AT528465A1 - Anordnung von Hydraulikleitungen in einem Kranausleger - Google Patents

Anordnung von Hydraulikleitungen in einem Kranausleger

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AT528465A1
AT528465A1 ATA9339/2020A AT93392020A AT528465A1 AT 528465 A1 AT528465 A1 AT 528465A1 AT 93392020 A AT93392020 A AT 93392020A AT 528465 A1 AT528465 A1 AT 528465A1
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boom frame
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Kinnunen Aulis
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Kesla Oy
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Abstract

Die Aufgabe der Erfindung ist das Verlegen von Hydraulikleitungen zur Verwendung beim Schutz von Hydraulikleitungen im Ausleger eines Laders und/oder Forstkrans. Der Ausleger umfasst einen oder mehrere Auslegerrahmen (1), die ineinander verschachtelt werden können und eine Oberseite (1a), eine Unterseite (1b) und Seiten (1c) aufweisen. Der Auslegerrahmen (1) weist einen oder mehrere Durchgänge (1d) für eine oder mehrere Hydraulikleitungen (2) auf, wobei der Durchgang (1d) innerhalb des Auslegerrahmens (1) so angeordnet ist, dass der Durchgang (1d) durch die Seiten (1b, 1c) des Auslegers und eine Trennwand (1e) innerhalb des Auslegerrahmens (1) begrenzt wird, wobei die Enden des Durchgangs (1d) offen sind und der Durchgang (1d) ein integraler Bestandteil des Auslegerrahmens (1) ist.

