AT528652B1 - Wandverkleidung und Halterung für an der Wandverkleidung befestigbare Zubehörteile - Google Patents

Wandverkleidung und Halterung für an der Wandverkleidung befestigbare Zubehörteile

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AT528652B1
AT528652B1 ATA50226/2025A AT502262025A AT528652B1 AT 528652 B1 AT528652 B1 AT 528652B1 AT 502262025 A AT502262025 A AT 502262025A AT 528652 B1 AT528652 B1 AT 528652B1
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Abstract

Es werden eine Wandverkleidung und eine Halterung (5) für an der Wandverkleidung befestigbare Zubehörteile beschrieben, wobei die Wandverkleidung eine Trägermatte (1) mit parallelen, zwischen sich keilförmig hinterschnittene Nuten (3) bildenden Lamellen (2) aufweist. Um vorteilhafte Konstruktionsbedingungen sicherzustellen, wird vorgeschlagen, dass die Halterung (5) einen an einer Aufnahme (6) für einen Zubehörteil angeordneten, in die keilförmig hinterschnittene Nut (3) zwischen zwei Lamellen (2) eingreifenden Hammerkopf (7) trägt, der im Bereich zweier einander diagonal gegenüberliegender Eckbereiche einer rechteckigen Grundform sich über 90° erstreckende, in eine keilförmige Anschlagfläche (9) übergehende Drehkeile (8) bildet, die mit vorstehenden Rastzähnen (10) versehen ist.

