AT528507B1 - Antrieb - Google Patents

Antrieb

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AT528507B1
AT528507B1 ATA50036/2025A AT500362025A AT528507B1 AT 528507 B1 AT528507 B1 AT 528507B1 AT 500362025 A AT500362025 A AT 500362025A AT 528507 B1 AT528507 B1 AT 528507B1
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Hella Sonnen Und Wetterschutztechnik Gmbh
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Abstract

Antrieb (1) für einen Raffstore (6), wobei der Antrieb (1) einen drehbaren Lagerspulenkörper (7) mit einer Aufzugsbandspule (8) zum Aufwickeln und Abwickeln eines Aufzugsbands (9) und ein erstes Stellschnurkoppelelement (10) zum Verstellen eines Schwenkwinkels (11) von ersten Lamellen (3) und ein weiteres Stellschnurkoppelelement (12) zum Verstellen eines Schwenkwinkels (11) von weiteren Lamellen (5) aufweist, wobei der Antrieb (1) einen ersten Aktor (13) und einen weiteren Aktor (14), welche beide elektrisch antreibbar sind, aufweist, wobei beide Stellschnurkoppelelemente (10, 12) in einem ersten Betriebszustand des jeweiligen Aktors (13) mit dem Lagerspulenkörper (7) in zumindest einer Drehrichtung drehfest koppelbar sind und in einem zweiten Betriebszustand des jeweiligen Aktors (13) von dem Lagerspulenkörper (7) bezüglich dessen Drehbewegung entkoppelbar sind, und wobei die Betriebszustände des ersten Aktors (13) und die Betriebszustände des weiteren Aktors (14) unabhängig vom jeweiligen Betriebszustand des jeweils anderen Aktors (13, 14) einstellbar sind.

Description

Beschreibung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Antrieb für einen, ein erstes Lamellenpaket mit ersten Lamellen und ein weiteres Lamellenpaket mit weiteren Lamellen umfassenden Raffstore, wobei der Antrieb aufweist:
- einen drehbaren Lagerspulenkörper mit einer Aufzugsbandspule zum Aufwickeln und Abwickeln eines Aufzugsbands zum Anheben und Ablassen der ersten Lamellen des ersten Lamellenpakets und der weiteren Lamellen des weiteren Lamellenpakets und
- ein erstes Stellschnurkoppelelement zum Verstellen eines Schwenkwinkels der ersten Lamellen des ersten Lamellenpakets und
- ein weiteres Stellschnurkoppelelement zum Verstellen eines Schwenkwinkels der weiteren Lamellen des weiteren Lamellenpakets.
Darüber hinaus betrifft die Erfindung auch einen Raffstore mit einem solchen Antrieb.
[0002] Ein gattungsgemäßer Raffstore mit einem gattungsgemäßen Antrieb ist aus der EP 1 170 458 A1 bekannt. Bei dieser Technologie ist vorgesehen, dass ein einziger elektrischer Antriebsmotor mit seiner Antriebswelle dazu verwendet werden kann, mittels des Antriebs die Lamellen der verschiedenen Lamellenpakete mittels des Aufzugsbands anzuheben und abzulassen, und zusätzlich mittels der Stellschnurkoppelelemente auch ein Verstellen des Schwenkwinkels der Lamellen der jeweiligen Lamellenpakete zu ermöglichen.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, einen solchen Antrieb noch weiter zu verbessern, sodass der Schwenkwinkel der Lamellen des ersten Lamellenpakets möglichst individuell anders als der Schwenkwinkel der Lamellen des weiteren Lamellenpakets eingestellt werden kann.
[0004] Hierfür wird ein Antrieb gemäß Patentanspruch 1 vorgeschlagen.
[0005] Es ist somit erfindungsgemäß vorgesehen, dass
- der Antrieb einen ersten Aktor, welcher elektrisch antreibbar ist, und einen weiteren Aktor, welcher elektrisch antreibbar ist, aufweist,
- wobei das erste Stellschnurkoppelelement in einem ersten Betriebszustand des ersten Aktors mit dem Lagerspulenkörper in zumindest einer Drehrichtung drehfest koppelbar ist und in einem zweiten Betriebszustand des ersten Aktors von dem Lagerspulenkörper bezüglich dessen Drehbewegung entkoppelbar ist, und
- wobei das weitere Stellschnurkoppelelement in einem ersten Betriebszustand des weiteren Aktors mit dem Lagerspulenkörper in zumindest einer Drehrichtung drehfest koppelbar ist und in einem zweiten Betriebszustand des weiteren Aktors von dem Lagerspulenkörper bezüglich dessen Drehbewegung entkoppelbar ist, und
- wobei die Betriebszustände des ersten Aktors und die Betriebszustände des weiteren Aktors unabhängig vom jeweiligen Betriebszustand des jeweils anderen Aktors einstellbar sind.
[0006] Bei der Erfindung ist somit in anderen Worten vorgesehen, dass jedem Stellschnurkoppelelement ein eigener elektrisch antreibbarer Aktor zugeordnet wird, wobei die Betriebszustände der Aktoren unabhängig voneinander einstellbar sind. In ihrem jeweils ersten Betriebszustand sorgen die Aktoren direkt oder indirekt dafür, dass das jeweilige Stellschnurkoppelelement in zumindest einer Drehrichtung drehfest mit dem Lagerspulenkörper gekoppelt oder koppelbar ist. In ihrem jeweiligen zweiten Betriebszustand sorgen die jeweiligen Aktoren direkt oder indirekt für eine Entkopplung des jeweiligen Stellschnurkoppelelements vom Lagerspulenkörper bezüglich dessen Drehbewegung. Bevorzugt wird diese Entkopplung des jeweiligen Stellschnurkoppelelements bezüglich beider Drehrichtungen des Lagerspulenkörpers erzielt. Im jeweiligen ersten Betriebszustand des jeweiligen Aktors wird also das jeweilige Stellschnurkoppelelement von dem Lagerspulenkörper bei der Drehung mitgenommen. Im entkoppelten Zustand, also im zweiten Betriebszustand des jeweiligen Aktors, wird das jeweilige Stellschnurkoppelelement bei einer entsprechenden Drehbewegung des Lagerspulenkörpers nicht mitgenommen. Im jeweiligen ersten Betriebszustand, also im gekoppelten Zustand folgt somit gleichzeitig zum Auf- oder Abwickeln
des Aufzugsbands auf die Aufzugsbandspule auch ein Verstellen des Schwenkwinkels der Lamellen desjenigen Lamellenpakets, welches dem gekoppelten Stellschnurkoppelelement zugeordnet ist. Im jeweiligen zweiten Betriebszustand des jeweiligen Aktors, also im entkoppelten Zustand, werden die Lamellen des jeweiligen Lamellenpakets in ihrem Schwenkwinkel nicht verstellt, wenn die Lamellen der Lamellenpakete durch Auf- oder Abwickeln des Aufzugsbandes angehoben oder abgelassen werden. Dadurch, dass die Betriebszustände des ersten Aktors und des weiteren Aktors unabhängig voneinander einstellbar sind, kann man also das erste Stellschnurkoppelelement unabhängig vom weiteren Stellschnurkoppelelement mit dem Lagerspulenkörper bezüglich dessen Drehbewegung koppeln oder auch nicht, und umgekehrt. Hierdurch ist es möglich, frei einzustellen, ob nur die ersten Lamellen des ersten Lamellenpakets oder nur die weiteren Lamellen des weiteren Lamellenpakets oder sowohl die ersten Lamellen des ersten Lamellenpakets als auch die weiteren Lamellen des weiteren Lamellenpakets in ihrem Schwenkwinkel verstellt werden, während mit dem Lagerspulenkörper das Aufzugsband auf- oder abgewickelt wird, um die Lamellen anzuheben oder abzulassen. Dass ein Verstellen des Schwenkwinkels der Lamellen des jeweiligen Lamellenpakets dabei zwangsweise mit einem Auf- oder Abwickeln des Aufzugsbands und damit auch mit einem Anheben oder Ablassen der Lamellen zumindest eines der Lamellenpakete verbunden ist, kann ohne Weiteres hingenommen werden, da der beim Verstellen des Schwenkwinkels der Lamellen des jeweiligen Lamellenpakets eintretende Hub beim Ablassen oder Anheben der Lamellen relativ gering ist.
[0007] Der erste, wie auch der weitere Aktor sind elektrisch antreibbar, also durch Zufuhr von elektrischem Strom aktivierbar. Wird kein elektrischer Strom zugeführt, so erfolgt auch kein Verstellen des jeweiligen Aktors zwischen seinen Betriebszuständen. Durch diese elektrische Ansteuerung der Aktoren ergeben sich zahlreiche Steuerungsmöglichkeiten, die verschiedene Betriebszustände der Aktoren und damit das Koppeln und Entkoppeln der Stellschnurkoppelelemente mit dem Lagerspulenkörper sehr frei und individuell einzustellen.
