AT528354A1 - Anordnung und verfahren zum betrieb eines belts in einer maschine - Google Patents
Anordnung und verfahren zum betrieb eines belts in einer maschineInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Belts (2) in einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn (3), wobei eine Faserstoffbahn (3) in einem ersten Bereich (6) auf den Belt (2) übergeben und in einem Übergabebereich (8) von dem Belt (2) abgenommen wird. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass im Betrieb eine Schleifvorrichtung (9) zur Einstellung einer gewünschten Oberflächenrauigkeit des Belts (2) zwischen dem Übergabebereich (8) und dem ersten Bereich (6) gegen den Belt (2) geführt wird. Die Erfindung betrifft weiter eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens und erlaubt einen vorteilhaften und effektiven Betrieb des Belts (2).
Description
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ANORDNUNG UND VERFAHREN ZUM BETRIEB EINES BELTS IN EINER MASCHINE
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Belts in einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier-, Tissue- oder Kartonbahn, wobei die Faserstoffbahn in einem ersten Bereich auf den Belt übergeben wird; die Faserstoffbahn zwischen dem ersten Bereich und einem Übergabebereich auf einer Außenseite des Belts geführt wird, wobei die Faserstoffbahn zwischen dem ersten Bereich und dem Übergabebereich in direktem Kontakt mit der Außenseite des Belts geführt wird; die Faserstoffbahn in dem Übergabebereich von dem Belt abgenommen wird, wobei nach der Abnahme der Faserstoffbahn zwischen dem Übergabebereich und dem ersten Bereich im Wesentlichen keine Faserstoffbahn auf dem Belt geführt wird. Die Erfindung betrifft auch eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Die EP 2581493 B1 beschreibt einen Belt zur Überführung einer Faserstoffbahn, welcher wasserundurchlässig ist und auf der von der Faserstoffbahn berührten Seite eine gewisse Rauhigkeit aufweist. In Fig. 3 ist weiter eine Anordnung des Belts in einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn dargestellt.
[0003] Die EP 2264243 A1 beschreibt ein Verfahren zur Behandlung einer Faserstoffbahn in einer Papier- oder Kartonmaschine, wobei eine Presswalze einer Langnip-Presseinheit, i.e. eine Schuhwalze, einen rotierenden Pressmantel aufweist und die Faserstoffbahn in einem verlängerten Pressspalt zwischen einer Gegenwalze und dem Pressmantel entwässert wird. Insbesondere wird die Faserstoffbahn nach dem verlängerten Pressspalt unmittelbar auf dem rotierenden Pressmantel der Presswalze zu einem Transferbereich zur Übergabe der Faserstoffbahn geführt. Dieses Verfahren erlaubt die Realisierung der Entwässerung und den Weitertransport der Faserstoffbahn ohne eine dazwischen stattfindende Bahnübergabe, sowie einen einfacheren und kompakteren Aufbau. Vorteilhafterweise kann eine Rückbefeuchtung der Faserstoffbahn vermindert werden, bzw. wird die Erzielung besserer Qualitätseigenschaften der Faserstoffbahn ermöglicht.
[0004] Ziel der Erfindung ist ein Verfahren bzw. eine Anordnung zum Betrieb eines Belts in einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, wobei eine gleichbleibende Effizienz im Betrieb, sowie eine gleichbleibende Qualität der Faserstoffbahn erzielt wird.
