AT528615A1 - Verfahren zur Reinigung von autonom gesteuerten Transportfahrzeugen - Google Patents
Verfahren zur Reinigung von autonom gesteuerten TransportfahrzeugenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung von autonom gesteuerten Transportfahrzeugen (10) bei der Einfahrt in Räume (3) mit erhöhten Reinheitsanforderungen, bei dem das Transportfahrzeug (10) über eine Schmutzfangmatte (2) fährt, um die an Rädern (11) des Transportfahrzeugs (10) anhaftenden Schmutzpartikel zu binden. Eine effiziente, kostengünstige und nachhaltige Reinigung der Räder der Transportfahrzeuge wird dadurch erreicht, dass die Fahrspur (S1L, S1R; S2L, S2R; S3L, S3R) des Transportfahrzeugs (10) auf der Schmutzfangmatte (2) bei wiederholter Einfahrt schrittweise seitlich verschoben wird.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung von autonom gesteuerten Transportfahrzeugen bei der Einfahrt in Räume mit erhöhten Reinheitsanforderungen, bei dem das Transportfahrzeug über eine Schmutzfangmatte fährt, um die an Rädern des Transportfahrzeugs anhaftenden Schmutzpartikel zu binden.
[0002] Bei der Herstellung von Komponenten im Bereich der Elektromobilität und in anderen Industrien werde zunehmend erhöhte Anforderungen an die Reinheit der Produktionsräumlichkeiten gestellt. Auch wenn diese Räumlichkeiten nicht notwendigerweise als Reinräume gemäß ISO 14644 klassifiziert und zertifiziert sind, ist es erforderlich Maßnahmen zu setzen, die das Eindringen von Schmutz weitgehend verhindern. Das erfindungsgemäße Verfahren umfasst dabei sowohl den Betrieb von Reinräumen gemäß ISO 14644 als auch von anderen besonders zu schützenden Räumen, die insgesamt hier als Räume mit erhöhten Reinheitsanforderungen bezeichnet werden.
[0003] Es ist eine wichtige Maßnahme in Zusammenhang mit solchen Räumen mit erhöhten Reinheitsanforderungen, den Eintrag von Schmutz von außen weitestgehend zu verhindern. Durch die Verwendung von Luftschleusen und dergleichen können viele Quellen der Kontamination wirksam ausgeschaltet werden.
[0004] Bei Räumen mit erhöhten Reinheitsanforderungen in der Industrie, beispielsweise in der Halbleiterindustrie oder bei der Produktion von Fahrzeugbatterien und deren Komponenten, besteht das Problem, dass schwere und voluminöse Gegenstände mit Transportfahrzeugen in den Raum eingebracht oder aus diesem herausgebracht werden müssen. Dies bedeutet, dass die Transportfahrzeuge teilweise außerhalb des Raums mit erhöhten Reinheitsanforderungen fahren und dabei Schmutz aufnehmen können, dessen Einbringung in den Raum verhindert werden muss. Insbesondere die Räder der Transportfahrzeuge sind davon betroffen, da an der Lauffläche Schmutz besonders stark anhaftet, der beispielsweise von einer Verladezone außerhalb des Raums mit erhöhten Reinheitsanforderungen stammt.
[0005] Um Schmutz von Schuhsohlen von Personen oder von Rädern von Fahrzeugen zu entfernen, sind Schmutzfangmatten entwickelt worden, die Schmutz besonders stark anziehen und daher die Schuhsohlen oder die Laufflächen von Rädern effizient reinigen, wenn die Person über die Schmutzfangmatte geht oder ein Fahrzeug über die Schmutzfangmatte fährt.
[90006] An sich ist damit das Problem der wirksamen Reinigung von Transportfahrzeugen gelöst, wenn man von wenigen Überfahrten ausgeht. Allerdings sind die Schmutzfangmatten nach wenigen Überfahrten gesättigt und müssen ausgetauscht werden. Dazu werden entweder einmal verwendbare Schmutzfangmatten vorgesehen, die nach Gebrauch verworfen werden, oder wiederverwendbare Schmutzfangmatten, die nach einem Reinigungsvorgang immer wieder weiterverwendet werden können.
