweist, mit einem höheren Volumenstrom als dem Volumenstrom betrieben wird, mit dem der Umwälzventilator 4 am effizientesten betrieben werden kann, wodurch die Menge des Teils des Umwälz-Gasstroms 3, welche durch den Wärmeübertrager 5 durchströmt, vergrößert werden kann.
[0037] Besonders bevorzugt kann bei dem Trockner 9 vorgesehen sein, dass die Umwälzventilatoren 4 einen erzeugbaren Gesamt-Volumenstrom von mindestens 150 m*h pro Kubikmeter Trocknungsraumvolumen aufweisen. Der Gesamt-Volumenstrom ist bei der Vorrichtung dabei der maximal erreichbare Volumenstrom aller Umwälzventilatoren 4 in dem Trocknungsraum 2.
[0038] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Umwälzventilatoren 4 einen erzeugbaren Gesamt-Volumenstrom von mindestens 500 000 m*/h, insbesondere mindestens 750 000 mh, bevorzugt mindestens 1 000 000 m*/h, aufweisen.
[0039] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Umwälzventilatoren 4 einen erzeugbaren Gesamt-Volumenstrom von maximal 7 000 000 m*/h, insbesondere maximal 6 000 000 mh, bevorzugt maximal 5 000 000 m*/h, aufweisen.
[0040] Das Trocknungsraumvolumen ist das Volumen oder der Rauminhalt des Trocknungsraums 2.
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[0041] Der Volumenstrom ist eine physikalische Größe und für gewöhnlich in den Datenblättern der Ventilatoren zu finden. Der Volumenstrom gibt an, wie viel Volumen eines Fluids pro Zeitspanne durch einen festgelegten Querschnitt transportiert wird.
[0042] Erfindungsgemäß ist in dem Trocknungsraum 2 wenigstens ein Wärmeübertrager 5 einer Heizeinrichtung 6 angeordnet. Der wenigstens eine Wärmeübertrager 5 ist benachbart zu wenigstens einem Umwälzventilator 4 der Umwälzventilatoren 4 angeordnet. Durch die benachbarte Anordnung des wenigstens einen Umwälzventilators 4 zu dem Wärmeübertrager 5 kann eine besonders effiziente Wärmeübertragung von dem Wärmeübertrager 5 auf den Umwälz-Gasstrom 3 erreicht werden. Dadurch reicht — während der Trocknungsphase - eine Temperaturerhöhung von maximal 15 Grad Celsius des den Wärmeübertrager 5 durchströmenden Teils des UmwälzGasstroms 3 aus, um eine effiziente Trocknung der keramischen Formlinge 1 erreichen zu können. Durch die benachbarte Anordnung des Umwälzventilators 4 und des Wärmeübertragers 5 kann ein Teil des Umwälz-Gasstroms 3 auf effiziente Weise durch den Wärmeübertrager 5 gezogen oder gedrückt werden.
[0043] Bevorzugt können in dem Trocknungsraum 2 mehrere Wärmeübertrager 5 der Heizeinrichtung 6 angeordnet sein.
[0044] Bevorzugt können in dem Trocknungsraum 2 wenigstens 10, bevorzugt wenigstens 30, vorzugsweise wenigstens 50, Wärmeübertrager 5 der Heizeinrichtung 6 angeordnet sein.
[0045] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der wenigstens eine Wärmeübertrager 5 an einer Decke oder einer Wand des Trocknungsraums 2 angeordnet ist. Dadurch kann die Ausbildung des Umwälz-Gasstroms 3 begünstigt werden.
[0046] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass wenigstens ein Umwälzventilator 4 der Umwälzventilatoren 4 an der Decke oder einer Wand des Trocknungsraums 2 angeordnet ist.
[0047] Bevorzugt kann — in Strömungsrichtung des Umwälz-Gasstroms 3 betrachtet — der wenigstens eine benachbart zu dem wenigstens einen Wärmeübertrager 5 angeordnete Umwälzventilator 4 nachfolgend dem wenigstens einen Wärmeübertrager 5 angeordnet sein. Dies ist beispielhaft in Fig. 1 ersichtlich. Dadurch kann ein besonders großer Teil des Umwälz-Gasstroms 3 durch den Wärmeübertrager 5 gezogen werden, wodurch die Effizienz des Trockners 9 zusätzlich verbessert werden kann.
