AT528941A1 - Verbindungsvorrichtung zum Verbinden einer Schubladenzarge mit einer Schubladenausziehführung - Google Patents

Verbindungsvorrichtung zum Verbinden einer Schubladenzarge mit einer Schubladenausziehführung

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AT528941A1
AT528941A1 ATA50985/2024A AT509852024A AT528941A1 AT 528941 A1 AT528941 A1 AT 528941A1 AT 509852024 A AT509852024 A AT 509852024A AT 528941 A1 AT528941 A1 AT 528941A1
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hook
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Blum Gmbh Julius
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    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B88/00—Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/40—Sliding drawers; Slides or guides therefor
    • A47B88/423—Fastening devices for slides or guides
    • A47B88/427—Fastening devices for slides or guides at drawer side

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Abstract

Verbindungsvorrichtung (1) zum, vorzugsweise lösbaren, Verbinden einer Schubladenzarge (2) mit einer Schubladenausziehführung (3, 11), mit wenigstens einer an der wenigstens einen Schubladenzarge (2) anzuordnenden Koppelvorrichtung (4), wobei die Verbindungsvorrichtung (1) - wenigstens ein erstes, an einer Ladenschiene (5, 12) der Schubladenausziehführung (3, 11) anzuordnendes und/oder ausgebildetes, Koppelelement (6), oder - wenigstens ein zweites, an einer Ladenschiene (5, 12) der Schubladenausziehführung (3) anzuordnendes und/oder ausgebildetes, Koppelelement (7) aufweist, wobei das wenigstens eine erste Koppelelement (6) und das wenigstens eine zweite Koppelelement (7) verschieden voneinander ausgebildet sind, wobei die wenigstens eine Koppelvorrichtung (4), vorzugsweise lösbar, mit dem wenigstens einen ersten Koppelelement (6) und mit dem wenigstens einen zweiten Koppelelement (7) koppelbar ist.

Description

Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verbindungsvorrichtung zum, vorzugsweise lösbaren, Verbin-
den einer Schubladenzarge mit einer Schubladenausziehführung, mit wenigstens einer an der
wenigstens einen Schubladezarge anzuordnenden Koppelvorrichtung, wobei die Verbindungs-
vorrichtung
- wenigstens ein erstes, an einer Ladenschiene der Schubladenausziehführung anzuordnendes und/oder ausgebildetes, Koppelelement, oder
- wenigstens ein zweites, an einer Ladenschiene der Schubladenausziehführung anzuordnendes und/oder ausgebildetes, Koppelelement aufweist,
wobei das wenigstens eine erste Koppelelement und das wenigstens eine zweite Koppelelement
verschieden voneinander ausgebildet sind. Weiters betrifft die Erfindung eine Anorndung mit zu-
mindest einer solchen Verbindungsvorrichtung.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind bereits verschiedenste Verbindungsvorrichtungen zum Verbinden einer Schubladenzarge mit einer Schubladenausziehführung bekannt. Beispielsweise offenbart die Anmelder-eigenen AT 526396 verschiedene Ausführungsbeispiele von solchen Verbindungsvorrichtungen. Dabei ist erkennbar, dass die verschiedenen Ausführungsbeispiele voneinander unterschiedlich ausgebildete Koppelelemente und Koppelvorrichtungen aufweisen. Unter anderem kann die verschiedene Ausbildung der Koppelelemente durch die Art der Schubladenausziehführung bedingt sein.
[0003] Nachteilig beim Stand der Technik ist, dass bei unterschiedlichen Koppelelementen verschiedene Koppelvorrichtungen vorgesehen werden müssen, was einen hohen Entwicklungs-, Kosten- und Produktionsaufwand mit sich bringt.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, die zuvor beschriebenen Nachteile zumindest teilweise zu beheben und einen gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Verbindungsvorrichtung anzugeben. Zudem soll auch eine Anordnung mit zumindest einer solchen Verbindungsvorrichtung angegeben werden.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche 1 und 11.
[0006] Erfindungsgemäß ist daher bei einer wie vorher beschriebenen Verbindungsvorrichtung vorgesehen, dass die wenigstens eine Koppelvorrichtung, vorzugsweise lösbar, mit dem wenigstens einen ersten Koppelelement und mit dem wenigstens einen zweiten Koppelelement koppelbar ist.
[0007] Dadurch, dass die wenigstens eine Koppelvorrichtung mit verschiedenen Koppelelementen koppelbar ist, muss nur mehr eine Art von Koppelvorrichtung entwickelt und produziert werden, wodurch ein Entwicklungs-, Kosten- und Produktionsaufwand deutlich reduziert werden kann.
[0008] In anderen Worten ist also eine Koppelvorrichtung vorgesehen, welche mit mehreren verschiedenen Koppelelementen kompatibel ist. Ein erfindungsgemäße Koppelvorrichtung umfasst dabei aber jeweils nur eine Art von Koppelelement.
[0009] Eine lösbare Koppelung der Koppelvorrichtung mit einem Koppelungselement ist besonders vorteilhaft, da somit eine Schubladenzarge und in weiterer Folge eine Schublade wieder von einer Schubladenausziehführung gelöst werden kann.
[0010] Hinsichtlich einer erfindungsgemäßen Anordnung ist vorgesehen, dass diese
- wenigstens eine Schubladenzarge,
- wenigstens eine erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung, und
- wenigstens eine erste Schubladenausziehführung mit einer ersten Ladenschiene, oder
- wenigstens eine zweite Schubladenausziehführung mit einer zweiten Ladenschiene,
umfasst, wobei die wenigstens eine Koppelvorrichtung an der wenigstens einen Schubladenzarge, das wenigstens eine erste Koppelelement an der ersten Ladenschiene und das wenigstens eine zweite Koppelelement an der zweiten Ladenschiene angeordnet ist.
[0011] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung werden in den abhängigen Ansprü
chen definiert.
[0012] Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Koppelvorrichtung wenigstens einen, vorzugsweise schwenkbaren, Koppelhebel zum, vorzugsweise lösbaren, Koppeln der wenigstens einen Koppelvorrichtung mit dem wenigstens einen ersten und dem wenigstens einen zweiten Koppelelement aufweist.
[0013] Ein solcher Koppelhebel stellt eine einfache Lösung zum Koppeln der Koppelvorrichtung mit dem wenigstens einen ersten und dem wenigstes einem zweiten Koppelelement dar.
[0014] Der Koppelhebel ist demnach derart ausgebildet, dass er mit verschieden ausgebildeten Koppelelementen kompatibel ist.
[0015] Insbesondere wenn der Koppelhebel schwenkbar ausgebildet ist, kann durch einfaches Verschwenken des Koppelhebels eine Koppelung zwischen Koppelhebel und Koppelelement hergestellt oder gelöst werden.
[0016] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann der wenigstens eine Koppelhebel in einer ersten Koppelstellung, in welcher der wenigstens eine Koppelhebel mit dem wenigstens einen ersten Koppelelement gekoppelt ist, und in einer zweiten Koppelstellung, in welcher der wenigstens eine Koppelhebel mit dem wenigstens einen zweiten Koppelelement gekoppelt ist, und in einer Lösestellung, in welcher der wenigstens eine Koppelhebel von dem wenigsten einen ersten Koppelelement und dem wenigstens einen zweiten Koppelelement gelöst ist, anordenbar sein.
[9017] In den Koppelstellungen ist der Koppelhebel also mit dem jeweiligen Koppelelementen gekoppelt. Das kann beispielsweise dadurch realisiert werden, dass der wenigstens eine Koppelhebel in der ersten Koppelstellung in Eingriff mit dem wenigstens einen ersten Koppelelement und in der zweiten Koppelstellung in Eingriff mit dem wenigstens einen zweiten Koppelelement steht.