[90007] Wenn die Transportfahrzeuge häufiger in den Raum mit erhöhten Reinheitsanforderungen einfahren, dann ist ein häufiger Austausch der Schmutzfangmatten erforderlich, was den Aufwand erhöht und die Logistik behindert, da die betreffende Schleuse während des Austauschs blockiert ist. Ein weiteres Problem ist auch die ungleichmäßige Beanspruchung der Schmutzfangmatten, die die Häufigkeit des Austauschs weiter erhöht.
[0008] Es ist eine Aufgabe der Erfindung, diese Nachteile zu vermeiden und ein Verfahren anzugeben, das eine effiziente, kostengünstige und nachhaltige Reinigung der Räder der Transportfahrzeuge ermöglicht. Gleichzeitig soll eine sichere und effiziente Reinigung gewährleistet sein.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Fahrspur des Transportfahrzeugs auf der Schmutzfangmatte bei wiederholter Einfahrt schrittweise seitlich verschoben wird.
[0010] Als Fahrspur wird in diesem Zusammenhang der Bereich der Schmutzfangmatte verstanden, der bei der Überfahrt des Transportfahrzeugs von den Laufflächen der Räder berührt wird. Die Verschiebung der Fahrspur muss dabei nicht zwangsläufig nach jeder Überfahrt stattfinden,
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da die Schmutzfangmatten typischerweise eine Kapazität zur Aufnahme von Schmutz aufweisen, die für mehrere Überfahrten ausreicht. Die Verschiebung die Fahrspur des Transportfahrzeugs wird also dann durchgeführt, wenn eine Sättigung der Aufnahmekapazität anzunehmen ist.
[0011] An sich ist es möglich, die Verschiebung nach jeder einzelnen Überfahrt in einem geringen Ausmaß vorzunehmen, das einem Bruchteil der Reifenbreite entspricht. Damit kann erreicht werden, dass ein bestimmter Punkt der Schmutzfangmatte jeweils mehrfach überfahren wird, so dass im Optimalfall die Kapazität der Schmutzfangmatte maximal ausgenutzt wird. Gegebenenfalls kann eine Messung durchgeführt werden, um eine maximale Beladung sicherzustellen. Eine besonders einfache und günstige Verfahrensführung wird jedoch erreicht, wenn in einem Kalibrierungsschritt ermittelt wird, für welche Anzahl n an Überfahrten an derselben Stelle die Schmutzfangmatte ausreichend funktionell ist und im anschließenden Betrieb jeweils nach einer Anzahl n von Überfahrten die seitliche Verschiebung vorgenommen wird. Typischerweise erfolgt dann eine Verschiebung der Fahrspur des Transportfahrzeugs im Ausmaß der Reifenbreite, um die Schmutzfangmatte bestmöglich auszunützen.
[0012] Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Varianten des erfindungsgemäßen Verfahrens: Gemäß einer ersten Variante ist die Schmutzfangmatte stationär und es ist eine Steuerungsvorrichtung für die Transportfahrzeuge vorgesehen, die die Fahrspur bei der jeweiligen Überfahrt vorgibt und dabei eine schrittweise seitliche Verschiebung vornimmt. Diese Variante ist vergleichsweise einfach, setzt aber ausreichend Platz in der Schleuse oder der Einfahrt voraus, in der die Schmutzfangmatte angeordnet ist. Im Idealfall ist dabei die Breite der Schmutzfangmatte etwa doppelt so groß wie die Spurweite des Transportfahrzeugs. Es wird also das Transportfahrzeug bei der ersten Überfahrt beispielsweise so gesteuert, dass die rechten Räder am rechten Rand der Schmutzfangmatte abrollen. Danach wird die Steuerung nach und nach so verändert, dass das Transportfahrzeug bei der Überfahrt weiter links fährt, bis die linken Räder am linken Rand der Schmutzfangmatte abrollen. Dann muss die Schmutzfangmatte ausgetauscht werden.
