AT528478A1 - Verfahren zum Herstellen nebeneinandergereihter Leisten einer Trägerlage für eine Decklage eines hölzernen Plattenelements - Google Patents

Verfahren zum Herstellen nebeneinandergereihter Leisten einer Trägerlage für eine Decklage eines hölzernen Plattenelements

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AT528478A1
AT528478A1 ATA50538/2024A AT505382024A AT528478A1 AT 528478 A1 AT528478 A1 AT 528478A1 AT 505382024 A AT505382024 A AT 505382024A AT 528478 A1 AT528478 A1 AT 528478A1
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AT
Austria
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board
strips
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defects
boards
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Application number
ATA50538/2024A
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Inventor
Dallinger Gerald
Weiermann Josef
Original Assignee
Wintersteiger Woodtech Gmbh
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
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    • B27M3/04Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of flooring elements, e.g. parqueting blocks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
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    • B32B21/00Layered products comprising a layer of wood, e.g. wood board, veneer, wood particle board
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
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    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/04Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets
    • B27D1/06Manufacture of central layers; Form of central layers

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Abstract

Es wird ein Verfahren zum Herstellen nebeneinandergereihter Leisten (2) einer Trägerlage (1) für eine Decklage (3) eines hölzernen Plattenelements beschrieben, wobei die Leisten (2) durch parallele Trennschnitte (10) hochkant aus allenfalls Störstellen (8) aufweisenden Brettern (4) geschnitten werden. Um vorteilhafte Herstellungsbedingungen zu erzielen, wird vorgeschlagen, dass die Leisten (2) aus einem Verbundbrett (9) geschnitten werden, das wenigstens zwei Brettlagen (6, 7) aufweist, die miteinander in einer Verbundlage verleimt werden, in der allfällige Störstellen (8) gegeneinander versetzt sind.

