AT5528U1 - Schublade - Google Patents

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AT5528U1
AT5528U1 AT0801602U AT80162002U AT5528U1 AT 5528 U1 AT5528 U1 AT 5528U1 AT 0801602 U AT0801602 U AT 0801602U AT 80162002 U AT80162002 U AT 80162002U AT 5528 U1 AT5528 U1 AT 5528U1
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AT0801602U
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Blum Gmbh Julius
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schublade (1) mit einem Schubladenboden (8) und mit einer Einzugsvorrichtung (16), die die Schublade (1) bei der Einschubbewegung selbsttätig in die hinterste Endstellung bewegt. Es ist ein die Einschubbewegung dämpfender Dämpfer (17), der mit der Einzugsvorrichtung (16) kombiniert im Schubladenboden (8) angeordnet ist, vorgesehen. Die Schublade (1) ist als Möbelschublade mit einem an der Oberseite ebenen Schubladenboden (8) ausgeführt und der Dämpfer (17) ist zumindest teilweise in einer Aussparung (15) an der Unterseite des Schubladenbodens (8) angeordnet.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Schublade mit einem Schubladenboden und mit einer Einzugsvorrichtung, die die Schublade bei der Einschubbewegung selbsttätig in die hinterste Endstellung bewegt, sowie mit einem die Einschubbewegung dämpfenden Dämpfer, vorzugsweise einem Fluid- und Rotationsdämpfer, der mit der Einzugsvorrichtung kombiniert im Schubladenboden angeordnet ist. 



  Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schublade zu schaffen, die auch mit einem grösseren und stärkeren Dämpfer ausgerüstet sein kann, ohne dass dabei Stauraum verloren geht. 



  Die erfindungsgemässe Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Schublade in an sich bekannter Weise als   Möbelschublade   mit einem an der Oberseite ebenen Schubladenboden ausgeführt und der Dämpfer zumindest teilweise in einer Aussparung an der Unterseite des Schubladenbodens angeordnet ist. 



  Vorzugsweise sind zwei Einzugsvorrichtungen vorgesehen, wobei eine Einzugsvorrichtung mit dem Dämpfer in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet ist. 



  Die erste Einzugsvorrichtung ist nur über einen Teil des Weges der zweiten Einzugsvorrichtung wirksam Beispielsweise beginnt der Einzugsweg der Einzugsvorrichtung, die mit einem Dämpfer ausgerüstet ist, schon 60 mm vor der hintersten Stellung der Schublade. Die   Elnzugs-     vornchtung,   die keinen Dämpfer aufweist, schaltet sich erst In einem Abstand von 30 mm vor der hinteren Endstellung der Schublade dazu. 



  Nachfolgend wird ein   Ausführungsbeispiel   der Erfindung anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen beschrieben. 



  Die Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch eine Seite einer Schublade, die Fig. 2 zeigt eine Untersicht auf die Schublade, wobei die   Einzugsvorrichtung   mit Dämpfer knapp vor Erreichen ihrer Funktionsstellung gezeigt ist, die Flg 3 zeigt eine Unteransicht einer Schublade, wobei sich die Einzugsvorrichtung mit Dämpfer in der Funktionsstellung befindet, 

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 die Fig. 4a bis 4e zeigen schematisch gehaltene Unteransichten einer Seite einer Schublade, wobei die Schublade in verschiedenen Stellungen des Einschubweges gezeigt ist, die Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch eine Einzugsvorrichtung mit Dämpfer vor dem Erreichen der Funktionsstellung, die Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch eine Einzugsvorrichtung mit Dämpfer bei Erreichen der Funktionsstellung, die Fig.

   7 zeigt einen Schnitt durch die Einzugsvorrichtung mit Dämpfer nach erfolgtem Einzug der Schublade in die hinterste Einschubstellung, die Fig. 8 zeigt ein schematisch gehaltenes Schaubild der Einzugsvorrichtung ohne Dämpfer in der Bereitschaftsstellung, wobei die Ausziehschiene angedeutet ist, die Fig. 9 zeigt ein Schaubild der Einzugsvorrichtung ohne Dämpfer in der Stellung nach erfolgtem Schubladeneinzug, wobei die Ausziehschiene wiederum angedeutet gezeichnet ist, und die Fig. 10 zeigt eine Draufsicht auf eine Einzugsvorrichtung ohne Dämpfer. 



  Die erfindungsgemässe Schublade 1 ist in einem Möbelkorpus 2 mittels einer herkömmlichen Ausziehführungsgarnitur 3 gelagert. 



  Die Ausziehführungsgarnitur 3 umfasst an jeder Seite der Schublade 1 eine Tragschiene 5, die an einer Korpusseitenwand 4 befestigt ist, eine Mittelschiene 6 und eine Ausziehschiene 7, die unmittelbar den Schubladenboden 8 trägt. Die Mittelschiene 6 und die Ausziehschiene 7 der Ausziehführungsgarnitur 3 sind innerhalb einer Schubladenzarge 9 angeordnet. 



  Auf der Tragschiene 5 lagert eine Einzugsvorrichtung 10. Die Einzugsvorrichtung 10 weist ein Kippsegment 11 auf, das von einer Feder 12 beaufschlagt wird. Bei geöffneter Schublade 1 befindet sich das Kippsegment 11 in der in der Fig. 8 gezeigten Stellung. Sobald der an der Mittelschiene 6 ausgebildete Mitnahmestift 13 in einer Öffnung 14 des Kippsegmentes 11 einrastet und das Kippsegment 11 aus der in der Fig. 8 gezeigten Raststellung geschwenkt wird, zieht die Feder 12 die Schublade 1 über den Mitnahmestift 13 und das Kippsegment 11 in die hinterste Einzugsstellung. 