[0048] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass — während der Trocknungsphase - der den wenigstens einen Wärmeübertrager 5 durchströmende Teil des Umwälz-Gasstroms 3 mittels der Umwälzventilatoren 4 durch den Wärmeübertrager 5 gezogen wird. Dadurch kann ein besonders guter Wärmeübertrag des Wärmeübertragers 5 auf den Umwälz-Gasstrom 3 erreicht werden. Dadurch wird eine niedrige Temperatur des Wärmeübertragers 5 begünstigt, wodurch der Wirkungsgrad des Trockners 9, insbesondere der Heizeinrichtung 6, verbessert wird.
[0049] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der den Wärmeübertrager 5 durchströmende Teil des Umwälz-Gasstroms 3 mittels der Umwälzventilatoren 4 - in Strömungsrichtung des UmwälzGasstroms 3 betrachtet — von einem ersten Ende des Wärmeübertragers 5 bis zu einem dem ersten Ende gegenüberliegenden und beabstandet zu dem ersten Ende angeordneten zweiten Ende des Wärmeübertragers 5 gezogen oder gedrückt wird.
[0050] Während der Trocknungsphase wird, der den wenigstens einen Wärmeübertrager 5 durchströmende Teil des Umwälz-Gasstroms 3 vom Wärmeübertrager 5 um maximal 15 Grad Celsius erhitzt. Diese Temperaturerhöhung ist dabei eine Temperaturerhöhung des UmwälzGasstroms 3 nach Verlassen des zweiten Endes des Wärmeübertragers 5 gegenüber der Temperatur des Umwälz-Gasstroms 3 vor dem Einlass des Umwälz-Gasstroms 3 am ersten Ende des Wärmeübertragers 5. Die Temperaturerhöhung wird daher derart ermittelt, dass die Temperatur des Umwälz-Gasstrom 3 unmittelbar vor dem Einströmen in den Wärmeübertrager 5, am ersten Ende des Wärmeübertragers 5, und unmittelbar nach dem Verlassen des Wärmeübertragers 5, nach Verlassen des zweiten Endes des Wärmeübertragers 5, gemessen wird und dann die Differenz aus den gemessenen Werten gebildet wird. Bevorzugt werden dabei mehrere Messungen vorgenommen und das arithmetische Mittel von den ermittelten Differenzen gebildet.
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[0051] Bevorzugt ist das zweite Ende des Wärmeübertragers 5 dem wenigstens einen Umwälzventilator 4 zugewandt, welcher Umwälzventilator 4 benachbart zu dem Wärmeübertrager 5 angeordnet ist.
[0052] Es ist vorgesehen, dass der Trockner 9 die Heizeinrichtung 6 umfasst. Die Heizeinrichtung 6 ist eine Vorrichtung, mit der Wärme in dem Trocknungsraum 2 bereitgestellt werden kann. Dazu umfasst die Heizeinrichtung 6 den wenigstens einen Wärmeübertrager 5. Der Wärmeübertrager 5 kann bevorzugt auch als Wärmetauscher oder Wärmeaustauscher bezeichnet werden und ist eine bekannte Vorrichtung für eine Fachperson. Der wenigstens eine Wärmeübertrager 5 ist in dem Trocknungsraum 2 angeordnet und gibt die erzeugte Wärme in den Trocknungsraum 2, insbesondere an den Umwälz-Gasstrom 3, ab.
[0053] Bevorzugt kann die Heizeinrichtung 6 einen Heizkreislauf 12 umfassen. Dies ist beispielhaft in Fig. 1 ersichtlich. Bevorzugt wird mit dem Heizkreislauf 12 ein Fluid in einem geschlossenen Kreislauf geführt. Bevorzugt kann in dem Heizkreislauf 12 eine Heizkreislaufpumpe 13 vorgesehen sein. Die Heizkreislaufpumpe 13 ist dabei Teil des Heizkreislaufes 12. Mittels der Heizkreislaufpumpe 13 kann das Fluid des Heizkreislaufes 12, beispielsweise eine Flüssigkeit, insbesondere Wasser, oder ein Gas, im Kreis geführt werden.
