AT528929A2 - Gewässerschutzanlage - Google Patents

Gewässerschutzanlage

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AT528929A2
AT528929A2 ATA55368/2025A AT553682025A AT528929A2 AT 528929 A2 AT528929 A2 AT 528929A2 AT 553682025 A AT553682025 A AT 553682025A AT 528929 A2 AT528929 A2 AT 528929A2
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AT
Austria
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gas
reducing device
pressure reducing
gas pressure
water
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ATA55368/2025A
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Inventor
Kolacz Filip
Original Assignee
Condecta Ag
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Publication date
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    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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    • B01D21/00—Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/30—Control equipment
    • B01D21/32—Density control of clear liquid or sediment, e.g. optical control ; Control of physical properties
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
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    • C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine mobile Gewässerschutzanlage zur Aufbereitung von verschmutztem Wasser mit einem Schmutzwasserbecken, in welches verschmutztes Wasser einleitbar ist, einer Reinigungseinrichtung, die dazu ausgelegt ist verschmutztes Wasser im Schmutzwasserbecken in Klarwasser und Schmutz zu trennen, einer Neutralisationseinrichtung, die eine Begasungsvorrichtung, einen Druckbehälteranschluss 8a zum Anschliessen eines Druckbehälters 9a mit unter Druck stehendem Gas und eine Gasleitung 10a, durch welche unter Druck stehendes Gas vom Druckbehälteranschluss 8a zur Begasungsvorrichtung leitbar ist, umfasst, und dazu konfiguriert ist, den pH-Wert des Klarwassers durch Begasung des Klarwassers mittels der Begasungsvorrichtung auf einen bestimmten Wert anzupassen.

Description

Beschreibung
GEWÄSSERSCHUTZANLAGE
[0001] Die Erfindung betrifft eine mobile Gewässerschutzanlage zur Aufbereitung von verschmutztem Wasser.
[0002] Mobile Gewässerschutzanlagen zur Aufbereitung von verschmutztem Wasser werden am Einsatzort, wo verschmutztes Wasser aufbereitet werden soll, aufgebaut, um am Einsatzort anfallendes verschmutztes Wasser so aufzubereiten, dass das aufbereitete Wasser in Gewässer am Einsatzort geleitet werden kann. Solche Anlagen werden beispielsweise bei Baustellen eingesetzt, um mit Beton oder Betonkomponenten verunreinigtes Wasser so aufzubereiten, dass das aufbereitete Wasser in ein Gewässer in Baustellennähe geleitet werden kann.
[0003] In einem ersten Schritt der Aufbereitung trennen typische mobile Gewässerschutzanlagen das verschmutzte Wasser in Klarwasser und den Schmutz. Der Schmutz fällt in Form von Schlamm an und umfasst beispielsweise den Beton, Betonkomponenten, Schwebeteilchen usw.
[0004] In einem zweiten Schritt der Aufbereitung, wird der pH-Wert des Klarwassers so eingestellt, dass das Klarwasser Gewässern zugeführt werden kann. Das so aufbereitete Wasser wird dann beispielsweise in einen Fluss, einen See oder in die Kanalisation geleitet.
[0005] Solche mobilen Gewässerschutzanlagen sind beispielsweise in der Gebrauchsmusterschrift DE 20 2011 052 164 U1 und in den Patentschriften CH 714 286 B1, FR 3 031 973 B1, FR 3.007 755 B1, EP 2 221 434 B1 gezeigt.
[0006] Mobile Gewässerschutzanlagen können mehrere auch unterschiedliche Einrichtungen zur Wasseraufbereitung umfassen. Typischerweise umfassen mobile Gewässerschutzanlagen eine Reinigungseinrichtung, welche verschmutztes Wasser, das einem Schmutzwasserbecken der mobilen Gewässerschutzanlage zugeführt wurde, auftrennt in Klarwasser und in Schmutz. Das Auftrennen kann mittels Sedimentation oder Filtration erfolgen. Bei der Sedimentation setzen sich Feststoffteilchen am Boden des Schmutzwasserbeckens, beispielsweise in Form von Schlamm, ab und das Klarwasser bildet sich als Überstand im oberen Bereich des Schmutzwasserbeckens.
[0007] Das Klarwasser kann weiteren Einrichtungen zur weiteren Wasseraufbereitung zugeführt werden. Beispielsweise kann die mobile Gewässerschutzanlage eine Neutralisationseinrichtung umfassen, der das Klarwasser zugeführt wird. Die Neutralisationseinrichtung versetzt das zugeführte Klarwasser mit einer pH-Wert verändernden Substanz in einer Menge bis der pH-Wert des Klarwassers einen bestimmten Wert aufweist. Üblicherweise ist die pH-Wert verändernde Substanz ein unter Druck stehendes Gas, das in einem an die Neutralisationseinrichtung angeschlossenen Druckbehälter bereitgestellt wird. Das unter Druck stehende Gas wird dann von dem Druckbehälter über eine Gasleitung zum Klarwasser geleitet und dem Klarwasser zugeführt, sodass der pH-Wert des Klarwassers dem bestimmten pH-Wert entspricht.
[0008] Mobile Gewässerschutzanlagen können zur weiteren Wasseraufbereitung auch eine Flokkulationseinrichtung umfassen, der das Klarwasser zugeführt wird. Die Flokkulationseinrichtung versetzt das zugeführte Klarwasser mit einem Flockungsmittel, das ein Aggregieren feiner Schwebeteilchen im Klarwasser zu Schwebeteilchenaggregaten bewirkt. Diese Schwebeteilchenaggregate können dann beispielsweise mittels Sedimentation bzw. Filterung vom zugeführten Klarwasser getrennt werden.
[0009] Bei mobilen Gewässerschutzanlagen bestimmen der Einsatzort und der Zweck massgeblich den Aufbau der mobilen Gewässerschutzanlage. Beispielsweise hängt die Grösse bzw. die Anzahl an Reinigungseinrichtungen bzw. Schmutzwasserbecken von der Grösse der Baustelle bzw. von der erwarteten aufzubereitenden Menge an verschmutztem Wasser ab. Ebenso auch die Anzahl und/oder die Grösse von weiteren Einrichtungen zur Wasseraufbereitung. Damit das aufbereitete Wasser in ein Gewässer geleitet werden kann, muss das aufbereitete Wasser bestimmte Gewässerschutzanforderungen erfüllen, welche nach Ort bzw. Gewässer unterschiedlich sein können. Somit bestimmt auch das Gewässer, in welches das aufbereitete Wasser geleitet wird, den Aufbau der mobilen Gewässerschutzanlage.
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[0010] Was fehlt ist eine mobile Gewässerschutzanlage, die gemäss Vorgaben am Einsatzort einfach aufgebaut und betriebsbereit gemacht werden kann und effizient betreibbar ist.
[0011] Es ist eine Aufgabe der Erfindung eine solche mobile Gewässerschutzanlage bereitzustellen.
[0012] Die Aufgabe wird gelöst durch eine mobile Gewässerschutzanlage gemäss den Merkmalen des Anspruchs 1. Die abhängigen Ansprüche betreffen bevorzugte Ausführungsformen der mobilen Gewässerschutzanlage.
