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Verfahren zum Härten und Wasserdichtmachen tierischer Hautblössen.
Es ist bereits bekannt, Leder durch Imprägnieren mit Zelluloidlö8ungen widerstandsfähig und wasserdicht zu machen. Nach einem anderen Verfahren wird die rohe Haut zunächst in einem Bade eines wasserentziehenden Mittels (Glyzerin), dann in einem Bade eines geeigneten Öles behandelt und schliesslich mit einer Kautschuklösung wasserdicht gemacht.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren, welches, obgleich es auch an sich bekannte Mittel benützt, die bekannten Verfahren übertrifft, indem sich mit ihm z. B. ein Lederersatz herstellen lässt, der dem Horn im Aussehen ähnelt und auch dessen vorteilhafte Eigenschaften besitzt. Infolge seiner Elastizität bei grösster Festigkeit eignet er sich nicht nur zur Herstellung von Koffern, Booten, Militärgegenständen, sondern auch als Ersatz für Fischbein oder Horn. Eine weitere hervorragende Eigenschaft ist seine grosse elektrische Isolierfähigkeit.
Nach dem vorliegenden Verfahren wird die Haut, nachdem sie in bekannter Weise entfleischt und enthaart worden ist, in einem Bade von 2 Teilen Amylazetat und 1 Teil Azeton gehärtet, in welchem sie zu diesem Zwecke etwa 48 Stunden liegen bleibt. Hierauf erhält sie einen Überzug von Zelluloid, das in Azeton und Amylazetat gelöst ist ; diese drei Stoffe werden zu gleichen Teilen verwendet. Die Lösung kann mittels eines Pinsels aufgetragen werden.
Um den Zelluloidüberzug zu schützen, so dass er nicht mehr löslich ist, wird das lìanze schliesslich etwa 24 Stunden in einem Bade behandelt, das sich aus 1 Teil 9 < /'/igem Alkohol und 2 Teilen weissem Schellack zusammensetzt.
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Method of hardening and waterproofing animal skin pores.
It is already known to make leather resistant and waterproof by impregnating it with celluloid solutions. According to another method, the raw skin is first treated in a bath of a dehydrating agent (glycerine), then in a bath of a suitable oil and finally made waterproof with a rubber solution.
The subject of the present invention is a method which, although it also uses means known per se, surpasses the known methods in that z. B. can produce a leather substitute that resembles the horn in appearance and also has its advantageous properties. Due to its elasticity and great strength, it is not only suitable for making suitcases, boats, military items, but also as a replacement for whalebone or horn. Another excellent property is its great electrical insulation capacity.
According to the present method, after the skin has been fleshed and depilated in a known manner, it is hardened in a bath of 2 parts amyl acetate and 1 part acetone, in which it remains for about 48 hours for this purpose. It then receives a coating of celluloid dissolved in acetone and amyl acetate; these three substances are used in equal parts. The solution can be applied with a brush.
In order to protect the celluloid coating so that it is no longer soluble, the lance is finally treated for about 24 hours in a bath made up of 1 part 9% alcohol and 2 parts white shellac.
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