[0013] Gemäß einer zweiten Variante ist im Gegensatz dazu die Schmutzfangmatte beweglich angeordnet und wird bei wiederholter Einfahrt schrittweise seitlich verschoben. Diese Variante ist konstruktiv etwas aufwändiger, benötigt allerdings weniger Platz bei der Durchfahrt.
[0014] Gemäß einer besonders vorteilhaften Variante der zweiten Lösung ist vorgesehen, dass die Schmutzfangmatte flexibel ist und von einer Vorratsrolle über einen Funktionsbereich schrittweise auf eine Aufnahmerolle aufgewickelt wird. Dies ermöglicht eine deutlich größere Standzeit, da die Fläche der Schmutzfangmatte nach oben hin kaum begrenzt ist.
[0015] Eine weitere Verringerung des Eintrags von Verschmutzung und eine Vermeidung von Problemen mit der Funktionalität der Transportfahrzeuge wird erreicht, indem zusätzlich zur Reinigung der Räder eine Reinigung von Sensoren des Transportfahrzeugs vorgenommen wird. Insbesondere kann die Reinigung von Sensoren des Transportfahrzeugs durch Abblasen, vorzugsweise mit ionisierter Luft vorgenommen werden, wobei die Reinigung der Sensoren des Transportfahrzeugs durch eine seitlich verschiebbare Blasdüsenanordnung erfolgt. Dadurch kann der Veränderung der Fahrspur des Transportfahrzeugs Rechnung getragen werden.
[0016] Die Erfindung betrifft auch ein alternatives Verfahren zur Reinigung von autonom gesteuerten Transportfahrzeugen bei der Einfahrt in Räume mit erhöhten Reinheitsanforderungen, bei dem das Transportfahrzeug über eine Schmutzfangmatte fährt, um die an Rädern des Transportfahrzeugs anhaftenden Schmutzpartikel zu binden. Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schmutzfangmatte bei wiederholter Einfahrt schrittweise in Fahrtrichtung verschoben wird. Die Grundüberlegung ist die gleiche wie bei den oben dargestellten Ausführungsvarianten, jedoch mit dem Unterschied, dass die Verschiebung in Längsrichtung erfolgt, so dass immer wieder ein noch unbenutzter Abschnitt der Schmutzfangmatte in Benutzung genommen wird. Die Schmutzfangmatte kann dabei sehr schmal und an die Reifenbreite angepasst ausgebildet werden, sofern stets nur Transportfahrzeuge mit einer bestimmten Spurweite benutzt werden.
[0017] Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Reinigung von autonom gesteuerten
Transportfahrzeugen bei der Einfahrt in Räume mit erhöhten Reinheitsanforderungen, die eine Schmutzfangmatte umfasst, die dazu ausgebildet ist, die an Rädern des Transportfahrzeugs anhaftenden Schmutzpartikel zu binden. Diese Vorrichtung ist erfindungsgemäß durch eine Einrichtung gekennzeichnet, um die Fahrspur des Transportfahrzeugs auf der Schmutzfangmatte bei wiederholter Einfahrt schrittweise seitlich zu verschieben.
[0018] Eine erste Ausführungsvariante ist dabei dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerungsvorrichtung für die Transportfahrzeuge vorgesehen ist, die die Fahrspur des Transportfahrzeugs auf der Schmutzfangmatte bei der jeweiligen Überfahrt vorgibt und die dazu ausgebildet ist, dabei eine schrittweise seitliche Verschiebung der Fahrspur vorzunehmen.
[0019] Eine alternative Ausführungsvariante ist jedoch dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerungsvorrichtung für die Transportfahrzeuge vorgesehen ist, die die Fahrspur des Transportfahrzeugs auf der Schmutzfangmatte bei der jeweiligen Überfahrt vorgibt, dass eine Verschiebungseinrichtung vorgesehen ist, die die Schmutzfangmatte seitlich verschiebt.
