AT5438U2 - Axialzentrierung von felgen - Google Patents

Axialzentrierung von felgen Download PDF

Info

Publication number
AT5438U2
AT5438U2 AT0010302U AT1032002U AT5438U2 AT 5438 U2 AT5438 U2 AT 5438U2 AT 0010302 U AT0010302 U AT 0010302U AT 1032002 U AT1032002 U AT 1032002U AT 5438 U2 AT5438 U2 AT 5438U2
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rim
centering
ring
axial centering
rims
Prior art date
Application number
AT0010302U
Other languages
English (en)
Other versions
AT5438U3 (de
Original Assignee
Stefan Wimmer Inh D Prot Werkz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stefan Wimmer Inh D Prot Werkz filed Critical Stefan Wimmer Inh D Prot Werkz
Priority to AT0010302U priority Critical patent/AT5438U3/de
Publication of AT5438U2 publication Critical patent/AT5438U2/de
Publication of AT5438U3 publication Critical patent/AT5438U3/de

Links

Landscapes

  • Clamps And Clips (AREA)

Abstract

Ein Axialzentrierring (1) mit ringförmigen Aufbauten, die durch Ausnehmungen (2) unterbrochen werden, zur wuchtfreien Zentrierung von Felgen (3) bei Bearbeitungsvorgängen der Felge (3). Der Axialzentrierring (4) wird gemeinsam mit einer Spann- und Zentriervorrichtung entweder in Außenspannung oder in Innenspannung auf die Felge (3) gespannt, wobei die Spannung durch federbelastete Führung (9) und Spannfinger (8) vorgenommen wird. Dadurch können zentrierungsbedingte Wuchtfehler weitesgehend ausgeschlossen werden.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Zentrierung von Felgen (3) auf Spann- und Hilfsvorrichtungen für die Bearbeitung, insbesondere die Drehbearbeitung von Felgen (3). Die Zentrierung der
Felge (3) auf der Spannvorrichtung geschieht in axialer Richtung mit einem Axialzentrierring (1), der mehrere Speichen gabelförmig aufnimmt. 



   Es ist bekannt, dass Felgen nach dem Giessen drehbearbeitet werden müssen und dazu eine
Spannvorrichtung nötig ist. Die Spannvorrichtung besteht derzeit aus einer Grundplatte (11), auf der Auflagen (10), Spannfinger (8) und sternförmig verschiebbare Backen aufgebaut sind, wobei die Backen zur Zentrierung der Felge (3) verwendet werden. Die Felge (3) wird dabei so auf die Spannvorrichtung aufgesetzt, dass sie radial mittels Backen am Hornrand (5) oder an sonstigen umlaufenden Vorsprüngen der Felge (3) radial zentriert und anschliessend gespannt wird. Dabei drücken die Backen teilweise im Fensterbereich und teilweise im
Rippenbereich an die Felge (3).

   Da die Felge (3) beim Giessprozess und auch beim
Warmaushärten in ihrer Rundheit am Hornrand (5) und sonstigen umiaufenden Vorsprüngen unregelmässig verzogen wird, zentrieren die Backen die Felge (3) auf der Spannvorrichtung aussermittig. Dies wiederum hat zur Folge, dass jener Teil der Felge (3), der nicht bearbeitet wird (Rippen (6)) und Nabe (7) im Sichtbereich) und der bearbeitete Bereich (Felgenbett (4)) nicht den gleichen Masseschwerpunkt haben, das heisst, die Felge (3) ist unwucht. Diesen unregelmässigen Verzügen an der Felge (3) kann derzeit nicht sicher entgegengewirkt werden 
Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und Schwierigkeiten und stellt sich die Aufgabe, eine genaue Zentrierung der Felge (3) ausserhalb der verzugsgefährdeten Zonen zu   gewährleisten.   



  Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit dem im gekennzeichneten Teil des Anspruches und den Unteransprüchen angegebenen Mitteln gelöst wie folgt : Bel den verarbeitungsmässig dem Aufspannen der Felge (3) vorgelagerten Prozessen des Giessens der Felge (3) und des Wärmeaushärtens der Felge (3), treten Veränderungen der Felge (3) auf. Diese Veränderungen der Felge (3) treten aber nicht an allen Teilen der Felge (3) in gleicher Stärke auf. Am geringsten verändert sich der Rippenquerschnitt und der Winkel zwischen den Rippen (6) der Felge (3). Die Felge (3) kann sohin in diesem Bereich prozesssicher zentriert werden, da bei weiterer Bearbeitung die aus den vorherigen Arbeitsprozessen an der Felge (3) entstandenen Fehler keinen Einfluss auf die weitere Bearbeitung mehr ausüben können. 



  Um die oben beschriebene sichere Zentrierung durchführen zu können, wurde ein Axialzentrierring (1) neu entwickelt. Beim Axialzentrierring (1) handelt es sich um einen aus Stahl oder anderen Materialien bestehenden Ring. Auf diesem Ring sind an den Seitenrändern Aufsätze derart aufgebracht, dass die Aufsätze mit dem Ring dauernd verbunden sind. Die Aufsätze umschliessen den Grundring wiederum ringförmig, weisen aber nach oben offene gabelartige Ausnehmungen (2) auf. Diese gabelartigen Ausnehmungen (2) sind den Formen der Rippen (6) der zu fertigenden Felge (3) angepasst. Der Axialzentrierring (1) wird zunächst auf eine spezielle   Zentrier- und   Spannvorrichtung aufgespannt, die aus einer Grundplatte (11) mit Auflage (10) und einer federbelasteten Führung (9) mit Spannfinger (8) besteht.

   Danach wird die Felge (3) derart auf den Axialzentrierring (1) aufgelegt, dass die Rippen (6) der Felge (3) in die gabelartigen Ausnehmungen (2) des Axialzentrierringes (1) greifen. Danach wird einerseits der Axialzentrierring (1) durch die federbelastete Führung (9) in der Zentrumsachse an die Felgen (3) gedrückt. Dadurch werden formverschleissbedingte Unterschiede der Felge (3) zentrisch ausgeglichen, was zu einer hohen Prozesssicherheit bei der Bearbeitung führt. Andererseits wird die Felge (3) und der Axialzentrierring (1) durch die Spannfinger (8) soweit Richtung Grundplatte (11) gezogen, bis die Felge (3) auf den Auflagen (10) aufsitzt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Durch den Axialzentrierring (1) und durch den Aufbau der Zentrier- und Spannvorrichtung wie oben beschrieben, wird die Felge (3) während des anschliessenden Drehvorganges durch die federbelastete Führung (9) an den Axialzentrierring (1) gedrückt. Dadurch wird ein radiales Verrutschen der Felge (3) während der weiteren Bearbeitung während des
Drehvorganges verhindert, was wiederum einer Unwucht der Felge (3) vorbeugt. Die
Spannkraft der Spannfinger (8) wird über die Felge (3) in die Auflage (10) abgeleitet. 



   Ein weiterer Vorteil des Axialzentrierringes (1) in Verbindung mit der obigen Zentriervorrichtung stellt die Verwendbarkeit bei Innen- und Aussenspannungssystemen dar. 



   Bei Fertigungslinien, bei denen die Drehbearbeitung auf mehrere Maschinen aufgeteilt ist, werden verschiedene Spannsysteme eingesetzt. Im ersten Bearbeitungsvorgang wird meistens von ausserhalb die Felge (3) auf den Hornrand (5) gespannt. Im zweiten
Bearbeitungsvorgang wird meistens innerhalb der Fenster die Felge (3) auf die Rippe (6) gespannt. Die Zentrierung mittels Axialzentrierring (1) kann bei beiden Spannsystemen eingesetzt werden und hat den Vorteil, dass es durch die genaue Zentrierung zu keinem Versatz zwischen erstem und zweitem Bearbeitungsvorgang kommen kann. 



  Das Wesen der Erfindung wird anhand der Figuren 1 - 7 dargestellt. 