[0054] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Heizeinrichtung 6 eine Wärmepumpe 23 umfasst. Bevorzugt wird mittels der Wärmepumpe 23 das Fluid in dem Heizkreislauf 12 aufgeheizt. Bevorzugt kann mittels der Heizkreislaufpumpe 13 das aufgeheizte Fluid zu dem Wärmeübertrager 5 in dem Trocknungsraum 2 gefördert werden. In dem Trocknungsraum 2 kann der Wärmeübertrager 5 die Wärme an die Umgebung, insbesondere an den den Wärmeübertrager 5 durchströmenden Teil des Umwälz-Gasstroms 3, abgeben. Dadurch kann ein besonders umweltfreundliches Heizsystem zum Betreiben des Trockners 9 verwendet werden. Dabei kann in Synergie mit der benachbarten Anordnung des wenigstens einen Wärmeübertragers 5 und des wenigstens einen Umwälzventilators 4 sowie der Erhitzung —- während der Trocknungsphase des den wenigstens einen Wärmeübertrager 5 durchströmenden Teil des Umwälz-Gasstroms 3 um maximal 15 Grad Celsius ein besonders effizienter Betrieb der Wärmepumpe 23 erreicht werden. Durch diesen synergistischen Effekt kann der Wirkungsgrad der Wärmepumpe 23 deutlich verbessert werden, da eine geringere Temperaturdifferenz zwischen „kalter Seite“ und „warmer Seite“ von der Wärmepumpe 23 aufgebracht werden muss. Die „kalte Seite“ ist dabei die Seite der Wärmepumpe 23, welche für gewöhnlich von der Wärmequelle genommen wird. Bei der gegenständlichen Erfindung ist die „kalte Seite“ die Energie, die zumindest teilweise aus der Abluft 11 des Trockners 9 genommen wird, also von dem Gasstrom, der durch den Gasauslass 8 des Trocknungsraums 2 abgeführt wird. Die „warme Seite“ ist die Energie, die von der Wärmepumpe 23 für den Wärmeübertrager 5 aufzubringen ist.
[0055] Alternativ kann anstatt der Wärmepumpe 23 die Heizeinrichtung 6 bevorzugt einen Wärmetauscher umfassen, welcher mit einer alternativen Wärmequelle wärmetechnisch gekoppelt ist. Dabei kann die Heizeinrichtung 6 bevorzugt Prozesswärme, insbesondere Abwärme von einem anderen Prozess, beispielsweise beim Brennen in einem Ofen, für das Trocknen der keramischen Formlinge 1 verwenden.
[0056] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass —- während der Trocknungsphase - der den wenigstens einen Wärmeübertrager 5 durchströmende Teil des Umwälz-Gasstroms 3 vom Wärmeübertrager 5 um maximal 12 Grad Celsius, insbesondere maximal 10 Grad Celsius, erhitzt wird.
[0057] Eine Wärmepumpe ist eine bekannte Vorrichtung für eine Fachperson. Bevorzugt kann die Wärmepumpe 23 eine Kompressionswärmepumpe sein. Die Wärmepumpe 23 umfasst bevorzugt einen Verdichter 14 oder Kompressor, einen Kondensator 15 oder Verflüssiger, ein Expansionsventil 16 oder Entspannungsventil und einen Verdampfer 17. Der Verdichter 14, der Kondensator 15, das Expansionsventil 16 und der Verdampfer 17 sind in Fig. 1 beispielhaft gezeigt. Im herkömmlichen Sinn wird bei der Wärmepumpe 23 ein Arbeitsmedium oder Arbeitsfluid im Kreislauf geführt, also das Fluid nimmt Wärme im Verdampfer 17 auf, wodurch es verdampft, wird im Verdichter 14 verdichtet, wodurch die Temperatur des Arbeitsfluids ansteigt, wird im Kondensator 15 kondensiert oder verflüssigt und anschließend durch das Expansionsventil 16 ent-
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spannt. Dieser Kreislauf kann auch als Arbeitskreislauf der Wärmepumpe 23 bezeichnet werden. [0058] Alternativ kann die Wärmepumpe 23 auch eine Absorptionswärmepumpe sein.
