AT528394B1 - Helm mit einer Schutzvorrichtung - Google Patents
Helm mit einer SchutzvorrichtungInfo
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Abstract
Helm, insbesondere Fahrradhelm für Kinder, umfassend eine Helmschale (1) mit einer dünnwandigen Außenschale (2), einer Aufprallenergie absorbierenden Innenschale (3) und mit einem Nackenfortsatz (4) zum Umgreifen des Hinterkopfs und zur Abstützung des Helms im Nackenbereich, - wobei eine gummielastisch verformbare Schutzvorrichtung (5) vorgesehen ist, die sich entlang der Abschlusskante (6) der Helmschale (1) vom Nackenfortsatz (4) nach vorne bis über den Stirnbereich (7) und wieder zurück bis an den Nackenfortsatz (4) erstreckt und einen elastischen Kantenschutz bildet, - und wobei die Schutzvorrichtung (5) im Stirnbereich (7) nach vorne abstehend ausgebildet ist und dort ein elastisches Schild (8) bildet, das insbesondere als Sonnenschild, als Regenschild und als elastischer Gesichtsaufprallschutz wirkt.
Description
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HELM MIT EINER SCHUTZVORRICHTUNG
[0001] Die Erfindung betrifft einen Helm gemäß den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Kinderhelm und im Speziellen einen Fahrradhelm für Kinder.
[0002] Besonders beim Fahrradfahren besteht ein ausgeprägter Zielkonflikt zwischen Sicherheit, Tragekomfort und Funktionalität eines Sturzhelms. Der Sicherheitsaspekt ist bei Kindern besonders relevant, da die Schutzreflexe zum Schutz des Kopfes bei Kindern noch nicht ausreichend ausgeprägt sind. Während Erwachsene bei Fahrradstürzen oft noch in der Lage sind, ihren Kopf zu schützen, kommen Verletzungen im Bereich des Gesichts bei Kindern verhältnismäßig häufig vor. Selbst wenn Kinder Helme tragen, besteht eine erhöhte Gefahr, dass diese zu locker oder falsch sitzen. Zudem besteht bei vielen Fahrradhelmen nur ein ungenügender Blendschutz gegen Sonnenlicht und ein ungenügender Regenschutz des Gesichtes.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es nun, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und insbesondere einen Sturzheim zu schaffen durch den der Zielkonflikt zwischen Sicherheit, Tragekomfort und Funktionalität überwunden wird. Die erfindungsgemäße Aufgabe wird insbesondere durch die Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs gelöst.
[0004] Offenbart wird ein Helm, insbesondere ein Fahrradhelm für Kinder, umfassend eine Helmschale mit einer dünnwandigen Außenschale, einer Aufprallenergie absorbierenden Innenschale und mit einem Nackenfortsatz zum Umgreifen des Hinterkopfs und zur Abstützung des Helms im Nackenbereich.
[0005] Bevorzugt ist eine gummielastisch verformbare Schutzvorrichtung vorgesehen, die sich entlang der Abschlusskante der Helmschale vom Nackenfortsatz nach vorne bis über den Stirnbereich und wieder zurück bis an den Nackenfortsatz erstreckt und einen elastischen Kantenschutz bildet.
[0006] Bevorzugt ist die Schutzvorrichtung im Stirnbereich nach vorne abstehend ausgebildet und bildet dort ein elastisches Schild, das insbesondere als Sonnenschild, als Regenschild und als elastischer Gesichtsaufprallschutz wirkt.
[0007] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Schutzvorrichtung die Abschlusskante der Helmschale abdeckt.
[0008] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Schutzvorrichtung die Abschlusskanten der AuBenschale und/oder der Innenschale abdeckt.
[0009] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Schutzvorrichtung die Abschlusskante der Helmschale entlang ihrer gesamten Kontur abdeckt.
[0010] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Schutzvorrichtung ringförmig geschlossen ausgebildet ist.
[0011] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Schutzvorrichtung als durchgehende elastische Lippe ausgebildet ist, die sich im Stirnbereich nach vorne zu einer Schildform erweitert.
[0012] Bevorzugt ist die Schutzvorrichtung in allen Ausführungsformen fest und insbesondere dauerhaft mit der Helmschale verbunden. Insbesondere ist die Schutzvorrichtung entlang ihrer gesamten Länge mit der Helmschale verbunden.
[0013] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Schutzvorrichtung ein einstückiges Teil aus einem elastischen Material ist.
[0014] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Schutzvorrichtung die Helmschale im Stirnbereich mehr als 2cm, bevorzugt mehr als 3cm und besonders bevorzugt mehr als 4cm überragt.
[0015] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Außenschale aus einem dünnwandigen harten
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Kunststoff wie beispielsweise PC oder ABS gebildet ist.