[0008] Grundsätzlich ist darauf hinzuweisen, dass hier die jeweiligen Bauteile und Merkmale des Antriebs und auch des Raffstores nur in ihrer Minimalanzahl genannt sind. Sie können bei Realisierung der Erfindung aber auch, vorzugsweise jeweils, in größerer Anzahl vorhanden sein. So kann ein erfindungsgemäßer Antrieb auch mehr als zwei Lamellenpakete und somit auch mehr als zwei Stellschnurkoppelelemente usw. aufweisen. Die Begriffe „erste“ und „weitere“ bezüglich der Lamellen, Lamellenpakete, Stellschnurkoppelelemente usw. werden lediglich zur Unterscheidung eingeführt. Der Begriff „weitere“ könnte auch durch „zweite“, oder bei größerer Anzahl auch durch „dritte“ usw. ersetzt werden. Man würde dann von ersten und zweiten Lamellen der ersten und zweiten Lamellenpakete sowie von ersten und zweiten Stellschnurkoppelelementen usw. sprechen. Es ist aber, wie gesagt, darauf hinzuweisen, dass diese Bestandteile des Antriebs auch mehr als nur zwei Mal vorhanden sein können, um entsprechende erfindungsgemäße Antriebe auszubilden. Erfindungsgemäße Raffstores können ein, zwei oder auch mehr erfindungsgemäße Antriebe aufweisen. Die jeweiligen Lamellenpakete könnten auch jeweils als Behangteil bezeichnet werden.
[0009] Grundsätzlich gibt es bei der Realisierung der Erfindung verschiedenste Möglichkeiten, wie der erste Aktor und der weitere Aktor auf das erste Stellschnurkoppelelement und das zweite Stellschnurkoppelelement einwirken, um die Kopplung und Entkopplung mit und vom Lagerspulenkörper zu realisieren. Grundsätzlich ist es denkbar, dass der jeweilige Aktor direkt die Kopplung und Entkopplung zwischen dem jeweiligen Stellschnurkoppelelement und dem Lagerspulenkörper bewirkt. Es können, wie die hier konkret gezeigten Ausführungsbeispiele vorsehen, aber auch verschiedene Bauteile und/oder Ubertragungsmechanismen zwischengeschaltet werden, um so mit dem jeweiligen Aktor in seinem jeweiligen Betriebszustand entsprechend indirekt auf das jeweilige Stellschnurkoppelelement einzuwirken, um dies mit dem Lagerspulenkörper zu koppeln oder von diesem zu entkoppeln.
[0010] Bevorzugte Varianten der Erfindung sehen vor, dass das erste Stellschnurkoppelelement und/oder das weitere Stellschnurkoppelelement, vorzugsweise jeweils, mittels einer Klemmverbindung mit dem Lagerspulenkörper in zumindest einer Drehrichtung drehfest koppelbar ist bzw. sind und von dem Lagerspulenkörper bezüglich dessen Drehbewegung durch Lösen der Klemm-
verbindung entkoppelbar ist bzw. sind. Die jeweiligen Klemmverbindungen können als eine Art Rutschkupplung ausgeführt sein, sodass im gekoppelten Zustand eine drehfeste Verbindung besteht und es im entkoppelten Zustand zu einem Durchrutschen innerhalb der Klemmverbindung kommt. Dies wird nachfolgend anhand der konkreten Ausführungsbeispiele der Erfindung noch weiter veranschaulicht. Alternativ können aber natürlich auch formschlüssige Eingriffe, elektromagnetische Kopplungen oder dergleichen bei der Realisierung der Erfindung für das Entkoppeln und Koppeln vorgesehen sein.
[0011] Auch zur Ausbildung einer solchen Klemmverbindung gibt es verschiedene Möglichkeiten, so wie dies ebenfalls anhand der nachfolgend geschilderten Ausführungsbeispiele erläutert bzw. veranschaulicht wird. Es kann z.B. vorgesehen sein, dass der Antrieb zur Ausbildung der, vorzugsweise jeweiligen, Klemmverbindung, vorzugsweise jeweils, eine Spiralfeder aufweist, welche, vorzugsweise jeweils, einen Teilbereich des Lagerspulenkörpers umgibt. Die Spiralfeder kann im gekoppelten Zustand für eine drehfeste Verbindung zwischen dem jeweiligen Stellschnurkoppelelement und dem Lagerspulenkörper sorgen, während sie im entkoppelten Zustand ein Durchrutschen des Lagerspulenkörpers zulässt, sodass das jeweilige Stellschnurkoppelelement in diesem entkoppelten Zustand bezüglich der Drehbewegung des Lagerspulenkörpers von diesem nicht mitgenommen wird.
[0012] Eine andere Möglichkeit erfindungsgemäße Antriebe mit Klemmverbindungen auszuführen, sieht vor, dass die, vorzugsweise jeweilige, Klemmverbindung als eine Klemmverbindung zwischen dem ersten Stellschnurkoppelelement und einem ersten Aufnahmekanal im Lagerspulenkörper und/oder zwischen dem weiteren Stellschnurkoppelelement und einem weiteren Aufnahmekanal im Lagerspulenkörper ausgebildet ist. Der gekoppelte Zustand wird dann erreicht, wenn das jeweilige Stellschnurkoppelement klemmend im jeweiligen Aufnahmekanal des Lagerspulenkörpers gehalten ist. Ist das jeweilige Stellschnurkoppelelement entsprechend weit aus dem Aufnahmekanal des Lagerspulenkörpers herausgenommen, so ist die Klemmverbindung gelöst und der entkoppelte Zustand herbeigeführt. Auch dies wird nachfolgend noch anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
[0013] Zum Anheben und Ablassen der Lamellenpakete über einen größeren Hub sollten die Stellschnurkoppelelemente automatisch vom Lagerspulenkörper entkoppelt werden. Dies gilt insbesondere, wenn die Lamellen der Lamellenpakete ganz nach oben oder ganz nach unten in ihre jeweiligen Endstellungen gefahren werden sollen. In diesem Zusammenhang sehen bevorzugte Ausgestaltungsformen der Erfindung vor, dass der Antrieb, vorzugsweise für jede Drehrichtung des Lagerspulenkörpers, einen ersten Endanschlag zum Entkoppeln des ersten Stellschnurkoppelelements von dem Lagerspulenkörper bezüglich dessen Drehbewegung aufweist und/oder dass der Antrieb, vorzugsweise für jede Drehrichtung des Lagerspulenkörpers, einen weiteren Endanschlag zum Entkoppeln des weiteren Stellschnurkoppelelements von dem Lagerspulenkörper bezüglich dessen Drehbewegung aufweist. Wenn ein entsprechendes Entkoppeln in beiden Drehrichtungen des Lagerspulenkörpers ab einem gewissen Drehwinkel sichergestellt werden soll, können somit auch entsprechend zwei erste Endanschläge und zwei weitere Endanschläge vorgesehen sein, jeweils einer für jede Drehrichtung.
[0014] Bevorzugte Varianten solcher Ausgestaltungsformen sehen vor, dass der erste Endanschlag oder die ersten Endanschläge und/oder der weitere Endanschlag oder die weiteren Endanschläge an, vorzugsweise in, einem Antriebsgehäuse des Antriebs angeordnet, vorzugsweise ausgebildet, sind. Im Sinne einer guten Zusammenbaubarkeit des Antriebs ist günstigerweise vorgesehen, dass das Antriebsgehäuse des Antriebs zwei miteinander verbindbare Gehäuseteile aufweist.
[0015] In bevorzugten Ausgestaltungsformen ist der erfindungsgemäße Antrieb symmetrisch ausgebildet. Hierzu kann vorgesehen sein, dass das erste Stellschnurkoppelelement und das weitere Stellschnurkoppelelement aufeinander gegenüberliegenden Seiten der Aufzugsbandspule angeordnet sind.
[0016] Entsprechend der verschiedenen Möglichkeiten, wie mittels des jeweiligen, elektrisch antreibbaren Aktors die Kopplung zwischen dem entsprechenden Stellschnurkoppelelement und
dem Lagerspulenkörper hergestellt wird, können auch die Aktoren unterschiedlich ausgebildet sein. In einer bevorzugten Variante ist vorgesehen, dass der erste Aktor einen Sperrstift aufweist, welcher elektrisch angetrieben vom ersten Aktor zwischen einer eingefahrenen Freigabestellung im ersten Betriebszustand des ersten Aktors und einer ausgefahrenen Sperrstellung im zweiten Betriebszustand des ersten Aktors verstellbar ist und/oder dass der weitere Aktor einen Sperrstift aufweist, welcher elektrisch angetrieben vom weiteren Aktor zwischen einer eingefahrenen Freigabestellung im ersten Betriebszustand des weiteren Aktors und einer ausgefahrenen Sperrstellung im zweiten Betriebszustand des weiteren Aktors verstellbar ist. Auch hier sei noch einmal darauf hingewiesen, dass der Sperrstift des jeweiligen Aktors selbst direkt zur Kopplung zwischen dem jeweiligen Stellschnurkoppelelement und dem Lagerspulenkörper verwendet werden kann. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass der jeweilige Sperrstift des jeweiligen Aktors eine Kopplung oder Entkopplung des jeweiligen Stellschnurkoppelelements mit dem oder von dem Lagerspulenkörper unter Zwischenschaltung anderer Bauteile und/oder Komponenten des Antriebs, also indirekt, herbeiführt.
[0017] Bevorzugte Ausgestaltungsformen sehen jedenfalls vor, dass der jeweilige Sperrstift zwischen der eingefahrenen Freigabestellung und der ausgefahrenen Sperrstellung linear hin und her verschiebbar ist.