[0013] Die Erfindung betrifft eine mobile Gewässerschutzanlage zur Aufbereitung von verschmutztem Wasser mit einem Schmutzwasserbecken, in welches verschmutztes Wasser einleitbar ist, einer Reinigungseinrichtung, die dazu ausgelegt ist verschmutztes Wasser im Schmutzwasserbecken in Klarwasser und Schmutz zu trennen, einer Neutralisationseinrichtung, die eine Begasungsvorrichtung, einen Druckbehälteranschluss zum Anschliessen eines Druckbehälters mit unter Druck stehendem Gas und eine Gasleitung, durch welche unter Druck stehendes Gas vom Druckbehälteranschluss zur Begasungsvorrichtung leitbar ist, umfasst, und dazu konfiguriert ist, den pH-Wert des Klarwassers durch Begasung des Klarwassers mittels der Begasungsvorrichtung auf einen bestimmten Wert anzupassen, und einem Auslass, über welchen von der mobilen Gewässerschutzanlage mittels der Neutralisationseinrichtung aufbereitetes Wasser von der mobilen Gewässerschutzanlage abziehbar ist.
[0014] Die Neutralisationseinrichtung umfasst eine erste Gasdruckreduziervorrichtung und eine zur ersten Gasdruckreduziervorrichtung, insbesondere räumlich, beabstandete zweite Gasdruckreduziervorrichtung.
[0015] Die Neutralisationseinrichtung ist dazu konfiguriert im Betrieb, mit am Druckbehälteranschluss angeschlossenem Druckbehälter mit unter Druck stehendem Gas, zur Anpassung des pH-Werts des Klarwassers auf den bestimmten Wert, unter Druck stehendes Gas vom Druckbehälter durch die Gasleitung zur ersten Gasdruckreduziervorrichtung, von der ersten Gasdruckreduziervorrichtung zur zweiten Gasdruckreduziervorrichtung, und von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung zur Begasungsvorrichtung zu leiten.
[0016] Dabei wird der Druck vom unter Druck stehenden Gas von der ersten Gasdruckreduziervorrichtung auf einen Druck P1 und der Druck P1 vom unter Druck stehenden Gas von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung auf einen Druck P2, für welchen gilt P2 < P1, reduziert, sodass das unter Druck stehende Gas im gasförmigen Zustand und mit dem Druck P2 von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung zur Begasungsvorrichtung geleitet wird.
[0017] Es wurde erkannt, dass beim Leiten von unter Druck stehendem Gas aus einem Druckbehälter durch eine Gasleitung zu einer Begasungsvorrichtung bei einer Reduzierung des Drucks des unter Druck stehenden Gases der Umgebung Wärmeenergie entzogen wird.
[0018] Des Weiteren wurde erkannt, dass ein Entzug von Wärmeenergie aus der Umgebung dazu führen kann, dass aufgrund einer Aggregatszustandsänderung des unter Druck stehenden Gases die Gasleitung verstopfen kann und dadurch das unter Druck stehende Gas nicht kontrolliert vom Gasdruckbehälter zur Begasungsvorrichtung leitbar ist. Der Entzug von Wärmeenergie aus der Umgebung kann auch dazu führen, dass die Gasleitung, Armaturen oder Ventile lokal stark Abkühlen und aufgrund damit einhergehender thermischer Kontraktion beschädigt werden können.
[0019] Des Weiteren wurde erkannt, dass ein aktives Zuführen von Wärmeenergie, die bei der Reduzierung des Drucks des unter Druck stehenden Gases bereitgestellt ist, die Effizienz der mobilen Gewässerschutzanlage mindert.
[0020] Im Gegensatz dazu ermöglicht die erfindungsgemässe mobile Gewässerschutzanlage durch die erste und die zweite Gasdruckreduziervorrichtung, eine Reduzierung des Drucks des unter Druck stehenden Gases über zwei Stufen, welche räumlich voneinander beabstandet sind. Dadurch ist der Entzug der Wärmeenergie aus der Umgebung so kontrollierbar, dass auch das unter Druck stehende Gas kontrolliert vom Gasdruckbehälter zur Begasungsvorrichtung leitbar
ist, Insbesondere so kontrollierbar, dass keine Aggregatszustandsänderung des unter Druck stehenden Gases eintritt und die Gasleitung, Armaturen oder Ventile aufgrund thermischer Kontraktion nicht beschädigt werden.
[0021] Eine mobile Gewässerschutzanlage ist eine Gewässerschutzanlage, die verschmutztes Wasser so aufbereitet, dass das aufbereitete Wasser die Anforderungen erfüllt, um in Gewässer geleitet zu werden. Eine mobile Gewässerschutzanlage ist zu einem Einsatzort transportierbar, am Einsatzort auf- und abbaubar und vom Einsatzort wieder wegtransportierbar.
[0022] Verschmutztes Wasser ist Wasser, welches Verschmutzungen enthält, wobei die Verschmutzungen bzw. der Schmutz beispielsweise Feststoffteilchen oder Schwebeteilchen sind.
[0023] Aufbereitung von verschmutztem Wasser betrifft die Behandlung von verschmutztem Wasser zu Klarwasser, welches Gewässerschutzanforderungen erfüllt, sodass dieses einem Gewässer zugeleitet werden kann.
[0024] Die mobile Gewässerschutzanlage kann eine Zuführleitung und das Schmutzwasserbecken kann einen Einlass umfassen, der mit der Zuführleitung verbunden ist, wobei verschmutztes Wasser über die Zuführleitung und den Einlass ins Schmutzwasserbecken einleitbar ist.
[0025] Die mobile Gewässerschutzanlage kann eine Pumpe aufweisen, welche verschmutztes Wasser über die Zuführleitung und den Einlass ins Schmutzwasserbecken pumpt.
[0026] Das Schmutzwasserbecken kann ein nach oben offenes Schmutzwasserbecken sein, Sodass verschmutztes Wasser über die offene Seite des Schmutzwasserbeckens ins Schmutzwasserbecken einleitbar ist. Über der offenen Seite des nach oben offenen Schmutzwasserbeckens kann eine Waschstation aufgebaut sein zum Waschen von verschmutzten Gegenständen mit Wasser. Dabei kann die Waschstation so ausgestaltet und so über dem Schmutzwasserbecken aufgebaut sein, dass verschmutztes Wasser, das beim Waschen verschmutzter Gegenstände mit Wasser anfällt in das darunterliegende Schmutzwasserbecken fliesst oder tropft.
[0027] Die offene Seite des nach oben offenen Schmutzwasserbeckens kann mit einem Rost überdeckt bzw. belegt sein, der für Wasser und für verschmutztes Wasser durchlässig ist und gleichzeitig eine begehbare Fläche bereitstellt. Ein solcher Rost kann Teil der Waschstation sein, sodass auf dem Rost bzw. auf der begehbaren Fläche verschmutzte Gegenstände mit Wasser waschbar sind und das anfallende verschmutzte Wasser durch den Rost bzw. durch die begehbare Fläche ins Schmutzwasserbecken fliesst.