[0059] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Wärmepumpe 23 wärmetechnisch mit einem Gasauslass 8 des Trocknungsraums 2 gekoppelt ist. Dies ist in Fig. 1 durch den Pfeil, auf den das Bezugszeichen 11 zeigt, beispielhaft gezeigt. Dadurch kann die Energie der Abluft 11, insbesondere der durch den Gasauslass 8 abgeführte Gasstrom, für das Trocknen verwendet werden, wobei der Wirkungsgrad des Trockners 9 verbessert werden kann. Es wird also Wärmeenergie rückgewonnen.
[0060] Bevorzugt kann die Wärmepumpe 23 wärmetechnisch mit einer Auslassleitung des Trocknungsraums 2 gekoppelt sein. Die Auslassleitung des Trocknungsraums 2 ist bevorzugt ein Teil des Trockners 9. Bevorzugt ist ein erstes Ende der Auslassleitung mit dem Gasauslass 8 des Trocknungsraums 2 verbunden. Bevorzugt kann mittels eines zweiten Ende der Auslassleitung, die nicht für die Wärmerückgewinnung benötigte Abluft abgeführt werden.
[0061] Bevorzugt kann die Heizeinrichtung 6 einen Wärmerückgewinnungskreislauf 18 umfassen. Dies ist beispielhaft in Fig. 1 ersichtlich. Bevorzugt wird in dem Wärmerückgewinnungskreislauf 18 ein Fluid, insbesondere eine Flüssigkeit oder ein Gas, in einem geschlossenen Kreislauf geführt. Bevorzugt kann in dem Wärmerückgewinnungskreislauf 18 eine Rückgewinnungskreislaufpumpe 19 vorgesehen sein. Die Rückgewinnungskreislaufpumpe 19 ist dabei Teil des Wärmerückgewinnungskreislaufes 18. Mittels der Rückgewinnungskreislaufpumpe 19 kann das Fluid des Wärmerückgewinnungskreislaufes 18, beispielsweise eine Flüssigkeit, insbesondere Wasser, oder ein Gas, im Kreis geführt werden.
[0062] Bevorzugt kann die Wärmepumpe 23 über den Wärmerückgewinnungskreislauf 18 wärmetechnisch mit dem Gasauslass 8 des Trocknungsraums 2 gekoppelt sein.
[0063] Bevorzugt ist der Wärmerückgewinnungskreislauf 18 zumindest teilweise in der Auslassleitung des Trocknungsraums 2 geführt. Bevorzugt ist ein Wärmeübertrager des Wärmerückgewinnungskreislaufes 18 in der Auslassleitung des Trocknungsraums 2 angeordnet. Dadurch kann Wärme der Abluft aus der Auslassleitung, insbesondere über den Wärmeübertrager in der Auslassleitung, aufgenommen und der Wärmepumpe 23 zugeführt werden.
[0064] Bevorzugt kann der Wärmerückgewinnungskreislauf 18 zumindest teilweise in einer Wärmeaufnahmekammer 20 geführt sein. Dies ist beispielhaft in Fig. 1 ersichtlich. Bevorzugt ist die Wärmeaufnahmekammer 20 wärmetechnisch mit dem Gasauslass 8 des Trocknungsraums 2 gekoppelt. Bevorzugt ist ein Wärmeübertrager 22 des Wärmerückgewinnungskreislaufes 18 in der Wärmeaufnahmekammer 20 angeordnet. Dadurch kann Wärme der Abluft 11 aus dem Trocknungsraum 2 in die Wärmeaufnahmekammer 20 geleitet werden und die Wärmeaufnahmekammer 20 aufheizen. Die Abluft 11 kann dabei gesamt oder zumindest teilweise durch den Wärmeübertrager 22 geleitet werden, wodurch der Gasstrom 11 abgekühlt wird, Wasserdampf kondensiert und Energie freigesetzt wird. Dadurch kann Wärme aus der Wärmeaufnahmekammer 20, insbesondere über den Wärmeübertrager 22 in der Wärmeaufnahmekammer 20, aufgenommen und der Wärmepumpe 23 zugeführt werden.
[0065] Bevorzugt kann eine Kondensatabführleitung 21 in der Auslassleitung oder der Wärmeaufnahmekammer 20 angeordnet sein. Bevorzugt kann mittels der Kondensatabführleitung 21 in der Auslassleitung oder der Wärmeaufnahmekammer 20 gebildetes Kondensat abgeführt werden. Dies ist beispielhaft für die Wärmeaufnahmekammer 20 in Fig. 1 gezeigt.
