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Rahmen fOr Bilder und dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf zur Aufnahme von Bildern oder dgl. dienende Rahmen bekannter Art, bei denen ein ans Papier oder anderem Material bestehendes Blatt derart im Innenteil mit Einschnitten versehen ist, dass vier dreieckförmige Lappen ent- stehen, die zu einer Doppelfalte umgelegt sind. Bisher wurden bei diesen Rahmen nur zwei einander gegenüberliegende Lappen beispielsweise durch ein über diese geklebtes Materialstück verbunden.
Gemäss vorliegender Erfindung sind drei dieser dreieckigen Lappen durch ein aus Papier oder anderem Material bestehendes Stück, das durch ein Klebmittel, wie Gummi oder dgl. an ihnen befestigt ist, bedeckt, so dass eine Tasche zur Aufnahme eines Bildes oder dgl. gebildet wird, welches durch Einschieben des vierten Lappens unter das Deckstück in der Tasche zurückgehalten wird. Dieser vierte Lappen kann entweder mit einer Zunge versehen sein, die nach vollständigem Einschieben des Lappens an der Aussenseite des Eckstückes vorsteht, so dass der Lappen leicht herausgezogen und hiedurch die Tasche geöffnet werden kann oder das Deckstück ist so geformt, bzw. es besitzt eine solche Grösse, dass es einen Teil des vierten Lappens unbedeckt lässt und dieser daher, wenn erwünscht, ohneweiters mit den Fingern erfasst und herausgezogen werden kann.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt die Rückseite eines derartigen Rahmens in einem Stadium seiner Herstellung. Fig. 2 lässt eine weitere Herstellungsstufe erkennen, bei der der vierte Lappen noch nicht eingeschoben ist. Fig. 3 zeigt den fertigen Rahmen mit unter das Deckstück geschobenem vierten Lappen. Fig. 4 ist ein nach der Linie X-X in Fig. 3 geführter Schnitt durch den fertigen geschlossenen Rahmen. Fig. 5 zeigt in einer der Fig. 3 ähnlichen Rückansicht eine andere Ausführungsform des RAhmens. Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie Y-Y in Fig. 5. Fig. 7 zeigt in einem der Fig. 4 ähnlichen Schnitt eine weitere Abänderung.
Bei der Anordnung nach den Fig. 1 bis 4 sind aus dem Innenteil des aus Papier oder anderem Material bestehenden Blattes a vier Lappen a1, all, a8 und a* ausgeschnitten, die längs dot Liuieu b, b, c, c gefaltet sind. Drei dieser Lappen, nämlich al, a* und aa, sind mit einem aus Papier oder anderem Material bestehenden Deckstück d durch An- kleben oder in anderer ähnlicher Weise verbunden. Dieses Deckstück besitzt eine solche
Grösse, dass es die vier Lappen im wesentlichen zur Gänze bedeckt. Dasselbe ist jedoch so geformt, dass es eine aus dem Material des vierten Lappens ausgeschnittene oder an diesem befestigte Zunge e unbedeckt lässt.
Letztere kann erfasst und sodann der Lappen von der Unterseite des Deckstückes a hinweg herausgezogen werden.
Bei der Anordnung nach den Fig. 5 und 6 ist das Deckstück d etwas kleiner als bei der in Fig. 3 veranschaulichten Anordnung, so dass es einen genügend grossen Teil des Lappens a* unbedeckt lässt, um diesen, wenn erforderlich, mit den Fingern erfassen und herausziehen zu können.
Der Rahmen kann dadurch versteift werden, dass ein mit einer Öffnung g versehenes steifes Materialstück f entweder auf der Vorderseite (Fig. 6) oder auf der Rückseite (Fig. 7) des Rahmens angebracht wird. Dieses Stück f kann aus Karton, Holz, Papier- maché, dünnem Metallblech oder dgl. bestehen.
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