[0016] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Innenschale aus einem aufpralldämpfenden Material gebildet ist, das sich zur Absorption einer Aufprallenergie plastisch verformt.
[0017] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass das Material der Innenschale ein Hartschaumstoff wie EPS ist.
[0018] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Schutzvorrichtung aus einem elastisch federnden Material gebildet ist, das sich zur Abfederung einer Aufprallenergie elastisch verformt aber wieder in seine Anfangsform zurückkehrt.
[0019] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass das Material ein gummielastisch verformbares Material wie beispielsweise EPP, TPE oder geschäumtes PU ist.
[0020] Gegebenenfalls ist ein Anpassungssystem mit einer Verstellvorrichtung und einer Stirnschlinge zur Anpassung des Helms an eine Kopfform bzw. Kopfgröße vorgesehen.
[0021] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Stirnschlinge eine geschlossene Schlinge ist, die sich innerhalb der Helmschale um die Kopföffnung des Helms herum erstreckt und im Bereich des Nackenfortsatzes durch die Verstellvorrichtung in ihrer Größe einstellbar ist.
[0022] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass das Anpassungssystem Richtung Kopföffnung im Stirnbereich und/oder im Nackenbereich mit einem oder mehreren Polsterelementen gepolstert ist.
[0023] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Nackenfortsatz eine mittige Einbuchtung und zwei beidseitig der Einbuchtung verlaufende Ausbuchtungen zur Abstützung im Nackenbereich aufweist.
[0024] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Schutzvorrichtung die Abschlusskante auch im Bereich der Einbuchtung und der beiden Ausbuchtungen abdeckt.
[0025] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Verstellvorrichtung zwischen den Ausbuchtungen in der Einbuchtung versenkt angeordnet ist.
[0026] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Ausbuchtungen die Verstellvorrichtung überragen.
[0027] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass in beiden Seitenabschnitten der Helmschale je eine Ohreinbuchtung zur Bildung von Freistellungen für die Ohren vorgesehen ist.
[0028] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Schutzvorrichtung die Abschlusskante der Helmschale auch im Bereich der Ohreinbuchtung abdeckt.
[0029] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Abschlusskante eine mehrfach geschwungene, abgerundete Kontur aufweist, entlang derer nacheinander eine der Ohreinbuchtungen, eine Ausbuchtung des Nackenfortsatzes, die Einbuchtung des Nackenfortsatzes, die andere Ausbuchtung des Nackenfortsatzes und die andere Ohreinbuchtung angeordnet sind.
[0030] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Schutzvorrichtung der geschwungenen Kontur folgend angeordnet ist.
[0031] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass ein öffen- und schließbarer Kinngurt vorgesehen ist.
[0032] Gegebenenfalls ist in den beiden Seitenbereichen der Helmschale je eine Positionierschlaufe vorgesehen, die entlang der Abschlusskante vor und nach der Ohreneinbuchtung ansetzt und von dort geschlossen schlaufenförmig verläuft.
[0033] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Positionierschlaufen die Schutzvorrichtung im Bereich der Abschlusskante durchsetzen und an der Helmschale angebracht sind.
[0034] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Enden des Kinngurts jeweils an einer der Positionierschlaufen angebracht sind.
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[0035] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Positionierschlaufen durch flexible Schnüre oder Kordeln mit rundem Querschnitt gebildet sind.
[0036] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Positionierschlaufen retroreflektierend sind.
[0037] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Schutzvorrichtung eine Nut aufweist, in die die Abschlusskante oder ein an der Abschlusskante vorgesehener Abschlusssteg ragt.
[0038] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Abschlusssteg im Stirnbereich eine größere Stegdicke aufweist als im Bereich der Ohreinbuchtung und/oder im Bereich des Nackenfortsatzes.
[0039] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Abschlusssteg aus dem Material der Innenschale gebildet ist.
[0040] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Abschlusssteg einstückig mit der Innenschale ausgebildet ist.
[0041] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Helmschale ein durch Hinterspritzen der Außenschale mit dem Material der Innenschale gebildeter Verbund aus Außenschale, Schutzvorrichtung und Innenschale ist oder einen solchen Verbund enthält.
[0042] Die Schutzvorrichtung verläuft bevorzugt entlang der Abschlusskante der Helmschale. In allen Ausführungsformen deckt die Schutzvorrichtung die Abschlusskante der Helmschale bevorzugt ab, sodass diese weich und/oder elastisch gepolstert ist. Dadurch ist der Kopf- und Nackenbereich einer den Helm tragenden Person vor Verletzungen durch die Abschlusskante geschützt.