[0018] Erfindungsgemäße Antriebe könnten auch als Antriebseinheiten oder Antriebsvorrichtungen, Getriebe, Getriebeeinheiten oder Getriebevorrichtungen oder auch als Wendelager oder als Stellmechanismus bezeichnet werden. Erfindungsgemäße Antriebe können alternativ zur Verwendung in neuen Raffstores auch als Ersatz für beim Stand der Technik bekannte Antriebe in bestehende Raffstores eingebaut werden. Dann können z.B. die bei den Raffstores bereits vorhandenen Antriebsmotoren, Antriebswellen, Stellschnüre und Aufzugsbänder weiterverwendet werden. Erfindungsgemäße Antriebe müssen also nicht zwingend den Antriebsmotor, die Antriebswelle, die Stellschnüre und das Aufzugsband mit umfassen. Andersherum ist dies aber durchaus auch möglich. So kann vorgesehen sein, dass der erfindungsgemäße Antrieb einen elektrischen Antriebsmotor mit einer vom Antriebsmotor drehbaren Antriebswelle aufweist und der Lagerspulenkörper drehfest mit der Antriebswelle verbunden ist. Genauso gut ist es möglich, dass der Antrieb eine, von dem ersten Stellschnurkuppelelement bewegbare, erste Stellschnur aufweist, welche zum Verstellen des Schwenkwinkels der ersten Lamellen des ersten Lamellenpakets an den ersten Lamellen befestigt ist, und/oder wobei der Antrieb eine, von dem weiteren Stellschnurkuppelelement bewegbare, weitere Stellschnur aufweist, welche zum Verstellen des Schwenkwinkels der weiteren Lamellen des weiteren Lamellenpakets an den weiteren Lamellen befestigt ist, und/oder wobei der Antrieb ein, auf die Aufzugsbandspule des Lagerspulenkörpers aufwickelbares und von dieser abwickelbares, Aufzugsband zum Anheben und Ablassen der ersten Lamellen des ersten Lamellenpakets und der weiteren Lamellen des weiteren Lamellenpakets aufweist.
[0019] In bevorzugten Ausgestaltungsformen der Erfindung, wie dies z.B. auch in den nachfolgend geschilderten Ausführungsbeispielen realisiert ist, kann vorgesehen sein, dass die jeweiligen Lamellen des jeweiligen Lamellenpakets in, vorzugsweise genau, einem bestimmten, oder in anderen Worten vorgegebenen, Schwenkwinkel, vorzugsweise einem einer, besonders bevorzugt geschlossenen, Endstellung der jeweiligen Lamellen entsprechenden Schwenkwinkel, stehen oder in einen solchen Schwenkwinkel gebracht werden müssen, bevor der jeweilige Aktor in seinen zweiten Betriebszustand gebracht wird, um so das jeweilige Stellschnurkoppelelement von dem Lagerspulenkörper bezüglich dessen Drehbewegung zu entkoppeln. Das kann sowohl für die ersten Lamellen des ersten Lamellenpakets und den ersten Aktor als auch für die weiteren Lamellen des weiteren Lamellenpakets und den weiteren Aktor so vorgesehen sein. Alternativ wäre es bei der Realisierung der Erfindung aber auch möglich, dies nicht so vorzusehen. Z.B. wäre es auch denkbar, dass der jeweilige Aktor bei voneinander verschiedenen oder auch beliebigen Schwenkwinkeln der jeweiligen Lamellen des jeweiligen Lamellenpakets in seinen zweiten Betriebszustand gebracht werden kann, um so die genannte Entkopplung vom Lagerspulenkörper vorzunehmen.
[0020] Neben dem erfindungsgemäßen Antrieb betrifft die Erfindung auch einen Raffstore, wel-
cher aufweist:
- ein erstes Lamellenpaket mit ersten Lamellen und ein weiteres Lamellenpaket mit weiteren Lamellen und
- einen elektrischen Antriebsmotor mit einer vom Antriebsmotor drehbaren Antriebswelle und
- ein Aufzugsband zum Anheben und Ablassen der ersten Lamellen des ersten Lamellenpakets und der weiteren Lamellen des weiteren Lamellenpakets
- eine erste Stellschnur, welche zum Verstellen eines Schwenkwinkels der ersten Lamellen des ersten Lamellenpakets an den ersten Lamellen befestigt ist und
- eine weitere Stellschnur, welche zum Verstellen eines Schwenkwinkels der weiteren Lamellen des weiteren Lamellenpakets an den weiteren Lamellen befestigt ist.
[0021] Dieser Raffstore ist dadurch gekennzeichnet, dass er einen erfindungsgemäßen Antrieb aufweist, wobei - der Lagerspulenkörper drehfest mit der Antriebswelle verbunden ist, und - das Aufzugsband auf die Aufzugsbandspule des Lagerspulenkörpers aufwickelbar und von dieser abwickelbar ist, und - die erste Stellschnur vom ersten Stellschnurkoppelelement bewegbar ist, und - die weitere Stellschnur vom weiteren Stellschnurkoppelelement bewegbar ist.
[0022] In diesem Zusammenhang ist auch darauf hinzuweisen, dass erfindungsgemäße Raffstores natürlich auch mehr als einen erfindungsgemäßen Antrieb aufweisen können, um die Lamellen des ersten Lamellenpakets und des weiteren Lamellenpakets entsprechend zu bewegen. Ist dies der Fall, so ist auch eine entsprechende Anzahl an Aufzugsbändern sowie ersten und weiteren Stellschnüren vorhanden.
[0023] Solche Raffstores mit mehr als einem erfindungsgemäßen Antrieb können einen einzigen Antriebsmotor mit einer einzigen oder zwei Antriebswellen aufweisen. Es können aber auch mehrere Antriebsmotoren und Antriebswellen vorhanden sein.
[0024] Weitere bevorzugte Merkmale und Einzelheiten bevorzugter Varianten der Erfindung werden nachfolgend in der Figurenbeschreibung anhand von Ausführungsbeispielen exemplarisch erläutert. Es zeigen:
[0025] Fig. 1 bis 3 verschiedene Darstellungen zu einem erfindungsgemäßen Raffstore;
[0026] Fig. 4 den Antriebsmotor, die Antriebswelle und einen erfindungsgemäßen Antrieb dieses Raffstores;
[0027] Fig. 5 bis 16 Detaildarstellungen zu diesem ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel eines Antriebs;
[0028] Fig. 17 bis 23 Darstellungen zu einer zweiten Ausgestaltungsform eines erfindungsgemäßen Antriebs;
[0029] Fig. 24 bis 30 verschiedene Stellungen der Lamellen des ersten Lamellenpakets und des weiteren Lamellenpakets eines erfindungsgemäßen Raffstores zur Erläuterung der Funktionsweise der erfindungsgemäßen Antriebe und
[0030] Fig. 31 bis 33 Darstellungen zur Verwendung eines Zusatzstifts bei dem erfindungsgemäßen Antrieb gemäß der Fig. 5 bis 16.
[0031] Die Fig. 1 bis 3 zeigen einen erfindungsgemäßen Raffstore 6 mit einem ersten Lamellenpaket 2 mit ersten Lamellen 3 und einem weiteren Lamellenpaket 4 mit weiteren Lamellen 5. Der Antriebsmotor 22 und mit der drehbaren Antriebswelle 23 und die erfindungsgemäßen Antriebe 1 sind in den Fig. 1 bis 3 nicht zu sehen, da sie in der Oberschiene 26 untergebracht sind. Man sieht allerdings in den Fig. 1 bis 3 die erste Unterschiene 27 des ersten Lamellenpakets 2 und die weitere Unterschiene 28 des weiteren Lamellenpakets 4. Die Unterschienen 27 und 28, und insbesondere die erste Unterschiene 27, sind jeweils optional. Sie können also vorhanden sein oder auch nicht. Die Lamellen 3 und 5 der beiden Lamellenpakete 2 und 4 sind in den Fig. 1 bis
3 herabgelassen dargestellt. Zum Anheben und Ablassen der Lamellen 3 des ersten Lamellenpakets 2 und der weiteren Lamellen 5 des weiteren Lamellenpakets 4 sind in diesem Ausführungsbeispiel zwei Aufzugsbänder 9 vorhanden, welche jeweils auf eine, in den Fig. 1 bis 3 ebenfalls nicht sichtbare, Aufzugsbandspule 8 des jeweiligen Lagerspulenkörpers 7 des jeweiligen Antriebs 1 auf- und abwickelbar sind. In den Fig. 1 bis 3 sieht man auch die ersten Stellschnüre 24 und die weiteren Stellschnüre 25. Die ersten Stellschnüre 24 sind zum Verstellen des Schwenkwinkels 11 der ersten Lamellen 3 des ersten Lamellenpakets 2 an den ersten Lamellen 3 befestigt. Die weiteren Stellschnüre 25, welche zum Verstellen des Schwenkwinkels 11 der weiteren Lamellen 5 des weiteren Lamellenpakets 4 an den weiteren Lamellen befestigt sind, sind ebenfalls zu sehen. Die in den Fig. 1 bis 3 tatsächlich sichtbaren Komponenten des Raffstores 6 sind an sich bekannt und müssen nicht weiter erläutert werden. Der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, dass an sich bekannte Führungsschienen vorhanden sein können, in denen die ersten Lamellen 3 und die weiteren Lamellen 5 mit ihren Führungsstiften 45 geführt sind. Diese Führungsschienen sind hier aber nicht dargestellt. Die Führungsstifte 45 und die hier nicht dargestellten Führungsschienen können jedoch auch weggelassen werden, wie dies beim Stand der Technik ebenfalls bekannt ist.
[0032] Die Fig. 1 bis 3 zeigen beispielhaft, dass die ersten Lamellen 3 des ersten Lamellenpakets 2 und die weiteren Lamellen 5 des weiteren Lamellenpakets 4 jeweils in voneinander verschiedenen Schwenkwinkeln 11 angeordnet werden können, um so den Einfall von Sonnenlicht in den Raum in verschiedenen Bereichen gezielt zulassen oder mehr oder weniger unterbinden zu können.