[0028] Die Reinigungseinrichtung ist dazu ausgelegt, das ins Schmutzwasserbecken eingeleitete bzw. das im Schmutzwasserbecken gesammelte verschmutzte Wasser zu reinigen. Beim Reinigen wird die Verschmutzung bzw. der Schmutz vom Wasser im Schmutzwasserbecken getrennt, sodass Klarwasser und der Schmutz bzw. Klarwasser und die Verschmutzung getrennt voneinander im Schmutzwasserbecken vorliegen.
[0029] Dazu kann die Reinigungseinrichtung dazu ausgelegt sein, den Schmutz bzw. die Verschmutzung und das Wasser basierend auf dem Prinzip der Sedimentation voneinander zu trennen. Der Schmutz bzw. die Verschmutzung des im Schmutzwasserbecken gesammelten und stehenden verschmutzten Wassers sedimentiert zum Boden des Schmutzwasserbeckens und bildet dort eine auf dem Boden aufliegende Schmutzlage. Über der Schmutzlage bildet sich Klarwasser als Überstand. Die Reinigungseinrichtung ist dann dazu ausgelegt Klarwasser für die weitere Wasseraufbereitung mittels der Neutralisationseinrichtung bereitzustellen. Die Reinigungsvorrichtung kann auch dazu ausgelegt sein, Klarwasser für die weitere Wasseraufbereitung freizugeben oder nicht freizugeben. Das Freigeben kann beispielsweise über eine optionale Steuerung und mit der optionalen Steuerung verbundene Sensoren und Freigabevorrichtungen, wie bspw. Klappen oder Ventile, gesteuert werden. Einer der Sensoren kann beispielsweise ein Trübungssensor sein.
[0030] Alternativ zum Prinzip der Sedimentation kann die Reinigungseinrichtung dazu ausgelegt sein, den Schmutz bzw. die Verschmutzung und das Wasser basierend auf dem Prinzip der Filtration voneinander zu trennen. Die Reinigungseinrichtung kann dann beispielsweise einen Filter-
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sack umfassen, in welchem der Schmutz bzw. die Verschmutzung zurückgehalten wird. Durch Entfernen des Filtersacks aus dem Schmutzwasserbecken kann der Schmutz bzw. die Verschmutzung aus dem Schmutzwasserbecken entfernt werden. Die Reinigungseinrichtung kann analog zur Reinigungseinrichtung, die Wasser und Schmutz bzw. Verschmutzung basierend auf dem Prinzip der Sedimentation trennt, ausgelegt sein. Ist das Schmutzwasserbecken ein nach oben offenes Schmutzwasserbecken und ist über der offenen Seite des nach oben offenen Schmutzwasserbeckens eine Waschstation aufgebaut, dann kann ein Filtersack an der Waschstation angebracht sein, sodass Schmutz bzw. Verschmutzung des beim Waschen anfallenden verschmutzten Wassers vom Filtersack zurückgehalten wird.
[0031] Die Reinigungseinrichtung kann auch dazu ausgelegt sein, den Schmutz bzw. die Verschmutzung und das Wasser basierend auf einer Kombination der Prinzipien Sedimentation und Filtration voneinander zu trennen.
[0032] Die mobile Gewässerschutzanlage kann eine Abführleitung umfassen, die mit dem Auslass verbunden ist, wobei mittels der Neutralisationseinrichtung aufbereitetes Wasser über den Auslass und die Abführleitung in ein Gewässer leitbar ist.
[0033] Die mobile Gewässerschutzanlage kann eine Pumpe aufweisen, welche mittels der Neutralisationseinrichtung aufbereitetes Wasser über den Auslass und die Abführleitung in ein Gewässer pumpt.
[0034] Die Neutralisationseinrichtung ist dazu konfiguriert, den pH-Wert des Klarwassers durch Begasung des Klarwassers mittels der Begasungsvorrichtung auf einen bestimmten Wert anzupassen. Der bestimmte Wert kann ein Wert sein, der das aufbereitete Wasser aufweisen muss, damit dieses in ein Gewässer eingeleitet werden kann. Der Wert kann beispielsweise im Bereich von 6.5 bis und mit 9.5 liegen. Der Wert kann beispielsweise 8 betragen.
[0035] Die Neutralisationseinrichtung kann ein Neutralisationsbecken umfassen, in welches Klarwasser einleitbar ist. Das Neutralisationsbecken kann neben dem Schmutzwasserbecken angeordnet sein. Das Neutralisationsbecken kann über einen Überlauf mit dem Schmutzwasserbecken verbunden sein, sodass überlaufendes Klarwasser vom Schmutzwasserbecken ins Neutralisationsbecken geleitet wird.
[0036] Die mobile Gewässerschutzanlage kann eine über die optionale Steuerung steuerbare Überlaufventilvorrichtung umfassen, sodass Klarwasser vom Schmutzwasserbecken ins Neutralisationsbecken durch das Uberlaufventil kontrolliert einleitbar ist.
[0037] Ist die Reinigungseinrichtung, wie vorgängig beschrieben, dazu ausgelegt Klarwasser freizugeben, dann kann die Reinigungseinrichtung des Weiteren dazu ausgelegt sein, bei der Freigabe des Klarwassers die Überlaufventilvorrichtung so anzusteuern, dass freigegebenes Klarwasser vom Schmutzwasserbecken ins Neutralisationsbecken überläuft bzw. ins Neutralisationsbecken geleitet, bspw. gepumpt, wird.
[0038] Die mobile Gewässerschutzanlage kann eine Zuleitung für die Einleitung von Klarwasser vom Schmutzwasserbecken ins Neutralisationsbecken umfassen. Die mobile Gewässerschutzanlage kann eine Pumpe umfassen, die das Klarwasser vom Schmutzwasserbecken ins Neutralisationsbecken pumpt.
[0039] Die Neutralisationseinrichtung ist dazu ausgelegt, Klarwasser zu neutralisieren, d.h. den pH-Wert des Klarwassers auf einen vorbestimmten pH-Wert einzustellen. Beim Neutralisieren wird das Klarwasser über die Begasungsvorrichtung mit einem pH-Wert verändernden Gas, welches das Klarwasser durchströmt, versetzt. Das pH-Wert verändernde Gas kann beispielsweise CO», also gasförmiges Kohlenstoffdioxid, sein.
[0040] Die Begasungsvorrichtung kann eine gasführende Leitung umfassen, wobei diese gasführende Leitung eine Vielzahl an Durchtrittsöffnungen aufweist, durch welche das in der gasführenden Leitung geführte unter Druck stehende Gas hindurchtritt und so ins Klarwasser gelangt. Das Klarwasser wird somit vom Gas durchströmt. Anders ausgedrückt erfolgt dadurch eine Begasung des Klarwassers. Die Durchtrittsöffnungen können auch Düsen sein.
[0041] Umfasst die Neutralisationseinrichtung ein Neutralisationsbecken kann die Begasungsvorrichtung am Boden des Neutralisationsbeckens angeordnet sein.
[0042] Der Druckbehälteranschluss kann ein Anschlusselement aufweisen, das zum Verbinden mit einem Anschlusselement eines Verbindungsschlauchs ausgelegt ist. Der Verbindungsschlauch kann ein weiteres Anschlusselement aufweisen, das zum Verbinden mit einem Anschlusselement an einem Druckbehälter ausgelegt ist. Zwei zu verbindende Anschlusselemente können eine Schraubkupplung bilden.