Description

x bes AT 528 465 A1 2025-12-15
Ss N
Beschreibung
ANORDNUNG VON HYDRAULIKLEITUNGEN IN EINEM KRANAUSLEGER
GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Gegenstand dieser Erfindung ist das Verlegen von Hydraulikleitungen in einem Kranausleger.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
[0002] Heutzutage werden Hydraulikleitungen in Kranauslegern mittels separater Schutzvorrichtungen geschützt, die mit einer Schraubbefestigung an der Oberfläche des Kranauslegers außerhalb des Kranauslegers angebracht werden, wodurch die Hydraulikleitungen unter diesen abnehmbaren und anbringbaren Schutzvorrichtungen vor Beschädigungen von außen geschützt sind.
[0003] Ein Nachteil der derzeitigen abnehmbaren Schutzvorrichtungen besteht darin, dass die separaten Schutzvorrichtungen nur eine geringe Dicke aufweisen, weshalb der durch sie gewährte Schutz sehr mangelhaft ist. Wenn zum Beispiel der Kranausleger gegen etwas Feststehendes prallt, so werden die derzeitigen dünnen Schutzvorrichtungen zusammengedrückt, und die Hydraulikleitungen in dem Kranausleger werden beschädigt. Ein weiterer Nachteil ist, dass die derzeitigen abnehmbaren Schutzvorrichtungen die Verwendung von Befestigungselementen erfordern, was die Struktur kompliziert und damit teuer in der Herstellung macht. Zu den Befestigungselementen gehören unter anderem Schraubgewinde am Kranausleger und Klemmen mit darin befindlichen Löchern, die für die Schrauben an den separaten Schutzvorrichtungen angeschweißt werden. Außerdem sind die Schutzvorrichtungen oft aus kurzen Stücken gefertigt, was ihre Montage verlangsamt und die Herstellungs- und Montagekosten der Schutzvorrichtungen erhöht. Abnehmbare Schutzvorrichtungen müssen bei jedem Austausch der Hydraulikleitungen abmontiert werden.
KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0004] Die Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer Lösung für den Schutz von Hydraulikleitungen in einem Kranausleger.
[0005] Die oben genannte Aufgabe wird mit dem Verlegen von Hydraulikleitungen in einem Kranausleger gemäß der Erfindung erreicht, was durch die Definitionen im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 gekennzeichnet ist. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden in den abhängigen Ansprüchen dargestellt.
[0006] Einer der Vorteile der Erfindung besteht darin, dass Hydraulikleitungen in einem Kranausleger geschützt werden können, ohne dass separate Teile verwendet werden müssen. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, dass die Struktur eine einfache ist. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Hydraulikleitungen vor Stößen von außen, Abrieb und Sonnenlicht geschützt sind. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Hydraulikleitungen bei Bedarf einfach und schnell ausgetauscht werden können. Die Hydraulikleitungen werden einfach in den Durchgang im Rahmen des Auslegers geschoben. Außerdem ermöglicht die Erfindung Einsparungen bei den Kosten für den Schutz der Hydraulikleitungen.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0007] Als Nächstes wird die Erfindung detailliert unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen:
[0008] FIGUR 1 eine Querschnittsansicht eines Kranauslegers gemäß einer Ausführungsform der Erfindung —- vom Ende des Kranauslegers aus gesehen -— zeigt,
[0009] FIGUR 2 eine Querschnittsansicht des in Figur 1 gezeigten Kranauslegers — von der Seite gesehen -— zeigt.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0010] Die Figuren 1 und 2 zeigen die Verlegung von Hydraulikleitungen in einem Kranausleger gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Die in den Figuren 1 und 2 gezeigte Ausführungsform eignet sich zur Verwendung beim Schutz von Hydraulikleitungen zum Beispiel im Ausleger eines Laders und/oder Forstkrans.
[0011] „Kranausleger“ bezieht sich hier auch auf ein Auslegersystem mit mehreren Auslegerrahmen. „Hydraulikleitungen“ meint hier Hydraulikschläuche und -leitungen, mit denen zum Beispiel Hydrauliköl zugeführt wird, um die hydraulischen Funktionen eines Kranauslegers oder Auslegersystems zu ermöglichen.
[0012] Figur 1 zeigt eine Querschnittsansicht eines Kranauslegers gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, senkrecht vom Ende des Kranauslegers aus gesehen. In der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform ist der Auslegerrahmen 1 als Rohr mit einer rechteckigen Form gezeigt. Die Form des Auslegerrahmens 1 kann auch einen anderen Querschnitt als den eines Rechtecks haben. Der Querschnitt des Auslegerrahmens 1 kann zum Beispiel eine quadratische Form haben. Der Auslegerrahmen kann aus Metall, zum Beispiel Stahl, hochfestem Stahl oder Aluminium, gefertigt sein.
[0013] In der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsform umfasst der Kranausleger drei ineinander verschachtelte rechteckige Auslegerrahmen 1. Die Abmessungen der Querschnitte der Auslegerrahmen 1 variieren so, dass sich der kleinste Auslegerrahmenquerschnitt im innersten Auslegerrahmen befindet und der größte Auslegerrahmenquerschnitt sich im äußersten Auslegerrahmen befindet. Zwischen diesen befindet sich ein mittlerer Auslegerrahmen, dessen Querschnitt zwischen dem Querschnitt des äußersten und des innersten Auslegerrahmenquerschnitts liegt. Die ineinander verschachtelten Auslegerrahmen sind in einer Distanz voneinander in dem Kranausleger in der Richtung der Normalen der Längsachse des Kranauslegers angeordnet.
