AT528572A4 - Vorrichtung zum Spalten von Holz - Google Patents

Vorrichtung zum Spalten von Holz

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AT528572A4
AT528572A4 ATA50707/2024A AT507072024A AT528572A4 AT 528572 A4 AT528572 A4 AT 528572A4 AT 507072024 A AT507072024 A AT 507072024A AT 528572 A4 AT528572 A4 AT 528572A4
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Abstract

Vorrichtung zum Spalten von Holz mit einem Rahmen (10), an welchem ein vertikal auf und ab bewegliches Spaltmesser (12) und eine als Widerlager für das zu spaltende Holz dienende Gegenplatte (30) befestigt sind, wobei die Spaltmesserbewegung eine Spaltachse (H) , die mit einer Hochachse der Vorrichtung zusammenfällt, definiert, und wobei die Vorrichtung mit mindestens einem als Holzspalten Halte- oder Auffangelement ausgebildeten Arm (1) zum Abstützen von zur Seite kippenden Holzspalten nach Durchführen eines Spaltvorgangs und insbesondere zur Verhinderung eines die Bedienungsperson gefährdenden, unkontrollierten Umfallens derselben ausgestattet ist, wobei eine im wesentlichen langgestreckte Armauflage (2) des mindestens einen Arms von der Hochachse beabstandet und senkrecht zu ihr angeordnet ist, wobei ferner die Armauflage in einer Höhe über der Gegenplatte (30) von etwa 0,5 bis 0,9 Längen des zu spaltenden Holzes angeordnet ist und wobei die Arme an ihrer der Spaltachse zugewandten Seite ein stoßabsorbierenden Material (3) umfasst.

Description

Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Spalten von Holz mit einem Rahmen, an welchem ein vertikal auf und ab bewegliches Spaltmesser und eine als Widerlager für das zu spaltende Holz dienende Gegenplatte befestigt sind, wobei die Spaltmesserbewegung eine Spaltachse, die mit einer Hochachse der Vorrichtung zusammenfällt, definiert, und wobei die Vorrichtung mit mindestens einem als Holzspalten Halte- oder Auffangelement ausgebildeten Arm zum Abstützen von zur Seite kippenden Holzspalten nach Durchführen eines Spaltvorgangs und insbesondere zur Verhinderung eines die Bedienungsperson gefährdenden, unkontrollierten Umfallens derselben ausgestattet ist.
[0002] Im Stand der Technik sind motorisch angetriebene Holzspalter wie etwa aus der DE 202012102064 U1 bekannt, wobei es sich oftmals um waagerecht arbeitende Maschinen handelt, deren Sicherheits- und Betriebsbedingungen anders gelagert sind, als bei senkrecht arbeitenden Maschinen.
[0003] Im Stand der Technik sind aber auch bereits Senkrechtspalter bekannt, bei welchen ein motorisch angetriebenes Spaltmesser lotrecht, bzw. senkrecht auf zuvor entsprechend positioniertes Spaltgut, in den meisten Fällen Abschnitte von Baumstämmen, herabfährt und es längs der natürlichen Maserung spaltet. Aus schwer handlichen und schweren Holzstücken werden mit diesem Verfahren leicht handhabbare kleinere Teile, aus Baumstämmen werden Brennholzstücke. Ein Senkrechtspalter dieser Art ist z.B. aus der CH 700076 A2 bekannt. Nachteilig ist hier, dass gespaltenes Holz zu beiden Seiten des Gerätes herabfällt und nur von Sicherheitsbügeln am ungewollten, unkontrollierten Sturz auf den Boden gehindert werden.
[0004] Da die Tätigkeit an Holzspaltmaschinen halbautomatisch erfolgt, müssen per Zuarbeit gröBere und in einem gewissen Bereich individuelle Holzstücke in der Maschine positioniert, und die gespaltenen Teile per Hand wieder herausgenommen werden. Die Sicherheit, Einfachheit und Zügigkeit, diese Arbeit an diesen Maschinen durchzuführen, bedarf einer Verbesserung.