[0018] Es kann vorgesehen sein, dass der Koppelhebel formschlüssig und/oder kraftschlüssig mit dem wenigstens einen ersten Koppelelement und mit dem wenigstens einen zweiten Koppelelement koppelbar ist.
[0019] Das stellt eine einfache Möglichkeit zum, insbesondere lösbaren, Koppeln des Koppelhebels mit dem jeweiligen Koppelelement dar.
[0020] Vorteilhafterweise kann weiters vorgesehen sein, dass die Verbindungsvorrichtung einen Grundkörper umfasst, wobei der wenigstens eine Koppelhebel in der ersten Koppelstellung eine erste Relativposition zu dem Grundkörper einnimmt und in der zweiten Koppelstellung eine zweite Relativposition zu dem Grundkörper einnimmt, wobei die erste Relativposition und die zweite Relativposition unterschiedlich voneinander sind.
[0021] In anderen Worten befindet sich der Koppelhebel in Abhängigkeit des Koppelements, mit dem er gekoppelt wird, in verschiedenen Relativpositionen zum Grundkörper.
[0022] Dies trägt dazu bei, dass der Koppelhebel mit verschiedenen Koppelelementen kompatibel ist.
[0023] Es kann weiter vorgesehen sein, dass der wenigstens eine Koppelhebel, vorzugsweise schwenkbar, an dem Grundkörper gelagert ist, vorzugsweise wobei die erste Relativposition ein erster Winkel des wenigstens einen Koppelhebels relativ zum Grundkörper und die zweite Relativposition ein zweiter Winkel des wenigstens einen Koppelhebels relativ zum Grundkörper ist.
[0024] Der Grundkörper der Verbindungsvorrichtung kann also als Träger für den Koppelhebel dienen. Das erlaubt eine kompakte und einfache Ausbildung einer Verbindungsvorrichtung.
[0025] Insbesondere wenn der Koppelhebel schwenkbar an dem Grundkörper gelagert ist, können die erste Relativposition und die zweite Relativposition ein erste und ein zweiter Winkel sein. Der erste und der zweite Winkel sind dabei verschieden voneinander.
[0026] In anderen Worten kann der Koppelhebel also in Abhängigkeit des Koppelement, mit wel
chem er gekoppelt wird, verschieden weit verschwenkt werden.
[0027] Es kann auch vorgesehen sein, dass die Koppelvorrichtung einen Kraftspeicher, vorzugweise eine Feder, umfasst, mit welchem der Koppelhebel, vorzugsweise in Richtung der ersten und/oder der zweiten Koppelstellung, mit einer Kraft beaufschlagbar ist.
[0028] Der Koppelhebel kann also in Richtung einer Koppelstellung vorgespannt sein.
[0029] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der wenigstens eine Koppelhebel einen ersten hakenförmigen Abschnitt, wenigstens einen, daran anschließenden zweiten hakenförmigen Abschnitt und wenigstens einen an den zweiten hakenförmigen Abschnitt anschließenden Vorsprung aufweist.
[0030] Durch eine solche Ausbildung des Koppelhebels stehen verschiedenste Anbindungsmöglichkeiten am Koppelhebel zur Verfügung, was das Koppeln des Koppelhebels mit verschieden ausgebildeten Koppelelementen vereinfacht.
[0031] Es kann weiter vorgesehen sein, dass das wenigstens eine erste Koppelelement in einer ersten Koppelstellung zumindest teilweise in dem ersten hakenförmigen Abschnitt und/oder dem wenigstens einen zweiten hakenförmigen Abschnitt oder in einem zwischen dem wenigstens einen zweiten hakenförmigen Abschnitt und dem wenigstens einen Vorsprung gebildeten Raum angeordnet ist, um das erste Koppelelement mit der Koppelvorrichtung zu koppeln.
[0032] Zudem kann vorgesehen sein, dass das wenigstens eine zweite Koppelelement in einer zweiten Koppelstellung zumindest teilweise in dem ersten hakenförmigen Abschnitt und/oder dem wenigstens einen zweiten hakenförmigen Abschnitt oder in einem zwischen dem wenigstens einen zweiten hakenförmigen Abschnitt und dem wenigstens einen Vorsprung gebildeten Raum angeordnet ist, um das zweite Koppelelement mit der Koppelvorrichtung zu koppeln.
[0033] Die verschiedenen Koppelelemente können also an unterschiedlichen Stellen am Koppelhebel angeordnet sein, um das jeweilige Koppelelement mit der Koppelvorrichtung zu koppeln.
[0034] Vorteilhafterweise ist für jede Art von Koppelelement, also zumindest für das wenigstens eine erste Koppelelement und das wenigstens eine zweite Koppelelement, eine eigene Stelle zum Anbinden des jeweiligen Koppelelements an dem Koppelhebel vorgesehen.
[0035] Bevorzugt kann dabei vorgesehen sein, dass wenigstens eine erst Koppelelement in einer ersten Koppelstellung in einem zwischen dem wenigstens einen zweiten hakenförmigen Abschnitt und dem wenigstens einen Vorsprung gebildeten Raum angeordnet ist, um das erste Koppelelement mit der Koppelvorrichtung zu koppeln, und dass das wenigstens eine zweite Koppelelement in einer zweiten Koppelstellung in dem ersten hakenförmigen Abschnitt un dem wenigstens einen zweiten hakenförmigen Abschnitt angeordnet ist, um das zweite Koppelelement mit der Koppelvorrichtung zu koppeln.
[0036] Es kann vorgesehen sein, dass der wenigstens eine Vorsprung einen abgeschrägten Bereich aufweist.
[0037] Über einen solchen abgeschrägten Bereich wird ein Koppeln des Koppelhebels mit einem der Koppelelemente erleichtert.
[0038] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das wenigstens eine erste Koppelelement in Form zumindest eines Stegs an der Ladenschiene der Schubladenausziehführung ausgebildet ist und/oder wobei das wenigstens eine zweite Koppelelement eine zu dem ersten und dem wenigstens einen zweiten hakenförmigen Abschnitt korrespondierende Kontur aufweist.
[0039] Dadurch kann die Ausbildung des Koppelelements einfach an die technischen Gegebenheiten (beispielsweise Art der Schubladenausziehführung) angepasst werden.
[0040] Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass das wenigstens eine erste Koppelelement aus einem Metall und/oder das wenigstens eine zweite Koppelelement aus einem Kunststoff gefertigt ist.
[0041] Durch die entsprechende Materialauswahl kann einerseits die Standfestigkeit des jeweili4126
gen Koppelelements verbessert und andererseits eine unerwünschte Geräuschentwicklung beim Bewegen der Schubladenausziehführung verhindert oder zumindest reduziert werden.
[0042] Hinsichtlich einer Anordnung kann vorgesehen sein, dass die erste Ladenschiene und/ oder die zweiten Ladenschiene wenigstens eine Ausnehmung aufweist, in welche der wenigstens eine Koppelhebel zumindest teilweise anordenbar ist, vorzugsweise wobei der Koppelhebel in der ersten Koppelstellung und/oder zweiten Koppelstellung zumindest teilweise in der wenigstens einen Ausnehmung angeordnet ist, und/oder wobei der wenigstens eine Koppelhebel in der Lösestellung, vorzugsweise vollständig, außerhalb der wenigstens einen Ausnehmung angeordnet ist.