[0043] Der Druckbehälteranschluss kann zwei, drei oder mehr solcher Anschlusselemente aufweisen, wobei an jedes Anschlusselement ein Druckbehälter anschliessbar ist.
[0044] Der Druckbehälter kann eine Gasflasche sein. Der Druckbehälter kann mit dem unter Druck stehenden Gas gefüllt sein. Das unter Druck stehende Gas im Druckbehälter kann einen Druck Pb von beispielsweise 10 <= Py = 200 bar aufweisen. Das unter Druck stehende Gas kann CO», also Kohlenstoffdioxid, sein.
[0045] Die Gasleitung kann Gasleitungsabschnitte umfassen. Beispielsweise kann ein erster Gasleitungsabschnitt dazu ausgelegt sein, im Betrieb mit am Druckbehälteranschluss angeschlossenem Druckbehälter mit unter Druck stehendem Gas, das unter Druck stehende Gas vom Druckbehälteranschluss zur ersten Gasdruckreduziervorrichtung zu leiten. Des Weiteren kann ein zweiter Gasleitungsabschnitt dazu ausgelegt sein, im Betrieb mit am Druckbehälteranschluss angeschlossenem Druckbehälter mit unter Druck stehendem Gas, das unter Druck stehende Gas von der ersten Gasdruckreduziervorrichtung zur zweiten Gasdruckreduziervorrichtung zu leiten. Des Weiteren kann ein dritter Gasleitungsabschnitt dazu ausgelegt sein, im Betrieb mit am Druckbehälteranschluss angeschlossenem Druckbehälter mit unter Druck stehendem Gas, das unter Druck stehende Gas von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung zur Begasungsvorrichtung zu leiten.
[0046] Die Gasleitungsabschnitte können unterschiedlich ausgebildet sein.
[0047] Beispielsweise kann der erste Gasleitungsabschnitt von einem metallischen Rohr gebildet sein. Der zweite Gasleitungsabschnitt kann von einem Schlauch gebildet sein. Der zweite Gasleitungsabschnitt kann von einem wärmedämmenden Material gebildet sein. Der zweite Gasleitungsabschnitt kann beispielsweise von einem Kunststoffschlauch gebildet sein.
[0048] Der dritte Gasleitungsabschnitt kann von einem metallischen Rohr, beispielsweise von einem Kupferrohr gebildet sein.
[0049] Die Neutralisationseinrichtung kann einen pH-Sensor, der mit der optionalen Steuerung verbunden ist, umfassen. Die Neutralisationseinrichtung ist dann dazu ausgelegt den pH-Wert des Klarwassers basierend auf Sensordaten des pH-Sensors zu messen und basierend auf dieser Messung Klarwasser für die weitere Wasseraufbereitung oder für den Auslass freizugeben oder nicht freizugeben.
[0050] Der pH-Sensor kann Teil einer pH-Messsonde sein.
[0051] Wenn die Neutralisationseinrichtung ein Neutralisationsbecken umfasst, kann das Neutralisationsbecken ein nach oben offenes Neutralisationsbecken sein. Die offene Seite des nach oben offenen Neutralisationsbeckens kann mit einem Gitter überdeckt bzw. belegt sein an welchem eine pH-Messsonde an unterschiedlichen Positionen so befestigbar ist, dass die pH- Messsonde in das Klarwasser eintaucht.
[0052] Die Begasungsvorrichtung kann eine CO2-Begasungsvorrichtung sein, die dazu konfiguriert ist, Klarwasser mit gasförmigen CO-‚ zu begasen.
[0053] Die mobile Gewässerschutzanlage kann einen Durchflusssensor umfassen, wobei die mobile Gewässerschutzanlage dann dazu konfiguriert ist, den Durchfluss von Schmutzwasser oder Klarwasser zu messen und basierend darauf die Aufbereitung von verschmutztem Wasser zu steuern. Dazu kann der Durchflusssensor beispielsweise so angeordnet sein, dass der Durchfluss des ins Schmutzwasserbecken eingeleiteten verschmutzen Wassers messbar ist. Der
Durchflusssensor kann beispielsweise auch beim Auslass angeordnet sein, sodass der Durchfluss beim Auslass messbar ist.
[0054] Die mobile Gewässerschutzanlage kann einen Füllstandsensor umfassen, wobei die mobile Gewässerschutzanlage dann dazu konfiguriert ist, den Füllstand vom Schmutzwasser oder Klarwasser zu messen und basierend darauf die Aufbereitung von verschmutztem Wasser zu steuern. Umfasst die Neutralisationseinrichtung ein Neutralisationsbecken kann der Füllstandsensor so beim Neutralisationsbecken angeordnet sein, dass der Füllstand des Klarwassers im Neutralisationsbecken messbar ist.
[0055] Die erste Gasdruckreduziervorrichtung und die zweite Gasdruckreduziervorrichtung können ausserhalb des Schmutzwasserbeckens und ausserhalb eines möglichen Neutralisationsbeckens angeordnet sein.
[0056] Die zweite Gasdruckreduziervorrichtung kann entlang der Gasleitung mindestens einen Meter vom Klarwasser entfernt angeordnet sein.
[0057] Die zweite Gasdruckreduziervorrichtung kann entlang der Gasleitung eine Entfernung D vom Klarwasser aufweisen. D kann so sein, dass wenn die Temperatur der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung im Betrieb tiefer ist als im Klarwasser, im Klarwasser gespeicherte Wärme durch die Gasleitung nicht bis zur zweiten Gasdruckreduziervorrichtung geleitet wird. D.h. D kann so sein, dass die zweite Gasdruckreduziervorrichtung und somit auch die erste Gasdruckreduziervorrichtung thermisch vom Klarwasser entkoppelt sind.
[0058] Die Neutralisationseinrichtung ist dazu ausgelegt, dass, im Betrieb mit am Druckbehälteranschluss angeschlossenem Druckbehälter mit unter Druck stehendem Gas, die erste Gasdruckreduziervorrichtung vom unter Druck stehenden Gas in Richtung zweiter Gasdruckreduziervorrichtung durchströmt wird. Beim Durchströmen der ersten Gasdruckreduziervorrichtung wird dann der Druck des unter Druck stehenden Gases auf den Druck P1 reduziert.
[0059] Die Neutralisationseinrichtung kann dazu ausgelegt sein, dass, im Betrieb mit am Druckbehälteranschluss angeschlossenem Druckbehälter mit unter Druck stehendem Gas, das unter Druck stehende Gas vom Druckbehälteranschluss mit ungemindertem Druck zur ersten Gasdruckreduziervorrichtung geleitet wird. Dabei hat dann das unter Druck stehende Gas in der Gasleitung zwischen dem Druckbehälteranschluss und der ersten Gasdruckreduziervorrichtung im Wesentlichen denselben Druck wie im Druckbehälter. In der Gasleitung zwischen der ersten Gasdruckreduziervorrichtung und der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung hat dann das unter Druck stehende Gas den Druck P1, der gegenüber dem Druck des unter Druck stehenden Gases in der Gasleitung zwischen dem Druckbehälteranschluss und der ersten Gasdruckreduziervorrichtung reduziert ist.