Description

x bes AT 528 478 A1 2026-01-15
Ss N
Beschreibung
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen nebeneinandergereihter Leisten einer Trägerlage für eine Decklage eines hölzernen Plattenelements, wobei die Leisten durch parallele Trennschnitte hochkant aus allenfalls Störstellen aufweisenden Brettern geschnitten werden.
[0002] Um unterschiedlichen Anforderungen zu genügen, sind hölzerne Plattenelemente, insbesondere FuRbodenelemente, bekannt, die eine Trägerlage aus mit seitlichem Abstand nebeneinandergereihten Vollholzleisten und eine mit den Leisten der Trägerlage verleimte Decklage aus Edelholz aufweisen. Allenfalls ist die Trägerlage auf der der Decklage gegenüberliegenden Seite mit einer Gegenzuglage versehen. Die Leisten der Trägerlage werden hochkant aus Brettern geschnitten, deren Dicke der Breite der Leisten entspricht, die auf ihrer Breitseite mit der Decklage verleimt werden. Astbereiche und Astlöcher in den Brettern können jedoch zu einem Bruch der Leisten und damit zu einem nicht unerheblichen Ausschuss führen. Um einen solchen Ausschuss zu vermeiden, wurde bereits vorgeschlagen (DE 102014113048 A1), Störstellen in den Brettern festzustellen und die festgestellten Störstellen vorzugsweise auf beiden Brettseiten mit einer verstärkenden Abdeckung zu versehen, sodass die Leisten im Bereich der Störstellen durch die Abdeckungen zusammengehalten werden, selbst wenn der Trennschnitt durch die Abdeckungen geht. Der durch diese Abdeckungen bedingte Dickenzuwachs der Bretter spielt für die Leistenfertigung keine Rolle, weil die Leisten in der Trägerlage nicht hochkant, sondern mit seitlichem Abstand nebeneinandergereiht eingesetzt werden. Nachteilig ist allerdings der insbesondere durch das Erfassen der Störstellen bedingte zusätzliche Aufwand und die Notwendigkeit, die aufgefundenen Störstellen verstärkend abdecken zu müssen.
[0003] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen der für die Trägerlage eines hölzernen Plattenelements benötigten Leisten aus Brettern, die allenfalls Störstellen aufweisen, derart auszubilden, dass ein durch einen Leistenbruch im Bereich von Störstellen in den Brettern bedingter Ausfall vermieden werden kann, ohne die Störstellen detektieren und verstärken zu müssen.
[0004] Ausgehend von einem Verfahren der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Leisten aus einem Verbundbrett geschnitten werden, das wenigstens zwei Brettlagen aufweist, die miteinander in einer Verbundlage verleimt werden, in der allfällige Störstellen gegeneinander versetzt sind.
[0005] Zufolge dieser Maßnahmen setzen sich die hochkant aus dem Verbundbrett geschnittenen Leisten in ihrer Breite aus den einzelnen Brettlagen zusammen, was unter der Voraussetzung, dass allfällige Störstellen in den einzelnen Brettlagen des Verbundbretts gegeneinander versetzt sind, dazu führt, dass stets im Bereich einer allfälligen Störstelle einer Brettlage ein ungestörter Abschnitt der bezüglich der Leistenbreite anschließenden Brettlage zu liegen kommt. Dies bedeutet, dass sich Störstellen in aus einem solchen Verbundbrett gesägten Leisten nur über eine Breite erstrecken können, die der Dicke der die Störstelle aufweisenden Brettlage entspricht. Die Festigkeit der Leisten wird somit im Bereich von Störstellen durch zumindest eine die Störstelle abdeckende Brettlage bestimmt, was ein störungfreies Sägen der Leisten und eine störungsfreie Handhabung der gesägten Leisten sicherstellt, ohne allfällige Störstellen detektieren und gesondert bearbeiten zu müssen.
[0006] Das Verbundbrett kann aus wenigstens zwei Brettern gefügt werden. Besonders vorteilhafte Bedingungen ergeben sich jedoch, wenn die durch wenigstens einen oberflächenparallelen Schnitt der Bretter erhaltenen Brettlagen gegeneinander versetzt zum Verbundbrett verleimt werden, weil in diesem Fall allfällige Störstellen in den aus einem Brett geschnittenen Brettlagen örtlich übereinstimmen und folglich beim gegenseitigen Versetzen dieser aus einem gemeinsamen Ausgangsbrett geschnittenen Brettlagen zwangsläufig gegeneinander verlagert werden, Sodass in dem nach dem Verbinden der gegeneinander versetzten Brettlagen erhaltenen Verbundbrett die Störstellen in einer Brettlage durch die andere Brettlage abgedeckt werden und sich demnach örtlich nur über eine Brettlage erstrecken.
[0007] Wesentlich für die Abdeckung der Störstellen der Brettlagen durch die jeweils andere, im
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Abdeckbereich ungestörte Brettlage ist eine entsprechende gegenseitige Versetzung der beiden Brettlagen, wobei die Richtung der Versetzung eine untergeordnete Rolle spielt. Einfache Konstruktions- und Handhabungsbedingungen ergeben sich allerdings, wenn die Versetzung der Brettlagen in Brettlängsrichtung erfolgt, weil in diesem Fall die Brettbreite für das Verbundbrett beibehalten wird und im Allgemeinen der Abstand der insbesondere durch Astlöcher gebildeten Störstellen in Brettlängsrichtung größer ist.
[0008] Aufgrund der erfindungsgemäßen Maßnahmen kann selbst beim Ablängen der Leisten ein durch eine Störstelle verlaufender Trennschnitt in Kauf genommen werden, weil die Leisten über ihre Länge eine zumindest durch eine Brettlage bestimmte Mindestfestigkeit aufweisen. Die Verbundbretter können somit vor dem Auftrennen in Leisten entsprechend der geforderten Leistenlänge gekappt werden, ohne Störungen bei einem Kappschnitt durch eine Störstelle befürchten zu müssen. Solche Kappschnitte können wegen des Umstands, dass allfällige Störstellen nicht bekannt sind, keinesfalls ausgeschlossen werden.
[0009] Anhand der Zeichnung wird das erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen der nebeneinandergereihten Leisten einer Trägerlage für eine Decklage eines hölzernen Plattenelements näher erläutert. Es zeigen
[0010] Fig. 1 ein hölzernes Plattenelement mit einer Trägerlage aus erfindungsgemäß hergestellten Leisten in einem schematischen Schnitt quer zu den Leisten,
[0011] Fig. 2 ein für das Herstellen der Leisten vorgesehenes Brett ausschnittsweise mit einer Störstelle in einer schematischen Draufsicht,
[0012] Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie Ill-IIl der Fig. 2,
[0013] Fig. 4 aus zwei gegeneinander versetzt gefügten Lagen des Bretts nach der Fig. 3 gefertigtes Verbundbrett ausschnittsweise in einer Draufsicht in einem größeren Maßstab,
[0014] Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4, [0015] Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5 und
[0016] Fig. 7 eine aus dem Verbundbrett nach der Fig. 6 im Bereich einer Störstelle geschnittenen Lamelle in einem axonometrischen Schaubild.
[0017] In der Fig. 1 ist ein hölzernes Plattenelement, beispielsweise ein FuRbodenelement, schematisch dargestellt, das eine Trägerlage 1 aus mit seitlichem Abstand voneinander nebeneinandergereihten Leisten 2, sowie eine Decklage 3 umfasst, die mit der Trägerlage 1 verleimt ist. Die Trägerlage 1 kann auf einer Gegenzuglage 4 aufgeleimt werden, wenn das Plattenelement nicht über die Leisten 2 unmittelbar mit einem entsprechenden Untergrund verleimt wird. Aus diesem Grund ist die mögliche Gegenzuglage 4 strichpunktiert angedeutet. Da die Leisten 2 der Trägerlage 1 zum Unterschied zur Decklage 3 vorzugsweise aus Edelholz aus minderwertigerem Vollholz, beispielsweise aus Fichtenholz, gesägt werden, muss beim Sägen der Leisten 2 insbesondere in Astbereichen mit einem Leistenbruch und damit mit einem erheblichen Ausschuss gerechnet werden.
[0018] Um diesen Ausschuss zu vermeiden und eine störungsfreie Handhabung der geschnittenen Leisten 2 sicherzustellen, werden die Bretter 4, aus denen die Leisten 2 gefertigt werden, vorzugsweise durch einen oberflächenparallelen Schnitt 5 in zwei Brettlagen 6, 7 geteilt, wie dies in der Fig. 3 angedeutet ist. Beide Brettlagen 6, 7 weisen somit eine Störstelle 8, beispielsweise ein in den Fig. 3 und 4 eingezeichnetes, sich über die Dicke des Bretts 4 erstreckendes Astloch, auf. Werden jedoch die beiden Brettlagen 6, 7 gegeneinander versetzt zu einem Verbundbrett 9 verleimt, wie dies in den Fig. 4 und 5 schematisch dargestellt ist, so werden die Störstellen 8 in der einen Brettlage 6, 7 von der jeweils anderen Brettlage 7, 6 in einem störungsfreien Bereich abgedeckt. Vorzugsweise werden die beiden Brettlagen 6, 7 in Brettlängsrichtung gegeneinander versetzt zu einem Verbundbrett 9 gefügt, weil ein solcher Versatz das Anschließen weiterer Verbundbretter bzw. das Abdecken des aufgrund des Versatzes vorstehenden Teils einer Brettlage 6, 7 durch den auf dem gegenüberliegenden Brettende vorstehenden, abgekappten Teil der an-
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deren Brettlage 7, 6 erleichtert. Selbstverständlich kann das Verbundbrett 9 auch aus mehr als zwei Brettlagen gefügt werden.
[0019] Werden aus einem Verbundbrett 9 in üblicher Weise entsprechend der Fig. 6 Leisten 2 hochkant durch parallele, in Brettlängsrichtung verlaufende Trennschnitte 10 gesägt, so erstrecken sich bei den Leisten 2, die durch eine Störstelle 8 verlaufen, die Störstellen 8 lediglich über die halbe Leistenbreite. In den Fig. 6 und 7 ist dies für eine Leiste 2 dargestellt. Es zeigt sich, dass eine solche Leiste 2 eine Mindestfestigkeit entsprechend der Festigkeit einer halben, nicht durch Störstellen 8 beeinträchtigten Brettlage 6 bzw. 7 aufweist.
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Claims (4)