[0033] Fig. 4 zeigt nun vergrößert einen, in der Oberschiene 26 angeordneten Antriebsmotor 22 mit seiner Antriebswelle 23, ohne dass die Oberschiene 26 in Fig. 4 dargestellt ist. Gut zu sehen ist auch der erfindungsgemäße Antrieb 1, dessen Lagerspulenkörper 7 drehfest mit der Antriebswelle 23 verbunden ist. Der zweite, ebenfalls in der Oberschiene 26 angeordnete erfindungsgemäße Antrieb 1 des Raffstores aus den Fig. 1 bis 3 ist in Fig. 4 nicht dargestellt. Er kann auf einer Antriebswelle 23 desselben elektrischen Antriebsmotors 22 oder eines anderen Antriebsmotors 22 entsprechend angeordnet sein. Sind mehr als zwei Aufzugsbänder 9, erste Stellschnüre 24 und weitere Stellschnüre 25 bei einem Raffstore 6 vorhanden, so erhöht sich vorzugsweise auch die Anzahl der Antriebe 1 entsprechend. Die Antriebe 1 eines Raffstores 6 können aber alle gleich aufgebaut sein, so wie dies nachfolgend beschrieben ist.
[0034] In Fig. 4 sieht man jedenfalls vom erfindungsgemäßen Antrieb 1 dessen Antriebsgehäuse 18, den elektrisch antreibbaren ersten Aktor 13 mit seinem Elektrokabel 37 und den ebenfalls elektrisch antreibbaren weiteren Aktor 14, ebenfalls mit seinem Elektrokabel 37. Die beiden Elektrokabel 37 sind aber nur stummelartig verkürzt angedeutet.
[0035] In Fig. 4 sieht man auch gut, dass die erste Stellschnur 24 an jeweils gegenüberliegenden Enden der ersten Lamellen 3 befestigt ist, um deren Schwenkwinkel 11 verstellen zu können. Die weitere Stellschnur 25 wie auch das Aufzugsband 9 sind hingegen durch zentrale Ausnehmungen in den ersten Lamellen 3 hindurchgeführt.
[0036] In Fig. 5 ist der in Fig. 4 dargestellte, erfindungsgemäße Antrieb 1 mit seinen Komponenten in einer Explosionsdarstellung zu sehen. Zunächst sieht man in Fig. 5, dass das Antriebsgehäuse 18 zwei Gehäuseteile 19 aufweist, welche miteinander verbunden werden können. Dieser mehrteilige Aufbau des Antriebsgehäuses 18 vereinfacht den Zusammenbau des Antriebs 1. Im Antriebsgehäuse 18 befindet sich der drehfest mit der Antriebswelle 23 verbundene und somit vom Antriebsmotor 22 drehbare Lagerspulenkörper 7 mit der Aufzugsbandspule 8, auf welche das Aufzugsband 9 aufgewickelt und von dem es abgewickelt werden kann. Aufeinander gegenüberliegenden Seiten des Lagerspulenkörpers 7 befinden sich das erste Stellschnurkoppelelement 10 und das weitere Stellschnurkoppelelement 12. Die in Fig. 5 ebenfalls sichtbare erste Stellschnur 24 wird vom ersten Stellschnurkoppelelement 10 bewegt. Sie ist am ersten Stellschnurkoppelelement 10 in diesem Ausführungsbeispiel mittels einer Koppelkugel 38 und der entsprechenden Kugelaufnahme 39 des ersten Stellschnurkoppelelements 10 befestigt. Dieselbe Art der Befestigung ist auch zwischen der weiteren Stellschnur 25 und dem weiteren Stellschnur-
koppelelement 12 realisiert. Natürlich kann die jeweilige Stellschnur 24 bzw. 25 auch in anderer Art und Weise mit dem jeweiligen Stellschnurkoppelelement 10 bzw. 12 verbunden sein, sodass das jeweilige Stellschnurkoppelelement 10 bzw. 12 die jeweilige Stellschnur 24 bzw. 25 entsprechend bewegen kann. Anstelle von Koppelkugel 38 und Kugelaufnahme 39 können also auch andere Verbindungen zwischen der jeweiligen Stellschnur 24, 25 und dem jeweiligen Stellschnurkoppelelement 10, 12 realisiert werden.
[0037] In weiterer Folge sind in Fig. 5 dann auf beiden Seiten des Lagerspulenkörpers 7 jeweils eine Spiralfeder 15, die erste Nockenscheibe 31 bzw. die weitere Nockenscheibe 32, der erste Anschlagflansch 29 bzw. der weitere Anschlagflansch 30 und die beiden bereits genannten Aktoren 13 und 14 vorhanden. Beide Aktoren 13 und 14 haben jeweils einen Sperrstift 20 bzw. 21, welcher durch einen Steckplatz 43 im jeweiligen Anschlagflansch 29 bzw. 30 hindurch, linear verschoben werden kann, um so jeweils den ersten Betriebszustand und den zweiten Betriebszustand des jeweiligen Aktors 13 bzw. 14 realisieren zu können.
[0038] Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht auf eine der Spiralfedern 15 aus Fig. 5, welche auch als Schlingfedern bezeichnet werden können. Jede dieser Spiralfedern 15 hat zwei Endfortsätze 33.
[0039] Fig. 7, 8 und 9 zeigen jeweils die erste Nockenscheibe 31 bzw. die baugleich ausgebildete weitere Nockenscheibe 32. Jede dieser Nockenscheiben 31 bzw. 32 hat einen abstehenden Anschlagnocken 34 auf der jeweils dem ersten Anschlagflansch 29 bzw. dem weiteren Anschlagflansch 30 zugewandten Außenseite. Auf der der jeweiligen Spiralfeder 15 zugewandten Innenseite weist jede der Nockenscheiben 31 und 32 jeweils zwei voneinander distanziert angeordnete Mitnehmeranschläge 35 und 36 auf.
[0040] Die Fig. 10, 11 und 12 zeigen entsprechend drei Ansichten des ersten Stellschnurkoppelelements 10 bzw. des weiteren Stellschnurkoppelelements 12, welche wiederum baugleich ausgeführt sind. Auf der jeweils der Spiralfeder 15 zugewandten Seite steht eine Mitnehmernase 40 über das jeweilige Stellschnurkoppelelement 10 bzw. 12 über. Auf der gegenüberliegenden Innenseite des jeweiligen Stellschnurkoppelelements 10 bzw. 12 befindet sich jeweils die Kugelaufnahme 39 mit der die jeweilige Stellschnur 24 bzw. 25 mit ihrer entsprechenden Koppelkugel 38 an dem jeweiligen Stellschnurkoppelelement 10 bzw. 12 befestigt wird.
[0041] Zur Funktionsweise des in seinen Einzelteilen in den Fig. 5 bis 12 dargestellten Antriebs 1 dieses ersten Ausführungsbeispiels wird das Folgende festgehalten:
[0042] Das Zusammenwirken der jeweiligen Stellschnurkoppelelemente 10 bzw. 12, Spiralfedern 15, Nockenscheiben 31 bzw. 32, Anschlagflansche 29 bzw. 30 und Aktoren 13 bzw. 14 ist auf beiden Seiten der Aufzugsbandspule 8 gleich ausgebildet, sodass es ausreicht, dies für eine Seite zu erläutern. Die andere Seite funktioniert entsprechend. Es wird nachfolgend exemplarisch die Funktionsweise auf der Seite mit dem ersten Stellschnurkoppelelement 10 beschrieben.
[0043] Solange die Spiralfeder 15 aufgrund ihrer elastischen Vorspannung klemmend auf dem Lagerspulenkörper 7 befestigt ist, nimmt die Spiralfeder 15 bei einer entsprechenden Drehbewegung des Lagerspulenkörpers 7 das erste Stellschnurkoppelelement 10 entsprechend mit, wenn dieses mit seiner Mitnehmernase 40, welche zwischen den beiden Endfortsätzen 33 der Spiralfeder 15 hindurchgeführt ist, an einem dieser Endfortsätze 33 der Spiralfeder 15 anschlägt. Ist dies der Fall, so kommt es zu einer entsprechenden Bewegung der ersten Stellschnur 24 und damit zu einem entsprechenden Verstellen des Schwenkwinkels 11 der ersten Lamellen 3 des ersten Lamellenpakets 2. Dies ist im ersten Betriebszustand des ersten Aktors 13 der Fall, bei dem sich der Sperrstift 20 des ersten Aktors 13 in der eingefahrenen Freigabestellung befindet. Bei entsprechend weiter Drehung des Lagerspulenkörpers 7 und damit auch der Spiralfeder 15 schlägt einer der Endfortsätze 33 an einem der Mitnehmeranschläge 35 bzw. 36 der ersten Nockenscheibe 31 an, sodass auch diese erste Nockenscheibe 31 zusammen mit dem ersten Stellschnurkoppelelement 10 von der Lagerspule vom Lagerspulenkörper 7 mitgedreht wird. Im Unterschied zum ersten Stellschnurkoppelelement 10 und der ersten Nockenscheibe 31 ist der erste Anschlagflansch 29 immer drehfest mit dem Antriebsgehäuse 18 verbunden. Der erste Anschlagflansch 29 wird somit nie gedreht, sondern ist immer ortsfest. Außen am ersten Anschlagflansch
29 ist, ebenfalls ortsfest, der erste Aktor 13 angeordnet. Dieser kann seinen Sperrstift 20 durch einen der Steckplätze 43 hindurchführen. Im bislang beschriebenen, ersten Betriebszustand des Aktors 13 befindet sich der Sperrstift 20 aber, wie gesagt, in seiner eingefahrenen Freigabestellung. Im ersten Betriebszustand kann somit je nach Drehrichtung der Antriebswelle 23 und damit des Lagerspulenkörpers 7 das erste Stellschnurkoppelelement 10 gekoppelt an den Lagerspulenkörper 7 in eine der beiden Richtungen gedreht werden, sodass die ersten Lamellen 3 entsprechend in ihrem Schwenkwinkel 11 verstellt werden können. Dabei kommt es zu einem geringfügigen Auf- oder Abwickeln des Aufzugsbands 9, je nach Drehrichtung, was zu einem geringfügigen Anheben oder Ablassen des weiteren Lamellenpakets 4 und gegebenenfalls auch des ersten Lamellenpakets 2 führt. Dies wird in Kauf genommen und stört nicht weiter. In diesem ersten Ausführungsbeispiel handelt es sich jedenfalls um einen Antrieb 1, der zur Ausbildung der eingangs erwähnten Klemmverbindung jeweils eine Spiralfeder 15 aufweist.