[0060] Die Neutralisationseinrichtung ist dazu ausgelegt, dass, im Betrieb mit am Druckbehälteranschluss angeschlossenem Druckbehälter mit unter Druck stehendem Gas, die zweite Gasdruckreduziervorrichtung vom unter Druck stehenden Gas mit dem Druck P1 in Richtung Begasungsvorrichtung durchströmt wird. Beim Durchströmen der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung wird der Druck des unter Druck stehenden Gases vom Druck P1 auf den Druck P2 reduziert. Dabei gilt P2 < P1.
[0061] Gemäss einer Ausführungsform ist die erste Gasdruckreduziervorrichtung ein Flaschendruckminderer.
[0062] Am Flaschendruckminderer ist der Druck P1 einstellbar. Dabei ist der Flaschendruckminderer dazu ausgelegt, dass, im Betrieb mit am Druckbehälteranschluss angeschlossenem Druckbehälter mit unter Druck stehendem Gas, das unter Druck stehende Gas in der Gasleitung zwischen dem Flaschendruckminderer und der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung einen Druck P1 hat. Dies unabhängig vom Druck des unter Druck stehenden Gases in der Gasleitung zwischen dem Druckbehälteranschluss und dem Flaschendruckminderer.
[0063] Gemäss einer Ausführungsform ist die zweite Gasdruckreduziervorrichtung ein Drosselventil oder eine Blende.
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[0064] Mit dem Drosselventil ist der Querschnitt, durch welchen das unter Druck stehende Gas das Drosselventil durchströmt und dadurch der Druck P2 einstellbar.
[0065] Eine Blende limitiert den Querschnitt, durch welchen das unter Druck stehende Gas die Blende durchströmt auf eine bestimmte Grösse. Durch die bestimmte Grösse des Querschnitts ist der Druck P2 bestimmt.
[0066] Weil das unter Druck stehende Gas in der Gasleitung zwischen der ersten Gasdruckreduziervorrichtung und der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung einen konstanten Druck P1 hat, kann der Druck P2 des unter Druck stehenden Gases in der Gasleitung zwischen der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung und der Begasungsvorrichtung mit einem Drosselventil oder einer Blende eingestellt werden.
[0067] Gemäss einer Ausführungsform ist ein Gasleitungsabschnitt der Gasleitung, welcher sich zwischen der ersten Gasdruckreduziervorrichtung und der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung erstreckt aus einem wärmedämmenden Material gebildet, insbesondere ist der Gasleitungsabschnitt durch einen Kunststoffschlauch gebildet.
[0068] Ein wärmedämmendes Material hat einen Wärmeleitkoeffizienten A <= 1 W/(m K). Das wärmedämmende Material hemmt die Wärmeleitung zwischen der ersten Gasdruckreduziervorrichtung und der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung und trägt zu einer thermischen Entkopplung der ersten Gasdruckreduziervorrichtung und der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung bei.
[0069] Der Kunststoff des Kunststoffschlauchs kann Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) mit einem Wärmeleitkoeffizienten A von 0.1 — 0.3 W/(m K) sein.
[0070] Gemäss einer Ausführungsform weist ein Gasleitungsabschnitt der Gasleitung, welcher sich zwischen der ersten Gasdruckreduziervorrichtung und der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung erstreckt, eine Mindestlänge L von 45 cm auf, insbesondere und ist aus einem wärmedämmenden Material gebildet und ist vorzugsweise durch einen Kunststoffschlauch gebildet.
[0071] Die Mindestlänge L kann so sein, dass wenn die Temperatur der ersten Gasdruckreduziervorrichtung und die Temperatur der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung im Betrieb unterschiedlich sind die Wärmeleitung zwischen der ersten Gasdruckreduziervorrichtung und der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung zu keiner Angleichung der Temperaturen führt. D.h. L kann so sein, dass die erste Gasdruckreduziervorrichtung und die zweite Gasdruckreduziervorrichtung thermisch voneinander entkoppelt sind.
[0072] Gemäss einer Ausführungsform ist das unter Druck stehende Gas Kohlenstoffdioxid.
[0073] Kohlenstoffdioxid, also CO, ist ein pH-Wert veränderndes Gas. Bei der Begasung des Klarwassers mit CO2 wird CO2 im Klarwasser gelöst, wodurch ein Herabsenken des pH-Werts erzielt werden kann.
[0074] Gemäss einer Ausführungsform gilt für P1, P1 = 12 bar, insbesondere 8 bar = P1 = 12 bar.
[0075] Dadurch ist der Entzug der Wärmeenergie aus der Umgebung so kontrolliert, dass auch das unter Druck stehende Gas kontrolliert vom Gasdruckbehälter zur zweiten Gasdruckreduziervorrichtung leitbar ist, insbesondere so kontrolliert, dass keine Aggregatszustandsänderung des unter Druck stehenden Gases eintritt und die erste Gasdruckreduziervorrichtung aufgrund thermischer Kontraktion nicht beschädigt wird.
[0076] Gemäss einer Ausführungsform gilt für P2, P2 = 4 bar, insbesondere 1 bar = P2 = 3 bar.
[0077] Dadurch ist der Entzug der Wärmeenergie aus der Umgebung so kontrolliert, dass auch das unter Druck stehende Gas kontrolliert von der ersten Gasdruckreduziervorrichtung zur Begasungsvorrichtung leitbar ist, insbesondere so kontrolliert, dass keine Aggregatszustandsänderung des unter Druck stehenden Gases eintritt und die zweite Gasdruckreduziervorrichtung aufgrund thermischer Kontraktion nicht beschädigt wird.
[0078] Gemäss einer Ausführungsform weist die Neutralisationseinrichtung eine Halteplatte auf,
und sind der Druckbehälteranschluss, die erste Gasdruckreduziervorrichtung und die zweite Gasdruckreduziervorrichtung jeweils an der Halteplatte befestigt.
[0079] Durch die Befestigung des Druckbehälteranschlusses, der ersten Gasdruckreduziervorrichtung und der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung an einer montierbaren Halteplatte sind der Druckbehälteranschluss, die erste Gasdruckreduziervorrichtung und die zweite Gasdruckreduziervorrichtung in bestimmter Beabstandung zueinander gehalten und können durch Montieren der Halteplatte einfach montiert werden.
[0080] Die Halteplatte kann beispielsweise eine Länge von weniger als 70 cm und eine Breite von weniger als 50 cm aufweisen.
[0081] Der Druckbehälteranschluss, die erste Gasdruckreduziervorrichtung und die zweite Gasdruckreduziervorrichtung können so an der Halteplatte befestigt sein, dass das unter Druck stehende Gas, im Betrieb mit am Druckbehälteranschluss angeschlossenem Druckbehälter mit unter Druck stehendem Gas, in eine erste Richtung durch die erste Gasdruckreduziervorrichtung strömt und in eine zweite Richtung durch die zweite Gasdruckreduziervorrichtung strömt, wobei die erste Richtung quer zur zweiten Richtung ist.
[0082] Dies ermöglicht eine gut kontrollierbare Leitung des unter Druck stehenden Gases vom Druckbehälteranschluss zur Begasungsvorrichtung und eine platzsparende Anordnung des Druckbehälteranschlusses, der ersten Gasdruckreduziervorrichtung und der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung auf der Halteplatte.