[0020] Die Erfindung betrifft weiters eine Vorrichtung zur Reinigung von autonom gesteuerten Transportfahrzeugen bei der Einfahrt in Räume mit erhöhten Reinheitsanforderungen, die eine Schmutzfangmatte umfasst, die dazu ausgebildet ist, die an Rädern des Transportfahrzeugs anhaftenden Schmutzpartikel zu binden, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung vorgesehen ist, um die Fahrspur des Transportfahrzeugs auf der Schmutzfangmatte bei wiederholter Einfahrt schrittweise in Fahrtrichtung zu verschieben.
[0021] Im Folgenden wird anhand eines nicht-einschränkenden Ausführungsbeispiels mit zugehörigen Figuren die Erfindung näher erläutert. Darin zeigen:
[0022] Fig. 1 schematisch eine erste Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Draufsicht;
[0023] Fig. 2 ebenfalls schematisch eine zweite Ausführungsvariante in einem Querschnitt; und
[0024] Fig. 3 eine gegenüber Fig. 2 leicht abgewandelte Ausführungsvariante in einer analogen Darstellung.
[0025] In Fig. 1 ist eine Luftschleuse 1 dargestellt, die die Einfahrt in einen Raum 3 mit erhöhten Reinheitsanforderungen ermöglicht. Um den Eintrag von Schmutz aus einem Außenbereich 4 zu verringern, ist eine Schmutzfangmatte 2 vorgesehen. In der Luftschleuse 1 ist eine Steuerungsvorrichtung 5 vorgesehen, die dazu geeignet ist, mit durchfahrenden Transportfahrzeugen 10 zu kommunizieren, um dessen Navigation im Bereich der Schmutzfangmatte 2 so zu beeinflussen, dass eine optimale Wirkung gewährleistet ist.
[0026] Mit unterbrochenen Linien sind beispielhaft drei Fahrspuren dargestellt, nämlich eine erste Fahrspur S1L, S1R entsprechend den linken bzw. rechten Rädern 11 eines Transportfahrzeugs 10 mit einer Spurweite d. Unmittelbar daneben sind eine zweite und eine dritte Fahrspur S2L, S2R und S3L, S3R. Der seitliche Versatz der Fahrspuren S2L, S2R gegenüber S1L, S1R und S3L, S3R gegenüber S2L, S2R entspricht dabei etwa der Breite b der Reifen 11 des Transportfahrzeugs 10.
[0027] Die Steuerungsvorrichtung 5 überwacht die Durchfahrt der Transportfahrzeuge 10 und beeinflusst deren Navigation durch Funkbefehle. Wenn ein Transportfahrzeug 10 eine vorbestimmte Anzahl von Durchfahrten auf der ersten Fahrspur S1L, S1R absolviert hat, so dass anzunehmen ist, dass die Schmutzfangmatte 2 lokal gesättigt ist oder eine Messung dies ergeben hat, dann schaltet die Steuerungsvorrichtung 5 auf die zweite Fahrspur S2L, S2R und nach deren Sättigung auf die dritte Fahrspur S3L, S3R und so weiter um, bis die Aufnahmekapazität der Schmutzfangmatte 2 insgesamt erschöpft ist. Es ist alternativ auch möglich, die Verschiebung der Fahrspuren nach jeder Durchfahrt vorzunehmen, dafür aber in einem geringeren Ausmaß, so dass die Schmutzfangmatte 2 ebenso optimal ausgenutzt wird.
[0028] Blasdüsen 9 sind vorgesehen, um Sensoren 12 des Transportfahrzeugs 10 zu reinigen, indem diese beispielsweise mit ionisierter Luft abgeblasen werden. Gegebenenfalls können die
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Blasdüsen 9 beweglich angeordnet sein, um in eine optimale Position gebracht zu werden, was insbesondere dann wichtig ist, wenn das Transportfahrzeug 10 immer wieder die Fahrspur S1L, S1R; S2L, S2R und S3L, S3R wechselt.