[0005] In Bezug auf Meterholzware also Baumabschnitte, die etwa 100 cm mit einer gewissen Toleranz lang sind, wird nun eine Vorrichtung vorgeschlagen, die mit einfachen Mitteln d.h. mit wenigen zusätzlichen Bauteilen und wenigen zusätzlichen konstruktiven Eigenschaften die Sicherheit und Zügigkeit des Arbeitens an einer Holzspaltmaschine erhöht. Gleichzeitig ist diese Lösung langlebig, einfach zu warten und einfach zu reinigen.
[0006] Die erfindungsgemäße Vorrichtung erreicht dies dadurch, dass eine im wesentlichen langgestreckte Armauflage des mindestens einen Arms von der Hochachse beabstandet und senkrecht zu ihr angeordnet ist, wobei ferner die Armauflage in einer Höhe über der Gegenplatte von etwa 0,5 bis 0,9 Längen des zu spaltenden Holzes angeordnet ist und wobei die Armauflage ein stoßabsorbierenden Material umfasst.
[0007] Eine weitere Ausführungsform ergibt sich dadurch, dass das absorbierende Material Gummi, Textil, ein Gewebegurt oder Hartschaum ist, wobei die Armauflage eine den Holzspalten zugewandte Fläche aufspannt, die insbesondere genoppt ist, um ein seitliches Verrutschen von Holzspalten zu verhindern. Das stoßabsorbierende Material hat zudem den Vorteil, dass in die Arme fallendes Holz schonend aufgefangen wird und nicht ungewollt zur Seite springt oder die Maschine beschädigt.
[0008] Eine weitere Ausführungsform ergibt sich dadurch, dass das stoßabsorbierende Material aus einer biegsamen Matte ausgebildet ist, die U-förmig um den Arm aufgespannt und an diesem befestigt ist, wobei zwischen dem Arm und dem stoßabsorbierenden Material ein vorbestimmter Freiraum verbleibt. Dies führt zu einem zusätzlichen stoßdämpfenden Effekt der auf sehr einfache Weise entsteht.
[0009] Eine weitere Ausführungsform ergibt sich dadurch, dass der Arm über eine Drehachse federnd mit einer vorbestimmten Dämpfung am Rahmen befestigt ist. Dadurch werden heftige Stöße von zur Seite fallenden Holzspalten aufgefangen, zweitens aber auch kann die Vorrichtung so verändert werden, dass gespaltenes Holz einfacher aus der Maschine wieder entnehmbar ist.
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[0010] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ergibt sich dadurch, dass die Drehachse des Armes windschief zur Hochachse liegt. Dadurch wird die Fallbewegung von Holzspalten in eine für den Bediener positiven Richtung weg von ihm geändert.
[0011] Eine Ausführungsform der Erfindung entsteht dadurch, dass zwei Arme jeweils rechts und links neben der Hochachse vorgesehen und insbesondere mechanisch spiegelbildlich am Rahmen befestigt sind. Dadurch werden zur Seite fallende Holzspalten an beiden Seiten aufgefangen.
[0012] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung entsteht dadurch, dass ein Arm bis zur Bodenebene absenkbar und hinauffahrbar ausgebildet ist. Dadurch kann auf dem Boden liegendes Holz automatisiert und damit für den Bediener einfach in die Vorrichtung befördert werden.
[0013] Eine weitere Ausführungsform entsteht dadurch, dass der Arm ein Ende aufweist, das im zur Bodenebene abgesenkter Position auf der Bodenebene oder in unmittelbarer Nähe zur ihr ausgerichtet ist, wobei das Ende als Rampe ausgeführt ist, über welche ein am Boden liegendes Holz auf den Arm rollbar ist. Vorteilhaft daran ist, dass der Weg des Holzes von einem Waldboden in die Vorrichtung hinein vereinfacht ist.
[0014] Eine Ausführungsform der Erfindung entsteht dadurch, dass die Rampe zwischen zwei Positionen schwenkbar und an diesen Positionen einrastbar ausgebildet ist, wobei die Rampe in der eingeschränkten Position einen Rollanschlag bildet. Dadurch wird hinter der Rampe liegendes Holz ob vor, während oder nach dem Hinaufschwenken besser in der Vorrichtung gehalten.
[0015] Eine Ausführungsform entsteht dadurch, dass die Gegenplatte eine Bodenplatte und eine an der Bodenplatte verschwenkbar angebrachte Gitterplatte umfasst. So entsteht der Vorteil, dass die Gegenplatte und der Bereich auf ihr und um sie herum leichter zu reinigen sind.