[0043] Die Schutzvorrichtung ist insbesondere derart ausgebildet, dass sie im Stirnbereich nach vorne absteht und dadurch ein elastisches Schild bildet. Dieses Schild dient, neben praktischen Funktionen, wie Sonnenschutz und Regenschutz, in einem sicherheitsrelevanten Aspekt als elastischer Gesichtsaufprallschutz. Dadurch, dass die Schutzvorrichtung nach vorne von der Helmschale absteht, ist ein elastischer Puffer gebildet, der starke Stöße bzw. eine Krafteinwirkung durch einen Sturz abfedern kann. Bevorzugt überragt dafür die Schutzvorrichtung, insbesondere deren Schild, die Außenschale im Stirnberiech nach vorne.
[0044] Zur Verbesserung des Tragekomforts bei Aufrechterhaltung der Sicherheit weist der Helm einen Nackenfortsatz auf. Dieser Nackenfortsatz umgreift den Hinterkopf und erstreckt sich bis in den Nackenbereich, insbesondere bis an den Nacken der Person. Bei einem Aufprall, bei dem Kraft auf den Stirnbereich bzw. auf das Schild einwirkt, kann sich die Helmschale dadurch über den Nackenfortsatz am Nacken abstützen. Dies verhindert eine Verdrehung des Helmes nach oben und dadurch auch eine Verletzung des Gesichtes. Zur Verbesserung dieser Funktion ist die Schutzvorrichtung auch im Bereich des Nackenfortsatzes vorgesehen, und die Schutzvorrichtung deckt auch im Bereich des Nackenfortsatzes die Abschlusskante ab. Dadurch werden die Sicherheit und die Funktion des Nackenfortsatzes verbessert.
[0045] Durch die Konfiguration spielen die Schutzvorrichtung an der Abschlusskante der Helmschale im Bereich des Nackenfortsatzes mit dem nach vorne abstehenden elastischen Schild zusammen.
[0046] Bevorzugt verläuft die Schutzvorrichtung entlang der gesamten Abschlusskante der Helmschale.
[0047] Der Nackenfortsatz umfasst bevorzugt eine mittige Einbuchtung und zwei beidseitig der Einbuchtung verlaufende Ausbuchtungen zur Abstützung im Nackenbereich. In der Einbuchtung kann beispielsweise ein Teil der Verstellvorrichtung angebracht sein. Durch ein Versenken der Verstellvorrichtung in der Einbuchtung wird die Sicherheit ebenso erhöht. Die Einbuchtung spielt somit synergetisch mit dem nach vorne abstehenden Schild zusammen.
[0048] Bevorzugt ist in den beiden Seitenabschnitten der Helmschale je eine Ohreneinbuchtung vorgesehen, die eine Freistellung für ein Ohr bildet. Dadurch ist der Tragekomfort verbessert. Um gleichzeitig aber auch die Sicherheit zu gewährleisten, erstreckt sich die Schutzvorrichtung auch entlang der Abschlusskante der Helmschale im Bereich der Ohreneinbuchtungen.
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[0049] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Schutzvorrichtung eine Nut aufweist, in die die Abschlusskante oder ein an der Abschlusskante vorgesehener Abschlusssteg ragt. Insbesondere verläuft die Nut entlang des Längsverlaufs der Schutzvorrichtung. Durch diese Nut kann die Schutzvorrichtung die Abschlusskante oder den Abschlusssteg umgreifen. Die Nut kann durchgehend ausgebildet sein oder auch teilweise unterbrochen sein. Insbesondere kann der Abschlusssteg durchgehend oder unterbrochen entlang der Abschlusskante verlaufen.
[0050] Gegebenenfalls kann der Abschlusssteg im Stirnbereich eine größere Stegdicke aufweisen als beispielsweise im Bereich der Ohreneinbuchtung oder im Bereich des Nackenfortsatzes. Dadurch ist der Abschlusssteg im Stirnbereich stabiler ausgebildet, und Aufprallenergie bei einem Frontalaufprall kann besser abgefangen werden.
[0051] Der Helm ist bevorzugt ein Sturzheim für Kinder.
[0052] Der Übergang bei der Erweiterung der Schutzvorrichtung zu einem Schild ist bevorzugt verlaufend und damit stufenlos ausgebildet.
[0053] Gegebenenfalls ist ein verlaufender Übergang der Helmschale, insbesondere der Außenschale zur Oberseite des Schildes vorgesehen. Gegebenenfalls besteht das Schild ausschließlich aus einem elastischen Material, insbesondere aus dem Material der Schutzvorrichtung.
[0054] Bevorzugt ist auch die Oberseite des Schildes aus dem elastischen Material der Schutzvorrichtung gebildet.