[0044] Soll der Schwenkwinkel 11 der ersten Lamellen 3 des ersten Lamellenpakets 2 nicht mehr verändert werden, so wird der Lagerspulenkörper 7 über die Antriebswelle 23 so weit gedreht, bis das erste Stellschnurkoppelelement 10 und vor allem die erste Nockenscheibe 31 so weit gedreht sind, dass der Anschlagnocken 34 der ersten Nockenscheibe 31, wie in Fig. 13 dargestellt, gegen den am Antriebsgehäuse 18 fixierten oder ausgebildeten ersten Endanschlag 16 gefahren ist. Nun wird der erste Aktor 13 in seinen zweiten Betriebszustand gebracht, indem er den Sperrstift 20 in seine ausgefahrene Sperrstellung bringt, in der der Anschlagnocken 34 der ersten Nockenscheibe 31 zwischen einem der gehäusefesten ersten Endanschläge 16 und dem Sperrstift 20 eingesperrt ist, so wie dies in Fig. 16 zu sehen ist. Hierdurch wird in diesem zweiten Betriebszustand des ersten Aktors 13 die erste Nockenscheibe 31 in ihrer Position festgehalten. Durch weiteres Drehen des Lagerspulenkörpers 7 kommt dann die bis dahin noch drehfest auf dem Lagerspulenkörper 7 befestigte Spiralfeder 15 mit einem ihrer Endfortsätze 33 je nach Drehrichtung zum Anschlag an einen der Mitnehmeranschläge 35 und 36 der nun drehfest festgehaltenen ersten Nockenscheibe 31. Hierdurch wird bei Weiterdrehen des Lagerspulenkörpers 7 die Spiralfeder 15 festgehalten und ein Stück weit geöffnet, sodass sie nicht mehr drehfest mit dem Lagerspulenkörper 7 verbunden ist. In diesem Zustand bildet die Spiralfeder 15 somit eine Art offene Schleifkupplung auf dem sich weiterdrehenden Lagerspulenkörper 7. Wie die Spiralfeder 15 wird nun in diesem zweiten Betriebszustand des ersten Aktors 13 das auch das erste Stellschnurkoppelelement 10 über die Mitnehmernase 40, die sich nach wie vor zwischen den Endfortsätzen 33 der Spiralfeder 15 befindet, festgehalten, sodass auch dieses erste Stellschnurkoppelelement 10 nicht mehr mit dem Lagerspulenkörper 7 mitgedreht wird, sondern eben von diesem bezüglich dessen Drehbewegung entkoppelt ist. Nachdem nun auch das erste Stellschnurkoppelelement 10 nicht mehr gedreht wird, ändert sich nun in diesem zweiten Betriebszustand auch nicht mehr der Schwenkwinkel 11 der ersten Lamellen 3 des ersten Lamellenpakets 2.
[0045] Die Funktionsweise auf der gegenüberliegenden Seite der Aufzugsbandspule 8, also des dort angeordneten weiteren Stellschnurkoppelelements 12, der dort angeordneten Spiralfeder 15, der weiteren Nockenscheibe 32, des weiteren Anschlagflansches 30 sowie des weiteren Aktors 14 mit seinem Sperrstift 21 ist dieselbe. Auch hier wird durch die entsprechenden Maßnahmen im ersten Betriebszustand des weiteren Aktors 14 das weitere Stellschnurkoppelelement 12 mit dem Lagerspulenkörper 7 in zumindest einer Drehrichtung drehfest gekoppelt, während im zweiten Betriebszustand des weiteren Aktors 14 das weitere Stellschnurkoppelelement 12 bezüglich der Drehbewegung des Lagerspulenkörpers 7 von diesem entkoppelt ist. Im ersten Betriebszustand des weiteren Aktors 14 ist dessen Sperrstift 21 in der eingefahrenen Freigabestellung und im zweiten Betriebszustand des Aktors 14 ist der Sperrstift 21 entsprechend in der ausgefahrenen Sperrstellung angeordnet. Durch das Einstellen des entsprechenden Betriebszustandes des weiteren Aktors 14 kann also auch eingestellt werden, ob die weiteren Lamellen 5 des weiteren Lamellenpakets 4 bei einer Drehung des Lagerspulenkörpers 7 in ihrem Schwenkwinkel 11 verstellt werden oder nicht. Da die Betriebszustände des ersten Aktors 13 und des weiteren Aktors 14 erfindungsgemäß unabhängig vom jeweiligen Betriebszustand des jeweils anderen Aktors 13 bzw. 14 einstellbar sind, können die ersten Lamellen 3 und die weiteren Lamellen 5 unabhängig voneinander aber auch gleichzeitig in ihrem jeweiligen Schwenkwinkel 11 verstellt werden. Befindet sich der erste Aktor 13 in seinem ersten Betriebszustand und der weitere Aktor 14 in seinem
zweiten Betriebszustand, so werden nur die ersten Lamellen 3 des ersten Lamellenpakets 2 in ihrem Schwenkwinkel 11 verstellt, während die weiteren Lamellen 5 des weiteren Lamellenpakets 4 in ihrem Schwenkwinkel 11 unverändert bleiben. Befindet sich hingegen der erste Aktor 13 in seinem zweiten Betriebszustand und der weitere Aktor 14 in seinem ersten Betriebszustand, so werden nur die weiteren Lamellen 5 des weiteren Lamellenpakets 4 in ihrem Schwenkwinkel 11 verstellt. Befinden sich sowohl der erste Aktor 13 als auch der weitere Aktor 14 jeweils in ihrem ersten Betriebszustand, so werden sowohl die ersten Lamellen 3 des ersten Lamellenpakets 2 als auch die weiteren Lamellen 5 des weiteren Lamellenpakets 4 jeweils in ihrem Schwenkwinkel 11 verstellt. Befinden sich die beiden Aktoren 13 und 14 jeweils in ihrem zweiten Betriebszustand, so können die weiteren Lamellen 5 des weiteren Lamellenpakets 4 und in weiterer Folge auch die ersten Lamellen 3 des ersten Lamellenpakets 2 mittels Auf- und Abwickelns des Aufzugsbandes 9 auf oder von der Aufzugsbandspule 8 angehoben oder abgelassen werden, ohne dass sich der Schwenkwinkel 11 der noch frei hängenden weiteren Lamellen 5 bzw. ersten Lamellen 3 ändert.
[0046] Da zum Verstellen des Schwenkwinkels 11 der ersten Lamellen 3 wie auch der weiteren Lamellen 5 ein maximaler Drehwinkel des Lagerspulenkörpers 7 von weniger als 360° ausreicht, der Lagerspulenkörper 7 zum vollständigen Auf- und Abwickeln des Aufzugsbands 9 auf und von der Aufzugsbandspule 8 beim vollständigen Hochfahren und Herunterlassen der ersten Lamellen 3 und der weiteren Lamellen 5 aber um ein Vielfaches von 360° gedreht werden muss, sehen bevorzugte Antriebe 1 auch vor, dass die Entkopplung des ersten Stellschnurkoppelelements 10 und auch des weiteren Stellschnurkoppelelements 12 vom Lagerspulenkörper 7 bezüglich dessen Drehbewegung ab einem gewissen Drehwinkel auch automatisch erfolgt, ohne gezielt mit dem jeweiligen Aktor 13 bzw. 14 herbeigeführt werden zu müssen. Hierfür werden die Sperrstifte 20 und 21 in ihre zurückgezogene Freigabestellung gefahren. Sobald dann je nach Drehrichtung der jeweilige Anschlagnocken 34 der jeweiligen Nockenscheibe 31 bzw. 32 an einem der ersten Endanschläge 16 oder einem der weiteren Endanschläge 17 anschlägt, wird wiederum durch entsprechendes Fixieren der Nockenscheibe 31 bzw. 32 die jeweilige Spiralfeder 15 geöffnet, sodass dann das jeweilige Stellschnurkoppelelement 10 bzw. 12 festgehalten wird, während durch entsprechendes Drehen des Lagerspulenkörpers 7 und damit auch der Aufzugsbandspule 8 das Aufzugsband 9 weiter auf- oder abgewickelt wird, um die Lamellen 3 bzw. 5 der Lamellenpakete 2 bzw. 4 entsprechend anheben oder ablassen zu können. Fig. 13 zeigt hierzu, wie der Anschlagnocken 34 der ersten Nockenscheibe 31 bzw. der weiteren Nockenscheibe 32 an einem der ersten Endanschläge 16 oder einem der weiteren Endanschläge 17 anschlägt und dann bei Weiterdrehen des Lagerspulenkörpers 7 in der in Fig. 13 durch den Pfeil angezeigten Richtung eben festgehalten wird. Fig. 15 zeigt das entsprechende an dem gegenüberliegenden ersten Endanschlag 16 bzw. weiteren Endanschlag 17. Fig. 14 zeigt eine Zwischenstellung.