  An der Unterseite des Schubladenbodens 8 befindet sich eine Aussparung 15, in die eine zweite Einzugsvorrichtung 16 eingesetzt ist. Diese Einzugsvorrichtung 16 ist mit einem Rotationsdämpfer 17 versehen, wobei die Einzugsvorrichtung 16 und der Rotationsdämpfer
17 eine Einheit bilden und in einem gemeinsamen Gehäuse 18 angeordnet sind. 

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 Die Einzugsvorrichtung 16 umfasst ein Kippsegment 19, das auf einem Schieber 20 gelagert ist. Der Schieber 20 wird von einer Zugfeder 23 beaufschlagt und in die Position der hintersten Stellung der Schublade gezogen. 



  Am Schieber 20 ist ein Zahnstangenprofil 21 ausgebildet, das mit einem Ritzel 22 des Rotationsdämpfers 17 kämmt. 



  Der Rotationsdämpfer 17 ist als Fluid-, insbesondere als Flüssigkeitsdämpfer ausgeführt. 



  An der Tragschiene 5 der Ausziehführungsgarnitur 3 ist ein Kupplungsteil 24 gelagert, der Zinken 25 aufweist, wobei der Kipphebel 19 an einer der Zinken 25 angreift. Die symmetrische Ausbildung des Kupplungsteiles 24 mit zwei Zinken 25 hat keine funktionelle Bedeutung, sie ermöglicht nur, den Kupplungsteil 24 sowohl an der rechten als auch an der linken Seite der Schublade zu montieren. 



  Wenn die Schublade 1 geschlossen wird, greift zuerst das Kippsegment 19 der Einzugsvorrichtung 16 an der Zinke 25 des Kupplungsteiles 24 an und wird aus der in Fig. 5 gezeigten Bereitschaftsstellung gedreht, sodass die Feder 23 wirksam wird. Es kommt dabei zu einer Relativbewegung zwischen dem Kippsegment 19, dem Schieber 20 und dem Kupplungsteil 24 einerseits und dem Gehäuse 18 der Einzugsvorrichtung 16 mit dem Dämpfer 17 andererseits. Dabei wird die Schublade 1 in den Möbelkorpus 2 hinein,   d. h.   mit Bezug auf die Fig. 5 bis 7 nach rechts gezogen. Während der Relativbewegung zwischen dem Gehäuse 18 und dem Schlitten 20 wird der Rotationsdämpfer 17, der im Gehäuse 18 gelagert ist, über das Ritzel 22 gedreht und die Einzugsbewegung der Schublade 1 wird gedämpft. 



  Nachdem die Schublade 1 in etwa den halben Weg des Einzugsweges der Einzugsvorrichtung 16 zurückgelegt hat, greift der Stift 13 der Mittelschiene 6 im Kippsegment 11 der Einzugsvorrichtung 10 ein. 



  Das Kippsegment 11 wird dabei aus der in der Fig. 8 gezeigten Bereitschaftsstellung gedreht und nun wird die Feder 12 der Einzugsvorrichtung 10 wirksam. Das Kippsegment 11 wird zusammen mit der Mittelschiene 6 in die hinterste Endstellung der Schublade 1 gezogen, wobei in diesem Einzugsbereich beide Einzugsvorrichtungen 10,16 gemeinsam wirksam sind. 

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  Während der Herstellung des Möbels, wenn die Schublade 1 nicht in den Möbelkorpus 2 eingesetzt ist, werden die Ausziehschiene 7 und die Mittelschiene 6 von der Einzugsvorrichtung 10 im Möbelkorpus 2 gehalten.

Claims (6)

Anspruche.
1. Schublade mit einem Schubladenboden und mit einer Einzugsvorrichtung, die die Schublade bei der Einschubbewegung selbsttätig in die hinterste Endstellung bewegt, sowie mit einem die Einschubbewegung dämpfenden Dämpfer, vorzugsweise einem Fluid- und Rotationsdämpfer, der mit der Einzugsvorrichtung kombiniert im Schubladenboden angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schublade in an sich bekannter Weise als Möbelschublade mit einem an der Oberseite ebenen Schubladenboden (8) ausgeführt und der Dämpfer (17) zumindest teilweise in einer Aussparung (15) an der Unterseite des Schubladenbodens (8) angeordnet ist.
2. Schublade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfer (17) und die Einzugsvorrichtung (16) ein gemeinsames Gehause aufweisen.
3 Schublade nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- zugsvornchtung (16) in an sich bekannter Welse einen federbeaufschlagten Mitneh- mer umfasst, der während der Einzugsfunktion an einem an der Tragschiene (5) einer Schubladenführungsgarnitur (3) befestigten Kupplungsteil angreift.
4. Schublade nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Einzugsvomchtung (10) vorgesehen ist.
5. Schublade nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Einzugsvor- richtung (10) im Bereich einer Schubladenzarge (9) angeordnet ist.
6. Schublade nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Ein- zugsvomchtung (10) nur über einen Teil des Einzugsweges der ersten Einzugsvor- richtung (16) wirksam ist
AT0801602U 2001-05-17 2002-02-21 Schublade AT5528U1 (de)

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AT0801602U AT5528U1 (de) 2001-05-17 2002-02-21 Schublade

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AT0801602U AT5528U1 (de) 2001-05-17 2002-02-21 Schublade

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