  Dabei zeigen : Fig. 01. Axialzentrierring (1) mit den ringförmigen Aufsätzen mit den Ausnehmungen (2) Fig. 02 : Das Aufsetzen der Felge (3) auf den Axialzentrierring (1). Zur näheren Beschreibung werden noch die Rippen (6), sowie das Felgenbett (4) und der Hornrand (5), sowie die Nabe (7) der Felge (3) gekennzeichnet. Beim Axialzentrierring (1) sind wiederum die Ausnehmungen (2) gekennzeichnet. 



  Fig. 03 : Die aufgesetzte Felge (3) im Halbschnitt, wobei ersichtlich ist, dass die Rippen (6) der Felge (3) in die Ausnehmungen (2) des Axialzentrierringes (1) greifen und der ringförmige Aufsatz des Axialzentrierringes (1) in den Freiraum zwischen den Rippen (6) der Felge (3) durchgreift Dadurch wird die Felge (3) mittig zentriert. 



  Fig. 04 : Ein Querschnitt durch die gesamte Spann- und Zentriervorrichtung bel aufgesetzter Felge (3), zeigend das Feigenbett (4), den Hornrand (5), den Axialzentrierring (1), die Spannmittelauflage (10), die federbelastete Führung (9), den Spannfinger (8), und die Grundplatte (11). Hier ist eine   Innenspannung   der Spannvorrichtung dargestellt, das heisst, der Spannfinger (8) greift innerhalb der Fenster der Rippe (6) durch. 



  Fig. 05 : Eine Draufsicht auf die aufgesetzte Felge (3) bei Innenspannung. Ersichtlich ist insbesondere wie die Aufsätze des Axialzentrierringes (1) durch die Fenster zwischen den Rippen (6) der Felge (3) zugreifen und wie der Spannfinger (8) ebenfalls zwischen die Fenster auf die Rippe (6) der Felge (3) zugreift. 



  Fig. 06 : Ein Querschnitt wie in Fig. 04 auf die aufgesetzte Felge (3) bei Aussenspannung. 



  Erkennbar ist wie der Spannfinger (8) auf den Hornrand (5) der Felge (3) gespannt wird. 



  Fig. 07 : Eine Draufsicht auf die aufgesetzte Felge (3) bei   Aussenspannung.   Ersichtlich ist, wie einerseits der Axialzentrierring (1) durch die Fenster der Rippe (6) der Felge (3) greift, andererseits der Spannfinger (8) auf den Hornrand (5) oder sonstige   äusseren   Vorwölbungen der Felge (3) greift und die Felge (3) dadurch In die Zentriervorrichtung einspannt.

Claims (3)

  1. Ansprüche 1. Ein Axialzentrierring für die Zentrierung von Felgen, dadurch gekennzeichnet, dass auf diesem Axialzentrierring (1) samt ringförmigen Aufsätzen gabelartige, den Rippen (6) der zu fertigenden Felge (3) angepasste Ausnehmungen (2) in verschiedener Anzahl eingekerbt sind.
  2. 2. Eine Zentriervorrichtung für Felgen (3), dadurch gekennzeichnet, dass auf den Auflagen (10) einer Grundplatte (11) ein Axialzentrierring (1) nach Anspruch 1 aufgesetzt und durch federbelastete Führungen (9) in der Zentrumsachse an die Felge (3) gedrückt wird, sodass ein oder mehrere Rippen (6) der zu fertigenden Felge (3) in die Ausnehmungen (2) des Axialzentriernnges (1) greifen, wodurch die Felge (3) und der Axialzentrierring (1) durch Spannfinger (8), die von ausserhalb der Felge (3) greifen, soweit in Richtung Grundplatte (11) gezogen wird, bis die Felge (3) auf den Auflagen (10) aufsitzt.
  3. 3. Eine Zentriervorrichtung für Felgen (3) nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Felge (3) und der Axialzentrierring (1) durch Spannfinger (8), die durch ein Fenster der Felge (3) greifen, soweit in Richtung Grundplatte (11) gezogen wird, bis die Felge (3) auf den Auflagen (10) aufsitzt.
AT0010302U 2002-02-19 2002-02-19 Axialzentrierung von felgen AT5438U3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0010302U AT5438U3 (de) 2002-02-19 2002-02-19 Axialzentrierung von felgen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0010302U AT5438U3 (de) 2002-02-19 2002-02-19 Axialzentrierung von felgen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
AT5438U2 true AT5438U2 (de) 2002-07-25
AT5438U3 AT5438U3 (de) 2002-11-25