Description

Beschreibung
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Wandverkleidung und eine Halterung für an der Wandverkleidung befestigbare Zubehörteile, wobei die Wandverkleidung eine Trägermatte mit parallelen, zwischen sich keilförmig hinterschnittene Nuten bildenden Lamellen aufweist.
[0002] Zur Befestigung von Zubehörteilen, z. B. Teilen einer Wohnungseinrichtung, in einer hinterschnittenen Nut beispielsweise in einer hölzernen Wandverkleidung ist es bekannt, Halterungen einzusetzen, die einen an einer Aufnahme für den Zubehörteil vorgesehenen Hammerkopf aufweisen, sodass der in seiner Grundform rechteckige Hammerkopf in einer Längsausrichtung in die hinterschnittene Nut eingeführt werden kann, um nach einer Drehung in eine Querlage die hinterschnittene Nut zu hintergreifen. Die hierfür eingesetzten Hammerköpfe sind für hinterschnittene Nuten mit einem T-förmigen Querschnitt ausgelegt und werden zur Festlegung der Halterung an die zum Nutgrund parallelen Hinterschneidungen der Nut angedrückt gehalten.
[0003] Halterungen dieser Art sind jedoch nicht zur Befestigung von Zubehörteilen an einer Wandverkleidung geeignet, die auf einer Trägermatte, beispielsweise einem Vlies, befestigte, parallele Lamellen aufweist, zwischen denen sich keilförmig hinterschnittene Nuten ergeben. Aufgrund der die Hinterschneidungen bildenden Keilflächen der Lamellen treten nämlich beim Verdrehen eines Hammerkopfs in seine Verriegelungslage Seitenkräfte auf, welche die Lamellen auseinanderdrücken. Aufgrund des Aufbaus der Wandverkleidungen aus einer Trägermatte mit darauf befestigten, beispielsweise geklebten, gesonderten Lamellen muss damit gerechnet werden, dass durch die Keilwirkung Seitenkräfte auftreten, die zu einem Bruch der Lamellen, einem Lösen der Lamellen von der Trägermatte oder Rissen in der Trägermatte zwischen den den Hammerkopf aufnehmenden Lamellen führen können.
[0004] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine einfache Halterung zur Befestigung von Zubehörteilen an einer Wandverkleidung aus parallelen, auf einer Trägermatte befestigten Lamellen, die zwischen sich keilförmig hinterschnittene Nuten bilden, so auszugestalten, dass ein unzulässiges Auseinanderdrücken der Lamellen beim Anbringen der Halterungen an der Wandverkleidung vermieden wird.
[0005] Ausgehend von einer Wandverkleidung und einer Halterung der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Halterung einen an einer Aufnahme für einen Zubehörteil angeordneten, in die keilförmig hinterschnittene Nut zwischen zwei Lamellen eingreifenden Hammerkopf trägt, der im Bereich zweier einander diagonal gegenüberliegender Eckbereiche einer rechteckigen Grundform sich über 90° erstreckende, in eine keilförmige Anschlagfläche übergehende Drehkeile bildet, die mit vorstehenden Rastzähnen versehen ist.
[0006] Da der Hammerkopf im Bereich zweier einander diagonal gegenüberliegender Eckbereiche sich über 90° erstreckende Drehkeile bildet, die je in eine keilförmige Anschlagfläche übergehen, verkeilt sich der Hammerkopf bei seiner Drehung in die Verrieglungslage aufgrund seiner mit den keilförmigen Hinterschneidungen zusammenwirkenden Keilflächen in der Nut. Die damit verbundenen Seitenkräfte kommen allerdings bei einer entsprechenden Anordnung der Rastzähne auf den keilförmigen Anschlagflächen nicht zur Wirkung, weil die über die keilförmigen Anschlagflächen vorstehenden Rastzähne in die die Hinterschneidungen bildenden Keilflächen der Lamellen eindringen, sodass die Lamellen gegenüber dem Hammerkopf festgehalten werden, bevor eine seitliche Verlagerung der Lamellen stattfinden kann, die die Lamellen, deren Befestigung oder die Trägermatte zwischen den Lamellen gefährden könnte.
[0007] Die Ausgestaltung der Rastzähne kann unterschiedlich ausfallen, wenn nur gesichert wird, dass die Rastzähne beim drehenden Verriegeln des Hammerkopfs in die Keilflächen der Lamellen eindringen und dadurch die Lamellen am Hammerkopf festhalten. Besonders vorteilhafte Verriegelungsbedingungen können allerdings mit Rastzähnen gewährleistet werden, die eine Kegelspitze mit einer zur Drehachse des Hammerkopfs parallelen Kegelachse bilden, weil in diesem Fall sonst durch die Rastzähne bedingte, zusätzliche Seitenkräfte vermieden werden.
[0008] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
[0009] Fig. 1 eine Wandverkleidung mit einer erfindungsgemäßen Halterung in einer zum Teil aufgerissenen Draufsicht,
[0010] Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie Il-Il der Fig. 1,
[0011] Fig. 3 den Hammerkopf einer erfindungsgemäßen Halterung in Draufsicht in einem größBeren Maßstab und
[0012] Fig. 4 den Hammerkopf nach Fig. 3 in einer Seitenansicht.
[0013] Um ein Zubehörteil in einfacher Art an einer Wandverkleidung befestigen zu können, die aus einer Trägermatte 1, beispielsweise einem Akustikvlies, und aus einer Vielzahl von auf der Trägermatte 1 vorzugsweise durch ein Kleben befestigten, parallelen, z. B. aus einem Holzwerkstoff gefertigten Lamellen 2 aufgebaut ist, zwischen denen sich keilförmig hinterschnittene Nuten 3 mit die Hinterschneidungen bildenden Keilflächen 4 ergeben, ist eine in den Nuten 3 verriegelbare Halterung 5 vorgesehen, die eine Aufnahme 6 für den anzubauenden Zubehörteil bildet.
[0014] Die Halterung 5 ist mit einem Hammerkopf 7 ausgerüstet, der gemäß der Fig. 3 eine rechteckige Grundform mit zwei einander diagonal gegenüberliegenden Drehkeilen 8 aufweist, die sich über einen Winkel von 90° erstrecken. An diese Drehkeile 8 schließen sich auf der Schmalseite der rechteckigen Grundform keilförmige Anschlagflächen 9 an. Diese keilförmigen Anschlagflächen 9 sind mit vorstehenden Rastzähnen 10 versehen, die vorzugsweise Kegelspitzen 11 bilden, deren Achsen parallel zur Drehachse des Hammerkopfs 7 bzw. parallel zu den Achsen der Drehkeile 8 verlaufen.
[0015] Der Hammerkopf 7 ist gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel zu seiner Drehverstellung mit einer Schraube 12 drehfest verbunden, die zu diesem Zweck mit ihrem Sechskantkopf in eine Sechskantausnehmung 13 des Hammerkopfs 7 eingreift und mit ihrem den Hammerkopf 7 in einer Durchgangsöffnung 14 durchsetzenden Gewindeschaft die Aufnahme 6 für den Zubehörteil trägt.
[0016] Zur Befestigung der Halterung 5 an der Wandverkleidung wird der Hammerkopf 7 in einer Längsausrichtung gegenüber einer Nut 3 zwischen zwei Lamellen 2 in die Nut 3 eingeführt und dann über die Drehkeile 8 um 90° in die Verriegelungslage gedreht, in der sich der Hammerkopf 7 durch das Zusammenwirken der keilförmigen Anschlagflächen 9 mit den die Hinterschneidung der Nuten 3 bildenden Keilflächen 4 der Lamellen 2 in der Nut 3 verkeilt, und zwar unter einem Eindringen der Rastzähne 10 in die Keilflächen 4 der Lamellen 2. Dadurch wird ein sonst mögliches Auseinandertreiben der Lamellen 2 durch den Hammerkopf 7 bei dessen Verriegelung unterbunden.
276

Claims (2)

Patentansprüche
1. Wandverkleidung und Halterung (5) für an der Wandverkleidung befestigbare Zubehörteile, wobei die Wandverkleidung eine Trägermatte (1) mit parallelen, zwischen sich keilförmig hinterschnittene Nuten (3) bildenden Lamellen (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (5) einen an einer Aufnahme (6) für einen Zubehörteil angeordneten, in die keilförmig hinterschnittene Nut (3) zwischen zwei Lamellen (2) eingreifenden Hammerkopf (7) trägt, der im Bereich zweier einander diagonal gegenüberliegender Eckbereiche einer rechteckigen Grundform sich über 90° erstreckende, in eine keilförmige Anschlagfläche (9) übergehende Drehkeile (8) bildet, die mit vorstehenden Rastzähnen (10) versehen ist.
2. Wandverkleidung und Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastzähne (10) der keilförmigen Anschlagflächen (9) eine Kegelspitze (11) mit einer zur Drehachse des Hammerkopfs (7) parallelen Kegelachse bilden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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