[0014] Jeder Auslegerrahmen 1 hat eine Oberseite 1a, eine Unterseite 1b und gegenüberliegende Seiten 1c, wobei die Oberseite 1a, die Unterseite 1b und die Seiten 1c einen rechteckigen offenen Raum innerhalb des Auslegerrahmens 1 definieren. Der äußerste Auslegerrahmen, das heißt, der Auslegerrahmen 1 mit dem größten Querschnitt, hat in seinem unteren Teil, innerhalb des äußersten Auslegerrahmens 1, einen Durchgang 1d, der sich zwischen den gegenüberliegenden Seiten 1c des Auslegerrahmens und zwischen den Enden des Auslegerrahmens erstreckt und durch die Unterseite 1b des Auslegerrahmens begrenzt wird. Der Durchgang 1d ist an allen Seiten geschlossen, und die gegenüberliegenden Enden sind offen. In dem Durchgang 1d sind vier Hydraulikleitungen 2 angeordnet. Die Hydraulikleitungen 2 können bekannte Hydraulikleitungen, Hydraulikschläuche und/oder Hydraulikrohre sein. Die Hydraulikleitungen 2 sind nebeneinander in einer Distanz zueinander in dem Durchgang angeordnet. Die Hydraulikleitungen 2 können an ihren Enden mit Befestigungselementen 3 befestigt werden. Das Befestigungselement 3 kann ein hydraulisches Teil sein, an dem die Hydraulikleitungen 2 zum Beispiel mittels Gewinden und/oder Dichtungen befestigt werden können. Jede Hydraulikleitung 2 kann ihren eigenen Durchgang 1d oder einen Abschnitt des Durchgangs 1d in dem Auslegerrahmen haben. Die Hydraulikleitungen 2 können in den Durchgang 1d hinein und durch den Durchgang hindurch, durch die offenen Enden hindurch, angeordnet werden.
[0015] Der Durchgang 1d ist vom restlichen Innenraum im Inneren des Auslegerrahmens 1 durch eine oder mehrere Trennwände 1e innerhalb des Auslegerrahmens 1 getrennt, wobei sich die Trennwand zwischen den gegenüberliegenden Seiten 1c des Auslegerrahmens 1 erstreckt. Die Trennwand 1e ist ein integraler Bestandteil des Auslegerrahmens 1. Die Trennwand 1e ist bevorzugt an die Innenseite des Auslegerrahmens 1, zum Beispiel an die gegenüberliegenden Seiten 1c, geschweißt. Das Verschweißen kann in Abhängigkeit von den Innenabmessungen des Auslegerrahmens 1 intermittierend oder kontinuierlich erfolgen. Die Trennwand 1e ist bevorzugt genauso lang wie der Auslegerrahmen 1.
[0016] In Figur 1 befindet sich der Durchgang 1d im unteren Teil des äußersten Auslegerrahmens. Der Durchgang 1d kann sich entsprechend in einem beliebigen der ineinander verschach-
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telten Auslegerrahmen befinden: im äußersten, im mittleren oder im innersten Auslegerrahmen. Jeder Auslegerrahmen kann Durchgänge haben. Der Durchgang 1d kann sich auch im oberen Teil des Auslegerrahmens 1 oder in der Seite des Auslegerrahmens 1 befinden. Die Position des Durchgangs 1d in dem Auslegerrahmen kann zum Beispiel von der Struktur und dem Verwendungszweck des Kranauslegersystems abhängen.
[0017] In der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform sind überlappende Durchgänge 1d so angeordnet, dass ein erster Durchgang 1d im unteren Teil des äußersten Auslegerrahmens 1 in einem Raum angeordnet ist, der vom Rest des Raums innerhalb des äußersten Auslegerrahmens durch eine Trennwand 1e getrennt ist, und ein zweiter Durchgang, auf dem ersten Durchgang 1d, auf der gegenüberliegenden Seite der Trennwand 1e in dem äußersten Auslegerrahmen in einem weiteren Raum in dem Auslegerrahmen angeordnet ist, der der Unterseite des mittleren Auslegerrahmens zugewandt ist und sich zwischen der Unterseite des mittleren Auslegerrahmens und der Trennwand 1e in dem äußersten Auslegerrahmen befindet. Des Weiteren weist der innerste Auslegerrahmen einen Durchgang auf, der im oberen Teil des innersten Auslegerrahmens, innerhalb des innersten Auslegerrahmens, angeordnet ist.
[0018] Der Querschnittsdurchmesser des Auslegerrahmens 1 kann so variieren, dass er in Richtung des Hubkopfes des Auslegers abnimmt, wodurch der Ausleger eine Struktur von geringem Gewicht erhält. Die Breite und die Höhe des Durchgangs 1d im Inneren des Auslegerrahmens 1 können entsprechend gemäß der Variation des Querschnittsdurchmessers variieren. Wenn sich die Länge des Durchgangs 1d zwischen den Enden des Auslegerrahmens 1 in Längsrichtung des Auslegerrahmens 1, von einem Ende des Auslegerrahmens zu seinem anderen Ende, erstreckt, so kann er in diesem Fall so lang sein wie die Länge des Auslegerrahmens 1. Der Durchgang 1d kann so angeordnet sein, dass er sich in der Richtung des Auslegerrahmens, in der Längsrichtung des Auslegerrahmens über die gesamte Länge des Auslegerrahmens, erstreckt, wie in Figur 2 gezeigt. In Figur 2 erstreckt sich der Durchgang 1d bis zum Biegepunkt der Hydraulikleitungen 2 (in der Figur als Hydraulikschläuche gezeigt), an dem die Hydraulikleitungen den Durchgang 1d verlassen. Der Durchgang 1d kann auch so in dem Auslegerrahmen angeordnet sein, dass er sich nur entlang eines bestimmten Abschnitts der Länge des Auslegerrahmens, in der Richtung des Auslegerrahmens, erstreckt. Die Erstreckung kann so begrenzt sein, dass sie an dem Punkt endet, an dem die Hydraulikleitungen den Durchgang 1d verlassen sollen. Die Länge des Durchgangs 1d kann sich zum Beispiel bis zu dem Punkt erstrecken, an dem sich eine oder mehrere Hydraulikleitungen 2 von dem Auslegerrahmen 1 trennen.
[0019] Wenn sich die Länge des Auslegerrahmens ändert, kann sich die Länge des Durchgangs 1d entsprechend ändern. Die ineinander verschachtelten Auslegerrahmen 1 können Durchgänge von variierender Länge haben. Der Durchgang 1d kann einen oder mehrere Einlässe und einen oder mehrere Auslässe haben. Die Anzahl der Einlässe und Auslässe hängt in der Regel davon ab, wie viele Hydraulikleitungen in dem Durchgang angeordnet sind. In der Regel sind nur Hydraulikleitungen 2 in dem Durchgang 1d angeordnet. Es können jedoch auch andere Leitungen oder Kabel für die Verwendung des Kranauslegers in den Durchgang 1d hinein angeordnet werden.
[0020] Es versteht sich, dass die obige Beschreibung und die zugehörigen Zeichnungen nur zur Veranschaulichung der vorliegenden Erfindung dienen. Das heißt, die Erfindung ist nicht auf die oben vorgestellte oder in den Ansprüchen definierte Ausführungsform beschränkt. Vielmehr ist für den Fachmann offensichtlich, dass die Erfindung in vielerlei Hinsicht innerhalb des Schutzumfangs des in den beigefügten Ansprüchen veranschaulichten erfinderischen Gedankens modifiziert werden kann.
[0021] Es ist für den Fachmann offensichtlich, dass das erfinderische Konzept im Zuge des technischen Fortschritts auf vielfältige Weise implementiert werden kann. Es ist für den Fachmann des Weiteren offensichtlich, dass die beschriebenen Ausführungsformen auf verschiedene Weise mit anderen Ausführungsformen kombiniert werden können.
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Claims (5)