[0055] Die Außenschale weist bevorzugt eine Dicke von 0,5 mm bis 1 mm, bevorzugt von etwa 0,7mm auf.
[0056] In weiterer Folge werden Helmkomponenten und mögliche Materialien aufgelistet, die einen oder mehrere der nachfolgend aufgelisteten physikalischen Parameter aufweisen können:
[0057] Außenschale z.B. PC oder ABS:
[0058] Stoßfestigkeit - Parametergröße: Mindestenergie bei Aufprall = 15 kJ/m? - Norm: ISO 6603-2 (Kunststoffe - Stoßprüfung durch Sturzpendel) - Messmethode: Pendelaufpralltest mit Energieabsorption und Bewertung der Beschädigung.
[0059] Härte - Parametergröße: Mindesthärte von 60 Shore D - Norm: ISO 2039-2 (Plastics - Bestimmung der Härte durch Eindruckprüfung) - Messmethode: Härteprüfung mittels Eindringkörper.
[0060] Zugfestigkeit - Parametergröße: >= 40 MPa, bevorzugt = 60 MPa - Norm: ISO 527-1 (Bestimmung der Zugfestigkeit von Kunststoffen) - Messmethode: Zugprüfung bis zum Bruch.
[0061] Innenschale z.B. EPS
[0062] Dichte - Parametergröße: Dichtebereich: 28-96 g/l, bevorzugt 50 g/l bis 80 g/l - Norm: ISO 845 (Bestimmung der Dichte von Zellkunststoffen) - Messmethode: Bestimmung des Volumens und Gewichts der Probe.
[0063] Energieabsorption - Parametergröße: Die Innenschale sollte mindestens 80%, bevorzugt mindestens 90% der Aufprallenergie absorbieren. - Norm: EN 1078 (Helme für Radfahrer und für Benutzer von Skateboards und Rollschuhen) - Messmethode: Aufpralltests auf Prüfmodell.
[0064] Druckfestigkeit 41711
- Parametergröße: Mindestdruckfestigkeit: = 100 kPa (bei 10% Verformung) - Norm: ISO 844 (Bestimmung der Druckeigenschaften von steifen Zellkunststoffen) - Messmethode: Kompressionsprüfung zwischen Platten.
[0065] Schutzvorrichtung z.B. TPU oder EPP
[0066] Dichte - Parametergröße: Dichtebereich: 40-60 g/l, bevorzugt 45-55 g/l - Norm: ISO 845 (Bestimmung der Dichte von Zellkunststoffen) - Messmethode: Bestimmung des Volumens und Gewichts der Probe.
[0067] Federkonstante - Parametergröße: Federkonstante (k): Geeignet, typischerweise im Bereich von 0,1 bis 5 N/mm, abhängig von der Shore-Härte und der Dicke der Schutzvorrichtung.
[0068] Härte - Parametergröße: Shore A: 30-70, bevorzugt 40-60 - Norm ISO 7619-1 - Messmethode: Härteprüfung mittels Eindringkörper.
[0069] In weiterer Folge wird die Erfindung anhand der Figuren weiter beschrieben. [0070] Fig. 1 zeigt eine schematische Schrägansicht einer Ausführungsform eines Helms. [0071] Fig. 2 zeigt eine schematische Ansicht eines Helms von hinten.
[0072] Fig. 3 zeigt eine schematische Ansicht einer möglichen Ausgestaltung eines Helms von unten.
[0073] Fig. 4 zeigt eine schematische Schnittdarstellung entlang der Längsebene des Helms.
[0074] Wenn nicht anders angegeben, so entsprechen die Bezugszeichen folgenden Merkmalen: Helmschale 1, Außenschale 2, Innenschale 3, Nackenfortsatz 4, Schutzvorrichtung 5, Abschlusskante 6, Stirnbereich 7, Schild 8, Anpassungssystem 9, Verstellvorrichtung 10, Stirnschlinge 11, Kopföffnung 12, Polsterelement 13, Einbuchtung 14', Ausbuchtung 14", Ohreneinbuchtung 15, Kinngurt 16, Positionierschlaufe 17, Nut 18, Abschlusssteg 19, Stegdicke 20.
[0075] Fig. 1 zeigt eine schematische Schrägansicht eines Helms. Der Helm umfasst eine Helmschale 1, die eine Außenschale 2 und eine innenliegende Innenschale 3 aufweist.
[0076] Die Außenschale 2 ist bevorzugt dünnwandig ausgebildet und besteht in allen Ausführungsformen aus einem für eine Außenschale geeigneten Hartkunststoff wie z.B. Polycarbonat oder ABS.