[0043] Dadurch kann der Koppelhebel in der ersten bzw. der zweiten Koppelstellung platzsparend angeordnet werden, wodurch sich der benötigte Bauraum innerhalb eines Möbels (welcher stark begrenzt ist) minimieren.
[0044] Zudem ermöglicht es diese Ausbildung auch, den Koppelhebel zumindest zweitweise im Inneren der Ladenschiene anzuordnen.
[0045] Es kann vorgesehen sein, dass das wenigstens eine erste Koppelelement und/oder das wenigstens eine zweite Koppelelement im Inneren der wenigstens einen Schubladenausziehführung, insbesondere im Inneren einer Ladenschiene der wenigstens einen ersten oder der wenigstens einen zweiten Schubladenausziehführung, angeordnet ist.
[0046] Vorteilhafterweise kann bei einem solchen Ausführungsbeispiel vorgesehen sein, dass das wenigstens eine erste und/oder das wenigstens eine zweite Koppelelement in einem Bereich der wenigstens einen Ausnehmung angeordnet ist.
[0047] Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass das wenigstens eine erste Koppelelement in Form zumindest eines Stegs an der ersten Ladenschiene der Schubladenausziehführung ausgebildet ist, wobei der Steg in der wenigstens einen Ausnehmung angeordnet ist.
[0048] Das stellt eine einfache Umsetzung eines Koppelelements dar.
[0049] Es kann vorgesehen sein, dass der wenigstens eine Koppelhebel in der ersten Koppelstellung eine erste Relativposition zu der ersten Ladenschiene einnimmt und in der zweiten Koppelstellung eine zweite Relativposition zu der zweiten Ladenschiene einnimmt, wobei die erste Relativposition und die zweite Relativposition unterschiedlich voneinander sind.
[0050] Der Koppelhebel nimmt also in Abhängigkeit des Koppelelements, mit welchem er gekoppelt wird, eine unterschiedliche relative Position zu der ersten bzw. zweiten Ladenschiene ein.
[0051] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die erste Schubladenausziehführung eine an einem Möbelkorpus zu befestigende erste Korpusschiene aufweist, wobei die erste Ladenschiene relativ zu der ersten Korpusschiene verfahrbar ist.
[0052] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die erste Ladenschiene, vorzugsweise unmittelbar, an der ersten Korpusschiene verfahrbar gelagert ist.
[0053] In anderen Worten kann es sich bei der ersten Schubladenausziehführung um einen Teilauszug handeln.
[0054] Bevorzugt kann auch vorgesehen sein, dass die zweite Schubladenausziehführung eine an einem Möbelkorpus zu befestigende zweite Korpusschiene und wenigstens eine relativ zu der zweiten Korpusschiene verfahrbare Mittelschiene aufweist, wobei die zweite Ladenschiene relativ zu der zweiten Korpusschiene und der wenigstens einen Mittelschiene verfahrbar ist.
[0055] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die erste Ladenschiene, vorzugsweise unmittelbar, an der wenigstens einen Mittelschiene und die wenigstens eine Mittelschiene, vorzugsweise unmittelbar, an der zweiten Korpusschiene verfahrbar gelagert ist.
[0056] In anderen Worten ist die zweite Ladenschiene nur mittelbar über die wenigstens eine Mittelschiene verfahrbar an der zweiten Korpusschiene gelagert.
[0057] Bei der zweiten Schubladenausziehführung kann es sich also um einen Vollauszug handeln.
[0058] Demgemänß ist es möglich, mit einer wie vorher beschrieben Verbindungsvorrichtung bzw. Anordnung eine Schubladenzarge mittels nur einer Art von Koppelungsvorrichtung sowohl mit Teilauszügen als auch mit Vollauszügen zu koppeln.
[0059] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Anordnung wenigstens eine Ausstoßvorrichtung umfasst, wobei die wenigstens eine Verbindungsvorrichtung ein erstes, an der wenigstens einen Schubladenzarge angeordnetes, Betätigungselement und ein zweites, an der wenigstens einen Schubladenausziehführung angeordnetes, Betätigungselement aufweist, wobei das erste Betätigungselement und das zweite Betätigungselement jeweils zumindest in Richtung einer Längserstreckung der wenigstens einen Schubladenausziehführung starr ausgebildet sind, wobei das zweite Betätigungselement von dem ersten Betätigungselement zumindest zeitweise kontaktiert oder kontaktierbar ist, um eine auf die wenigstens eine Schubladenzarge aufgebrachte Kraft zur Betätigung der wenigstens einen Ausstoßvorrichtung auf die wenigstens eine Schubladenausziehführung zu übertragen.
[0060] Es hat sich gezeigt, dass bei entsprechender Ausbildung der Anordnung das erste Betätigungselement und das zweite Betätigungselement jeweils zumindest in Richtung einer Längserstreckung der wenigstens einen Schubladenausziehführung starr ausgebildet werden können.
[0061] Durch die starre Ausbildung der Betätigungselemente kann eine stets zuverlässige Betätigung der Ausstoßvorrichtung sichergestellte werden, da eine auf die Schubladenzarge aufgebrachte Kraft ohne Komprimierung eines Puffers oder dergleichen direkt auf die Schubladenausziehführung übertragen werden kann.
[0062] Auch ein Verbinden der Schubladenzarge mit der Schubladenausziehführung ist einfach möglich, da die Betätigungselemente sich nur zumindest zweitweise kontaktieren müssen bzw. nur kontaktierbar sein müssen. Beispielsweise können die Betätigungselemente also beim Verbinden von Schubladenzarge und Schubladenausziehführung nicht miteinander in Kontakt stehen, und so ein einfaches Verbinden ermöglichen.
[0063] Es kann vorgesehen sein, dass das zweite Betätigungselement in Form zumindest eines Stegs an einer Ladenschiene der wenigstens einen Schubladenausziehführung ausgebildet ist, und/oder wobei das zweite Betätigungselement Teil eines an der Ladenschiene der wenigstens einen Schubladenausziehführung angeordneten Auflaufbocks ist.
[0064] Dadurch kann ein zweites Betätigungselement auf einfache Art und Weise realisiert werden. Über unterschiedliche Ausbildungen des zweiten Betätigungselements kann das Betätigungselement in Abhängigkeit von vorbestimmten Randbedingungen, beispielsweise der Ausbildung der wenigstens einen Ausziehführung, angepasst werden.
[0065] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das erste Betätigungselement in Form zumindest eines Vorsprungs an dem Grundkörper ausgebildet ist.
[0066] Zusätzlich oder alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass das erste Betätigungselement Teil der wenigstens einen Koppelvorrichtung, vorzugsweise des wenigstens einen Koppelhebels ist, vorzugsweise wobei das erste Betätigungselement durch den Vorsprung des wenigstens einen Koppelhebels gebildet ist.
[90067] Durch diese Merkmale kann das erste Betätigungselement an die Ausbildung des zweiten Betätigungselements angepasst werden. Insbesondere wenn die Verbindungsvorrichtung zwei verschiedene Arten von zweiten Betätigungselemente aufweist, ist die Verbindungsvorrichtung mit verschiedenen zweiten Betätigungselementen kompatibel. Dadurch lassen sich Entwicklungs-, Produktions- und Fertigungsaufwand reduzieren.
[0068] Wenn das erste Betätigungselement am Koppelhebel, und insbesondere, wenn dieses durch den Vorsprung, ausgebildet ist, so kann das Betätigungselement auf einfachste Weise und äußerst kostengünstig umgesetzt werden.
[0069] Es kann vorgesehen sein, dass die Anordnung wenigstens eine erste Schubladenausziehführung mit einer ersten Ladenschiene, oder wenigstens eine zweite Schubladenausziehführung mit einer zweiten Ladenschiene aufweist.
