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Vorrichtung zum Vermischen von feuerlöschenden Chemikalien mit dem Wasserstrahl einer Feuerspritze.
Diese Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mittels deren ein Feucriöschmittel mit dem Wasserstrahl einer Feuerspritze vermischt wird. Die mit dem Wasser vermischte chemische Substanz, z. B. doppelt-kohlensaures Natron, entwickelt kohlensaures Gas, solbald das Wasser mit dem Feuer in Berührung kommt, wodurch die feuerlöschende Wirkung erhöht wird.
In der Zeichnung ist in
Fig. 1 die Vorrichtung in Seitenansicht dargestellt.
Fig. 2 zeigt in Seitenansicht einen Teil der Vorrichtung von der anderen Seite gesehen als in Fig. 1. Die Übersetzung für den Antrieb ist fortgelassen.
Fig. 3 ist eine Draufsicht der Fig. 2.
Fig. 4 : ist ein Längsschnitt durch den Zuführungstrichter für die chemische Substanz und durch die Mischkammer.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4.
Fig. 6 zeigt in Ansicht die Mischkammer und einen Teil des Fülltrichters sowie die voir- richtungzumAntriebderFörderschraube.
Das Untergestell. 5 des Wagens ruht auf den Rädern 6, 7 und tragt am hinteren Ende die Grundplatte 8 für die Maschinenteile. Die Welle 9, 1U des Wassermotors 11 sind in geeigneten Trägern gelagert. Der Wassermotor ist auf dem Wege des asserstrahles angeordnet und wird von diesem angetrieben. Das Wasser tritt unter hohem Druck in den Motor ein.
Die Welle 9 des Wassermotors ist mit einer Drillingspumpe 18 verbunden, während die
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wird durch Verwendung einer Gruppe von Pumpen gesichert.
Nach der vorliegenden Erfindung ist der Motor direkt auf dem Wege des Wasserstrahles angeordnet, und die Verbindungsrohre, die einerseits vom Motor zur Mischkammer und andererseits von den Pumpen zum Motor führen, münden auf der Druckseite des Motors.
Es ist zu bemerken, dass das doppelt-kohlensaure Natron mit Wasser, nicht aber mit einer Säure gemischt wird, welche die Kohlensäure befreien könnte, so dass also das doppelt-kohlensaure Natron während seines Durchganges durch den Schlauch unverändert bleibt, bis es mit dem Feuer in Berührung kommt. Hiedurch wird jeder Verlust der feuerlöschenden Eigenschaft der Substanz vermieden.
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Wasser unter Druck fliesst durch das Rohr 19 in den Motor, um bei 20 aus dem Motor in den Schlauch zu strömen, von dem es in das Feuer gespritzt wird. Die gesamte Wassermenge wird während des Durchganges durch den Motor mit Chemikalien vermischt und zwar infolge der dutch das strömende Wasser verursachten Drehung der Wellen 9-10.
Hiedurch werden einerseits die Förderschnecke 26 für die Chemikalien und andererseits die Pumpen angetrieben, welche die in der l\Iischlmmmer 28 gebildete chemische Lösung in das Wasser einspritzen, bevor dieses den Motor verlässt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Mischen einer chemischen Substanz (doppelt-kohlensaures Natron), weiche bei der Berührung mit Feuer feuerlöschende Gase bildet, mit dem Wasserstrahl einer Feuerspritze, dadurch gekennzeichnet, dass in der Leitung des Wassers zum Spritzenschlauche ein Wapsermotor eingeschaltet ist, der beim Durchgang des Wassers eine regelbare Fördervorrichtung für die chemische Substanz in Bewegung setzt, durch welche die trockenen Chemikalien in bestimmter Menge einer Mischkammer zugeführt werden, die vom Motor aus mit einer bestimmten Menge von Wasser gespeist wird, wobei der Motor zugleich Pumpen antreibt, welche die Lösung aus der Mischkammer absaugen und in den Wasserstrahl einspritzen, bevor dieser den Motor verlässt,
so dass die Chemikalien verlustlos durch das Wasser direkt in den Feuerherd
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