[0077] Die Innenschale 3 ist dicker ausgeführt als die Außenschale 2 und ist dazu eingerichtet, Aufprallenergie zu absorbieren. Insbesondere absorbiert die Innenschale 3 die Aufprallenergie durch plastische Verformung. Die Innenschale 3 ist aus einem geeigneten Material wie beispielsweise Hartschaumstoff und insbesondere EPS gebildet.
[0078] Die Helmschale 1 umfasst einen Nackenfortsatz 4, der den Hinterkopf der den Helm tragenden Person umgreift und insbesondere eine Abstützung der Helmschale 1 im Nackenbereich ermöglicht.
[0079] Der Helm umfasst eine Schutzvorrichtung 5. Die Schutzvorrichtung erstreckt sich entlang der Abschlusskante 6 der Helmschale 1. Insbesondere erstreckt sich die Schutzvorrichtung 5 vom Nackenfortsatz 4 entlang der seitlichen Bereiche des Helms bis in den Stirnbereich 7. Im Stirnbereich 7 erweitert sich die Schutzvorrichtung 5 nach vorne und bildet dort ein Schild 8.
[0080] Die Schutzvorrichtung 5 ist bevorzugt gummielastisch verformbar und dient in synergetischer Weise einerseits als Preilschutz zwischen der Abschlusskante 6 und dem Kopf- bzw. dem Halsbereich als auch als Gesichtsaufprallschutz. Hierzu steht das elastische Schild 8 im Stirnbereich 7 von der Helmschale 1 ab. Insbesondere steht das Schild von der Helmschale 1 um mehr als 1 cm, bevorzugt um mehr als 2 cm und besonders bevorzugt mehr als 3 cm nach vorne ab.
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[0081] Die Schutzvorrichtung 5 ist insbesondere als elastische Lippe ausgebildet, die entlang der Abschlusskante 6 verläuft und sich im Stirnbereich nach vorne zu einer Schildform erweitert. Bevorzugt ist die gesamte Schutzvorrichtung 5, also insbesondere auch das Schild 8 der Schutzvorrichtung 5, ein einstückiger Teil. Gegebenenfalls ist die Schutzvorrichtung 5 ein geschlossen verlaufender Ring, der die gesamte Abschlusskante 6 der Helmschale 1 abdeckt.
[0082] Insbesondere umfasst die Helmschale 1 in den Seitenabschnitten je eine Ohreneinbuchtung 15, die eine Freistellung im Ohrenbereich bildet. Dadurch ist der Tragekomfort verbessert. Bevorzugt erstreckt sich die Schutzvorrichtung 5 auch entlang der Abschlusskante 6 im Bereich der Ohreneinbuchtungen 15.
[0083] Der Helm umfasst bevorzugt einen Kinngurt 16. Dieser Kinngurt 16 kann an Positionierschlaufen 17 angebracht sein. Die Positionierschlaufen 17 verlaufen beispielsweise jeweils im Bereich der Ohreneinbuchtungen 15. Durch die schlaufenförmige Ausgestaltung wird eine Freistellung für die Ohren gebildet, die auf der einen Seite von der Positionierschlaufe 17 und auf der anderen Seite von der Ohreneinbuchtung 15 bzw. der Schutzvorrichtung 5 im Bereich der Ohreneinbuchtung 15 gebildet wird.
[0084] Fig. 2 zeigt einen Helm, insbesondere den Helm aus Fig. 1, in einer schematischen Ansicht von hinten.
[0085] Der Helm umfasst eine Helmschale 1 mit einer Außenschale 2, einer Innenschale 3 und einer Schutzvorrichtung 5. Die Schutzvorrichtung 5 erstreckt sich entlang der Abschlusskante 6 der Helmschale 1.
[0086] Die Helmschale 1 umfasst einen Nackenfortsatz 4. Der Nackenfortsatz 4 umfasst bevorzugt eine Einbuchtung 14’ sowie beidseitig dieser Einbuchtung 14' vorgesehene Ausbuchtungen 14". In der Einbuchtung 14' kann die Verstellvorrichtung 10 eines Anpassungssystems 9 abgeordnet sein. Insbesondere kann die Verstellvorrichtung 10 in der Einbuchtung 14’ versenkt sein.
[0087] Die Ausbuchtungen 14" des Nackenfortsatzes 4 sind dazu vorgesehen, den Hinterkopf zu umgreifen und eine Abstützung des Helms im Nackenbereich zu bilden. Die Schutzvorrichtung 5 erstreckt sich entlang der Abschlusskante 6 in der vorliegenden Ausführungsform auch in den Bereich des Nackenfortsatzes 4. Insbesondere deckt die Schutzvorrichtung 5 die Abschlusskante 6 im Bereich der Ausbuchtungen 14” ab. Dadurch ist auch in jenem Bereich, in dem die Helmschale 1 bei einem Sturz am Nacken abgestützt ist, eine elastische Schutzvorrichtung 5 vorgesehen.
