AT53911B - Verfahren und Vorrichtung zum Steinersatz an Glaswannen ohne Betriebsstörung. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Steinersatz an Glaswannen ohne Betriebsstörung.

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AT53911B
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Ernst Otto Wentzel
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Ernst Otto Wentzel
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  • Surface Treatment Of Glass (AREA)

Description


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 entsprechend heruntergelassen und dazu verwendet, auch diese Steine, zusammen mit den Steinen d vorzuschieben, indem man die Druckschiene c vor die Horizontalfuge zwischen den 
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 mässig, ganze Steine (in der doppelten Höhe der Steine d) nachzuschieben, was prinzipiell keine Änderung des Verfahrens bedingt. Wie aus der Figur ersichtlich ist, liegen mehrere Steine d hintereinander und sind schwalbenschwanzartig verzapft, damit die vom Glase nicht aufgezehrten Reste (s. das   Stück   r der Steine d am weitesten rechts) nicht in den Ofen hineingeraten.

   Der Gegendruck der flüssigen Glasmasse presst die schon zum grössten Teil aufgezehrten Steine an die neuen weiter   rückwärts   gelegenen an und der Schwalbenschwanz hält diese Teile fest, so dass sie trotz ihres geringen spezifischen Gewichtes nicht von dem schwereren Glase   hochgedrückt   werden. Wie die Figur zeigt, überragt die Steinlage d die darunter liegende f und schützt die letztere vor der Einwirkung des Glases, so dass auch sie eine längere Lebensdauer wie bisher erreicht. Die noch tiefer liegenden Blöcke e werden nicht so beansprucht, dass ein dauernder Ersatz nötig ist. Es ist aber leicht, auch bei einer stärkeren Abnutzung dieser Steine, durch Hinter-   fütterung   mit neuen entsprechend bemessenen Steinen die Lebensdauer dieser Schicht wesentlich zu verlängern.

   Durch die Anwendung des vorliegenden Verfahrens ist es nun auch möglich, der obersten Steinreihe d eine besondere Form zu geben, die ein   gleichmässiges   Abschmelzen der   Steine herbeizuführen geeignet   ist. Erfahrungsgemäss schmelzen die Steine am meisten an den senkrechten Stossfugen ab, weil hier das flüssige Glas zwischen die Steine eindringen kann und den feuerfesten Stoff ausser von vorne nun auch seitlich angreifen kann. Infolgedessen waren 
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 Verlust von unverbrauchtem feuerfesten Material   musste   bei Reparaturen auf die frühere Art mit in den Kauf genommen werden. Das neue Verfahren ermöglicht nun auch durch seitliche Verzapfung der Steine, die Stssfugen. die hier in Betracht kommen, so lange vor dem Zutritt 
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 Glase gelöst   haben.

   Die Möglichkeit, dass grössere Steinreste sich   von der Schicht loslösen und ins Glas geraten, wird dadurch auch verringert. Die Fig. 3 erläutert den Vorgang des Schiebers in den einzelnen aufeinanderfolgenden Perioden und gibt zugleich auch die neue Gestalt der Steine d an. Die Länge der vorzuschiebenden Schicht richtet sich nach dem Bedürfnis an der betretenden Stelle des Ofens, und können die Gruppen bequem   gebildet werden.   



   Die Darstellung der zweiten Periode mit den Resten aus der ersten Periode zeigb deutlich, wie die Fugen      durch die davorsitzende Masse des Steines aus der vorhergehenden Periode   geschützt   sind.   Die Berührung   des neuen Steines mit dem   Glasflusse erfolgt also   zuoberst nach der Mitte zu an dem dichten Steinmassiv, während die Fuge p erst dann in Mitleidensehaft gezogen ist, wenn die alten Reste der   Vorschicht fast gänzlich verschwunden   sind. 
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 des Gedankens dieser Erfindung. irgend eine andere Befestigung und Form der Schlusssteine zu wählen, wenn nur dafür gesorgt ist, dass sie an der ihnen vorgeschriebenen Stelle verbleiben. 



  Um das Nachbringen weiterer Ersatzsteine   d   zu ermöglichen, ist die Reihe der Stützsäulen m, die den Brenneraufbau tragen, so weit von der Glaswanne abgerückt, dass zwischen der Säulenreihe und der Wannenwand genügend   Raum   vorhanden ist, um die Aufnahme neuer Steine   d   
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   Es ist also leicht festzustellen, was in den einzelnen Betrieben erspart bzw. durch Mehrprodukt tun mehr verdient wird, wenn man die Dauer der   bisher nötigen Reparaturzeiten zusammen-   zieht. Ein weiterer Vorteil erwächst ferner dadurch, dass der Ofen selbst stets in gleicher Temperatur bleibt und die bedeutende   Abkühlung un   folgende Wiedererwärmung nicht mehr verschiebend und   reissend   auf das Mauerwerk der Kuppe und Brenner wirken kann. 

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   Nach dem vorliegenden Verfahren dürfte es zu ermöglichen sein, die Lebensdauer des Bassins so lange zu gestalten als die der Brenner ist und eventuell auch die der tiefer liegenden Wannenwandungen. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Verfahren zum   Steinersatz   an   Glasschmelzwannen,   dadurch gekennzeichnet, dass eine beliebige Anzahl nebeneinanderliegender Glaswannensteine (d), die zum Zwecke der Ergänzung in mehreren Reihen hintereinander angeordnet sind, durch geeignete maschinelle Vorschub-   mittel (b, c)   während des Betriebes in das Ofeninnere nachgedrückt werden, ohne dass die   Schluss-   steinschicht (h) entfernt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass in geeigneten Abständen um die Wanne herum angeordnete Vorschubmittel, z. B. Winden, Pressen oder dgl. (b) mit den vorzuschiebenden Steinen (d oderjf) durch Druckleisten (c) zweckmässiger Länge verbindbar sind.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hintereinander angeordneten Ersatzsteine (d) miteinander durch eine Verzahnung verankert sind, die das Loslösen und Fortschwimmen der Ersatzsteill1'este (r) in den Ofen verhindern.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlusssteine (It) mit einer Haltevorrichtung (i) verbunden sind, so da ! J sie während des Vorschiebens der Ersatzsteine auf ihrer Stelle verbleiben.
AT53911D 1911-06-22 1911-06-22 Verfahren und Vorrichtung zum Steinersatz an Glaswannen ohne Betriebsstörung. AT53911B (de)

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