[0066] Alternativ kann anstatt der Verwendung des Heizkreislaufes 12 vorgesehen sein, dass der Wärmeübertrager 5 der Kondensator 15 der Wärmepumpe 23 ist. Der Kondensator 15 der Wärmepumpe 23 ist in dieser bevorzugten Ausführung in dem Trocknungsraum 2 angeordnet. In diesem Fall kann der Heizkreislauf 12 entfallen, da das von Wärmepumpe 23 aufgeheizte Fluid nach dem Verdichten die Wärme mittels des Kondensators 15 in dem Trocknungsraum 2 abgeben kann. Dadurch kann ein einfacherer Aufbau an dem Trockner 9 erreicht werden.
[0067] Bevorzugt werden bei der Heizeinrichtung 6 als Fluid Flüssigkeiten oder Gase verwendet,
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welche sich besonders gut als Arbeitsmedium in Wärmepumpen 23 eignen. Dabei kann bei der Wahl des Fluids der Siedepunkt des Fluids ein Rolle spielen, aber auch Umweltaspekte die Wahl des Fluids beeinflussen, sodass bei der Wärmepumpe 23 für den Arbeitskreislauf, den Heizkreislauf 12 und/oder den Wärmerückgewinnungskreislauf 18 nicht ein spezielles Fluid verwendet werden muss.
[0068] Thermisch gekoppelt gemäß der Erfindung bedeutet, dass Bauteile, Kreisläufe oder wenigstens ein Bauteil und ein Kreislauf derart verbunden sind, dass Wärme bzw. Wärmeenergie von einem Bauteil auf ein oder mehrere andere Bauteile, von einem Kreislauf auf einen oder mehrere andere Kreisläufe, von einem Bauteil auf einen Kreislauf oder von einem Kreislauf auf ein Bauteil übertragen bzw. zugeführt werden kann. Die thermische Kopplung kann insbesondere mittels Wärmeübertragungsvorrichtungen erfolgen. Die thermische Kopplung kann direkt oder indirekt über Zwischenkreisläufe erfolgen.
[0069] Bevorzugt kann der Trockner 9 in verschiedene Phasen betrieben werden, insbesondere in einer Aufheizphase und/oder einer Trocknungsphase. Bevorzugt wird in der Aufheizphase die Temperatur in dem Trocknungsraum 2 stetig erhöht. Bevorzugt wird in der Trocknungsphase die Temperatur in dem Trocknungsraum 2 für zumindest eine vorgebbare Zeitdauer konstant gehalten. Die Temperatur in dem Trocknungsraum 2 ist dabei die gemittelte Temperatur an unterschiedlichen Stellen in dem Trocknungsraum 2.
[0070] Bevorzugt kann der Trockner 9 eine Steuereinheit zur Durchführung des erfindungsgemäBen Verfahrens umfassen. Bevorzugt werden mit der Steuereinheit die Heizeinrichtung 6 und/oder die Umwälzventilatoren 4 und/oder Ventile, welche das Einströmen eines Gasstroms über den Gaseinlass 7 und das Ausströmen eines Gasstroms über den Gasauslass 8 steuern, und/oder Pumpen, insbesondere die Heizkreislaufpumpe 12 und/oder die Rückgewinnungskreislaufpumpe 19, gesteuert.
[0071] Für das Trocknen der keramischen Formlinge 1 werden bevorzugt die keramischen Formlinge 1 in den Trockner 9, insbesondere den Kammertrockner oder den Tunneltrockner, eingebracht. Dabei kann sich im Fall des Tunneltrockners der Trockner 9 bevorzugt bereits in Betrieb befinden oder im Fall des Kammertrockners der Trockner 9 bevorzugt in Betrieb gesetzt werden. Mittels der Heizeinrichtung 6 wird der Trocknungsraum 2 des Trockners 9 geheizt. Zusätzlich kann der Trocknungsraum 2 bevorzugt über die eingebrachte aufgeheizte Frischluft 10 geheizt werden. Mittels der Umwälzventilatoren 4 wird der Umwälz-Gasstrom 3 in dem Trocknungsraum 2 erzeugt und ein Teil des Umwälz-Gasstroms 3 durch den Wärmeübertrager 5 gezogen. Dadurch kann eine besonders gute Wärmeübertragung des Wärmeübertragers 5 auf den Umwälz-Gasstrom 3 erreicht werden. Über den Gasauslass 8 kann ein Gasstrom aus dem Trocknungsraum 2 abgeführt oder entnommen werden. Dieser Gasstrom ist die Abluft 11. Die Abluft 11 kann von der Heizeinrichtung 6, insbesondere mittels der Wärmepumpe 23 bevorzugt zur Wärmerückgewinnung verwendet werden. Dadurch kann die Temperaturdifferenz an der Wärmepumpe 23 klein gehalten werden, wodurch der Wirkungsgrad der Wärmepumpe 23 verbessert werden kann und der Trockner 9 besonders effizient betrieben werden kann.