[0047] Während bei dem bislang geschilderten Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 5 bis 16 zur Ausbildung der Klemmverbindung zwischen dem jeweiligen Stellschnurkoppelelement 10 bzw. 12 und dem Lagerspulenkörper 7 jeweils eine Spiralfeder 15 vorgesehen ist, handelt es sich bei dem nun nachfolgend geschilderten Ausführungsbeispiel eines anderen erfindungsgemäßen Antriebs 1 gemäß der Fig. 17 bis 23 um eine Variante, bei der zur Herstellung der entsprechenden Klemmverbindung der Lagerspulenkörper 7 einen ersten Aufnahmekanal 41 und einen weiteren Aufnahmekanal 42 aufweist, wobei zur jeweiligen Kopplung das erste Stellschnurkoppelelement 10 im ersten Aufnahmekanal 41 und das weitere Stellschnurkoppelelement 12 im weiteren Aufnahmekanal 42 klemmend befestigt werden kann. Fig. 17 zeigt eine Explosionsdarstellung dieses zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Antriebs 1. Die Fig. 18 und 19 zeigen die Stellschnurkoppelelemente 10 bzw. 12 dieses Ausführungsbeispiels, welche baugleich ausgeführt sind, in zwei um 90° gedrehten Seitenansichten.
[0048] In Fig. 17 sieht man, dass auch hier der Lagerspulenkörper 7 eine zentrale Aufzugsbandspule 8 aufweist und in einem zweiteilig aufgebauten Antriebsgehäuse 18 gelagert ist. Die drehfeste Verbindung des Lagerspulenkörpers 7 mit der entsprechenden Antriebswelle 23 kann wie im ersten Ausführungsbeispiel ausgeführt sein. Auf den einander gegenüberliegenden Seiten der zentralen Aufzugsbandspule 8 weist der Lagerspulenkörper 7 in diesem Ausführungsbeispiel ei-
nen ersten Aufnahmekanal 41 für das erste Stellschnurkoppelelement 10 und einen weiteren Aufnahmekanal 42 für das weitere Stellschnurkoppelelement 12 auf. Sofern das jeweilige Stellschnurkoppelelement 10 bzw. 12 nicht durch nachfolgend geschilderte Maßnahmen so weit wie zur Entkoppelung nötig aus dem entsprechenden Aufnahmekanal 41 bzw. 42 herausgedrückt wird, ist es dort reibschlüssig festgehalten, sodass das erste Stellschnurkoppelelement 10 bzw. das weitere Stellschnurkoppelelement 12 bei Ausbildung dieser Klemmverbindung dann entsprechend mit dem Lagerspulenkörper 7 gekoppelt ist und somit mitgedreht wird. Die Schwerkraft und das Gewicht der ersten Lamellen 3 bzw. der weiteren Lamellen 5 ziehen das entsprechende Stellschnurkoppelelement 10 bzw. 12 über die Stellschnüre 24 bzw. 25 in die Klemmstellung sofern nicht die nachfolgend genannten Maßnahmen dies verhindern. Die erste Stellschnur 24, welche, wie in den Fig. 1 bis 3 gezeigt, dazu dient, die ersten Lamellen 3 des ersten Lamellenpakets 2 in ihrem Schwenkwinkel 11 zu verstellen, ist in diesem Ausführungsbeispiel wiederum über eine Koppelkugel 38 und die entsprechende Kugelaufnahme 39 des ersten Stellschnurkoppelelements 10 mit diesem so verbunden, dass sie mit dem ersten Stellschnurkoppelelement 10 mitbewegt wird. Die weitere Stellschnur 25 ist ebenfalls über eine entsprechende Koppelkugel 38 und eine entsprechende Kugelaufnahme 39 im weiteren Stellschnurkoppelelement 12 so mit dem weiteren Stellschnurkoppelelement 12 verbunden, dass es mit diesem mitbewegt wird. Hierdurch kann im jeweils gekoppelten Zustand wiederum durch entsprechendes Mitdrehen des ersten Stellschnurkoppelelements 10 und/oder des weiteren Stellschnurkoppelelements 12 der Schwenkwinkel 11 der ersten Lamellen 3 und/oder der weiteren Lamellen 5 verstellt werden.
[0049] Außen am Gehäuse befinden sich in diesem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 17 bis 23 der erste Aktor 13 mit seinem Sperrstift 20 und der weitere Aktor 14 mit seinem Sperrstift 21. Die Sperrstifte 20 und 21 können durch entsprechende Öffnungen 46 im oberen Gehäuseteil 19 zwischen ihrer eingefahrenen Freigabestellung und ihrer ausgefahrenen Sperrstellung linear hin und her verschoben werden, so wie dies nachfolgend noch erläutert wird.
[0050] Hierbei werden die verschiedenen Betriebszustände wiederum nur anhand des ersten Stellschnurkoppelelements 10 somit anhand der ersten Lamellen 3 erläutert. Das Zusammenwirken des Lagerspulenkörpers 7 mit dem weiteren Stellschnurkoppelelement 12 und damit mit den weiteren Lamellen 5 ist entsprechend ausgebildet und ergibt sich in analoger Art und Weise aus der nachfolgenden Schilderung.
[0051] Fig. 20 zeigt den ersten Betriebszustand des ersten Aktors 13, in dem der Sperrstift 20 sich in seiner zurückgezogenen Freigabestellung befindet, sodass das über entsprechende Reibung mit dem Lagerspulenkörper 7 gekoppelte erste Stellschnurkoppelelement 10 in der in Fig. 20 durch den Pfeil angedeuteten Bewegungsrichtung mit dem Lagerspulenkörper 7 mitbewegt wird, bis das erste Stellschnurkoppelelement 10 mit seinem einen Ende an einem der ersten Endanschläge 16 anschlägt. In der in Fig. 20 gezeigten Endstellung, in der dies der Fall ist, sind die ersten Lamellen 3 entsprechend bezüglich ihres Schwenkwinkels 11 in eine Endlage geschwenkt. Wird nun der Lagerspulenkörper 7 in Richtung des Pfeils in Fig. 20 weitergedreht, so wird die Klemmverbindung zwischen dem ersten Stellschnurkoppelelement 10 und dem Lagerspulenkörper 7 durch Drücken des ersten Stellschnurkoppelelements 10 gegen den ersten Endanschlag 16 aufgehoben und das Aufzugsband 9 wird ohne weiteres Verschwenken der ersten Lamellen 3 auf die Aufzugsbandspule 8 auf- oder abgewickelt. Wird der Lagerspulenkörper 7 hingegen, wie in Fig. 21 gezeigt, im ersten Betriebszustand des ersten Aktors 13 in die entgegengesetzte Richtung gedreht, so wie dies der Pfeil in Figur 21 angibt, so wird das erste Stellschnurkoppelelement 10 mit dem Lagerspulenkörper 7 entsprechend mitgedreht, wodurch es über die erste Stellschnur 24 zu einer entsprechenden Verstellung des Schwenkwinkels 11 der ersten Lamellen 3 kommt. Diese Bewegung des ersten Stellschnurkoppelelements 10 zusammen mit dem Lagerspulenkörper 7 kann in diese Richtung so lange fortgesetzt werden, bis, wie in Fig. 22 gezeigt, das andere Ende des ersten Stellschnurkoppelelements 10 an dem gegenüberliegenden ersten Anschlag 16 anschlägt. Mit dieser Bewegung des Stellschnurkoppelelements 10 wird der Schwenkwinkel 11 der ersten Lamellen 3 bis zum genannten Anschlagen entsprechend weiter verstellt. Wird der Lagerspulenkörper 7 in der durch den Pfeil in Fig. 22 gezeigten Richtung weitergedreht, so kommt es wiederum zu einem Loslösen bzw. Entkoppeln des ersten Stell-
schnurkoppelelements 10 vom Lagerspulenkörper 7 in dieser Drehrichtung, sodass in weiterer Folge auch dann das Aufzugsband 9 entsprechend auf die Aufzugsbandspule 8 auf- oder abgewickelt wird, ohne dass es zu einer weiteren Verstellung des Schwenkwinkels 11 kommt. Durch ein Hin- und Herdrehen des Lagerspulenkörpers 7 zwischen den in Fig. 22 und 20 gezeigten Stellungen ist somit der Schwenkwinkel 11 der ersten Lamellen 3 im ersten Betriebszustand des ersten Aktors 13 zwischen den in den Fig. 20 und 22 gezeigten Endlagen möglich.
[0052] Wird hingegen, wie in Fig. 23 gezeigt, der erste Aktor 13 durch entsprechendes Ausfahren des Sperrstiftes 20 in seine ausgefahrene Sperrstellung in den zweiten Betriebszustand gebracht, so wird das erste Stellschnurkoppelelement 10 vom Sperrstift 20, wie in Fig. 23 zu sehen, festgehalten und damit vom Lagerspulenkörper 7 bzw. dessen Drehbewegung in der in Fig. 23 durch den Pfeil gezeigten Richtung entkoppelt. In diesem entkoppelten Zustand kann dann der Lagerspulenkörper 7 mit seiner Aufzugsbandspule 8 gedreht werden, ohne dass es hierdurch zu einer Veränderung des Schwenkwinkels 11 der ersten Lamellen 3 kommt.
[0053] Die Funktionsweise zur Kopplung und Entkopplung des weiteren Stellschnurkoppelelements 12 mit und von dem Lagerspulenkörper 7 erfolgt entsprechend, ohne dass dies weiter im Detail erläutert werden muss. Auch bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel eines Antriebs 1 gemäß der Fig. 17 bis 23 können somit die Betriebszustände des ersten Aktors 13 und die Betriebszustände des weiteren Aktors 14 unabhängig vom jeweiligen Betriebszustand des jeweils anderen Aktors 13 und 14 eingestellt werden.