[0083] Gemäss einer Ausführungsform umfasst die Neutralisationseinrichtung einen weiteren Druckbehälteranschluss zum Anschliessen eines weiteren Druckbehälters mit unter Druck stehendem Gas, eine weitere Gasleitung, durch welche unter Druck stehendes Gas vom weiteren Druckbehälteranschluss zur zweiten Gasdruckreduziervorrichtung leitbar ist, und eine zur ersten Gasdruckreduziervorrichtung und zur zweiten Gasdruckreduziervorrichtung beabstandete dritte Gasdruckreduziervorrichtung.
[0084] Dabei ist die Neutralisationseinrichtung dazu konfiguriert, im Betrieb mit am weiteren Druckbehälteranschluss angeschlossenem weiteren Druckbehälter mit unter Druck stehendem Gas, zur Anpassung des pH-Werts des Klarwassers auf den bestimmten Wert, unter Druck stehendes Gas vom weiteren Druckbehälter durch die weitere Gasleitung zur dritten Gasdruckreduziervorrichtung, und von der dritten Gasdruckreduziervorrichtung zur zweiten Gasdruckreduziervorrichtung zu leiten.
[0085] Dabei wird der Druck vom unter Druck stehenden Gas von der dritten Gasdruckreduziervorrichtung auf den Druck P1, und der Druck P1 vom unter Druck stehenden Gas von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung auf den Druck P2 reduziert, sodass das unter Druck stehende Gas im gasförmigen Zustand und mit dem Druck P2 von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung durch einen Abschnitt der Gasleitung zur Begasungsvorrichtung geleitet wird.
[0086] Weiter oben Aufgeführtes zum Druckbehälteranschluss, zum Druckbehälter, zur Gasleitung und zur ersten Gasdruckreduziervorrichtung gilt analog auch für den weiteren Druckbehälteranschluss, den weiteren Druckbehälter, die weitere Gasleitung und die dritte Gasdruckreduziervorrichtung.
[0087] Dadurch wird ermöglicht, dass mehrere Druckbehälter mit unter Druck stehendem Gas gleichzeitig angeschlossen sein können. Dies verbessert die Gebrauchseigenschaften der mobilen Gewässerschutzanlage, weil der Betrieb der mobilen Gewässerschutzanlage fürs Trennen von leeren Druckbehältern und Anschliessen von Druckbehältern mit unter Druck stehendem Gas nicht unterbrochen werden muss.
[0088] Gemäss einer Ausführungsform sind der weitere Druckbehälteranschluss und die dritte Gasdruckreduziervorrichtung jeweils an der Halteplatte befestigt, wobei der weitere Druckbehälteranschluss und die dritte Gasdruckreduziervorrichtung im Vergleich zum Druckbehälteranschluss und zur ersten Gasdruckreduziervorrichtung mit einem grösseren Abstand quer zur Ebene der Halteplatte gehalten sind.
[0089] Durch die so beabstandete Haltung der Druckbehälteranschlüsse und der Gasdruckreduziervorrichtungen ist der Entzug der Wärmeenergie aus der Umgebung der Gasdruckreduziervorrichtungen so kontrollierbar, dass auch das unter Druck stehende Gas kontrolliert vom entsprechenden Gasdruckbehälter zur Begasungsvorrichtung leitbar ist, insbesondere so kontrollierbar, dass keine Aggregatszustandsänderung des unter Druck stehenden Gases eintritt und die Gasdruckreduziervorrichtungen aufgrund thermischer Kontraktion nicht beschädigt werden.
[0090] Gemäss einer Ausführungsform umfasst die mobile Gewässerschutzanlage eine Steuerung zur Steuerung der Aufbereitung von verschmutztem Wasser, sind die erste Gasdruckreduziervorrichtung und die zweite Gasdruckreduziervorrichtung jeweils mit der Steuerung kommunikativ verbunden, und ist die Steuerung dazu konfiguriert, das unter Druck stehende Gas basierend auf von der ersten Gasdruckreduziervorrichtung und von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung übermittelter Druckinformation zur Begasungsvorrichtung zu leiten.
[0091] Die Gasdruckreduziervorrichtungen können so ausgestaltet und konfiguriert sein, dass diese Druckinformation zum Druck des unter Druck stehenden Gases bei den Gasdruckreduziervorrichtungen an die Steuerung übermitteln.
[0092] Die Neutralisationseinrichtung kann zwischen der ersten Gasdruckreduziervorrichtung und der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung, und gegebenenfalls zwischen der dritten Gasdruckreduziervorrichtung und der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung ein, gegebenenfalls jeweils ein, mit der Steuerung verbundenes Durchflussregelventil aufweisen, welches basierend auf von den Gasdruckreduziervorrichtungen übermittelter Druckinformation von der Steuerung betätigbar ist. Durch die Betätigung kann dann beispielsweise die Leitung des unter Druck stehenden Gases zur Begasungsvorrichtung verschlossen werden.
[0093] Das Durchflussregelventil kann beispielsweise ein Magnetventil sein.
[0094] Gemäss einer Ausführungsform umfasst die Gasleitung zwischen der ersten Gasdruckreduziervorrichtung und der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung ein mit der Steuerung kommunikativ verbundenes Durchflussregelventil, und ist die Steuerung dazu konfiguriert, den Durchfluss des unter Druck stehenden Gases, basierend auf von der ersten Gasdruckreduziervorrichtung und von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung übermittelter Druckinformation und durch Ansteuern des Durchflussregelventils, zu steuern.
[0095] Die erfindungsgemässe mobile Gewässerschutzanlage ist im Folgenden rein beispielhaft anhand konkreter in den Figuren dargestellter Ausführungsformen näher beschrieben. Es zeigen:
[0096] Figur 1 eine schematische Darstellung einer mobilen Gewässerschutzanlage; und [0097] Figur 2 eine Ansicht eines Teils der Neutralisationseinrichtung.
[0098] Figur 1 zeigt in einer schematischen Darstellung eine mobile Gewässerschutzanlage 1. Die mobile Gewässerschutzanlage 1 umfasst ein Schmutzwasserbecken 2 mit einem Einlass 18, eine Reinigungseinrichtung 3 mit einem Trübungssensor 19, eine Neutralisationseinrichtung 6 mit einer Begasungsvorrichtung 7 und mit einem pH-Sensor 20 und mit einem Neutralisationsbecken 21, eine Steuerkabine 22 mit einer Steuerung 11 und mit zwei mit der Begasungsvorrichtung 7 verbundenen Druckbehältern 9a, 9b mit unter Druck stehendem Gas, und einen Auslass 5.
[0099] Über den Einlass 18 ist verschmutztes Wasser in das Schmutzwasserbecken 2 leitbar. Die Reinigungseinrichtung 3 ist dazu ausgelegt das verschmutzte Wasser im Schmutzwasserbecken 2 basierend auf dem Prinzip der Sedimentation in Klarwasser 4 und Schmutz aufzutrennen. Im Schmutzwasserbecken 2 gesammeltes verschmutztes Wasser, das im Schmutzwasserbecken 2 steht, trennt sich in eine Schmutzlage 23 und einen Überstand 24 mit Klarwasser. Der Trübungssensor 19 und die Steuerung 11 sind so konfiguriert, dass die Trübung des Klarwassers im Überstand 24 gemessen wird und falls der gemessene Wert in einem bestimmten Bereich liegt, die Einleitung von verschmutztem Wasser in das Schmutzwasserbecken 2 gestoppt wird, und so das Überlaufen des Klarwassers in die Neutralisationseinrichtung 6 gestoppt wird.