[0016] Eine Ausführungsform entsteht dadurch, dass die Gitterplatte genoppt ist. Dadurch wird vorteilhafterweise stehendes Holz in der Vorrichtung besser an seiner Position gehalten.
[0017] Die Erfindung wird nachstehend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
[0018] Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der gesamten Vorrichtung,
[0019] Fig. 2 eine Vorderansicht der gesamten Vorrichtung,
[0020] Fig. 3 eine Seitenansicht der gesamten Vorrichtung,
[0021] Fig. 4 eine Draufsicht der gesamten Vorrichtung,
[0022] Fig. 5 Detailansichten zweier Arme der Vorrichtung im Schnitt aus Fig. 4, [0023] Fig. 6 ein weiteres Detail eines Armes im Teilschnitt der Vorrichtung, [0024] Fig. 7 eine Rampe,
[0025] Fig. 8 einen Abschnitt der Vorrichtung bestehend aus Rampe und Arm, [0026] Fig. 9 den Bodenbereich der Vorrichtung.
[0027] Gemäß Fig. 1 bis 4 wird ein (nicht gezeigtes) zu spaltendes Meterholz senkrecht, d.h. mit lotrecht zur Schwerkraft verlaufender Maserung auf eine Gegenplatte 30 und unter einen zu diesem Zeitpunkt in eine obere Position gefahrenes Spaltmesser 12 gestellt. Um bestimmungsmäßig und sicher arbeiten zu können, sind neben weiteren Maschinenteilen die Gegenplatte 30 und das Spaltmesser 12 an einem gemeinsamen Rahmen 10 befestigt. Nach verschiedenen Möglichkeiten, die ihm Zusammenhang der vorliegenden Erfindung nicht erheblich sind, verbleibt das Meterholz fixiert oder von alleine in dieser Position, während ein Bediener nun die Vorrichtung derart betätigt, dass das Spaltmesser 12 senkrecht herunterfährt und das Meterholz spaltet. Die Spalten (ebenso nicht gezeigt) fallen anschließend zur Seite. Sie könnten zwar bis auf den Boden fallen gelassen und dann aufgesammelt werden, jedoch ist es sicherer und praktischer für den Bediener, wenn sie stattdessen durch die Vorrichtung in eine bessere Position gebracht werden.
[0028] Dies ermöglichen links und rechts von der Spaltachse H vorgesehene Arme 1, die in ge-
eigneter Höhe und im geeigneten Abstand von der Spaltachse H vorgesehen sind. Da das zu spaltende Holz mit den üblichen Toleranzen etwa 100 cm lang ist, sollte die Höhe der Arme 1 etwa 0,5 bis 0,9 Längen dieses Maßes betragen, d.h. also zwischen 50 cm und 90 cm. Der Abstand der Arme 1 von der Spaltachse H wiederum sollte es ermöglichen, das Holz einfach in die Vorrichtung einzuladen und gespaltenes Holz wieder zu entnehmen. Die Beabstandung von der Spaltachse H sollte auf der anderen Seite nicht zu groß sein, damit zur Seite fallende Holzspalten nicht zu weit fallen müssen. Damit es möglich ist, individuelle Holzstücke, individuell fallende Holzstücke oder mehrere fallende Holzstücke durch die Arme 1 aufzufangen, ist es vorgesehen, dass die Arme 1 über einen gewissen Winkelbereich um die Spaltachse H herum — besonders gut von Oben zu sehen — einen Bogen beschreiben.
[0029] Die Arme 1 können wie in den Figuren 1 bis 4 gezeigt durch unterhalb verlaufende verdoppelte Arme 11 der gleichen Geometrie ergänzt werden, um auch kürzere Holzspalten aufzufangen und insgesamt für mehr Stabilität zu sorgen. Die Arme 1 sind einerseits fest am Rahmen 10 der Vorrichtung befestigt, weisen darüber hinaus eine Federung auf und sind gegebenenfalls absenkbar wie im folgenden näher erläutert.