[0070] Insbesondere können die erste Schubladenausziehführung und die zweite Schubladenausziehführung dabei unterschiedlich voneinander ausgebildet sein.
[0071] Es kann vorteilhafterweise auch vorgesehen sein, dass
das zweite Betätigungselement einstückig mit dem wenigstens einen ersten Koppelelement und/oder dem wenigstens einen zweiten Koppelelement ausgebildet ist, vorzugsweise wobei das zweite Betätigungselement durch das wenigstens eine erste Koppelelement ausgebildet ist.
[0072] Dies ermöglicht eine kostengünstige und platzsparende Ausbildung einer Anordnung.
[0073] Weitere Einzelheiten und Vorteile bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Folgenden näher erläutert. Darin zeigen:
[0074] Fig. 1A-B schematische perspektivische Darstellungen einer Schublade mit einer An-
ordnung, [0075] Fig. 2 eine schematische Explosionsdarstellung einer Verbindungsvorrichtung, [0076] Fig. 3 eine schematische perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungs-
beispiels einer Anordnung,
[0077] Fig. 4A-B schematische Darstellungen eines Teils des ersten Ausführungsbeispiels der Anordnung,
[0078] Fig. 5A-D schematisch Darstellungen des Schnitts A-A der Fig. 4B in verschiedenen Stellungen der Anordnung,
[0079] Fig. 6 eine schematische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels der Anorndung,
[0080] Fig. 7A eine schematische Darstellung eines Teils des zweiten Ausführungsbeispiels der Anordnung,
[0081] Fig. 7B den Schnitt B-B der Fig. 7A, und
[0082] Fig. 8A-F schematisch Darstellungen des Details A der Fig. 7B in verschiedenen Stellungen der Anordnung.
[0083] Die Fig. 1A und 1B zeigen schematische perspektivische Darstellungen einer Schublade 100 mit einer Anordnung 10. Die Schublade 100 umfasst zwei Schubladenzargen 2, eine Schubladenfront 101, einen Schubladenboden 102 und eine Schubladenrückwand 103.
[0084] Ein Teil eines Möbelkorpus 104 ist ebenfalls ersichtlich. Über zwei Schubladenausziehführungen 3, 11 ist die Schublade 100 aus einem Möbelkorpus 104 heraus und hineinbewegbar.
[0085] Eine solche Schublade 100 weist also zwei Anordnung 10 mit jeweils einer Verbindungsvorrichtung 1 auf.
[0086] Die Fig. 2 zeigt eine schematische Explosionsdarstellung einer Verbindungsvorrichtung 1. Die Verbindungsvorrichtung 1 weist einen Grundkörper 9 auf. Im Grundkörper 9 ist eine Verriegelungsvorrichtung 17 verschiebbar entlang Ihrer Längsachse gelagert.
[0087] Die Verriegelungsvorrichtung 17 ist über eine Feder 17a mit einer, in der Darstellung nach Fig. 2 nach unten gerichteten, Kraft beaufschlagt.
[0088] In die Ausnehmung 17b der Verriegelungsvorrichtung 17 kann ein mit einer Frontblende 101 verbundener Verbindungsteil 18 eingebracht werden. Über die Verriegelungsvorrichtung 17 kann also eine Frontblende 101 mit der Verbindungsvorrichtung 1, und in weiterer Folge mit einer Schublade 100, verbunden werden.
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[0089] Die Verriegelungsvorrichtung 17 kann entgegen der Kraft der Feder 17a nach oben gedrückt werden, um die Frontblende 101 von der Schublade 100 zu lösen.
[0090] An der Verbindungsvorrichtung 1 ist weiters ein Vorsprung 9a erkennbar, welcher in manchen Ausführungsformen der Erfindung als erstes Betätigungselement 15 dienen kann.
[0091] Die Verbindungsvorrichtung umfasst auch eine Koppelvorrichtung 4 zum Koppeln der Verbindungsvorrichtung 4 mit einer Schubladenausziehführung 3, 11.
[0092] Die Koppelvorrichtung 4 weist einen Koppelhebel 8 auf, welcher schwenkbar an dem Grundkörper 9 gelagert ist. Der Koppelhebel 8 wird über eine Feder 16 in Richtung einer ersten bzw. zweiten Koppelstellung vorgespannt. Auch die Feder 16 ist an dem Grundkörper 9 gelagert.
[0093] Der Koppelhebel 8 weist einen ersten hakenförmigen Bereich 8a, einen daran anschließBenden zweiten hakenförmigen Bereich 8b und einen an den zweiten hakenförmigen Bereich 8b anschließenden Vorsprung 8c auf. Zwischen dem zweiten hakenförmigen Bereich 8b und dem Vorsprung 8c ist ein Raum 8d zur Aufnahme eines ersten Koppelelements 6 ausgebildet.
[0094] Es ist weiters eine Rückstellvorrichtung 19 erkennbar. Die Rückstellvorrichtung 19 weist eine Rückstellkontur 19a auf, an welcher sich der Koppelhebel 8 mit einer zugehörigen Kontur 8e beim Verschwenken entlang bewegt. Die Rückstellvorrichtung 19 ist relativ zum Koppelhebel 8 bewegbar. Wird die Rückstellvorrichtung 19 in Richtung des Koppelhebels 8 bewegt, so drückt die Rückstellkontur 19a den Koppelhebel 8 in eine Lösestellung, in welcher er von dem ersten Koppelement 6 und dem zweiten Koppelelement 7 gelöst ist.
[0095] Die Fig. 3 zeigt eine schematische perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer Anordnung 10.
[0096] Es ist erkennbar, dass die Anordnung eine Verbindungsvorrichtung 1, eine Schubladenzarge 2 und eine erste Schubladenausziehführung 3 umfasst.
[0097] Die Schubladenzarge 2 ist als Hohlprofil ausgebildet, wobei die Verbindungvorrichtung zu großen Teilen innerhalb des Hohlprofils der Schubladenzarge 2 angeordnet ist. Es ist auch ein Verbindungsteil 18 erkennbar, welcher mit der Verriegelungsvorrichtung 17 verriegelt ist und welche mit einer Frontblende 101 verbunden werden kann.
[0098] Die erste Schubladenausziehführung 3 umfasst eine erste Ladenschiene 5 und eine erste Korpusschiene 3a, wobei die erste Ladenschiene 5 verfahrbar an der ersten Korpusschiene 3a gelagert ist. Die Schubladenausziehführung 3 gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist daher ein Teilauszug.
[0099] Die Korpusschiene 3a kann an eine Möbelkorpus 104 angeordnet werden. [00100] Die erste Schubladenausziehführung weist dabei eine Längserstreckung L auf.
[00101] Die Fig. 4A und 4B zeigen schematische Darstellungen eines Teils des ersten Ausführungsbeispiels der Anordnung 10. Es ist erkennbar, dass der Vorsprung 9a ein Zentrierelement 9b aufweist, welches in eine Nut 5c in der Ladenschiene 5 einbringbar ist. Das Zentrierelement 9b ist dabei in jeder Stellung vom Nutgrund der Nut 5c beabstandet.
[00102] Die Fig. 5A bis 5D zeigen schematisch Darstellungen des Schnitts A-A der Fig. 4B in verschiedenen Stellungen der Anordnung 10.
