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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Bereitstellen von Information, Nachrichten oder dgl.
Zum Bereitstellen von Information, Nachrichten oder dgl. sind unterschiedliche Möglichkeiten bekannt, wobei beispielsweise auf Zeitschriften oder Zeitungen für eine Bereitstellung von Nachrichten bzw. Information in schriftlicher Form und auf eine Vielzahl von Möglichkeiten einer Übertragung von Nachrichten bzw. Information durch Funk, Radio, Fernsehen, Internet oder dgl. verwiesen werden kann.
Im Zusammenhang mit der Bereitstellung von Nachrichten bzw. allgemeiner Information in schriftlicher Form, beispielsweise in Zeitungen oder Zeitschriften, ergibt sich oftmals das Problem, dass nicht ausreichend Zeit für eine Aufnahme bzw. Kenntnisnahme derartiger, in schriftlicher Form bereitgestellter Information nicht zur Verfügung steht. Daneben existieren jedoch oftmals Situationen, in welchen eine Aufnahme von Information bzw. Nachrichten in nicht-schriftlicher Form neben einer Durchführung von anderen Tätigkeiten ohne weiteres möglich wäre, so dass derartige Zeiträume zusätzlich bzw. gleichzeitig zur Aufnahme von Nachrichten bzw. Information genutzt werden könnten.
Es wird in diesem Zusammenhang beispielsweise auf die Möglichkeit einer Aufnahme von Information während Autofahrten, sportlicher Betätigung oder dgl. verwiesen, wobei eine Vielzahl von entsprechenden technischen Geräten zur Verfügung steht, um eine akustische Wiedergabe von Information während der Durchführung derartiger Tätigkeiten ohne weiteres ermöglichen zu können.
Darüber hinaus könnte eine Bereitstellung von Information, welche üblicherweise bzw. lediglich in schriftlicher Form zur Verfügung gestellt wird, auch für teilweise grössere Bevölkerungsgruppen von Interesse sein, welche keinen Zugang zu derartiger schriftlicher Information haben bzw. für welche eine schriftliche Information nicht unmittelbar verwertbar bzw. aufnehmbar ist, so dass beispielsweise für Sehbehinderte oder Blinde aufwendige Verfahren existieren, um Information wenigstens teilweise in eine für
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Sehbehinderte bzw. Blinde aufnehmbare bzw. wahrnehmbare Form umzuwandeln.
Die vorliegende Erfindung zielt nun darauf ab, ein einfaches und rasches sowie in vielen Einsatzbereichen anwendbares Verfahren zur Verfügung zu stellen, wonach Information, Nachrichten oder dgl. in unterschiedlicher Form bereitgestellt werden und somit auch unter gegebenenfalls variierenden Bedingungen zugänglich gemacht werden.
Zur Lösung dieser Aufgaben ist das erfindungsgemässe Verfahren zum Bereitstellen von Information, Nachrichten oder dgl. im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass nach Erstellung von Information in schriftlicher Form diese wenigstens teilweise in eine akustisch wiedergebbare Form übertragen wird und gemeinsam mit der schriftlichen Form zur Verfügung gestellt wird. Dadurch, dass erfindungsgemäss in schriftlicher Form vorliegende Information bzw.
Nachrichten wenigstens teilweise zusätzlich in eine akustisch wiedergebbare Form übertragen und zur Verfügung gestellt werden, gelingt es, Nachrichten bzw. Information in einer Vielzahl von wahrnehmbaren Formen zur Verfügung zu stellen, so dass jeweils entsprechend den Umgebungsbedingungen des an dem Erhalt der Information bzw. der Nachrichten Interessierten ihm diese in jeweils unterschiedlicher Form angeboten und bereitgestellt werden kann.
So ist es beispielsweise möglich, einer Zeitung bzw. Zeitschrift die darin enthaltenen Artikel, welche allgemein eine Information darstellen, in akustisch wiedergebbarer Form wenigstens teilweise beizulegen, wie dies einer bevorzugten Verwendungsform der gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren in akustisch wiedergebbarer Form zur Verfügung gestellten Information entspricht, so dass, wie oben angedeutet, eine Zeitschrift bzw. deren Inhalt nicht ausschliesslich und vollständig in schriftlicher Form aufgenommen bzw. konsumiert werden kann, sondern beispielsweise wenigstens teilweise in akustisch wiedergebbarer Form beispielsweise während einer Autofahrt, während sportlicher Betätigung oder dgl. dem an
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den Nachrichten bzw. der Information Interessierten zur Verfügung gestellt werden kann.
Darüber hinaus kann, wie oben angedeutet, anstelle von aufwendigen Verfahren zur Umsetzung von Information in für Sehbehinderte oder Blinde lesbare, insbesondere maschinenlesbare Form auch unter Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens derart in einfacher Weise Information bzw. Nachrichten in akustisch wiedergebbarer Form zur Verfügung gestellt werden.
Gemäss einer besonders bevorzugten Verfahrensführung wird vorgeschlagen, dass die Information auf einen Tonträger, insbesondere eine Tonkassette, Audio-CD, DVD oder dgl., übertragen wird, wobei derartige Tonträger auf entsprechenden bekannten Abspielsystemen wiedergegeben werden können, welche bereits eine teilweise überaus grosse Verbreitung gefunden haben. Durch Bereitstellen von akustisch wiedergebbarer Information auf derartigen Tonträgern wird gleichzeitig ermöglicht, je nach Belieben des an einer Information bzw.
