AT54727B - Nähmaschine zum Stopfen. - Google Patents

Nähmaschine zum Stopfen.

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Thekla Trott Geb Liersch
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Nähmaschine zum Stopfen. 



   Bei der Verwendung einer Nähmaschine zur Ausführung von Stopfarbeiten ist es zurzeit üblich, den Drückerfuss zu entfernen und entweder den Stoff in einen besonderen Rahmen zu spannen oder eine federnde Vorrichtung auf der Nadel anzubringen, welche die Mitnahme des Stoffes während der Aufwärtsbewegung der Nadel verhindert. Diese bekannten Systeme haben den Nachteil, dass man für die Umwandlung der für gewöhnlich zum Nähen eingerichteten Maschine stets Zubehörteile bedarf, die meist nicht gleich zur Hand sind, abgesehen davon, dass deren Anbringung auf alle Fälle zeitraubend ist. Ferner ist bei solchen Vorrichtungen die senkrechte Sicherung des Stoffes ungenügend, so dass unter anderem der Faden leicht reisst und eine saubere Stopfarbeit zum mindesten grosse Geschicklichkeit seitens der die Maschine Bedienenden voraussetzt.

   Durch die Erfindung wird nun diesem Missstand dadurch abgeholfen, dass hier der Drückerfuss, der wie bisher während des gewöhnlichen Nähens auf dem   Arbeitsston federnd aufruht,   so verstellbar eingerichtet wird, dass er in die freie Beweglichkeit des Stoffes in   wagerechter   Ebene zulassender, also nur wenig gehobener Stellung auch zur senkrechten Sicherung des Stoffes beim Stopfen dient. Um diese Verstellung je nach der Stärke des Stoffes durchzuführen, kann man beliebige Mittel anwenden, welche unmittelbar oder mittelbar auf den Drücker, den Drückerhebel oder den Drückerfuss einwirken. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in drei Ausführungsbeispielen dargestellt. und zwar zeigt :
Fig. 1 die Vorderansicht einer Nähmaschine, bei der der Drückerfuss durch eine   al1   dem Drückerhebel vorgesehene Stellschraube in der zum Stopfen wenig gehobenen Stellung gehalten wird,
Fig. 2 die zweite und dritte   Ausführungsform,   bei der man die Verstellung an dem Drückerfuss selbst oder an der Drückerfussstange vornimmt. 



   Fig. 3 ist eine Seitenansicht und
Fig. 4 eine Oberansicht des verstellbaren Fusses nach Fig.   3   für sich. 



   Bei dem   Ausführungsbeispiel   nach Fig. 1 erfolgt, wie gesagt, die Verstellung an dem   Drücker-   
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 die Höhe des Drückerfusses genau nach Wunsch, d. h. entsprechend der Stärke des zwischen den Fuss c und die Tischplatte d einzuführenden Stoffes regeln kann. Die Fadenführung geschieht genau wie beim gewöhnlichen Nähen und erübrigt es sich daher, sie hier zu beschreiben. 
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 übliche Schlitz h etwas nach unten verlängert, wodurch die Verwendung des Fusses in der unteren
Stellung zum Nähen nicht beeinträchtigt wird. 



  Wie eingangs erwähnt, kann die Verstellung auch an der Drückerstange a erfolgen. In diesem Falle bringt man zweckmässig über der   Schraubenhtlse     h   eine Schraubenmutter t an dem 
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   Teil der Fig. 2 durch punktierte, Linien angedeutet ist. Dreht man diese Schraubenmutter i, 80 wird die Drückerstange a gehoben oder gesenkt, auch ohne die Nähspannung des Drückers   irgendwie zu beeinflussen. 



   In allen Fällen wird die   Unterfiäohe des   Fusses so abgerundet, dass der Bewegung des Stoffes beim Stopfen kein Hindernis geboten wird, 
 EMI2.1 
   PATENT-ANSPRÜCHE-.   



   1. Nähmaschine zum Stopfen, dadurch gekennzeichnet, dass der während des gewöhnlichen Nähens auf dem Arbeitsstoff federnd aufruhende   Drückerfuss   (c) auch so eingestellt werden kann, dass er die zum Stopfen erforderliche freie Beweglichkeit des Stoffes unter lotrechter Sicherung desselben gestattet.

Claims (1)

  1. 2. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drückerfuss (c) an der Drückerstange (a) mit genügendem Spielraum in lotrechter Richtung verschiebbar angebracht ist, so dass er in der durch den Anschlag bedingten untersten Stellung der Drückerstange (a) beim gewöhnlichen Nähen mit federndem Drucke auf dem Stoff ruht, zum Stopfen jedoch in gehobener Stellung befestigt werden kann.
    3. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des Drücker- fusses (c) bzw. der Drückerstange (a) mittels einer an dem Drückerhebel (e) angebrachten Stellschraube (f) bewirkt wird.
    4. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drückerstange (a) durch eine über der üblichen Schraubenhülse (h) angeordnete Schraubenmutter (i) in die Stopfoder Nähstellung gebracht wird.
AT54727D 1908-12-03 1909-11-27 Nähmaschine zum Stopfen. AT54727B (de)

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