[00103] In der Fig. 5A ist die Koppelvorrichtung 5 noch nicht mit der Ladenschiene 5 gekoppelt. Es ist erkennbar, dass die Ladenschiene 5 eine Ausnehmung 5b aufweist, in welcher ein Steg 5a angeordnet ist. Der Steg 5a dient dabei einerseits als erstes Koppelelement 6 und andererseits als zweites Betätigungselement 15. Der Koppelhebel 8 ist durch die Feder 16 in Richtung einer ersten Koppelstellung vorgespannt.
[00104] Zum Koppeln der Koppelungsvorrichtung 4 mit dem ersten Koppelelement 6, wird die Verbindungsvorrichtung 1, und somit auch die Koppelvorrichtung 4, in Richtung des ersten Koppelelements 6 bewegt. Dabei kommt der Koppelhebel 8 mit der Kontur 8& an dem Steg 5a zur Anlage. Wird die Verbindungsvorrichtung 1 weiterbewegt, so wird der Koppelhebel 8 ob der Kon-
tur 8e entgegen der Kraft der Feder 16 verschwenkt, bis er mit dem Anfang des ersten hakenförmigen Abschnitts 8a den Steg 5a überfährt. Der Steg 5a rastet dann im ersten hakenförmigen Abschnitt 8a ein (Fig. 5B) und ist dadurch vorläufig gekoppelt.
[00105] Um den Koppelvorrichtung 4 endgültig zu koppeln, muss die Verbindungsvorrichtung 1 noch weiter in Richtung des Stegs 5a bewegt werden. der Koppelhebel 8 überfährt den Steg 5a dann auch mit dem zweiten hakenförmigen Abschnitt 8b. Der Steg 5a befindet sich dann in einem Bereich zwischen dem zweiten hakenförmigen Abschnitt 8b und dem daran anschließenden Vorsprung 8c (Fig. 5C).
[00106] Es ist erkennbar, dass der Vorsprung 8c abgeschrägt ist. Dadurch kann der Koppelhebel 8 nun weiter verschwenkt werden, wobei der Steg 5 im Wesentlichen spielfrei in einen Raum 8d zwischen dem zweiten hakenförmigen Abschnitt 8b und dem Vorsprung 8c des Koppelhebels 8 zum Liegen kommt. Die Koppelvorrichtung 4 ist also mit dem ersten Koppelelement 6 gekoppelt (Fig 5D). Die Stellung des Koppelhebels 8 in der Fig. 5D entspricht dabei einer ersten Koppelstellung, in welcher der Koppelhebel eine erste relative Position zu dem Grundkörper 9 und der ersten Ladenschiene 5 der ersten Schubladenausziehführung 3 einnimmt. Der Koppelhebel 8 schließt also einen ersten Winkel mit Grundkörper 9 bzw. der ersten Ladenschiene 5 der ersten Schubladenausziehführung 3 einen ersten Winkel ein.
[00107] Zum Betätigen einer Ausstoßvorrichtung der Anordnung 10 wird von einem Benutzer eine Kraft auf die Frontblende 101 der Schublade 100 aufgebracht. Diese wird über das Verbindungsteil 18 und die Verriegelungsvorrichtung 17 auf den Grundkörper 9 und den Koppelhebel 8 übertragen. Der Koppelhebel 8 überträgt die Kraft dann über den Vorsprung 8c auf den Steg 5a und so auf die erste Ladenschiene 5 und die erste Schubladenausziehführung 3.
[00108] Der Vorsprung 8c wirkt also als erstes Betätigungselement 14 und der Steg 5a als zweites Betätigungselement 15. Das erste Koppelelement 6 und das zweite Betätigungselement 15 sind demnach einstückig ausgebildet.
[00109] In anderen Worten erfüllt der Steg 5a also eine Doppelfunktion als erstes Koppelelement 6 und als zweites Betätigungselement 15.
[00110] In diesem Ausführungsbeispiel sind die erste Ladenschiene 5 und der Koppelhebel 8 bevorzugt aus Metall hergestellt. Dadurch ist die Reibung zwischen dem Steg 5a und dem Vorsprung 8c groß genug, dass der Koppelhebel 8 beim Drücken des Vorsprungs 8c gegen den Steg 5a nicht entlang des abgeschrägten Vorsprungs 8c verdrückt und so vom Steg 5a gelöst wird.
[00111] Die Fig. 6 zeigt eine schematische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels der Anorndung 10. Wiederum umfasst die Anordnung 10 eine Verbindungsvorrichtung 1, eine Schubladenzarge 2 und, im Gegensatz zum vorherigen Ausführungsbeispiel, eine zweite Schubladenausziehführung 11. Verbindungsvorrichtung 1 und Schubladenzarge 2 sind dabei im Wesentlichen analog zum vorherigen Ausführungsbeispiel ausgeführt.
[00112] Die zweite Schubladenausziehführung 11 umfasst eine zweite Ladenschiene 12, welche verschiebbar an einer Mittelschiene 11b gelagert ist. Die Mittelschiene 11b ist wiederum verschiebbar an einer Korpusschiene 11a gelagert, welche mit einem Möbelkorpus 104 verbindbar ist. Bei der zweiten Schubladenausziehführung 11 handelt es sich demnach um einen VollausZUg.
[00113] Die zweite Schubladenausziehführung weist dabei eine Längserstreckung L auf.
[00114] Die Fig. 7A zeigt eine schematische Darstellung eines Teils des zweiten Ausführungsbeispiels der Anordnung, und die Fig. 7B den Schnitt B-B der Fig. 7A.
[00115] Es ist erkennbar, dass an der Ladenschiene 12 ein Auflaufbock 13 angeordnet ist. Der Auflaufbock 13 weist dabei eine Kontaktstelle 13b auf, an welcher er von dem Vorsprung 9a kontaktierbar ist. Zudem weist der Auflaufbock 13 zusätzlich dazu eine zu dem ersten hakenförmigen Abschnitt 8a und dem zweiten hakenförmigen Abschnitt 8b des Koppelhebels 8 korrespondierende Kontur 8a auf. Diese Kontur 8a erfüllt dabei die Funktion des zweiten Koppelelements 7.
[00116] Die Fig. 8A bis 8D zeigen schematisch Darstellungen des Details A der Fig. 7B in verschiedenen Stellungen der Anordnung 10.
[00117] Die Fig. 8A zeigt eine Ausgangsstellung der Koppelvorrichtung 4 vor dem Koppeln mit dem zweiten Koppelelement 7. Der Koppelhebel 8 ist über die Feder 16 in Richtung einer zweiten Koppelstellung vorgespannt. Es ist erkennbar, dass der Koppelhebel 8 am Anfang des ersten hakenförmigen Abschnitts 8a auf dem Auflaufbock 13 aufliegt.
[00118] Um die Koppelvorrichtung 4 mit dem zweiten Koppelelement 7 zu koppeln, wird die Verbindungsvorrichtung 1 in Richtung des zweiten Koppelelements 7 bewegt. Dadurch wird auch der Koppelhebel 8 in Richtung des zweiten Koppelelements 7 bewegt (Fig. 8B), bis der Koppelhebel mit dem Anfang des ersten hakenförmigen Abschnitts 8a in einer Öffnung 12a der Ladenschiene 12 angeordnet ist (Fig. 8C).
[00119] Es ist erkennbar, dass das zweite Koppelelement 8 im Inneren der Ladenschiene 12 und hinter der Öffnung 12a angeordnet ist.
[00120] Wird die Verbindungsvorrichtung 1 weiter in Richtung des zweiten Koppelelements 7 bewegt, so überfährt der Koppelhebel 8 mit dem ersten hakenförmigen Abschnitt 8a einen erste Höcker 7a des zweiten Koppelelements 7 und verriegelt diesen im ersten hakenförmigen Abschnitt 8a. Die Koppelvorrichtung 4 ist vorläufig mit dem zweiten Koppelelement 7 gekoppelt (Fig. 8D).