[0029] Bei der Ausführungsvariante von Fig. 2 bleibt der Weg des Transportfahrzeugs 10 stets gleich, es wird jedoch eine flexible Schmutzfangmatte 2 quer zur Fahrtrichtung bewegt, wenn lokal die Aufnahmekapazität erschöpft ist.
[0030] Die flexible Schmutzfangmatte 2 liegt auf einer Stützkonstruktion 8 auf und wird von einer Vorratsrolle 7a über einen Funktionsbereich schrittweise auf eine Aufnahmerolle 7b aufgewickelt. Die Vorratsrolle 7a und die Aufnahmerolle 7b sind dabei versenkt angeordnet.
[0031] Der Funktionsbereich ist der auf der Stützkonstruktion 8 aufliegende Teil, der für die Überfahrt des Transportfahrzeugs 10 zur Verfügung steht.
[0032] Die Ausführungsvariante der Fig. 3 entspricht weitgehend der von Fig. 2 mit dem Unterschied, dass die Vorratsrolle 7a und die Aufnahmerolle 7b seitlich neben dem Durchfahrtsbereich angeordnet sind, was den Vorteil hat, dass kein Eingriff in die Unterkonstruktion erforderlich ist.
Patentansprüche
1. Verfahren zur Reinigung von autonom gesteuerten Transportfahrzeugen (10) bei der Einfahrt in Räume (3) mit erhöhten Reinheitsanforderungen, bei dem das Transportfahrzeug (10) über eine Schmutzfangmatte (2) fährt, um die an Rädern (11) des Transportfahrzeugs (10) anhaftenden Schmutzpartikel zu binden, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrspur (S1L, S1R; S2L, S2R; S3L, S3R) des Transportfahrzeugs (10) auf der Schmutzfangmatte (2) bei wiederholter Einfahrt schrittweise seitlich verschoben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Kalibrierungsschritt ermittelt wird, für welche Anzahl n an Überfahrten an derselben Stelle die Schmutzfangmatte (2) ausreichend funktionell ist und im anschließenden Betrieb jeweils nach einer Anzahl n von Überfahrten die seitliche Verschiebung der Fahrspur (S1L, S1R; S2L, S2R; S3L, S3R) vorgenommen wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmutzfangmatte (2) stationär ist und eine Steuerungsvorrichtung für die Transportfahrzeuge (10) vorgesehen ist, die die Fahrspur bei der jeweiligen Überfahrt vorgibt und dabei eine schrittweise seitliche Verschiebung vornimmt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmutzfangmatte (2) beweglich angeordnet ist und bei wiederholter Einfahrt schrittweise seitlich verschoben wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmutzfangmatte (2) flexibel ist und von einer Vorratsrolle (7a) über einen Funktionsbereich schrittweise auf eine Aufnahmerolle (7b) aufgewickelt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zur Reinigung der Räder (11) eine Reinigung von Sensoren (12) des Transportfahrzeugs (10) vorgenommen wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigung von Sensoren (12) des Transportfahrzeugs (10) durch Abblasen, vorzugsweise mit ionisierter Luft vorgenommen wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigung von Sensoren (12) des Transportfahrzeugs (10) durch eine seitlich verschiebbare Blasdüsenanordnung erfolgt.
9. Verfahren zur Reinigung von autonom gesteuerten Transportfahrzeugen (10) bei der Einfahrt in Räume (3) mit erhöhten Reinheitsanforderungen, bei dem das Transportfahrzeug (10) über eine Schmutzfangmatte (2) fährt, um die an Rädern (11) des Transportfahrzeugs (10) anhaftenden Schmutzpartikel zu binden, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmutzfangmatte (2) bei wiederholter Einfahrt schrittweise in Fahrtrichtung verschoben wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Beladung der Schmutzfangmatte (2) gemessen wird, um die Verschiebung zu steuern.