[0054] Anhand der Fig. 24 bis 30 wird nun beispielhaft erläutert, wie durch Einstellen der entsprechenden Betriebszustände der jeweiligen Aktoren 13 und 14 bei beiden Ausführungsbeispielen des erfindungsgemäßen Antriebs 1, so wie sie weiter oben beschrieben wurden, die Schwenkwinkel 11 der ersten Lamellen 3 und/oder der weiteren Lamellen 5 einzeln oder gemeinsam verstellt werden können. In diesen Figuren ist die Oberschiene 26 immer nur ansatzweise dargestellt, sodass man den jeweiligen Antrieb 1 wie auch den Antriebsmotor 22 und die Antriebswelle 23 nicht sieht. Diese können wie bislang geschildert ausgeführt sein. In den hier gezeigten schematischen Darstellungen gemäß der Fig. 24 bis 30 umfassen die beiden Lamellenpakete 2 und 4 auch jeweils nur drei erste Lamellen 3 bzw. drei weitere Lamellen 5. Dies dient lediglich einer übersichtlichen Darstellung und hat natürlich keine beschränkende Wirkung. Die ersten Stellschnüre 24 und die weiteren Stellschnüre 25 sind hier der Einfachheit halber nicht dargestellt. Sie können aber, wie in den Fig. 1 bis 3 gezeigt, ausgeführt und an den jeweiligen Lamellen 3 bzw. 5 angebracht sein.
[0055] In Fig. 24 befinden sich sowohl die ersten Lamellen 3 des ersten Lamellenpakets 2 als auch die weiteren Lamellen 5 des weiteren Lamellenpakets 4 in einer ihrer Endstellungen, in der sie den Lichtdurchtritt durch den Raffstore 6 minimieren. Wird nun der erste Aktor 13 in seinen ersten Betriebszustand gebracht und der weitere Aktor 14 in seinem zweiten Betriebszustand gehalten oder gebracht, so erfolgt bei entsprechendem Drehen des Lagerspulenkörpers 7 mittels des Antriebsmotors 22 ausschließlich ein Verstellen des Schwenkwinkels 11 der ersten Lamellen 3 des ersten Lamellenpakets 2, wie dies durch Vergleich der Fig. 24 und Fig. 25 zu sehen ist. Durch entsprechendes Aufwickeln des Aufzugsbands 9 kommt es dabei, wie beim Vergleich zwischen Fig. 24 und 25 zu sehen, auch zu einem geringfügigen Anheben der weiteren Unterschiene 28 des weiteren Lamellenpakets 4. Der weitere Aktor 14 wird bei dem Verstellen ausgehend von Fig. 24 und Fig. 25 in seinem zweiten Betriebszustand gehalten, bei dem das weitere Stellschnurkoppelelement 12 vom Lagerspulenkörper 7 bezüglich dessen Drehbewegung entkoppelt ist. Hierdurch behalten, wie im Vergleich zwischen Fig. 24 und 25 zu sehen, die weiteren Lamellen 5 des weiteren Lamellenpakets 4 auch ihre Schwenkwinkel 11 unverändert bei. Wird nun auch der weitere Aktor 14 in seinen ersten Betriebszustand gebracht, so werden beim entsprechenden Weiterdrehen des Lagerspulenkörpers 7 sowohl die ersten Lamellen 3 als auch die weiteren Lamellen 5 gemeinsam in ihrem Schwenkwinkel 11 verstellt, sodass sich z.B. dann die Situation gemäß Fig. 26 ergeben kann. Auch bei diesem weiteren Verstellvorgang ausgehend von Fig. 25 zu Fig. 26 wird das Aufzugsband 9 ein Stück weit aufgewickelt, sodass auch die weitere Unterschiene 28 ein weiteres Stück angehoben wird.
[0056] Wird wieder ausgehend von der Situation gemäß Fig. 24 beim ersten Aktor 13 der zweite Betriebszustand gewählt, während beim weiteren Aktor 14 der erste Betriebszustand eingestellt wird, kommt es beim entsprechenden Drehen des Lagerspulenkörpers 7 zu der Situation gemäß Fig. 27. Beim Vergleich von Fig. 24 und 27 sieht man, dass die ersten Lamellen 3 in ihrem Schwenkwinkel 11 nicht verändert wurden, während die weiteren Lamellen 5 um ca. 90° in ihrem Schwenkwinkel 11 verstellt worden sind. Werden nun ausgehend von Fig. 27 beide Aktoren 13 und 14 in ihren ersten Betriebszustand gebracht bzw. gehalten, so werden durch weiteres Drehen des Lagerspulenkörpers 7 auch sowohl die ersten Lamellen 3 als auch die weiteren Lamellen 5 in ihrem Schwenkwinkel 11 weiter verstellt, so wie dies beim Vergleich der Fig. 27 und 28 erkennbar ist. Auch hier erfolgt ein entsprechendes Anheben der weiteren Unterschiene 28 durch ein entsprechendes gleichzeitiges Aufwickeln des Aufzugsbands 9 auf die jeweilige Aufzugsbandspule 8.
[0057] Fig. 29 zeigt ausgehend von Fig. 24 ein weiteres Beispiel, wie durch den ersten Betriebszustand des ersten Aktors 13 bei gleichzeitigem zweiten Betriebszustand des weiteren Aktors 14 die ersten Lamellen 3 in einen anderen Schwenkwinkel 11 gebracht werden können, während die weiteren Lamellen 5 aufgrund des zweiten Betriebszustands des weiteren Aktors 14 ihre Winkelstellung beibehalten.
[0058] Fig. 30 zeigt das Anheben der weiteren Lamellen 5 des weiteren Lamellenpakets 4 durch entsprechendes Aufwickeln des Aufzugsbandes 9 auf die Aufzugsbandspule 8, während durch Erreichen des entsprechenden ersten Endanschlags 16 und des weiteren Endanschlags 17 die beiden Stellschnurkoppelelemente 10 und 12 vom Lagerspulenkörper 7 bezüglich dessen Drehbewegung entkoppelt sind und sich somit der Schwenkwinkel 11 der ersten Lamellen 3 und auch der weiteren Lamellen 5 während dieses Anhebevorgangs nicht mehr ändert.
[0059] Die Fig. 31 bis 33 zeigen exemplarisch für das erste Ausführungsbeispiel des Antriebs 1, wiederum auf der Seite des ersten Stellschnurkoppelelements 10 und der ersten Nockenscheibe 31, wie unter Verwendung eines von Hand in einen der Steckplätze 43 steckbaren Zusatzstiftes 44 dafür gesorgt werden kann, dass die ersten Lamellen 3 in einem anderen Schwenkwinkel 11 verbleiben, während die weiteren Lamellen 5 des weiteren Lamellenpakets 4 und in weiterer Folge dann auch die ersten Lamellen 3 des ersten Lamellenpakets 2 angehoben werden, indem man das Aufzugsband 9 entsprechend aufwickelt. In Fig. 32 sieht man hierzu exemplarisch, wie der entsprechend eingesteckte Zusatzstift 44 dafür sorgt, dass der Anschlagnocken 34 der ersten Nockenscheibe 31 schon bei dem entsprechenden Schwenkwinkel 11 in der in Fig. 32 gezeigten Richtung nicht mehr weitergedreht werden kann. Hierdurch kommt es wiederum zu einem Blockieren der ersten Nockenscheibe 31, sodass ab diesem Drehwinkel das erste Stellschnurkoppelelemente 10 entsprechend vom Lagerspulenkörper 7 entkoppelt wird. Durch Einstecken eines entsprechenden Zusatzstiftes 44 auf der anderen Seite des Antriebs 1 kann auch das weitere Stellschnurkoppelelement 12 entsprechend dann vom Lagerspulenkörper 7 entkoppelt werden, wenn der gewünschte Schwenkwinkel 11 der weiteren Lamellen 5 des weiteren Lamellenpakets 4 erreicht ist. Durch ein entsprechendes Einstecken von Zusatzstiften 44 auf einer oder beiden Seiten des Antriebs 1 kann somit für jedes Lamellenpaket 2 bzw. 4 vorgegeben werden, in welchem Schwenkwinkel 11 die Lamellen 3 bzw. 5 stehen sollen, wenn sie angehoben oder abgelassen werden.
[0060] Fig. 33 zeigt beispielhaft die Situation, wenn entsprechende Zusatzstifte 44 auf beiden Seiten des entsprechenden Antriebs 1 ineinander entsprechende Steckplätze 43 eingesteckt werden. In diesem Fall stehen die ersten Lamellen 3 und die weiteren Lamellen 5 beim Anheben oder Ablassen in demselben Schwenkwinkel 11. Werden die Zusatzstifte 44 von Hand auf den einander gegenüberliegenden Seiten des Antriebs 1 in voneinander verschiedene Steckplätze 43 eingesteckt, so erfolgt das Anheben und auch Ablassen der weiteren Lamellen 5 und der ersten Lamellen 3 in entsprechend voneinander verschiedenen Schwenkwinkeln 11.
