AT53560B - Einrichtung an Kinematographen zwecks Auf- und Abspulung der Filmbänder. - Google Patents

Einrichtung an Kinematographen zwecks Auf- und Abspulung der Filmbänder.

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AT53560B
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Austria
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rear wall
winding
spool
cinematograph
hub
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Henry Hirsch
Original Assignee
Henry Hirsch
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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Winding Of Webs (AREA)
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Description


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  Einrichtung an Kinematographen zwecks Auf-und Abspulung der Filmbänder. 



    Die Erfindung hat Verbesserungen an kinematographischen Apparaten zum Gegenstand, die hauptsächlich die Vorrichtungen zum Abwickeln und Aufwickeln des vorzuführenden bzw. des vorgeführten Bildbandes betrenen und die einerseits eine schonende Behandlung des spröden Bildbandes, andererseits aber eine leichte, umstandslose Bedienung des ganzen Apparats ermöglichen. Es wird der Erfindung ein Apparat zugrunde gelegt, bei dem die Bildbandrolle in   
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 Band der Rolle von innen entnommen und nach dem Austreten aus dem   Kinematographenwerk   auf einer   Aufspulvorrichtung   aufgewickelt wird, so dass der Anfang des Bildbandes sieh stets 
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   Linie J-.-i der     Fig. 6. die den   Behälter in einer Draufsicht darstellt. 



   Fig. 7 ist eine Ansicht der Aufrollspule mit teilweise abgehrochener Vorderwand. 
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Fig. 11 bei a bgenommener Hinterwand von hinten gesehen. 



   Fig. 12 zeigt die Ringsegmente der Nabe der Aufrollspule, die nebst ihrer Antriebs-   vorrichtung in  
Fig. 13 im Querschnitt in etwas   vergrössertem Massstabe gezeichnet   ist. 
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Fig. 15 und   In     : ; stellen   eine Hilfsvorrichtung mit abgebrochenem Teile der die Bandrolle .   @genden Platte n in Draufsicht und Vertikalschnitt dar-   
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 Kraftaufwand in ständiger regelmässiger Rotation zu erhalten.

   Dank der Entnahme des Bildbandes nach unten durch die Bodenöffnung des Behälters und der feinen Lagerung des letzteren auf Kugeln, Rollen oder dgl. sind die auf das Bildband einwirkenden Zugkräfte und Reibungswiderstände auf ein Minimum reduziert und erübrigt es sich hiebei, den Behälter vom Kinematographenwerk aus mittels separatem Antrieb, wie durch Riemen oder   dgl.,   in Umdrehung zu setzen. 



     Der Träger   4 des Bildbandbehälters 2 ist als ein vom   Kinematographenwerk   vollständig gesonderter Ständer ausgebildet.   Dieser Ständer ist   gleichzeitig als Gelenkparallelogramm ausgeführt, so dass der Bildbandbehälter 2 behufs Einsetzens einer neuen Bildbandrolle oder   dgl.,   wie punktiert angedeutet ist, heruntergeklappt werden kann. 



   Das vom   Kinematographenwerk   kommende Bildband wird auf eine besondere Aufrollspule aufgewickelt. Diese Aufrollspule ist auf eine   Trommel 16   aufgeschoben, um von letzterer durch   ftiifache   Friktion mitgenommen zu werden. Die Nabe dieser Aufrollspule besteht aus mehreren, beispielsweise aus drei Segmenten   11,   die sich mit je drei Stiften   24   in Schlitzen 25 der Vorder-   wand 14 führen, Die   mittleren dieser Stifte ragen ferner in Schlitze 27 des auf der Wand 14 angebrachten   ringförmigen Schiebers 26,   der durch die Führungsrollen 28 in der Lage gehalten und mittels des Griffes 31 oder dgl. gedreht werden kann.

   Die Schlitze 27 kreuzen sich mit den Schlitzen 25 der Wand 14, dergestalt, dass durch die Drehung des Schiebers 26 die in gespreizter Lage liegenden Segmente nach innen geschoben werden können, wie dies in Fig. 12 punktiert angedeutet ist. Der Schieber 26 kann durch eine Haube 29 abgedeckt sein. In der gespreizten Lage halten auch an den Segmenten vorgesehene Flanschen 30 die Hinterwand   15   fest an der Spule. An einem der Segmente ist eine Blattfeder 12 angebracht, die, solange die Segmente im Kreise liegen, Jas innere Bandende an das nächste Segment andrückt, es aber sofort freigibt, wenn die   Segmente   zusammengeschoben werden und die Feder sebst die Lage   72'     1 einnimmt..   
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   werden.

   Es   ist ersichtlich, dass hiedurch dreierlei bewirkt wird, die Bandrolle löst sich, auch wenn das Bildband auf der Spule noch so stramm aufgewickelt war, ohneweiters von derselben, das   Bandende wird selbsttätig   von der Feder 12 befreit und die Hinterwand   15   fällt nebst der auf 
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   Flanschen 30   an den Segmenten 11 befestigt, so kann die Aufrollspule wieder auf die Antriebs-   trommel   16 aufgeschoben werden. Das Ende der Achse 17 kann, wie aus Fig. 13 ersichtlich,   umklappbar gemacht sein,   um die Rolle in ihrer Lage zu sichern. 