[0005] Dies gelingt erfindungsgemäß dadurch, dass, während die Faserstoffbahn zwischen dem ersten Bereich und dem Übergabebereich auf dem Belt geführt wird, eine Schleifvorrichtung zur Einstellung einer gewünschten Oberflächenrauigkeit des Belts zwischen dem Übergabebereich und dem ersten Bereich gegen die Außenseite des Belts geführt wird. Das erfindungsgemäße Verfahren findet somit Verwendung im Betrieb, d.h. während die Faserstoffbahn mit dem Belt überführt wird, wobei typischerweise die Faserstoffbahn mit einer Geschwindigkeit von mehr als 600 m/min, und vorteilhafterweise mehr als 800 m/min, überführt wird. Der Belt ist typischerweise endlos ausgestaltet, d.h. in Form einer Schleife ausgebildet, und ist für Wasser impermeabel, bzw. wasserundurchlässig. Typischerweise umfasst der Belt zumindest eine Lage aus Harz, insbesondere aus Polyurethan, sowie eine im Inneren des Belts angeordnete Verstärkungsgarnstruktur. Die Erfinder haben erkannt, dass der Zustand des Belts auf der von der Faserstoffbahn berührten Außenseite, insbesondere die Oberflächenrauigkeit des Belts, maßgebend für einen effizienten Betrieb ist, wobei ein effizienter Betrieb dadurch gekennzeichnet ist, dass die Faserstoffbahn - beispielsweise in einem Pressnip - effektiv auf den Belt übergeben werden kann, die Faserstoffbahn effektiv auf dem Belt geführt und insbesondere im Übergabebereich effektiv von dem Belt abgenommen werden kann. Die Erfinder haben weiter erkannt, dass insbesondere die effektive Abnahme der Faserstoffbahn von dem Belt die Erzielung einer gleichbleibend hohen Qualität der abgenommenen Faserstoffbahn erlaubt, und so beispielsweise Abrisse bzw. Einrisse der Faserstoffbahn, oder Lochbildung in der Faserstoffbahn vermieden werden können. Unerwarteterweise haben die Erfinder erkannt, dass eine Schleifvorrichtung zur Einstellung einer gewünschten Oberflächenrauigkeit des Belts sogar im Betrieb zwischen dem Übergabebereich und dem ersten Bereich gegen die Außenseite des Belts geführt werden kann. Dies erlaubt im Betrieb die Einstellung bzw. Wiederherstellung eines optimal konditionierten Belts und erfordert insbe-
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sondere nicht ein Abstellen der den Belt umfassenden Anordnung, oder eine Unterbrechung der Herstellung der Faserstoffbahn. Die erfindungsgemäße Lösung erfordert auch nicht, dass die Schleifvorrichtung im Betrieb permanent gegen den Belt geführt wird. Vielmehr besteht die Möglichkeit, die Schleifvorrichtung bei Bedarf im Betrieb gegen den Belt zu führen. Die erfindungsgemäße Lösung erlaubt so eine höhere Effizienz der den Belt umfassenden Anordnung, wobei zum einen Unterbrechungen durch Stillstände bzw. durch Betrieb ohne Faserstoffbahn vermieden werden, bzw. die Produktion durchgängig auf einem qualitativ gleichbleibend hohem Niveau erfolgen kann.
[0006] In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens wird zwischen dem Übergabebereich und dem ersten Bereich, wo im Wesentlichen keine Faserstoffbahn auf dem Belt geführt ist, zumindest eine Reinigungsvorrichtung zur Reinigung der Außenseite des Belts, insbesondere ein Reinigungsschaber, gegen die Außenseite des Belts geführt. Dabei wird die Reinigungsvorrichtung nach dem Übergabebereich und vor der Schleifvorrichtung gegen den Belt geführt. So kann sichergestellt werden, dass auf dem Belt abgelagerte Verunreinigungen, Faserstoffreste, etc., durch die Reinigungsvorrichtung abgenommen werden, wodurch eine Kontaminierung bzw. ein negativer Einfluss auf die Wirkung der Schleifvorrichtung vermieden wird. In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung sind zumindest zwei Reinigungsvorrichtungen vor der Schleifvorrichtung angeordnet und gegen den Belt geführt.
[0007] In einer ebenso vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens umfasst die Schleifvorrichtung ein Schleifmittel, wobei das Schleifmittel mit einer Linienlast von weniger als 1000 N/m und bevorzugt mit einer Linienlast von weniger als 400 N/m gegen den Belt angepresst wird. Dies erlaubt eine gezielte Einstellung der gewünschten Oberflächenrauigkeit des Belts.
[0008] In einer ebenso vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens wird die Schleifvorrichtung im Wesentlichen in einem rechten Winkel gegen die Außenseite des Belts geführt bzw. gepresst, wobei ein Stützelement gegenüber der Schleifvorrichtung an einer der Außenseite gegenüberliegenden Innenseite des Belts zur Stützung des Belts angeordnet ist. Es wurde erkannt, dass die gewünschte Oberflächenrauigkeit des Belts vorteilhaft eingestellt werden kann, so der Belt zwischen einem an der Innenseite des Belts angeordnetem Stützelement und der Schleifvorrichtung angeordnet ist.