[0072] Nachfolgend werden Grundsätze für das Verständnis und die Auslegung gegenständlicher Offenbarung angeführt.
[0073] Merkmale werden üblicherweise mit einem unbestimmten Artikel „ein, eine, eines, einer“ eingeführt. Sofern es sich aus dem Kontext nicht anders ergibt, ist daher „ein, eine, eines, einer“ nicht als Zahlwort zu verstehen.
[0074] Bei Wertebereichen sind die Endpunkte mitumfasst, sofern es sich aus dem Kontext nicht anders ergibt.
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Patentansprüche
1. Verfahren zum Trocknen von keramischen Formlingen (1) in einem Trocknungsraum (2), wobei ein Umwälz-Gasstrom (3) innerhalb des Trocknungsraums (2) mittels in dem Trocknungsraum (2) angebrachter Umwälzventilatoren (4) erzeugt wird, wobei wenigstens ein Wärmeübertrager (5) einer Heizeinrichtung (6) in dem Trocknungsraum (2) benachbart zu wenigstens einem Umwälzventilator (4) der Umwälzventilatoren (4) angeordnet ist und der wenigstens eine Wärmeübertrager (5) von zumindest einem Teil des Umwälz-Gasstroms (3) durchströmt wird, wobei — während einer Trocknungsphase - der den wenigstens einen Wärmeübertrager (5) durchströmende Teil des Umwälz-Gasstroms (3) vom Wärmeübertrager (5) um maximal 15 Grad Celsius erhitzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass —- während der Trocknungsphase - der den wenigstens einen Wärmeübertrager (5) durchströmende Teil des UmwälzGasstroms (3) mittels der Umwälzventilatoren (4) durch den Wärmeübertrager (5) gezogen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass —- während der Trocknungsphase — eine gemittelte Temperatur an einem Gaseinlass (7) des Trocknungsraums (2) mindestens 20 Grad Celsius, vorzugsweise mindestens 25 Grad Celsius, insbesondere mindestens 30 Grad Celsius, ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass — während der Trocknungsphase — eine gemittelte Temperatur an einem Gaseinlass (7) des Trocknungsraums (2) maximal 300 Grad Celsius, vorzugsweise maximal 275 Grad Celsius, insbesondere maximal 250 Grad Celsius, ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass pro Kubikmeter Trocknungsraumvolumen die Umwälzventilatoren (4) — während der Trocknungsphase — mit einem Gesamt-Volumenstrom von mindestens 150 m*/h betrieben werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung (6) eine Wärmepumpe (23) umfasst.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmepumpe (23) wärmetechnisch mit einem Gasauslass (8) des Trocknungsraums (2) gekoppelt ist.
8. Trockner (9) zum Trocknen von keramischen Formlingen (1), insbesondere nach einem Verfahren gemäß Ansprüche 1 bis 7, umfassend einen Trocknungsraum (2), Umwälzventilatoren (4) und eine Heizeinrichtung (6), wobei die Umwälzventilatoren (4) innerhalb des Trocknungsraums (2) zur Erzeugung eines Umwälz-Gasstroms (3) in dem Trocknungsraum (2) angeordnet sind, wobei wenigstens ein Wärmeübertrager (5) der Heizeinrichtung (6) in dem Trocknungsraum (2) benachbart zu wenigstens einem Umwälzventilator (4) der Umwälzventilatoren (4) angeordnet ist und der wenigstens eine Wärmeübertrager (5) von zumindest einem Teil des Umwälz-Gasstroms (3) durchströmbar ist, wobei — während einer Trocknungsphase - der den wenigstens einen Wärmeübertrager (5) durchströmende Teil des Umwälz-Gasstroms (3) vom Wärmeübertrager (5) um maximal 15 Grad Celsius erhitzbar ist.