[0030] Gemäß Figur 5 und 6 sind die Arme 1 mit einem stoßabsorbierenden Material ausgestattet. Dieses stoßabsorbierende Material 3 muss nur an der der Spaltachse H zugewandten Seite 2 eines Armes 1 angebracht sein. In sehr effektiver Weise wird nun das stoßabsorbierende Material 3 um einen Arm 1 so herumgelegt, dass es einen Freiraum 4 an der entsprechenden Seite eines Armes 1 bildet. Die Befestigung des stoßabsorbierenden Materiales 3 an einem Arm 1 erfolgt dann dadurch, dass es an der Ober- und Unterseite eines Armes durch Schrauben 9 mit dem Arm 1 verschraubt ist. Zu dauerhaften Stabilität führt, dass der Anpressdruck und ein gewisser Schutz des Materials an den Kanten durch eine U-Profilleiste 5 erzeugt wird, die sich um das Material herumschmiegt und gleichzeitig als Unterlegplattenelement für die Schrauben 9 dient. Eine sichere und dauerhafte Befestigung ohne Veränderung der dämpfenden Wirkung kann damit denkbar einfach unter Verwendung von nur drei Schrauben 9 an jeweils einem Arm 1 erreicht werden.
[0031] Fallen nun Holzspalten nach dem Spaltvorgang von der Spaltachse H in Richtung der Arme 1, wird ihr Stoß durch das stoRdämpfende Material 3 abgefedert. Die dämpfende Wirkung wird in diesem Ausführungsbeispiel durch zwei Merkmale verursacht, nämlich zum einen durch die dämpfende Wirkung des Materials selbst, das Gummi, Textil, ein Gewebegurt oder Hartschaum oder vergleichbares ist, zum anderen aber auch dadurch, dass das Material nicht direkt auf dem Arm 1 aufliegt sondern sich ein Stück weit in den Freiraum 4 hineinbewegen kann.
[0032] Damit ein seitliches Verrutschen der Holzspalten in ungewünschte Richtungen verhindert oder stark unterdrückt ist, ist das stoßabsorbierende Material 3 genoppt. Diese Noppen sind typischerweise nicht in einem gesonderten Vorgang, sondern bereits bei der Herstellung des stoßabsorbierenden Materials entstanden. Der Fachmann weiß zudem, welche Geometrie und Verteilung der Noppen den gewünschten Effekt erzielt und welche Noppenformen oder Verteilungen ungeeignet wären.
[0033] Da auch besonders schwere Stöße gegen die Arme abzufangen sind, ohne die Sicherheit des Gerätes und eines Bedieners zu gefährden, ist zusätzlich der gesamt Arm 1 über einem Gelenk federnd, über einen kleinen Winkelbereich am Rahmen 10 befestigt. Fällt nun ein besonders schweres Holzstück oder ein Holzstück mit hoher Geschwindigkeit gegen den Arm 1, so wird er nicht nur durch das stoßdämpfende Material 3 aufgefangen, sondern der gesamte Arm 1 schwingt kurz zurück. Dieses Zurückschwenken ist jedoch konstruktiv so zu lösen, dass es tatsächlich stoßmindernd wirkt und nicht dazu führt, dass das Holzstück wiederum in ungewünschte Bewegungsrichtungen fällt. Dies wird nun dadurch erreicht, dass die Drehachse D, um die der Arm bei einem festen Aufschlag ausschwingt, nicht parallel zur Spaltachse oder senkrecht zu der Spaltachse H verläuft, sondern entweder in einem vorbestimmten Winkel nach hinten aus der Sicht des Bedieners gesehen zur Spaltachse H gekippt ist (wie in Fig. 4 zu sehen) oder gänzlich windschief zur Spaltachse H liegt.
[0034] In Fig. 4 weist die Spaltachse H in die Blattebene hinein.
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[0035] Gibt ein Arm 1 bei Aufschlag des Holzstückes auf diese Weise nach, wird es ein wenig vom Bediener weggeleitet. Gleichzeitig wird vermieden, dass das Holzstück ganz umfällt oder anders aus seinem sicheren Stand gebracht wird. Der Arm 1 weist insbesondere zusammen mit dem verdoppelten Arm 11 als Stege ausgebildete Rollanschläge 19 auf, die ein Rollen oder Hüpfen von Holz aus dem Arm 1 heraus verhindern. Diese Rollanschläge 19 sind an den Rändern des Bereiches des Armes 1 vorgesehen, in welchem Holz eintreffen und temporär gehalten werden soll.