[0009] In einer weiteren günstigen Ausgestaltung des Verfahrens wird die Schleifvorrichtung zur Reinigung von dem Belt weggeführt, während die Faserstoffbahn zwischen dem ersten Bereich und dem Übergabebereich auf dem Belt geführt wird, wobei nach erfolgter Reinigung die Schleifvorrichtung wieder gegen den Belt geführt wird. Die Reinigung der Schleifvorrichtung kann dabei auch den Austausch bzw. die Erneuerung der Schleifvorrichtung umfassen. Weiter wurde festgestellt, dass zur Einstellung der erfindungsgemäßen Wirkung es nicht erforderlich ist, die Schleifvorrichtung im Betrieb permanent gegen den Belt zu führen. Vielmehr kann der Belt reaktiviert werden, indem im Betrieb die gewünschte Oberflächenrauigkeit über die Schleifvorrichtung eingestellt wird und danach die Schleifvorrichtung von dem Belt weggeführt wird. Eine Reaktivierung des Belts erfolgt dann nach Bedarf, z.B. bei einer Verschlechterung der Effizienz im Betrieb, beispielsweise durch Probleme in der Abnahme der Faserstoffbahn vom Belt.
[0010] In einer ebenso vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens wird die Oberflächenrauigkeit auf einen - in einem unbelasteten und trockenen Zustand gemessenen - Wert Ra = 0,5 bis 8 eingestellt. Besonders vorteilhaft ist das Einstellen der Oberflächenrauigkeit auf einen Wert von Ra =2 bis 5, bevorzugt Ra = 2,5 bis 4 um und besonders bevorzugt Ra = 2,8 bis 3,8 um. Dabei wird die Rauigkeit beispielsweise gemäß ISO 4287 bestimmt. Dabei zeigt sich insbesondere, dass bei den vorteilhaften Rauigkeiten die Abnahme der Faserstoffbahn von dem Belt sehr effektiv erfolgen kann.
[0011] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens wird der Belt als Schuhpressenbelt einer Schuhwalze betrieben. Dabei wird die auf einer ersten Bespannung geführte Faserstoffbahn in dem zwischen einer Gegenwalze und der Schuhwalze als erster Nip ausgebildeten ersten Bereich von der durch den ersten Nip geführten ersten Bespannung, insbesondere einem Filz, auf den Schuhpressenbelt der Schuhwalze übergeben. Dabei ist zur Ausbildung des ersten
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Nips ein Pressschuh auf der Innenseite des Schuhpressenbelts angeordnet, wobei der Pressschuh gegen die Gegenwalze gepresst wird. Der Schuhpressenbelt ist für Wasser impermeabel und umfasst typischerweise zumindest eine Lage aus Polyurethan. Die Übergabe der Faserstoffbahn von der ersten Bespannung auf die Schuhwalze erfolgt im ersten Nip, wobei der erste Nip als Langnip ausgebildet ist, d.h. zur Ausbildung des ersten Nips ist ein Pressschuh auf der Innenseite des Schuhpressenbelts angeordnet, wobei der Pressschuh gegen die Gegenwalze gepresst ist. Die Abnahme der Faserstoffbahn von dem Schuhpressenbelt erfolgt im Übergabebereich. Die Übergabe kann beispielsweise auf eine zweite Bespannung erfolgen, wobei die Übergabe beispielsweise in einem zwischen einer Abnahmevorrichtung und der Schuhwalze gebildeten zweiten Nip erfolgt. Die Übergabe bzw. Abnahme der Bahn könnte aber auch ohne Nip - im Sinne eines freien Zugs der Faserstoffbahn - erfolgen. Die Erfinder haben insbesondere erkannt, dass die effektive Abnahme der Faserstoffbahn von dem Schuhpressenbelt die Erzielung einer gleichbleibend hohen Qualität der abgenommenen Faserstoffbahn erlaubt, und beispielsweise Abrisse bzw. Einrisse der Faserstoffbahn, oder Lochbildung in der Faserstoffbahn vermieden werden können.
[0012] In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens erfolgt im ersten Nip zwischen der Gegenwalze und der Schuhwalze eine Pressung mit einer Linienlast größer 5 kN/m. Dabei wird die auf der ersten Bespannung durch den ersten Nip geführte Faserstoffbahn von der ersten Bespannung auf den Schuhpressenbelt übergeben. Durch die Pressung der zwischen dem Schuhpressenbelt und der ersten Bespannung angeordneten Faserstoffbahn wird zudem eine Entwässerung der Faserstoffbahn in die erste Bespannung erzielt. Dabei kann eine höhere Entwässerung durch Anwendung einer höheren Linienlast im ersten Nip erzielt werden. Vorteilhaft ist beispielsweise eine Linienlast größer 70 kN/m, besonders vorteilhaft ist beispielsweise eine Linienlast größer 100 kN/m. Ebenso vorteilhaft ist beispielsweise ein Betrieb mit einer Linienlast in einem Bereich zwischen 70 kN/m und 600 kN/m, wobei neben einer sicheren Übergabe der Faserstoffbahn im ersten Nip auch eine vorteilhafte Entwässerung der Faserstoffbahn erzielbar ist.