x bes AT 528 478 A1 2026-01-15 Ss N Patentansprüche
1. Verfahren zum Herstellen nebeneinandergereihter Leisten (2) einer Trägerlage (1) für eine Decklage (3) eines hölzernen Plattenelements, wobei die Leisten (2) durch parallele Trennschnitte (10) hochkant aus allenfalls Störstellen (8) aufweisenden Brettern (4) geschnitten werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Leisten (2) aus einem Verbundbrett (9) geschnitten werden, das wenigstens zwei Brettlagen (6, 7) aufweist, die miteinander in einer Verbundlage verleimt werden, in der allfällige Störstellen (8) gegeneinander versetzt sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durch wenigstens einen oberflächenparallelen Schnitt (5) der Bretter (4) erhaltenen Brettlagen (6, 7) gegeneinander versetzt zum Verbundbrett (9) verleimt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Brettlagen (6, 7) in Brettlängsrichtung gegeneinander versetzt zum Verbundbrett (9) verleimt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbundbrett (9) vor dem Auftrennen in Leisten (2) entsprechend der geforderten Leistenlänge gekappt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
ATA50538/2024A 2024-07-01 2024-07-01 Verfahren zum Herstellen nebeneinandergereihter Leisten einer Trägerlage für eine Decklage eines hölzernen Plattenelements AT528478A1 (de)

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