[00100] Das Klarwasser 4, das im Neutralisationsbecken 21 gesammelt ist, wird mittels der Begasungsvorrichtung 7 mit Gas 25 versetzt. Die Steuerung 11 und der pH-Sensor 20 sind so kon-
figuriert, dass der pH-Wert des Klarwassers 4 im Neutralisationsbecken 21 gemessen wird und falls der gemessene Wert in einem bestimmten Bereich liegt, das Klarwasser 4 freigegeben wird, um über den Auslass 5 abgezogen zu werden.
[00101] Die in Figur 1 gezeigte mobile Gewässerschutzanlage 1 zur Aufbereitung von verschmutztem Wasser umfasst des Weiteren eine Halteplatte 15 an der ein Druckbehälteranschluss 8a, ein weiterer Druckbehälteranschluss 8b, eine erste Gasdruckreduziervorrichtung 12, eine zweite Gasdruckreduziervorrichtung 13, eine dritte Gasdruckreduziervorrichtung 16, Gasleitungsabschnitte der Gasleitung 10a, eine weitere Gasleitung 10b und Durchflussregelventile 17 befestigt sind.
[00102] Diese Halteplatte 15 mit den daran befestigten Komponenten ist in Figur 1 schematisch angedeutet und in Figur 2 in vergrösserter Ansicht gezeigt.
[00103] An jeden der Druckbehälteranschlüsse 8a, 8b ist ein Druckbehälter 9a, 9b mit unter Druck stehendem Gas anschliessbar.
[00104] Die Neutralisationseinrichtung 3 umfasst eine Gasleitung 10a, durch welche unter Druck stehendes Gas vom Druckbehälteranschluss 8a zur Begasungsvorrichtung 7 leitbar ist.
[00105] Die Neutralisationseinrichtung 3 ist dazu konfiguriert den pH-Wert des Klarwassers 4 durch Begasung des Klarwassers 4 mittels der Begasungsvorrichtung 7 auf einen bestimmten Wert anzupassen.
[00106] Über den Auslass 5 der mobilen Gewässerschutzanlage 1 ist mittels der Neutralisationseinrichtung 6 aufbereitetes Wasser von der mobilen Gewässerschutzanlage 1 abziehbar.
[00107] Die Neutralisationseinrichtung 6 umfasst eine erste Gasdruckreduziervorrichtung 12 und eine zur ersten Gasdruckreduziervorrichtung 12 räumlich beabstandete zweite Gasdruckreduziervorrichtung 13.
[00108] Die Neutralisationseinrichtung 6 ist dazu konfiguriert im Betrieb, mit am Druckbehälteranschluss 8a angeschlossenem Druckbehälter 9a mit unter Druck stehendem Gas, zur Anpassung des pH-Werts des Klarwassers 4 auf den bestimmten Wert, unter Druck stehendes Gas vom Druckbehälter 9a durch die Gasleitung 10a zur ersten Gasdruckreduziervorrichtung 12, von der ersten Gasdruckreduziervorrichtung 12 zur zweiten Gasdruckreduziervorrichtung 13, und von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung 13 zur Begasungsvorrichtung 7 zu leiten.
[00109] Dabei wird der Druck vom unter Druck stehenden Gas von der ersten Gasdruckreduziervorrichtung 12 auf einen Druck P1 und der Druck P1 vom unter Druck stehenden Gas von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung 13 auf einen Druck P2, für welchen gilt P2 < P1, reduziert, sodass das unter Druck stehende Gas im gasförmigen Zustand und mit dem Druck P2 von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung 13 zur Begasungsvorrichtung 7 geleitet wird.
[00110] Die Neutralisationseinrichtung 6 ist ebenfalls dazu konfiguriert, im Betrieb mit am Druckbehälteranschluss 8b angeschlossenem Druckbehälter 9b mit unter Druck stehendem Gas, zur Anpassung des pH-Werts des Klarwassers 4 auf den bestimmten Wert, unter Druck stehendes Gas vom Druckbehälter 9b durch die weitere Gasleitung 10b zur dritten Gasdruckreduziervorrichtung 16 und von der dritten Gasdruckreduziervorrichtung 16 zur zweiten Gasdruckreduziervorrichtung 13 zu leiten.
[00111] Dabei wird der Druck vom unter Druck stehenden Gas von der dritten Gasdruckreduziervorrichtung 16 auf einen Druck P1 und der Druck P1 vom unter Druck stehenden Gas von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung 13 auf den Druck P2, für welchen gilt P2 < P1, reduziert, sodass das unter Druck stehende Gas im gasförmigen Zustand und mit dem Druck P2 von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung 13 durch einen Abschnitt der Gasleitung 10a zur Begasungsvorrichtung 7 geleitet wird.
[00112] Die in Figur 2 gezeigten Gasdruckreduziervorrichtungen 12, 13 und 16 sind kommunikativ mit der Steuerung 11 verbunden und dazu ausgelegt Druckinformation zum Druck des unter Druck stehenden Gases bei den Gasdruckreduziervorrichtungen 12, 13 und 16 an die Steuerung
11716
11 zu übermitteln.
[00113] Die in Figur 2 gezeigte erste Gasdruckreduziervorrichtung 12 und dritte Gasdruckreduziervorrichtung 16 sind Flaschendruckminderer.
[00114] Die in Figur 2 gezeigte zweite Gasdruckreduziervorrichtung 13 ist ein Drosselventil mit Einstellrad.
[00115] Der in Figur 2 gezeigte Gasleitungsabschnitt 14 der Gasleitung 10a ist durch einen Kunststoffschlauch gebildet. Der Gasleitungsabschnitt 14 weist eine Mindestlänge von 45 cm auf. Der entsprechende Gasleitungsabschnitt der weiteren Gasleitung 10b ist ebenfalls durch einen Kunststoffschlauch gebildet.