[0013] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens ist im Übergabebereich ein zweiter Nip ausgebildet, d.h. der zweite Nip ist zwischen der Schuhwalze und einer Abnahmevorrichtung ausgebildet, wobei im zweiten Nip eine Pressung mit einer Linienlast insbesondere gröBer 1 N/m erfolgt. Es wurde erkannt, dass die Ausbildung eines zweiten Nips zur Abnahme der Faserstoffbahn von der Schuhwalze vorteilhaft hinsichtlich der Stabilität und Effizienz der Abnahme ist, insbesondere vorteilhaft verglichen zu einer Abnahme der Faserstoffbahn über einen freien Zug. Die Abnahmevorrichtung kann beispielsweise als Walze, und insbesondere - zur Unterstützung der Abnahme - als besaugte Walze, ausgebildet sein, oder beispielsweise als Abnahmesauger, Saugkasten, Transfersauger, oder ähnliches. Dabei ist es vorteilhaft, die Faserstoffbahn im zweiten Nip von dem Schuhpressenbelt auf eine durch den zweiten Nip geführte zweite Bespannung zu übergeben, wobei die zweite Bespannung insbesondere als strukturierte Bespannung ausgebildet ist. Die Abnahme der Faserstoffbahn auf die insbesondere strukturiert ausgebildete zweite Bespannung hat eine vorteilhafte Wirkung auf die Qualität, z.B. die Dicke, das Volumen bzw. die Absorptionsfähigkeit, der Faserstoffbahn.
[0014] Die Erfindung betrifft auch eine Anordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, umfassend einen Belt, wobei die Anordnung zur Führung der Faserstoffbahn auf dem Belt zwischen dem ersten Bereich und dem Übergabebereich ausgebildet ist. Erfindungsgemäß umfasst die Anordnung eine Schleifvorrichtung, wobei die Schleifvorrichtung zur Einstellung einer gewünschten Oberflächenrauigkeit des Belts zwischen dem Übergabebereich und dem ersten Bereich gegen die Außenseite des Belts führbar ist, während zwischen dem ersten Bereich und dem Übergabereich die Faserstoffbahn direkt auf der Außenseite des Belts geführt ist. Die erfindungsgemäße Anordnung erlaubt im Betrieb die Einstellung einer gewünschten Oberflächenrauigkeit des Belts, wodurch ein deutlich effektiverer Betrieb möglich wird. Stillstandszeiten zum Austausch des Belts können vermieden werden, da der Belt im Betrieb optimal eingestellt werden kann.
[0015] In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Anordnung ist die Schleifvorrichtung
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von einer Schaberanordnung umfasst und lösbar auf einem Schaberhalter der Schaberanordnung angeordnet. Insbesondere ist die Schleifvorrichtung direkt mit einer Klinge des Schaberhalters oder indirekt mit einem Stützelement des Schaberhalters verbindbar. Schaberanordnungen sind bekannt und in hoher Qualität verfügbar. Durch Einbringen der Schleifvorrichtung in eine Schaberanordnung kann eine Schleifvorrichtung sehr einfach an einer Anordnung implementiert werden bzw. auch nachgerüstet werden. Zum Einstellen der gewünschten Oberflächenrauigkeit des Belts ist die Schleifvorrichtung vorteilhafterweise mittels eines Aktuators gegen den Belt anpressbar. Dies erlaubt eine einfache Einstellung der Linienlast, mit welcher das Schleifmittel gegen den Belt angepresst wird. Besonders vorteilhaft ist, eine Oszillierbarkeit der Schleifvorrichtung in einer axialen Richtung, d.h. quer zu einer Umlaufrichtung des Belts, vorzusehen. Durch die Oszillierung werden lokale Ungleichmäßigkeiten bei der Einstellung der Oberflächenrauigkeit des Belts vermieden. Hinsichtlich der Schleifvorrichtung ist ein als Schleifband oder Schleiffolie ausgestaltetes Schleifmittel besonders vorteilhaft. Diese sind in verschiedensten Qualitäten gut verfügbar und können im Rahmen der Reinigung der Schleifvorrichtung leicht ausgetauscht bzw. erneuert werden.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Anordnung als Schuhpressenanordnung ausgestaltet. Dabei ist der Belt als Schuhpressenbelt einer Schuhwalze ausgebildet, der erste Bereich als erster Nip zwischen einer Gegenwalze und der Schuhwalze ausgebildet, und die Schuhpressenanordnung zur Führung der Faserstoffbahn auf dem Schuhpressenbelt zwischen dem ersten Nip und dem Übergabebereich ausgebildet. Die Einstellung der gewünschten Oberflächenrauigkeit des Schuhpressenbelts erlaubt einen effektiven Betrieb der Schuhpressenanordnung.