Family

ID=3481579

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0010302U AT5438U3 (de) 2002-02-19 2002-02-19 Axialzentrierung von felgen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT5438U3 (de)

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3009080C2 (de) * 1980-01-30 1983-02-03 Schweizerische Aluminium AG, 3965 Chippis Verbund-Druckgießen von Fahrzeugradkörpern sowie Druckgießmaschine dafür
EP0607757B1 (de) * 1993-01-15 1996-08-14 REYNOLDS WHEELS S.p.A. Verfahren zum Nacharbeiten von Motorfahrzeugrädern und nach diesem Verfahren hergestellte Räder
JP4396910B2 (ja) * 1997-12-30 2010-01-13 ヘイズ、レマズ、インタナシャナル、インク 自動車車輪用車輪ディスクと自動車車輪を形成する方法

Also Published As

Publication number Publication date
AT5438U3 (de) 2002-11-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1343603B1 (de) Spannfutter
DE2744410A1 (de) 4-backen-spannfutter fuer ein werkstueck
DE2701534B2 (de) Aufspannvorrichtung für Kraftfahrzeugräder
DE2424668A1 (de) Vorrichtung zum aufspannen von autoraedern unterschiedlicher felgenausfuehrung auf einem wellenende einer auswuchtmaschine
DE2033919B2 (de) Vorrichtung zum einspannen eines einen hohlzylindrischen teil aufweisenden werkstueckes beim haerten
DE2055871A1 (de) Fahrzeugrad fur Luftbereifung und Ver fahren zu seiner Herstellung
DE3232496C2 (de) Vorrichtung zur verschwenk- und feststellbaren Lagerung eines Maschinenschraubstockes auf einem Werkzeug-Maschinentisch
DE3114655A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum automatischen festspannen von speichen in speichenraedern
AT5438U2 (de) Axialzentrierung von felgen
DE2616945B2 (de) Vorrichtung zum Aufspannen von Kraftfahrzeugrädern
DE202004018168U1 (de) Aus einer Spannvorrichtung und einem Werkstückträger gebildete Einheit
AT10156U1 (de) Vorrichtung zum bearbeiten von leichtmetallfelgen
AT517009B1 (de) Vorrichtung zum Halten eines Werkstückes
EP0907847B1 (de) Segment für eine dichtungsanordnung
DE60129396T2 (de) Radbaugruppe mit einer Scheibenbremse für Fahrzeuge
DE2811754A1 (de) Vorrichtung zur direkten oder indirekten befestigung eines rotationskoerpers auf einer achse
DE2101754C3 (de) Einteiliger Spannring zur Halterung eines Elektrowerkzeugs
DE69804490T2 (de) Zahnradwechselvorrichtung und verfahren zum automatischen positionieren von doppeltverzahnten zahnrädern mittels der wechselvorrichtung
DE1505855A1 (de) Vorrichtung zum Richten und Spannen von Speichenraedern
DE7103703U (de) Mittenzentneraufnahme für KFZ Rader
DE1194652B (de) Nabenbefestigung
DE643970C (de) Aufspannvorrichtung fuer Werkstuecke, insbesondere an Werkzeugmaschinen
DE2512227A1 (de) Spreizdorn
DE1120841B (de) Vorrichtung zum Zentrieren von Drehkoerpern auf Aufnahmedornen
DE2164337A1 (de) Geraet zur bearbeitung der enden von rohren

Legal Events

Date Code Title Description
MK07 Expiry

Effective date: 20120229

MN9K Cancelled due to lapse of time