x bes AT 528 465 A1 2025-12-15 Ss N Patentansprüche
1. Verlegen von Hydraulikleitungen zur Verwendung beim Schutz von Hydraulikleitungen im Ausleger eines Laders und/oder Forstkrans, wobei der Ausleger einen oder mehrere Auslegerrahmen (1) umfasst, die ineinander verschachtelt werden können und eine Oberseite (1a), eine Unterseite (1b) und Seiten (1c) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, dass der Auslegerrahmen (1) einen oder mehrere Durchgänge (1d) für eine oder mehrere Hydraulikleitungen (2) aufweist, wobei der Durchgang (1d) innerhalb des Auslegerrahmens (1) so angeordnet ist, dass der Durchgang (1d) auf die Seiten (1b, 1c) des Auslegers und eine Trennwand (1e) innerhalb des Auslegerrahmens (1) begrenzt ist, wobei die Enden des Durchgangs (1d) offen sind und der Durchgang (1d) ein integraler Bestandteil des Auslegerrahmens (1) ist.
2. Verlegen von Hydraulikleitungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchgang (1d) nur Hydraulikleitungen (2) enthält.
3. Verlegen von Hydraulikleitungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Durchgangs (1d) gleich der Länge des Auslegerrahmens (1) ist.
4. Verlegen von Hydraulikleitungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Länge des Durchgangs (1d) bis zu dem Punkt erstreckt, an dem sich eine oder mehrere Hydraulikleitungen (2) von dem Auslegerrahmen (1) trennen.
5. Verlegen von Hydraulikleitungen in einem Kranausleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchgang (1d) einen oder mehrere Auslässe in der Längsrichtung des Durchgangs (1d) für eine oder mehrere Hydraulikleitungen (2) aufweist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
ATA9339/2020A 2019-11-22 2020-11-17 Anordnung von Hydraulikleitungen in einem Kranausleger AT528465B1 (de)

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