AT5638U1 - Belagsplatte, auch fliesenelement genannt - Google Patents
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Abstract
Belagsplatte (1) für die Abdeckung von Fußböden oder Wänden, mit einer Tragplatte (2), einem auf der Oberfläche der Tragplatte angeordneten und einen umrandeten Bereich bildenden Rahmen (3) und einer im umrandeten Bereich angeordnete Füllung (4), wobei die Füllung (4) aus Natur- oder Kunststein oder keramischem Material besteht und zwischen der Füllung (4) und der Tragplatte (2) ein elektrisches Heizelement (5) angeordnet ist.
Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft eine Belagsplatte, auch Fliesenelement genannt, die insbesondere für die Abdeckung von Fussböden oder Wänden geeignet ist und eine Tragplatte, einen auf der Oberfläche der Tragplatte angeordneten und einen umrandeten Bereich bildenden Rahmen und eine im umrandeten Bereich angeordnete Füllung aufweist. Eine derartige Belagsplatte ist aus dem DE 297 07 526 Ul bekannt. Dabei wird gemäss dieser Druckschrift der Rahmen und die Füllung auf die Tragplatte aufgeklebt. Die Tragplatte weist bevorzugt Ränder auf, die nach Art von Nut und Feder profiliert sind, um leichter verlegt zu werden. Es ist insbesondere vorgesehen, dass der Rahmen aus Massivholz besteht und es ist in einer Ausgestaltung möglich, den Rahmen aus einem inneren und aus einem äusseren Rahmen zusammenzusetzen, wobei der innere Rahmen aus Kunststoff besteht und gegenüber der Füllung eine Art Dichtfunktion erfüllt. Erfindungsgemäss ist nun vorgesehen, die Füllung aus Natur- oder Kunststein oder keramischem Material herzustellen bzw. auszuwählen und zwischen der Füllung und der Tragplatte ein flächiges elektrisches Heizelement anzuordnen und dessen Stecker am Rand der Belagsplatte anzuordnen. In einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, die Tragplatte aus geschäumtem Material, wie Polyurethan od. dergl. zu fertigen und gegebenenfalls direkt auf die in einer Form liegenden Füllung und den um die Füllung herum angeordneten Rahmen samt aufgebrachtem Heizelement anzuschäumen. Weitere Ausgestaltungen und Varianten der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor. Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert : Dabei zeigt die Fig. 1 einen Teil einer erfindungsgemässe Belagsplatte im Schnitt, die Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Platte gemäss Fig. 1 in anderem Massstab und die Fig. 3 zeigt einen Schnitt ähnlich dem der Fig. 1, aber durch eine Variante der erfindungsgemässen Belagsplatte. <Desc/Clms Page number 2> Aus Fig. 1 ist eine in ihrer Gesamtheit mit 1 bezeichnete Belagsplatte ersichtlich. Diese besteht im wesentlichen aus einer Tragplatte 2, einem Rahmen 3 und einer als Füllung 4 dienenden Dekorplatte. Zwischen der Dekorplatte 4 und der Tragplatte 2 ist eine nur durch die verstärkte Grenzlinie und die Stromzufuhr rein schematisch dargestellte elektrische Heizung, nämlich ein Heizelement 5, vorgesehen. Die Versorgung des elektrischen Heizelementes 5 erfolgt mittels eines rein schematisch dargestellten Steckers 6 im Kantenbereich 7 (Fig. 2) der Belagsplatte 1. Zwischen dem Rahmen 3 und der Füllung 4 befindet sich im dargestellten Ausführungsbeispiel im Bereich der Stirnfläche linienförmig verlaufend eine Dichtmasse 8, die das Einbringen von Schmutz und Wasser verhindert. Es kann selbstverständlich die Dichtmasse auch über die gesamte Fläche zwischen dem Rahmen 3 und der Füllung 4 aufgetragen sein. Die so aufgebaute Belagsplatte 1 kann entweder durch Kleben hergestellt werden, wobei bevorzugt zuerst die Tragplatte 2 und der Rahmen 3 miteinander verklebt werden. Das Heizelement 5 samt seines Steckers 6 ist entweder schon vor dem Verkleben mit dem Rahmen 3 auf der Tragplatte 2 angeordnet, es braucht dabei nur punktweise mit der Tragplatte verbunden sein, oder es wird nach dem Verkleben des Rahmens mit der Tragplatte montiert. Schliesslich wird die Füllung 4 in die so gebildete Vertiefung eingesetzt und eingeklebt. Die Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die so gebildete Belagsplatte, man erkennt den Rahmen 3 und die Füllung 4, die Stecker 6 sind nicht gesondert dargestellt und liegen, um vor Beschädigungen geschützt zu sein, bevorzugt nicht direkt am Rand 7 der Belagsplatte 1, sondern, wenn möglich, etwas zurückversetzt. Am linken Rand der Darstellung ist die Feder 9, die zur Nut, die am rechten Rand der Belagsplatte gemäss Fig. 1 ersichtlich ist, passend ausgebildet ist. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist am rechten und oberen Rand jeweils eine Nut und am unteren und linken Rand jeweils eine Feder 9 ausgebildet. Eine andere Form einer erfindungsgemässen Belagsplatte ist in Fig. 3 dargestellt. Dabei ist die Tragplatte 2 an ihrem Rand mit grösserer Dicke versehen als im Bereich der Füllung 4 und der Rahmen 3 ist zu einer dünnen, belagsartigen Abdeckung geworden, dient aber nach wie vor sowohl der optischen Abgrenzung als auch dem Schutz des Randes der Fül- <Desc/Clms Page number 3> lung 4. Auch bei dieser Darstellung ist das Heizelement 5 nur durch die Stärke der Trennbzw. Stosslinie zwischen der Tragplatte 2 und der Füllung 4 angedeutet, die Stromzufuhr und die Stecker sind in dieser Schnittdarstellung nicht ersichtlich. Bei dieser Ausführungform ist keine Dichtung im Randbereich der Füllung 4 vorgesehen, wenn es sich als günstig erweisen sollte, ist es selbstverständlich möglich, auch hier eine Dichtung analog zur Dichtung 8 der Fig. 1 vorzusehen. Auch die Belagsplatte gemäss Fig. 3 kann entweder durch sukzessives Verkleben der einzelnen Bestandteile geschaffen werden oder durch Anschäumen der Tragplatte 2 an die in einer entsprechenden Form befindliche Füllung 4 samt Heizelement 5 und Rahmen 3. Beim Verkleben ist es nicht notwendig, dass die Tragplatte 2 aus geschäumtem Material besteht, es ist aber auch dann möglich, entsprechend vorgefertigte Tragplatten zu verwenden und mit entsprechendem Kunststoffkleber das Verkleben vorzunehmen. Die Erfindung kann verschiedentlich abgewandelt werden. So ist es nicht notwendig, dass die Belagsplatte l rechteckige Form aufweist, es können die unterschiedlichsten polygonalen oder gerundeten Formen vorkommen, wie sie aus dem Bereich der klassischen Fliesen bekannt sind und es können auch unterschiedlich geformte und dimensionierte erfindungsgemässe Belagsplatten verwendet werden, um bei passender Verlegung zu einer lükkenlosen Abdeckung des zu bedeckenden Wand- oder Bodenbereiches zu kommen. Es ist selbstverständlich möglich, dabei erfindungsgemäss ausgebildete Belagsplatten mit nicht erfindungsgemäss ausgebildeten Belägen zu kombinieren, wobei insbesondere kleinformatige Füllelemente aus homogenem und somit nicht der Erfindung entsprechendem Material bestehen können. Es ist auch nicht notwendig, dass die Seitenkanten 7 die aus den beiden Schnittdarstellungen gezeigte Form aufweisen, es muss die Nut - Feder - Ausbildung nicht so ausgeprägt sein, sondern kann auch aus einer einfachen Abschrägung od. dgl. bestehen. Schliesslich ist die Zuleitung des elektrischen Stroms zu den Steckern 6 der erfindungsgemässen Belagsplatten auf unterschiedliche Weise möglich, entweder durch Verteilerkabel zu jeder einzelnen Belagsplatte oder durch passend angeordnete und ausgebildete Gegenstecker auf den den Steckern 6 gegenüberliegenden Seiten der Belagsplatten, durch die beim Verlegen der Belagsplatten eine richtiggehende Leiterschleife im fertigen Belag gebildet wird. <Desc/Clms Page number 4> Die Art des geschäumten Materials und dessen Schäumung, von zellig gefüllt bis massiv gefüllt, kann vom Fachmann auf dem Gebiete der Montageschäume in Kenntnis des jeweiligen Anwendungsgebietes, der notwendigen Flexibilität (elastisch bis hart) und der zur Verwendung gelangenden anderen Werkstoffe leicht ausgewählt werden und bedarf hier keiner weiteren Erläuterung.
Claims (1)
- Ansprüche : 1. Belagsplatte (1), auch Fliesenelement genannt, die insbesondere für die Abdeckung von Fussböden oder Wänden geeignet ist und eine Tragplatte (2), einen auf der Oberfläche der Tragplatte angeordneten und einen umrandeten Bereich bildenden Rahmen (3) und eine im umrandeten Bereich angeordnete Füllung (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllung (4) aus Natur- oder Kunststein oder keramischem Material besteht und dass zwischen der Füllung (4) und der Tragplatte (2) ein elektrisches Heizelement (5) angeordnet ist 2. Belagsplatte nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Stecker (6) des elektri- EMI5.1 aus geschäumtem Material, insbesondere geschäumtem Kunststoff wie Polyurethan od. dergl. besteht.4. Verfahren zur Herstellung einer Belagsplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllung (4) und der Rahmen (3) in eine Form gelegt und gegebenenfalls das Heizelement (5) in seine Lage gebracht wird und dass anschliessend daran die Tragplatte auf die in der Form liegende Füllung (4) und an den um die Füllung (4) herum angeordneten Rahmen (3) samt aufgebrachtem Heizelement angeschäumt wird.
Priority Applications (1)
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| FR3042851A1 (fr) * | 2016-03-18 | 2017-04-28 | Delta Thermie | Radiateur electrique |
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2000
- 2000-12-14 AT AT0091600U patent/AT5638U1/de not_active IP Right Cessation
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