9. Trockner (9) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeübertrager (5) direkt in dem Trocknungsraum (2) angeordnet ist.
10. Trockner (9) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Umwälzventilatoren (4) einen erzeugbaren Gesamt-Volumenstrom von mindestens 150 m%/h pro Kubikmeter Trocknungsraumvolumen aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (10)

A ‚hes AT 528 351 A1 2025-12-15 Ss N Neue Patentansprüche
1. Verfahren zum Trocknen von keramischen Formlingen (1) in einem Trocknungsraum (2), dadurch gekennzeichnet, dass ein Umwälz-Gasstrom (3) innerhalb des Trocknungsraums (2) mittels in dem Trocknungsraum (2) angebrachter Umwälzventilatoren (4) erzeugt wird, dass wenigstens ein Wärmeübertrager (5) einer Heizeinrichtung (6) in dem Trocknungsraum (2) benachbart zu wenigstens einem Umwälzventilator (4) der Umwälzventilatoren (4) angeordnet ist und der wenigstens eine Wärmeübertrager (5) von zumindest einem Teil des Umwälz-Gasstroms (3) durchströmt wird, und dass — während einer Trocknungsphase - der den wenigstens einen Wärmeübertrager (5) durchströmende Teil des Umwälz-Gasstroms (3) vom Wärmeübertrager (5) um maximal 15 Grad Celsius erhitzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass —- während der Trocknungsphase - der den wenigstens einen Wärmeübertrager (5) durchströmende Teil des UmwälzGasstroms (3) mittels der Umwälzventilatoren (4) durch den Wärmeübertrager (5) gezogen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass —- während der Trocknungsphase — eine gemittelte Temperatur an einem Gaseinlass (7) des Trocknungsraums (2) mindestens 20 Grad Celsius, vorzugsweise mindestens 25 Grad Celsius, insbesondere mindestens 30 Grad Celsius, ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass — während der Trocknungsphase — eine gemittelte Temperatur an einem Gaseinlass (7) des Trocknungsraums (2) maximal 300 Grad Celsius, vorzugsweise maximal 275 Grad Celsius, insbesondere maximal 250 Grad Celsius, ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass pro Kubikmeter Trocknungsraumvolumen die Umwälzventilatoren (4) — während der Trocknungsphase — mit einem Gesamt-Volumenstrom von mindestens 150 m*/h betrieben werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung (6) eine Wärmepumpe (23) umfasst.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmepumpe (23) wärmetechnisch mit einem Gasauslass (8) des Trocknungsraums (2) gekoppelt ist.
8. Trockner (9) zum Trocknen von keramischen Formlingen (1), insbesondere nach einem Verfahren gemäß Ansprüche 1 bis 7, umfassend einen Trocknungsraum (2), Umwälzventilatoren (4) und eine Heizeinrichtung (6), dadurch gekennzeichnet, dass die Umwälzventilatoren (4) innerhalb des Trocknungsraums (2) zur Erzeugung eines Umwälz-Gasstroms (3) in dem Trocknungsraum (2) angeordnet sind, dass wenigstens ein Wärmeübertrager (5) der Heizeinrichtung (6) in dem Trocknungsraum (2) benachbart zu wenigstens einem Umwälzventilator (4) der Umwälzventilatoren (4) angeordnet ist und der wenigstens eine Wärmeübertrager (5) von zumindest einem Teil des Umwälz-Gasstroms (3) durchströmbar ist, und dass — während einer Trocknungsphase - der den wenigstens einen Wärmeübertrager (5) durchströmende Teil des Umwälz-Gasstroms (3) vom Wärmeübertrager (5) um maximal 15 Grad Celsius erhitzbar ist.
9. Trockner (9) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeübertrager (5) direkt in dem Trocknungsraum (2) angeordnet ist.
10. Trockner (9) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Umwälzventilatoren (4) einen erzeugbaren Gesamt-Volumenstrom von mindestens 150 m%/h pro Kubikmeter Trocknungsraumvolumen aufweisen.
ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
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