[0017] Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung beispielhaft für eine Anwendung in einer Schuhpressenanordnung beschrieben.
[0018] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Schuhpressenanordnung.
[0019] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Schuhpressenanordnung zur Durchführung des Verfahrens, umfassend eine Schuhwalze 1 mit einem Schuhpressenbelt 2. Ein erster Nip 6 ist zwischen einer Gegenwalze 7 und der Schuhwalze 1 ausgebildet, wobei ein Pressschuh 14 auf der Innenseite des Schuhpressenbelts 2 angeordnet ist und der Pressschuh 14 gegen die Gegenwalze 7 gepresst wird. Die auf einer ersten Bespannung 4 geführte Faserstoffbahn 3 wird im ersten Nip 6 von der ersten Bespannung 4, insbesondere einem Filz, auf den Schuhpressenbelt 2 übergeben. Danach wird die Faserstoffbahn 3 auf dem Schuhpressenbelt 2 zu dem Übergabebereich 8 geführt, wobei die Faserstoffbahn 3 zwischen dem ersten Nip 6 und dem Übergabebereich 8 in direktem Kontakt mit dem Schuhpressenbelt 2 geführt ist. Im Übergabebereich 8 wird die Faserstoffbahn 3 von dem Schuhpressenbelt 2 abgenommen, wobei ein zweiter Nip 10 zwischen der Schuhwalze 1 und einer Abnahmevorrichtung 11 ausgebildet ist. In Fig. 1 ist die Abnahmevorrichtung 11 beispielsweise als Transfersauger ausgebildet, wobei die Faserstoffbahn 3 im Übergabebereich 8 von dem Schuhpressenbelt 2 auf eine durch den zweiten Nip 10 geführte Bespannung 5 übergeben wird. Weiter ist die erfindungsgemäße Schleifvorrichtung 9 dargestellt, welche zur Einstellung einer gewünschten Oberflächenrauigkeit des Schuhpressenbelts ausgebildet ist und welche zwischen dem Übergabebereich 8 und dem ersten Nip 6 gegen den Schuhpressenbelt 2 führbar ist, während zwischen dem ersten Nip 6 und dem Übergabereich 8 die Faserstoffbahn 3 direkt auf dem Schuhpressenbelt 2 führbar ist. Weiter ist zwischen dem Übergabebereich 8 und dem ersten Nip 6 eine Reinigungsvorrichtung 12 zur Reinigung der Oberfläche des Schuhpressenbelts 2, ein Reinigungsschaber, dargestellt, wobei die Reinigungsvorrichtung 12 nach dem Übergabebereich 8 und vor der Schleifvorrichtung 9 angeordnet ist.
[0020] Die vorliegende Erfindung bietet zahlreiche Vorteile. Die Erfinder haben erkannt, dass der Betrieb des Belts in der erfindungsgemäßen Anordnung deutlich effektiver gestaltet werden kann, sofern im Betrieb eine gewünschte Oberflächenrauigkeit des Belts eingestellt werden kann. Dies erlaubt eine kontinuierlich gute Abnahme der Faserstoffbahn von dem Belt, wobei Abrisse der Faserstoffbahn oder eine nur teilweise Abnahme der Faserstoffbahn vermieden werden. Entsprechend der verbesserten Abnahme der Faserstoffbahn weist auch die Faserstoffbahn verbesserte
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Qualitätseigenschaften auf. Stillstandszeiten können durch die verlängerte Standzeit des Belts in der Anordnung vermieden werden, wobei die verlängerten Standzeiten des Belts ebenso ökonomisch vorteilhaft sind.