[0036] So ist vorteilhafterweise bewirkt, dass das Holz während des gesamten Vorganges, vom Einstellen in die Vorrichtung, über das Spalten, selbst bis hin zum Finden einer Ruheposition der Holzspalten nach dem Spaltvorgang durchgehend seinen sicheren Stand auf der Gegenplatte 30 behält. Dies führt zu einer sehr hohen Sicherheit für den Bediener während der Arbeit mit der Vorrichtung.
[0037] Typischerweise liegt zu spaltendes Meterholz auf der Erde und ist relativ frisches Grünholz, ungetrocknet, von hohem Gewicht. Daher ist es auch von Vorteil, wenn die Vorrichtung eine Hilfe zum Einstellen eines zu spaltenden Stückes anbietet. Dafür ist ein Arm 1 der Vorrichtung absenkbar ausgeführt. Dieser Arm ist gemäß Fig. 2 über einen Ausleger 17 und ein Gelenk 18, das z.B. ein Scharnier sein kann und das sich an der Vorrichtung unten möglichst nah an der Bodenebene findet, mit dem Rahmen 10 verbunden. In einer oberen Position wird dieser absenkbare Arm 1 durch eine Kette 13 die ebenfalls (indirekt) mit dem Rahmen 10 verbunden ist gehalten. Um die Maschine möglichst einfach zu konstruieren, ist die Kette 13 mit einem Schlitten verbunden, der bereits den Spaltkeil 12 entlang der Spaltachse H nach oben und nach unten bewegt. Dieser Schlitten 14 kann nun mit derselben Motorisierung herabgefahren werden. Dadurch wird der Arm 1, der über die Kette 13 mit dem Schlitten 14 verbunden ist, bis auf den Boden herabgesenkt. In dieser unteren Position (nicht gezeigt) kann nun ein Meterholz, das auf dem Boden liegt in die Vorrichtung geschoben oder gerollt werden, und zwar so, dass das eine Ende des Meterholzes ungefähr auf der Gegenplatte 30 liegt, während das andere Ende des Meterholzes ungefähr auf dem herabgelassenen Arm 1 liegt. Wird dann der Schlitten 14 wieder heraufgefahren, hebt sich der Arm 1, der über den Ausleger 17 am Gelenk 18 verbunden ist, und befördert das Meterholz in die Senkrechte. Der Bediener muss nun nur noch eine Feinpositionierung des Meterholzes zentriert in die Spaltachse H vornehmen, und ist dann bereit, den Spaltvorgang durchzuführen. Es versteht sich von selbst, dass kleinere mechanische Elemente an der Vorrichtung vorgesehen sind, die dafür sorgen, dass bei Herabfahren des Schlittens 14 entweder der über den Ausleger 17 am Rahmen 10 befestigte Arm zu Boden gelassen wird, oder dieser Arm 1 in der oberen Position belassen und ein in der Vorrichtung befindliches Holz vom Spaltmesser 12 gespalten wird. Ebenso kann die elektrische Steuerung der Vorrichtung zwischen der Funktion „Arm herabsenken“ und der Funktion „Spaltmesser 12 herabsenken“ durch bekannte Mittel, die hier nicht beschrieben werden müssen, umschalten. Die Vorrichtung ist dann also dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Arm 1 über ein auf Bodennähe mit dem Rahmen 10 liegendes Gelenk 18 verbunden ist, und wobei der Arm über eine Verbindung, insbesondere eine Kette 13 mit dem Schlitten 14 des Spaltmessers 12 derart verbunden ist, dass der Arm 1 über die ohnehin vorgesehene Beweglichkeit des Schlittens 14 zum Boden herunter- und wieder herauffahrbar ist.
