<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
Durch die neuartige Einklinkung erhält man in bezug auf den in der Drehrichtung wirkenden Schneidgegendruck, der auf den Gesamtfräser wirkt, dieselbe Wirkung, wie bei den vom Erfinder konstruierten Fräser mit schräg eingesetzten Klingen gemäss Anspruch 4 des Patentes Nr. 54979 und die entsprechende Schneidenstellung.
Es sind infolge derartiger Einklinkungen stets drei Schneiden im Eingriff, wodurch Gleichmässigkeit des Schneidgegendruckes gewährleistet wird. Ohne diese Einklinkung könnten zwei und darauf gleich vier Schneiden abwechselnd eingreifen, was ein derartiges Rucken herbei- führt. dass Hochleistungen ausgeschlossen sind.
Auf der Zeichnung ist die neue Erfindung in fünf Ausführungsformen dargestellt, und zwar in Fig. 1 bis 5 und 7 bis 12 mit vier auf dem Umfange sich folgenden Schneidleisten, in Fig. 6 mit sechs sich folgenden Schneidleisten.
Fig. 1 ist die Ansicht eines Gegenschraubenfräsers, bei dem beide Teile zusammengefügt sind. Die Schneidkanten 1 der Körperhälften 2 und 3 befinden sich an den aus dem vollen Stahle geschnittenen Schneidleisten 4. Der Winkel x, den die Schneidkanten 1 und Schneidleisten 4 mit einer durch die Achse gedachten Ebene, die zur Schneide senkrecht ist, bilden, beträgt mehr als 250 und weniger als 700. Die Schneidleisten 4 der linken Fräserhälfte 2 bilden an der Fügungs-
EMI2.1
treten, dass ihre Entfernung von der Schneidkante weniger als die Hälfte, etwa nur ein Drittel der Entfernung der Schneidkanten voneinander beträgt. Die Spitze der Schneidkante wird also nur etwa ein Drittel so stark beansprucht, als wie die Schneide.
Mit den Kchneidenspitzen I an der linken Körperhälfte 2 verhält es sich entsprechend. Fig. 2 und 3 stellen in Aufsicht denselben Fräser mit auseinandergerückten Körperhälften 2 und 3 dar.
Fig. 4 und 5 sind Seitenansichten gegen die auseinander geklappten Hälften 2 und 3 von der Fugunsstelle aus. Man sieht, dass die Schneidenspitzen 7 und 8 jp an der einen Vordere ('te der Klinken j und 6 sich befinden und dass die aus den vier Zahnleisten gebildeten Klinken J der einen Körperhälfte 2 in die Lücken zwischen den Klinken 6 der anderen Körperhälfte 3 passen.
Die Lücken sind in den Fig. 4,5, 6,10 und 12 schräg schraffiert.
Fig. 6 ist die Seitenansicht von der Fügungsstelle aus gegen eine Körperhälfte eines mit je sechs Schneidleisten versehenen derartigen Fräsers. Man sieht dementsprechend sechs Klinken und sechs Zwischenräume zwischen den Klinken.
Fig. 7 zeigt in Seitenansicht eine Fräserhälfte. bei der die Klinken als Stirnzä, hne ausgebildet sind, so dass diese Friiserltälfte sofort als stirn- oder Aufsteckstirnfräser verwendet werden kann. Der mit Gegenschrauben versehene Walzenfräser wird dann durch Zusammenstecken eines solchen Stirnfräsers mit einer ausgeklinkten Fräserhälfte erhalten. Man erkennt bei Fig. 7 den Hinterschnitt 11 und den Brustschnitt 12 an den zu Sttrnzähnen ausgebildeten Klinken 6. 0 ist die Anlagefläche für die Klinke des Gegenstücks.
