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Die Erfindung betrifft einen Elektromotor, der baukastensystemartig mit weiteren Bauteilen verbunden werden kann.
Es ist bekannt, an Elektromotoren verschiedene weitere Bauteile, wie Bremsen, (Fremd-) Lüfter oder Impulsgeber anzubauen, um den Motor an den jeweils vorgesehenen Einsatzzweck anzupassen.
Die DD 262 263 A betrifft eine Pumpe, die aus mehreren Modulen, jeweils bestehend aus Mantelrohr, Welle und Laufrad besteht. Je nach Bedarf an Förderhöhe werden an dem Antriebsmotor der Pumpe mehr oder weniger solcher Module befestigt. Die Verbindung der die Laufräder der einzelnen Pumpen jedes Moduls antreibenden Wellen erfolgt über die jedem Laufrad zugeordnete Gleitbuchse. Wie die Verbindung der Wellen der einzelnen Module der Pumpe gemäss der DD 262 263 im einzelnen erfolgen soll, ist nicht gezeigt oder erläutert.
Die JP 59-156147 A zeigt die Möglichkeit, mehrere flach gebaute Motoren, die jeweils gleich ausgebildet sind, miteinander zu kuppeln, indem die Wellen miteinander verbunden werden. Das Kuppeln der Wellen der Motoren erfolgt durch einen zahnradförmigen Ansatz an einem Ende der Welle jedes Motors, der in eine entsprechende Ausnehmung mit sternförmigem Querschnitt am anderen Ende der Welle eines benachbarten Motors eingreift.
Die DE 24 18 242 A zeigt einen Antrieb, bestehend aus zwei miteinander gekuppelten Elektromotoren, wobei von den Rotorwellen der Motoren die Welle eines Motors hohl ausgebildet ist und in ihrem, sich konisch erweiternden Ende einen konischen Ansatz am Ende der anderen Motorwelle aufnimmt. Um diese Verbindung zu sichern, ist eine die hohl ausgebildete Rotorwelle durchsetzende Spannschraube vorgesehen, die eine Gewindebohrung im konischen Teil der anderen Rotorwelle eingreift.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Baukastensystem für einen Elektromotor anzugeben, mit dem das Nach- und Umrüsten des Elektromotors besonders einfach möglich ist.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe mit einem Elektromotor mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Bevorzugte und vorteilhafte Ausführungen des erfindungsgemässen Baukastensystems sind Gegenstand der Unteransprüche.
Mit dem erfindungsgemässen Baukastensystem für den Elektromotor ist es möglich, mit dessen Welle weitere Bauteile zu verbinden, wobei auch mehr als ein weiterer Bauteil angebaut werden kann. So ist es beispielsweise möglich, einen erfindungsgemäss ausgestatteten Elektromotor mit ebenfalls erfindungsgemäss ausgebideten weiteren Bauteilen, wie einer Bremse, einem Impulsgeber und/oder einem (Fremd-) Lüfter, auszurü-
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sten. Dabei ist es in einer Ausführungsform auch möglich, Kombinationen von zusätzlichen Bauteilen am Elektromotor anzubauen. So kann beispielsweise der Geber mit einem (Fremd-) Lüfter oder die Bremse mit einem (Fremd-) Lüfter oder die Bremse mit einem Geber u. dgl. kombiniert werden.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der erfindungsgemässen Ausführung eines Elektromotors mit Baukastensystem für weitere, anzubauende Teile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung, in der auf die angeschlossene Zeichnung Bezug genommen ist, in der schematisch ein Elektromotor mit wahlweise an ihm anbaubaren Bauteilen dargestellt ist.
In der Zeichnung ist ein (Norm-) Motor der Baugrösse 80 lediglich teilweise, und zwar an seinem B-seitigen (belüftungsseitigen) Ende gezeigt. Auch die diese Seite des Motors überdeckende Endkappe ist nur teilweise dargestellt.
In der Zeichnung ist links oben ein Elektromotor 1 dargestellt, an dem eine Bremse 2 beliebiger Bauart angebaut ist. Hiezu ist der in der Bremse 2 vorgesehene Wellenstummel 3 in eine entsprechende Bohrung 4 (sh. Fig. 1 links unten) der Rotorwelle 5 des Elektromotors 1 eingeschraubt worden. Zusätzlich kann die Bremse 2 zur Sicherung und zum besseren Auffangen von Drehmomenten beim Bremsen mit dem B-seitigen Lagerschild 6 verbunden, z. B. durch eine Verbindungsschraube, die in
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eine Gewindebohrung 7 im Lagerschild 6 eingreift, verschraubt sein.
Die Darstellung in der Zeichnung links oben zeigt, dass auch das vom Motor 1 abgekehrte Ende 8 des Wellenstummels 3 der Bremse 2 eine Gewindebohrung 1 aufweist, an die bei Bedarf weitere Bauteile, wie beispielsweise ein Geber 10 und/oder ein (Fremd-) Lüfter 11 angeschraubt und so am Motor 1 angebaut werden können.
Wenn an den Motor 1 keine Bremse 2 anzudocken ist, kann an die Gewindebohrung 4 in der Rotorwelle 5 unmittelbar ein Geber 10 oder ein (Fremd-) Lüfter 11 angebaut werden. Es ist aber auch möglich, den Geber 10 mit dem (Fremd-) Lüfter 11 kombiniert einzusetzen, wie dies in der Zeichnung rechts angedeutet ist.
Alle Bauteile, die an den Elektromotor 1 angebaut werden können, also Bremse 2, Geber 10 und (Fremd-) Lüfter 11, besitzen einen Wellenstummel 3, der an einem Ende einen Gewindebolzen 12 trägt, der in die Gewindebohrung 4 in der Rotorwelle 5 eingeschraubt werden kann. Am anderen Ende besitzt jeder Wellenstummel 3 eine Gewindebohrung 9, in die beim Anbau weiterer Bauteile der Gewindebolzen 12 am Wellenstummel 3 eines weiteren Bauteils eingeschraubt wird. Soferne kein weiterer Bauteil angeschraubt wird, kann die Gewindebohrung 4 oder 9 durch einen Gewindebolzen 13 verschlossen werden.
Wie in der Zeichnung dargestellt, bestehen verschiedene Möglichkeiten, den erfindungsgemässen Motor 1 mit dem erfindungsgemässen Baukastensystem durch die jeweils gewünschten Bauteile und Kombinationen derselben zu ergänzen. Besondere Änderungen am Motor selbst sind nicht erforderlich. Es ist lediglich vorteilhaft, wenn die Schutzkappe 15 an die axiale Abmessung der zusätzlichen Bauteile angepasst wird.
Zusammenfassend kann ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Elektromotors wie folgt beschrieben werden :
Um einen Elektromotor 1 bei Bedarf wahlweise mit einem oder mehreren weiteren Bauteilen, wie einer Bremse 2, einem Impulsgeber 10 und/oder einem Lüfter 11 ausrüsten zu können, ist jeder Bauteil 2,10, 11 mit einem Wellenstummel 3 ausgerüstet, der an einem Ende einen Gewindebolzen 12 und am anderen Ende eine Gewindebohrung 9 aufweist. Die Wellenstummel 3 können in eine Gewindebohrung 4 der Rotorwelle eingeschraubt werden.