[0038] Auch diese Möglichkeit, zu spaltendes Holz vom Boden liegend heraufzufahren und dem Bediener dadurch die Arbeit zu erleichtern, kann durch die Vorrichtung optimiert werden. Das geschieht derart, dass am Ende des Armes 1, der herabfahrbar ist, eine Rampe 6 vorgesehen ist, die z.B. aus einem Blech besteht, das eine Schräge bildet, wenn der Arm 1 zu Boden gefahren ist. Diese Schräge nun kann durch einfache Handbetätigung zwischen einer zu Boden heruntergeklappten Position 7 und einer eingeklappten Position 8, bei welcher die Rampe 6 einen Rollanschlag bildet, über ein Gelenk 15, wie etwa einem Scharnier, per Hand gedreht werden. Der Fachmann ist sich darüber im Klaren, an dieser Stelle mechanische Elemente anzubringen, die dazu führen, dass die Rampe 6 in den beiden Positionen einrastet, dennoch per Hand aus den Einrastungen gelöst werden kann. Der Rollanschlag der Rampe 6 wirkt genauso wie die oben beschriebenen Rollanschläge 19 des nichtherabsenkbaren Armes 1.
[0039] In heruntergeklappter Position 7 wirkt die Rampe 6 wie eine Schräge, auf welcher Holz in die Vorrichtung hineingeschoben oder hineingerollt werden kann. Um diese Wirkung im Außenbetrieb auf unebenen Böden und auf Böden mit wechselnder Oberflächenbeschaffenheit zu verbessern, weist die Rampe 6 an der Kante, die auf einem Boden aufliegen soll, eine weitere Lippe 16 auf, die in einem Winkel zur Ebene der Rampe 6 verläuft und abermals steiler auf den Boden trifft. Dadurch verhakt sich einrollende Holz mit einer sehr viel geringeren Wahrscheinlichkeit ungewollt unter der Rampe 6, was ein umständliches Nachjustieren des Bedieners erforderlich machen würde.
[0040] Ist nun also der Arm 1 über die Kette 13 auf den Boden herabgesenkt, damit ein Bediener die Vorrichtung mit einem neuen Holzstück beladen kann, dann ist zuvor die Rampe 6 in die heruntergeklappte Position 7 gebracht, damit die kleine Stufe, die der Arm 1 am Boden liegend immer noch bildet, vom gerollten oder geschobenen Holz überwunden werden kann. Soll Arm 1 mitsamt dem neuen Holzstück heraufgefahren werden, wird die Rampe 6 per Hand eingeklappt, damit allfällig rollendes Holz im herauffahrenden Arm 1 zurückgehalten wird.
[0041] Die Gegenplatte 30 soll das sichere Bedienen und sichere Spalten von Holz begünstigen. Mehrere Merkmale erreichen dies. Naturgemäß muss die Gegenplatte 30 eine feste und solide Plattform für schwere Holzstücke bilden. Dadurch ist sie als etwa rechteckige Fläche mit einer Kantenlänge von mehreren Dezimetern zirka ausgebildet, muss jedoch auch eine gewisse Stärke aufweisen. Damit dennoch gefahrlos Holz auf der Gegenplatte 30 abstellbar ist und Holzspalten entnehmbar sind, und damit ein Bediener sich nicht an den Kanten der Gegenplatte 30 stößt, weist sie zumindest nach vorne weisend und an ihren Seiten eine Anschrägung 28 auf. Auf ihrer Oberseite, dort wo das zu spaltende Holz steht und zumindest während des Spaltvorgangs ein hoher Anpressdruck entstehen kann, weist die Gegenplatte 30 Noppen 34 auf, die den Stand eines Holzes zusätzlich sichern, nicht aber dazu führen, dass ein Holzstück unlösbar fest auf die Gegenplatte 30 gepresst wird. Der Fachmann weiß auch hier, welche Geometrie und Verteilung der Noppen den gewünschten Effekt erzielt und welche Noppenformen oder Verteilungen ungeeignet und damit zu vermeiden wären. Die Noppen 34 der Gegenplatte 30 bestehen aus sehr rigidem Material, vorzugsweise dasselbe Material wie die Gegenplatte selbst, z.B. Eisen, und haben mit den Noppen des stoßabsorbierenden Materials 3 (siehe oben) nichts zu tun. Die Noppen 34 der Gegenplatte 30 können z.B. einige Millimeter hoch sein, einige Millimeter im Durchmesser und spitz zulaufend. Der Fachmann weiß, dass sie nicht als Dornen ausgebildet sein sollten, an denen sich ein Bediener verletzen könnte. Sie sollen das Holz auch nicht dauerhaft aufspießen, sondern nur für die Augenblicke des Spaltens am Verrutschen hintern und anschließBend einfach freigeben.
