<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Unter der grossen Zahl bekannter Verfahren zum Brikettieren körniger oder pulver- förmiger Stoff9 gibt es mehrere, welche die Verwendung von Kalk und Kohlensäure voraussetzen, wobei letztere bei verschiedenen Temperaturen und Drücken benützt wird. Infolge der Anwendung hohen Druckes wird die in den Briketts enthaltene Luft verdichtet, aber nicht weggeschafft. Die äusseren Teile der Briketts werden mehr oder weniger rasch hart, aber die inneren Teile sind schlecht brikettiert und die Briketts sind weder für den Transport noch für das Verfahren genügend widerstandsfähig.
Bei der Herstellung von Kunststein und Kunstmarmor ist bereits vorgeschlagen worden, die zu verarbeitenden Massen zunächst luftleer zu machen und diese dann erst der Einwirkung der Kohlensäure in einem Vakuum von etwa 127 mm Quecksilbersäule auszusetzen. Bei diesem Verfahren erfolgt das Erhärten des Kalkes partienweise und langsam.
Bei allen diesen Verfahren ist es aber nicht möglich, genügend Kohlensäure in den Kessel zu bringen, um den vorhandenen Kalk der Briketts zu sättigen, da, gleichgiltig welcher Druck angewendet wird, kein genügend freier Raum im Kessel vorhanden ist, um die erforderliche Menge Kohlensäure einzubringen. Überdies ist die verwendete Kohlensäure nicht rein und die im Kessel angesammelte Luft verhindert sehr bald das weitere Karbonisieren.
Das den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Verfahren bezweckt ein fast augenblickliches vollständiges Karbonisieren.
Zu diesem Zweck werden die Briketts nach Austritt aus der Presse in einen geschlossenen Behälter gebracht. Dieser Behälter kann mittels eines Vierweghahnes mit zwei getrennten Behältern, in welchen ein Vakuum hergestellt wird und einer in Tätigkeit befindlichen Vakuumpumpe in Verbindung gebracht werden. Nach dem Einbringen der Briketts in den Behälter wird dem Vierweghahn ohne Unterbrechung eine volle Umdrehung erteilt. Der Behälter gelangt aufeinaudtrfolgend mit dem ersten md zweiten Vakuum- behälter und schliesslich mit der Vakuumpumpe in Verbindung. Wenn der Hahn nach wenigen Sekunden seine Anfangsstellung wieder erreicht hat, ist die Evakuierung des die Briketts enthaltenden Behälters vollendet.
Diese schnelle Evakuierung der Luft aus der noch breiartigen Masse der Briketts erteilt diesen augenblicklich die grösste zu erreichende Porosität.
Hierauf wird der Behälter mit einem Kohlensäure unter Druck enthaltenden Reservoir verbunden. Die Kohlensäure strömt in dem die Briketts enthaltenden Behäli. Mi uUd uiugt augenblicklich in alle Poren ein. Da es aber vom praktischen Standpunkt genommen, wie oben hervorgehoben wurde, unmöglich ist, genügend viel Kohlensäure in den Behälter einzubringen, um den ganzen Kalk zu sättigen, strömt die Kohlensäure von unten in den Behälter ein und verlässt diesen oben durch ein Ventil. Diese Kohlensäure wird nach Kondensation des Wassers mittels eines Kompressors wieder in den Kohlensäurekessel gedrückt und strömt im Kreislauf in den Kessel, in dem das Karbonisieren stattfindet.
Wenn minderwertige Kohlensäure verwendet wird, wie Verbrennungsgase, wird diese nach dem Gebrauch in einem die Verdichtung der Kohlensäure bewirkenden Motor verwendet.
Derart steht den zu behandelnden Briketts eine unbeschränkt Menge Kohlensäure zur Verfügung, die ein vollständiges Karbonisieren ermöglicht.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Brikettieren körniger oder pulverförmiger mit Kalk gemischter Stoffe, bei dem die Briketts der aufeinanderfolgenden Einwirkung eines Vakuums und von
Kohlensäure in einem Behälter ausgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Briketts durch möglichst rasche Evakuierung der Luft porös gemacht werden.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
<Desc / Clms Page number 1>
EMI1.1
Among the large number of known processes for briquetting granular or powdery substances9 there are several which require the use of lime and carbonic acid, the latter being used at different temperatures and pressures. As a result of the application of high pressure, the air contained in the briquettes is compressed, but not removed. The outer parts of the briquettes harden more or less quickly, but the inner parts are poorly briquetted and the briquettes are neither sufficiently robust for transport nor for the process.
In the production of artificial stone and artificial marble, it has already been proposed to first evacuate the masses to be processed and only then to expose them to the action of carbonic acid in a vacuum of about 127 mm of mercury. In this process, the lime hardens slowly and in parts.
With all these processes, however, it is not possible to bring enough carbonic acid into the boiler to saturate the lime present in the briquettes, since no matter what pressure is used, there is not enough free space in the boiler to introduce the required amount of carbonic acid . In addition, the carbon dioxide used is not pure and the air that has accumulated in the kettle soon prevents further carbonation.
The process which is the subject of the present invention aims at almost instantaneous full carbonation.
For this purpose, the briquettes are placed in a closed container after exiting the press. This container can be connected to two separate containers in which a vacuum is established and a vacuum pump which is in operation by means of a four-way stopcock. After the briquettes have been placed in the container, the four-way tap is given a full turn without interruption. The container comes into connection with the first and second vacuum container and finally with the vacuum pump. When the tap has reached its starting position again after a few seconds, the evacuation of the container containing the briquettes is complete.
This rapid evacuation of the air from the still mushy mass of the briquettes instantly gives them the greatest possible porosity.
The container is then connected to a reservoir containing carbonic acid under pressure. The carbonic acid flows in the container containing the briquettes. Mi uUd immediately absorbs into all pores. But since, from a practical point of view, as was emphasized above, it is impossible to bring enough carbonic acid into the container to saturate all the lime, the carbonic acid flows into the container from below and leaves it at the top through a valve. After condensation of the water, this carbonic acid is pressed back into the carbonic acid boiler by means of a compressor and flows in a circuit into the boiler where the carbonation takes place.
If inferior carbonic acid is used, such as combustion gases, it is used after use in a carbonated engine.
In this way, the briquettes to be treated have an unlimited amount of carbonic acid available, which enables complete carbonization.
PATENT CLAIMS:
1. Method of briquetting granular or powdery substances mixed with lime, in which the briquettes of the successive action of a vacuum and of
Carbon dioxide in a container, characterized in that the briquettes are made porous by evacuating the air as quickly as possible.
** WARNING ** End of DESC field may overlap beginning of CLMS **.