BEZUGSZEICHEN
1 Schuhwalze
2 Schuhpressenbelt
3 Faserstoffbahn
4 Erste Bespannung
5 Zweite Bespannung
6 Erster Nip / erster Bereich 7 Gegenwalze
8 Übergabebereich
9 Schleifvorrichtung
10 Zweiter Nip
11 Abnahmevorrichtung 12 Reinigungsvorrichtung 13 Schleifmittel
14 Pressschuh
15 Schaberanordnung
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Patentansprüche
1. Verfahren zum Betrieb eines Belts (2) in einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn (3), insbesondere Papier-, Tissue- oder Kartonbahn, wobei die Faserstoffbahn (3) in einem ersten Bereich (6) auf den Belt (2) übergeben wird; die Faserstoffbahn (3) zwischen dem ersten Bereich (6) und einem Übergabebereich (8) auf einer Außenseite des Belts (2) geführt wird, wobei die Faserstoffbahn (3) zwischen dem ersten Bereich (6) und dem Übergabebereich (8) in direktem Kontakt mit der Außenseite des Belts (2) geführt wird; die Faserstoffbahn (3) in dem Übergabebereich (8) von dem Belt (2) abgenommen wird, wobei nach der Abnahme der Faserstoffbahn (3) zwischen dem Übergabebereich (8) und dem ersten Bereich (6) im wesentlichen keine Faserstoffbahn (3) auf dem Belt (2) geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass, während die Faserstoffbahn (3) zwischen dem ersten Bereich (6) und dem Übergabebereich (8) auf dem Belt (2) geführt wird, eine Schleifvorrichtung (9) zur Einstellung einer gewünschten Oberflächenrauigkeit des Belts (2) zwischen dem Übergabebereich (8) und dem ersten Bereich (6) gegen die Außenseite des Belts (2) geführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei zwischen dem Übergabebereich (8) und dem ersten Bereich (6) zumindest eine Reinigungsvorrichtung (12) zur Reinigung der Außenseite des Belts (2), insbesondere ein Reinigungsschaber, gegen die Außenseite des Belts (2) geführt wird, wobei die Reinigungsvorrichtung (12) nach dem Übergabebereich (8) und vor der Schleifvorrichtung (9) gegen den Belt (2) geführt wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, wobei die Schleifvorrichtung (9) ein Schleifmittel (13) umfasst und das Schleifmittel (13) mit einer Linienlast von weniger als 1000 N/m und bevorzugt mit einer Linienlast von weniger als 400 N/m gegen den Belt (2) angepresst wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Schleifvorrichtung (9) im Wesentlichen in einem rechten Winkel gegen die Außenseite des Belts (2) geführt bzw. gepresst wird, wobei ein Stützelement gegenüber der Schleifvorrichtung (9) an einer der Außenseite gegenüberliegenden Innenseite des Belts (2) zur Stützung des Belts (2) angeordnet ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei, während die Faserstoffbahn (3) zwischen dem ersten Bereich (6) und dem Übergabebereich (8) auf dem Belt (2) geführt wird, die Schleifvorrichtung (9) zur Reinigung von dem Belt (2) weggeführt wird, wobei nach erfolgter Reinigung der Schleifvorrichtung (9) die Schleifvorrichtung (9) wieder gegen den Belt (2) geführt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Oberflächenrauigkeit auf einen - in einem unbelasteten und trockenen Zustand gemessenen - Wert Ra = 0,5 bis 8 eingestellt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei die Oberflächenrauigkeit auf einen Wert von Ra = 2 bis 5, bevorzugt Ra = 2,5 bis 4 um und besonders bevorzugt Ra = 2,8 bis 3,8 um eingestellt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Belt (2) als Schuhpressenbelt (2) einer Schuhwalze (1) betrieben wird, wobei die auf einer ersten Bespannung (4) geführte Faserstoffbahn (3) in dem zwischen einer Gegenwalze (7) und der Schuhwalze (1) als erster Nip (6) ausgebildeten ersten Bereich (6) von der durch den ersten Nip (6) geführten ersten Bespannung (4), insbesondere einem Filz, auf den Schuhpressenbelt (2) der Schuhwalze (1) übergeben wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei im ersten Nip (6) zwischen der Gegenwalze (7) und der Schuhwalze (1) eine Pressung mit einer Linienlast größer 5 kN/m erfolgt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 9, wobei im Übergabebereich (8) ein zweiter Nip (10) zwischen der Schuhwalze (1) und einer Abnahmevorrichtung (11) ausgebildet ist und im zweiten Nip (10) eine Pressung mit einer Linienlast insbesondere größer 1 N/m erfolgt.
11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Faserstoffbahn (3) im zweiten Nip (10) von dem 7711
Schuhpressenbelt (2) auf eine durch den zweiten Nip (10) geführte zweite Bespannung (5) übergeben wird, wobei die zweite Bespannung (5) insbesondere als strukturierte Bespannung ausgebildet ist.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, wobei zur Ausbildung des ersten Nips (6) ein Pressschuh (14) auf der Innenseite des Schuhpressenbelts (2) angeordnet ist und der Pressschuh (14) gegen die Gegenwalze (7) gepresst wird.
13. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 12, umfassend einen Belt (2), wobei die Anordnung zur Führung der Faserstoffbahn (3) auf dem Belt (2) zwischen dem ersten Bereich (6) und dem Übergabebereich (8) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung eine Schleifvorrichtung (9) umfasst, die Schleifvorrichtung zur Einstellung einer gewünschten Oberflächenrauigkeit der Außenseite des Belts (2) zwischen dem Übergabebereich (8) und dem ersten Bereich (6) gegen den Belt (2) führbar ist, während zwischen dem ersten Bereich (6) und dem Übergabereich (8) die Faserstoffbahn (3) direkt auf der Außenseite des Belts (2) geführt ist.
14. Anordnung nach Anspruch 13, wobei die Schleifvorrichtung (9) von einer Schaberanordnung (15) umfasst ist, die Schleifvorrichtung (9) lösbar auf einem Schaberhalter der Schaberanordnung (15) angeordnet ist, wobei die Schleifvorrichtung (9) insbesondere direkt mit einer Klinge des Schaberhalters oder indirekt mit einem Stützelement des Schaberhalters verbindbar ist.
15. Anordnung nach Anspruch 13 oder 14, wobei zum Einstellen der gewünschten Oberflächenrauigkeit des Belts (2) die Schleifvorrichtung (9) mittels eines Aktuators gegen den Belt (2) anpressbar ist, und insbesondere die Schleifvorrichtung (9) in einer axialen Richtung oszillierbar ist.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei die Schleifvorrichtung (9) ein als Schleifband oder Schleiffolie ausgestaltetes Schleifmittel (13) umfasst.
17. Anordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, wobei die Anordnung eine Schuhpressenanordnung ist und der Belt (2) als Schuhpressenbelt (2) einer Schuhwalze (1) angeordnet ist, der erste Bereich (6) als erster Nip (6) zwischen einer Gegenwalze (7) und der Schuhwalze (1) ausgebildet ist, und wobei die Schuhpressenanordnung zur Führung der Faserstoffbahn (3) auf dem Schuhpressenbelt (2) zwischen dem ersten Nip (6) und dem Übergabebereich (8) ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (15)
1. Verfahren zur Entwässerung einer Faserstoffbahn (3), insbesondere Papier-, Tissue- oder Kartonbahn, in einer Maschine zur Herstellung der Faserstoffbahn (3); wobei die Faserstoffbahn (3) durch Pressung in einem zwischen einer Schuhwalze (1) und einer Gegenwalze (7) ausgebildeten ersten Nip (6) in eine erste Bespannung (4), insbesondere einen Filz, entwässert wird; wobei die Schuhwalze (1) einen als Schuhpressenbelt (2) ausgebildeten Belt (2) umfasst und der erste Nip (6) einen ersten Bereich (6) ausbildet; wobei die Faserstoffbahn (3) auf der ersten Bespannung (4) in den ersten Nip (6), d.h. den ersten Bereich (6), geführt und von der ersten Bespannung (4) auf den Schuhpressenbelt (2) der Schuhwalze (1) übergeben wird; wobei die Faserstoffbahn (3) zwischen dem ersten Bereich (6) und einem Übergabebereich (8) auf einer Außenseite des Belts (2) geführt wird, wobei die Faserstoffbahn (3) zwischen dem ersten Bereich (6) und dem Übergabebereich (8) in direktem Kontakt mit der Außenseite des Belts (2) der Schuhwalze (1) geführt wird; die Faserstoffbahn (3) in dem Übergabebereich (8) von dem Belt (2) der Schuhwalze (1) abgenommen wird, wobei nach der Abnahme der Faserstoffbahn (3) zwischen dem Übergabebereich (8) und dem ersten Bereich (6) im wesentlichen keine Faserstoffbahn (3) auf dem Belt (2) der Schuhwalze (1) geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass, während die Faserstoffbahn (3) zwischen dem ersten Bereich (6) und dem Übergabebereich (8) auf dem Belt (2) der Schuhwalze (1) geführt wird, eine Schleifvorrichtung (9) zur Einstellung einer gewünschten Oberflächenrauigkeit des Belts (2) zwischen dem Übergabebereich (8) und dem ersten Bereich (6) gegen die Außenseite des Belts (2) geführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei zwischen dem Übergabebereich (8) und dem ersten Bereich (6) zumindest eine Reinigungsvorrichtung (12) zur Reinigung der Außenseite des Belts (2), insbesondere ein Reinigungsschaber, gegen die Außenseite des Belts (2) geführt wird, wobei die Reinigungsvorrichtung (12) nach dem Übergabebereich (8) und vor der Schleifvorrichtung (9) gegen den Belt (2) geführt wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, wobei die Schleifvorrichtung (9) ein Schleifmittel (13) umfasst und das Schleifmittel (13) mit einer Linienlast von weniger als 1000 N/m und bevorzugt mit einer Linienlast von weniger als 400 N/m gegen den Belt (2) angepresst wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Schleifvorrichtung (9) im Wesentlichen in einem rechten Winkel gegen die Außenseite des Belts (2) geführt bzw. gepresst wird, wobei ein Stützelement gegenüber der Schleifvorrichtung (9) an einer der Außenseite gegenüberliegenden Innenseite des Belts (2) zur Stützung des Belts (2) angeordnet ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei, während die Faserstoffbahn (3) zwischen dem ersten Bereich (6) und dem Übergabebereich (8) auf dem Belt (2) geführt wird, die Schleifvorrichtung (9) zur Reinigung von dem Belt (2) weggeführt wird, wobei nach erfolgter Reinigung der Schleifvorrichtung (9) die Schleifvorrichtung (9) wieder gegen den Belt (2) geführt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Oberflächenrauigkeit auf einen - in einem unbelasteten und trockenen Zustand gemessenen - Wert Ra = 0,5 bis 8 eingestellt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei die Oberflächenrauigkeit auf einen Wert von Ra = 2 bis 5, bevorzugt Ra = 2,5 bis 4 um und besonders bevorzugt Ra = 2,8 bis 3,8 um eingestellt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei im ersten Nip (6) zwischen der Gegenwalze (7) und der Schuhwalze (1) eine Pressung mit einer Linienlast größer 5 kN/m erfolgt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei im Übergabebereich (8) ein zweiter Nip (10) zwischen der Schuhwalze (1) und einer Abnahmevorrichtung (11) ausgebildet ist und
ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
10.
11.
12.
13.
14.
15.
AT 528 354 A1 2025-12-15
im zweiten Nip (10) eine Pressung mit einer Linienlast insbesondere größer 1 N/m erfolgt.
Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Faserstoffbahn (3) im zweiten Nip (10) von dem Schuhpressenbelt (2) auf eine durch den zweiten Nip (10) geführte zweite Bespannung (5) übergeben wird, wobei die zweite Bespannung (5) insbesondere als strukturierte Bespannung ausgebildet ist.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei zur Ausbildung des ersten Nips (6) ein Pressschuh (14) auf der Innenseite des Schuhpressenbelts (2) angeordnet ist und der Pressschuh (14) gegen die Gegenwalze (7) gepresst wird.
Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Anordnung eine Schuhpressenanordnung ist, umfassend einen Belt (2), wobei der Belt (2) als Schuhpressenbelt (2) einer Schuhwalze (1) angeordnet ist, der erste Bereich (6) als erster Nip (6) zwischen einer Gegenwalze (7) und der Schuhwalze (1) ausgebildet ist, , wobei die Anordnung zur Führung der Faserstoffbahn (3) auf dem Belt (2) zwischen dem ersten Bereich (6) und dem Übergabebereich (8) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung eine Schleifvorrichtung (9) umfasst, die Schleifvorrichtung zur Einstellung einer gewünschten Oberflächenrauigkeit der Außenseite des Belts (2) zwischen dem Übergabebereich (8) und dem ersten Bereich (6) gegen den Belt (2) führbar ist, während zwischen dem ersten Bereich (6) und dem Übergabereich (8) die Faserstoffbahn (3) direkt auf der Außenseite des Belts (2) geführt ist.
Anordnung nach Anspruch 12, wobei die Schleifvorrichtung (9) von einer Schaberanordnung (15) umfasst ist, die Schleifvorrichtung (9) lösbar auf einem Schaberhalter der Schaberanordnung (15) angeordnet ist, wobei die Schleifvorrichtung (9) insbesondere direkt mit einer Klinge des Schaberhalters oder indirekt mit einem Stützelement des Schaberhalters verbindbar ist.
Anordnung nach Anspruch 12 oder 13, wobei zum Einstellen der gewünschten Oberflächenrauigkeit des Belts (2) die Schleifvorrichtung (9) mittels eines Aktuators gegen den Belt (2) anpressbar ist, und insbesondere die Schleifvorrichtung (9) in einer axialen Richtung oszillierbar ist.
Anordnung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, wobei die Schleifvorrichtung (9) ein als Schleifband oder Schleiffolie ausgestaltetes Schleifmittel (13) umfasst.
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| ATA50421/2024A AT528354A1 (de) | 2024-05-23 | 2024-05-23 | Anordnung und verfahren zum betrieb eines belts in einer maschine |
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Family Applications (1)
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| ATA50421/2024A AT528354A1 (de) | 2024-05-23 | 2024-05-23 | Anordnung und verfahren zum betrieb eines belts in einer maschine |
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2025
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