Diese Anlageflriche 10 geht an der in der Drehrichtung vorderen Seite in'einen Eckenwinkel über. der in den Rücken der vorangehenden Schneidleiste 4 eingreift. Wie man aus Fig. 1.2 und 3 ersieht. legen sich die Schneidenanfangsspitzen 7 und 8 nach dem Zusammenbau des Fräsers hinter derartige Vordereckenwinkel an den Anlageflächen der der entsprechenden Zahnklinke entsprechenden Lücken. Diese Vorderwinkel sind wesentlich weniger als die halbe Zahn- entfernungsteilung von der in Richtung des Drehsinnes vorliegenden Schneidkante entfernt.
EMI2.2
zwischen beiden Hälften herzustellen. Die Klinken dienen ausser zur genauen gegenseitigen Anlage in achsialer Richtung zur Sicherung des Übereinandergreifens der Schlleidkantenspitzen.
Die Klinken brauchen nicht in die ihnen entsprechenden Aussparungen genau zu passen. Es konnte auch an der Bohrung etwas Material unter den Klinken weggenommen sein. Besser ist
EMI2.3
Macht man die Verklinkung gröber, als einer Zahnleiste, das ist der halben Entfernung zweier Schneiden. entspricht. so kann die Wirkung, dass die Schneidenanfangsspitzen weniger als die halbe Zahnteilung von der vorausgehenden Schneidkante entfernt bleiben, nur bei einigen
EMI2.4
<Desc/Clms Page number 3>
Bildet man gemäss Fig. 7 die Klinken einer Friiaerhiilfte als Stirnzähne aus, so wird die genaue achsiale Anlage durch die Stirnflächen der anderen Fräserhälfte und durch die Stu'n- flächen der Aussparungen an der mit Stirnzähnen versehenen Fräsorhälfte gesichert.
Die Stirnschneiden selbst müssen freiliegen.
Fig. 8 ist die Seitenansicht eines geteilten Gegenschraubenfräsers, dessen Drehrichtung bei entsprechendem Verlaufe der Schneidleisten 4 umgekehrt ist, wie bei dem Fräser Fig. 1. Die Schneiden 1 endigen bei 7 und 8 in den Klinken 5 und 6. Es ist dies ebenfalls vorteilhaft, denn die Enden der Schneiden werden ähnlich wie Anfänge oder Spitzen der Schneiden stark beansprucht.
Die Fig. 9 und 10 sind Seitenansicht und Vorderansicht eines Fräserteiles 3, entsprechend Fig. 7, bei welchen aber die dort flache Stirnfläche als Stirnfräser oder Bohrkopf ausgebildet ist.. indem die beim Stirnfräsen besonders stark beanspruchten Schneidenanfangsspitzen schräg abgeschnitten sind und durch eine kegelige Schneidkante 13 ersetzt werden, wodurch verhindert wird. dass die sonst zu spitzen Schneidenanfänge sich übermässig schnell abnutzen. Infolge der kegeligen Abschneidung entstehen die stumpfen Spitzen 14 beim Zusammentreffen der kegeligen Schneidkanten 13 mit den zylindrischen Schneidkanten 1. Von der Stirnschneide der Fig. 7 bleibt nur ein kurzes Stück 15 übrig.
Die Fig. 11 und 12 sind Seitenansicht und Vorderansicht eines Fräserteiles 2 entsprechend dem Fräser 1, bei welchem die dort flache Stirnfläche zu einem Stirnfrä'r oder Bohrkopf mit
EMI3.1
die Späne sich noch ausrollen können.
Wie Versuche ergeben haben, führt die Fräserkonstruktion gemäss vorliegender Erfindung ganz überraschende Vorteile herbei. Infolge der erzielten Kehneidellspitzenstellung bleiben die gerade an der gefährdetsten Stelle befindlichen Schneidenspitzen stt scharf. Von ihnen aus
EMI3.2
dicke Fräserspäne entstehen, die sich durch die Abtrennung so wenig erhitzen, dass kaum eme Spur einer Anlauffärbung zu bemerken ist.