11. Vorrichtung zur Reinigung von autonom gesteuerten Transportfahrzeugen (10) bei der Einfahrt in Räume (3) mit erhöhten Reinheitsanforderungen, die eine Schmutzfangmatte (2) umfasst, die dazu ausgebildet ist, die an Rädern (11) des Transportfahrzeugs (10) anhaftenden Schmutzpartikel zu binden, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung vorgesehen ist, um die Fahrspur (S1L, S1R; S2L, S2R; S3L, S3R) des Transportfahrzeugs (10) auf der Schmutzfangmatte (2) bei wiederholter Einfahrt schrittweise seitlich zu verschieben.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerungsvorrichtung (5) für die Transportfahrzeuge (10) vorgesehen ist, die die Fahrspur (S1L, S1R; S2L, S2R; S3L, S3R) des Transportfahrzeugs (10) auf der Schmutzfangmatte (2) bei der jeweiligen Überfahrt vorgibt und die dazu ausgebildet ist, dabei eine schrittweise seitliche Verschiebung der Fahrspur (S1L, S1R; S2L, S2R; S3L, S3R) vorzunehmen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerungsvorrichtung (5) für die Transportfahrzeuge (10) vorgesehen ist, die die Fahrspur des Transportfahrzeugs (10) auf der Schmutzfangmatte (2) bei der jeweiligen Überfahrt vorgibt und dass eine Verschiebungseinrichtung vorgesehen ist, die die Schmutzfangmatte (2) seitlich verschiebt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmutzfangmatte (2) flexibel ist und dass eine Vorratsrolle (7a) und eine Aufnahmerolle (7b) vorgesehen sind, über die die Abrollung der Schmutzfangmatte (2) erfolgt.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung (5) mit optischen Signaleinheiten verbunden ist, um die Transportfahrzeuge (10) zu steuern.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass Blasdüsen (9) vorgesehen sind, um Sensoren (12) der Transportfahrzeuge (10) abzublasen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Blasdüsen (9) seitlich verschiebbar angeordnet sind.
18. Vorrichtung zur Reinigung von autonom gesteuerten Transportfahrzeugen bei der Einfahrt in Räume mit erhöhten Reinheitsanforderungen, die eine Schmutzfangmatte (2) umfasst, die dazu ausgebildet ist, die an Rädern (11) des Transportfahrzeugs (10) anhaftenden Schmutzpartikel zu binden, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung vorgesehen ist, um die Fahrspur (S1L, S1R; S2L, S2R; S3L, S3R) des Transportfahrzeugs (10) auf der Schmutzfangmatte bei wiederholter Einfahrt schrittweise in Fahrtrichtung zu verschieben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Claims (16)
1. Verfahren zur Reinigung von autonom gesteuerten Transportfahrzeugen (10) bei der Einfahrt in Räume (3) mit erhöhten Reinheitsanforderungen, bei dem das Transportfahrzeug (10) über eine Schmutzfangmatte (2) fährt, um die an Rädern (11) des Transportfahrzeugs (10) anhaftenden Schmutzpartikel zu binden, wobei die Fahrspur (S1L, S1R; S2L, S2R; S3L, S3R) des Transportfahrzeugs (10) auf der Schmutzfangmatte (2) bei wiederholter Einfahrt schrittweise seitlich verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zur Reinigung der Räder (11) eine Reinigung von Sensoren (12) des Transportfahrzeugs (10) vorgenommen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Kalibrierungsschritt ermittelt wird, für welche Anzahl n an Überfahrten an derselben Stelle die Schmutzfangmatte (2) ausreichend funktionell ist und im anschließenden Betrieb jeweils nach einer Anzahl n von Überfahrten die seitliche Verschiebung der Fahrspur (S1L, S1R; S2L, S2R; S3L, S3R) vorgenommen wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmutzfangmatte (2) stationär ist und eine Steuerungsvorrichtung für die Transportfahrzeuge (10) vorgesehen ist, die die Fahrspur bei der jeweiligen Überfahrt vorgibt und dabei eine schrittweise seitliche Verschiebung vornimmt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmutzfangmatte (2) beweglich angeordnet ist und bei wiederholter Einfahrt schrittweise seitlich verschoben wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmutzfangmatte (2) flexibel ist und von einer Vorratsrolle (7a) über einen Funktionsbereich schrittweise auf eine Aufnahmerolle (7b) aufgewickelt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigung von Sensoren (12) des Transportfahrzeugs (10) durch Abblasen, vorzugsweise mit ionisierter Luft vorgenommen wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigung von Sensoren (12) des Transportfahrzeugs (10) durch eine seitlich verschiebbare Blasdüsenanordnung erfolgt.