Nachricht Interessierten diese entsprechend und zu frei wählbaren Zeitpunkten abzuspielen bzw. abzurufen, während bei einer Verbreitung von Nachrichten beispielsweise über Radio, Fernsehen oder dgl., welche andere Formen von akustisch bereitgestellter Information darstellen, zumindest fixe Termine einzuhalten sind, um derartige Nachrichten empfangen zu können.
Während eine Vielzahl von Möglichkeiten zum Übertragen von in schriftlicher Form vorliegender Information in akustisch wiedergebbare Form denkbar und bekannt ist, wird für eine besonders vereinfachte Verfahrensführung vorgeschlagen, dass die schriftlich vorliegende Information automationsunterstützt in eine akustisch wiedergebbare Form übertragen wird, wobei unter Heranziehung entsprechender automatisierter Systeme eine überaus rasche und auch kostengünstige Übertragung der in schriftlicher Form vorliegenden Information bzw. Nachricht in eine akustisch wiedergebbare Form möglich wird.
Ähnlich einem Inhaltsverzeichnis für Nachrichten bzw. Information in schriftlicher Form wird gemäss einer weiters bevorzugten
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Verfahrensführung vorgeschlagen, dass die akustisch wiedergebbare Informationen mit einer auswählbaren Indexierung beispielsweise betreffend das jeweilige Sachgebiet versehen werden, so dass auch bei der akustisch wiedergebbaren Information eine gegebenenfalls erwünschte Auswahl möglich wird. Neben einer derartigen Indexierung bzw. damit verbundenen Möglichkeiten einer Auswahl kann auch vorgesehen sein, dass beispielsweise getrennt Kurzfassungen bzw. Zusammenfassungen von Informationen angeboten werden, welche zum Erhalc eines raschen Überblicks dienlich sein können und Hinweise für eine vertiefte Information geben können.
Insbesondere bei der Bereitstellung von Information, deren Aufnahme gegebenenfalls ein höheres Aufmerksamkeitsniveau erfordert, kann beispielsweise auf akustisch wiedergebbaren bzw. empfangbaren Niveaus eine Erstinformation gewünscht bzw. zielführend sein, wobei für eine leichtere Bezugnahme auf gegebenenfalls detailliertere bzw. vollständigere Informationen gemäss einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen wird, dass in die akustisch wiedergebbare Form der Information Hinweise auf die Information in schriftlicher Form aufgenommen und/oder gespeichert werden.
Ähnlich wie bei der Bereitstellung von Information bzw. Nachrichten in schriftlicher Form wird gemäss einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen, dass neben der akustisch wiedergebbaren Information zusätzliche Information, insbesondere Werbung, aufgenommen wird, wodurch gegebenenfalls anfallende, zusätzliche Kosten für die Bereitstellung von Information bzw. Nachrichten in akustisch wiedergebbarer bzw. wahrnehmbarer Form neben der Bereitstellung in schriftlicher Form entsprechend reduziert bzw. minimiert werden können.
Mit dem erfindungsgemässen Verfahren lässt sich somit in einfacher Weise die Möglichkeit bereitstellen, beispielsweise als Beilage zu Zeitschriften, Zeitungen oder dgl. wenigstens Teile bzw. Teilauszüge der in der Zeitschrift enthaltenen Information
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bzw. einzelne Artikel auch in akustisch wiedergebbarer Form zur Verfügung zu stellen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines schematisch in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Verfahrensdiagramms eines Beispiels zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens näher erläutert.
Gemäss dem in der Figur schematisch dargestellten Verfahrensablauf erfolgt in einem Schritt Sl eine Bereitstellung von schriftlicher Information, beispielsweise für eine Zeitung, Zeitschrift oder dgl., worauf anschliessend in einem Schritt S2 eine Auswahl von in weiterer Folge zusätzlich in akustisch wiedergebbarer bzw. wahrnehmbarer Form bereitzustellender Information als auch gegebenenfalls eine Zusammenfassung der bereitzustellenden Information vorgenommen wird.
Anschliessend an die in Schritt S2 erfolgte Auswahl und/oder Zusammenfassung der auch in akustisch wiedergebbarer Form bereitzustellenden Information erfolgt in Schritt S3 eine Übertragung der schriftlichen Information in eine beispielsweise auf einem Tonträger, insbesondere einer CD, DVD oder dgl., aufnehmbaren Form.
Neben der Übertragung der ursprünglich in schriftlicher Form vorliegenden Information in eine akustisch wiedergebbare Form gemäss Schritt S3 kann zusätzlich vor der in Schritt S4 angedeuteten Herstellung eines Tonträgers, falls gewünscht, gemäss Schritt S5 zusätzliche Information, beispielsweise Werbung, zur Verfügung gestellt werden, so dass auf Basis der in Schritt S3 in eine akustisch wiedergebbare Form übertragenen und gegebenenfalls zusammengefassten Form der schriftlichen Information auch Werbung gemäss Schritt S5 auf einem gemäss Schritt S4 herzustellenden Tonträger zur Verfügung gestellt wird.
Daran anschliessend erfolgt gemäss Schritt S6 ein Vertrieb bzw. eine Bereitstellung der Information sowohl in schriftlicher als auch in akustisch wahrnehmbarer Form, woran anschliessend gemäss Schritt S7 eine Auswahl der akustischen Information durch einen
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Benutzer vorgenommen wird, woran anschliessend die ausgewählte, akustisch wiedergebbare Information gemäss Schritt S8 wiedergegeben werden kann, wobei gegebenenfalls, insbesondere bei nicht vorgenommener Indexierung zur Ermöglichung einer Auswahl der akustisch wiedergebbaren Information unmittelbar nach Schritt S6 eine Wiedergabe gemäss Schritt S8 der auf einem Tonträger zur Verfügung gestellten Information möglich wird.