<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
entsprechend heruntergelassen und dazu verwendet, auch diese Steine, zusammen mit den Steinen d vorzuschieben, indem man die Druckschiene c vor die Horizontalfuge zwischen den
EMI2.1
mässig, ganze Steine (in der doppelten Höhe der Steine d) nachzuschieben, was prinzipiell keine Änderung des Verfahrens bedingt. Wie aus der Figur ersichtlich ist, liegen mehrere Steine d hintereinander und sind schwalbenschwanzartig verzapft, damit die vom Glase nicht aufgezehrten Reste (s. das Stück r der Steine d am weitesten rechts) nicht in den Ofen hineingeraten.
Der Gegendruck der flüssigen Glasmasse presst die schon zum grössten Teil aufgezehrten Steine an die neuen weiter rückwärts gelegenen an und der Schwalbenschwanz hält diese Teile fest, so dass sie trotz ihres geringen spezifischen Gewichtes nicht von dem schwereren Glase hochgedrückt werden. Wie die Figur zeigt, überragt die Steinlage d die darunter liegende f und schützt die letztere vor der Einwirkung des Glases, so dass auch sie eine längere Lebensdauer wie bisher erreicht. Die noch tiefer liegenden Blöcke e werden nicht so beansprucht, dass ein dauernder Ersatz nötig ist. Es ist aber leicht, auch bei einer stärkeren Abnutzung dieser Steine, durch Hinter- fütterung mit neuen entsprechend bemessenen Steinen die Lebensdauer dieser Schicht wesentlich zu verlängern.
Durch die Anwendung des vorliegenden Verfahrens ist es nun auch möglich, der obersten Steinreihe d eine besondere Form zu geben, die ein gleichmässiges Abschmelzen der Steine herbeizuführen geeignet ist. Erfahrungsgemäss schmelzen die Steine am meisten an den senkrechten Stossfugen ab, weil hier das flüssige Glas zwischen die Steine eindringen kann und den feuerfesten Stoff ausser von vorne nun auch seitlich angreifen kann. Infolgedessen waren
EMI2.2
Verlust von unverbrauchtem feuerfesten Material musste bei Reparaturen auf die frühere Art mit in den Kauf genommen werden. Das neue Verfahren ermöglicht nun auch durch seitliche Verzapfung der Steine, die Stssfugen. die hier in Betracht kommen, so lange vor dem Zutritt
EMI2.3
Glase gelöst haben.
Die Möglichkeit, dass grössere Steinreste sich von der Schicht loslösen und ins Glas geraten, wird dadurch auch verringert. Die Fig. 3 erläutert den Vorgang des Schiebers in den einzelnen aufeinanderfolgenden Perioden und gibt zugleich auch die neue Gestalt der Steine d an. Die Länge der vorzuschiebenden Schicht richtet sich nach dem Bedürfnis an der betretenden Stelle des Ofens, und können die Gruppen bequem gebildet werden.
Die Darstellung der zweiten Periode mit den Resten aus der ersten Periode zeigb deutlich, wie die Fugen durch die davorsitzende Masse des Steines aus der vorhergehenden Periode geschützt sind. Die Berührung des neuen Steines mit dem Glasflusse erfolgt also zuoberst nach der Mitte zu an dem dichten Steinmassiv, während die Fuge p erst dann in Mitleidensehaft gezogen ist, wenn die alten Reste der Vorschicht fast gänzlich verschwunden sind.
EMI2.4
des Gedankens dieser Erfindung. irgend eine andere Befestigung und Form der Schlusssteine zu wählen, wenn nur dafür gesorgt ist, dass sie an der ihnen vorgeschriebenen Stelle verbleiben.
Um das Nachbringen weiterer Ersatzsteine d zu ermöglichen, ist die Reihe der Stützsäulen m, die den Brenneraufbau tragen, so weit von der Glaswanne abgerückt, dass zwischen der Säulenreihe und der Wannenwand genügend Raum vorhanden ist, um die Aufnahme neuer Steine d
EMI2.5
Es ist also leicht festzustellen, was in den einzelnen Betrieben erspart bzw. durch Mehrprodukt tun mehr verdient wird, wenn man die Dauer der bisher nötigen Reparaturzeiten zusammen- zieht. Ein weiterer Vorteil erwächst ferner dadurch, dass der Ofen selbst stets in gleicher Temperatur bleibt und die bedeutende Abkühlung un folgende Wiedererwärmung nicht mehr verschiebend und reissend auf das Mauerwerk der Kuppe und Brenner wirken kann.
<Desc/Clms Page number 3>
Nach dem vorliegenden Verfahren dürfte es zu ermöglichen sein, die Lebensdauer des Bassins so lange zu gestalten als die der Brenner ist und eventuell auch die der tiefer liegenden Wannenwandungen.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Verfahren zum Steinersatz an Glasschmelzwannen, dadurch gekennzeichnet, dass eine beliebige Anzahl nebeneinanderliegender Glaswannensteine (d), die zum Zwecke der Ergänzung in mehreren Reihen hintereinander angeordnet sind, durch geeignete maschinelle Vorschub- mittel (b, c) während des Betriebes in das Ofeninnere nachgedrückt werden, ohne dass die Schluss- steinschicht (h) entfernt wird.