AT53041B - Verfahren zur Herstellung eines Desinfektionsmittels aus formadehydhältigen bzw. formaldehyd- und glyzerinhätigen Natronseifenlösungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Desinfektionsmittels aus formadehydhältigen bzw. formaldehyd- und glyzerinhätigen Natronseifenlösungen.

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  Verfahren zur Herstellung eines Desinfektionsmittels aus formaldehydhältigen bzw. formaldehyd- und glyzerinhältigen Natronseifenlösungen. 



   Das nachstehend beschriebene Verfahren geht von der bekannten Verwendung formaldehydhältiger bzw.   formaldebyd-und glyzerinbältiger Natronseifenlösungen   zur Erzeugung von Desinfektionsmitteln aus. Der Erfindung gemäss werden die obbezeichneten Lösungen mit neutralem Harzöl und Borsäureverbindungen versetzt. 



   Durch den Zusatz von Harzöl und Borax wird ein ganz eigenartiger technischer Effekt erzielt. Der Zusatz von Borax wirkt der gerbenden und ätzenden Wirkung des Formaldehyds entgegen, ja man kann sagen, er paralysiert dieselbe, ein Umstand, der in Anbetracht der Verwendungsweise des Desinfektionsmittels von   grösstem   Werte ist. Ferner bleibt das dem Verfahren gemäss hergestellte Desinfektionsmittel infolge des Boraxgehaltes stets in seinem Formaldehydgehalte konstant.

   Formaldehydbestimmungen, die in dem Präparate im Zeitraum von drei Monaten vorgenommen wurden, ergaben die völlige   Konstanz des Formaldehydgehaltes.   Es ist offensichtlich, dass es für die Verwendungs-   möglichkeit   des neuen Mittels von allergrösstem Werte ist, wenn der Verkäufer auch bei   längertagernder   Ware einen bestimmten Formaldehydgehalt gewährleisten kann. 



   Durch den Zusatz von Harzöl gewinnt das Desinfektionsmittel, abgesehen von der   Erhöhung   an desinfizierender Kraft, die durch das Harzöl als solches bedingt wird, ungemein an Haltbarkeit und Beständigkeit. Das Präparat bleibt infolgedessen stets klar und setzt sich auch bei langem Lagern ein Niederschlag nicht ab. Auch beim Zusatze überschüssiger   Formaidohydmengen   wird das Präparat nicht getrübt, im Gegensatze zu anderen Präparaten, die schon bei der mindesten Verdünnung mit Formaldehyd sich stark   trüben.   Man hat allerdings Borsäureverbindungen und Formaldehyd schon zur Herstellung von Desinfektionsmitteln benützt, wie z.

   B. laut der britischen Patentschrift Nr. 2277 vom   Jahre 189 H   und der deutschen Patentschrift Nr. 138121, jedoch werden hiebei im Gegensatze zu den vorliegenden Verfahren diese Stoffe nicht in Verbindung mit   Seifonlösungeu   verwendet und ist überdies   der Formaldehydgehalt   in dieson Fällen so unbedeutend, dass er für die desinfektorische Wirkung der betreffenden Desinfektionsmittel unwesentlich erscheint. 



   Beispiel : 250 Teile Ölsäure werden mit etwa 125 Teilen eines Gemisches von ätherischen Ölen und 50 Teilen neutralem Harzöl versetzt. Das Verhältnis zwischen ätherischen Ölen und Harzölen muss entsprechend der   gewünschten Konsistenz   des Endproduktes geändert werden. Dieser Mischung fügt man 260 Teile Natronlauge hinzu, die 260 Teile Paraformaldehyd gelöst enthalten. Nach eingetretener Verseifung wird mit   !   ()   Ins 200 Teilen Glyzerin bis   zur halbflüssien Konsistenz verdünnt und das Produkt schliesslich zu einer homogenen Masse verarbeitet. Zum Zwecke der grösseren Haltbarkeit werden der   Masse 5 Tei) e Horax   in   l 'liger ösung   zugefügt. 



   Insoweit das beschriebene Verfahren auf die Herstellung eines flüssigen Desinfektionsmittels abzielt, resultiert nach demselben eine hellgelbe Flüssigkeit von ölartiger Be-   schaffenheit. die   in beliebigen Verhältnissen in Wasser oder Alkohol löslich ist und beim Schütteln Schaum entstehen lässt. Mit   gewöhnlichem   Quellwasser vermischt, zeigt sich eine   leichte Trübung mit destillierten)   Wasser eine schwache Opaleszenz ; einen Einfluss auf die
Desinfektionskraft hat diese   Trübung   nicht. Das Präparat besitzt, obzwar es fast als ungiftig bezeichnet werden kann, hervorragende bakterizide Kraft und ist gleichzeitig ein ausgezeichnetes Desodorans. Es ätzt weder in verdünntem noch auch in konzentriertem Zustande und greift weder Wäsche noch Metallinstrumente an.

   Infolge seiner seifigen Beschaffenheit dringt es   auch   in die unteren   Ilautschichton   leicht ein. Eine Eigenschaft von   hesund'-ren) Wert   ist schliesslich   die, dass   sein eigener Geruch ein angenehmer ist und dass es auch bei seiner Anwendung keinen Desinfektionsgeruch verbreitet. 
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 Alkohol alle Anwendungsmöglichkeiten der flüssigen Form zu ; dabei gestattet diese Aus-   führungsforn)   die Verpackung des Desinfektionsmittels in Tuben, die für den Gebrauch im   allgefneinen   und namentlich seitens des praktischen Arztes äusserst handlich ist. 

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