[00121] Um die Koppelvorrichtung endgültig mit dem zweiten Koppelement zu koppeln, wird die Verbindungsvorrichtung 1 weiterbewegt, bis auch der zweite hakenförmige Abschnitt 8c den ersten Höcker 7a überfahren hat. Der erste Höcker 7a ist dann in dem ersten hakenförmigen Abschnitt 8a und ein zweiter Höcker 7b in dem zweiten hakenförmigen Abschnitt 8b formschlüssig angeordnet. Die beiden Höcker 7a, 7b des zweiten Verbindungselements 7 bilden eine zu dem ersten hakenförmigen Abschnitt 8a und dem zweiten hakenförmigen Abschnitt 8b korrespondierende Kontur 13a aus (Fig. 8E).
[00122] In der Fig. 8E ist also die Koppelvorrichtung 4 über den Koppelhebel 8 mit dem zweiten Koppelelement 7 gekoppelt. Der Koppelhebel 8 befindet sich demnach in einer zweiten Relativposition relativ zu dem Grundkörper 9 bzw. der Ladenschiene 12.
[00123] Im Vergleich mit der Fig. 5D ist erkennbar, dass sich die erste Relativposition in der ersten Koppelstellung (Fig. 5D) von der zweiten Relativposition (Fig. 8E) in der zweiten Koppelstellung unterscheidet. In der zweiten Koppelstellung ist der Koppelhebel 8 weiter in der Ausnehmung 12a der Ladenschiene 12 angeordnet. In anderen Worten ist der Koppelhebel 8 in der zweiten Relativposition um einen größeren Winkel verschwenkt als in der ersten Relativposition.
[00124] In der Fig. 8E ist auch erkennbar, dass der Vorsprung 9a von der Kontaktstelle 13b des Auflaufbocks 13 beabstandet ist. zudem ist der Vorsprung 8c freigestellt, d.h. zwischen dem Vorsprung 8c und dem Auflaufbock 13 ist ein Abstand.
[00125] Zum Betätigen der Ausstoßvorrichtung der Anordnung 10 wird von einem Benutzer eine Kraft auf die Frontblende 101 der Schublade 100 aufgebracht. Dadurch wird die Frontblende 101 relativ zu der Ladenschiene 12 bewegt, wodurch der Vorsprung 9a in Kontakt mit der Kontaktstelle 13b des Auflaufbocks 13 kommt.
[00126] Die aufgebrachte Kraft wird dann über das Verbindungsteil 18 und die Verriegelungsvorrichtung 17 auf den Grundkörper 9 und den Vorsprung 9a übertragen. Der Vorsprung 9a kontaktiert den Auflaufbock 13 an der Kontaktstelle 13b und überträgt die Kraft somit auf den Auflaufbock und in weiterer Folge auf die zweite Laufschiene 12 der zweiten Schubladenausziehführung 11.
[00127] Der Vorsprung 9a wirkt also als erstes Betätigungselement 14 und der Auflaufbock 13 als zweites Betätigungselement 15. Das zweite Koppelelement 7 und das zweite Betätigungselement 15 sind demnach einstückig in Form des Auflaufbocks 13 ausgebildet
[00128] Es ist auch erkennbar, dass der Vorsprung 8c in der Stellung nach Fig. 8F weiterhin von
dem Auflaufbock 13 freigestellt ist. der Abstand zwischen Vorsprung 8 und Auflaufbock 13 ist jedoch gegenüber der Stellung in Fig. 8E reduziert.
[00129] Beim zweiten Ausführungsbeispiel ist der Auflaufbock vorteilhafterweise aus Kunststoff gefertigt, während der Koppelhebel 8a aus Metall besteht. Die Reibung zwischen dem Koppelhebel 8a und dem Auflaufbock 13 im Bereich des Vorsprungs 8c ist demnach recht gering, sodass beim Drücken des Vorsprungs 8c gegen den Auflaufbock 13 der Koppelhebel 8 aus der zweiten Koppelstellung gedrückt werden würde und sich die Koppelvorrichtung 4 somit entkoppeln würden.
[00130] Zudem ist in diesem Ausführungsbeispiel der Vorsprung 9a ebenfalls aus Kunststoff gefertigt. Damit könnten ungewollte Geräusche beim Auftreffen des Vorsprungs 9a auf den Auflaufbock 13 minimiert werden.
BEZUGSZEICHENLISTE:
1 Verbindungsvorrichtung 2 Schubladenzarge 3 Erste Schubladenausziehführung 3a erste Korpusschiene 4 Koppelvorrichtung 5 Erste Ladenschiene 5a Steg 5b Ausnehmung 5c Nut 6 Erstes Koppelelement 7 Zweites Koppelelement 7a erster Höcker 7b zweiter Höcker 8 Koppelhebel 8a erster hakenförmiger Abschnitt 8b zweiter hakenförmiger Abschnitt 8cC Vorsprung 8d Raum 9 Grundkörper 9a Vorsprung 9b Zentrierelement 10 Anordnung 11 Zweite Schubladenausziehführung 11a zweite Korpusschiene 11b Mittelschiene 12 Zweite Ladenschiene 12a Ausnehmung 13 Auflaufbock 13a Kontur 13b Kontaktstelle 14 Erstes Betätigungselement 15 Zweites Betätigungselement 16 Feder
17 Verriegelungsvorrichtung 17a Feder
18 Verbindungsteil
19 Rückstellvorrichtung
19a Rückstellkontur
100 Schublade
101 Schubladenfront
102 Schubladenboden
103 Schubladenrückwand 104 Teil eines Möbelkorpus
L Längserstreckung
Patentansprüche
1. Verbindungsvorrichtung (1) zum, vorzugsweise lösbaren, Verbinden einer Schubladenzarge (2) mit einer Schubladenausziehführung (3, 11), mit wenigstens einer an der wenigstens einen Schubladenzarge (2) anzuordnenden Koppelvorrichtung (4), wobei die Verbindungsvorrichtung (1)
- wenigstens ein erstes, an einer Ladenschiene (5, 12) der Schubladenausziehführung (3, 11) anzuordnendes und/oder ausgebildetes, Koppelelement (6), oder
- wenigstens ein zweites, an einer Ladenschiene (5, 12) der Schubladenausziehführung (3) anzuordnendes und/oder ausgebildetes, Koppelelement (7) aufweist,
wobei das wenigstens eine erste Koppelelement (6) und das wenigstens eine zweite Kop-
pelelement (7) verschieden voneinander ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass
die wenigstens eine Koppelvorrichtung (4), vorzugsweise lösbar, mit dem wenigstens einen
ersten Koppelelement (6) und mit dem wenigstens einen zweiten Koppelelement (7) koppel-
bar ist.
2. VWVerbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei die wenigstens eine Koppelvorrichtung (4) wenigstens einen, vorzugsweise schwenkbaren, Koppelhebel (8) zum, vorzugsweise lösbaren, Koppeln der wenigstens einen Koppelvorrichtung (4) mit dem wenigstens einen ersten Koppelelement (6) und dem wenigstens einen zweiten Koppelelement (7) aufweist.
3. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 2, wobei der wenigstens eine Koppelhebel (8) in einer ersten Koppelstellung, in welcher der wenigstens eine Koppelhebel (8) mit dem wenigstens einen ersten Koppelelement (6) gekoppelt ist, und in einer zweiten Koppelstellung, in welcher der wenigstens eine Koppelhebel (8) mit dem wenigstens einen zweiten Koppelelement (7) gekoppelt ist, und in einer Lösestellung, in welcher der wenigstens eine Koppelhebel (8) von dem wenigsten einen ersten Koppelelement (6) und dem wenigstens einen zweiten Koppelelement (7) gelöst ist, anordenbar ist.
4. VWVerbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 3, wobei die Verbindungsvorrichtung (1) einen Grundkörper (9) umfasst, wobei der wenigstens eine Koppelhebel (8) in der ersten Koppelstellung eine erste Relativposition zu dem Grundkörper (9) einnimmt und in der zweiten Koppelstellung eine zweite Relativposition zu dem Grundkörper (9) einnimmt, wobei die erste Relativposition und die zweite Relativposition unterschiedlich voneinander sind.
5. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 4, wobei der wenigstens eine Koppelhebel (8), vorzugsweise schwenkbar, an dem Grundkörper (9) gelagert ist, vorzugsweise wobei die erste Relativposition ein erster Winkel des wenigstens einen Koppelhebels (8) relativ zum Grundkörper (9) und die zweite Relativposition ein zweiter Winkel des wenigstens einen Koppelhebels (8) relativ zum Grundkörper (9) ist.
6. Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei der wenigstens eine Koppelhebel (8) einen ersten hakenförmigen Abschnitt (8a), wenigstens einen, daran anschließenden zweiten hakenförmigen Abschnitt (8b) und wenigstens einen an den zweiten hakenförmigen Abschnitt (8b) anschließenden Vorsprung (8c) aufweist.
7. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 6, wobei das wenigstens eine erste Koppelelement (6) in einer ersten Koppelstellung zumindest teilweise in dem ersten hakenförmigen Abschnitt (8a) und/oder dem wenigstens einen zweiten hakenförmigen Abschnitt (8b) oder in einem zwischen dem wenigstens einen zweiten hakenförmigen Abschnitt (8b) und dem wenigstens einen Vorsprung (8c) gebildeten Raum (8d) angeordnet ist, um das erste Koppelelement (6) mit der Koppelvorrichtung (4) zu koppeln.
8. Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 6 oder 7, wobei das wenigstens eine zweite Koppelelement (7) in einer zweiten Koppelstellung zumindest teilweise in dem ersten hakenförmigen Abschnitt (8a) und/oder dem wenigstens einen zweiten hakenförmigen Abschnitt (8b) oder in einem zwischen dem wenigstens einen zweiten hakenförmigen Abschnitt (8b) und dem wenigstens einen Vorsprung (8c) gebildeten Raum (8d) angeordnet ist, um das zweite Koppelelement (7) mit der Koppelvorrichtung (4) zu koppeln.
14126
10.
11.
12.
13.
14.
15.
AT 528 941 A1 2026-07-15
Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das wenigstens eine erste Koppelelement (6) in Form zumindest eines Stegs (5a) an der Ladenschiene (5, 12) der Schubladenausziehführung (3, 11) ausgebildet ist und/oder wobei das wenigstens eine zweite Koppelelement (7) eine zu dem ersten hakenförmigen Abschnitt (8a) und/oder dem wenigstens einen zweiten hakenförmigen Abschnitt (8b) korrespondierende Kontur (11a) aufweist.
Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei das wenigstens eine erste Koppelelement (6) aus einem Metall und/oder das wenigstens eine zweite Koppelelement (7) aus einem Kunststoff gefertigt ist.
Anordnung (10) umfassend
- wenigstens eine Schubladenzarge (2),
- wenigstens eine Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, und
- wenigstens eine erste Schubladenausziehführung (3) mit einer ersten Ladenschiene (5), oder
- wenigstens eine zweite Schubladenausziehführung (11) mit einer zweiten Ladenschiene (12),
wobei die wenigstens eine Koppelvorrichtung (4) an der wenigstens einen Schubladenzarge
(2), das wenigstens eine erste Koppelelement (6) an der ersten Ladenschiene (3) und das
wenigstens eine zweite Koppelelement (7) an der zweiten Ladenschiene (12) angeordnet ist.
Anordnung (10) nach Anspruch 11, wobei die erste Ladenschiene (5) und/oder die zweiten Ladenschiene (12) wenigstens eine Ausnehmung (5b, 12a) aufweist, in welche der wenigstens eine Koppelhebel (8) zumindest teilweise anordenbar ist, vorzugsweise wobei der Koppelhebel (8) in der ersten Koppelstellung und/oder zweiten Koppelstellung zumindest teilweise in der wenigstens einen Ausnehmung (5b, 12) angeordnet ist, und/oder wobei der wenigstens eine Koppelhebel (8) in der Lösestellung, vorzugsweise vollständig, außerhalb der wenigstens einen Ausnehmung (5b, 12) angeordnet ist.
Anordnung (10) nach einem der Ansprüche 11 oder 12, wobei die erste Schubladenausziehführung (3) eine an einem Möbelkorpus zu befestigende erste Korpusschiene (3a) aufweist, wobei die erste Ladenschiene (5) relativ zu der ersten Korpusschiene (3a) verfahrbar ist.
Anordnung (10) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei die zweite Schubladenausziehführung (11) eine an einem Möbelkorpus zu befestigende zweite Korpusschiene (11a) und wenigstens eine relativ zu der zweiten Korpusschiene (11a) verfahrbare Mittelschiene (11b) aufweist, wobei die zweite Ladenschiene (12) relativ zu der zweiten Korpusschiene (11a) und der wenigstens einen Mittelschiene (11b) verfahrbar ist.
Anordnung (10) nach einem der Ansprüche 11 bis 14, wobei die Anordnung (10) wenigstens eine Ausstoßvorrichtung umfasst, wobei die wenigstens eine Verbindungsvorrichtung (1) ein erstes, an der wenigstens einen Schubladenzarge (2) angeordnetes, Betätigungselement (14) und ein zweites, an der wenigstens einen Schubladenausziehführung (3, 11) angeordnetes, Betätigungselement (15) aufweist, wobei das erste Betätigungselement (14) und das zweite Betätigungselement (15) jeweils zumindest in Richtung einer Längserstreckung (L) der wenigstens einen Schubladenausziehführung (3) starr ausgebildet sind, wobei das zweite Betätigungselement (15) von dem ersten Betätigungselement (14) zumindest zeitweise kontaktiert oder kontaktierbar ist, um eine auf die wenigstens eine Schubladenzarge (2) aufgebrachte Kraft zur Betätigung der wenigstens einen Ausstoßvorrichtung auf die wenigstens eine Schubladenausziehführung (3) zu übertragen.

Claims (15)

Neue Patentansprüche
1. Verbindungsvorrichtung (1) zum, vorzugsweise lösbaren, Verbinden einer Schubladenzarge (2) mit einer Schubladenausziehführung (3, 11), mit wenigstens einer an der wenigstens einen Schubladenzarge (2) anzuordnenden Koppelvorrichtung (4), wobei die Verbindungsvorrichtung (1)
- wenigstens ein erstes, an einer Ladenschiene (5, 12) der Schubladenausziehführung (3, 11) anzuordnendes und/oder ausgebildetes, Koppelelement (6), und
- wenigstens ein zweites, an einer Ladenschiene (5, 12) der Schubladenausziehführung (3) anzuordnendes und/oder ausgebildetes, Koppelelement (7) aufweist,
wobei das wenigstens eine erste Koppelelement (6) und das wenigstens eine zweite Kop-
pelelement (7) verschieden voneinander ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass
die wenigstens eine Koppelvorrichtung (4), vorzugsweise lösbar, mit dem wenigstens einen
ersten Koppelelement (6) und mit dem wenigstens einen zweiten Koppelelement (7) koppel-
bar ist.
2. VWVerbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei die wenigstens eine Koppelvorrichtung (4) wenigstens einen, vorzugsweise schwenkbaren, Koppelhebel (8) zum, vorzugsweise lösbaren, Koppeln der wenigstens einen Koppelvorrichtung (4) mit dem wenigstens einen ersten Koppelelement (6) und dem wenigstens einen zweiten Koppelelement (7) aufweist.
3. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 2, wobei der wenigstens eine Koppelhebel (8) in einer ersten Koppelstellung, in welcher der wenigstens eine Koppelhebel (8) mit dem wenigstens einen ersten Koppelelement (6) gekoppelt ist, und in einer zweiten Koppelstellung, in welcher der wenigstens eine Koppelhebel (8) mit dem wenigstens einen zweiten Koppelelement (7) gekoppelt ist, und in einer Lösestellung, in welcher der wenigstens eine Koppelhebel (8) von dem wenigsten einen ersten Koppelelement (6) und dem wenigstens einen zweiten Koppelelement (7) gelöst ist, anordenbar ist.
4. VWVerbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 3, wobei die Verbindungsvorrichtung (1) einen Grundkörper (9) umfasst, wobei der wenigstens eine Koppelhebel (8) in der ersten Koppelstellung eine erste Relativposition zu dem Grundkörper (9) einnimmt und in der zweiten Koppelstellung eine zweite Relativposition zu dem Grundkörper (9) einnimmt, wobei die erste Relativposition und die zweite Relativposition unterschiedlich voneinander sind.
5. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 4, wobei der wenigstens eine Koppelhebel (8), vorzugsweise schwenkbar, an dem Grundkörper (9) gelagert ist, vorzugsweise wobei die erste Relativposition ein erster Winkel des wenigstens einen Koppelhebels (8) relativ zum Grundkörper (9) und die zweite Relativposition ein zweiter Winkel des wenigstens einen Koppelhebels (8) relativ zum Grundkörper (9) ist.
6. Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei der wenigstens eine Koppelhebel (8) einen ersten hakenförmigen Abschnitt (8a), wenigstens einen, daran anschließenden zweiten hakenförmigen Abschnitt (8b) und wenigstens einen an den zweiten hakenförmigen Abschnitt (8b) anschließenden Vorsprung (8c) aufweist.
7. Verbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 6, wobei das wenigstens eine erste Koppelelement (6) in einer ersten Koppelstellung zumindest teilweise in dem ersten hakenförmigen Abschnitt (8a) und/oder dem wenigstens einen zweiten hakenförmigen Abschnitt (8b) oder in einem zwischen dem wenigstens einen zweiten hakenförmigen Abschnitt (8b) und dem wenigstens einen Vorsprung (8c) gebildeten Raum (8d) angeordnet ist, um das erste Koppelelement (6) mit der Koppelvorrichtung (4) zu koppeln.
8. Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 6 oder 7, wobei das wenigstens eine zweite Koppelelement (7) in einer zweiten Koppelstellung zumindest teilweise in dem ersten hakenförmigen Abschnitt (8a) und/oder dem wenigstens einen zweiten hakenförmigen Abschnitt (8b) oder in einem zwischen dem wenigstens einen zweiten hakenförmigen Abschnitt (8b) und dem wenigstens einen Vorsprung (8c) gebildeten Raum (8d) angeordnet ist, um das zweite Koppelelement (7) mit der Koppelvorrichtung (4) zu koppeln.
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ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
9. Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das wenigstens eine erste Koppelelement (6) in Form zumindest eines Stegs (5a) an der Ladenschiene (5, 12) der Schubladenausziehführung (3, 11) ausgebildet ist und/oder wobei das wenigstens eine zweite Koppelelement (7) eine zu dem ersten hakenförmigen Abschnitt (8a) und/oder dem wenigstens einen zweiten hakenförmigen Abschnitt (8b) korrespondierende Kontur (11a) aufweist.
10. Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei das wenigstens eine erste Koppelelement (6) aus einem Metall und/oder das wenigstens eine zweite Koppelelement (7) aus einem Kunststoff gefertigt ist.
11. Anordnung (10) umfassend
- wenigstens eine Schubladenzarge (2),
- wenigstens eine Verbindungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, und
- wenigstens eine erste Schubladenausziehführung (3) mit einer ersten Ladenschiene (5), und
- wenigstens eine zweite Schubladenausziehführung (11) mit einer zweiten Ladenschiene (12),
wobei die wenigstens eine Koppelvorrichtung (4) an der wenigstens einen Schubladenzarge
(2), das wenigstens eine erste Koppelelement (6) an der ersten Ladenschiene (3) und das
wenigstens eine zweite Koppelelement (7) an der zweiten Ladenschiene (12) angeordnet ist.
12. Anordnung (10) nach Anspruch 11, wobei die erste Ladenschiene (5) und/oder die zweiten Ladenschiene (12) wenigstens eine Ausnehmung (5b, 12a) aufweist, in welche der wenigstens eine Koppelhebel (8) zumindest teilweise anordenbar ist, vorzugsweise wobei der Koppelhebel (8) in der ersten Koppelstellung und/oder zweiten Koppelstellung zumindest teilweise in der wenigstens einen Ausnehmung (5b, 12) angeordnet ist, und/oder wobei der wenigstens eine Koppelhebel (8) in der Lösestellung, vorzugsweise vollständig, außerhalb der wenigstens einen Ausnehmung (5b, 12) angeordnet ist.
13. Anordnung (10) nach einem der Ansprüche 11 oder 12, wobei die erste Schubladenausziehführung (3) eine an einem Möbelkorpus zu befestigende erste Korpusschiene (3a) aufweist, wobei die erste Ladenschiene (5) relativ zu der ersten Korpusschiene (3a) verfahrbar ist.
14. Anordnung (10) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei die zweite Schubladenausziehführung (11) eine an einem Möbelkorpus zu befestigende zweite Korpusschiene (11a) und wenigstens eine relativ zu der zweiten Korpusschiene (11a) verfahrbare Mittelschiene (11b) aufweist, wobei die zweite Ladenschiene (12) relativ zu der zweiten Korpusschiene (11a) und der wenigstens einen Mittelschiene (11b) verfahrbar ist.
15. Anordnung (10) nach einem der Ansprüche 11 bis 14, wobei die Anordnung (10) wenigstens eine Ausstoßvorrichtung umfasst, wobei die wenigstens eine Verbindungsvorrichtung (1) ein erstes, an der wenigstens einen Schubladenzarge (2) angeordnetes, Betätigungselement (14) und ein zweites, an der wenigstens einen Schubladenausziehführung (3, 11) angeordnetes, Betätigungselement (15) aufweist, wobei das erste Betätigungselement (14) und das zweite Betätigungselement (15) jeweils zumindest in Richtung einer Längserstreckung (L) der wenigstens einen Schubladenausziehführung (3) starr ausgebildet sind, wobei das zweite Betätigungselement (15) von dem ersten Betätigungselement (14) zumindest zeitweise kontaktiert oder kontaktierbar ist, um eine auf die wenigstens eine Schubladenzarge (2) aufgebrachte Kraft zur Betätigung der wenigstens einen Ausstoßvorrichtung auf die wenigstens eine Schubladenausziehführung (3) zu übertragen.
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
17726
ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
ATA50985/2024A 2024-12-17 2024-12-17 Verbindungsvorrichtung zum Verbinden einer Schubladenzarge mit einer Schubladenausziehführung AT528941A1 (de)

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