[0042] Wie besonders in Fig 9 dargestellt, besteht die Gegenplatte 30 aus einer Bodenplatte 31 und einem flächig darauf ablegbaren Bodengitter 32. Letzteres ist zwischen zwei Positionen über Gelenke 33 — z.B. Scharniere — schwenkbar und zwar in der herabgelassenen Position wie zum Beispiel in Fig. 2 dargestellt und in einer hochgeklappten Position wie in Fig. 9 dargestellt. Nicht die Bodenplatte 31, aber das Bodengitter 32 weist in dieser Ausführungsform die Noppen auf. Sowohl die Bodenplatte 31 als auch das Bodengitter 32 bilden die Anschrägung 28, die für die oben genannte Sicherheit sorgen. Das Bodengitter 32 überdeckt die Bodenplatte 31 vollständig, so dass Schuhe oder Füße eines Bedieners sich nicht dazwischen einklemmen können. Umlaufend weist das Bodengitter 32 daher eine Übermantelung 27 auf, die die Anschrägung 28 und den äußeren Umriss der Bodenplatte 31 vollständig überdeckt. Zudem weist das Bodengitter 32 ein Muster aus Löchern 29 auf. Dieses Lochmuster hat zwei Funktionen. Zum einen bilden die Löcher 29 dann, wenn das Bodengitter 32 herabgelassen ist, Mulden, in denen sich Verschmutzungen, Späne und Teilchen sammeln können. Dadurch wird vermieden, dass die Gegenplatte 30 nach kurzer Arbeitszeit keinen sicheren Standplatz für Holz mehr bietet. Zum anderen bildet das Lochmuster, das die Löcher 29 bilden, ein System aus konzentrischen und radialen Linien, die es dem Bediener erleichtern, das zu spaltende Holz zentriert in der Vorrichtung zu positionieren. Befindet sich in den Löchern 29 bzw. Mulden, die sie bilden, zu viel Verschmutzung, so kann das Bodengitter 32 einfach herausgeklappt und die auf der Bodenplatte 31 verbleibenden Schmutzteilchen weggewischt oder anderweitig entfernt werden.
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Arm
2 Seite eines Arms
3 stoßabsorbierendes Material
4 Freiraum
5 U-Profil-Leiste
6 Rampe
7 heruntergeklappte Position der Rampe 8 eingeklappte Position der Rampe 9 Schraube
10 Rahmen
11 verdoppelter Arm
12 Spaltmesser
13 Kette
14 Schlitten 15 Gelenk 16 Lippe
17 Ausleger 18 Gelenk
19 Rollanschlag 27 Übermantelung 28 Anschrägung 29 Loch
30 Gegenplatte 31 Bodenplatte 32 Bodengitter 33 Gelenk
34 Noppen
H Spaltachse
D Drehachse
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Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Spalten von Holz mit einem Rahmen (10), an welchem ein vertikal auf und ab bewegliches Spaltmesser (12) und eine als Widerlager für das zu spaltende Holz dienende Gegenplatte (30) befestigt sind, wobei die Spaltmesserbewegung eine Spaltachse (H), die mit einer Hochachse der Vorrichtung zusammenfällt, definiert, und wobei die Vorrichtung mit mindestens einem als Holzspalten Halte- oder Auffangelement ausgebildeten Arm (1) zum Abstützen von zur Seite kippenden Holzspalten nach Durchführen eines Spaltvorgangs und insbesondere zur Verhinderung eines die Bedienungsperson gefährdenden, unkontrollierten Umfallens derselben ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine im wesentlichen langgestreckte Armauflage (2) des mindestens einen Arms (1) von der Hochachse (H) beabstandet und senkrecht zu ihr angeordnet ist, wobei ferner die Armauflage (2) in einer Höhe über der Gegenplatte (30) von etwa 0,5 bis 0,9 Längen des zu spaltenden Holzes (7) angeordnet ist und wobei die Arme (1) an ihrer der Spaltachse zugewandten Seite (2) ein stoßabsorbierenden Material (3) umfasst.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das stoßabsorbierende Material (3) Gummi, Textil, ein Gewebegurt oder Hartschaum ist, wobei das Material (3) genoppt ist, um ein seitliches Verrutschen von Holzspalten zu verhindern.