AT54470B - Verfahren zur Herstellung U-förmiger Rohre. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung U-förmiger Rohre.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung U-förmiger Rohre.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung U-förmig gestalteter Rohre, insbesondere U-förmiger Überhitzerrohre. Dieses Verfahren besteht darin, dass zwei an ihren Enden durch einen Steg verbundene Rohrstränge mit einer glockenförmigen, nach einer Seite völlig offenen. das Innere der beiden Rohrstränge verbindenden Kappe verschweisst werden. Das neue Verfahren gewährleistet eine ausserordentliche Gleichmässigkeit der fertigen U-Rohre. Dabei erfordert es keine besonderen Hilfsapparate, sondern kann mit den einfachsten, in jeder einschlägigen Werkstatt vorhandenen Hilfsmitteln ausgeführt werden. Es ist gleichzeitig ökonomisch, da es nur einen ausserordentlichen geringen Abfall an Rohmaterial verursacht, und gestattet, die Rohrstränge beliebig eng aneinander zu legen.
Fig. 1 zeigt ein U-förmig gestaltetes, nach dem beanspruchten Verfahren hergestelltes Rohr
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beanspruchte Verfahren bestimmte Kappe im Längsschnitt; Fig. 7 einen Schnitt nach 7-ì der Fig. 6 und Fig. 8 eine Unteransicht zu Fig. 6 ; Fig. 9 zeigt ein zur Herstellung der in Fig. G dargestellten Kappe bestimmtes Rohrstück im Längsschnitt ; Fig. 0 die zu Fig. 9 gehörige Oberansicht, Fig. 11 verschiedene Stadien der Herstellung der in Fig. 6 dargestellten Kappe und Fig. 12 eine andere Ausführungsform der Kappe und des zugehörigen Dornes.
Ein Rohr wird an der Stelle, welche die Umkehrstelle des U-förmig gestateten Rohres bilden soll, in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise senkrecht zu seiner Längsachse soweit durch- schnitten. dass zwei durch einen schmalen Steg c verbundene Rohrstränge a und b entstehen. Darauf werden beide Rohrstränge a und b um eine durch den Steg c gehende Achse in die aus
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des Einschnittes. Darauf nimmt man ein flaches Rohrstück e (Fig. 9 und 10), lessen Querschnitt derart gewählt ist. dass sich die gekrümmten Teile des Querschnittes mit den Enden der Rohrstränge a und b (siehe Fig. 5) zu decken vermögen Dieses Rohrstück e wird in der aus Fig. 11 ersichtlichen Weise auf einen Dorn J geschoben.
Der freistehende Rand des Rohrstückes e wird
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vorhandene Fuge verschweisst, Die so entstandene. an einer Stelle völlig offene Kappe f wird dann noch an dem offenen Ende in der aus Fig. 7 und 8 ersichtlichen Weise eingebogen und schliesslich auf die durch den Steg c verbundenen Rohrschenket o und b (Fig. 4) aufgesetzt und mit diesen verschweisst. Das fertige U-Rohr hat dann die aus Fig. l und 2 ersichtliche Form.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die angeführten Einzelheiten beschränkt. sondern es sind verschiedene abweichungen möglich. Beispielsweise kann das aus Fig. 4 ersichtliche Rohrstück nach dadurch erhalten werden, dass an zwei g) attgeschnittenen, in dem gewünschten Abstande nebeneinander gelegte Rohrenden ein Steg angeschweisst wird. Ferner kann der in Fig. 11 dargestellte Dorn d eine beliebige andere Form, heipielsweise die aus Fig. 12 ersichthche Form erhalten. Schliesslich kann nach die Kappe f auf eine andere Weise, z. B. durch Pressen. hergestellt werden.
@ Das Vorhandensein des Steges c (Fig. 4) bietet die Annehmlicheit, dass beim Aufschweissen der Kappe auf die Rohrstränge an der ersten Stelle (zwischen den beiden Rohrsträngen) eine
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Schweissung nicht erforderlich ist. Ausserdem sind nur zwei Teile miteinander zu verschweissen, nämlich die durch den Steg miteinander verbundenen Rohrstränge und die Kappe. Dies bedeutet gegenüber ähnlichen Verfahren, bei denen zwei voneinander getrennte Rohrstränge mit einer Kappe verschweisst werden müssen, eine erhebliche Vereinfachung und gewährleistet eine grosse Gleichförmigkeit der fertigen U-Rohre.
Schliesslich ist noch hervorzuheben, dass bei vorliegendem Verfahren die Verstärkung der Wandung der Kappenspitze nicht, wie bei anderen Verfahren, durch Aufschweissen fremden Materials, sondern durch Stauchung bewerkstelligt wird, so dass sich an der Stelle, die den heissesten Feuergasen ausgesetzt ist, ein durchaus homogenes Material befindet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung U-förmiger Rohre, dadurch gekennzeichnet, dass zwei an ihren Enden durch einen Steg verbundene Rohrstränge mit einer glockenförmigen, nach einer Seite völlig offenen, das Innere der beiden Rohrstränge verbindenden Kappe verschweisst werden.
Claims (1)
- 2. erfahren zur Herstellung von gemäss Anspruch 1 an ihren Enden verbundenen Rohrsträngen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohr senkrecht zu seiner Längsachse bis auf einen iibrig bleibenden Steg durchschnitten wird und dann die beiden durch den Steg in Verbindung stehenden Rohrstränge um eine, durch den Steg gehende Achse in die gewünschte gegenseitige EMI2.1 3.Verfahren zur Herstellung einer gemäss Anspruch 1 das Innere der beiden Rohrstränge verbindenden Kappe, dadurch gekennzeichnet, dass ein flachgedrücktes Rohrstück auf einen Dorn gesteckt wird. dessen Gestalt der gewünschten Innenform der Kappe entspricht, dass darauf der freistehende Rand des Rohres über dem Dorn zusammengeschlagen oder gepresst wird und schliesslich die Fugen durch Schweissen geschlossen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT54470D AT54470B (de) | 1908-02-10 | 1910-10-13 | Verfahren zur Herstellung U-förmiger Rohre. |
Applications Claiming Priority (3)
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| AT41821T | 1908-02-10 | ||
| DE54470X | 1910-06-03 | ||
| AT54470D AT54470B (de) | 1908-02-10 | 1910-10-13 | Verfahren zur Herstellung U-förmiger Rohre. |
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| AT54470B true AT54470B (de) | 1912-08-10 |
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1910
- 1910-10-13 AT AT54470D patent/AT54470B/de active
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