LISTE DER HINWEISZEICHEN
1 Antrieb 23 Antriebswelle
2 erstes Lamellenpaket 24 erste Stellschnur
3 erste Lamelle 25 weitere Stellschnur
4 weiteres Lamellenpaket 26 Oberschiene
5 weitere Lamelle 27 erste Unterschiene
6 Raffstore 28 weitere Unterschiene
7 Lagerspulenkörper 29 erster Anschlagflansch
8 Aufzugsbandspule 30 weiterer Anschlagflansch
9 Aufzugsband 31 erste Nockenscheibe
10 erstes 32 weitere Nockenscheibe Stellschnurkoppelelement 33 Endfortsatz
11 Schwenkwinkel 34 Anschlagnocken
12 weiteres 35 Mitnehmeranschlag Stellschnurkoppelelement 36 _Mitnehmeranschlag
13 erster Aktor 37 Elektrokabel
14 weiterer Aktor 38 Koppelkugel
15 Spiralfeder 39 Kugelaufnahme
16 erster Endanschlag 40 Mitnehmernase
17 weiterer Endanschlag 41 erster Aufnahmekanal
18 Antriebsgehäuse 42 weiterer Aufnahmekanal
19 Gehäuseteil 43 Steckplatz
20 Sperrstift 44 Zusatzstift
21 Sperrstift 45 Führungsstift
22 Antriebsmotor 46 Öffnung

Claims (15)

Patentansprüche
1. Antrieb (1) für einen, ein erstes Lamellenpaket (2) mit ersten Lamellen (3) und ein weiteres Lamellenpaket (4) mit weiteren Lamellen (5) umfassenden Raffstore (6), wobei der Antrieb (1) aufweist:
- einen drehbaren Lagerspulenkörper (7) mit einer Aufzugsbandspule (8) zum Aufwickeln und Abwickeln eines Aufzugsbands (9) zum Anheben und Ablassen der ersten Lamellen (3) des ersten Lamellenpakets (2) und der weiteren Lamellen (5) des weiteren Lamellenpakets (4) und
- ein erstes Stellschnurkoppelelement (10) zum Verstellen eines Schwenkwinkels (11) der ersten Lamellen (3) des ersten Lamellenpakets (2) und
- ein weiteres Stellschnurkoppelelement (12) zum Verstellen eines Schwenkwinkels (11) der weiteren Lamellen (5) des weiteren Lamellenpakets (4),
dadurch gekennzeichnet, dass
- der Antrieb (1) einen ersten Aktor (13), welcher elektrisch antreibbar ist, und einen weiteren Aktor (14), welcher elektrisch antreibbar ist, aufweist,
- wobei das erste Stellschnurkoppelelement (10) in einem ersten Betriebszustand des ersten Aktors (13) mit dem Lagerspulenkörper (7) in zumindest einer Drehrichtung drehfest koppelbar ist und in einem zweiten Betriebszustand des ersten Aktors (13) von dem Lagerspulenkörper (7) bezüglich dessen Drehbewegung entkoppelbar ist, und
- wobei das weitere Stellschnurkoppelelement (12) in einem ersten Betriebszustand des weiteren Aktors (14) mit dem Lagerspulenkörper (7) in zumindest einer Drehrichtung drehfest koppelbar ist und in einem zweiten Betriebszustand des weiteren Aktors (14) von dem Lagerspulenkörper (7) bezüglich dessen Drehbewegung entkoppelbar ist, und
- wobei die Betriebszustände des ersten Aktors (13) und die Betriebszustände des weiteren Aktors (14) unabhängig vom jeweiligen Betriebszustand des jeweils anderen Aktors (13, 14) einstellbar sind.
2. Antrieb (1) nach Anspruch 1, wobei das erste Stellschnurkoppelelement (10) und/oder das weitere Stellschnurkoppelelement (12), vorzugsweise jeweils, mittels einer Klemmverbindung mit dem Lagerspulenkörper (7) in zumindest einer Drehrichtung drehfest koppelbar ist bzw. sind und von dem Lagerspulenkörper (7) bezüglich dessen Drehbewegung durch Lösen der Klemmverbindung entkoppelbar ist bzw. sind.
3. Antrieb (1) nach Anspruch 2, wobei der Antrieb (1) zur Ausbildung der, vorzugsweise jeweiligen, Klemmverbindung, vorzugsweise jeweils, eine Spiralfeder (15) aufweist, welche, vorzugsweise jeweils, einen Teilbereich des Lagerspulenkörpers (7) umgibt.
4. Antrieb (1) nach Anspruch 2, wobei die, vorzugsweise jeweilige, Klemmverbindung als eine Klemmverbindung zwischen dem ersten Stellschnurkoppelelement (10) und einem ersten Aufnahmekanal (41) im Lagerspulenkörper (7) und/oder zwischen dem weiteren Stellschnurkoppelelement (12) und einem weiteren Aufnahmekanal (42) im Lagerspulenkörper (7) ausgebildet ist.
5. Antrieb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Antrieb (1), vorzugsweise für jede Drehrichtung des Lagerspulenkörpers (7), einen ersten Endanschlag (16) zum Entkoppeln des ersten Stellschnurkoppelelements (10) von dem Lagerspulenkörper (7) bezüglich dessen Drehbewegung aufweist.
6. Antrieb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Antrieb (1), vorzugsweise für jede Drehrichtung des Lagerspulenkörpers (7), einen weiteren Endanschlag (17) zum Entkoppeln des weiteren Stellschnurkoppelelements (12) von dem Lagerspulenkörper (7) bezüglich dessen Drehbewegung aufweist.
7. Antrieb (1) nach Anspruch 5 oder 6, wobei der erste Endanschlag (16) oder die ersten Endanschläge (16) und/oder der weitere Endanschlag (17) oder die weiteren Endanschläge (17) an, vorzugsweise in, einem Antriebsgehäuse (18) des Antriebs (1) angeordnet, vorzugsweise ausgebildet, sind.
8. Antrieb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei ein bzw. das Antriebsgehäuse (18) des Antriebs (1) zwei miteinander verbindbare Gehäuseteile (19) aufweist.
9. Antrieb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das erste Stellschnurkoppelelement (10) und das weitere Stellschnurkoppelelement (12) aufeinander gegenüberliegenden Seiten der Aufzugsbandspule (8) angeordnet sind.
10. Antrieb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei der erste Aktor (13) einen Sperrstift (20) aufweist, welcher elektrisch angetrieben vom ersten Aktor (13) zwischen einer eingefahrenen Freigabestellung im ersten Betriebszustand des ersten Aktors (13) und einer ausgefahrenen Sperrstellung im zweiten Betriebszustand des ersten Aktors (13) verstellbar ist.
11. Antrieb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei der weitere Aktor (14) einen Sperrstift (21) aufweist, welcher elektrisch angetrieben vom weiteren Aktor (14) zwischen einer eingefahrenen Freigabestellung im ersten Betriebszustand des weiteren Aktors (14) und einer ausgefahrenen Sperrstellung im zweiten Betriebszustand des weiteren Aktors (14) verstellbar ist.
12. Antrieb (1) nach Anspruch 10 oder 11, wobei der Sperrstift (20, 21) zwischen der eingefahrenen Freigabestellung und der ausgefahrenen Sperrstellung linear hin und her verschiebbar ist.
13. Antrieb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei der Antrieb (1) einen elektrischen Antriebsmotor (22) mit einer, vom Antriebsmotor (22) drehbaren Antriebswelle (23) aufweist und der Lagerspulenkörper (7) drehfest mit der Antriebswelle (23) verbunden ist.
14. Antrieb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei der Antrieb (1) eine, von dem ersten Stellschnurkuppelelement (10) bewegbare, erste Stellschnur (24) aufweist, welche zum Verstellen des Schwenkwinkels (11) der ersten Lamellen (3) des ersten Lamellenpakets (2) an den ersten Lamellen (3) befestigt ist, und/oder wobei der Antrieb (1) eine, von dem weiteren Stellschnurkuppelelement (12) bewegbare, weitere Stellschnur (25) aufweist, welche zum Verstellen des Schwenkwinkels (11) der weiteren Lamellen (5) des weiteren Lamellenpakets (4) an den weiteren Lamellen (5) befestigt ist, und/oder wobei ein, auf die Aufzugsbandspule (8) des Lagerspulenkörpers (7) aufwickelbares und von dieser abwickelbares, Aufzugsband (9) zum Anheben und Ablassen der ersten Lamellen (3) des ersten Lamellenpakets (2) und der weiteren Lamellen (5) des weiteren Lamellenpakets (4) aufweist.
15. Raffstore (6), welcher aufweist:
- ein erstes Lamellenpaket (2) mit ersten Lamellen (3) und ein weiteres Lamellenpaket (4) mit weiteren Lamellen (5) und
- einen elektrischen Antriebsmotor (22) mit einer vom Antriebsmotor (22) drehbaren Antriebswelle (23) und
- ein Aufzugsband (9) zum Anheben und Ablassen der ersten Lamellen (3) des ersten Lamellenpakets (2) und der weiteren Lamellen (5) des weiteren Lamellenpakets (4)
- eine erste Stellschnur (24), welche zum Verstellen eines Schwenkwinkels (11) der ersten Lamellen (3) des ersten Lamellenpakets (2) an den ersten Lamellen (3) befestigt ist und
- eine weitere Stellschnur (25), welche zum Verstellen eines Schwenkwinkels (11) der weiteren Lamellen (5) des weiteren Lamellenpakets (4) an den weiteren Lamellen (5) befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Raffstore (6) einen Antrieb (1) nach einem der Ansprü-
che 1 bis 14 aufweist, wobei
- der Lagerspulenkörper (7) drehfest mit der Antriebswelle (23) verbunden ist, und
- das Aufzugsband (9) auf die Aufzugsbandspule (8) des Lagerspulenkörpers (7) aufwickelbar und von dieser abwickelbar ist, und
- die erste Stellschnur (24) vom ersten Stellschnurkoppelelement (10) bewegbar ist, und
- die weitere Stellschnur (25) vom weiteren Stellschnurkoppelelement (12) bewegbar ist.
Hierzu 10 Blatt Zeichnungen
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