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, das stoßabsorbierende Material als biegsame Matte ausgebildet ist, die U-förmig um den Arm (1) aufgespannt und an diesem befestigt ist, wobei zwischen Arm (1) und stoßabsorbierendem Material ein vorbestimmter Freiraum (4) verbleibt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (1) über eine Drehachse (D) drehbar federnd mit einer vorbestimmten Dämpfung am Rahmen (10) befestigt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das die Drehachse (D) des Arms (1) windschief zur Hochachse liegt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Arme (1) jeweils rechts und links neben der Hochachse vorgesehen und insbesondere mechanisch spiegelbildlich am Rahmen (10) befestigt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Arm (1) bis zur Bodenebene absenkbar herab- und hinauffahrbar ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (1) ein Ende aufweist, das im zur Bodenebene abgesenkter Position auf der Bodenebene oder in unmittelbarer Nähe zu ihr ausgerichtet ist, wobei das Ende als Rampe (6) ausgeführt ist, über welche ein am Boden liegendes Holz auf den Arm (1) rollbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampe (6) zwischen zwei Positionen (7, 8) schwenkbar und an diesen Positionen einrastbar ausgebildet ist, wobei die Rampe (6) in der eingeschwenkten Position einen Rollanschlag (8) bildet.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenplatte (30) eine Bodenplatte (31) und eine an der Bodenplatte (31) verschwenkbar angebrachte Gitterplatte (32) umfasst.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterplatte genoppt ist.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Neue Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Spalten von Holz mit einem Rahmen (10), an welchem ein vertikal auf und ab bewegliches Spaltmesser (12) und eine als Widerlager für das zu spaltende Holz dienende Gegenplatte (30) befestigt sind, wobei die Spaltmesserbewegung eine Spaltachse (H), die mit einer Hochachse der Vorrichtung zusammenfällt, definiert, und wobei die Vorrichtung mit mindestens einem als Holzspalten Halte- oder Auffangelement ausgebildeten Arm (1) zum Abstützen von zur Seite kippenden Holzspalten nach Durchführen eines Spaltvorgangs und insbesondere zur Verhinderung eines die Bedienungsperson gefährdenden, unkontrollierten Umfallens derselben ausgestattet ist, wobei eine im wesentlichen langgestreckte Armauflage (2) des mindestens einen Arms (1) von der Hochachse (H) beabstandet und senkrecht zu ihr angeordnet ist, wobei ferner die Armauflage (2) in einer Höhe über der Gegenplatte (30) von etwa 0,5 bis 0,9 Längen des zu spaltenden Holzes (7) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (1) an ihrer der Spaltachse zugewandten Seite (2) ein stoßabsorbierenden Material (3) umfasst.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das stoßabsorbierende Material (3) Gummi, Textil, ein Gewebegurt oder Hartschaum ist, wobei das Material (3) genoppt ist, um ein seitliches Verrutschen von Holzspalten zu verhindern.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das stoßabsorbierende Material als biegsame Matte ausgebildet ist, die U-förmig um den Arm (1) aufgespannt und an diesem befestigt ist, wobei zwischen Arm (1) und stoßabsorbierendem Material ein vorbestimmter Freiraum (4) verbleibt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (1) über eine Drehachse (D) drehbar federnd mit einer vorbestimmten Dämpfung am Rahmen (10) befestigt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das die Drehachse (D) des Arms (1) windschief zur Hochachse liegt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Arme (1) jeweils rechts und links neben der Hochachse vorgesehen und insbesondere mechanisch spiegelbildlich am Rahmen (10) befestigt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Arm (1) bis zur Bodenebene absenkbar herab- und hinauffahrbar ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (1) ein Ende aufweist, das im zur Bodenebene abgesenkter Position auf der Bodenebene oder in unmittelbarer Nähe zu ihr ausgerichtet ist, wobei das Ende als Rampe (6) ausgeführt ist, über welche ein am Boden liegendes Holz auf den Arm (1) rollbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampe (6) zwischen zwei Positionen (7, 8) schwenkbar und an diesen Positionen einrastbar ausgebildet ist, wobei die Rampe (6) in der eingeschwenkten Position einen Rollanschlag (8) bildet.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenplatte (30) eine Bodenplatte (31) und eine an der Bodenplatte (31) verschwenkbar angebrachte Gitterplatte (32) umfasst.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterplatte genoppt ist.
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