8. Verfahren zur Reinigung von autonom gesteuerten Transportfahrzeugen (10) bei der Einfahrt in Räume (3) mit erhöhten Reinheitsanforderungen, bei dem das Transportfahrzeug (10) über eine Schmutzfangmatte (2) fährt, um die an Rädern (11) des Transportfahrzeugs (10) anhaftenden Schmutzpartikel zu binden, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmutzfangmatte (2) bei wiederholter Einfahrt schrittweise in Fahrtrichtung verschoben wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Beladung der Schmutzfangmatte (2) gemessen wird, um die Verschiebung zu steuern.
10. Vorrichtung zur Reinigung von autonom gesteuerten Transportfahrzeugen (10) bei der Einfahrt in Räume (3) mit erhöhten Reinheitsanforderungen, die eine Schmutzfangmatte (2) umfasst, die dazu ausgebildet ist, die an Rädern (11) des Transportfahrzeugs (10) anhaftenden Schmutzpartikel zu binden, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung vorgesehen ist, um die Fahrspur (S1L, S1R; S2L, S2R; S3L, S3R) des Transportfahrzeugs (10) auf der Schmutzfangmatte (2) bei wiederholter Einfahrt schrittweise seitlich zu verschieben und dass Blasdüsen (9) vorgesehen sind, um Sensoren (12) der Transportfahrzeuge (10) abzublasen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerungsvorrichtung (5) für die Transportfahrzeuge (10) vorgesehen ist, die die Fahrspur (S1L, S1R; S2L, S2R; S3L, S3R) des Transportfahrzeugs (10) auf der Schmutzfangmatte (2) bei der jeweiligen Überfahrt vorgibt und die dazu ausgebildet ist, dabei eine schrittweise seitliche Verschiebung der Fahrspur (S1L, S1R; S2L, S2R; S3L, S3R) vorzunehmen.
ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
13.
14.
15.
16.
AT 528 615 A1 2026-03-15
. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerungsvorrichtung
(5) für die Transportfahrzeuge (10) vorgesehen ist, die die Fahrspur des Transportfahrzeugs (10) auf der Schmutzfangmatte (2) bei der jeweiligen Überfahrt vorgibt und dass eine Verschiebungseinrichtung vorgesehen ist, die die Schmutzfangmatte (2) seitlich verschiebt.
Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmutzfangmatte (2) flexibel ist und dass eine Vorratsrolle (7a) und eine Aufnahmerolle (7b) vorgesehen sind, über die die Abrollung der Schmutzfangmatte (2) erfolgt.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung (5) mit optischen Signaleinheiten verbunden ist, um die Transportfahrzeuge (10) zu steuern.
Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Blasdüsen (9) seitlich verschiebbar angeordnet sind.
Vorrichtung zur Reinigung von autonom gesteuerten Transportfahrzeugen bei der Einfahrt in Räume mit erhöhten Reinheitsanforderungen, die eine Schmutzfangmatte (2) umfasst, die dazu ausgebildet ist, die an Rädern (11) des Transportfahrzeugs (10) anhaftenden Schmutzpartikel zu binden, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung vorgesehen ist, um die Fahrspur (S1L, S1R; S2L, S2R; S3L, S3R) des Transportfahrzeugs (10) auf der Schmutzfangmatte (2) bei wiederholter Einfahrt schrittweise in Fahrtrichtung zu verschieben.
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ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
4 AR x RE 0 ine en a VIE ALBERT KLEE KELLER
ZULETZT VORGELEGTE ZEICHNUNGEN
N Ss Ss N NN N
8
13713
ZULETZT VORGELEGTE ZEICHNUNGEN
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