[00116] Die in Figur 2 gezeigte Gasleitung 10a und die weitere Gasleitung 10b umfassen je ein mit der Steuerung 11 kommunikativ verbundenes Durchflussregelventil 17. Das jeweilige Durchflussregelventil 17 ist von der Steuerung 11 betätigbar und ist ein Magnetventil.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Mobile Gewässerschutzanlage (1) zur Aufbereitung von verschmutztem Wasser, mit
    o einem Schmutzwasserbecken (2), in welches verschmutztes Wasser einleitbar ist,
    o einer Reinigungseinrichtung (3), die dazu ausgelegt ist, verschmutztes Wasser im Schmutzwasserbecken (2) in Klarwasser (4) und Schmutz zu trennen,
    o einer Neutralisationseinrichtung (6), die eine Begasungsvorrichtung (7), einen Druckbehälteranschluss (8a) zum Anschliessen eines Druckbehälters (9a) mit unter Druck stehendem Gas und eine Gasleitung (10a), durch welche unter Druck stehendes Gas vom Druckbehälteranschluss (8a) zur Begasungsvorrichtung (7) leitbar ist, umfasst, und dazu konfiguriert ist, den pH-Wert des Klarwassers (4) durch Begasung des Klarwassers (4) mittels der Begasungsvorrichtung (7) auf einen bestimmten Wert anzupassen, und
    o einem Auslass (5), über welchen von der mobilen Gewässerschutzanlage (1) mittels der Neutralisationseinrichtung (6) aufbereitetes Wasser von der mobilen Gewässerschutzanlage (1) abziehbar ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Neutralisationseinrichtung (6)
    o eine erste Gasdruckreduziervorrichtung (12) und eine zur ersten Gasdruckreduziervorrichtung (12) beabstandete zweite Gasdruckreduziervorrichtung (13) umfasst, und
    o dazu konfiguriert ist, im Betrieb mit am Druckbehälteranschluss (8a) angeschlossenem Druckbehälter (9a) mit unter Druck stehendem Gas, zur Anpassung des pH-Werts des Klarwassers (4) auf den bestimmten Wert, unter Druck stehendes Gas vom Druckbehälter (9a) durch die Gasleitung (10a)
    o Zur ersten Gasdruckreduziervorrichtung (12), o von der ersten Gasdruckreduziervorrichtung (12) zur zweiten Gasdruckreduziervorrichtung (13), und o von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung (13) zur Begasungsvorrichtung (7) zu leiten, wobei
    o der Druck vom unter Druck stehenden Gas von der ersten Gasdruckreduziervorrichtung (12) auf einen Druck P1 reduziert wird, und
    o der Druck P1 vom unter Druck stehenden Gas von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung (13) auf einen Druck P2, für welchen gilt P2 < P1, reduziert wird,
    sodass das unter Druck stehende Gas im gasförmigen Zustand und mit dem Druck P2 von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung (13) zur Begasungsvorrichtung (7) geleitet wird.
    2. Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Gasdruckreduziervorrichtung (12) ein Flaschendruckminderer ist.
    3. Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Gasdruckreduziervorrichtung (13) ein Drosselventil oder eine Blende ist.
    4. Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gasleitungsabschnitt (14) der Gasleitung (10a), welcher sich zwischen der ersten Gasdruckreduziervorrichtung (12) und der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung (13) erstreckt aus einem wärmedämmenden Material gebildet ist, insbesondere und der Gasleitungsabschnitt (14) durch einen Kunststoffschlauch gebildet ist.
    5. Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gasleitungsabschnitt (14) der Gasleitung (10a), welcher sich zwischen der ersten Gasdruckreduziervorrichtung (12) und der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung (13) erstreckt, eine Mindestlänge L von 45 cm aufweist, insbesondere und aus einem wärmedämmenden Material gebildet ist und vorzugsweise durch einen Kunststoffschlauch gebildet ist.
    6. Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das unter Druck stehende Gas Kohlenstoffdioxid ist.
    10.
    11.
    12.
    AT 528 929 A2 2026-07-15
    Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass für P1 gilt P1 = 12 bar, insbesondere 8 bar = P1 = 12 bar.
    Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass für P2 gilt P2 = 4 bar, insbesondere 1 bar = P2 <= 3 bar.
    Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass o die Neutralisationseinrichtung (6) eine Halteplatte (15) aufweist, und o der Druckbehälteranschluss (8a), die erste Gasdruckreduziervorrichtung (12) und die zweite Gasdruckreduziervorrichtung (13) jeweils an der Halteplatte (15) befestigt sind.
    Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Neutralisationseinrichtung (6)
    o einen weiteren Druckbehälteranschluss (8b) zum Anschliessen eines weiteren Druckbehälters (9b) mit unter Druck stehendem Gas,
    o eine weitere Gasleitung (10b), durch welche unter Druck stehendes Gas vom weiteren Druckbehälteranschluss (8b) zur zweiten Gasdruckreduziervorrichtung (13) leitbar ist, und
    o eine zur ersten Gasdruckreduziervorrichtung (12) und zur zweiten Gasdruckreduziervorrichtung (13) beabstandete dritte Gasdruckreduziervorrichtung (16)
    umfasst, wobei
    die Neutralisationseinrichtung (6) dazu konfiguriert ist, im Betrieb mit am weiteren Druckbehälteranschluss (8b) angeschlossenem weiteren Druckbehälter (9b) mit unter Druck stehendem Gas, zur Anpassung des pH-Werts des Klarwassers (4) auf den bestimmten Wert, unter Druck stehendes Gas vom weiteren Druckbehälter (9b) durch die weitere Gasleitung (10b)
    o Zur dritten Gasdruckreduziervorrichtung (16), und
    o von der dritten Gasdruckreduziervorrichtung (16) zur zweiten Gasdruckreduziervorrichtung (13) zu leiten,
    wobei
    o der Druck vom unter Druck stehenden Gas von der dritten Gasdruckreduziervorrichtung (16) auf den Druck P1 reduziert wird, und
    o der Druck P1 vom unter Druck stehenden Gas von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung (13) auf den Druck P2 reduziert wird,
    sodass das unter Druck stehende Gas im gasförmigen Zustand und mit dem Druck P2 von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung (13) durch einen Abschnitt der Gasleitung (10a) zur Begasungsvorrichtung (7) geleitet wird.
    Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Druckbehälteranschluss (8b) und die dritte Gasdruckreduziervorrichtung (16) jeweils an der Halteplatte (15) befestigt sind, wobei der weitere Druckbehälteranschluss (8b) und die dritte Gasdruckreduziervorrichtung (16) im Vergleich zum Druckbehälteranschluss (8a) und zur ersten Gasdruckreduziervorrichtung (12) mit einem grösseren Abstand quer zur Ebene der Halteplatte (15) gehalten sind.
    Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass o die mobile Gewässerschutzanlage (1) eine Steuerung (11) zur Steuerung der Aufbereitung von verschmutztem Wasser umfasst, o die erste Gasdruckreduziervorrichtung (12) und die zweite Gasdruckreduziervorrichtung (13) jeweils mit der Steuerung (11) kommunikativ verbunden sind, und o die Steuerung (11) dazu konfiguriert ist, das unter Druck stehende Gas, basierend auf von der ersten Gasdruckreduziervorrichtung (12) und von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung (13) übermittelter Druckinformation, zur Begasungsvorrichtung (7) zu leiten.
    14116
    13. Mobile Gewässerschutzanlage (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass
    o die Gasleitung (10a) zwischen der ersten Gasdruckreduziervorrichtung (12) und der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung (13) ein mit der Steuerung (11) kommunikativ verbundenes Durchflussregelventil (17) umfasst, und
    o die Steuerung (11) dazu konfiguriert ist, den Durchfluss des unter Druck stehenden Gases, basierend auf von der ersten Gasdruckreduziervorrichtung (12) und von der zweiten Gasdruckreduziervorrichtung (13) übermittelter Druckinformation und durch Ansteuern des Durchflussregelventils (17), zu steuern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ATA55368/2025A 2024-12-23 2025-11-04 Gewässerschutzanlage AT528929A2 (de)

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CH001489/2024A CH722465A2 (de) 2024-12-23 2024-12-23 Gewässerschutzanlage

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ATA55368/2025A AT528929A2 (de) 2024-12-23 2025-11-04 Gewässerschutzanlage

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