[0088] In der vorliegenden Ausführungsform ist die Schutzvorrichtung 5 auch in jenem Bereich der Abschlusskante 6 vorgesehen, in dem sich die Einbuchtung 14' befindet.
[0089] Fig. 3 zeigt eine schematische Ansicht eines Helms von unten. Dieser Helm entspricht insbesondere der Ausführung der Fig. 1 und/oder der Fig. 2. Der Helm umfasst eine Helmschale 1 mit einer Außenschale 2 und einer Innenschale 3. Die Helmschale 1 umfasst einen Nackenfortsatz 4. Die Abschlusskante 6 ist in dieser Darstellung von der Schutzvorrichtung 5 abgedeckt. Die Schutzvorrichtung 5 erstreckt sich bevorzugt entlang der gesamten Abschlusskante 6 der Helmschale 1. Zusätzlich erweitert sich die Schutzvorrichtung 5 im Stirnbereich 7 zu einem Schild 8.
[0090] Der Helm umfasst bevorzugt ein Anpassungssystem 9 mit einer Verstellvorrichtung 10 und einer Stirnschlinge 11. Die Stirnschlinge kann mit der Verstellvorrichtung 10 in ihrer Größe verstellt werden. Insbesondere bilden die Verstellvorrichtung 10 und die Stirnschlinge 11 eine ringförmige Öffnung, deren Durchmesser bzw. Abmessung verändert werden kann. Die Stirnschlinge 11 ist bevorzugt durchgängig und umschlingt den Kopf des Trägers bzw. die Kopföffnung 12.
[0091] In der Kopföffnung 12, insbesondere an der Innenseite der Innenschale 3, kann ein Polsterelement 13 oder mehrere Polsterelemente 13 vorgesehen sein. Durch Wahl der Dicke des Polsterelements kann eine Anpassung der Form der Innenschale 3 an die Kopfform erfolgen. Die Polsterelemente 13 können aber auch unveränderbar sein und den Komfort sowie die Sicherheit
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erhöhen.
[0092] Der Nackenfortsatz 4 umfasst bevorzugt eine mittige Einbuchtung 14’ und zwei beidseitig dieser Einbuchtung vorgesehene Ausbuchtungen 14" zur Abstützung im Nackenbereich.
[0093] Im Bereich der seitlichen Ohreneinbuchtungen 15 können die Positionierschlaufen 17 für einen Kinngurt 16 vorgesehen sein.
[0094] Fig. 4 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Helms, insbesondere des Helms aus den Figuren 1, 2 und/oder 3.
[0095] Die Helmschale 1 umfasst eine Außenschale 2 sowie eine Innenschale 3. Die Helmschale 1 umfasst eine Abschlusskante 6. Diese Abschlusskante 6 ist von der Schutzvorrichtung 5 abgedeckt. Insbesondere erstreckt sich die Schutzvorrichtung 5 vom Nackenfortsatz 4 bis in den Stirnbereich 7 und wieder zurück zum Nackenfortsatz 4. Im Stirnbereich 7 bildet die Schutzvorrichtung 5 ein Schild 8 aus, das von der Helmschale 1 nach vorne absteht.
[0096] Die Schutzvorrichtung 5 umfasst in dieser Ausführungsform eine Nut 18, die die Abschlusskante 6 bzw. einen Abschlusssteg 19 der Abschlusskante 6 umgreift. Insbesondere ist der Abschlusssteg 19 in die Nut 18 eingeführt. Dadurch kann eine besonders sichere Verbindung der Schutzvorrichtung 5 mit der Helmschale 1 erfolgen.
[0097] Der Abschlusssteg 19 ist bevorzugt durch die Innenschale 3 gebildet. Der Abschlusssteg 19 weist eine Stegdicke 20 auf. Die Stegdicke 20 ist bei der vorliegenden Ausführungsform im Bereich des Nackenfortsatzes 4 kleiner als im Stirnbereich 7, also im Bereich des Schildes 8. Bevorzugt soll die Stegdicke im Bereich des Schildes bzw. im Stirnbereich 7 dicker ausgebildet sein als im restlichen Bereich der Abschlusskante 6.
[0098] Der Nackenfortsatz erweitert die Halbschalenform der Helmschale Richtung Nacken, wodurch die Helmschale nicht nur als einfache nach unten offene Halbschale ausgebildet ist, sondern den Hinterkopf des Trägers umgreift und dadurch schützt.