   Die Achse 17 ist in einem Tragarm frei drehbar gelagert und nimmt die lose Schnurscheibe 19 auf, die ihren Antrieb vom Kinematographenwerk erhält. Die Drehbewegung der Schnurscheibe   Mird durch Vermittelung   der auf ihrer Nabe 21 sitzenden und gegen die Einstellmuttern 22 auf der Achse sich   anlegenden Spiralfeder 2   auf die Achse   übertragen,   indem die Schnurscheibe gegen den auf der   Aehse festgekeilten Bund 23 angedrückt   wird. 



   Bei den bislang üblichen Apparaten musste man, wie auseinandergesetzt, das   vorgeführte     Bildband vur der nochmaligen Vorführung   zuerst nochmals umwickeln, um den Bildbandanfang in das   Kinematographenwerk   einführen zu können. Bei diesem Ab-und Umwickeln hat man Gelegenheit das wahrend der Vorführung etwa gerissene und provisorisch mittels einer   Stecknadel   zusammengeheftete Band mittels eines geeigneten Klebmittels oder dgl. endgiltig zu reparieren.

     1'111 Buch   beim Apparat gemäss der Erfindung, bei dem dieses Ab-und Umwickeln sich erübrigt,   dan Reparieren ohne   Zeitverlust zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, das Bildband zu teilen und   den einen Bildbandteil in einer   beim Reparieren dienlichen Hilfsvorrichtung aufzubewahren,   während   der andere Teil des Bildbandes das Kinematographenwerk passiert. Ein Teil des Bild-   endes wird demgemäss   nicht, wie zunächst beschrieben war, von der Trommel 16 der   Aufwickel"   spule   unmittelbar   in den Behälter 2, sondern vorher in die   Hilfsvorrichtung   gebracht. 



   Die Hilfsvorrichtung (Fig. 15.16) besteht aus einem   Armkreuz   d, das von einem   Ständer g   getragen wird und auf einen Stift c des letzteren gesteckt ist. Die Bandrolle B wird nebst der 
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   Armkreux zentrisch einzuführen, sind an   den Enden des letzteren die drehbaren Finger e vorgesehen, die durch die an ihre Kanten sich anlegenden Blattfedern in der gezeichneten aufrechten Lage gehalten werden. Ist jedoch das   Bildband   beispielsweise gerissen, so können die   Führungsnnger   e 

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   leruntergeklappt werden, um zwecks Reparatur oder dgl. ein Ab-und Aufwickeln des gerissenen bzw. reparierten BAndes zu gestatten.

   Das Armkrenz kann mittels der Handkurbel. h gedreht werden, die zu diesem Zweck auf den Stift c und in Öffnungen der Haube./', die un Durchmesser angefähr der Öffnung der Scheibe a entspricht, aufgesteckt werden kann. 



  PATENT. ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung an Kinematographen, bei welcher das BildbÅand einer in einem oberhalb des Kinematographenwerkes drehbar angeordneten Behälter gelagerten Rolle von innen entnommen und auf einer Aufspulvorrichtung von innen nach aussen aufgewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbare Filmbehälter auf Kugeln-oder Rollenlager derart gelagert ist, dass derselbe, während das Bildband selbst durch einen Öffung im feststehenden Behälterboden nach unten geführt wird, ohne einen besonderen Antrieb zu erfordern, in Umdrehung erhalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bildbandbehälter auf einem vom Kinematographenwerk vollständig gesonderten, umklappbaren Ständer angeordnet ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufwindespule aus zwei Teilen hergestellt ist, deren einer aus der Nabe und der Vorderwand der Spule besteht, während der andere durch die Hinterwand gebildet wird. wobei diese beiden Teile mit Hilfe der aus einer mehrteiligen Kupplung bestehenden Nabe miteinander verbunden sind, die von aussen betätig werden kann, so dass, wenn die Aufwindespule horizontal gehalten und die Kupplung gelöst wird. die Filmrolle ZU & '1mmen mit der sie tragenden ringförmigen Hinterwand in das Filmmagazin oder in einen besonderen Hilfsapparat eingelegt werden kann.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet. dass die Nabe der Aufwindespule aus zwei oder mehreren Segmenten besteht, welche mit ihren hinteren Enden mit der Hinterwand der Spule im Eingriff stehen und radial nach innen so bewegt werden können. dass sie die aufgewundene Filmrolle freigeben und gleichzeitig die Hinterwand der Spule lösen. EMI3.1 werden.
    6. Einrichtung an Kinematographen unter Benützung der Einrichtung nach Anspruch !. dadurch gekennzeichnet, dass der Filmstreifen, welcher das vollständige Programm trägt, in EMI3.2 während der andere auf einem besonderen horizontal drehbaren Hilfsapparat ruht.
    7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daij der Rahmea des Halfs- EMI3.3
AT53560D 1910-05-12 1911-05-05 Einrichtung an Kinematographen zwecks Auf- und Abspulung der Filmbänder. AT53560B (de)

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