[0099] Bevorzugt ist die Helmschale in allen Ausführungsformen ein durch Hinterspritzen der AuBenschale 2 mit dem Material der Innenschale 3 gebildeter Verbund aus Außenschale 2, Schutzvorrichtung 5 und Innenschale 3 bzw. umfasst die Helmschale einen derartigen Verbund. Bei der Herstellung können die Außenschale 2 und die Schutzvorrichtung 5 in eine Spritzgussform eingelegt werden. In einem weiteren Schritt wird die Spritzgussform geschlossen und das Material der Innenschale kann eingespritzt werden. Dabei wird der Freiraum der Spritzgussform bevorzugt mit dem Material der Innenschale 3 ausgeschäumt. Die Schutzvorrichtung kann dabei als Abdichtung für die Spritzgussform beim Spritzguss dienen. Das vereinfacht die Herstellung des Helms und gleichzeitig wird ein fester und damit auch sicherer Verbund aus Außenschale 2, Schutzvorrichtung 5 und Innenschale 3 gebildet. Eine in der Schutzvorrichtung 5 vorgesehene Nut 18 kann beim Spritzgießen ebenfalls mit dem Material der Innenschale ausgefüllt werden, um eine feste Verbindung herzustellen. Dadurch kann gegebenenfalls auf eine nachträgliche Verklebung verzichtet werden, wodurch die Sicherheit weiter verbessert ist. Jedoch kann eine Verklebung zur Bildung einer sicheren Verbindung vorgesehen sein.
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Claims (22)
1. Helm, insbesondere Fahrradhelm für Kinder, umfassend eine Helmschale (1) mit einer dünnwandigen Außenschale (2), einer Aufprallenergie absorbierenden Innenschale (3) und mit einem Nackenfortsatz (4) zum Umgreifen des Hinterkopfs und zur Abstützung des Helms im Nackenbereich,
- wobei eine gummielastisch verformbare Schutzvorrichtung (5) vorgesehen ist, die sich entlang der Abschlusskante (6) der Helmschale (1) vom Nackenfortsatz (4) nach vorne bis über den Stirnbereich (7) und wieder zurück bis an den Nackenfortsatz (4) erstreckt und einen elastischen Kantenschutz bildet,
- und wobei die Schutzvorrichtung (5) im Stirnbereich (7) nach vorne abstehend ausgebildet ist und dort ein elastisches Schild (8) bildet, das insbesondere als Sonnenschild, als Regenschild und als elastischer Gesichtsaufprallschutz wirkt.
2. Helm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, - dass die Schutzvorrichtung (5) die Abschlusskante (6) der Helmschale (1) abdeckt, - insbesondere dass die Schutzvorrichtung (5) die Abschlusskanten (6) der Außenschale (2) und der Innenschale (3) abdeckt.
3. Helm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, - dass die Schutzvorrichtung (5) die Abschlusskante (6) der Helmschale (1) entlang ihrer gesamten Kontur abdeckt, - und insbesondere dass die Schutzvorrichtung (5) ringförmig geschlossen ausgebildet ist.
4. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, - dass die Schutzvorrichtung (5) als durchgehende elastische Lippe ausgebildet ist, die sich im Stirnbereich (7) nach vorne zu einer Schildform erweitert, - insbesondere dass die Schutzvorrichtung (5) ein einstückiges Teil aus einem elastischen Material ist.
5. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtung (5) die Helmschale (1) im Stirnbereich (7) mehr als 2cm, bevorzugt mehr als 3cm und besonders bevorzugt mehr als 4cm überragt.
6. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenschale (2) aus einem dünnwandigen harten Kunststoff wie beispielsweise PC oder ABS gebildet ist.
7. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, - dass die Innenschale (3) aus einem aufpralldgämpfenden Material gebildet ist, das sich zur Absorption einer Aufprallenergie plastisch verformt, - insbesondere dass das Material ein Hartschaumstoff wie EPS ist.
8. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, - dass die Schutzvorrichtung (5) aus einem elastisch federnden Material gebildet ist, das sich zur Abfederung einer Aufprallenergie elastisch verformt aber wieder in seine Anfangsform zurückkehrt, - insbesondere dass das Material ein gummielastisch verformbares Material wie beispielsweise EPP, TPE oder geschäumtes PU ist.
9. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, - dass ein Anpassungssystem (9) mit einer Verstellvorrichtung (10) und einer Stirnschlinge (11) zur Anpassung des Helms an eine Kopfform bzw. Kopfgröße vorgesehen ist, - und dass die Stirnschlinge (11) eine geschlossene Schlinge ist, die sich innerhalb der Helmschale (1) um die Kopföffnung (12) des Helms herum erstreckt und im Bereich des Nackenfortsatzes (4) durch die Verstellvorrichtung (10) in ihrer Größe einstellbar ist.
10. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Anpassungssystem (9) Richtung Kopföffnung (12) im Stirnbereich (7) und/oder im Nackenbereich mit einem oder mehreren Polsterelementen (13) gepolstert ist.
11. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Nackenfortsatz (4) eine mittige Einbuchtung (14°) und zwei beidseitig der Einbuchtung (14°) verlaufende Ausbuchtungen (14*) zur Abstützung im Nackenbereich aufweist.
12. Helm nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtung die Abschlusskante (6) auch im Bereich der Einbuchtung (14°) und der beiden Ausbuchtungen (14*°) abdeckt.
13. Helm nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellvorrichtung (10) zwischen den Ausbuchtungen (14‘) in der Einbuchtung (14°) versenkt angeordnet ist, und dass die Ausbuchtungen (14*‘) die Verstellvorrichtung (10) überragen.
14. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, - dass in beiden Seitenabschnitten der Helmschale (1) je eine Ohreinbuchtung (15) zur Bildung von Freistellungen für die Ohren vorgesehen ist, - und dass die Schutzvorrichtung (5) die Abschlusskante (6) der Helmschale (1) auch im Bereich der Ohreinbuchtung (15) abdeckt.
15. Helm nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, - dass die Abschlusskante (6) eine mehrfach geschwungene, abgerundete Kontur aufweist, entlang derer nacheinander eine der Ohreinbuchtungen (15), eine Ausbuchtung (14“) des Nackenfortsatzes (4), die Einbuchtung (14°) des Nackenfortsatzes (4), die andere Ausbuchtung (14‘) des Nackenfortsatzes (4) und die andere Ohreinbuchtung (15) angeordnet sind, - und dass die Schutzvorrichtung (5) der geschwungenen Kontur folgend angeordnet ist.
16. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein öffen- und schließbarer Kinngurt (16) vorgesehen ist.
17. Helm nach Anspruche 16, dadurch gekennzeichnet, - dass in den beiden Seitenbereichen der Helmschale (1) je eine Positionierschlaufe (17) vorgesehen ist, die entlang der Abschlusskante (6) vor und nach der Ohreneinbuchtung (15) ansetzt und von dort geschlossen schlaufenförmig verläuft, - dass die Positionierschlaufen (17) die Schutzvorrichtung (5) im Bereich der Abschlusskante (6) durchsetzen und an der Helmschale (1) angebracht sind, - und dass die Enden des Kinngurts (16) jeweils an einer der Positionierschlaufen (17) angebracht sind.
18. Helm nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, - dass die Positionierschlaufen (17) durch flexible Schnüre oder Kordeln mit rundem Querschnitt gebildet sind, - insbesondere dass die Positionierschlaufen (17) retroreflektierend sind.
19. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtung (5) eine Nut (18) aufweist, in die die Abschlusskante (6) oder ein an der Abschlusskante (6) vorgesehener Abschlusssteg (19) ragt.
20. Helm nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlusssteg (19) im Stirnbereich (7) eine größere Stegdicke (20) aufweist als im Bereich der Ohreinbuchtung (15) oder im Bereich des Nackenfortsatzes (4).
21. Helm nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, - dass der Abschlusssteg (19) aus dem Material der Innenschale (3) gebildet ist - und insbesondere dass der Abschlusssteg (19) einstückig mit der Innenschale (3) ausgebildet ist.
22. Helm nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Helmschale (1) ein durch Hinterspritzen der Außenschale (2) mit dem Material der Innenschale (3) gebildeter Verbund aus Außenschale (2), Schutzvorrichtung (5) und Innenschale (1) ist oder einen solchen Verbund enthält.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| ATA50793/2024A AT528394B1 (de) | 2024-10-01 | 2024-10-01 | Helm mit einer Schutzvorrichtung |
| PCT/AT2025/060370 WO2026073296A1 (de) | 2024-10-01 | 2025-09-25 | Helm mit einer schutzvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50793/2024A AT528394B1 (de) | 2024-10-01 | 2024-10-01 | Helm mit einer Schutzvorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT528394B1 true AT528394B1 (de) | 2026-01-15 |
| AT528394A4 AT528394A4 (de) | 2026-01-15 |
Family
ID=97271771
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA50793/2024A AT528394B1 (de) | 2024-10-01 | 2024-10-01 | Helm mit einer Schutzvorrichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| WO (1) | WO2026073296A1 (de) |
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| DE102014110480B4 (de) * | 2014-07-24 | 2025-06-05 | ABUS August Bremicker Söhne Kommanditgesellschaft | Fahrradhelm |
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2024
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-
2025
- 2025-09-25 WO PCT/AT2025/060370 patent/WO2026073296A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| WO2026073296A1 (de) | 2026-04-09 |
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